Das Signal von Ursula Poznanski

Das Signal von Ursula Poznanski

Beitragsbild mit Cover und Lesetagebuch zur Rezension vom Psychothriller: Das Signal von Ursula Poznanski

Meine Meinung

Das Cover fällt durch seine Farben sofort ins Auge. Auf schwarzem Hintergrund erkennt man eine Spirale, an deren engster Stelle ein Standortpunkt zu sehen ist. Farblich verläuft sie von Pink zu Lila. Ein weiterer Eye-Catcher ist die Anordnung des Titels: Das „das“ steht senkrecht, während das „Signal“ waagerecht nahezu auf einen zuspringt. Mir gefällt diese Gestaltung richtig gut.

Das Signal von Ursula Poznanski erschien im Knaur Verlag. Das dazugehörige Hörbuch wurde im Argon Verlag veröffentlicht und von Tessa Mittelstaedt eingelesen. Die Geschichte handelt von Viola Decker, die nach einem Unfall quasi ans Haus gefesselt ist. Um mehr über ihren Mann zu erfahren und verlorene Dinge wiederzufinden, bestellt sie sich kleine GPS-Tracker. Was sie damit entdeckt, ließ mich sprachlos zurück und sorgte dafür, dass ich gebannt weiterhörte.

Das Setting hat mich sofort angesprochen, sodass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte. Letztlich habe ich sie größtenteils gehört. Tessa Mittelstaedt hat für mich eine sehr angenehme Stimme, die die Atmosphäre hervorragend einfängt und die Gefühle der Figuren passend transportiert. Sie erweckt die Protagonistin und Ich-Erzählerin Viola zum Leben. Ich hing förmlich an ihren Lippen und konnte mich kaum vom Hörbuch lösen. Ein ganzer Vormittag war wie im Flug vergangen, weil die Geschichte so spannend war.

Besonders interessant fand ich die genaue Beschreibung der GPS-Tracker und ihrer nützlichen Funktionen. Bei der Wahl von Emoji, Name und Geräusch musste ich zwischendurch sogar schmunzeln. Doch vor allem zogen mich die durch die Tracker gewonnenen Erkenntnisse immer tiefer in den Bann. Wer war für den Einsturz im Weinkeller verantwortlich? Was hat Viola durch den Unfall alles vergessen? Und vor allem: Kann sie ihrem Mann wirklich vertrauen?

Diese Fragen begleiteten mich bis zum Schluss und sorgten dafür, dass ich nicht genug bekommen konnte. Viel zu schnell waren die 400 Seiten beziehungsweise fast 12 Stunden Hörzeit vergangen. Ein Buch, das mich vollkommen überzeugt hat und sich direkt als erstes Jahreshighlight auf meine Top Ten für 2026 geschlichen hat.

Magst du spannende Geschichten aus der Sicht des Opfers erzählt? Liebst du es, bis zum Ende zu überlegen, was am Anfang wirklich passiert ist? Dann bist du bei „Das Signal“ von Ursula Poznanski genau richtig. Dich erwarten ein Unfall voller offener Fragen, eine ehrgeizige Protagonistin, die um ihre Unabhängigkeit kämpft, und ein Ehemann, der scheinbar vor Sorge um seine Frau vergeht. Freue dich auf einen starken Spannungsbogen und eine Geschichte, die noch lange nachhallt. Ich hatte unglaublich spannende Hörstunden und empfehle das Hörbuch oder Buch sehr gerne weiter.

Inhaltsangabe

Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten – doch er stößt dich in finstere Abgründe

Digital, emotional und hoch raffiniert: Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Ein spannender Technologie-Thriller um ein altes Haus, eine Frau mit Handicap und ein digitales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn

Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.

Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …  

Ein Psychothriller mit einem packenden Plot à la Hitchcock, einer lebensechten Heldin und raffinierten digitalen Twists

Wie kein anderer Thriller-Autor denkt Ursula Poznanski neue technische Errungenschaften konsequent zu einem Gänsehaut-Ende. Ihre Heldin Viola ist gefangen in einer klaustrophobischen Atmosphäre. Aber wird sie einfach nur langsam paranoid – oder ist sie in tödlicher Gefahr?

Entdecken Sie auch Ursula Poznanskis Thriller-Bestseller »Die Burg« um ein tödliches Escape Game mit einer KI.

Bibliografie

Cover vom Psychothriller: Das Signal von Ursula Poznanski

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Autor: Ursula Poznanski
Genre: Psychothriller
Verlag: Knaur
ISBN/ ASIN: 978-3426568125
Erscheinungsdatum: 02. Februar 2026
Format: Hardcover, Ebook und Hörbuch u.a. bei Amazon erhältlich *
Seitenzahl: 400
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Knaur zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Knaur

Handgemachte Geburtstagskarten für besondere Momente

Geburtstagskarten in Smaragdgrün

Heute möchte ich euch eine Geburtstagskarte zeigen, die mir besonders gut gefällt. Der Gruß „Geburtstagsgruß mit guten Wünschen“ ziert die Karte, die ich in zwei Farbvarianten gewerkelt habe. Die Basis bildet eine mittgrüne, gemusterte Grundkarte, darauf klebt ein Layer in Smaragdgrün. Auf dem weißen Decklayer habe ich einen dezenten Eckstempel mit Text und Ziffern in Braun abgestempelt und kleine Blüten sowie Blätter in Grün verteilt.

Besonders praktisch: Neben den klassischen Varianten habe ich auch Karten mit den Zahlen 70 und 100 umgesetzt, sodass sie perfekt für runde Geburtstage geeignet sind. Jede Karte ist handgefertigt und ein kleines Unikat. Mir macht es immer wieder Freude, wie die Kombination aus Farben, Stempeln und kleinen Details eine einfache Karte zu einem ganz besonderen Geschenk macht.

Kerstin fragt … Leia Rose antwortet


Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Leia Rose

Autorinnenfoto Leia Rose

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo! Ich bin Leia Rose und schreibe Liebesromane mit Happy End, Humor und einer großen Portion Glitzer. Bisher sind von mir zwei Sports-Romance-Bücher bei Digital Publishers erschienen. Am 12. Februar folgte nun „A Lesson to Catch“, der dritte Teil meiner unabhängig lesbaren Reihe. 2026 erscheinen noch weitere Bücher von mir, teilweise weniger sportlich, aber doch immer mit ganz viel Romantik. Das auch zu mir: Ich bin Romantikerin von Beruf (wenn wir mein Studium mal vergessen).

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ihr findet mich als „leiarose.autorin“ auf Instagram und Tiktok. Dort gebe ich Einblicke in meinen Autorinnenalltag und stelle meine Bücher vor. Jedenfalls habe ich es mir für 2026 vorgenommen :)

Welches Genre schreibst/liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich lese und schreibe eigentlich alles gern, was eine Liebesgeschichte beinhaltet. Irgendwie haben diese auf mich dieselbe Wirkung wie Thriller auf andere Menschen. Ich kann gar nicht aufhören zu lesen und bin voller Spannung, als wüsste ich nicht, wie es ausgeht ;)

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

Ganz klar: Die Assistant-to-the-Villain-Reihe. Sie ist definitiv speziell, seltsam und ein bisschen verrückt. Aber ich finde sie ganz großartig und konnte gar nicht aufhören zu lachen.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Also beim Lesen war das auf jeden Fall meine Lieblingsbuchreihe „Once Upon A Broken Heart“. Ich habe die Bücher schon einige Male gelesen. Und jedes Mal vergesse ich alles andere und denke bloß noch an Evangeline und Jacks.

Beim Schreiben ist mir das tatsächlich auch schon passiert, dass ich stundenlang versunken bin und es überhaupt nicht gemerkt habe. Das Ergebnis könnt ihr dieses Jahr im Winter lesen ;)

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

In „A Lesson to Catch“ möchte die angehende Autorin Davina am Schreibwettbewerb ihres Traumverlags teilnehmen und eine Football Romance schreiben. Da sie weder Ahnung von Sport noch von Liebe hat, kommt ihr eine geheime Abmachung mit einem attraktiven Footballspieler gerade recht. Blöd nur, dass er der arrogante Bruder ihrer besten Freundin ist und sie täglich in den Wahnsinn treibt.

Cover von „A Lesson to Catch“ von Leia Rose

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Ich brauche eigentlich immer drei Dinge: Musik, meine etlichen Notizzettel und Cola Zero. Außerdem hilft es mir an langen Schreibtagen, mich vorher ein bisschen zu bewegen und auszupowern. 

Und was noch ein bisschen ungewöhnlich ist: Ich schreibe sehr gern im Bett.

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Meine Sports-Romance-Reihe hat definitiv einiges an Recherche erfordert, weil ich vorher 0,0 % Wissen über Football und Eishockey hatte. Und dann habe ich von morgens bis abends irgendwelche Videos über Spielzüge angeschaut und damit meine Mitmenschen schockiert :)

Wie gehst du mit Schreibblockaden um, falls sie auftreten?

Ich denke, dass Schreibblockaden immer auftreten, wenn etwas nicht stimmt. Entweder mit meinem Roman oder mit mir. Wenn ich merke, dass ich überhaupt nicht weiterkomme, überprüfe ich, woran es liegt und lasse die Geschichte dann manchmal auch einfach mal ein paar Tage liegen, um einen freien Kopf zu bekommen.

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Es ist noch ein Geheimnis, aber ich kann schon mal verraten, dass die Geschichte bereits einen Verlag gefunden hat und ich mich diesmal von der Sports Romance entferne. Romantik wird es aber natürlich trotzdem nicht zu wenig geben. Und der Protagonist kostet mich beim Schreiben gerade einiges an Nerven :)

Liebe Leia vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich habe jetzt richtig Lust auf deine Bücher bekommen.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Oma, Ouzo und andere Katastrophen von Thorsten Steffens

Oma, Ouzo und andere Katastrophen von Thorsten Steffens

Beitragsbild zur Rezension mit Cover und Lesetagebuch mit Sketchnotes vom Roman: Oma, Ouzo und andere Katastrophen von Thorsten Steffens

Meine Meinung

Das Cover verströmt eine gute Prise Humor. Auf einem blauen Hintergrund ist eine rundliche Oma mit Glas und Blümchen in der Hand zu sehen. Daneben erkennt man eine zum Teil gebrochene griechische Säule, an der eine schwarze Katze hängt. Zusammen mit dem Titel ergibt sich ein ansprechendes Gesamtbild, das sofort neugierig auf die Geschichte dahinter macht.

Oma, Ouzo und andere Katastrophen von Thorsten Steffens erschien bei between pages by Piper. Es ist ein humorvoller Roman über den Anfang dreißigjährigen Philipp und seine Giagiá, die eines Tages völlig überraschend vor seiner Tür steht. Von ihrer Existenz hatte er bis dahin keinerlei Ahnung.

Schon die erste Szene lädt zum Lachen ein und lässt auf sehr viel mehr hoffen. Im Prinzip bringt folgender Dialog alles auf den Punkt, was man vorab über die Geschichte wissen muss.

„Ja, freust du dich denn gar nicht, mich zu sehen?“ […] „Ja, doch natürlich“, stammle ich also. „Ich weiß nur noch nicht so genau, wer Sie sind.“ […] „Deine giagiá. Deine Oma, Deine Großmutter. Deine Baba.“

Damit sind wir alle schlauer und haben direkt einen Eindruck von Philipps kompletter Ahnungslosigkeit. Doch dabei bleibt es nicht. Die Großmutter Toula versprüht ein herrlich überspitztes griechisches Lebensgefühl und krempelt Philipps Alltag gründlich um. Ich sage nur Ikonen und Trockensträuße. Die Szenen dazu musst du einfach selbst lesen. Und falls du bis dahin noch nicht lachen oder schmunzeln musstest, halte unbedingt Ausschau nach der legendären Milchaufschäumer-Szene. Was diese mit Philipps schwulem Mitbewohner zu tun hat, kann und will ich nicht verraten, aber das Kopfkino dazu bleibt definitiv hängen.

„Nein!“, wiederhole ich energisch und bin mir sicher, dass ich mich dieses Mal nicht weichklopfen lasse!“

Ob Philipp dieses Vorhaben wirklich durchzieht, darfst du selbst herausfinden. Toula schlägt jedenfalls ein wie eine Bombe in der Loft-WG mit Amelie und Moritz und kocht sich ganz nebenbei in so manches Herz. Beim Lesen läuft einem dabei nicht nur einmal das Wasser im Munde zusammen.

Bist du nun neugierig geworden? Magst du Geschichten mit einer ordentlichen Portion Humor und griechischen Vibes? Dann bist du bei „Oma, Ouzo und andere Katastrophen“ von Thorsten Steffens genau richtig. Der Autor hat mit diesem Roman meinen Humor voll und ganz getroffen. Ich hing förmlich an Philipps Lippen und habe seiner Erzählung begeistert gelauscht. Zwischendurch hätte ich ihn gerne einmal ordentlich durchgeschüttelt, damit er sein Leben wieder selbst in die Hand nimmt, aber bei dieser Großmutter ist das leichter gesagt als getan. Ich habe mich köstlich amüsiert und empfehle das Buch sehr gerne weiter. Übrigens kann ich dir auch die Klugscheißer-Reihe des Autors ans Herz legen: anderer Protagonist, aber genauso trocken und herrlich bizarr. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Inhaltsangabe

Von wegen Kaffeekränzchen … Ein witzig–warmherziger Familienroman für Fans von David Safier und David Nicholls 

»Wie lange kann sich so eine griechische Großmutter überhaupt bei einem einnisten? Gibt es da Vorgaben? Vielleicht sollte ich einfach mal in unseren Mietvertrag schauen, irgendwo muss da doch stehen, wie viele Omas pro Quadratmeter erlaubt sind.« 

Philipp hat alles, was sich der Mann von Welt nur wünschen kann: eine schicke Wohnung, ein unbeschwertes Single-Leben und eine aufsteigende Internet-Agentur. Bis eines Tages eine alte Dame vor der Tür steht und behauptet, seine tot geglaubte Großmutter zu sein. Zudem ist er angeblich Halbgrieche. Schneller als Philipp gucken kann, ist die redselige Toula bei ihm eingezogen und stellt sein perfektes Leben auf den Kopf – fest entschlossen, ihren Enkel mit 32 Jahren unter die Haube zu bringen! 

Bibliografie

Cover vom Roman: Oma, Ouzo und andere Katastrophen von Thorsten Steffens

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Autor: Thorsten Steffens
Genre: Belletristik
Verlag: Piper between Pages
ISBN/ ASIN: 978-3492508858
Erscheinungsdatum: 28. November 2025
Format: Taschenbuch und Ebook u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 224
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Thorsten Steffens über Piper zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Thorsten Steffens

Neun Tage Wunder von Kristina Moninger

Neun Tage Wunder von Kristina Moninger

Beitragsbild mit Cover und Lesetagebuch zur Rezension vom Roman: Neun Tage Wunder von Kristina Moninger erschienen im Rowohlt Verlag

Meine Meinung

Bei dem Cover konnte ich irgendwie nicht nein sagen. Es ist eine gemalte Momentaufnahme am Wasser. Zwei Personen gehen der Sonne entgegen, erkennbar an den langen Schatten, die sie werfen. Für mich ist es einfach ein wunderschönes Bild.

Neun Tage Wunder von Kristina Moninger erschien im Rowohlt Verlag. Das dazugehörige Hörbuch wurde im Argon Verlag veröffentlicht und von Marian Funk und Martha Kindermann eingelesen. Die beiden verleihen den Protagonisten Anni und Ben ihre Stimmen.

Das Buch lag über ein Jahr auf meinem SUB und wartete geduldig auf seine Lesezeit. Manchmal ist es genau so: Man möchte ein Buch unbedingt lesen und wenn es dann endlich da ist, findet man den richtigen Moment nicht. Also habe ich mir das passende Hörbuch bei BookBeat heruntergeladen, den Stimmen der Sprecher gelauscht und mich gefragt, warum diese Geschichte so lange auf mich warten musste.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleite ich Anni und Ben in ihrem Leben in Glückstadt. Parallel dazu erlebe ich Anni und Lukas vor zehn Jahren und diese wenigen, aber prägenden Tage, die sie miteinander verbracht haben. Durch den Wechsel der Ich-Erzähler Anni und Ben sowie der Zeitebenen wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der bis zum Schluss trägt. Als Leser möchte man unbedingt wissen, was es mit diesen neun Tagen auf sich hat und wie sie sich auf die Gegenwart auswirken.

Ich hing förmlich an den Lippen von Anni und Ben und war fasziniert von Bens neuem Roman, der sich ganz unverhofft aus einer Begegnung heraus entwickelt und sein Leben ins Wanken bringt. Besonders schmunzeln musste ich bei den kurzen Gedankenspielen am Rande: „Was würde Angela Merkel jetzt sagen?“ Es ist ein wiederkehrender Impuls, um neue Perspektiven zu gewinnen. Ganz unweigerlich musste ich dabei an Miss Merkel von David Safier denken, was mich zusätzlich zum Lächeln brachte, auch wenn die Geschichten inhaltlich nichts miteinander zu tun haben.

Ich hatte einige sehr schöne Hörstunden, und Neun Tage Wunder wurde meine erste abgeschlossene Geschichte im Jahr 2026. Wie schon bei den vorherigen Büchern der Autorin habe ich den Schreibstil sehr genossen und bin flüssig durch die Geschichte getragen worden.

Magst du Liebesromane mit Rückblenden? Liebst du Geschichten in Geschichten? Dann könnte Neun Tage Wunder von Kristina Moninger genau das Richtige für dich sein. Ben schreibt an seinem aktuellen Liebesroman, und als Leser darf man live miterleben, wie seine Geschichte entsteht. Eingebettet ist das Ganze in sein Leben mit Anni und ihre Rückblicke auf die traumhaften Tage vor zehn Jahren mit Lukas, die ihre Welt nachhaltig verändert haben. Dich erwartet eine emotionale, spannende Geschichte mit einem Ende, das ich so nicht unbedingt erwartet hätte. Von mir gibt es eine klare Hör- und Leseempfehlung. Marian Funk und Martha Kindermann haben erneut großartige Arbeit geleistet und so hätte ich ihnen noch lange zuhören können.

Inhaltsangabe

Was tust du, wenn du nach neun magischen Tagen erfährst, dass die Liebe deines Lebens keine Zukunft hat?

Anni war sich noch nie so sicher: In Lukas hat sie die Liebe ihres Lebens getroffen. Dabei wollte sie ihrem Nachmieter doch nur die Schlüssel für die Wohnung in die Hand drücken – und ganz bestimmt nicht ihr Herz. Doch vom ersten Moment an spürt sie eine einzigartige Verbindung zu Lukas. Neun magische Tage und Nächte verbringen sie zusammen – bis Anni einer Wahrheit auf den Grund kommt, die ihre Liebe unmöglich macht.
Zehn Jahre später ist Anni eine andere geworden. Zusammen mit dem aufstrebenden Schriftsteller Ben und seiner Tochter lebt sie in einem kleinen Häuschen an der Elbmündung. Hier in Glückstadt scheint alles perfekt – bis Anni von der Vergangenheit eingeholt wird. Aber wie hätte sie ahnen können, dass Ben und Lukas sich begegnen? Und dass damit ein Teil ihres Lebens ans Licht kommt, den sie bisher auch vor Ben verheimlicht hat …?

Bibliografie
Zu sehen ist das Cover vom Roman: Neun Tage Wunder von Kristina Moninger erschienen im Rowohlt Verlag

Autor: Kristina Moninger
Genre: Liebesroman
Verlag: Rowohlt Verlag
ISBN/ ASIN: 978-3499011962
Erscheinungsdatum: 12. November 2024
Format: Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 432
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Rowohlt über Netgalley zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Rowohlt Verlag

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Tunnelkarten: Kreative Ideen für Festlichkeiten

Karnevalstunnelkarte basteln – einfache Kartenidee mit Papierfundus

Beim Instahop der Kreativ Buddies lautete das Thema diesmal Tunnelkarte zum Valentinstag oder Karneval. Da bei uns in Damme bereits am 08. und 09. Februar Karneval gefeiert wurde, habe ich mich ganz bewusst für eine Tunnelkarte zum Karneval entschieden. Bunt, fröhlich und unkompliziert, genau wie Karneval sein darf.

Meine Tunnelkarte ist ganz bewusst schlicht gehalten. Auf der Vorderseite sind bunte Buchstaben in loser Reihenfolge aufgeklebt, die zusammen das Wort Helau ergeben. Diese spielerische Anordnung sorgt sofort für gute Laune.

Zu sehen ist eine selbstgebastelte Tunnelkarte. Vorne sind die Buchstaben für das Wort Helau in loser Reihenfolge aufgeklebt. Öffnet man die Tunnelkarte, dieht man ganz viele Punkte, Pfeifen und Partygirlanden passend zum Karneval.

Klappt man die Karte auf, entfaltet sich der Tunnel, durch den die Karte von selbst stehen bleiben kann. Im Inneren habe ich weitere kleine Dekorationen ergänzt, die das Thema Karneval wieder aufgreifen, ohne die Karte zu überladen. So bleibt der Fokus auf der Form und der fröhlichen Wirkung.

Für diese Karte habe ich mich komplett aus meiner großen Papierfunduskiste bedient. Alle verwendeten Papiere sind älter und aktuell nicht mehr erhältlich. Gerade das macht für mich den Reiz aus: Reste nutzen, Lieblingspapiere wiederentdecken und daraus etwas Neues entstehen lassen.

Diese Tunnelkarte zeigt, dass es für einen Hingucker nicht immer neue Materialien braucht. Mit ein wenig Fantasie und einem Griff in den eigenen Fundus entstehen Karten, die perfekt zum Anlass passen und viel Freude bereiten.

Da das bunte Layout auch perfekt zu einem Geburtstag passt, habe ich direkt auch eine Variante zum 40. Geburtstag gewerkelt und direkt verschenkt.