Self-Care für dich von Wang XX

Self-Care für dich von Wang XX

Beitragsbild zur Rezension: Zu sehen ist u.a. das Cover vom Geschenkbuch: Self-Care für dich von Wang XX aus dem Goldmann Verlag

Meine Meinung

Das Cover ist ja total meins. Der Hintergrund ist ein dezentes Blau, das zum Buchrücken hin einen rosa Abschluss hat. Mittig ist durch zwei weiße, relativ parallele Linien ein Rahmen gezogen. Darin befindet sich in Weiß eine Robbe, die mit einem rosa Oktobus scheinbar kuschelt. Darüber steht in geschwungenen dunkelblauen Buchstaben der Titel des Buches. Irgendwie bekommt man beim Blick auf das Cover direkt ein Lächeln ins Gesicht.

„Self-Care für dich“ von Wang XX erschien im GoldmannVerlag. Es ist ein kleines gebundenes Buch, das mit wenig Worten auskommt. Es richtet sich an dich selbst und wie du dein Leben im Hier und Jetzt genießen kannst.

Jede Doppelseite ist für sich in einer Farbe gestaltet und enthält eine kleine Illustration der Robbe, gegebenenfalls zusammen mit dem Oktopus, immer in Verbindung zu dem Satz oder dem Statement, das auf der Doppelseite zu lesen ist.

Das Büchlein ist in vier Abschnitte gegliedert, die du entweder chronologisch oder punktuell lesen kannst. Ich selbst habe mit einem Lächeln im Gesicht das Buch einfach durchgeblättert und die Interaktion zwischen Robbe und Oktopus einfach genossen.

Die vier Abschnitte zeigen ganz klar, dass man sich einfach mal kurz einen Moment nehmen soll, um sich mit sich selbst zu beschäftigen und, ganz wichtig, sich selbst so anzunehmen, wie man ist, und sich nicht selbst verbiegen soll. Von „Begegne dir selbst“ über „Liebe dich selbst“ und „Sei gut zu dir selbst“ gelangst du am Ende zu „Nimm dich selbst an“. Alle vier Punkte sind wichtig, um in sich selbst zu ruhen und glücklich zu sein.

Bist du auf der Suche nach einem Geschenk? Möchtest du dir selbst etwas Gutes tun? Dann schnappe dir „Self-Care für dich“ von Wang XX und lese jeden Tag eine Seite in dem Büchlein. Ob du das Buch chronologisch liest oder einfach spontan eine Seite öffnest, ist dabei egal. Lese dir die Worte der Seite durch und handle entsprechend. Schmunzle über die süße Robbe in Verbindung mit dem Oktopus und genieße einen Moment ganz allein mit dir selbst. Von mir eine klare Empfehlung als Geschenk für eine liebe Person und ganz klar auch für dich selbst.

Inhaltsangabe

Ein Geschenk an dich selbst oder deine Lieblingsmenschen!

Oft fühlt sich das Leben nicht ganz einfach an und ist voller Fragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Und wohin soll ich gehen? Dabei ist das alles vielleicht gar nicht so kompliziert. Zwar können wir viele Dinge nicht kontrollieren, aber ist das wirklich so schlimm? Lass dich von der Robbe und ihrem kleinen Freund, dem Oktopus, daran erinnern, dass du das Leben genießen darfst. Dass du nicht jedem Anspruch genügen musst. Dass jeder von uns Fehler machen kann. Und dass wir, wie fordernd das Leben auch sein mag, immer die Möglichkeit haben, uns eine Weile auszuruhen und gar nichts zu tun. Welcome to Self-Care!

Bibliografie

Zu sehen ist das Cover vom Geschenkbuch: Self-Care für dich von Wang XX aus dem Wunderraum Verlag

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Autor und Illustrator: Wang XX
Genre: Geschenkbuch
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN/ ASIN: 978-3442317912
Erscheinungsdatum: 11. Juni 2025
Format: Hardcover u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 128
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Goldmann auf der Leipziger Buchmesse zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Goldmann Verlag

Auch Kokosnüsse brauchen Regen von Melissa Schumacher

Auch Kokosnüsse brauchen Regen von Melissa Schumacher

Beitragsbild zur Rezension. Zu sehen ist das Cover vom autobiographischen Roman: Auch Kokosnüsse brauchen Regen von Melissa Schumacher

Meine Meinung

Ich mag ja Cover, die schon ein wenig von der Geschichte preisgeben, keine echten Menschen zeigen und am besten gemalt bzw. gezeichnet sind. Dementsprechend hat dieses Cover mich sofort angezogen, unter anderem aber auch mit dem kleinen Hinweis unten „Bali-Roman“. Zu sehen ist quasi ein Querschnitt irgendwo vor einer Insel, wobei der Himmel gerade mal ein Drittel besetzt. Darunter befindet sich ganz viel Wasser mit Korallen und weiteren Meeresbewohnern. Mittendrin eine Taucherin, die sich langsam mit den Beinen fortbewegt. Die Sonnenstrahlen, die in die Tiefe greifen, lassen sich gut im Meer erkennen. Oberhalb des Wassers erkennt man eine kleine Insel mit Palmen. Somit eine gelungene Komposition, die die Geschichte mit einem Bild einfängt.

Auch Kokosnüsse brauchen Regen von Melissa Schumacher wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Es ist ein autobiographischer Roman, der mich auf eine ganz besondere Reise nach Bali entführt hat, mit all seinen Höhen und Tiefen. Mit dabei ist ein wenig Liebe und ganz viel Fernweh.

„Wer einmal auf einem Bug gesessen und dieses Gefühl von Freiheit gespürt hat, will nie wieder woanders sitzen.“

Dieser Satz und noch so viele mehr haben mich angesprochen. Ich sitze auch am liebsten auf dem Bug, weil man von dort die beste Sicht nach vorne hat und weil die Bewegungen mich einfach beruhigen.

Der Roman startet in Deutschland mit dem Grund bzw. der spontanen Entscheidung für ein Jahr einfach zu leben und nicht an die Skoliose und deren Auswirkungen zu denken. So kommt die Ich-Erzählerin zu zwei Auslandssemestern nach Südkorea und längeren Aufenthalten, unter anderem in Indonesien auf Bali, wo ein Großteil der Erzählung spielt. Ich habe den Mut bewundert für dieses Jahr Auszeit und gespannt verfolgt, wie die Zeit der Semesterferien mit Reisen genutzt wurde.

Beim Lesen hatte ich das Gefühl, mit im Rucksack dabei zu sein und jeden einzelnen Schritt zu erleben. Besonders fasziniert war ich von den ersten Tauchgängen. Bei mir hat es bisher nur zum Schnorcheln in der Karibik und im Roten Meer gereicht. An einen Tauchkurs habe ich mich noch nicht gewagt, aber die Erlebnisse laden eindeutig dazu ein, es auszuprobieren.

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, und so habe ich einfach immer weiter gelesen, weil ich wissen wollte, was als Nächstes geschah. Bei Liebesromanen oder auch Krimis hat man ja meist eine Ahnung, in welche Richtung es gehen wird, aber bei einem autobiographischen Roman wird die Story durch das reale Leben bestimmt und nicht unbedingt durch stilistische Feinheiten und Kniffe, um die Spannung zu halten. Und dennoch war für mich das Storytelling einfach fesselnd, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Was mich zu folgendem Zitat bringt, das mir ganz und gar aus der Seele spricht.

„Ich konnte mir die schönen Momente des Lebens nicht für später aufheben. Ich wollte sie jetzt. Sofort. […] Wer hat eigentlich entschieden, dass man das Beste bis zum Schluss aufsparen musste?“

Ja, wer hat das eigentlich entschieden? Ich mag schöne Dinge auch immer gerne sofort tun und nicht warten. Wer weiß, ob man dazu nochmal die Möglichkeit bekommt. Ich habe zwar zu Hause gelernt: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Aber ich handle eher nach erst etwas Vergnügen und dann die Arbeit und dann noch mehr Vergnügen. Weil ich finde, dass man so viel motivierter an die Arbeit geht, weil man schon was Schönes gemacht hat. Was mich zu einem weiteren Zitat bringt.

„Mein neuer Lieblingsspruch lautet: Das Paradies ist nicht möbliert.“

Bist du auf der Suche nach einem authentischen Reiseroman voller Höhen und Tiefen? Wolltest du schon immer mal nach Bali reisen, hast es bisher aber nicht geschafft? Dann schnappe dir „Auch Kokosnüsse brauchen Regen“ von Melissa Schumacher. Reise gedanklich mit der Autorin in ihre Vergangenheit und erlebe Bali an Land und unter Wasser. Stelle dich in die provisorische Dusche und kippe Wasser über dich oder genieße eine Fahrt auf dem Motorrad durch Indonesien auf der Suche nach neuen Abenteuern. Ich habe den autobiographischen Roman einfach nur verschlungen. Er ist für mich authentisch und gnadenlos ehrlich. Freue dich auf eine gute Portion Reiseroman, aber auch auf die nachdenklichen und schweren Momente rund um die Skoliose der Protagonistin und wie sie damit zu leben lernt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich für ein paar Stunden in die Wärme Balis und die faszinierende Unterwasserwelt entfliehen wollen.

Inhaltsangabe

Ein berührender Bali-Roman vom Indojunkie Verlag

Deine tropische Strandlektüre für den Sommer 2026: Ein autobiografisch inspirierter Roman für alle, die sich nach Bali, Meer, Freiheit und einem Leben voller Möglichkeiten sehnen.

Als Melissa eine Diagnose erhält, die eine alles verändernde Skoliose-Operation unausweichlich macht, trifft sie eine radikale Entscheidung: Bevor sie sich dem Eingriff stellt, will sie ein Jahr lang alles hinter sich lassen, allein reisen, ihrem Herzen folgen und einfach nur sein. 

Ausgerechnet auf der tropischen Insel Bali passiert etwas, womit sie nicht gerechnet hat: Sie verliebt sich – in das Tauchen und in ihren indonesischen Tauchguide Putu. 

Mit der tickenden Deadline im Kopf lässt sie sich alle Zweifel ignorierend auf ein Abenteuer ein, das sie tiefer führt, als sie für möglich gehalten hätte. Die balinesische Kultur stellt dabei ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf. Was als einjähriger Freifahrtschein zum Freisein gedacht war, wird zu einer intensiven Reise zwischen Liebe, Verlust und Heilung.

Je länger sie auf Bali bleibt, desto mehr holen sie lebensverändernde Fragen ein. 

– Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass deine Zeit begrenzt ist?

– Was bedeutet es eigentlich, sich lebendig und frei zu fühlen?

– Was passiert, wenn du deiner Intuition folgst, auch wenn alles dagegenspricht?

Ein Bali-Roman nach einer wahren Begebenheit: Das erwartet dich
• Die Magie der balinesischen Kultur 
• Eine Liebesgeschichte zwischen Tauchgängen 
• Echte Bali- und Lombok-Eindrücke abseits der Touristenpfade 
• Selbstfindung und Neuanfänge 
• Eine Liebeserklärung an das Meer und Tauchen 
• Tropisches Inselleben zum Mitträumen 
• Heilungsreise nach Skoliose-Operation 
• Alleinreisen als Frau 
• Fernweh pur 

Ein Coming-of-Age-Roman über die schönsten Kapitel, die wir nie geplant haben – und über die tiefe Gewissheit, dass aus etwas augenscheinlich Schlechtem etwas Wundervolles entstehen kann.

Bibliografie

Zu sehen ist das Cover vom autobiographischen Roman: Auch Kokosnüsse brauchen Regen von Melissa Schumacher

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Autor: Melissa Schumacher
Illustriert von: Pia Himmelein
Genre: autobiographischer Reiseroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN/ ASIN: 978-3000868900
Erscheinungsdatum: 20. Juli 2026
Format: Taschenbuch und Ebook u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 396
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Melissa Schumacher zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Melissa Schumacher

Raised in Silence von Antonia Löding

Raised in Silence von Antonia Löding

Beitragsbild zur Rezension. Zu sehen ist u.a. das Cover vom Romantic Suspense Roman: Raised in Silence von Antonia Lödingh erschienen im Selfpublishing

Meine Meinung

Das Cover ist dunkel gehalten mit ein paar Lichtpunkten zwischen und über den Bäumen. Damit passt es für mich gut zum Genre Romantic Suspense. Wenn man genau hinschaut, erkennt man auf dem Boden im Laub eine selbstgebastelte Puppe. Drumherum kann man hohe Tannen sehen und darüber sich auftürmende Wolken, die nichts Gutes verheißen. Für mich ein Cover, das neugierig macht auf die Geschichte.

„Raised in Silence“ von Antonia Löding wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Die Geschichte handelt von Liv und Noah, die im Wald von Grey Pines aufeinandertreffen und eine Szene ganz ähnlich dem Cover vorfinden. Sie verbindet eine ungewisse Vergangenheit und ein gewisses Knistern, das von Anfang an für Spannung sorgt. Freue dich auf eine düstere, aber auch spicy Geschichte.

Ich habe das Buch nahezu am Stück gelesen. Bei den letzten 30 Seiten kapitulierte meine Müdigkeit, und so habe ich das Finale morgens vor dem Aufstehen verschlungen. Die Spannung wird durch den Wechsel der beiden Ich-Erzähler immer weiter aufgebaut, sodass man gezwungen ist, weiterzulesen. Wobei ich als Leser immer ein bisschen mehr weiß als Liv Thorne, die Protagonistin. Das fand ich persönlich besonders gut, weil ich so zum einen schon wusste, wohin es gehen könnte, aber zum anderen gar keine Idee hatte, wie sie zu der Erkenntnis kommt und wie sie damit umgeht. Noah Garrett als zweiter Ich-Erzähler ist da quasi auf meinem Wissensstand. Er verheimlicht etwas vor Liv und lässt sich nur schwer in die Karten schauen. Aber dennoch ist er von Anfang an sympathisch, und man hofft förmlich, dass sein Wissen ihm nicht das Genick bricht.

Beide Erzähler streuen kurze Rückblenden beziehungsweise Erinnerungen aus ihrer Kindheit mit in die Geschichte ein. Diese Fragmente sind im Buch sehr schön durch kursive Schrift erkennbar. So sieht man nicht nur durch den Absatz, sondern auch an dem Wechsel der Schrift, dass der Erzähler wieder ins Hier und Jetzt zurückkehrt und quasi aus seinem Tagtraum erwacht.

Bevor ich jetzt zu viel vom Inhalt verrate, gebe ich dir noch ein Zitat mit auf den Weg.

„Zuerst der Leichenfund, dann die seltsame Puppe, die sich mir immer wieder ins Bewusstsein schiebt, dazu der Mann, den ich nicht einordnen kann.“

Der Satz zeigt sehr gut, wie sehr es in der Protagonistin arbeitet. Sie hat das Gefühl, etwas zu wissen, kann es aber nicht greifen. Was sich dahinter verbirgt, musst du einfach selbst lesen. Es katapultiert dich in dunkle Machenschaften, hat aber auch eine gute Portion Leidenschaft dabei, die dich einfach an die Geschichte fesselt.

Für mich ist es nicht das erste Buch von Antonia Löding, das ich quasi nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich mag ihren Schreibstil und das Genre Romantic Suspense, in dem sie ganz und gar zu Hause ist. Die Geschichte verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ließ mich ganz kurz an Ken Folletts „Die Kinder von Eden“ denken, welches ich kurz vor der Jahrtausendwende verschlungen habe. Wobei die Geschichten nicht unterschiedlicher sein könnten.

Magst du spannende Thriller gepaart mit knisternder Leidenschaft? Bist du bereit, dir Tatorte genau anzuschauen? Dann schnappe dir „Raised in Silence“ von Antonia Löding und fahre zusammen mit der Protagonistin in den Urlaub auf den Spuren der Vergangenheit. Erschrecke beim Anblick der ersten Leiche und grüble über die Zusammenhänge. Freue dich auf eine gute Portion Spice, die vom ersten Aufeinandertreffen zwischen den Protagonisten herrscht. Für mich war es eine spannende und überaus fesselnde Geschichte, die mich ganz und gar in ihren Bann gezogen hat. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für alle, die düster und spicy lieben und auch vor der Dunkelheit keine Angst haben.

Inhaltsangabe

Some memories are buried for a reason. But silence never truly forgets.

Als Detective Liv Thorne in die nebligen Wälder Oregons zurückkehrt, in denen sie als Kind allein gefunden wurde, sucht sie vor allem eines: Abstand. Doch sie hofft auch, dass die Rückkehr an diesen Ort die Lücke in ihrer Erinnerung füllen kann.
Stattdessen stößt sie auf eine grausam inszenierte Leiche und auf Spuren, die sie tiefer in ihre Vergangenheit ziehen.
Noah Garrett trägt die Wahrheit wie eine Schuld. Er weiß, wer Liv wirklich ist und dass er sie verlieren wird, wenn das Schweigen bricht.
Sie sollte ihm nicht vertrauen. Und doch ist er der Einzige, bei dem sie sich fallen lassen kann.
Manche Geheimnisse schützen dich. Und manche holen dich ein.

Achtung: düster und spicy! Bitte Content Notes beachten.

Bibliografie

Zu sehen ist das Cover vom Romantic Suspense Roman: Raised in Silence von Antonia Lödingh erschienen im Selfpublishing

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Autor: Antonia Löding
Genre: Romantic Supsense
Verlag: Selfpublishing
ISBN/ ASIN: B0HGGTXKLS
Erscheinungsdatum: 25. August 2026
Format: Ebook und Taschenbuch u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 212
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Antonia Löding zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Antonia Löding

Ehrendes Gedenken: Trauerkarte mit Naturmotiven

Trauerkarte mit Blumen und Schmetterlingen

Heute jährt sich der Todestag meines Vaters zum achten Mal. Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht und was seitdem alles passiert ist. In Gedenken an ihn zeige ich dir heute eine Trauerkarte mit Blumen und Schmetterlingen. Mein Vater war ein Seemann durch und durch, mit einer großen Liebe zur Natur. Von ihm, aber auch von meiner Mutter, habe ich schon in jungen Jahren gelernt, wie welche Pflanzen und Tiere heißen. So konnte ich schon in der Grundschule mit ganz viel Wissen auftrumpfen. Unter allen Blumen hat mein Vater die Rosen geliebt und im Garten gehegt und gepflegt. Da ich aktuell noch keinen schönen Rosenstempel gefunden habe, sind hier andere Blumen zu sehen, wenn ich es richtig habe handelt es sich um Schmuckkörbchen, die aber nicht weniger hübsch anzusehen sind.

Für die Karte habe ich eine weiße Grundkarte im Querformat gewählt und ganz bewusst auf eine zusätzliche Mattung verzichtet. Die Blumen habe ich direkt in Schwarz auf die Grundkarte gestempelt, dazu Schmetterlinge in Schwarz ausgestanzt und aufgeklebt. Ergänzt habe ich die Karte mit dem Spruch: Aufrichtiges Beileid und tiefes Mitgefühl in der schweren Stunde, sodass sie direkt versendet werden kann.

Auch wenn das Thema durchaus schwierig ist und mit Traurigkeit verbunden, bastle ich immer wieder gerne Trauerkarten. Sie erinnern mich daran, dass man den Menschen, die von uns gegangen sind, noch einmal gedenken und den Hinterbliebenen diese Anteilnahme schriftlich mitteilen möchte. Glückwünsche und Co kommen heute immer mehr über WhatsApp und andere Kanäle, aber eine aufrichtige Anteilnahme finde ich persönlich oder in Form einer Karte immer noch angebrachter als auf digitalem Wege. So sind neben Weihnachtskarten die Trauerkarten die von mir am meisten gebastelten Themenkarten.

Solltest du selbst mal schnell eine schöne Trauerkarte benötigen, melde dich gerne bei mir. Ich habe immer welche auf Vorrat und bastel auch ganz schnell individuelle.

Kerstin fragt … Susan de Winter antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Susan de Winter

Susan de Winter bei einer Lesung 2023

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Mein Name ist Susan de Winter (ein witziges Pseudonym, da ich eigentlich Susanne heiße und auf dem Winterberg wohne … 😉). Zusammen mit meinem Lebensgefährten und einigen Pferden lebe ich auf einem kleinen, idyllisch gelegenen Hof im nordöstlichen Zipfel von Westfalen. Das Schreiben bestimmt mein Leben schon ziemlich lange. Nach meinem Volontariat bei einer Tageszeitung habe ich viele Jahre in der Reiseredaktion gearbeitet und nebenbei über Pferde und Pferdesport geschrieben – auch einige Verlagsbücher (unter dem Namen Susanne Kappmeier). Mein erster Roman entstand nach einer Pressereise nach Australien, die ziemlich turbulent und abenteuerlich verlief. „Da musst du ein Buch `drüber schreiben!“, waren meine Freundinnen damals überzeugt. Ich weniger. Doch dann fiel mir eine gute Story ein, in der ich meine eigenen Erlebnisse ein wenig mit verbauen konnte. Voilá: der erste Roman war entstanden. „Der Stein der Schildkröte“ hieß dieses Buch, das ich Ende 2015 als Selfpublisherin bei Amazon herausgebracht habe. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten lief das Buch weitaus besser, als ich mir hätte träumen lassen. Inzwischen hat er fast 6000 (zumeist) positive Bewertungen. Heute habe ich 14 Susan de Winter-Romane geschrieben und einen unter meinem zweiten Pseudonym Lara Levin.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Da gibt es einige. Aber zwei, die mir in dieser Hinsicht besonders in Erinnerung geblieben sind, möchte ich hier gerne nennen: Feuer und Stein von Diana Gabaldon. Illuminati von Dan Brown. 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

Don’t worry. Be happy!

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Ich bin fast fertig mit dem Manuskript zu Band 1 einer neuen Romanreihe. Der Name steht noch nicht fest, als Erscheinungsmonat peile ich den Oktober an. Und – tada – ich werde das Genre wechseln. Weg vom Liebesroman, hin zu einem Cozy Crime Roman. Was die Leser erwartet? 

  • Der Mord an einem Archäologie-Professor auf einer alten Katharer Burg, dem Chateau de Peyrepertuse. 
  • Ein etwas schräges Ermittlerteam mit der Journalistin Claire und ihrer Schwester, der hellseherisch veranlagten Vivienne (beide stammen aus Quebec in Kanada), deren leicht mürrischen Onkel Jules, einem Winzer, und seiner hochintelligenten Freundin Céline, einer ehemaligen Atomphysikerin. Außerdem gehört noch die liebenswerte Jolie, eine Patissière aus Leucate dazu. Echte Polizisten? – Ach ja, die gibt’s auch. Gabriel Moreau, der ein Auge auf Claire geworfen hat, und seinen Kollegen Paul. 
  • Cozy Crime, eine Lovestory und viele Geheimnisse
  • Und natürlich ganz viel Südfrankreich-Flair! 
Bücher von Susan de Winter

Wie wichtig ist für dich das Thema Reisen in deinen Büchern?

Sehr wichtig! Ich bekomme die Ideen zu meinen Romanen während oder nach meiner Recherchereisen als Reisejournalistin. Fast alle Locations sind authentisch. Bei all meinen ersten Büchern findet man meine persönlichen Reisetipps zum Roman im Anhang. Für manche Bücher habe ich die Reisetipps inklusive Fotos auf meine Homepage gepackt. Und manchmal bekomme ich Feedback von meinen Lesern, dass sie auf meinen Spuren gereist sind, mit dem Roman im Gepäck. Ein Lokal am Gardasee schrieb mich an, dass eine Leserin genau das Gericht essen wollte, das ich in meinem Roman „Die Villa am Gardasee“ beschrieben hatte. Über so etwas freue ich mich total! 😊

Wie viel Leben von Susan steckt in deinen Romanen?

Diese Frage kann man kaum in Prozentzahlen beantworten. Aber ich packe fast immer auch eigene Erlebnisse in den verschiedenen Ländern in meine Romane. Zudem steckt natürlich auch immer ein wenig von meinem eigenen mindset in den jeweiligen Romanfiguren. Ich könnte zum Beispiel eher nicht über eine Mode-Trendsetterin mit maniküren Fingernägeln und einem begehbaren Kleiderschrank voller Designer-Klamotten schreiben, weil ich selbst überhaupt nicht so bin. Ich liebe die Natur, Tiere, ein Leben auf dem Lande, bin ein wenig romantisch veranlagt und hundertprozentig loyal – diese Eigenschaften finden sich in vielen meiner Hauptprotagonistinnen. 

Australien Romane von Susan de Winter

Welche Faszination hat für dich Australien?

Australien ist mein absolutes Lieblingsland – schade, dass es so weit weg ist! Ich liebe das unbeschreibliche Gefühl von Freiheit, das man dort hat. Die Natur ist großartig, es gibt so viele faszinierende Tiere! Die Menschen sind sowas von freundlich und unaufgeregt. Es wird sich nicht über läppische Kleinigkeiten aufgeregt, so wie bei uns. Das Wetter ist viel besser….! Ich liebe die Leichtigkeit, die mich jedes Mal sofort überfällt, wenn ich in Australien bin. Das Essen ist toll – ohne viel Schickimicki, einfach ein Barbecue mit einem Bierchen an einem fantastischen Strand. Was will man mehr? Unvergesslich bleibt mir auch mein Besuch am Uluru, die Geschichten der Traumzeit, eine Nacht unter den Sternen am magischen Berg der Aborigines. Hach, ich könnte gleich wieder hinfahren ….

Liebe Susan vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Australien kenne ich bisher nur aus Romanen und freue mich schon auf deine Geschichte.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Beitragsbild zur Rezension vom Hörbuch: Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Meine Meinung

Das Cover hat mich in Verbindung mit dem Titel wie magisch angezogen. Auf einem gemalten Bild von der Küste steht in großen Buchstaben „Die Bernsteinfischerin“. Das Bild zeigt sehr schön, wie die Wellen an die Küste laufen. Darüber sind die Wolken schon rötlich verfärbt und mehrere Möwen kreisen über dem Wasser. Für mich ein Bild, das mich an meine Heimat erinnert.

„Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin erschien bei Aufbau Audio. Das Hörbuch wurde von Vera Teltz eingelesen, die für mich übrigens die perfekte Besetzung für diese wunderbare Geschichte ist. Dazu aber gleich noch mehr. Die Geschichte handelt von Julika, die als Bernsteinforscherin arbeitet und ihr ganzes Leben auf ihre pflegebedürftige Mutter ausgerichtet hat, und von Ebba, die an der Ostsee lebt. Die Leben der beiden Frauen kreuzen sich durch einen ganz besonderen Bernsteinfund.

Die Geschichte lebt durch ihre zwei Erzählebenen. Den Rahmen bildet die Ich-Erzählerin Julika. Sie lässt mich als Leser an ihrer Bernsteinforschung teilhaben, aber auch an ihrem Privatleben, das sich quasi nur um ihre Mutter dreht, die aus Gründen, die nach und nach erzählt werden, nur bedingt am Leben richtig teilnimmt. Besonders fasziniert war ich von der Forschung der Protagonistin, denn als Kind durfte ich jeden neuen Bernstein näher betrachten, immer auf der Suche nach tollen Einschlüssen. So ein Insekt im Bernstein ist schon etwas Besonderes, und ich konnte mir das früher immer wieder ansehen. So kann ich Julika und ihre Faszination für das uralte Harz sehr gut nachvollziehen.

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass ich die kurze Sequenz der Entstehung von Bernstein einfach mega cool gelöst fand. Wenn du den Anfang der Geschichte hörst, wirst du mich verstehen. Die Erzählperspektive in dieser kurzen Exkursion ist gut gelöst, und für einen Moment habe ich geglaubt, ich hätte das Hörbuch gewechselt. Aber dann habe ich verstanden, was sich wirklich dahinter verbirgt. Einfach nur gut.

Die zweite Erzählebene umfasst das Leben von Ebba. Sie erzählt aus der dritten Person und nimmt mich quasi in Etappen von ihrer frühesten Kindheit bis ins hohe Alter mit. Stück für Stück darf ich in ihre Geschichte eintauchen und bekomme immer mehr Einblicke in die Verknüpfung zum Bernstein. Gespannt bin ich ihren Erzählungen gefolgt und habe mit ihr gebangt. Sie hatte von Beginn an kein einfaches Leben. Doch das soll sie dir lieber selbst erzählen. Auch wenn sie in Niendorf an der Ostsee lebt und die Erzählung auch ganz klar dort verortet war, hatte ich irgendwie immer Fotos von meiner Großmutter vor Augen. Die war allerdings etwas älter, als sie aus Ostpreußen geflohen ist und an der Nordseeküste landete. Dort hat sie zusammen mit meinem Großvater ebenfalls Gäste in einer Pension begrüßt. Aber ich will mich hier jetzt gar nicht zu sehr in meine Familiengeschichte verstricken.

Der Bernstein begleitet mich seit Kindertagen immer wieder, und ich hatte das Glück, oder besser gesagt auch die Ausdauer, selbst welchen im Flutsaum zu finden. Das kleine Marmeladenglas hüte ich bis heute. Als junge Erwachsene durfte ich beim Fischen dann aber auch größere Stücke finden. Diese Liebe zum Bernstein war mit ein Auslöser, warum ich das Hörbuch unbedingt hören wollte. Und Vera Teltz als bekannte Sprecherin tat ihr Nötiges dazu. Ich lausche einfach gerne ihrer Stimme, die für mich so gut zu verzwickten Familiengeschichten passt. Ich konnte mich einfach gut vom Alltag verabschieden und ganz in die Erzählung abtauchen.

Hast du schon mal einen Bernstein am Meer gefunden? Magst du spannende Familiengeschichten über starke Frauen, die sich ihren Weg erkämpfen? Dann habe ich hier eine Geschichte von zwei Frauen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen für dich. In „Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin erzählen Julika und Ebba von ihrem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Dabei steht die Herkunft eines ganz speziellen Bernsteins im Fokus, der für Julikas Forschung und weiteren Werdegang wichtig ist. Gesprochen wird die Geschichte von Vera Teltz, die dem Ganzen genau die passende Atmosphäre verleiht. Ich habe das Hörbuch einfach nur verschlungen und empfehle es sehr gerne weiter.

Inhaltsangabe

Da waren nur noch sie beide, ihre erschöpft schlagenden Herzen, das Meer, das sie trug, die Bucht, die sie umarmte.

Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne, Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde. Am Abend, bei der Pflege ihrer kranken Mutter, steht ihr eigenes Leben still. Bis Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, der sie an die Ostsee führt, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt, an einen Neuanfang zu glauben …

Bibliografie

Zu sehen ist das Cover vom Hörbuch: Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

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Autor: Lisa Quentin
Sprecher: Vera Teltz
Genre: Familiengeschichte
Verlag: Aufbau Audio
ISBN/ ASIN: 9783757021221
Erscheinungsdatum: 12. August 2026
Format: Hörbuch, Taschenbuch und Ebook u.a. bei Amazon erhältlich*
Zeit: 10h6
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Aufbau Audio über Netgalley zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Aufbau