Lesung mit Krischan Koch in Steinfeld

Mordseekrabben

©Audible

Über den Autor Krischan Koch bin ich bei der Recherche zu meinem Artikel über Regionalkrimis aus Norddeutschland gestoßen. Daraufhin habe ich mir direkt Mordseekrabben als Hörbuch gekauft. Das Buch wird von Bjarne Mädel gelesen. Ich finde er ist für einen Krimi aus Norddeutschland geradezu prädestiniert. In Etappen habe ich das Buch gehört und war von den überspitzen Norddeutschen Charakteren sofort fasziniert. Da werden Heimatgefühle bei mir wach. Mordseekrabben ist der zweite Band um den Dorfpolizisten Thies Detlefsen. Ich konnte der Geschichte auch ohne Vorwissen gut folgen.

Als dann von der Büchergalerie in Lohne die Einladung zur Lesung mit Krischan Koch kam, war ich sofort Feuer und Flamme.

Lesung im Friseursalon

Am 28. Januar 2019 bin ich von der Arbeit direkt nach Steinfeld gefahren. Auf dem Weg habe ich noch eben eine lesebegeisterte Freundin eingesammelt. Wir beide waren ganz gespannt, wie viele Leute wohl im „Salon Böckmann“ Platz finden würden. Für die Lesung waren fast alle bequemen Friseurstühle aus dem Salon entfernt worden. Für die Gäste wurden im ganzen Raum Klappstühle bereit gestellt. Ich denke es fanden etwa 50 Leute platz im Salon. Wir haben uns seitlich einen Platz direkt hinter den Haarwaschbecken gesucht. So hatten wir einen perfekten Blick auf Krischan Koch. Leider habe ich meine Kamera mal wieder zu Hause vergessen. Deshalb gibt es nur ein etwas unscharfes Bild vom Autor für euch. Ich brauche dringend ein besseres Smartphone, meins hat einfach keine gute Kamera.

Neben dem Lesepult konnten wir uns die Bücher von Krischan Koch anschauen. Viel zu viele Bücher die ich noch nicht gelesen habe und die ganz laut nach mir rufen.

Krischan Koch entführte mich direkt wieder nach Fredenbüll in den Salon Alexandra. Bei dem Ort muss ich immer wieder an meine Heimat denken. Ich bin vor gut 37 Jahren in Tetenbüll geboren. Ein Ort, der in unmittelbarer Nähe zu Fredenbüll liegen könnte. Für den ersten Leseabschnitt hatte der Autor passend zur Location eine Szene aus dem Roman „Dreimal tote Tante“ (Thies Detlefsen 4) gewählt. Oder besser gesagt, die Location wurde wegen der Szene aus gewählt. Bei der Geschichte wurden bei mir direkt die Lachmuskeln aktiviert. Man darf die Dialoge einfach nicht zu ernst nehmen. Ich finde es sehr amüsant, wie passend Krischan Koch die Nordfriesen trifft. Viele Marotten sind natürlich sehr überspitzt, aber das macht für mich den Lese- und Hörgenuss erst aus.

Weiter ging es dann mit dem aktuellen Küsten- Krimi „Pannfisch für den Paten“. Bei den Windmühlen auf dem Cover musste ich direkt an das erste Windrad in Husum denken. Man waren das damals Diskussionen und dann der erste Mini-Windpark in Uelvesbüll. Bei gutem Wetter und wenig Laub an den Bäumen kann man so eben am Horizont von meinem Elternhaus die Flügel sehen. An die Bedenken meiner Mutter musste ich denken, als es auch im Roman in Fredenbüll heiß herging über den Bau von Windkraftanlagen.

Ich liebe Krimis aus meiner Heimat. Es ist für mich immer eine kleine Reise in meine Kindheit, die ich sehr genossen habe. Während der Lesung habe ich fleißig zugehört und ein paar Eindrücke zeichnerisch zu Papier gebracht. In einer kurzen Pause konnte ich Krischan Koch um ein Autogramm bitten. Er ließ es sich nicht nehmen und zeichnete ein wenig in die linke Ecke von meinem Notizbuch und machte somit mein Sketchnote komplett.

Für mich war es ein toller Abend im „Salon Böckmann“ in Steinfeld. Die Location für eine Lesung war einfach klasse. Ich bin gespannt, wohin mich die nächste Lesung der Büchergalerie Lohne führt. Auf dem Plan für mich und meine Lesefreunde steht Romy Fölck im März.

Bücher von Krischan Koch

Thies Detlefsen Reihe:
– Rote Grütze mit Schuss
– Mordseekrabben
– Rollmopskommando
– Dreimal tote Tante
– Pannfisch für den Paten
Weitere Romane:
– Flucht übers Watt
– Backfischalarm

Rezension: Inspector Mo und der Supervirus von Benedict Dana

Inspector Mo und der Supervirus

von Benedict Dana

Meine Meinung

Das Cover zeigt ganz viele Wolkenkratzer vor einem roten Hintergrund. Mich spricht das Cover nicht an. Allein der Titel hat dazu geführt, dass ich das Buch lesen wollte.

Für mich war es das zweite Buch von Benedict Dana. Meine Rezension zum Debütroman findest du unter folgendem Link: Der letzte Weg des Dr. Dembski.

Der Protagonist der Geschichte ist Dr. Morton Morris. Von vielen wird er einfach Inspector Mo genannt, weil er immer wieder seine Nase auch in polizeiliche Ermittlungen steckt, auch wenn er selbst nur Universitätsdozent für Kriminologie ist. Morris ist ein eigenwilliger Junggeselle, der seine Intuition vertraut. Als Erzähler in der Er-Perspektive nimmt er mich mit auf eine lange Reise.

Der Roman lebt von detaillierten Beschreibungen der Orte und Personen. So kann ich mir selbst gut ein Bild machen. Die handelnden Personen haben eine eher gehobene Sprechweise. Ich fand es ganz angenehm, mal wieder eine gewählte Ausdrucksweise zu lesen. So hatte ich beim Lesen irgendwie ein Bild von Briten im Kopf bei den Dialogen, obwohl die Geschichte in den Vereinigten Staaten von Amerika spielt. Am Anfang konnte ich den Ausführungen sehr gut folgen. Im Laufe des Buches wurden mir die Beschreibungen aber zu viel, sie haben mich vom Lesefluss abgelenkt. Ich konnte zeitweise dem Philosophieren von Morris nicht mehr folgen. Dadurch waren für mich gewisse Längen in der Geschichte vorhanden.

Das Thema des Buches finde ich spannend. Stell dir mal vor, es fallen Zeitgleich Telefon, Internet und jegliche Kommunikationsfrequenz aus! Was machst du dann? Ich kann mir ein Leben ohne Internet nicht vorstellen. Wobei ich meine 3-4 Wochen offline im Jahr gönne und diese auch genieße, aber im Alltag gehört der Kommunikationsweg Internet einfach zu meinem Leben dazu.

Zurück zum Buch, anfangs ist nur Washington vom Internetblackout betroffen, doch die Drohung schwebt über dem ganzen Land. Da alle Institutionen vor einem großen Fragezeichen stehen werden externe Ermittler um Rat gefragt. So kommt Inspector Mo zum Zuge. Zusammen mit Jayden Miller und Mickey King gerät er in die Fänge einer ominösen Organisation immer auf der Suche nach den Verursachern der Internetsabotage.

Der Roman ist kein klassischer Kriminalroman mit Opfer und Ermittler, sondern eher ein Gesellschaftsroman. Es ist ein Roman für Leser, die gerne mal etwas anderes lesen mit Humor, Gesellschaftskritik und möglichen Katastrophen Szenarien. Für den Roman braucht man sehr viel Lesezeit, denn die einzelnen Szenen brauchen Zeit und können nicht unbedingt einfach als Abendlektüre verarbeitet werden.

Inhalt

„Der Kriminologe, Detektiv und Ex-Polizist Dr. Morton Morris, der eigentlich ein unauffälliges Leben als Universitätsdozent in der New Yorker Vorstadt führt, wird immer wieder in die ungewöhnlichsten Kriminalfälle verwickelt. Unter dem Spitznamen „Inspector Mo“ ist er für seine besondere Intuitionsgabe und seinen etwas wunderlichen Charakter berühmt. Mal scheint er ein Genie und mal ein Tolpatsch zu sein, mal ein Held und mal ein blutiger Anfänger, was ihm zusammen mit seinem Humor die Sympathien seiner Mitmenschen einbringt.
Als ihn das FBI um Hilfe bei der Aufklärung einiger rätselhafter Internetstörungen in Washington bittet, erhält er den Auftrag den verschwundenen Detektiv Tim Diamond aufzuspüren, der heimlich an dem Fall gearbeitet hat. Die Suche führt ihn zusammen mit dem jungen Agenten Jayden Miller und dem raubeinigen Ex-Soldaten Mickey King auf die hohe See, wo sie eine unglaubliche Entdeckung machen. Als sie daraufhin zum Verhör nach Washington gerufen werden, bildet dies den Auftakt einer Reihe spannender Verwicklungen. Derweil breiten sich die Internetstörungen immer weiter zu einem großen, die gesamten USA lähmenden Blackout aus. Mo muss einige weitere Abenteuer bestehen, bevor er zwei mysteriöse Mächte identifizieren kann, die dahinter stehen. Die politischen Ziele dieser beiden Mächte könnten kaum gegensätzlicher sein…“ (Quelle: Amazon)

Details zum Buch

Cover vom Buch: Inspector Mo und der Supervirus von Benedict Dana

Inspector Mo und der Supervirus

von Benedict Dana

Kriminalroman
Seiten: 543 (Printausgabe)
Format: Ebook
Verlag: Neobooks
erschienen am: 08.11.2018

Rezensionsexemplar

Rezension: Wellenwut von Lars Winter

#Wellenwut

von Lars Winter

Wellenwut von Lars Winter

Meine Meinung

Der Einband bildet in Gänze ein wundervolles Bild. Die Aquarellmalerei ist ein schöner Hingucker und macht aus dem Buch etwas besonderes. Zusehen ist das Flusskreuzfahrtschiff „Commedia“ vor einer Burg im grünen Meer der Bäume. Das Bild passt sehr schön zur Geschichte einer Rheinkreuzfahrt.

Ich habe das Buch auf meiner Kreuzfahrt von Mallorca nach Dubai gelesen. Ich fand den Kriminalroman sehr passend als Urlaubslektüre. Auch wenn ich ziemlich schnell den Rum ganz anders angeschaut habe. Warum verrate ich dir nicht, das erfährst du beim Lesen schon auf dem ersten Seiten im Buch. 

Der Kriminalroman ist der 5. Band um das Ermittlerteam Ulf Norden und Pfarrer Klinger. Für mich war es das erste Buch mit dem Duo. Das tat meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlte bei der zwischenmenschlichen Beziehung von dem Künstler Norden und dem Pfarrer. Ich fand die zwei einfach nur urig und auf ihre ganz persönliche Art und Weise speziell. 

Die künstlerische Ader von Norden fließt in das kunstvoll gestaltete Buch mit ein. Immer wieder findet man im Inneren tolle Illustrationen von Wolfgang Keller. Er hat die Szenen gut eingefangen. So habe ich beim Lesen immer mal wieder inne gehalten, um die Kohlezeichnungen voll aufnehmen zu können. 

Am Ende des Romans kannst du dir die Aufzeichnungen von Ermittler Norden anschauen. Finde ich sehr spannend und unterhaltsam. 

Für mich war der Kriminalroman spannend von Anfang an. Ich habe fleißig mit den Ermittlern gerätselt. Immer wenn ich glaubte eine Lösung zu haben geschah etwas, das mich wieder zweifeln ließ.

Ein Satz aus dem Buch ist mir besonders in Erinnerung geblieben, weil ich einfach gerne viel Zeit auf einem Schiff verbringe:

Die Rehling ist der Logenplatz einer Kreuzfahrt.

Das kann ich so unterschreiben. Wenn du dir mein Foto oben mit dem Buch genau anschaust, dann kannst du das Buch auf meiner Balkon- Rehling sehen mit Blick auf den Suezkanal.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist eine spannende Geschichte. Nach der Lektüre des Buches schaue ich mir jetzt ganz genau an, woher der Barkeeper den Rum ausschenkt.

Inhalt

„Für die einen sind es die wichtigsten Wochen des Jahres – andere kommen auf ihrer Urlaubsreise ums Leben. Die 200 Passagiere der Commedia freuen sich auf Sternekoch-Menüs, außergewöhnliche Landausflüge, auf Wellness und interessante Menschen. 
Aber auf dieser Reise passieren merkwürdige Dinge an Bord des modernen Flusskreuzfahrtschiff, das auf dem Rhein zwischen Amsterdam und Basel unterwegs ist.
Kabinen werden unter Wasser gesetzt, Feuerlöscherschaum verwandelt das Promenadendeck in eine Schneelandschaft und im Swimmingpool tummeln sich Fische mit rasiermesserscharfen Zähnen. Als dann auch noch eine der weiblichen Gäste unter mysteriösen Umständen im Spabereich des Schiffes zu Tode kommt, steht für alle fest, dass diese Fahrt unter keinem guten Stern steht. 
Norden und Pfarrer Klinger haben alle Hände voll zu tun, um den Täter an Bord zu entlarven — und sie haben nur wenige Tage Zeit dafür. 
In ihrem fünften Fall bekommen es der Künstler und der Pfarrer mit einem besonders heimtückischen Gegner zu tun.“ (Quelle: Wind und Sterne Verlag)

Wellenwut von Lars Winter

Wellenwut

von Lars Winter

Kriminalroman
Band 5 für das Ermittlerduo
Seiten: 360
Formate: gebundenes Buch, Ebook
ISBN: 978-3946186465
Verlag: Wind und Sterne
erschienen am: 01.03.2018

Rezensionsexemplar

erhältlich bei Amazon*
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Koffermarkt und Lesemonat November

Mein Offline Monat neigt sich dem Ende entgegen und so langsam fange ich wieder an mich digital zu bewegen. Ich habe mich gut erholt und sehr viel gelesen. Es tut so gut, einfachmal nicht erreichbar zu sein. Für mich ist das Urlaub und Entspannung pur. Es ist zwar eine Menge Arbeit, nach 3-4 Wochen das erste Mal sein Email Konto wieder abzurufen, aber die Arbeit ist mir die Ruhe vorher auf jeden Fall wert. Und ich bin jetzt gewappnet für die schönste Zeit im Jahr.

Koffermarkt in Osnabrück

Wie doch die Zeit verrennt. Am Wochenende ist schon der 1. Advent und unser Weihnachtsmarkt in Ostercappeln am 3. Advent steht vor der Tür. Dabei fällt mir gerade ein, ich habe dir noch gar nicht meine Bilder vom Osnabrücker Koffermarkt im Oktober gezeigt.

Der Markt fand in der Lagerhalle statt. Ich finde das Ambiente dort immer wieder passend für den Markt. Leider herrschte am 14. Oktober 2018 allerbestes Sommerwetter. So blieben die Leute lieber draußen und besuchten nicht unseren wunderschönen Markt. Alle die dann doch den Weg zu uns fanden waren von der Auswahl begeistert. Und für die Anzahl an Besuchern war ich mit meinem Umsatz auch zu frieden. Wie gut, dass wir das Wetter nicht beeinflussen können.

Ich bin auch nächstes Jahr wieder gerne dabei, wenn Andrea zum Koffermarkt in Osnabrück aufruft. Im nächsten Jahr ist es schon der 10. Koffermarkt in Osnabrück, am 03.11.2019 ist es dann wieder soweit.

Lesemonat November

In meiner Blogpause habe ich 10 Bücher gelesen. Meine Rezensionen zu den einzelnen Büchern wirst du in den nächsten Wochen auf meinem Blog lesen können. Bei den 10 Büchern war für mich keine Pleite dabei. Die Liste gibt meinen ganz speziellen Lesegeschmack wieder. Es ist ein bisschen Liebe, Erotik und ganz viel Spannung dabei.

Die Reihenfolge entspricht meiner Lesefolge, allerdings werden die Rezensionen vermutlich in anderer Reihenfolge erscheinen.

Hurensohn von Byron Weigand

Hurensohn

Wie die Mutter, so der Sohn
von Byron Weigand

Thriller
Seiten: 288
Formate: Taschenbuch, Ebook
ISBN: 9783752802948
Verlag: Books on Demand
erschienen am: 02.08.2018
Meine Rezension dazu

Cover vom Buch: Der Gesang des Nordlichts von Heike Fröhling

Der Gesang des Nordlichts

von Heike Fröhling

Familienroman
Seiten: 234
Formate: Taschenbuch, Ebook
ISBN: 978-2919803446
Verlag: Tinte und Feder
erschienen am: 27.11.2018
Meine Rezension dazu


Wellenwut von Lars Winter

Wellenwut

von Lars Winter

Kriminalroman
Band 5 für das Ermittlerduo
Seiten: 360
Formate: gebundenes Buch, Ebook
ISBN: 978-3946186465
Verlag: Wind und Sterne
erschienen am: 01.03.2018
Meine Rezension dazu

Spätsommer Freundinnen von Andrea Russo

Spätsommer Freundinnen

von Andrea Russo

Frauenroman
Seiten: 320
Formate: Taschenbuch, Ebook
ISBN: 978- 3956498480
Verlag: MIRA Taschenbuch
erschienen am: 03.09.2018
Meine Rezension dazu


Buchcover von: Das Geheimnis vom Strandhaus von Julia Rogasch

Das Geheimnis vom Strandhaus

von Julia Rogasch

Liebesroman
Seiten: 450
Formate: Taschenbuch, Ebook
ISBN: 978-3-95818-381-0
Verlag: Forever Ullstein
erschienen am: Oktober 2018
Meine Rezension dazu

Rosies wunderbarer Blumenladen von Ali McNamara

Rosies wunderbarer Blumenladen

von Ali McNamara

Liebesroman
Seiten: 512
Formate: Taschenbuch, Ebook
ISBN: 978-3-442-48621-2
Verlag: Goldmann
erschienen am: 20.08.2018
Meine Rezension dazu

Buchcover: Tempting The Beast von Peyton Dare

Tempting The Beast

von Peyton Dare

Erotik
Seiten: 318
Formate: Ebook
ISBN: 978-3-7363-0895-4
Verlag: lyx.digital
erschienen am: 06.09.2018
Meine Rezension dazu

Five Years Gone von Marie Force

Five Years Gone

von Marie Force

Liebesroman
Angaben zur englischen Ausgabe
Seiten: 325
Formate: Taschenbuch, Ebook, Hörbuch
ISBN: 978-1420149036
Verlag: Zebra
erschienen am: 25.09.2018
Meine Rezension dazu

Bauherr such Frau von Julia Bähr

Bauherr sucht Frau

von Julia Bähr

Liebesroman
Seiten: 307
Formate: Taschenbuch, Ebook
ISBN: 978-3-7341-0593-7
Verlag: Blanvalet
erschienen am: 21.05.2018

Buchcover: Wahrheit gegen Wahrheit von Karen Cleveland

Wahrheit gegen Wahrheit

Perfekter Ehemann, Perfekter Vater, Perfekter Lügner?

von Karen Cleveland

Thriller
Seiten: 352
Formate: Taschenbuch, Ebook, Hörbuch
ISBN: 978-3-442-71674-6
Verlag: btb
erschienen am: 10.04.2018

Insgesamt habe ich im November etwa 3500 Seiten gelesen. Ich möchte keine Seite davon missen. Die Bücher waren ganz unterschiedlich und ich habe sie alle in der Sonne verschlungen. Im Dezember werde ich vermutlich jetzt etwas weniger lesen, denn auf mich warten kleine Bastelworkshops zu Weihnachtskarten und natürlich der Weihnachtsmarkt in Ostercappeln am 16.12.2018. 

Rezension: Fünf plus drei von Arne Dahl

Fünf plus drei

von Arne Dahl

Kriminalroman: Fünf plus drei von Arne Dahl

Kriminalroman
416 Seiten
Verlag: Piper
erschienen am: 04.09.2018
ISBN: 978-3492058124
Formate: Taschenbuch, Ebook, Hörbuch
Reihe: Berger & Blom, Band 3
Rezensionsexemplar für eine LovelyBooks Leserunde

erhältlich bei Amazon*
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Inhalt

„Sam Berger wird gejagt – für einen Mord, den er nicht begangen hat. Doch dann braucht der Geheimdienst seine Hilfe: Der unter dem Tarnnamen Carsten operierende Ex-Geheimdienstler hält ein Mädchen in seiner Gewalt. Und Sam Berger ist der einzige, der sie finden kann. Er setzt sich auf Carstens Fährte, der er nur allzu leicht folgen kann. Denn Carsten verfolgt einen perfiden Plan – er will, dass Berger das Mädchen findet: Sie ist der Schlüssel zu einem terroristischen Verbrechen, das ganz Schweden bedrohen könnte …“ (Quelle: Piper Verlag)

Meine Meinung

Auf den ersten Blick sieht man ein grünes Cover mit Namen des Autors in rot und blau. Betrachtet man das Buch etwas näher erscheint ein Taucher. Um ihn herum sind überall kleine Luftblasen zu sehen. Die Schrift vom Titel und auch vom Autoren sind durchscheinend gestaltet, so kann man den Taucher dahinter sehen. Für mich passt das Cover gut zum Buch. Der Taucher spielt eine ganz spezielle Rolle im Roman.

Ich habe mich bei einer Leserunde von LovelyBooks für das Buch beworben, weil der Titel mich ansprach. Als Mathematikerin habe ich ein Faible für zahlen. Und fünf plus drei hört sich nach einer einfachen Rechenaufgabe an. Außerdem habe ich schon ein paar Romane von Arne Dahl gelesen und hoffte somit wieder auf ein spannendes Leseerlebnis.

Der Roman ist der dritte Band der Berger & Blom Reihe. Ich habe die beiden Vorgänger Bände nicht gelesen. Wobei der erste Band schon seit einer ganzen Weile auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) schlummert. Ich konnte dem Roman gut folgen. Es kamen zwar immer wieder Verweise auf den ersten Band: Sieben minus eins, doch reichte mir die Erklärung im aktuellen Buch aus. Auf den zweiten Band: Sechs mal zwei wurde, wenn ich es richtig im Kopf habe nicht direkt verwiesen bzw. ich habe es nicht wahrgenommen.

Die Geschichte legt sofort los. Von der ersten Seite an ist man mitten im Geschehen. Ich wusste erst mal nicht warum ich da bin, aber mir war das egal. Ich mag Geschichten, die ohne lange Vorrede direkt an spannenden Momenten starten. Ich denke mit Vorkenntnis wäre ich nicht so Unwissend gewesen, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Der Erzähler bleibt die meiste Zeit im Radius von Sam Berger. Er ist ein Ex- Polizist und aktuell der meist gesuchte Mann in Schweden. Die Erzählperspektive schwenkt noch zu seiner Kollegin Molly Blom und zu Desiré Rosenkvist. Im Roman tauchen weitere Spezialagenten von Polizei, Geheimdienst und Nachrichtendienst auf. Als Leser braucht man ein gutes Aufnahmevermögen, um mit den Namen und ihren entsprechenden Aufgaben Schritt zu halten. Die ganze Zeit war ich am Rätseln wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Dies ist für Sam die größte Herausforderung: Wem kann er vertrauen?

Sketchnote zum Kriminalroman: Fünf plus drei von Arne Dahl

Wie du auf meinem Sketchnote sehen kannst, spielt der Taucher vom Cover eine Rolle. Was genau es mit dem Taucher auf sich hat, verrate ich dir nicht. Spannend fand ich in diesem Zusammenhang den Weg der Luftblasen. Deshalb musste ich mich an einem Taucher skizzenhaft versuchen.

Für mich war es ein rasanter, teilweise verworrener und spannender Kriminalroman. Der Roman macht Lust auf mehr und ich werde die beiden Vorgänger Bände auf jeden Fall noch lesen.

Wenn man verworrene Geschichten mag und gerne von der ersten bis zur letzten Seite mit rätseln möchte, macht man mit diesem Buch nichts verkehrt. Ich habe mir beim Lesen ein Diagramm mit ganz vielen Dreiecksbeziehungen angelegt. So bin ich sehr gut durchgestiegen. Die zeige ich dir aber nicht, schließlich möchte ich ja nicht die Spannung aufheben.

Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Und bin froh mal wieder einen Arne Dahl gelesen zu haben.

Mehr von Arne Dahl auf Kerstins Kartenwerkstatt

Böses Blut von Arne Dahl Das war übrigens meine zweite Rezension auf meinem Blog.

 

 

Books on Monday – Hendrik Berg

Küstenfluch von Hendrik Berg

Cover: Küstenfluch von Hendrik Berg
Die Halbinsel Eiderstedt mit dem Cover von Hendrik Bergs „Küstenfluch“

Kriminalroman
Taschenbuch
320 Seiten
ISBN: 978-3-442-48556-7
€ 9,99
Verlag: Goldmann
Erschienen: 20.03.2017

Meine Rezension

Das Cover hat mich angezogen. Der Haubarg auf einer Warft hat mich direkt an meine Heimat erinnert. Der düstere Himmel und der Schwarm Möwen komplettieren das nordfriesische Bild. Möchtest du wissen, was ein Haubarg ist, liefert dir Wikipedia die passende Erklärung.

Mal wieder ohne Klappentext zu kennen landete das Buch auf meiner Wunschliste. Und wie so oft wurde ich nicht enttäuscht. „Küstenfluch“ ist der dritte Roman um den Kommissar Theo Krumme. Als Berliner Polizist hat es ihn nach Husum verschlagen, der grauen Stadt am Meer.

Ich kenne die ersten beiden Bücher der Reihe nicht. Es gibt zwar den Ein oder Anderen Hinweis auf zuvor gelöste Fälle, doch kann ich ohne weitere Vorkenntnisse der Geschichte folgen. Der Roman ist für sich abgeschlossen und baut nicht auf die vorherigen Bücher „Deichmörder“ und „Lügengrab“ auf.

Theo Krumme ermittelt zusammen mit seiner jungen Kollegin Patrizia Reichel. Während vor der Halbinsel Eiderstedt ein Wrack im Watt auftaucht, ereignen sich auf dem Land mysteriöse Todesfälle. Bauer Jessen wird in der Scheune tot aufgefunden. Die betroffene Familie verhält sich typisch norddeutsch und ist wortkarg. Nur mit Mühe kommt das Ermittlerteam dem Grund auf die Spur.

Der Roman ist leicht zu lesen und hat mich an Orte meiner Kindheit zurück gebracht. Das Schiffswrack erinnert mich an eine Erzählung von meinem Vater. Er war mal wieder mit dem Fahrrad am Deich unterwegs, von Tetenbüll Richtung Westerhever Leuchtturm (Die Orte spielen im Roman auch eine Bedeutung). Die Nordsee hatte im Watt ein paar Holzpfähle freigelegt, von der Anordnung her ließen sie auf einen Schiffsrumpf deuten. Nach ein paar Tagen waren sie aber wieder spurlos verschwunden. Das Wattenmeer vor der nordfriesischen Küste hat schon etwas mystisches an sich.

Kerstin vorm Westerhever Leuchtturm
Hinter mir das Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt: Der Leuchtturm Westerhever

Ich möchte dich jetzt noch kurz an einen Ort im Buch mitnehmen, auf eine Fahrt von Krumme.

Kurz darauf hatte er Tetenbüll erreicht, ein malerisches Dörfchen, das eigentlich nur aus einer alten Kirche und ein paar schiefen Häusern und Bauernhöfen bestand.

Damit ist mein Geburtsort ziemlich gut beschrieben. Krumme war in Tetenbüll im „Café im Theatrium“ verabredet. Früher war es mal ein typisches Wirtschaft mit Saalbetrieb. Heute kann man dort auf gemütlichen Sofas und Sesseln Kaffee und Kuchen genießen. Krumme genießt es nicht wirklich, aber sein Gesprächspartner. Wenn es dich also auf die Halbinsel verschlägt, dann kehre dort mal ein.

Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung. Die örtlichen Gegebenheiten finde ich sehr gut recherchiert und die Charaktere sind dem Autor gelungen. Sogar ein kleiner Hinweis auf eine langjährige Fehde ist zu finden. Das zeigt mir, der Autor hat sich mit echten Eiderstedtern unterhalten. Ich sag nur Dithmarscher und Eiderstedter.

Vielen Dank an die Random House Gruppe für das Rezensionsexemplar.

Da hätte ich doch fast meine liebste Textstelle aus dem Buch vergessen.

Die Bushaltestelle bestand nur aus einem verbogenen Schild mit Fahrplan. Der Bus kam hier nur vier mal am Tag vorbei.

Da musste ich unweigerlich an die kleine Bushaltestelle auf dem Grundstück meiner Eltern denken. Wir hatten zwar auch eine kleine Hütte, aber der Bus fuhr kaum häufiger. Man konnte morgens um kurz nach sechs nach Husum fahren und gegen 13 uns 16 Uhr konnte man wieder nach Hause fahren. Mehr war nicht drin.