Die tage werden merklich kürzer, morgens zeigt das Thermometer schon einstellige Temperaturen und bis Weihnachten sind es nur noch etwas weniger als drei Monate. Für mich ist das immer der Moment, in dem ich merke: jetzt wird es Zeit, die ersten Weihnachtskarten zu basteln. Bevor der Trubel der Vorweihnachtszeit losgeht, möchte ich schon ein paar Karten in Vorrat haben, und den Anfang habe ich dieses Jahr mit einem Klassiker gemacht.
Die Grundkarte habe ich in Glutrot gehalten, ein Farbton, der für mich einfach zu Weihnachten dazugehört. Darauf kommt ein Layer in Grundweiß, schlicht und ohne viel Schnickschnack. Unten in die linke Ecke habe ich dann einen kleinen Tannenbaum gestempelt, passend in Glutrot, damit sich das Rot der Grundkarte im Motiv wiederfindet. Ganz oben, zart und zurückhaltend platziert, steht der Text „Frohe Feiertage“. Mehr braucht es gar nicht.
Bei dem Cover musste ich sofort an meine Heimat denken. Ein Reetdachhaus direkt am Meer, überall Schnee und Fußspuren, die einen kleinen Weg andeuten. Dazu das Schild der Pension Winterglück, auf dem ein Eichhörnchen mit rotem Schal sitzt und dem winterlichen Bild etwas Niedliches verleiht.
Winterträume in der kleinen Pension am Meer von Julia Rogasch ist im Ullstein Verlag erschienen und ein weiterer winterlicher Syltroman der Autorin. Die Geschichten sind jeweils eigenständig, doch immer wieder tauchen bekannte Figuren am Rande auf. Die am Rande erwähnte Hochzeitsplanerin Cleo spielt zum Beispiel in: Frühlingsgefühle im kleinen Bonbonladen am Meer eine wichtige Rolle. Den Roman kann ich dir ebenfalls sehr ans Herz legen.
„Es waren diese Abschiede, die man gar nicht als solche erkannte, wenn man einen Augenblick genoss. Dass dieser zum letzten Mal so stattfand, das ahnte man nicht. Aber während ich darüber traurig war, dachte ich gleichzeitig, dass es vielleicht gut war, dass man die meisten letzten Momente im Leben komplett ohne Randnotiz und Vorwarnung erlebte und sie so in vollen Zügen, ganz im Glück und ohne Wehmut genießen konnte.“
Ich brauchte einen Moment, um in die Geschichte einzutauchen. Ob es daran lag, dass es mein X-tes Weihnachtsbuch dieses Jahr war, an den tropischen Temperaturen in der Karibik oder aber das Zitat zuvor, dass mich an meinen verstorbenen Vater denken ließ, kann ich nicht sagen. Aber sobald Severins Hintergrund immer mehr Fragen aufwarf, war ich auf einmal voll drin und konnte das Buch erst nach dem Epilog beiseite legen.
Die Geschichte wird aus Claras Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch bekomme ich einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. Gleichzeitig lerne ich die anderen Figuren nur durch ihre Wahrnehmung kennen und muss abwarten, bis Gefühle und Wahrheiten ausgesprochen werden. Es war spannend, mal wieder eine Geschichte zu lesen, die nur eine Erzählperspektive hat. Zu gerne hätte ich zwischendurch auch Sverins Sicht gelesen. Clara konnte aber zum Glück vieles von seinem Gesicht ablesen.
Am liebsten würde ich jetzt selbst ein Wochenende im Meerglück verbringen und das besondere Ambiente erleben. Die Pension wirkt wie ein echter Wohlfühlort, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Und da der Weg zur Nordsee nicht weit ist, steht auch einem winterlichen Spaziergang am Strand nichts im Weg.
Gelesen habe ich das Buch auf dem Weg von Curaçao über Aruba nach La Romana. Also mit echtem Meeresrauschen im Ohr, aber ganz anderen Temperaturen.
Wenn du auf der Suche nach einem liebevollen Familienroman mit Slow Burn und Nordseefeeling bist, dann bist du hier genau richtig. Dich erwartet ganz viel Syltliebe, gepaart mit dänischem Hygge, einer besonderen vorweihnachtlichen Stimmung und einer Protagonistin, die ihren Weg findet, das Familienunternehmen fortzuführen. Ganz nebenbei wirfst du einen Blick in den Laden ihrer Mutter und schreibst vielleicht schon eine mentale Einkaufsliste für deine neue Einrichtung.
„Das wohl wertvollste Geschenk, das man einem Menschen machen kann. Gemeinsame Zeit.“
Inhaltsangabe
Eisglitzern über den Wellen – Traumwinter auf Sylt
Das »Meerglück« ist Claras ganzer Stolz: Gemeinsam mit ihrer Mutter führt sie die kleine Pension und den angrenzenden Laden. Doch um die Finanzen steht es schlecht – da helfen auch die Stammgäste rund um Weihnachten nicht. Verkaufen will Clara die kleine Pension und den Laden aber auf keinen Fall, denn für sie zählt der Charakter des Familienbetriebs, den ihr Vater so geliebt hat.
Als Severin sich einbucht, knistert es sofort zwischen den beiden und Clara spürt eine besondere Verbindung. Bis sie in seinem Zimmer die Visitenkarte eines ihrer größten Konkurrenten entdeckt. Hat sie sich in Severin getäuscht?
Wer sich nach einem Kurzurlaub für die Seele sehnt, ist hier richtig: So romantisch und gemütlich ist der Winter nirgendwo sonst!
Bibliografie
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Autor: Julia Rogasch Genre: Liebesroman Verlag:Ullstein ISBN/ ASIN: 978-3548073019 Erscheinungsdatum: 25. September 2025 Format: Taschenbuch, Ebook Seitenzahl: 352 Leseexemplar: Ja Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Ullstein zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Schlichte Weihnachtskarte in Rot und Schwarz – minimalistisch und zeitlos gestaltet
Manchmal braucht es nicht viele Elemente, um eine starke Wirkung zu erzielen. Diese schlichte Weihnachtskarte lebt genau von diesem Gedanken. Und so durften sich einige Dammer dieses Jahr über diesen Weihnachtsgruß freuen.
Die weiße Grundkarte bildet eine ruhige Basis. Darauf habe ich einen Tannenbaum in zwei Lagen gestempelt. In Schwarz die Kontur und darunter in Rot die Füllung des Tannenbaums. Durch dieses Übereinanderstempeln entsteht Tiefe, ohne dass das Motiv an Klarheit verliert.
Der Weihnachtsgruß „Zum Fest beste Wünsche für Sie und Ihre Familie“ greift die Farben Rot und Schwarz erneut auf und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Die Karte wirkt dadurch modern, reduziert und gleichzeitig sehr wertig.
Gerade für alle, die keine verspielten Motive mögen, ist diese Gestaltung eine schöne Alternative zu klassischen Weihnachtskarten. Weniger Farbe, klare Linien und trotzdem ganz viel Weihnachtsgefühl.
Dieses Jahr habe ich mich von metallischen Akzenten inspirieren lassen und drei verschiedene Weihnachtskarten gestaltet, die ganz besondere Effekte haben.
Die erste Karte in Lagunenblau nutzt Designpapier mit metallisch glänzenden Eiskristallen. Ein passender Schneemann, ebenfalls in Lagunenblau gestempelt, rundet die winterliche Stimmung ab.
Die zweite Karte in Kussrot ist mit Spezialpapier in Metalloptik gestaltet. Schneeflocken in den Ecken geprägt und ein roter Schneemann geben der Karte ein elegantes, festliches Aussehen.
Die dritte Karte in Grapefruit ist fröhlich und warm. Aus metallischem Spezialpapier habe ich Sterne in verschiedenen Größen ausgestanzt und auf einen weißen Layer geklebt, so dass ein ein funkelnder Hingucker entstand.
Mit metallischen Details lassen sich Weihnachtskarten besonders edel gestalten, ohne dass es überladen wirkt.
Das Jahr ist irgendwie ganz schnell an mir vorbeigezogen. Heute haben wir schon den ersten Advent und damit wird die Weihnachtszeit offiziell eingeläutet. Dazu habe ich eine ganz schlichte Weihachtskarte gebastelt, die gar nicht viel braucht, um Weihnachtsstimmung zu zaubern.
Diese schlichte Weihnachtskarte in Weiß hat in der unteren Ecke zwei rote, leicht schneebedeckte Tannenbäume über denen quasi die Sterne leuchten. Der Gruß „Gesegnete Weihnachten“ ergänzt das Ganze stilvoll.
Heute zeige ich dir eine meiner Lieblingsverpackungen, wenn es um kleine Geschenke geht: eine selbstgebastelte Gutscheinbox. Beim Aufklappen der Box wird ein Schlitz sichtbar, in den du ganz einfach eine Gutscheinkarte stecken kannst. Außerdem ist im Inneren noch Platz für eine kleine süße Überraschung. Zum Beispiel passen da vier Ferrero Küsschen hinein.
Der Spruch „Wünsch dir was“ rundet das Design perfekt ab und macht die Box zu einem liebevollen Geschenk für viele Gelegenheiten. Auf dem Bild kannst du eine neutrale Box sehen und eine mit weihnachtlichem Designpapier.