Sarah Weidmann ist eine in der Schweiz lebende Autorin von Krimis und Thrillern, die von Frankreich inspiriert ist. Ihr aktuelles Buch handelt von Helena Mureau, die nach einem Todesfall an die Atlantikküste zurückkehrt. Weidmanns Schreibprozess umfasst intensive Recherche und persönliche Rituale, wie das Hören von Musik und das Genießen von Kaffee.
Blumen: Malen nach Zahlen von Mila Dierksen
Colorful Surprise – Blumen: Malen nach Zahlen von Mila Dierksen

Meine Meinung
Auf dem Cover ist eine blaue Blumenvase zu sehen, die mit rötlichen und gelben Blumen bestückt ist. Dahinter erkennt man ein Fenster mit einem gerafften Vorhang. Das Bild gibt mir schon eine erste Idee davon, was ich im Buch erwarten kann.
Blumen – Malen nach Zahlen von Mila Dierksen ist im Frechverlag erschienen und trägt den Zusatz: Colorful Surprise. Und der passt, denn die 35 Ausmalmotive zeigen ihr wahres Gesicht erst nach dem Ausmalen. Alle Motive drehen sich um Blüten in den unterschiedlichsten Farben.
Zu Beginn gibt es im Buch einen Hinweis auf die empfohlenen Materialien. Konkret sind das Acrylmarker und Acrylfarbe, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Ich habe einfach meine Brushpens von verschiedenen Firmen verwendet. Die helleren Farbtöne haben zwar keine Deckkraft über die vorgedruckten Linien, aber das Ausmalfeeling war trotzdem wunderbar.Dazu gibt es eine weitere Seite mit Tipps zum Einstieg. Und dann ist da noch ein digitales Hilfsmittel, das ich mir auch ausgedruckt habe: Auf einem DIN-A4-Bogen befinden sich 64 Blüten, die man mit den eigenen Stiften ausmalen und anschließend beschriften kann. Ich habe das genutzt, um alle meine Stifte einmal zu Papier zu bringen und dann zu sehen, welche sich für das jeweilige Bild am besten eignen.
Dabei geht es gar nicht darum, die Farbe hundertprozentig zu treffen. Die Schablone hilft einfach dabei, schnell die passenden Stifte herauszufiltern. Dann kommen auch schon die Ausmalbilder. Die sind übrigens nicht mit Zahlen, sondern mit Buchstaben beschriftet, weil sich so mehr als zehn Farben pro Bild verwenden lassen. Auf der jeweils linken Seite findet man einen passenden Gegenstand zum Motiv sowie ein paar Hidden Facts. Dazu gibt es eine Farbskala mit Buchstaben, zu denen man die eigenen Stifte oder Farben eintragen kann. Ich fand das sehr praktisch beim Ausmalen. Man kann dabei übrigens auch komplett eigene Farben wählen und sie einfach den Buchstaben zuordnen. Als Beispiel habe ich mir das Bild ausgesucht, auf dessen linker Seite ein Wanderschuh zu sehen ist. Da ich gerade in Nepal war, passte das perfekt zu meiner Stimmung. Meine Farbwahl ist nah an der Vorgabe geblieben, und mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden.




Für mich ist dieses Ausmalbuch eine wunderbare Möglichkeit, einfach mal abzuschalten. Ich habe die Buchstaben chronologisch ausgemalt und zwischendurch immer wieder vergessene Felder ergänzt. Ob man von oben nach unten oder wie ich Buchstabe für Buchstabe vorgeht, bleibt einem selbst überlassen. Auf mich hat es eine fast meditative Wirkung gehabt. Ich habe einfach eine Stunde lang den Vögeln im Garten zugehört und Feld für Feld ausgemalt und die Zeit dabei völlig vergessen. Es ist also auch eine wirklich schöne Möglichkeit, den Kopf freizubekommen.
Kennst du noch das klassische Malen nach Zahlen aus deiner Kindheit? Malst du gerne Blumen? Dann habe ich hier genau das Richtige für dich. Blumen – Malen nach Zahlen von Mila Dierksen bietet 35 verschiedene blumige Motive zum Ausmalen, dazu digitales Zusatzmaterial für einen individuellen Farbguide. Ob Acrylstifte, Pinsel oder Buntstifte: alles ist möglich, und mit der Buchstabenhilfe in den Feldern gelingt es wirklich jedem. Von mir eine klare Empfehlung für alle, die mit einer kleinen Hilfestellung einfach schöne Bilder gestalten und dabei kreativ durchatmen möchten.

Inhaltsangabe
Genieße die meditative Wirkung des Ausmalens mit Blumen Malen-nach-Zahlen
Die neue Reihe „Colorful Surprise” bietet dir nicht nur eine entspannende Auszeit vom Alltag, jedes der großflächigen Malen-nach-Zahlen-Bilder wartet zudem mit einer Überraschung auf: dank zusätzlicher Unterteilung der Felder und versteckter Formen, wird jedes Bild erst nach dem Ausmalen vollständig enthüllt. Erkunde mit dem Stift die floralen Motive, von klassischen Blumen wie Rosen und Dahlien, bis zu atemberaubenden Orten, die für ihre Blütenpracht bekannt sind, wie der Garten des Malers Claude Monet oder die farbenfrohen Weiten des japanischen Blumengartens Shikisai Hill. Mit Acrylmarkern erreichst du ein besonders leuchtendes Farbergebnis, das die grau gedruckten Zahlen problemlos abdeckt, aber auch andere Stifte und Farben eignen sich hervorragend.
Das erwartet dich:
- 35 florale Malen-nach-Zahlen-Motive
- langanhaltender Ausmalspaß durch großflächige Bilder
- Grundlagen zum Malen mit Acrylmarkern und kostenlose Swatch Cards zum Stifte-Vergleich
- stabile Bindung mit heraustrennbaren Seiten und hochwertigem, dicken Papier
- Übersicht aller enthaltenen kolorierten Motive im hinteren Teil des Buches
Bibliografie

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Autor: Mila Dierksen
Genre: Malbuch
Verlag: Frechverlag
ISBN/ ASIN: 9783735882479
Produktnummer: 28247
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2026
Format: Taschenbuch u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 80
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir vom Frechverlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Frechverlag
Zitronengeflüster am Gardasee von Mia Sole
Zitronengeflüster am Gardasee von Mia Sole

Meine Meinung
Das Cover zeigt vermutlich einen Blick von einer Terrasse auf den Gardasee. Das Blau des Sees vermischt sich mit dem blau des Himmels und unterstützt damit die malerische Kulisse. Passend zum Titel des Buches steht ein kleines Zitronenbäumchen auf dem Geländer und von oben ragt ein Zweig mit reifen Zitronen ins Bild. Für mich einfach ein passendes Cover.
Zitronengeflüster am Gardasee von Mia Sole wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Das Hörbuch dazu wurde von Julia von Tettenborn und Michael Borgard für heartroom eingelesen. Die Geschichte ist der Auftakt der Reihe „Urlaubsromane fürs Herz“ und ist der erste Teil von „Die Gardasee Schwestern“. Im Mittelpunkt stehen Jule, Maurizio und Luca. Die ersten zwei fungieren als Ich-Erzähler der Geschichte und lassen mich als Leser eintauchen in eine ganz besondere Atmosphäre am Gardasee.
Jule wird von ihrem Vater nach Limone geschickt, um dort hinter das perfekte Pizzarezept zu kommen. Dort trifft sie zum Einen auf den Pizzabäcker Luca und auf den Hotelmanager Maurizio. Beide sorgen für Wirbel in ihrem Leben und zeigen ihr wie schön es am Gardasee ist. Doch ist nicht alles eitel Sonnenschein, was nach außen hin strahlt. Nach und nach lassen mich die Figuren teilhaben an ihrem Leben. Ich blicke hinter die Kulissen, der scheinbar verwöhnten Tochter eines Hotelkettenbesitzers. Und darf erleben, wie Juli scheinbar am Gardasee zu ihrem eigentlichen ich findet.
Ebenso tauche ich ein in Maurizios Geschichte und erfahre auch seine Hintergründe, die sein Handeln authentisch und nachvollziehbar machen. Ich will an dieser Stelle gar nicht näher darauf eingehen. Freue dich einfach auf einen Ausflug an den Gardasee, der durch die Beschreibungen zu einer malerischen Kulisse wird. Mit im Gepäck gibt es leckere Pizza und das ein oder andere Missverständnis, das dafür sorgt, dass man das Buch kaum zu Seite legen kann oder eine Pause beim Hörbuch machen möchte.
Bist du auf der Suche nach einer schönen Liebesgeschichte? Wolltest du schon immer mal an den Gardasee reisen, es fehlt dir gerade aber die Zeit dazu? Dann schnappe dir „Zitronengeflüster am Gardasee“ von Mia Sole und lasse dich von den Beschreibungen gedanklich in den Urlaub versetzen. Genieße die Sonne am Gardasee und rieche den Duft von reifen Zitronen. Werfe einen Blick in die Pizzeria und hoffe auf das ultimative Rezept. Ich habe die Geschichte einfach verschlungen und empfehle sie gerne weiter.
Inhaltsangabe
Pizza und Zitronenküsse: Ein kulinarischer Liebesroman am Gardasee
Jule soll ihrem Papa das perfekte Pizzarezept besorgen. Das führt sie nach Limone, wo unter der warmen Sonne des Gardasees so viel mehr auf sie wartet als nur knuspriger Teig und saftiger Belag.
Luca, der charmante Pizzabäcker, und Maurizio, der attraktive Hotelmanager, bringen Jules Gefühle in ein beispielloses Durcheinander. Was als kulinarische Mission beginnt, verwandelt sich schnell in eine Reise voller Geheimnisse und emotionaler Turbulenzen.
Zwischen köstlichen Pizzen, duftenden Zitronenhainen und leidenschaftlichen Momenten steht Jule vor der Entscheidung ihres Lebens: Soll sie auf ihren Vater hören oder dem Herzen folgen?
Zitronengeflüster am Gardasee ist ein herzerwärmender Roman mit Wohlfühlfaktor, der die Leser*innen erneut nach Limone entführt. Ein Lesevergnügen für alle, die sich nach einer Auszeit am beliebtesten See Italiens sehnen.
Bibliografie

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Autor: Mia Sole
Reihe: Urlaubsromane fürs Herz Band 1
Genre: Liebesroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN/ ASIN: B0D6HS7QJK
Erscheinungsdatum: 15 Juni 2024
Format: Ebook und Taschenbuch u.a. bei Amazon erhältlich *
Seitenzahl: 258
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Mia Sole zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Mia Sole
Raffinierte Flügelkarte für Schokoladenverpackungen
Box mit Flügelkarte basteln – raffinierte Verpackung für Schokolade
Ich liebe Verpackungen, die einen raffinierten Verschluss haben. Heute habe ich eine Box mit Flügelkarte für dich. Hinein passt eine quadratische 100g Tafelschokolade.



Auf den ersten Blick wirkt die Verpackung wie eine geschlossene Karte. Öffnet man sie, zeigt sich zunächst nur der vordere Bereich, in dem ein persönlicher Gruß seinen Platz findet. Dieser erste Schritt macht neugierig auf das, was noch folgt.
Erst beim weiteren Aufklappen der Flügel offenbart sich der eigentliche Inhalt der Box. Durch diesen zweistufigen Öffnungsmechanismus wird aus einer einfachen Verpackung ein kleines Erlebnis.
Ein Reisebericht: Nepal – Busrundreise durch das Dach der Welt

Plan A, B und C – Hauptsache ankommen
Die Anreise am 23. April zum Flughafen sollte eigentlich Routine sein. Eigentlich. Von Holdorf ging es kurz vor zehn mit der Bahn los Richtung Frankfurt. Bis Osnabrück lief noch alles nach Plan. Doch dann hörte es auf. Der geplante Zug hatte so viel Verspätung, dass wir kurzerhand umstiegen und damit nur bis Haltern am See kamen. Plan C führte uns schließlich über Bochum nach Frankfurt, wo wir mit kurzer Wartezeit unsere Koffer noch rechtzeitig einchecken konnten. Nach einem schnellen Happen ging es mit Verspätung auf den Flieger nach Delhi. Dort gab es ein leckeres Curry an Bord. Nach dem Essen habe ich versucht ein wenig zu schlafen, was im Flieger immer so eine Sache ist.
In Delhi wurden wir kurz vor der Landung von den Vorbereitungen zum Frühstück geweckt. Ich hatte vielleicht drei Stunden geschlafen. Das Frühstück entschädigte dafür aber umso mehr. Schon vor der Landung war klar: In Delhi heißt es laufen zum Anschlussflug. Der wartete zum Glück auf uns.



Kathmandu – Ankommen mit allen Sinnen
In Kathmandu angekommen kosteten die Einreiseformalitäten noch einmal Zeit und Geduld. Doch als wir endlich am Gepäckband ankamen, standen unsere Koffer bereits daneben. Am Ausgang wartete unser Guide Anoj auf uns. Bis alle Teilnehmer der Reise eingetrudelt waren, gönnten mein Mann und ich uns noch einen richtig guten Espresso. Man weiß ja nie, wann es wieder richtigen Kaffee gibt. Im Bus gab es Wasser und einen kurzen Überblick für den restlichen Tag sowie den Start am nächsten Morgen.
Unser Zimmer im Shambaling Boutique Hotel war richtig einladend mit direktem Zugang zur Dachterrasse. Nach dem Duschen und Kofferauspacken war es auch schon Zeit fürs Abendessen, zu dem wir einheimisches Bier probierten. Das Beste des ersten Tages war schlicht und ergreifend der herzliche Service im Hotel.
Am nächsten Morgen wurde ich kurz vor dem Wecker wach. Ein Zeichen, dass mein Körper ausreichend Schlaf gefunden hatte. Beim Frühstück trafen wir den Rest der Gruppe: insgesamt 25 Leute plus Reiseleiter, Busfahrer und Beifahrer, alle zum Teil deutlich älter als wir.
Um neun Uhr starteten wir ins Sightseeing. Mit dem Bus ging es zunächst zum Basar, wo wir zu Fuß durch Asan und Indrachock schlenderten. Da an diesem Samstag wenig los war, war es angenehm ruhig und deutlich sauberer als erwartet. Weiter ging es zur Kathesimbu-Stupa, wo die ersten Magneten der Reise ihren Weg in unsere Tasche fanden. Ergänzend zum Reiseplan besuchten wir dann noch den Durbar Square mit all seinen Tempeln. Dort gönnten wir uns in einer Rooftop-Bar eine Kleinigkeit: ein leckeres Chicken Curry, dazu Bier und Espresso, für knapp 16 Euro. In Deutschland undenkbar.
Danach ging es zum Affentempel, der wegen eines Feiertags gut besucht war. Die Aussicht über Kathmandu war von dort oben nicht schlecht. Abends erfuhren wir außerdem von einer kleinen Planänderung: Wegen Erdrutschen waren einige Straßen nicht passierbar. Wir ließen uns überraschen.
Trotz Nieselregen machten wir noch einen Abendspaziergang zur Boudha Stupa. Mit der abendlichen Beleuchtung war sie wirklich beeindruckend anzusehen. Die Umrundung und ein kurzer Blick auf die riesigen Gebetsmühlen rundeten den Tag wunderbar ab.




Dhulikhel – Wandern, Klöster und tausend Stufen
Nach einem weiteren entspannten Morgen in Kathmandu gab es noch eine kleine Programmergänzung: Ein neuer Guide begleitete uns durch eine Klosterschule, ein Künstleratelier und noch einmal zur Boudha Stupa. Diesmal bei Tageslicht, was einen ganz anderen Eindruck hinterließ. Auf dem Rückweg warfen wir noch ein paar neugierige Blicke in die kleinen Geschäfte der Umgebung.
Dann startete der Bus nach Dhulikhel. Die 30 Kilometer dauerten die prognostizierten zwei Stunden, denn die Straßen in Nepal hatten es in sich. Abenteuerlich wäre noch untertrieben. Pünktlich kurz vor dem Hotel setzte der Regen ein und wir wurden auf dem Weg zu unseren Zimmern geringfügig nass. Später beim Spaziergang durch die Stadt erwischten uns noch ein paar weitere Schauer. Erst beim Abendessen wurde es trocken, und bei einem Bier ließen wir den Tag in netter Runde ausklingen.
Der nächste Tag begann mit Wanderschuhen und Regensachen im Gepäck. Erster Stopp war das Kloster Namobuddha. Dort verschafften wir uns erst einen Überblick, bevor wir an einer Zeremonie teilnehmen durften. Die Kinder in ihrer typischen Mönchs-Garderobe saßen in den Reihen und was sie nebenbei so trieben, war durchaus menschlich: scheinbar auch einfach Hausaufgaben.
Anschließend führte uns eine Wanderung von 1755 Metern auf 1565 Meter über steinige Wege mit viel Natur entlang einer Gipfelrunde. Schön und anstrengend zugleich. Am Ende war ich einfach froh, angekommen zu sein. Der Bus holte uns ab und brachte uns zurück zum Hotel.
Vom Hotel aus machten wir uns zusammen mit Olaf auf den Weg zu den Thousand Steps. Die Stufen hatten es wirklich in sich. Aber der Ausblick und vor allem die vielen Baby-Affen auf dem Rückweg entschädigten für jede einzelne davon. Danach zog mich der Pool unwiderstehlich an, bevor wir den Abend auf der Terrasse bei Bier ausklingen ließen. Die Stufen sollten mich durch den entstandenen Muskelkater übrigens noch tagelang begleiten.

Unterwegs – Hängebrücken, Flüsse und der beste Kaffee seit Tagen
Richtung Chumlingtar hatte Erik morgens den Busfahrer gefragt, ob er vorne mitfahren dürfte. So saß ich ganz entspannt hinten im Bus, las mein Buch und schaute gelegentlich aus dem Fenster und Erik machte vorne Fotos. Beim Zwischenstopp in Kathmandu versorgte Erik uns im Supermarkt mit Cola und Schokolade: Reiseproviant der wichtigsten Art. Danach Kopfhörer rein, Hörbuch an und Nepal vorbeiziehen lassen.
Am Highway-Restaurant Hamlet gab es dann endlich wieder einen richtigen Kaffee. Nach zwei Tagen löslichem Instantkaffee zum Frühstück war das eine echte Wohltat. Beim nächsten Stopp überquerten wir eine Hängebrücke über den Trishuli, besser gesagt natürlich zweimal, hin und zurück. Im Siddhartha Riverside Resort angekommen, zog mich der Pool sofort in seinen Bann, wie auch viele andere aus unserer Reisegruppe.
Auf dem Weg in den Nationalpark legten wir in Devghat einen nachdenklichen Zwischenstopp ein. Ein Blick in eine Unterkunft für alte Menschen, die mehr als ärmlich war, ließ uns kurz verstummen. Der weitere Spaziergang führte uns am Galeshwar Ashram vorbei bis zur Mündung von Kali-Gandaki und Trishuli, wo wir gerade noch rechtzeitig das Ufer verließen, bevor uns der nächste Regenschauer erwischte.


Chitwan Nationalpark – Nashörner, Krokodile und nasse Abenteuer
Im Chitwan Nationalpark erwartete uns das Hotel Earth Light. Der Regen machte uns zunächst einen Strich durch die Rechnung und verhinderte den geplanten Dorfspaziergang zur Elefantenaufzuchtstation. So fuhren wir mit Jeeps ins Dorf, schauten uns ein Musterhaus an, das wohl als Museum gedacht war, und ließen uns wieder abholen. Den Abend verbrachten wir nach dem Essen gemütlich in der Bar.
Der nächste Tag machte alles wieder wett. Früh morgens wurden wir auf drei Einbäume verteilt und fuhren eine gute halbe Stunde mit dem Strom durch die Natur. Rechts und links tummelten sich Krokodile, angeblich drei verschiedene Arten, die ich ehrlich gesagt nicht auseinanderhalten konnte. Ein kurzer Abstecher zur Elefantenaufzuchtstation zeigte uns wunderschöne Tiere, auch wenn uns der Anblick der Ketten nachdenklich stimmte. Immerhin sollen sie täglich von elf bis sechzehn Uhr frei im Gebiet unterwegs sein. Ein wilder Bulle war ebenfalls zu sehen, der einzige, der wirklich frei war und vor dem alle großen Respekt hatten, denn an den Stangen der Umzäunung konnte man seine Kraft erkennen.
Danach folgte eine fast zweistündige Pirschsafari zu Fuß, bei der wir Rehe, Vögel und ein Nashorn in der Ferne erspähten. Am Nachmittag folgte noch die Jeep-Safari tief in den Nationalpark hinein. Hirsche, Rehe, ein Pfau mit Familie und immer wieder Fotostopps. Ganz zum Schluss, als wir bereits pitschnass vom Regen waren, erspähte Erik ein Nashorn, das direkt an uns vorbeizog und damit endete die Safari mit lauter glücklichen Gesichtern. Den Abend rundete ein kleines Kulturprogramm mit Tanzeinlage ab. Die ein oder andere aus unserer Gruppe ließ es sich nicht nehmen, am Ende mitzutanzen.



Gorkha – MoMo’s und Buddhas Geburtstag
Die Fahrt nach Gorkha führte uns wieder an Hängebrücken vorbei. An einer Stelle hätte zur Monsunzeit ein beeindruckender Wasserfall zu sehen sein sollen. Jetzt war davon nur ein Rinnsal zu erahnen. Dennoch war das Gelände einladend und schien zum Rafting wie geschaffen. Im Hotel angekommen, bestellte ich mir zum Mittag eine Portion Chicken MoMos. Wer Nepal bereist und MoMos noch nicht kennt: unbedingt nachholen. Ob gedämpft, gebraten, halb gebraten oder in Chili – sie sind in jeder Zubereitungsart einfach köstlich.
Mit einem lokalen Bus ging es hinauf zum Gorkha Nath Tempel, dem Schloss von Gorkha. Dort wurde gerade Buddhas Geburtstag gefeiert und entsprechend viel war los. Vierzehn aus unserer Gruppe stiegen dann zu Fuß über die Treppen nach unten ab. Nach der ganzen Zeit im Bus tat die Bewegung einfach gut, und der Weg bot noch einmal schöne Einblicke in die Umgebung. Das Abendessen an diesem Abend war so naja. Erik bestellte sich kurzerhand noch à la carte MoMos nach. Verständlich. Anschließend saßen wir wieder lange beisammen und ließen den Abend ausklingen.




Bandipur und das Kloster – Spartanisch, aber unvergesslich
Das Bergdorf Bandipur war ein idyllischer Zwischenstopp mit Kaffee und einem kurzen Dorfbummel. Das Bergdorf sah malerisch aus und lud zum Verweilen ein. Mittags gab es am Highway eine leckere Gemüse-Nudelsuppe, bevor wir gegen halb vier unser spartanisch eingerichtetes Zimmer im Gästehaus Pema Ts’al bezogen.
Das Pema Ts’al Sakya Monastic Institute nahm uns dann völlig in seinen Bann. Im Gebetsraum herrschte eine ganz eigene Stille. Die Zimmer der Kinder bestanden aus einem Bett und sonst nichts. Das ließ einen kurz innehalten und nachdenken. Genauso die Klassenzimmer. Nach einem Cappuccino im klostereigenen Café und einem einfachen aber ordentlichen Abendessen zog es uns noch zu fünfzehnt in den Ort hinunter, wo wir in einem kleinen Hotel die Biervorräte dezimierten. Kurz vor Torschluss kamen wir wieder ins Gästehaus.

Pokhara – Berge, See und die abgelöste Schuhsohle
Morgens um halb vier klingelte der Wecker für den Sonnenaufgang in Sarangkot. Ich machte mich fertig und fuhr mit den anderen mit dem Bus nach oben. Erik entschied sich fürs Weiterschlafen. Die Sonne ließ sich zunächst nicht blicken, aber nach und nach verzogen sich die Wolken und gaben den Blick auf das Annapurna-Massiv frei. Ein Moment, der sich ins Gedächtnis brennt und uns noch ein paar Tage immer wieder begleiten sollte. Auf dem Rückweg hielten wir noch an einem hinduistischen Hochzeitstempel, von dem aus sich die Bergkette noch einmal wunderbar zeigte.
Zurück in Pokhara starteten wir nach dem Frühstück zur World Peace Stupa. Kurz nach Beginn des Aufstiegs löste sich die Sohle meines Wanderschuhs. Was tut man in so einem Moment auf einem nepalesischen Bergpfad? Man improvisiert. Erst ohne Sohle, später mit Kinesiotape befestigt ging es weiter nach oben. Ich hatte vor dem Start so eine Eingebung gehabt und sicherheitshalber etwas zum Befestigen eingesteckt. Der Weg war wunderschön und oben wartete als Belohnung ein Iced Mocha. Manchmal muss man sich seinen Kaffee echt verdienen. Und so verabschiedete ich mich nach über zwanzig Jahren von meinen treuen Wanderschuhen.
Am Mittag gönnten wir uns unweit des Hotels MoMos, diesmal im Lake Shore Restaurant. Danach trennten sich unsere Wege: ich las, Erik bummelte durch die Stadt.
Am nächsten Morgen bestiegen wir drei Tretboote und schipperten über den Phewa-See, immer mit dem Annapurna-Massiv im Blick. In den anderen Booten ließen sich die Mitreisenden bequem chauffieren. Wir wechselten uns brav ab, weil es einfach Spaß machte. Zurück am Anleger folgte noch eine Runde Bummeln: T-Shirts, Magneten und ein Mittagessen mit halb gebratenen MoMos. Satt und zufrieden verbrachte ich den Rest des Tages mit Lesen und Kofferpacken, bevor wir uns alle zum letzten gemeinsamen Abendessen trafen. Bei Bier und Cocktails ließen wir den letzten entspannten Abend gemeinsam ausklingen.




Zurück in Kathmandu – Abschied mit langer Tafel
Die Rückfahrt nach Kathmandu dauerte gut acht Stunden, die ich größtenteils mit Lesen und Hörbuch hören verbrachte, unterbrochen von drei Kaffee- und Klopausen und immer wieder schönen Blicken aus dem Fenster. Nepal zieht auch auf der Rückfahrt noch einmal an einem vorbei.
Zurück im Shambaling Boutique Hotel packten wir die Koffer um und legten kurz die Füße hoch. Abends saßen wir zu einundzwanzig an einer langen Tafel beieinander, fast die gesamte Reisegruppe. Menschen, die man vor zwei Wochen noch nicht kannte und die einem nun ans Herz gewachsen sind.
Mein Fazit
Nepal ist ein Land voller Gegensätze. Abenteuerliche Straßen und atemberaubende Landschaften. Spartanische Klosterzimmer und herzliche Gastfreundschaft. Nashörner im Regen und Bergpanoramen über den Wolken. Und überall MoMos.
Es war eine schöne Reise mit ganz vielen Eindrücken. Und trotzdem war ich froh, als es wieder nach Hause ging.

Sommerliebe im kleinen Eisladen am Meer von Julia Rogasch
Sommerliebe im kleinen Eisladen am Meer von Julia Rogasch

Meine Meinung
Das Cover deutet direkt auf Sommer, Sonne, Strand und Meer hin, obwohl Strand und Meer gar nicht wirklich zu sehen sind. Im Vordergrund steht ein kleines Reetdachhaus mit blauer Tür, davor ein weißblau gestreifter Strandkorb, der zum Ausruhen einlädt. Neben dem Haus ist ein Pfahl mit Hinweisschildern zu erkennen, der unter anderem zum Strand und zur Eisdiele weist. Passend zur Szene spannt sich ein blauer Himmel mit vielen weißen Wolken darüber, wie er für die Nordsee so typisch ist. Für mich ein passendes Bild zur Geschichte.
Sommerliebe im kleinen Eisladen am Meer von Julia Rogasch erschien im Ullstein Verlag. Die Geschichte spielt auf der Nordseeinsel Sylt und ist ein Einzelband, auch wenn am Rande Figuren und Geschäfte aus anderen Einzelbänden auftauchen. Du musst aber keines der anderen Bücher gelesen haben, wirst vielleicht nur neugierig auf die Läden und die Geschichten, die sich dahinter verbergen. Ich persönlich kann dir bisher alle Romane von Julia Rogasch empfehlen. Sie laden ein zum Träumen, Wohlfühlen und am besten selbst einmal nach Sylt zu reisen.
Diese Geschichte handelt von Luisa, Finn und deren Patentante, die einen Eisladen auf Sylt betreibt. Oder besser gesagt betrieb, denn laut Klappentext vererbt sie ihren Patenkindern den Laden, mit allem was dazugehört.
Die Geschichte startet mit einem ersten Ausflug nach Sylt aus der Kindheit der Protagonisten. So darf ich als Leserin direkt erfahren, wie Ellen zu den Patenkindern gekommen ist und in welchem Verhältnis Luisa und Finn zueinander stehen. Ich fand diesen Einstieg sehr schön, denn so bekam ich gleich ein Gespür für die Figuren und durfte auch Ellen kennenlernen.
Erzählt wird aus den Perspektiven von Luisa und Finn, die beide als Ich-Erzähler fungieren. So darf ich einen Blick in ihre Gefühlswelt werfen. Außerdem tauchte ich ein wenig in ihren Arbeitsalltag ein. Luisa arbeitet in Hannover in einem Café, ist dort aber, wie folgender Satz verrät, nicht ganz zufrieden.
„Einzig für Gebäck oder Eis zu schwärmen und in der Zubereitung süßer Köstlichkeiten aufzugehen, reichte nicht, um glücklich zu sein.“
Finn hat ebenfalls einen Beruf im Gastgewerbe erlernt. Seine Kochlehre hat ihn zum Hotel- und Restauranttester gemacht, und er nimmt mich zu einem Auftrag auf Sylt mit. Ob sich sein Lebensmittelpunkt von Hamburg auch nach Sylt verlegen ließe?
„Manchmal muss man einfach nur lächeln, atmen und schauen, was passiert.“
Diesen Worten habe ich nichts weiter hinzuzufügen. Ich habe den Ausflug nach Sylt wieder genossen. Ich mag es, wenn ich von vornherein weiß, dass mich eine Wohlfühlgeschichte erwartet, die gut unterhält, aber emotional nicht zu sehr fordert. Für den Feierabend und den Urlaub liebe ich genau diese Art der Unterhaltung, bei der ich perfekt abschalten und hier und da auch schmunzeln darf.
Mein liebster Schmunzelmoment war übrigens ein Wort, für das ich aus meiner Kindheit Flutsaum kenne. Aber Meerschaumkante klingt natürlich auch gut. Gemeint ist der Flutsaum an der Nordsee, bis wohin die Wellen gerade noch an den Strand reichen. An diesem Strand gehen die beiden mal alleine, mal gemeinsam spazieren.
„Auch wenn die kleine Luisa in mir, in Finn noch immer ihren Michel sah, den besten Kumpel, mit dem man Pferde stehlen konnte, und ihm zuversichtlich den Rücken stärkte, stand die erwachsene Luisa neben ihr und rümpfte die Nase bei Finns Plänen.“
Mit diesem Statement von Luisa möchte ich meinen Text abschließen. Ich habe die Geschichte verschlungen und bekam beim Lesen das ein oder andere Bild in den Kopf. Sei es der kleine Finn als Michel oder das Wasser, das mir bei den Erzählungen über die Eiskreationen im Mund zusammenlief. Die werden in dem kleinen Eisladen übrigens alle selbst hergestellt, auf Basis italienischer Rezepte. Was es damit auf sich hat, erfährst du in der Geschichte. Für alle, die ein schönes Buch für den Urlaub oder ein Sonnenbad auf der heimischen Terrasse suchen, empfehle ich diesen Liebesroman sehr gerne weiter. Mit Tropes gesprochen findest du hier Slow Burn, Friends to Lovers und Second Chance. Oder für die Älteren unter uns einfach eine schöne Liebesgeschichte.
Inhaltsangabe
Meerluft, Eis und eine Liebe, die wie die Brandung immer wiederkehrt
Der salzige Duft des Meeres und das süße Versprechen frischer Eiskreationen: Als Luisa tieftraurig nach Sylt reist, ahnt sie noch nicht, was dort auf sie wartet. Nach dem überraschenden Tod ihrer geliebten Patentante Ellen erben sie und Finn – Luisas Jugendliebe und gleichzeitig der Mann, der ihr einst das Herz brach – gemeinsam Ellens zauberhaften Eisladen am Meer.
Endlich wieder Sommer auf Sylt!
Zwischen cremigem Vanilleeis und kleinen Renovierungsarbeiten kommen längst vergessen geglaubte Gefühle wieder hoch. Doch Finn trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, das ihn seit Jahren von der Insel fernhält und nun zwischen ihm und Luisa steht. Kann Luisa ihm nach all den Jahren vertrauen und den Mut finden, ihrem Herzen zu folgen?
Eine zauberhafte Second Chance-Liebesgeschichte, in der alte Wunden heilen und neue Lebensfreude gefunden wird. Fühlt sich an wie ein Kurzurlaub mit lieben Freunden auf der traumhaften Nordseeinsel.
Bibliografie

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Autor: Julia Rogasch
Genre: Liebesroman
Verlag: Ullstein
ISBN/ ASIN: 978-3548073002
Erscheinungsdatum: 26. März 2026
Format: Taschenbuch und Ebook u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 432
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Ullstein zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Ullstein
Wenn Herzen brechen von Stefanie Brunswick
Wenn Herzen brechen von Stefanie Brunswick

Meine Meinung
Beim ersten Blick auf das Cover musste ich direkt an einen Liebesroman denken. Auf einem rosafarbenen Hintergrund mit sanften Farbverläufen ist ein Streifen mit vielen weißlichen Herzen zu sehen, die wie Seifenblasen nach oben steigen und dabei immer größer werden. Der Titel steht darüber in dunklen Großbuchstaben und wirkt, als würde er im Licht glitzern.
Wenn Herzen brechen von Stefanie Brunswick wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Das Hörbuch wurde von Sophie Schure und Max Müller eingesprochen. Für mich ist es das dritte Buch aus der Reihe „Wenn Liebe anklopft“, das ich gehört beziehungsweise gelesen habe. „Wenn Glühwürmchen leuchten“ und „Wenn Sterne funkeln“ habe ich bereits verschlungen. Dabei ist es überhaupt kein Problem, die Reihe nicht chronologisch zu lesen. Ich bin mit Band 3 gestartet, habe anschließend Band 4 gelesen und nun Band 2 gehört. Der erste Band wartet noch auf meinem BookBeat-Konto auf mich. Lou und Conner sind mir zwar am Rande schon begegnet, doch das hat meiner Vorfreude auf ihre Geschichte keinen Abbruch getan.
Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonisten Lou und Conner erzählt. Beide fungieren als Ich-Erzähler und werden im Hörbuch von unterschiedlichen Sprechern vertont. Dabei muss ich gestehen, dass mir die Stimme von Conners Sprecher mehr ans Herz gegangen ist als die von Lou. Sophie transportiert die Emotionen sehr gut, dennoch habe ich als Hörbuchhörerin gemerkt, dass ihr an manchen Stellen noch etwas Routine fehlt. Die Aussprache ist sehr deutlich und präzise, was für mich stellenweise fast zu viel war. Es erinnerte mich ein wenig daran, wie es klingt, wenn man mit Schulenglisch eine Unterhaltung führt. Man versteht alles, aber die natürliche Melodie fehlt noch ein wenig. Das ist allerdings Kritik auf hohem Niveau, denn die Emotionen kommen an und Stimmfarbe sowie Stimmalter passen sehr gut zur Figur. Ich bin mir sicher, dass sich das mit weiterer Erfahrung noch entwickeln wird.
Zum Inhalt möchte ich gar nicht allzu viel sagen. Eine erste Idee bekommst du bereits durch den Klappentext, und auch der Titel verrät einiges über die Ausgangssituation. Gebrochene Herzen gibt es hier auf beiden Seiten und dazu noch süße Leckereien im „Cookies“, dem Café von Lou. Wie sich alles entwickelt und was mich am Ende besonders berührt hat, möchte ich nicht vorwegnehmen. Freu dich einfach auf eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit viel Nähe und einer besonderen Menschlichkeit, die mich emotional sehr abgeholt hat.
Ich habe das Hörbuch innerhalb weniger Tage gehört und konnte gut in die Geschichte eintauchen, obwohl mir der erste Band noch fehlt und ich die späteren Teile bereits kenne.
Liebst du Geschichten mit Café-Atmosphäre? Magst du es, wenn gebrochene Herzen sich langsam wieder zusammensetzen? Dann ist „Wenn Herzen brechen“ von Stefanie Brunswick eine passende Wahl für dich. Lausche den Stimmen der Sprecher, die hier im Selfpublishing-Bereich tätig sind. Ich verfolge diese Entwicklung mit großem Interesse, da ich inzwischen mehr höre als lese und so auch meine liebsten Geschichten aufs Ohr bekomme. Von mir gibt es eine klare Lese- und Hörempfehlung, auch für die anderen Bände der Reihe.
Inhaltsangabe
Können zwei gebrochene Herzen ein Ganzes ergeben?
„Schläfst du heute Nacht hier?“
„Willst du das denn?“
„Ja. Ich denke schon. Manchmal ist es schön, nicht allein einzuschlafen.“
Lou möchte nach einer bitteren Enttäuschung nichts mehr mit Männern zu tun haben. Sie will all ihre Energie in ihr Café – das Cookies – stecken. Obwohl das Geschäft schwach läuft und die Schulden drücken, ist sie davon überzeugt, irgendwann aus den roten Zahlen herauszukommen, wenn sie nur hart genug arbeitet.
Als sie ihrem Stammgast Conner unerwartet näherkommt, geraten ihre Pläne ins Wanken. Doch auch er hat mit einem gebrochenen Herz zu kämpfen.
Beide wollen sich nicht binden, können aber auch nicht voneinander lassen. Kann das gutgehen?
Manchmal muss das Herz erst heilen, bevor es wieder lieben kann.
Bibliografie

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Autor: Stefanie Brunswick
Sprecher: Sophie Schure, Max Müller
Reihe: Wenn Liebe anklopft Band 2 von 4
Genre: Liebesroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN/ ASIN: 4070169994232
Erscheinungsdatum: 04. Juni 2026
Format: Hörbuch bei Thalia erhältlich *
Zeit: 7h23
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Stefanie Brunswick über Sophie spricht zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Stefanie Brunswick








