Heute verrate ich dir meine Gedanken zu einem Genre, das ich so gut wie nie lese. Wobei es gibt da ein paar Ausnahmen. Ja, ich habe Harry Potter gelesen und auch alle Bücher verschlungen, wobei ich sie ganz bewusst auf Englisch gelesen habe. Und so fielen sie gedanklich für mich aus dem Genre Fantasy raus, weil ich mit den Büchern mein Englisch aufgebessert habe. Auch an Twillight kam ich nicht vorbei. Das Buch wurde mir in Flensburg von meinen Arbeitskolleginnen ans Herz gelegt, so dass ich einfach nicht nein sagen konnte. Auch hier habe ich zum Teil die englischen Bücher gewählt, um zwar mit dem Mainstream zu schwimmen, aber auch meine Sprache zu polieren. Beide Buchreihen habe ich verschlungen. Ich bin abgetaucht in die Geschichte der Protagonisten und habe den fantastischen Anteil der Erzählung einfach als realistisch hingenommen.
Wenn die Fantasy- Romane sich nicht zu sehr in Fantasiewelten bewegen bin ich durchaus bereit ihnen eine Chance zu geben. Doch außer den oben genannten Buchreihen hat mich bisher kein Roman aus diesem Genre wirklich überzeugen können weiterhin in fantastische Abenteuer abzutauchen. Ich habe zwar eine gute Vorstellungskraft, doch möchte ich mich beim Lesen möglichst in realen Welten bewegen. So tauche ich gerne ab in spannende Thriller und Kriminalromane oder lasse mein Herz für Liebesromane schneller schlagen.
Auf meinem Blog findest du drei Rezensionen zu Fantasy Büchern, wenn ich es richtig im Kopf habe. Im Oktober 2018 habe ich: Mana Loa- Familienbande von Astrid Rose eine Chance gegeben. Das erste Buch der Reihe fand ich auch ganz okay. Doch schon bei dem zweiten Buch musste ich mich geschlagen geben. Der Anteil an fantastischer Handlung war einfach zu groß, ich konnte dem Inhalt irgendwann einfach nicht mehr folgen und habe schweren Herzens das Buch abgebrochen. Im April 2018 kam: Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam von Axel Brandt zu mir. Der Titel klang einfach gut und so habe ich versucht der Geschichte zu folgen. Dies ist mir aber so gar nicht gelungen. Ich konnte mich in der Welt von Hexen und Drachen einfach nicht zurecht finden. Dabei habe ich als Kind Bibi Blocksberg in Dauerschleife gehört. Aber auch dort finde ich den magischen Anteil akzeptabel, da es nur wenige Personen betrifft und die meisten ganz normale Menschen sind. Als drittes möchte ich noch: Verwandte Seelen- Die Trilogie von Nica Stevens nennen. Mit diesem Hörbuch habe ich im März 2017 einen ersten Versuch ins Fantasy Genre gewagt und mich damit gleich 26 Stunden an das Buch gebunden. Da mir die Sprecherin Nina Reithmeier gut gefiel habe ich das Hörbuch genossen. Und konnte mit ihrer Hilfe in die mystische Welt abtauchen.
Jedes Buch hat einen Erzähler, der die Geschichte erzählt. Dabei gibt es verschiedene Formen, die ich dir weiter unter kurz vorstellen möchte. Ich habe keine Präferenz der Erzählperspektive. Ich finde jede Erzählform hat seine Berechtigung und kann den Leser in seinen Bann ziehen. Wobei ich bei der Ich- Form die tiefe der Emotionen sehr gut finde. Besonders spannend ist diese Perspektive in Thrillern, wenn sie für die Täter bzw. Opfer genutzt wird und ansonsten das geschehen aus der dritten Person erzählt wird.
Jetzt habe ich schon mit einigen Begriffen um mich geschmissen, die ich dir auch kurz erklären möchte. Wobei ich hier keine wissenschaftlich korrekte Abhandlung schreiben möchte, sondern nur kurz und knapp zusammenstellen was es gibt. Jeder Germanist möge mir da meine Laienhafte Darstellung verzeihen. Ich habe ein naturwissenschaftliches Studium absolviert und mich eher weniger mit der Sprache und dessen Hintergrund beschäftigt.
Es gibt im Prinzip drei Erzählperspektiven: Auktorialer-, Personaler- und Neutraler Erzähler, die jeweils als Er- bzw. Sie- Erzähler fungieren. Hinzu kommt noch der Ich- Erzähler, der eine ganz spezielle Rolle einnehmen kann.
Der Auktoriale Erzähler wird oft auch als allwissender Erzähler betitelt. Damit ist schon grob gesagt, dass dieser so zu sagen über den Dingen steht und alles weiß. Er kennt somit die Ansichten und Gefühle aller Charaktere in einer Geschichte. Ebenso kennt er die Zusammenhänge und kann Rückblenden und Vorausschauen geben. Im gewissen Sinne steht dieser Erzähler über den Dingen und kann Kommentare dazu abgeben. Hiermit bekomme ich als Leser einen umfassenden Überblick und weiß meistens mehr, als die gerade handelnden Personen. Im Juni bzw. Juli werde ich bewusst ein Buch in dieser Erzählform lesen, da es mir von der Autorin schon als solches angekündigt worden ist. Wie oben schon erwähnt, habe ich keine besondere Vorliebe und bin jeder Erzählform gegenüber offen.
Der Personale Erzähler ist im Gegensatz zum Auktorialen Erzähler nicht allwissend. Er erzählt meist die Geschichte aus der Sicht einer einzelnen Person oder aber auch von mehreren. Dabei schlüpft der Erzähler in die Rolle dieser Person, was man im Text durch die Verwendung der Personalpronomen Er und Sie erkennen kann. Somit ist das Wissen des Erzählers sehr eingeschränkt. Er kann nur das eigene Wissen und seine Erfahrungen mitteilen. Mehr Eindrücke gewinnt man als Leser hier nur durch wechselnde Erzähler. Dies wird gerne bei Kriminalromanen und auch Liebesromanen verwendet. So kenne ich als Leser beide Sichtweisen und kann verfolgen, wie die einzelnen Parteien zu Erkenntnissen gelangen, die mir ein anderer Erzähler bereits mitgeteilt hat. Ich mag diese aufeinander zulaufenden Erzählungen.
Der Neutrale Erzähler ist keine handelnde Person und kommentiert auch nicht das Geschehen. Es hat eher etwas von einer beschreibenden Erzählung. Durch den Neutralen Erzähler bekommen wir nur einen Blick auf die Geschichte und es gleicht einer Art Bericht über die handelnden Personen. Gerne wird diese Form genutzt, wenn die Personen über Dialoge und auch Monologe miteinander kommunizieren. Bewusst habe ich noch keine Geschichte in dieser rein neutralen Erzählform gelesen.
Zum Schluss noch der Ich- Erzähler, der eine ganz spezielle Rolle einnimmt. Hier erfährt man als Leser nur das, was der Ich- Erzähler selbst weiß, sieht und erfährt. Wobei der Erzähler sowohl auktoriale wie auch personale Eigenschaften mitbringen kann. Wird zum Beispiel die Geschichte als zurückliegendes Erlebnis geschildert, dann ist der Ich- Erzähler allwissend in Bezug auf das Geschehen und nimmt somit die auktoriale Erzählperspektive in der Ich Form ein. Sind wir aber im Hier und Jetzt erzählt der Ich- Erzähler in personaler Form die Geschichte. Aktuell lese ich gerade einen Liebesroman von Marie Force: Bis du mich berührst. Hier fungieren die Protagonisten wechselweise als Ich- Erzähler. So bin ich als Leser über die Gefühlslage beider Seiten informiert und weiß mehr, als die einzelne Person.
Womit wir bei den wechselnden Erzählern angekommen sind. Ich bin ein Fan von wechselnden Perspektiven. Ich finde es spannenden tiefer in mehrere Figuren eindringen zu können. So habe ich das Gefühl live dabei zu sein. Ich fiebere mit den Charakteren bzw. den Erzählern auf das Finale hin. Und bin immer wieder fasziniert davon, wie es schlussendlich zum Finale kommt. Ob nun Liebesroman oder Thriller, der Weg zum Ziel ist mein absolutes Lesehighlight. Dabei ist mir das ziemlich egal wie offensichtlich manchmal das Ende zu Beginn schon ist. Wie gesagt, der Weg ist das Ziel und der Weg wird durch den bzw. die Erzähler bestritten.
Hast du eine bevorzugte Erzählperspektive? Magst du eine Erzählform überhaupt nicht?
Bei dem Buchstaben D musste ich sofort an „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch denken. Nicht weil der Titel mit D beginnt, sondern weil der Debütroman mich nachhaltig beeindruckt hat. Zum ersten Mal habe ich bewusst das Erstlingswerk einer Autorin gelesen. Und war sofort hin und weg von der Geschichte.
Anfang 2016 fand ich meinen Buchblog noch ziemlich unbekannt und ich habe mich wie ein Keks gefreut, als mir eine unbekannte Autorin schrieb, ob ich ihren Debütroman lesen möchte. So kam ich zu „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch und konnte von Beginn an verfolgen, was aus diesem Debüt wurde. Schon beim Lesen konnte ich mir das Buch sehr gut als Film vorstellen und so sollte es kommen, auch wenn ich mir den Kinofilm bisher noch nicht angesehen habe. Ich finde es immer noch spannend, dass ich zu den ersten gehörte, die diesen Roman lesen durften. Dabei habe ich immer noch keine Idee, wie Jessica Koch bzw. der FeuerWerke Verlag auf mich aufmerksam geworden ist.
Danach folgten weitere wundervolle Debütromane, die mich auf ganz unterschiedliche Art berührt haben. Hier eine kleine Auflistung der Bücher, die mir bei gelungenem Debüts direkt wieder einfallen (klicke auf die folgenden Titel und du gelangst zu meiner Buchbesprechung:
Immer noch wir von Elja Janus Einfach eine tolle Geschichte, die mich emotional tief berührt hat. Auch hier fand das Buch den Weg über den FeuerWerke Verlag zu mir.
Die Rosenfrauen von Cristina Caboni Hier hat das Cover mich einfach magisch angezogen. Ich konnte einfach nicht an dem Buch vorbei gehen. Danach folgten noch einige Bücher der Autorin, die mich immer wieder faszinieren konnte.
Bereit zu fliegen von Nina Miller Über eine Empfehlung von Jessica Koch fand der erste Roman von Nina Miller den Weg zu mir. Ich habe mich direkt in den Schreibstil der Autorin verliebt und durfte weitere Bücher von ihr verschlingen.
Die Wellenbrecher von Christopher David Meine liebe zur Seefahrt war hier ausschlaggebend, dass ich das Buch überhaupt angeschaut habe. Eine spannende Reise über die Weltmeere, so hätte ich auch gerne mein Studium absolviert. Durch dieses Buch bin ich auf den Conbook Verlag aufmerksam geworden, der mir gerade jetzt während Corona hilft mein Fernweh zu stillen.
Sternschnuppen über dem Meer von Ella Lane Hier hat mich der Titel direkt angesprochen. Ich liebe den Sternenhimmel über dem Meer. Mit dem Buch durfte ich virtuell nach Portugal reisen.
Mit Burka und Bikini von Qarnita Loxton Mit diesem Buch durfte ich einen besonderen Einblick in die Kultur der Protagonistin bekommen. Sie hat mich schwer beeindruckt und mir die Augen geöffnet.
Das Leben hatte andere Pläne von Toni Flohr Der Titel ist irgendwie gerade Programm. Mit diesem Buch bin ich in die Corona Zeit gestartet. Vermutlich hätte ich das Buch ohne Corona nie gelesen, weil mir die Autorin auf der Leipziger Buchmesse 2020 nicht unbedingt aufgefallen wäre. Ich bin ien Freund davon auch in schlechten Sachen das positive zu sehen. Hier hat mich Corona und der Ausfall der Leipziger Buchmesse zu einem spannenden Buch geführt.
Sophie & Cassian von B.S.L. Peschka Das Buch war einfach nur schön. Auch mit Ende dreißig darf man noch ein Faible für New Adult Romane haben. Das Buch hat mich in einer wundervollen Buchbox durch Mainwunder erreicht. In diesem Jahr hat die Pfingstrose, die im Paket war schon ihre ersten Fühler aus der Erde gestreckt. Ich bin gespannt, ob sie so schön rosa blühen wird, wie es zum Buch passen würde.
Wie stehst du zu Debütromanen? Liest du gerne Erstlingswerke? Machst du einen Unterschied zwischen Verlags- und Selfpublisher- Debütromanen?
Ich selbst lese immer mal wieder gerne was neues. Ich finde es total spannend, sich auf einen Debütroman einzulassen, denn ich habe noch keine Vergleichsgeschichten des Autoren. Dabei ist es mir egal, ob das Buch in einem Verlag veröffentlicht wird oder es von einem Selfpublisher kommt. Mich muss nur im ersten Moment das Cover ansprechen und dann der Klappentext überzeugen. Wenn mich beides interessiert hat das Buch eine gute Chance von mir gelesen zu werden.
Für den Buchstaben C habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht. Der passende Begriff war sofort präsent. Für mich ist das Cover vom Buch enorm wichtig. So habe ich vor zwei Jahren im Rahmen der #obm2018 auf Instragram dazu schon etwas veröffentlicht.
Ich habe keinen besonderen Coverstil, den ich favorisiere. Auf dem Foto kannst du fünf ganz verschiedene Buchcover sehen, die mir auf ihre ganz eigene Art gefallen. Bei Debbie Macomber mag ich die Idylle, die von dem Bild aus geht. Mit den Pfingstrosen von BSL Peschka wird einfach etwas Romantik verströmt, die Lust auf mehr macht und so gar nicht auf einen bestimmten Inhalt hinweist, sondern einfach auf eine schöne Geschichte hoffen lässt. Das ganz abstrakte Bild von Toni Flohr lässt mein künstlerisches Herz höher schlagen. Ich zeichne und male für mein Leben gern und daran erinnert mich das Cover. Bei dem Krimi von Hendrik Berg muss ich direkt an meine Heimat denken. Etwas Meer auf dem Bild sorgt immer dafür, dass ich ein Buch in die Hand nehme. Und als letztes hat es der Thriller von Thea Wilk auf mein Bild geschafft. Auch hier ist es die Schrift, die mich anlockt. Die klassischen Thriller Farben sind so ganz und gar meins. Es muss gar nicht soviel Farbe auf einem Buch sein. Mit schwarz, rot und weiß kann man schon ganz viel machen. Und sorgt dafür, dass ich ein Buch registriere.
Cover, auf denen reale Personen abgebildet sind lassen ich oft rechts liegen. Ich möchte gerne unvoreingenommen mit einer Geschichte starten und nicht schon durch das Cover ein Bild von den Personen vor Augen haben. Denn oft passen die Personen vom Cover nicht zu meinen Bildern, die ich mir beim Lesen mache.
Ich bin ein absoluter Cover Käufer. Wenn mir das Coverdesign gefällt, ist das Buch schon so gut wie meins. Wenn dann der Klappentext auch noch passt bin ich verloren. So habe ich mir vor Jahren schon ein Kauflimit auferlegt, damit ich nicht zu viele Bücher auf einmal kaufe. So erlaube ich mir pro Besuch einer Buchhandlung drei Bücher. Je nach Gefühlslage sind es zwei Krimis bzw. Thriller und ein Liebesroman oder umgekehrt. Ich gehe meist zwei bis drei mal um die Auslagentische herum, bis ich die drei Bücher, die ich unbedingt lesen muss für mich gefunden habe. Ich freue mich wahnsinnig, dass die Buchhandlungen endlich wieder öffnen durften. Zwar habe ich meine Bücher auch so Vorort gekauft, aber vorher digital eine Auswahl zu treffen ist nichts, im Vergleich zu einem spontanen Griff zum Buch.
Gehörst du auch zu den Cover Käufern? Was ist für dich an einem Cover wichtig?
Für den Buchstaben B fallen mir ganz viele Begriffe ein, die irgendwie zum Thema rund um das geschriebene Wort passen: Buch, Buchhandlung, Belletristik, Brief, Bilderbuch, Bildband, Biograpfie, Buchblog und noch viele mehr.
Das Buch als solches ist für mich das offensichtlichste. Seit ich denken kann gehören Bücher einfach zu mir. Seit Kindertagen befindet sich auf meinem Nachttisch mindestens ein Buch oder aber ein Hörbuch liegt parat. Heute konsumiere ich Bücher nicht nur in Papierform, sondern auch als Ebook. Dafür habe ich je nach Format zwei verschiedene Ebook- Reader auf meinem Nachttisch liegen. So finden Bücher auf ganz unterschiedliche Weise den Weg zu mir. Seit dem ich meinen Buch- und Kreativblog betreibe, ziehen die digitalen Bücher meistens per Email bei mir ein. Die „normalen“ Bücher kommen per Post als Rezensionsexemplare oder werden in meiner Lieblingsbuchhandlung in Lohne gekauft. Damit die Bücher sich nicht überall bei uns im Haus stapeln, habe ich ein Bastel- und Lesezimmer von meinem Mann bekommen. Dort stehen ganz viele Bücherregale, in denen vermutlich so ungefähr 600 Bücher ihren Platz gefunden haben. Meine Hardcover Bücher dürfen sogar im Wohnzimmer in meiner Leseecke stehen, weil das nach der Auffassung meines Mannes richtige Bücher sind, die man auch zeigen darf.
Doch wollte ich heute gar nicht über das Buch als solches philosophieren, sondern etwas über die tolle Erfindung der Buchboxen schreiben. Kürzlich erreichte mich eine schwarze Buchbox von der Mainwunder Agentur. Die Boxen werden von Tanja immer mit ganz viel Liebe gepackt und sorgen bei mir für ein Lächeln im Gesicht. Die aktuelle Buchbox wurde gestaltet zu dem Thriller: Blutroter Schatten von Patricia Walter, das heute als Taschenbuch im Bastei Lübbe Verlag erscheint.
Diese schwarze Buchbox hatte es echt in sich. Ich habe vorsichtig die Klappe der Box geöffnet und war erstmal sprachlos. Wie gut, dass meine Buchbox nicht durch den Zoll oder irgendeine andere Sicherheitsüberprüfung musste. Ich denke, da wäre das Paket mit dem Thriller von Particia Walter bestimmt stecken geblieben. Passend zum Thema des Buches: Blutroter Schatten befand sich ein aufgeklapptes Taschenmesser im Paket. Was genau es damit auf sich hat verrate ich dir nicht. Nur so viel, es passt perfekt zum Buch.
Wie schon erwähnt finde ich die Buchbox eine tolle Erfindung. Für mich als Leseratte bekomme ich nicht nur das Buch, sondern auch noch passende Souvenirs. Auch finde ich Buchboxen persönlich eine wunderbare Sache, um sie lieben Freunden zu schenken. Neben dem Buch sind meine liebsten Inhalte Kerzen, Tees und Süßigkeiten. Aber auch Autogrammkarten oder Lesezeichen finde ich immer wieder schön. Ich habe gerne für jedes Buch ein eigenes Lesezeichen, da ich dazu neige, gerne zwei verschiedene Genre gleichzeitig zu lesen. Nicht jeder Thriller ist auch für die Bettlektüre geeignet. Wie ich übrigens „Blutroter Schatten“ von Patricia Walter fand und ob ich das Buch im Bett lesen konnte dazu demnächst mehr.
Hast du dir schon eine Buchbox gekauft? Was ist dein liebster Inhalt neben dem Buch?
Bibliografie
Autor: Patricia Walter Genre: Thriller Verlag: Bastei Lübbe ISBN: 978-3-404-18318-0 Erscheinungsdatum: 26. Februar 2021 Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon* Seitenzahl: 412 Leseexemplar: ja, Mainwunder Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Bastei Lübbe über Mainwunder zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Inhaltsangabe
Innerhalb weniger Tage werden in München mehrere Leichen gefunden, bei denen jeweils ein Zettel liegt: „Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde.“ Die Polizei steht vor einem Rätsel. Denn der verurteilte Serienmörder Rohde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie. Weiß er, wer der Täter ist? Rohde ist bereit zu sprechen – aber nur mit einer einzigen Person: seiner Tochter Sam. Obwohl sie den Kontakt zu ihrem Vater vor langer Zeit abgebrochen hat, willigt Sam ein – und gerät bald selbst ins Visier des Killers …
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.
Ankündigung
Am Mittwoch darfst du dich auf ein weiteren Themenbeitrag auf meinem Blog freuen. Ich mache bei der Thrillertour zum Buch Blutroter Schatten mit und beschäftige mich mit dem Thema: Auf den Spuren eines Serienmörders.
Zum Jahreswechsel habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie es mit meinem Blog weitergeht. Möchte ich den Status Quo behalten oder möchte ich was neues machen? Eins war für mich klar, ich möchte nicht nur eine Rezension nach der anderen schreiben. Die paar Kolumnen im letzten Jahr zu verschiedenen Themen haben mir sehr viel Spaß gebracht. Und so entstand meine Idee zu einem Bücher ABC. Aber nicht so, wie ich es hier schon mal gemacht habe, sondern ich möchte daraus mehrere Beiträge machen.
Ich habe mir, wie ich es immer mache, einen Block und Stift genommen und meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Dabei kamen ganz viele Begriffe von A bis Z zum geschriebenen Wort heraus. Und so entstand meine Idee zur Beitrags Reihe: Von A wie Autor bis Z wie Zeitung – Kerstins Gedanken zum geschriebenen Wort.
Heute starte ich mit A wie Autor. Ohne die vielen Autoren in Deutschland und aller Welt würde ich kein Buch in den Händen halten können, um es zu lesen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie mein Alltag ohne Bücher aussehen würde. Ich stelle es mir ziemlich trist und langweilig vor. Seit ich denken kann lese ich Bücher oder versinke ganz und gar in Hörbücher. Sie sind für mich der ideale Ausgleich zu meiner Arbeit in der Apotheke.
Meine absolute Lieblingsautorin Susan Elizabeth Pillips durfte ich inzwischen auch schon zweimal in Deutschland treffen. 2020 hätte es zur Veröffentlichung ihres neuen Romans: Und wenn sie tanzt bestimmt ein weiteres Treffen geben können, doch wie du weißt hat Corona durch so vieles einen Strich gezogen. Und so blieb es bei virtuellen Treffen und Lesungen im vergangenen Jahr und vermutlich auch im aktuellen. Doch die Erinnerung an meine Begegnungen mit Susan erfüllen mich immer wieder mit Freude und lassen mich hoffen auf ein weiteres Treffen irgendwann in der Zukunft. Hier mein Beitrag zur Lesung, bei der das Foto von mir und SEP entstand.
Nach den Lesungen mit Susan Elizabeth Phillips 2012 in Hamburg und 2015 in Hannover habe ich mich damit beschäftigt, welche Lesungen von anderen Autoren bei mir Vorort stattfinden. So habe ich in den letzten Jahren hier im Landkreis Vechta einige Autoren kennengelernt, von denen ich zum Teil zu vor noch nie etwas gehört habe.
Den Anfang machte Thomas Krüger im Mai 2015 bei einer Krimilesung mit Dinner in Lohne zu seinem Roman: Erwin, Mord und Ente. Der Autor hat mit seinen Krimis genau meinen Humor getroffen und so habe ich direkt zwei Bücher gekauft und nach der Lesung verschlungen. Weiter ging es im September 2015 mit Veit Etzold und seinem aktuellen Roman: Der Totenzeichner. Das Buch war schon der 4. Fall der Ermittlerin. Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir noch, ich fange mal mit dem ersten Buch an und arbeite mich dann durch. So zog der Roman: Final Cut bei mir ein, doch irgendwie wanderte das Buch in meinem SuB immer weiter nach unten. Erst Jahre später kam ich dazu das Buch zu lesen.
So richtig bewusst nach Lesungen in meiner Umgebung zu suchen kam ich aber erst 2018. Im Frühjahr sah ich den Aufruf der Büchergalerie Lohne zur Lesung von Sven Stricker mit Dinner in Lüsche, also habe ich meine Mädels animiert mich im Mai zur Lesung von Mensch, Rüdiger! zu begleiten. Die Lesung war einfach klasse und das Essen spitze. Die Kombination von einem Drei-Gänge-Menü und einer Lesung finde ich immer wieder gut. Und freue mich schon auf den Zeitpunkt, wenn das wieder möglich sein wird. Eine etwas ungewöhnlich Lesung folgte dann im Januar 2019. In einem Friseursalon lass Krischan Koch aus seinem aktuellen Roman: Pannfisch für den Paten. Der Krimi spielte unter anderem in einem Friseursalon und so hatte die Buchhändlerin sich mal für einen anderen Lesungsort entschieden. Weiter ging es dann im März in Lohne mit Romy Fölck, die aus ihrem Kriminalroman: Bluthaus lass. Mit dieser Lesung habe ich eine neue Regionale Krimiautorin für mich entdeckt und freue mich gerade riesig, dass ich ihren aktuellen Roman bald in der Leserunde der Lesejury lesen darf. Ebenfalls im März 2019 bin ich der Einladung des Bastei Lübbe Verlags nach Hamburg gefolgt, um dort das schwedische Autoren Duo Lars Kepler kennenzulernen. Die Lesung aus dem Buch: Lazarus war äußerst spannend. Und ich durfte dem ersten Kapitel auf schwedisch lauschen. Ich habe zwar so gut wie kein Wort verstanden, aber ein Buch im Original zu hören ist immer etwas besonderes.
2019 war für mich ein sehr aufregendes Jahr. Neben den vielen Lesungen habe ich zwei Veranstaltungen für Buchblogger bzw. Leser besucht. Und konnte auf diesem Wege noch viel mehr nationale und internationale Autoren treffen. So war ich im Mai 2019 auf der LitBlog Convention in Köln und im Juni auf der Love Letter Convention in Berlin. Beide Veranstaltungen haben mir super viel Spaß gebracht. Ich konnte so einigen Autoren viel näher kommen, als es bei Lesungen möglich ist. Ich hatte mir fest vorgenommen beide Veranstaltungen auch im Jahre 2020 wieder zu besuchen. Aber aus bekannten Gründen sollten sie nicht stattfinden. Im Juni folgte dann noch die Lesung von Petra Hülsmann zu ihrem Buch: Meistens kommt es anders, wenn man denkt und im Oktober wieder eine Krimilesung mit Dinner von Lorenz Stassen zu seinem Kriminalroman: Blutacker. Meine letzte Lesung für lange Zeit sollte im Februar 2020 Wir sehen dich sterben von Michael Meisheit werden. Wie gut, dass ich da noch nicht wusste, dass es die einzige für das ganze Jahr 2020 sein sollte. So konnte ich das wunderbare Drei-Gänge-Menü samt Lesung ganz ohne Wehmut genießen.
Ich glaube, jetzt habe ich alle Autoren, die ich auf Lesungen in den letzten Jahren treffen durfte zusammen. Bis auf Petra Hülsmann, hatte ich bei den anderen Autoren vor der Lesung kein einziges Buch gelesen. Wenn du ein wenig in meinen Rezensionen stöberst, wird dir auffallen, dass ich von dem ein oder anderen Autor inzwischen sehr viel mehr gelesen habe, als nur das Buch, zu dessen Lesung ich gewesen bin. In meinem Autoren- Verzeichnis, dass sich aktuell noch im Aufbau befindet kannst du mit wenigen Klicks zu den einzelnen von mir gelesen Büchern gelangen. Im Laufe des aktuellen Jahres versuche ich, alle Autoren und ihre Bücher, die ich in den letzten sechs Jahren gelesen habe dort ein zu pflegen. Da ich zwischen 50 und 100 Büchern im Jahr gelesen habe, kannst du dir vorstellen, dass das noch etwas dauert.
Ich hoffe für alle Autoren und natürlich für alle Buchliebhaber, wie mich, dass wir in 2021 wieder reale Lesungen miteinander genießen dürfen. Ich drücke uns ganz fest die Daumen, dass die Leipziger Buchmesse im Mai 2021 für alle ein Neustart wird und wir mit Maske und Abstand ein großes Buchfest feiern dürfen.
Welchen Autoren bist du schon persönlich begegnet? Welche Begegnung ist dir dabei besonders in Erinnerung geblieben?