Anzeige: Die 150 besten Rezepte für die Ninja Slushi

Die 150 besten Rezepte für die Ninja Slushi – Slushis, Frozen Cocktails, Milchshakes & Mehr

Beitragsbild zur Rezension vom Rezeptbuch: Die 150 besten Rezepte für die Ninja Slushi - Slushis, Frozen Cocktails, Milchshakes & Mehr aus dem Frechverlag

Meine Meinung

Beim Blick auf das Cover springen einem direkt die kunterbunten Getränke entgegen. Am unteren Rand sind verschiedenfarbige, dickflüssige Drinks zu sehen, die jeweils mit einem fruchtigen Topping versehen sind. Passend dazu steckt in jedem Getränk ein Strohhalm. Der Titel verrät dann auch schnell, worum es geht. In diesem Buch dreht sich alles um Slushis, Milchshakes und natürlich um viele verschiedene Cocktails.

Die 150 besten Rezepte für die Ninja Slushi wurde vom Frechverlag unter dem Topp Label veröffentlicht. Das Buch startet ohne viel Schnickschnack direkt mit den Rezepten. Zu jedem Drink gibt es eine Auflistung der Zutaten, die passende Programmfunktion der Ninja Slushi und eine kurze Anleitung zur Zubereitung. Die Seiten sind jeweils passend zum Getränk gestaltet, mal mit Früchten und mal mit den fertigen Drinks samt Dekoration.

Ich war sehr positiv überrascht, wie viele alkoholfreie Rezepte sich in diesem Buch befinden. Im ersten Moment hätte ich mit deutlich mehr Alkohol gerechnet. Wenn ich richtig gezählt habe, sind es 46 Rezepte mit Alkohol. Unter den gut hundert alkoholfreien Rezepten findest du klassische Slushis aus den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, Milchshakes gefühlt in jeder Geschmacksrichtung und Frappés, die ich auf jeden Fall noch ausprobieren möchte. Nach den Frozen Cocktails mit Alkohol folgen außerdem viele Frozen Mocktails.

Für mich lädt das Buch dazu ein, sich einmal von vorne bis hinten durchzuprobieren. Ich persönlich bin mit einer Piña Colada gestartet, weil sie bei mir sofort Urlaubsstimmung hervorruft. Das Rezept ist einfach erklärt und sehr schnell umgesetzt. Wobei ich sagen muss, dass mir die Konsistenz etwas zu fest war. Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau. Beim Zuschauen während des Rührens kann man selbst entscheiden, wann die gewünschte Konsistenz erreicht ist, und muss nicht unbedingt auf den Signalton warten, der das vermeintliche Ende des Misch- und Kühlvorgangs ankündigt. Das Ergebnis war auf jeden Fall richtig lecker, auch wenn ich nur braunen Rum aus Jamaika zur Hand hatte und keinen weißen.

Hast du eine Ninja Slushi zu Hause? Trinkst du gerne Frappés, Milchshakes oder Frozen Cocktails? Dann bekommst du mit diesem Buch 150 Rezepte an die Hand, die auf die Funktionseinstellungen der Ninja Slushi abgestimmt sind, vermutlich aber auch mit jeder anderen Slush-Ice-Maschine funktionieren. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für dieses Rezeptbuch. Es eignet sich übrigens auch sehr gut als Geschenk oder kleines Mitbringsel. Ich selbst habe das Buch bereits verschenkt.

Inhaltsangabe

Deine private Slushi-Bar für zu Hause – Drinks, Milchshakes & Frozen Cocktails im Handumdrehen!

Mit der Ninja Slushi wird das Kreieren eiskalter Erfrischungen zum Kinderspiel – und das direkt bei dir zu Hause. Ob fruchtige Slushis, aufregende Frozen Cocktails mit oder ohne Alkohol, cremige Milchshakes oder erfrischende Frappés: Die vielseitigen Funktionen der Maschine machen es möglich, im Handumdrehen köstliche Drinks zu genießen. Du kannst deine Getränke individuell nach Geschmack gestalten, neue Kombinationen ausprobieren und deine eigenen Lieblingsrezepte entwickeln.

Dieses Buch bietet dir 150 kreative Rezepte für jede Gelegenheit – egal, ob du dich an einen heißen Sommertag abkühlen, Gäste beeindrucken oder dir einfach eine kleine Auszeit gönnen möchtest. Mit leicht verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelingt jeder Drink perfekt, ohne dass du viel Zeit oder Erfahrung in der Küche brauchst. So wird deine eigene Slushi-Bar zu einem Highlight in deinem Zuhause – für erfrischenden Genuss, wann imme du möchtest!

Das erwartet dich:

  • 150 leckere und vielseitige Rezepte für jeden Geschmack
  • für Slushis, Frozen Cocktails, Milchshakes und Frappés
  • geeignet für die Ninja Slushi und ähnliche Maschinen
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen für perfekte Ergebnisse
  • kreative Ideen zum Mixen, Experimentieren und Personalisieren
  • Inspirationen für erfrischende Drinks zu jeder Gelegenheit

Bibliografie

Cover vom Rezeptbuch: Die 150 besten Rezepte für die Ninja Slushi aus dem Frechverlag

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Autor: Frechverlag
Genre: Rezeptbuch
Verlag: Frechverlag
ISBN/ ASIN: 978-3735854360
Artikelnummer: 25436
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2026
Format: Taschenbuch u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 128
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir vom Frechverlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Frechverlag

Losing Logan von Jay McLean

Losing Logan von Jay McLean

Beitragsbild zur Rezension vom Young Adult Roman: Losing Logan von Jay McLean. Es ist der 2. Band der Preston Brothers und wird von Sven Macht und Lena Laid gelesen. Erschienen bei SAGA Egmont

Meine Meinung

Das Cover ist in einem lila-blauen Ton gehalten. Oberhalb des Titels ist ein geschwungenes Schreibschrift-L zu sehen, das mit goldenen Akzente in Form von Blättern verziert ist. Auch der Reihentitel ganz unten, ist in Gold geschrieben. Die Verzierung findet sich außerdem im Farbschnitt wieder, der übrigens über alle drei Bände verläuft und auch dort das große L wieder sichtbar macht.

Losing Logan von Jay McLean erschien im Ravensburger Verlag. Das entsprechende Hörbuch wurde von Sven Macht und Lena Laid für Saga Egmont eingelesen. Es ist der zweite Band der Preston Brothers Trilogie und handelt vom mittleren Bruder. Er ist das schwarze Schaf der Familie und damit ganz anders als Aubrey O’Sullivan, die mit ihren 18 Jahren ganz genau weiß, was sie will und bereits ihre eigene Papeterie in Winbury führt.

Die Geschichte ist in sich geschlossen und kann ganz unabhängig vom ersten Buch gelesen werden. Alles Wichtige wird erwähnt. Nichtsdestotrotz empfehle ich dir aber, auch den ersten Band „Loving Lucas“ zu lesen. Entweder bevor du dieses Buch liest oder danach. Beide Bücher kannst du auch als Hörbuch genießen. Ich habe sie einfach nur verschlungen und auch den dritten Band schon auf meinem Nachttisch liegen. Insgeheim hoffe ich nun, dass auch der vierte Band ins Deutsche übersetzt wird.

Nun noch ein wenig zur Geschichte und zu den Protagonisten. Als Ich-Erzähler treten Logan Preston und Aubrey O’Sullivan auf, die passend von den Sprechern Sven Macht und Lena Laid vertont wurden. Hierbei möchte ich eine klitzekleine Kritik äußern. Denn das Stimmalter der Sprecher passt für mich so gar nicht zu den Erzählern. Ich musste mir beim Hören immer wieder in Erinnerung rufen, dass die beiden erst 19 beziehungsweise 18 Jahre alt sind. Durch die Stimmen hatte ich eher das Gefühl, dass beide gute zehn Jahre älter sind. Das ist aber auch alles, was ich an Kritik äußern möchte, denn Sven Macht und Lena Laid transportieren die Gefühle von Logan und Aubrey grandios. Ich war sofort mitten im Geschehen und konnte mich in beide sehr gut hineinversetzen.

Logan hat für mich typische Merkmale eines Sandwichkindes. Er arbeitet zwar gewissenhaft im Bauunternehmen der Familie, hat aber seine ganz eigenen Probleme, die er mit Drogen zu dämpfen versucht. Während seiner Erzählung taucht ein Gedankengang immer wieder auf, der mich grübeln lässt. Bis zum Schluss habe ich spekuliert, was mir folgender Satz wohl sagen möchte.

„Ich bin neun Jahre alt, und das Leder knarzt unter meinem Gewicht. Das Auto riecht noch neu, obwohl ich schon seit Monaten darin mitfahre.“

Ich lasse das jetzt einmal so stehen, weil ich dir die Spannung nicht nehmen möchte. Ein zweiter Ausspruch, der sich ebenfalls wiederholt, hat eine ganz andere Intention. Um das Thema wieder ein wenig leichter zu machen, möchte ich dir auch diesen mit auf den Weg geben, der mich irgendwie an meine eigene Kindheit denken lässt.

„Rumms, wumms, rumms“, flüstert Lucy.

Die Szene, die dahinter steckt, ist einfach zu schön. Alle Kinder verstecken sich im Schlafzimmer unter der Bettdecke und erwarten die Heimkehr des Vaters nach Feierabend. Dieser poltert mit schweren Schritten die Treppe hoch und sucht seine Kinder, um dann wider Erwarten mit ihnen zu kuscheln. Ich musste hier einfach schmunzeln und habe mich bei den Erinnerungen der Geschwister an diese Zeit einfach nur gefreut.

Auch Aubrey nimmt mich ein wenig mit in ihre Kindheit, die ohne Geschwister ganz anders verläuft als Logans. Sie wächst alleine bei ihrer Mutter auf und verspürt früh den Drang, in den Ort ihrer frühesten Kindheit zurückzukehren. Hier trifft sie auf die Familie Preston und hat direkt ein Herz für den jüngsten Spross der Familie. Dieser verbringt aus bestimmten Gründen seine Zeit nach der Schule bei ihr im Laden und zeigt ihr, wofür sein Herz schlägt. Lachlan muss man einfach lieben. Mit seinen neun Jahren ist er das Nesthäkchen der Familie.

Magst du Großfamilien mit ihrer ganz eigenen Dynamik? Hast du ein Faible für die erste große Liebe? Dann schnappe dir „Losing Logan“ von Jay McLean und tauche ab in eine ganz besondere Geschichte. Sie zeigt zum einen den starken Zusammenhalt der Geschwister, aber auch die Abgründe, die eine Drogensucht mit sich bringen kann. Hier trifft ein toughes Mädchen, das genau weiß, was es vom Leben will, auf einen ernsten Jungen, der seine Gefühle hinter Wut und Trotz zu verbergen versucht. Freue dich auf die schönen Momente zwischen den beiden, aber begleite sie auch auf dem steinigen Weg, der mir die ein oder andere Träne beschert hat. Ich habe einfach nur an den Stimmen der Sprecher gehangen und konnte gar nicht aufhören, der Erzählung zu lauschen. Immer wieder war ich sprachlos und habe mit so manchem Twist nicht gerechnet. Für mich war Band zwei genauso spannend wie Band eins, besitzt aber für mein Empfinden sehr viel mehr Tiefgang. Es ist nicht einfach nur eine Young-Adult-Liebesgeschichte, die gut unterhält, sondern hält auch ganz viel zum Nachdenken und Nachsinnen bereit. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Hörempfehlung und ich schnappe mir jetzt ganz schnell Band drei.

Inhaltsangabe

Diesen Brüdern kann niemand widerstehen.

LOGAN PRESTON ist Nummer vier unter den Geschwistern. Er ist der mittlere Bruder, das schwarze Schaf, ein berüchtigter Bad Boy.

Als AUBREY O’SULLIVAN in Winbury eine Papeterie eröffnet, trifft sie auf Logan. Obwohl sie nur sarkastische Sprüche füreinander übrig haben, erkennt sie hinter Logans abweisender Fassade etwas, das sie im Innersten berührt. Und da sein jüngster Bruder jede freie Minute in Aubreys Laden verbringt, kann sie Logan unmöglich aus dem Weg gehen.

Sexy, berührend, herzzerreißend: die New Adult Romances von Jay McLean!

Bibliografie

Hörbuch Cover vom Young Adult Roman: Losing Logan von Jay McLean. Es ist der 2. Band der Preston Brothers und wird von Sven Macht und Lena Laid gelesen. Erschienen bei SAGA Egmont

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Autor: Jay McLean
Sprecher: Sven Macht, Lena Laid
Reihe: Preston Brothers Band 2
Genre: Young Adult
Verlag: SAGA Egmont
ISBN/ ASIN: B0G58NDS6S
Erscheinungsdatum: 06. Februar 2026
Format: Hörbuch, Taschenbuch und Ebook u.a. bei Amazon erhältlich*
Zeit: 12h25
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von SAGA Egmont über Loveleybooks zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©2026 SAGA Egmont (P)2026 SAGA Egmont

Osterkarten Selbermachen: Kreative Ideen aus dem Bastelfundus

Osterkarten basteln mit Fundstücken aus dem Bastelfundus

Heute dreht sich alles schon um das Thema Ostern. Während viele gerade mit aktuellen Stempelsets arbeiten, stand ich zunächst vor der Frage, was ich überhaupt basteln möchte. Passende neue Osterstempel habe ich aktuell nämlich gar nicht mehr.

Also habe ich das gemacht, was jeder Kreative kennt: Ich habe meinen großen Bastelfundus durchstöbert. Dabei sind mir einige ältere Osterstempel wieder in die Hände gefallen, die perfekt für diese Projekte geeignet waren. Entstanden sind schließlich zwei unterschiedliche Osterkarten, die beide in der frischen Farbe Lindgrün gestaltet sind.

Die erste Karte zeigt eine kleine Szene am Gemüsebeet. Drei colorierte Hasen sind dort unterwegs und sorgen sofort für eine fröhliche Osterstimmung. Ergänzt wird die Szene durch den Schriftzug „Frohe Ostern“, der die Karte klassisch und freundlich abrundet.

Die zweite Karte ist deutlich schlichter gestaltet. Aus einem lindgrünen Layer habe ich zwei große Eier ausgestanzt. Dadurch wird das dahinterliegende Designpapier mit einem Blättermuster sichtbar und bildet einen natürlichen Hintergrund. Im unteren Ei befindet sich der Schriftzug „Ostergrüße“. Das obere Ei habe ich mit einer Blume gefüllt, die ebenfalls in Eierform ausgestanzt wurde. Drei kleine Ostereier setzen zusätzliche Farbakzente und bringen etwas verspielte Leichtigkeit in das Design.

Es zeigt sich mal wieder, wie viel Material bereits in meinem Bastelfundus schlummert. Und dass ich eigentlich genug habe und nichts neues kaufen muss, aber es gibt so viele schöne neue Dinge, die ganz laut nach mir rufen.

Kerstin fragt … Lola Mayler antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Lola Mayler

Autorenbild Lola Malyer

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Moin! Ich heiße Lola und ich schreibe Geschichten über Identität, Beziehungen und die Übergänge, in denen wir die an uns gestellten Erwartungen hinter uns lassen. Mich interessieren vor allem die stillen Selbstgespräche, die wir führen, wenn wir uns selbst nicht ganz trauen.

Welches Genre schreibst du am liebsten – und warum genau dieses?

In meinen Geschichten verschmelzen New Adult, Coming-of-Age und Psychologie, weil mich die inneren Entwicklungen faszinieren. Am liebsten schreibe ich über Identitätsmetamorphosen. Meine Protagonistinnen stehen oft an einer Schwelle – noch zunächst mit einem Blick zurück, bevor sie den Mut finden, ins Unbekannte zu treten. Mein Anspruch ist es, leichtfüßig und zugleich tiefgründig zu erzählen, damit schwere Themen sanft berühren und trotzdem lange nachhallen.

Lese- und Schreibplatz von Lola Mayler

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Wenn ich schreibe, brauche ich unbedingt eine brennende Duftkerze. Jede Geschichte, die ich schreibe, bekommt ihre ganz eigene Duftnote.

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ich bin auf Instagram, lovelybooks.de und seit Kurzem auch auf lesehits.de zu finden. Doch ich nutze diese Plattformen eher als Inspirationsräume denn als Bühnen. Ich glaube daran, dass meine Worte besser wirken, wenn nicht ich im Mittelpunkt stehe, sondern die Figuren, die durch mich sprechen.

Tropes vom Roman: Kurz davor ist manchmal noch zu lang von Lola Mayler

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Sehr gern! Kurz davor ist manchmal noch zu lang“ ist eine authentische, stark introspektiv angelegte New Adult Romance, die sich vor einem Vierteljahrhundert, also vor Smartphone, Social Media und Streaming-Plattformen im Jahr 2001 abspielt. Sie eignet sich für alle, die vielschichtige Figuren lieben und eine glaubwürdige, schmerzhaft ehrliche Geschichte suchen.

Liebe Lola vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Zurück zu uns von Jana Kühn

Zurück zu uns von Jana Kühn

Beitragsbild zur Rezension mit Cover und Lesetagebuch zum Liebesroman: Zurück zu uns von Jana Kühn

Meine Meinung

Die Gestaltung des Covers hat mich sofort angesprochen. Relativ mittig ist der Titel des Buches auf einem Etikett abgebildet, dessen Rand an eine Briefmarke erinnert. Oberhalb des Etiketts sieht man eine Ansammlung von Hochhäusern, darunter kleine Häuser, die an einen Ort oder ein Dorf denken lassen. Dahinter sind durch gestrichelte Linien mit Pfeilen Flugrouten am blauen Himmel angedeutet. Ergänzt wird das Bild unten durch eine in Schwarz gehaltene Szene zweier Figuren, neben denen ein Koffer steht. Insgesamt ist es für mich ein sehr stimmiges Bild, das neugierig auf die Geschichte macht.

Zurück zu uns von Jana Kühn wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Die Geschichte spielt zum Teil in einem kleinen, feinen Flughafenhotel in Frankfurt. Im Mittelpunkt steht Mina, die das Hotel der Familie über alles liebt. Doch bleibt dabei die eigene Liebe auf der Strecke. Kann sie einen Kompromiss finden?

Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Wir starten im Jahr 2002 mit der Teenagerin Mina, die sich auf ihr Auslandsjahr in Australien vorbereitet. Von dort aus springen wir in die Gegenwart der Erzählung, etwa ins Jahr 2018. Dabei begleiten wir die Ich-Erzählerin Mina auf all ihren Wegen und bekommen einen intensiven Einblick in ihr Gefühlsleben. Während sie im Zug nach Frankreich ihren Erinnerungen nachhängt, darf ich als Leserin immer wieder ein Stück in der Zeit zurückreisen. So konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen.

Da ließen die Tränen auch nicht lange auf sich warten. Beim Thema Kinderwunsch bin ich einfach immer wieder berührt und wünsche jedem, dabei mehr Glück zu haben als ich. Die Passagen, die sich darum drehten, habe ich unter Tränen gelesen. Gleichzeitig gab es auch viele schöne Momente, die für echten Lesegenuss sorgten. Besonders gefallen hat mir die folgende Beschreibung von Fernweh.

„Fernweh … Die Sehnsucht nach dem roten Kontinent, nach den unendlichen Weiten jenseits der Zivilisation, einer Messerspitze Vegemite auf Toast oder gar einer Portion Pavlova, überschwemmte mich an diesem Tag wie die Wellen am Bondi Beach.“

Australien ist eines der Länder, die noch auf meiner Bucket List stehen. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, hier ein wenig Stimmung von dem Kontinent der Kängurus und Koalas zu erleben.

Mich hat die Geschichte zum Weinen, aber auch zum Lachen gebracht. Es wurden Erinnerungen an die Jugend geteilt, aber auch Momente des Abschieds. Auch die Liebe spielt eine wichtige Rolle, steht jedoch nicht so sehr im Fokus wie die persönliche Entwicklung von Mina und die vielen ungesagten Worte innerhalb der Familie. Ich möchte hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen und stattdessen mit einem weiteren Zitat schließen, bei dem ich einfach schmunzeln musste.

„Warum macht Mommie Geräusche wie ein Einhorn?“

Dabei stellt sich natürlich die Frage: Welche Geräusche macht eigentlich ein Einhorn?

Magst du Geschichten, die über einen längeren Zeitraum spielen? Magst du Liebesgeschichten, die auch von ernsteren Themen begleitet werden? Dann schnapp dir „Zurück zu uns“ von Jana Kühn und begleite Mina auf ihrem Weg. Begleite sie in ihren Erinnerungen nach Australien und reise mit ihr nach Frankreich. Erlebe dort die ganze Bandbreite der Gefühle und finde heraus, für wen am Ende Minas Herz höher schlägt. Ich habe das Buch gerne gelesen, mit einer Packung Taschentücher in Reichweite, und empfehle es sehr gerne weiter.

Inhaltsangabe

Kann Liebe bestehen, wenn zwei Herzen in verschiedene Richtungen schlagen? Nach dem plötzlichen Tod ihres Großvaters fasst Mina den Entschluss, dem Familienhotel Monte neuen Glanz zu verleihen. Sie sagt Nein zum Studium, zur Karriere – und zu Alex, ihrer großen Liebe. Während seine Investmentfirma kleine Herbergen wie das Monte vom Markt verdrängt, kämpft sie für ihre Vision: ein Bed & Breakfast mit Charakter und Herz. Mit dem Australier Sam hat Mina endlich jemanden gefunden, der ihre Werte teilt. Doch jedes Mal, wenn das Leben sie und Alex zueinander führt, flammen die alten Gefühle wieder auf. Und so steht Mina vor einer Entscheidung – einer, die nicht nur ihre Zukunft, sondern auch das Glück anderer auf die Probe stellen wird. Wie viel Kompromiss verträgt die Liebe? Und was, wenn man den Lebenstraum des anderen nicht teilen kann? Ein berührender Roman über Selbstverwirklichung, zweite Chancen und die leise Hoffnung, sich eines Tages doch auf halbem Weg wiederzufinden.

Bibliografie

Cover vom Liebesroman: Zurück zu uns von Jana Kühn

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Autor: Jana Kühn
Genre: Liebesroman
Verlag: (Link zum Verlag)
ISBN/ ASIN: 978-3819231735
Erscheinungsdatum: 
Format: Taschenbuch und Ebook u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 364
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Jana Kühn zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Jana Kühn

Ein Reisebericht: Journaling Barcamp 2026

Mein Wochenende beim Journaling Barcamp in Hamburg

Am 21. und 22. Februar fand zum dritten Mal das Journaling Barcamp in Hamburg im Betahaus statt. Und auch für mich hieß es zum dritten Mal nach Hamburg reisen, um liebgewonnene Menschen wiederzutreffen und neue kennenzulernen.

Anreise nach Hamburg und ein Wiedersehen mit lieben Menschen

Ich bin wieder in der Superbude St. Pauli abgestiegen und habe mir dort mit meiner liebsten Heike von Bücherheike das Hotelzimmer geteilt. Seit der Leipziger Buchmesse 2023 teilen wir uns regelmäßig ein Zimmer, um die Kosten zu sparen. Um am Samstagmorgen pünktlich zum Start des Journaling Barcamps vor Ort zu sein, reisten wir beide bereits am Freitagnachmittag an. Die Wiedersehensfreude war groß. Zuletzt hatten wir uns im September auf der Buch Berlin gesehen. Nach dem Check In zog es uns wieder hinaus in die Stadt, denn wir waren mit Heike von Frau Goethe liest zum Essen verabredet. Bei Cappuccino und einer leckeren Bowl hätten wir fast die Zeit vergessen.

Foto vom Essen in Hamburg im La Caffeteria

Lesung und Bücherliebe bei Stories – Die Buchhandlung

Nach einem kurzen Spaziergang kamen wir rechtzeitig bei Stories – Die Buchhandlung an, um noch ein paar Fotos zu machen. Die Buchhandlung lädt mit ihrer Präsentation der Bücher einfach zum Verweilen ein. Und die Leitern an den hohen Bücherregalen muss man als Bookie natürlich zum Fotografieren nutzen. Doch wir waren nicht nur für Fotos in der Buchhandlung, sondern zur Premierenlesung von Janne Mommsen zu seinem Roman „Das Salz in der Luft“. Es ist der zweite und abschließende Band seiner New York – Föhr Dilogie.

Wobei ich persönlich den ersten Band noch nicht gelesen habe. Das wird sich definitiv ändern. Die Lesung des Autors macht Lust auf beide Bücher und so werde ich bald mit Band 1 starten und dann direkt mit Band 2 weitermachen.

Das Abenteuer mit der Hotelzimmertür

Ziemlich kaputt vom langen Tag kamen wir abends wieder im Hotel an. Doch der Schlaf sollte uns erst einmal nicht vergönnt sein.

Kennst du den Moment, wenn du deine Zimmerkarte an die Tür hältst und auf das grüne Licht wartest, das dir signalisiert, dass du die Tür öffnen kannst?
Tja, was soll ich sagen. Das Licht war rot.
Natürlich testeten wir beide Karten, doch das Ergebnis war das gleiche. Rotes Licht.

Drei Versuche bis zur offenen Tür

Foto in der Superbude St. Pauli

Also hieß es, die zwei Stockwerke nach unten zu laufen und an der Rezeption die Karten neu laden zu lassen. Gesagt, getan und wieder die Erwartung auf grünes Licht. Doch uns war das Glück nicht hold. Wieder zeigte die Tür an, dass St. Pauli gar nicht so weit von uns entfernt war. Also bin ich erneut die zwei Etagen hinuntergelaufen und habe mit viel Galgenhumor das rote Licht an der Rezeption gemeldet. Doch auch das zweite Aufspielen der Daten war nicht von Erfolg gekrönt.

Da ja aller guten Dinge drei sind, gingen wir wieder nach unten. Was mir einen Gutscheinchip für ein Getränk einspielte.

Beim dritten Versuch kam einer der Angestellten mit nach oben und vermutete, dass die Batterie leer sei. Denn auch seine Karte funktionierte nicht. So weit, so gut. Der Schlüssel sorgte schließlich für eine offene Tür und wir waren wieder wach.

Wenn die Batterie einfach nicht gewechselt werden will

Doch damit war das Abenteuer Tür noch nicht vorbei.

So ein Wechsel einer Batterie ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn man jung an Jahren ist und nicht weiß, welches Werkzeug man zum Lösen einer Schraube benötigt.

Während Heike unter die Dusche sprang, amüsierte ich mich still und heimlich über den jungen Mann, der sich inzwischen von einer Kollegin Hilfe geholt hatte. Zu zweit überlegten sie, ob die Kerbe in der Schraube nun ein Stern war und wenn ja, wie viele Zacken er hatte. Nachdem das geklärt war, kam die Frage aller Fragen.

In welche Richtung muss man drehen?

Wie gesagt, ich hatte Spaß und schrieb im Kopf schon meinen Bericht zum Wochenende.

Frühstück in der Superbude und erste Begegnungen

Am Morgen wurden wir von unserer Tür mit einem dauerhaften roten Blinken empfangen. Nun war die Batterie vermutlich endgültig am Ende. An der Rezeption wusste die Frühschicht schon Bescheid und löste das Problem innerhalb von zwei Minuten.

Wir genossen indes das ausgiebige Frühstück in der Superbude. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Außerdem trafen wir hier schon auf bekannte Gesichter von den letzten beiden Journaling Barcamp Veranstaltungen.

Ankommen beim Journaling Barcamp im Betahaus

Gestärkt und mit funktionierender Zimmerkarte machten wir uns dann pünktlich auf den Weg zum Betahaus. Hier trafen wir auf weitere bekannte Gesichter. Besonders gefreut habe ich mich, Sandra und Julia wiederzusehen. Sandra hatte ich auf dem ersten Journaling Barcamp kennengelernt und Julia auf dem zweiten.

Nach dem Check In hieß es erst einmal einen Platz suchen. Irgendwie landeten wir wieder auf den gleichen Plätzen wie zuvor. Dann wurde das Namensschild gestaltet und der erste Kaffee geholt. Außerdem wurde schon einmal ein erster Blick in die Goodie Bag geworfen.

Keynote von Sünje Lewejohann und erste Schreibimpulse

Das Journaling Barcamp 2026 startete mit einer meditativen Einheit von Nicole, die immer wieder dafür sorgt, Dankbarkeit und Ruhe in den Vordergrund zu stellen. Nach ein paar organisatorischen Punkten kam direkt die erste Keynote Speakerin zu Wort.

Sünje Lewejohann startete mit einem Gedicht aus „Als ich noch ein Tier war“ und endete mit den Worten „Jeder kann Gedichte schreiben.“ Denn alles, was wir zum Schreiben brauchen, ist schon da.

Mein spontanes Gedicht

Begegnungen genießen
Ankommen und abschalten
Routinen durchbrechen
Chancen nutzen
Augen schließen
Mutig aufstehen
Projekte gestalten

Für mich gab Sünje so den Anstoss, einfach mal wieder Gedichte zu schreiben. Früher habe ich es regelmäßig gemacht um meine Gedanken und Gefühle zu sortieren. So war der Einstieg direkt nach meinem Geschmack. Danach folgten noch ein paar kleine Schreibimpulse, dessen Ergebnisse ich zum Teil mit der Gemeinschaft teilte.

Mit Gummistiefel in Pfütze springen
Grashalm zwischen Daumen zum vibrieren bringen
Hüpfend von Gras zu Gras durchs Vorland

Anschließend ging es zum Pitch für kleine Workshops, die die Veranstaltung zu einem Barcamp machen. Es standen wieder zahlreiche Leute auf und erzählten zum Teil aus dem Stehgreif, was sie so machen wollten. Das konnte ich gar nicht alles behalten, bekam aber schon ein Gefühl dafür, was mich so erwarten würde für diese zwei Tage. Doch bevor es in die einzelnen Sessions ging, durfte ich noch der zweiten Keynote Speakerin lauschen. 

Foto von Tanja Wehr und Sünje Lewejohann die Keynote Speakerinnen vom Journaling Barcamp 2026 in Hamburg
© by Tom von inkblot.de

Sketchnotes mit Tanja Wehr

Tanja Wehr von Sketchnotelovers gab einen Einblick in ihre Arbeit und zeigte, wie sie Gedanken und Ideen durch die Kombination von Bild und Schrift zu Papier bringt. Da bekam ich direkt Lust mitzumachen und wurde noch einmal an das Sketchnote Barcamp im Juni in Göttingen erinnert. Für das ich mich inzwischen auch schon angemeldet habe.

Der erste Session Slot am Samstag

Am Samstagnachmittag fand dann der erste Session Slot statt. Ich entschied mich für Artjournal mit Ramona von @kalimagie. Sie zeigte ihre Journals und erklärte, wie sie darin arbeitet. Meist beginnt alles mit einem Text, der später übermalt oder überklebt wird, sodass teilweise nichts mehr davon zu sehen ist. Hier wurde ich zum ersten Mal wieder so richtig von Tom eingefangen. Der Fotograf begleitet das Journaling Barcamp von Anfang an und macht einfach grandiose Aufnahmen. Seine Bilder erkennst du hier jeweils durch die Angabe inkblot.de in der Beschriftung.

Fotograf Tom von inkblot.de

Der Fotograf begleitet das Journaling Barcamp von Anfang an und macht einfach grandiose Aufnahmen. 

Abendessen, Goodie Bag und ein langer Barcamptag

Damit endete ein erfüllender erster Tag auf dem Barcamp. Mit vielen Eindrücken im Gepäck ging es Richtung Hotel und auf die Suche nach einem Lokal fürs Abendessen. Irgendwie landeten wir wieder im Napoli. Dort bekamen wir noch zu viert einen Tisch und genossen die grandiosen Speisen. Ich hatte Trüffelravioli. Die waren einfach traumhaft.

Während Heike sich ins Bad verabschiedete, räumte ich die Sachen etwas hin und her, um ein Unboxing der wunderbaren Goodie Bag zu filmen. Die Sponsoren haben sich diesmal wirklich über troffen.

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Dazu gehören: Moleskine, Edding, Pentel, mitp Verlag, Folia diy, Neuland, Schneiderpen, Sketch Stuff, Jolie Notizbuch, Holunderelfe Magazin, Manuela Motzel, Schreibräume Magazin, Handschrift Magazin und Schreibmelange.
Ich hoffe ich habe jetzt keinen vergessen. 

Sonntag beim Journaling Barcamp

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es am Sonntagmorgen nach einem reichhaltigen Frühstück mit gepackten Koffern wieder zum Journaling Barcamp. Für Sonntag standen drei Session Slots auf dem Plan und dann noch die große Tombola.

Sketchnotes Basics mit Tanja Wehr

Mein erster Slot war ganz klar die Session mit Tanja Wehr. Auch wenn ich schon einiges über Sketchnotes weiß, musste ich trotzdem zu den Basics gehen. Hier hatten wir ganz viel Spaß. Es startete mit einer lockeren Aufwärmübung und einfachen Symbolen.

Dramolett schreiben mit Alix

Als nächstes wählte ich Dramolett mit Alix. Das hat mir persönlich unglaublich viel Spaß gemacht. Wir waren eine kleine Runde von vielleicht zehn Leuten und haben miteinander diskutiert, geschrieben und ganz viel gelacht. Ich habe ein Dramolett zum Thema „Die Milch ist alle!“ geschrieben und habe mich am Ende sogar getraut, es vorzulesen.

Die letzte Session

Nach einer Kaffeepause ging es dann weiter mit der letzten Session. Hier habe ich mich für Freudvoll & Leicht mit Heidrun Künzel entschieden. Das hörte sich alles sehr gut an, doch meine Aufnahmefähigkeit war einfach nicht mehr so groß.

Mein persönliches Fazit zum Journaling Barcamp

Für mich war das Wochenende wieder einfach wunderschön. Ich habe vieles für mich persönlich gelernt und werde für meinen Blog einiges mitnehmen. Ich freue mich schon auf das vierte Journaling Barcamp, an dem ich ganz bestimmt wieder teilnehmen werde.

Abschließen möchte ich mit meinem kleinen Laufzettel, auf dem sich die eine oder der andere mit Wünschen verewigt hat. Ein Feld habe ich für dich freigelassen.

Ein Bild von lieben Grüßen von Teilnehmern vom Journaling Barcamp

Was würdest du mir für mein weiteres kreatives Schaffen noch mit auf den Weg geben wollen?