Love Letter Convention 2019

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Rückblick auf die Love Letter Convention 2019

Der Startschuss für die Love Letter Convention (LLC) 2019 fiel für mich im November 2018, wie ich in „Berlin ich komme“ schon berichtet hatte. Dort lernte ich im Urlaub ein Paar aus Berlin kennen und fragte ganz direkt, ob ich das erste Juni Wochenende im nächsten Jahr bei ihnen unterkommen könnte. Ulf und Thommy sagten sofort zu. Und so konnte ich direkt meine Tickets für die LLC buchen, denn die Unterkunft war gesichert. Zusammen mit meinem Mann ging es Freitag nach der Arbeit mit dem Auto nach Berlin. Viele Staus und Stunden später kamen wir bei unseren Freunden an.

Samstag: Vormittagsprogramm

Dementsprechend starte für mich der Samstag der LLC nicht gerade ausgeschlafen mit Schlange stehen vor dem Eingang. Kurz nach neun war ich endlich im Cafe Moskau und hatte meine gefüllte Tasche in der Hand. Mit meinem präparierten Plan in der Hand ging ich auf die Suche nach meiner ersten Veranstaltung, um zu schauen ob ich kurz nach 9 Uhr da noch rein schleichen konnte.

Q&A mit Jenny Colgan und Gwen Overland

Die Tür vom Raum Asgabat war zu meiner Freude noch offen. Doch der Raum schien bis auf 5-6 Leute leer zu sein. So recht traute ich mich nicht hinein. So früh am Morgen war mein Englisch noch nicht ganz auf der Höhe. Als ich von den Autorinnen an der Tür bemerkt wurde, fragte ich ob ich noch eintreten dürfe. Dies wurde bei der Fülle an Zuschauern sofort bejaht. Und machte für mich einen ganz besonderen Start in den Tag aus. Von Jenny Colgan hatte ich gerade „Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer“ verschlungen. Zuvor war ich schon durch „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ auf sie aufmerksam geworden. Und hatte die Ausflüge auf die kleine Insel genossen. Jenny Colgan kam sehr sympathisch rüber und so bat ich direkt um ein Autogramm in meinem Book Journal. Bei meiner ganzen Aufregung habe ich die liebe Gwen Overland ganz übersehen und nicht um ein Autogramm gebeten. Die Fragerunde mit den zwei war sehr unterhaltsam. Viel zu lange hatte ich der englischen Sprache nicht mehr gelauscht und war hoch erfreut dem ganzen folgen zu können.

Q&A mit Michelle Schrenk und J. Vellguth

Sketchnote Michelle Schrenk mit Autogramm

Für die nächste Veranstaltung auf meiner Wunschliste konnte ich direkt auf meinem Platz sitzen bleiben. Hier habe ich viel über Michelle Schrenk und J. Vellguth erfahren. Bevor es richtig los ging habe ich Michelle mein Sketchnote zu „Irgendwo hinter den Wolken“ gezeigt. Sie war total begeistert und hat mir direkt ein Autogramm gegeben. Damit hatte ich mein Ziel für heute schon fast erreicht. Denn mehr Autoren, zu denen es in meinem Book Journal schon ein Sketchnote gab waren nicht anwesend. Allerdings wurde mit den ersten beiden Veranstaltungen auch schon meine Wunschliste an Büchern größer. Sowohl die Bücher von Gwen Overland als auch J. Vellguth hörten sich gut an.

Meet & Greet mit Sandra Wright

Schatten über Brodersby von Stefanie Ross

Weiter ging es mit einer kleinen Verschnaufpause. Im Rosengarten traf ich auf Sandra Wright, die ich bisher als Stefanie Ross lieben gelernt habe. Mit „Das Schweigen von Brodersby“ und „Jagdsaison in Brodersby“ hat sie bisher mein Krimi Herz erobert. Von ihr wollte ich gerne ein Autogramm für den 3. Band um den Landarzt Jan Storm aus Brodersby haben. „Schatten über Brodersby“ ist inzwischen dank dem Grafit Verlag bei mir eingezogen.

Round Table: Verlagsrunde für Blogger

Meine letzte Veranstaltung vor der Mittagspause war interessant. Mitgenommen habe ich aber leider nicht viel, außer dass ich schon gut informiert bin und weiß was ich will. Wobei ich die einzelnen Sichtweisen bzgl. Anfragen zu Rezensionsexemplaren schon spannend fand. Ich durfte da gar nicht so genau zu hören, denn aktuell muss ich erst mal meinen Bestand an Rezensionsexemplaren wieder minimieren. Mein Ziel ist es in meine Blogpause im Dezember ohne Rezensionsexemplare auf dem SUB zu starten. Und die Blogpause ausschließlich für selbstgekaufte und geschenkte Bücher zu nutzen. Ich bin mal gespannt, wie eisern da mein Wille sein wird.

Lesung: Sandra Wright und Andrea Bugla

Andrea Bugla und Sandra Wright

Die Lesung von Sandra Wright hat Lust auf mehr gemacht. Bei Gelegenheit werde ich mir mal ein romantisches Buch von ihr besorgen. Doch für dieses Jahr steht erst mal noch ein Kriminalroman von ihr auf dem Programm. Das Buch von Andrea Bugla konnte mich leider nicht wirklich packen.

Workshop: Eine Lovestory – Schreiben, Gestalten, Vermarkten

Mit etwas Glück habe ich noch einen Platz auf dem Fußboden für diesen Workshop ergattert. Auf meiner Prioritäten Liste stand er zwar erst an 3. Stelle, doch die Veranstaltung anschließend im gleichen Raum wollte ich unbedingt haben und so fand ich mich pünktlich zur Lovestory ein. Meine Wahl sollte ich nicht bereuen. Mit dabei war unter anderem Alicia Zett. Nach einer kurzen Einführung ins Thema bekamen wir ein paar Wörter vorgegeben, zu denen wir eine Liebesgeschichte erfinden sollten samt Cover und anschließender Vermarktung. Unter anderem sollten Flamingo, Cafe Moskau, Hassliebe und Buchhandlung drin vorkommen. Da mein Platz auf dem Fußboden etwas abseits der Ideenfindung lag, habe ich mich aufs Zuhören konzentriert. Dabei nahm das Cover fürs Buch langsam Gestalt an. Und so konnte ich meine Zeichenkünste für das Ergebnis beisteuern. So ganz ist das Flamingoherz nicht gelungen, aber man kann erkennen, was es werden sollte. Die Veranstaltung hat mir sehr viel Spaß gebracht und ich war fasziniert, wie produktiv die Gruppen in der kurzen Zeit gearbeitet haben.

Workshop: Lesetagebücher mit Julia K. Stein

Die Veranstaltung mit Julia K. Stein war ganz nach meinem Geschmack. Ich konnte hier viele Anregungen und Ideen für mein eigenes Lesetagebuch mitnehmen. Die Übersichtsseite der gelesenen Bücher mit den einzelnen Covern zu gestalten werde ich in mein nächstes Buch mit aufnehmen. Ab September/ Oktober starte ich ein neues Book Journal, weil dann mein jetziges mit Sketchnotes komplett gefüllt sein wird. Ich freue mich schon auf den Entwurf der ersten Seiten, bevor es an die sukzessive Füllung mit Inhalt geht. Zum Geburtstag habe ich mir schon ein paar neue Stifte gewünscht. Mann kann nie genug Fineliner und Brushpens haben. Wobei ich dann auch eine neue Tasche für meine Stifte brauche. Die Platz jetzt schon fast.

Workshop: Let’s talk Audio!

Die letzte Veranstaltung für den Samstag war einfach nur toll. Seit Wochen habe ich mein Radio im Auto schon abgestellt und lausche lieber wechselnden Hörbüchern. In den Nachrichten kommt eh immer das Gleiche und so verbringe ich die 70-90 Minuten am Tag mit für mich sinnvolleren Inhalten. Nicolás Artajo las einen kleinen Abschnitt von „Wenn Donner und Licht sich berühren“ vor. Er war nicht nur was fürs Auge, sondern die Stimme nahm mich sofort gefangen. So habe ich den Bookbeat Gutschein direkt sinnvoll genutzt und mir das entsprechende Hörbuch runter geladen.

Get together

Den Abschluss machte das „get togehther“ für Blogger und Autoren am Ende eines Ereignisreichen Tages. Ich habe mich gut mit J. Vellguth und Elvira Zeißler unterhalten. Zwei Autoren, von denen ich am Morgen noch nie etwas gehört habe. Inzwischen habe ich von beiden ein Buch gelesen: „Home sweet home“ und „Das Glück hat viele Seiten“. Da ich mit meinem Mann und unseren Freunden noch zum Essen verabredet war, habe ich mich rechtzeitig verabschiedet.

Sonntag: Vormittagsprogramm

Den zweiten Tag ließ ich etwas später starten. So nahm ich erst um kurz nach neun die U-Bahn von der Sonnenallee Richtung Cafe Moskau. Die Sonne stand schon hoch am Himmel und versprach einen noch wärmeren Tag als zuvor.

Workshop: Home sweet home

Diesen Programmpunkt hatte ich bei meiner Vorbereitung zur Love Letter Convention überhaupt nicht auf dem Schirm. Ich kannte die Autorin nicht und konnte mir unter dem Titel nichts vorstellen. Doch durch das Get together am Abend vorher war ich neugierig geworden. Was macht etwas gemütlich? Warum fühlt man sich da wohl? Was ist für uns hygge? Mit diesen Fragen wurden wir von Jacky Vellguth konfrontiert. Alles unter dem Aufhänger „Home sweet home“ und ihrem gleichnamigen Buch. Passend zum Thema gab es Kaffee und Schokolade, denn dadurch wird auch gleich schon eine gute Atmosphäre geschaffen. Wir sind gerne dort wo es Essen gibt.

Workshop: Instagram – Kann man das lesen

Der Workshop mit Britt Toth hat mir viel gebracht. Langsam aber sicher habe ich Instagram für mich entdeckt. Dort findet einfach mehr Kommunikation statt, als bei Facebook. So fand ich die Tipps und Tricks von Britt ganz hilfreich. Als erstes habe ich nach der Veranstaltung meine Follower aufgeräumt und alle „Fake“ Profile erst mal gelöscht. Das tat mir schon ein wenig weh. Aber Zahlen sind nicht alles. Es kommt auch darauf an was dahinter steckt. Der Hinweis mit deutschen Hashtags war ganz nach meinem Geschmack. Es sollten etwa 5 bis 10 Stück sein. Auf das Verlinken hat sie mich aufmerksam gemacht. Bisher habe ich das nicht immer gemacht. Doch was bringt es, wenn die Verlage und Autoren meine Beiträge gar nicht sehen. Also stand das auf meiner To-do-Liste ganz oben. Ebenfalls habe ich mich mit Linktree beschäftigt. Als nächstes folgt jetzt noch boomerang, repost und IFTTT. Mal sehen wann ich Zeit dazu finde, um mich damit auseinander zu setzen.

Lesung: Ellen McCoy

Vor der Mittagspause lauschte ich Ellen McCoy. Sie lass aus ihrem Buch „Buch Traum Küsse“. Die Geschichte hörte sich ganz nach meinem Geschmack an. Und so wanderte das Buch direkt auf meine Wunschliste. Ich denke, es wird eins der Bücher sein, die mit mir dieses Jahr noch auf eine große Reise Richtung Afrika gehen werden.

Ellen McCoy

Lesung: Gwen Overland und Julie Cohen

Nach der Mittagspause ging es auf Englisch weiter. Ich hatte die Wahl zwischen mich schon draußen in die Schlange stellen oder drinnen im kühleren Gebäude die Veranstaltungen besuchen. Ich fand es den Akteuren gegenüber unfair sich schon nach draußen in die Schlange für die Bücher zustellen. Also habe ich die Lesung von Gwen Overland und Julie Cohen genossen. Beides Autoren, von denen ich noch nichts gelesen habe. Das Buch von Julie Cohen „Das geheime Glück“ wartet inzwischen auf meinem SUB auf Lesezeit. Die Bücher von Gwen Overland sind schon mal auf meine Wunschliste gewandert. Die hören sich nach ganz viel Spaß an.

Lesung: Jenny Colgan und Dani Atkins

Jenny Colgan war für mich Start und Ende der Love Letter Convention in Berlin. Ich fand es total spannend, die mir schon bekannte Geschichte auf englisch zu hören. Das Buch von Dani Atkins „While i was sleeping“ hat mich tief berührt. Die Geschichte ist vom Prinzip rückwärts geschrieben und startet mit dem Ende. Ich fand es einfach nur spannend und es wäre ein Buch, dass ich gerne in der Orginalsprache lesen würde.

Für mich war es ein gelungener Abschluss der Veranstaltung. Ich habe viele neue Menschen kennen gelernt. Und meine Wunschliste an Büchern ist enorm gewachsen.

Signierstunde

Bei dem Anblick der Schlange nach meiner letzten Veranstaltung war mein Wunsch auf signierte Bücher sofort erloschen. Bei der Aussicht hier vermutlich länger als eine Stunde in der Sonne zu stehen verging mir die Lust. Also habe ich meine Tasche in die Hand genommen und bin zur U-Bahn gegangen. Die Bücher, die ich unbedingt lesen möchte, kann ich mir als eBooks auch selber kaufen. Was ich inzwischen zum Teil auch schon getan habe.

Schade, dass die Leute, die die letzten Veranstaltungen gewürdigt haben, so nicht so schnell an ein Buch kamen. Mir tat es für die Autoren bei den letzten Lesungen leid, dass fast keiner mehr im Raum saß. Ich hoffe, dass hier für eine andere Regelung gefunden wird. Und sei es, dass Raum für Raum der letzten Veranstaltungen zu den Signierten Büchern geführt werden. Die Idee finde ich irgendwie gut. Und so entscheidet dann das Los wie schnell man zu seinen signierten Büchern kommt.

So oder so fahre ich im nächsten Jahr gerne wieder nach Berlin. Die Tage waren einfach nur toll auch ohne signierte Bücher zum Abschluss.

2 Kommentare

  1. Wow, das klingt echt super interessant und für die Signierstunde findet sich bestimmt noch eine andere Lösung.
    Ich hatte auch überlegt, hinzugehen. Leider hat es dieses Jahr zeitlich nicht gepasst.

    Vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr :D

    Lieben Gruß
    Jacky

    Gefällt 1 Person

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