Lesung: Romy Fölck

Krimi findet InnenStadt

hieß die Einladung zur Lesung von der Büchergalerie in Lohne. Am 07. März bin ich mit meinen Mädels zur Lesung von „Bluthaus“ nach Lohne gefahren. Zur Einstimmung auf die Lesung mit Romy Fölck habe ich mir ihren ersten Roman „Totenweg“ angehört. Meine beiden Begleiterinnen hatten von Romy Fölck noch nichts gelesen. Gespannt trafen wir in Overmeyers Clubhaus ein. Da ich so lange arbeiten musste, kamen wir erst kurz vor Start an. So mussten wir die letzten Plätze nehmen, denn die Lesung war ausverkauft. Wir saßen direkt seitlich vom Rednerpodest an der Wärmequelle, so hatten wir einen guten Blick auf Romy Fölck bei der Lesung.

Ich war von der Autorin sofort fasziniert. Sie kam sehr sympathisch rüber und plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen. Zwischen den einzelnen Szenen aus dem Buch lieferte sie Informationen aus ihrem Privat- und Autorenleben. Der Geburtsort von ihrem Vater ließ mich schmunzeln. Ich bin zwar Kind eines Krabbenfischers, aber dann doch lieber zu Hause geboren worden und nicht auf dem Schiff.
Spannend fand ich ihren Weg zum Debüt-Roman und wie dieser vom Verlag auf den Markt gebracht wurde. Wenn ich das so höre kitzelt es in meinen Fingern, meine Romanidee weiter zu verfolgen.

Sketchnote

Meine Notizen zu Büchern nehmen immer mehr Gestalt an. Auch zur Lesung hat mein aktuelles Lese-Sketchnote-Buch mich begleitet. Die liebe Romy Fölck hat sich auf meinem Mini-Sketchnote verewigt. Ich war bei der Lesung so sehr auf das Zuhören fixiert, dass nicht viel gezeichnet wurde. Zu spannend waren die Geschichten von Romy Fölck.

Vorbereitung zur Lesung

Hörbuch Cover: Totenweg von Romy Fölck

Den Namen von Romy Fölck hatte ich seit ihrem Debüt: Totenweg schon häufiger bei Bloggern gelesen. Ich hatte mit dem ersten Buch auch schon häufig geliebäugelt, aber dann trudelten wieder ganz viele spannende Rezensionsexemplare bei mir ein. So habe ich das Buch immer weiter vor mich her geschoben. Dann bekam ich von der Büchergalerie die Email mit der Einladung zur Lesung von Romy Fölck zu Bluthaus. Damit war mein Schicksal besiegelt. Ich habe sofort Tickets für mich und die Mädels gekauft und mir das Hörbuch von meinem Abo geholt. Etwa eine Woche begleitete mich „Totenweg“ auf dem Weg zur Arbeit und zurück.

Kurzrezension zu Totenweg

Der Stimme von Michael Mendl kann man Stunden lang zuhören. Mein Arbeitsweg geht 35 km über Land. Also genug Zeit, um jeden Tag über eine Stunde dem Hörbuch zu lauschen. So vergeht die Zeit wie im Fluge und schneller als gedacht bin ich abends wieder zu Hause.

Die Protagonistin Frida Paulsen ist in der Elbmarsch auf einem Apfelhof aufgewachsen. Ihr schicksalhafter Weg hat sie zur Polizei geführt. Man muss sie einfach gern haben. Ihr indirekter Partner ist ein alt eingesessener Kriminalkommissar der Mordkommission aus Itzehoe. Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen bilden ein ungleiches Paar. Ich habe die zwei lieb gewonnen und bin gespannt auf weitere Fälle in der Elbmarsch.

Nach der Lesung

Hörbuch Cover: Bluthaus von Romy Fölck

Zog direkt das zweite Buch als Hörbuch bei mir ein. Ein paar Szenen kannte ich ja schon von der Lesung und war gespannt auf die weitere Entwicklung in dem Fall.

Romy Fölck mag es „Kalte Fälle“ wieder aufzurollen. Und so geht es auch in dem zweiten Roman der Elbmarsch-Krimi Reihe um Frida Paulsen um einen alten Fall.

Kurzrezension zu Bluthaus

Das Buch startet mit den Ereignissen von 1997. So wurde mein Interesse sofort geweckt. Was passierte da oben an der Küste in dem Reetdachhaus vor über 20 Jahren? Schon bei der Lesung hatte ich mir so meine Gedanken gemacht. Während ich dem Hörbuch lauschte konnte ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich finde das ist beim Hörbuch anders als bei einem Buch. Klar mache ich mir beim Lesen mein eigenes Bild zur Geschichte und habe einen ganz genauen Schauplatz vor Augen. Doch bei einem Hörbuch finde ich das ganze noch intensiver. Denn der Sprecher vermittelt mit seiner Stimmlage schon eine ganz bestimmte Stimmung, die sich dann in meinem Kopf weiter spinnen kann. Den letzten Abschnitt vom Bluthaus habe ich bei einem Waldspaziergang gehört. Ich verließ das Haus bei mäßigem Wetter, in der Hoffnung auf einen trockenen Spaziergang. Die Schuhe habe ich extra für den matschigen Waldboden gewählt. Schon nach der Hälfte des Weges verließ mich mein Wetterglück. Es gab nun zwei Optionen: Umdrehen und wieder ins warme Wohnzimmer kriechen oder einfach weiter der Stimme von Michael Mendl lauschen und weiter gehen. Ich habe mich für weitergehen entschieden. Den Ton etwas lauter gestellt, damit er sich über die Regentropfen auf meiner Kapuze hinwegsetzen konnte.

Ich habe das Hörbuch genossen. Die Geschichte um Frida Paulsen ist spannend erzählt. Und durch die Zeitsprünge wird der Spannungsbogen immer weiter aufgebaut. Ich musste an einigen Stellen immer wieder schmunzeln, denn ich kombinierte die Geschichte mit den Erzählungen der Autorin zu ihrer Recherche. So werde ich das Hochhaus der Polizei wohl nie vergessen.

Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den 3. Teil der Elbmarsch-Krimis von Romy Fölck und bin gespannt, wie und ob Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn weiter zusammen ermitteln werden.

Von mir gibt es für beide Bücher eine absolute Lese- bzw. Hörempfehlung. Die Hörbücher sind zwar leider gekürzt, aber ich finde das schadet dem Vergnügen in diesem Fall nichts. Die beiden Bücher sind in sich abgeschlossene Fälle, ich persönlich würde aber empfehlen die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, weil dann das Verständnis und Vergnügen im zweiten Buch einfach besser ist.

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