Ein Reisebericht: Buch Berlin 2023

Wiedersehensfreude auf der Buch Berlin mit Lesungen und mehr

Am 30.09.2023 war es wieder soweit, die Buch Berlin öffnete in der Arena Berlin für zwei Tage ihre Tore. An etwa 270 Ständen konnte ich von unabhängigen Verlagen und Autoren ihre Bücher bewundern. In den Bereichen Nervenkitzel, Entspannen und Eintauchen fanden über 50 Lesungen statt, von denen ich gerade mal eine Handvoll besucht habe. Die Buchmesse stand ganz im Zeichen zur Bücherliebe und so fanden sich am Samstag morgen viele Besucher und Aussteller in einem Herz zur Aktion: Ein Herz für Bücher zusammen. Danach nahm die Buchmesse ihren Lauf.

Foto vom Herz aus Menschen mit Büchern auf der Buch Berlin 2023: Ein Herz für Bücher auf der Buch Berlin
© Pierre Adenis

Für mich startete sie wieder mit der Rätsel-Rallye von den Drei ??? Autoren Cally Stronk und Christian Friedrich. Der Auftrag lautete: Das Herz für Bücher, eine Kollektion von wertvollen Edelsteinen aus dem Paleonto Unlogischem Museum zu finden. Eine Horde Kinder und Blogger machten sich zusammen mit Schmalzlock Homealone auf die Suche nach den kostbaren Steinen. Ich fand es in diesem Jahr sehr spannend, den Kindern beim Ermitteln zu zuschauen, wobei ich zu gerne selbst aktiv ermittelt hätte. Aber ich wollte den Kindern den Spaß nicht nehmen. Zu gerne erinnere ich mich an unsere reine Bloggergruppe im letzten Jahr, wo wir zusammen mit Schmalzlocke durch die Halle geschritten sind. So war ich nicht ganz so traurig, als ich vorzeitig die Rätsel-Rallye verließ, da sie mit einer Lesung auf meinem Plan kollidierte.

Lesungen und Gespräche mit Autoren an 1. Messe-Tag

Die Rallye endete für mich direkt vor dem Lesebereich: Nervenkitzel. Hier bekam ich noch einen Sitzplatz und lauschte der Lesung von Anika Sawatzki aus ihrem Roman: Shooting Star if you leave me. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an gefesselt und so wanderte am Sonntag das Buch samt Widmung direkt in meinen Besitz. Damit verließ mich auch das letzte Bargeld, wobei ich die meisten Bücher digital kaufen konnte. Entweder hatten die Autoren ein Kartenlesegerät dabei oder man konnte ganz einfach per Pay Pal zahlen. So habe ich viel mehr Bücher gekauft, als was ich mir Bargeld eingeplant hatte. Im folgenden Video kannst du dir meine Ausbeute der Buchmesse auf Instagram anschauen.

Vom Nervenkitzel Lesebereich gelangte ich direkt in die Baker Street, in der Krimi, Thriller und Horror angesiedelt waren. Hier gab es für mich ein großes Hallo mit vielen liebgewonnen Autoren. So traf ich hier Dirk Osygus, den ich beim Selfpublisher Treffen in Leipzig kennenlernen durfte. Danach musste ich erst mal mit Andrea Wilk und Freya von Korff knuddeln und mich an ihrem Stand umschauen. Den hatte ich vorab schon im Video auf Instagram bewundert. Besonders gefreut habe ich mich dort über eine gebundene Ausgabe von CLEO.Remember me. Das Buch erscheint exklusiv in Kürze, aber ich durfte es bereits vorab lesen und bin ganz hin und weg von der Geschichte. So habe ich direkt ein paar Fotos für meine Rezension gemacht. Und noch das neueste Buch der Vielleicht Reihe von AD Wilk gekauft. Weiter ging es in der Reihe dann mit Hanna Paulsen und Melanie Amélie Opalka. Für erstere durfte ich schon öfter als Testleserin arbeiten und zweitere habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt. Von Amélie musste auch direkt ein Buch mit mir nach Hause fahren. 

Dann war es Zeit für die Lesung von Allie J Calm aus ihrem Roman: Every kiss of you. Da ich mich nicht aus der Baker Street lösen konnte, bekam ich leider keinen Stuhl mehr ab. So habe ich mich vorne auf den Fußboden gesetzt, um die Lesung nicht im Stehen genießen zu müssen. Die Lesung hat Lust auf das Buch gemacht, aber irgendwie habe ich es das ganze Wochenende nicht mehr an den Stand von Allie geschafft, um mir das Buch zu kaufen.

Vom Lesebereich Entspannen suchte ich mir über den Alexanderplatz wieder einen Weg zum Nervenkitzel. So hielt ich als erstes bei Ella Lane an und freute mich sehr über ein Buch von ihr. Es spielt in einer ganz ähnlichen Hütte, wie ich ihre von Instagram kenne. Ich bin gespannt und werde berichten. Danach freute ich mich sehr Jani Friese wiederzusehen. Mit ihr komme ich einfach immer wieder so leicht ins Gespräch. Mit Freude vernahm ich, dass drei ihrer Bücher in naher Zukunft als Hörbücher erscheinen werden. So habe ich mir direkt Postkarten und Leseprobe dazu mitgenommen, damit ich für spätere Fotos zum Hörbuch ein bisschen Cover Material habe. Ich liebe Hörbücher und das war irgendwie in den Gesprächen immer wieder Thema. Das Hören scheint gerade auch bei Autoren hoch im Kurs zu stehen bei jeglicher Beschäftigung im Alltag. Ich habe in diesem Jahr ca. 40% Hörbücher und 60% Bücher konsumiert. Bei mir ist beim Hausputz inzwischen immer ein Hörbuch am Start. 

Und schwups war meine Lücke zwischen zwei Lesungen wieder mit vielen angenehmen Gesprächen wie im Fluge vergangen. Schnell zog es mich wieder zum Nervenkitzel, wobei ich eigentlich gerade beschlossen hatte, im nächsten Jahr nur noch Romance auf meinem Instagram Kanal zu präsentieren, aber irgendwie waren die Lesungen bzw. Bücher im Bereich Nervenkitzel für mich diesmal spannender als aus dem Bereich Entspannen. Auf Eintauchen hatte ich nicht wirklich einen Blick geworfen, da mich Fantasy immer noch nicht reizt. Auf dem Plan stand Freya von Korff mit ihrem Roman: Blutstrafe. Den ersten Band habe ich kürzlich als Hörbuch verschlungen und freue mich schon, wenn im Herbst/ Winter der zweite Band auch als Hörbuch erscheinen wird. Die Lesung war dann aber etwas anders als angekündigt. Freya von Korff und A.D. Wilk lasen abwechselnd jeweils aus dem Buch der anderen. So durfte ich als erstes Andrea lauschen, während sie Blutstrafe laß und danach Freya und dem Thriller Joey. Die Performance der beiden war einfach großartig. Man merkt, dass beide eine Sprecherausbildung haben und ihre eigenen Bücher auch als Hörbücher einlesen. Ich höre beiden einfach gerne nur zu und freue mich immer wieder, wenn wir uns treffen.

Danach blieb ich direkt sitzen um Marley Alexis Owen alias Melanie Amélie Opalka und ihren Thriller: Der Stalker zu lauschen. Amélie hatte mich schon bei einer Live-Lesung auf Instagram von ihrem Buch überzeugt. Und so musste ich es mir einfach kaufen. Dies war für mich heute die letzte Lesung. Danach gönnte ich mir noch eine Portion Pommes und dann schlenderte ich durch die Reihen. Blieb noch kurz bei Annemarie Bruhns stehen und sprach mit ihr über ihre Bücher. Eins davon hatte ich gerade kürzlich meinem Patenkind zum Geburtstag geschenkt und versprach ihr eine Rückmeldung, wie es dem jungen Mann gefällt. Dann war aber irgendwie die Luft für heute raus. Ich hatte viele tolle Gespräche geführt und mir schwirrte der Kopf von den zahlreichen Eindrücken. 

So versammelte ich mich mit meinen lieben Bloggerkollegen, um den Abend gemeinsam ausklingen zulassen. Anja, Heike P., Heike S. und ich begaben uns ins La Cesta zum Abendessen. Das Essen war super lecker und so blieben wir nach dem Dessert auch noch auf einen Cocktail sitzen. Nach uns nach trudelten dort auch weitere Buchmessebesucher zum Essen ein. Irgendwann waren wir alle aber müde vom ersten Buchmessetag und freuten uns auf unsere Betten. Ein Reisebericht zu meiner Unterkunft folgt separat. Das Space Night Hostel war einfach so faszinierend, dass ich darüber nächste Woche in einem eigenen Beitrag berichten werde.

Lesungen und Gespräche mit Autoren am 2. Tag

Der zweite Messetag startete ganz entspannt. Ich traf Heike P. schon draußen und ging gemeinsam mit ihr und Dirk in die Arena Berlin. Da ich keinen wirklichen Plan für heute hatte, schlenderte ich mit Heike durch die Reihen und sprach über Bücher und Autoren. An vielen Ständen blieben wir stehen und stöberten in den Auslagen. So verließ mich immer mehr Geld und Bücher wanderten in meinen Besitz über. Meine klassische dreier Regel, die im vergangenen Jahr einzuhalten war, hatte ich gestern schon überschritten, da war es heute ganz egal (Das Ganze Ausmaß kannst du dir oben im Video ansehen). Also schlenderten wir von vorne nach hinten durch die Reihen bis es Zeit war für die Lesung von Melanie Amélie Opalka aus ihrem Roman: Mehr Meer statt Paartherapie. Ich habe das Buch bereits gelesen und hatte einfach Spaß bei der Lesung. Ich bin mal gespannt, wie Heike P. das Buch gefällt. Sie hat es sich im Anschluss direkt gekauft. Danach setzten wir unseren Weg durch die Reihen fort und gönnten uns draußen einen Pommes mit Mayo.

Anschließend begab ich mich ein letztes Mal in den Lesebereich Nervenkitzel um Dirk Osygus und seinem Roman: Selbstgerächt zu lauschen. Seine Lesung lebte durch Gestik, Mimik und besonders auch durch seine Stimme. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören, auch wenn das Buch mich leider nicht anspricht. Aber das Eine hat ja nicht immer etwas mit dem Anderen zu tun. Danach war für mich die Luft raus. Ich hatte viel mehr Geld ausgegeben als geplant. Ich habe mit allen gesprochen, mit denen ich sprechen wollte und so machte ich mich schon gegen zwei auf den Weg Richtung Hauptbahnhof. Dort habe ich mir ganz versteckt in der hintersten Ecke des Foodcourts einen Kaffee samt Blaubeer Muffin gegönnt und bin abgetaucht in den neuen Roman von AD Wilk. CLOE. Remember me hat mich ganz und gar in ihren Bann gezogen und so vergingen die eineinhalb Stunden, bis mein Zug fahren sollte wie im Fluge. 

Die Bahn startete pünktlich und mit einer nicht weiter nennenswerten Verspätung von vielleicht fünf Minuten kam ich kurz nach neun abends zu Hause an. Für mich war es ein spannendes und faszinierendes Wochenende. Ich freue mich jetzt schon auf die Buch Berlin vom 28.09. bis 29.09.24 im nächsten Jahr.

Foto von einem Stapel Bücher. Die Ausbeute der Buch Berlin 2023

Warst du auch auf der Buch Berlin? Verrate mir doch deine Eindrücke in den Kommentaren. Oder gebe mir einen Tipp, was ich nächstes Jahr am Freitag vor der Buch Berlin in der Stadt machen sollte!

Einzigartige Visitenkarten für die Buch Berlin 2023

Buchige Grußkarte als Visitenkarte

Heute geht es auf die Buch Berlin. Dafür brauchte ich natürlich wieder ein paar Goodies bzw. Visitenkarten. Im letzten Jahr hatte ich Visitenkarten mal anders gemacht. Doch da mich in diesem Jahr mein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule nicht so lange am Basteltisch sitzen ließ, habe ich mir eine einfachere Variante ausgedacht, die nicht weniger schön geworden ist.

Also, wenn du mich heute oder morgen in der Berlin Arena auf der Buchmesse triffst, darfst du dir gerne eine Karte von mir sichern, natürlich nur so lange der Vorrat reicht.

Für die Karten habe ich Papier von Stampin Up verwendet, das es schon lange nicht mehr im Katalog gibt und passend zu meinen Farben vom Logo ist. Die Stempel auf der Vorder- und Rückseite kommen von verschiedenen Anbietern, die in meinem Lese- und Bastelparadies einfach nicht fehlen dürfen.

Hast du schon mal deine Visitenkarten weiterverarbeitet?

Ein Reisebereich: Buch Passion in Bremen 2023

Lesungen, Bücher und ein wundervoller Schwestern Tag in Bremen auf der Buch Passion

Inzwischen haben wir September und die Buch Passion im Radisson Blu Hotel Bremen ist ein halbes Jahr her. Der Plan war, den Bericht vor der Leipziger Buchmesse zu schreiben, wie du siehst kam es anders. Doch ich möchte dir meinen Ausflug nach Bremen nicht vorenthalten. Am 4. März 2023 besuchte ich mit meiner großen Schwester die Buch Passion in Bremen. Nach dem unser Besuch auf der Leipziger Buchmesse 2020 ja sehr kurzfristig gecancelt wurde, war dies nun unser zweite Versuch eines gemeinsamen Ausflugs in die Welt der Bücher.

Kerstin Cornils alias Kerstins Kartenwerkstatt auf der Buch Passion in Bremen 2023

Der Tag startete entspannt mit einem Frühstück bei meiner Schwester. Von dort ging es dann ganz bequem per Straßenbahn ins Stadtzentrum von Bremen, genauer gesagt ins Radisson Blu Hotel. Am Eingang bekamen wir im Tausch für unsere Tickets ein Armband und einen Lage- und Lesungsplan für den Tag.

Ich hatte mich im Vorfeld natürlich schon etwas schlau gemacht und entsprechende Lesungen für uns heraus gesucht. Der Geschmack von meiner Schwester und mir ist da durchaus ähnlich, wobei sie gerne auch mal zu einem Fantasyroman greift, was mir ja nur so bedingt zusagt. Wie ich an der ein oder anderen Stelle hier auf dem Blog schon mal erläutert habe.

Lesungen auf der Buch Passion in Bremen

Den Anfang machte Hannah Siebern im Lesungsraum 2, dieser grenzte direkt an den Ausstellungsraum. Somit war der Raum sehr leicht zu finden, allerdings konnte die flexible Trennwand die Geräuschkulisse aus dem Ausstellungsraum nicht abhalten. So mussten die Autoren bei ihren Lesungen dagegen an kämpfen. Je nach Sitzplatz im Lesungsraum war man mehr oder weniger durch den Lärm abgelenkt.

Dies tat unserer Freude an der Lesung von Hannah Siebern aber keinen Abbruch. Sie las aus ihrem neuen Roman: Never lose hope. Ich war sofort Feuer und Flamme für die Geschichte und so kaufte ich mir direkt im Anschluss das Buch. Da man ja nicht zeitgleich das selbe Buch lesen kann, kaufte meine Schwester sich ebenfalls eins. Meine Rezension zu Never lose hope ist inzwischen online. Das Buch hat alle meine Erwartungen erfüllt, die nach der Lesung entstanden waren.

Sandra Adam liest auf der Buch Passion in Bremen 2023

Im Anschluss wechselten wir in den Lesungsraum 1. Dieser war auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen. Erst mit etwas Suchen fanden wir den Weg über die Wendeltreppe nach oben. Vorteil für diesem Raum, man wurde nicht durch Nebengeräusche von der Lesung abgelenkt. Der Nachteil zeigte sich aber in der geringen Teilnehmerzahl. Zu Beginn der Lesung von Sandra Adam waren einzig meine Schwester und ich anwesend. Im Laufe der Lesung fand noch eine dritte Teilnehmerin den Weg zum Lesungsraum. Was ich persönlich etwas schade fand. Im Laufe des Tages wurden entsprechend provisorische Wegweiser zum Lesungsraum unten angebracht, in der Hoffnung dass mehr Teilnehmer den Weg nach oben fanden. Uns zog es aber für den Rest des Tages nur noch nach unten in den Ausstellungsraum und in den Lesungsraum 2.

Bei der dritten Lesung waren wir wieder ganz Ohr und total angetan von der Story. Und so gingen nach der Bezahlung die ersten Beiden Bände der The Knights Reihe von Freya Miles: Evan Knight und James Knight in unseren Besitz über. Meine Schwester hat die Bücher bereits gelesen und so liegen sie auf meinem SUB und warten auf Lesezeit. Damit war ich jetzt auch schon fast an meinem Bücherlimit angekommen. Mein Motto lautet: maximal drei Bücher an einem Tag kaufen.

Elvira Zeißler liest aus ihrem Buch Eowyn auf der Buch Passion un Bremen 2023

Weiter ging es mit Elvira Zeißler, die ich bereits auf der Love Letter Convention 2019 in Berlin kennenlernen durfte. Allerdings ging es hier nicht um einem Liebesroman, sondern um ihren neuen Fantasyroman. Eowyn: Das Erwachen der Jägerin. Es ist der Auftakt der Eowyn- Saga. Die Geschichte hörte sich ganz spannend an, aber ich konnte einfach mit dem Umfeld nicht so viel anfangen. Fantasy und ich sind einfach nicht so die größten Freunde.

Anschließend hatten wir ein wenig Zeit und schlenderten kurz durch den Ausstellungsraum und ließen uns dann im Café des Hotels nieder, um eine Tasse Kaffee zu genießen. Hier konnten wir ganz in Ruhe das Geschehen beobachten und uns kurz stärken. Außerdem mussten wir uns ausgiebig über die ganz unterschiedlichen Lesungen austauschen.

Es folgten noch drei weitere Lesungen, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Fasziniert war ich von Luisa Beeles Roman: What if i fall. Nach der Lesung musste ich nicht lange überlegen und kaufte mir ein signiertes Buch. Das Setting sprach mich sofort an und ich hoffte auf ein paar schöne Lesestunden. Diese hatte ich auch, was du in meiner Rezension zum Buch: What if i fall direkt nachlesen kannst.

Johanna Benden bei ihrer Lesung auf der Buch Passion in Bremen 2023

Am Stand von Johanna Benden habe ich mich lange mit ihrem Partner über Bücher unterhalten. Und so beschlossen wir uns spontan in die Lesung zu setzen. Sie las aus: Eine Schwalbe im Sturm, der erste Teil ihrer Wohlfühl- Krimi Dilogie: Aus den Fluten der Elbe. Die Geschichte hörte sich ganz unterhaltsam an, allerdings hatte ich mein Soll an Büchern schon erreicht. Und so merkte ich die beiden Bücher für später vor. Des Weiteren las sie aus ihrem Fantasyroman: Nebelsphäre – Das Vermächtnis der Drachen. Der Roman war so gar nicht meins, was bei dem Genre nicht anders zu erwarten war.

Pia Hepke liest auf der Buch Passion in Bremen 2023

Die letzte Lesung fand ich künstlerisch betrachtet total spannend, denn Pia Hepke hat ihren Greif vom Cover selbst gezeichnet. Auf ihrem Tablet zeigte sie uns die einzelnen digitalen Zeichenschritte bis zum fertigen Greif. Ich war total fasziniert und habe davon geträumt auch so zeichnen zu können. Mit diesem Gedanken im Kopf lauschte ich der Lesung aus ihrem Fantasyroman sehr aufmerksam.

Fazit

Der Tag auf der Buch Passion in Bremen hat sich gelohnt. Ich habe insgesamt sieben Lesungen aus den Bereichen Romance und Fantasy besucht, wobei letztere mich nicht unbedingt fesseln konnten, aber es war eine Erfahrung wert. Den Tag mit meiner Schwester habe ich einfach nur genossen und wir sind uns einig: bei der nächsten Buch Passion in Bremen sind wir wieder dabei.

Ein Reisebericht: Leipziger Buchmesse 2023

Bloggertreffen, Lesungen, Meet & Greet und mehr auf der Leipziger Buchmesse

Schon seit gefühlt immer habe ich davon geträumt die Buchmesse in Leipzig zu besuchen. Seit dem ich über Bücher blogge wurde der Wunsch immer größer. Doch das Datum kollidierte Jahr für Jahr mit dem Geburtstag von meinem Vater. 2020 wollten meine große Schwester und ich uns endlich unseren gemeinsamen Traum erfüllen. Es sprach nichts mehr dagegen, Unterkunft und Tickets waren gebucht, die Kinder meiner Schwester sicher versorgt für den ganzen Messezeitraum. Nichts sprach gegen eine schöne Mädels Woche in Leipzig. Doch wie du weißt kam eine Pandemie dazwischen und zerstörte im nu unseren Plan. Der Traum jedoch blieb bestehen. Für mich war es in diesem Jahr nun endlich soweit. Alle Zeichen sprachen für die Leipziger Buchmesse.

Viel vorbereitet auf die Buchmesse habe ich mich nicht. Ich habe nicht gezielt Termine bei den Verlagen angefragt, sondern mich nur bei ein paar Bloggerveranstaltungen angemeldet. Meine erste Buchmesse wollte ich einfach auf mich zukommen lassen, da ich nicht genau wusste wie ich mit den Menschenmassen klar komme. Ich fühle mich in der Menge nicht unbedingt wohl und wollte für mich die Freiheit haben, wenn mir es zu viel wird einfach gehen zu können, ohne an Termine gebunden zu sein. So war mein Plan ziemlich übersichtlich. Fest eingeplant war ein Bloggerevent von KiWi mit Sebastian Hotz, ein gemeinsames Essen mit Autoren und Bloggern von der Bloggerlounge im Selfpublisher Verband und ein Bloggertreffen mit dem Dumonat Verlag. Zu den drei Programmpunkten weiter unten mehr.

Im folgenden Reisebericht möchte ich dich mitnehmen auf meinen Weg zur Messe, meine drei Tage auf der Leipziger Buchmesse und dem großen Abschied von den schönen Begebenheiten in Leipzig.

Planung und Anreise mit der Deutschen Bahn

Die grobe Planung für die Buchmesse begann bei mir ungefähr ein Jahr im Voraus. Nach dem ich den Termin in meinen Kalender eingetragen hatte, habe ich direkt ein Bett in Leipzig in einem Hostel reserviert. Natürlich mit kostenloser Stornierung ein paar Tage vor der Messe. Man weiß ja nie was passiert. Meinen Urlaub konnte ich dann im November 2022 einreichen. Im Zweifel hätte ich einfach mit ein paar Kolleginnen getauscht, um schon am Mittwoch nach Leipzig fahren zu können. Mein Urlaub wurde zum Glück direkt genehmigt und so konnte es in die weitere Planung gehen. Hier standen dann die Zugtickets auf dem Plan. Diese habe ich gebucht, sobald mein Urlaub stand. Frühestens kann man die Tickets für die Bahnfahrt übrigens ein halbes Jahr im Voraus buchen. Hier lohnt sich ein Blick auf den Preis und auch auf die 1. Klasse. Da kann man mit den Spartickets schon mal komfortabel reisen. Ich habe für die Hinfahrt eine Verbindung in der 2. Klasse bekommen und für die Rückfahrt in der 1. Klasse.

Die Fahrt nach Leipzig mit dem Zug klappte relativ reibungslos. Auch wenn es mich während der Fahrt durchaus ein paar Nerven gekostet hat. Von zu Hause bin ich zu Fuß zum Bahnhof gelaufen. Auf dem Rücken meinen großen Reiserucksack und einen kleineren vor den Bauch geschnallt. Ich habe kurz überlegt mit Koffer zu reisen. Doch geht umsteigen mit Rucksack um einiges schneller und man kann ja nie wissen, wann es auf die letzte Sekunde ankommt. In Holdorf kam die Bahn pünktlich und so habe ich es mir mit dem letzten Band der Firefly Creek Reihe: In meinen Träumen bei dir von Lilian Kaliner in der 2. Klasse gemütlich gemacht. Die Nordwestbahn war relativ leer und so konnte ich ganz ungestört lesen.

Kurz vor Osnabrück informierte mich die App der Deutschen Bahn schon über mögliche Verzögerungen. Der Zug nach Hannover sollte mit einer Verzögerung von 20 Minuten fahren. Das würde zum Umsteigen gerade noch reichen. Also sah ich mir schon mal den Gleisplan von Hannover an und registrierte mit Freude, dass ich nur die Seite des Bahnsteigs in Hannover wechseln musste. Also ließ mich die Verspätung erstmal kalt. Ich habe mir einen Kaffee gegönnt und die weiteren Reisenden auf dem Bahnsteig beobachtet.

Mit fast 30 Minuten Verspätung fuhr der Zug dann endlich Richtung Hannover ab. Meine innere Anspannung stieg etwas und ich informierte Heike von Bücherheike, dass sie ggf. etwas länger auf mich am Bahnhof in Leipzig würde warten müssen. In den sozialen Medien verfolgte ich meine lieben Bloggerkolleginnen. So laß ich bei Nadine von Kunterbunte Bücherreisen, dass ihr Zug etwa 30 Minuten Verspätung hatte und sie hoffte, den Anschlusszug noch zu erreichen. Mir ging es da ganz ähnlich. Immer wieder aktualisierte ich die Zugverbindung und hoffte, dass der nächste Zug ein paar Minuten warten würde. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Am Bahnsteig in Hannover konnte ich ganz gemütlich die Seiten wechseln, da der Zug noch nicht mal eingefahren war. Plötzlich tauchte neben mit Nadine auf. Wir hatten unwissentlich im gleichen Zug gesessen. Für die Weiterfahrt trennten wir uns dann wieder, da wir in unterschiedlichen Wagons eine Sitzplatzreservierung hatten. Hier ist die Planung für 2024 absolut ausbaufähig. Wobei ich vermutlich sehr viel weniger auf der Bahnfahrt gelesen hätte, hätte ich bei Nadine gesessen. Wir wären aus dem Quatschen gar nicht heraus gekommen. Es ist einfach schön nach der langen digitalen Zeit die Personen persönlich kennenlernen zu können. Ganz entspannt kam ich dann mit wenigen Minuten Verzögerung in Leipzig an und traf dort neben Heike und Nadine auch Ulla von Ullas Leseecke und Manuela von Lesenswertes aus dem Bücherhaus. Gemeinsam ging es dann zu Fuß Richtung Hotel.

1. Tag in Leipzig

Zusammen mit Heike bezog ich unser Dreibettzimmer im Ibis budget Hotel, welches fußläufig vom Hauptbahnhof zu erreichen ist. Die Wahl der Betten fiel ziemlich schnell. Ich bezog das Etagenbett und gleich wurden Erinnerungen an Klassenfahrten wieder wach. Allerdings waren die Leiter bzw. die Trittlöcher sehr unbequem beim Aufstieg und Abstieg aus dem Bett. Die blauen Flecken an meinen Beinen vom Erklimmen meines Schlafplatzes sind immer noch deutlich zu sehen. Aber was tut man nicht alles für einen günstigen Schlafplatz während der Buchmesse.

Da wir den ganzen Tag im Zug verbracht hatten, war uns eindeutig nach Bewegung und so zog es uns in die Leipziger Innenstadt. Wir schlenderten durch die Fußgängerzone und hatten die ganze Zeit das Gefühl von Samstag, obwohl ja bekanntlich erst Mittwoch war. Im Café Kandler kehrten wir auf ein spätes Stück Kuchen und einen leckeren Tee ein. Ich wählte einen Grünen Tee aus Vietnam. Der war sehr lecker. Seit dem ich: Der Abnehmkompass von Michaela Axt-Gadermann gelesen habe, steht Grüner Tee auf meinem täglichen Speiseplan.

Danach ging es auch bald schon zum Essen. Wir hatten uns im Barfusz verabredet, um uns alle zusammen auf die Messe einzustimmen. Allerdings war der Geräuschpegel und die Musik dort so laut, dass man nur zweier Gespräche führen konnte. Hier begann das erste ausführliche Gespräch mit Nadine, was mir sofort zeigte, dass wir ganz ähnlich ticken. Und uns beide jünger fühlen als wir sind. Die liebe Heike von Frau Goethe liest, die uns alle an diesen Tisch mehr oder weniger zusammen gebracht hatte, konnte leider nicht zu uns kommen. Ihre Bahn hatte so viel Verspätung, dass sie erst auf der Buchmesse zu uns stoßen würde.

2. Tag in Leipzig – Tag 1 der Leipziger Buchmesse

Der Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Hier traf ich am Büfett auf Heidi Troi. Wobei ich sie auf den ersten Blick nicht ganz erkannt habe, aber zum Glück werde ich in der Regel durch meine kurzen roten Haare sofort erkannt. Inzwischen mag ich meine roten Haare, sie sind doch sehr hilfreich, wenn man sich mit unbekannten verabredet. Ich kann mich ziemlich sicher darauf verlassen, dass ich erkannt werden. Heidi Troi sollte ich im Laufe der Tage immer wieder in den Gängen auf der Leipziger Buchmesse treffen.

Mit der Tram fuhren wir zu den Messehallen. Dank meines Presseausweises als Blogger für die Leipziger Buchmesse durfte ich schon vor der Öffnung in den Pressebereich. Zeitgleich galt das Ticket auch für alle Tage als Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Was mich im Vorfeld schon dazu bewegt hat lieber mit der Bahn anzureisen, als mit dem eigenen PKW. Im Pressebereich trank ich noch schnell einen Kaffee bis es los ging. Schon auf dem Weg zur Halle sah ich lange Schlangen von Menschen am Eingang. Wie gut, dass die Presse einen eigenen Eingang hat. So war ich direkt mitten im Geschehen.

Ich schlenderte erstmal eher Planlos durch die Gänge und geriet so zufällig in das Meet & Greet mit Stephanie Schuster am Stand vom S. Fischer Verlag. So lernte ich dort die Bloggerbeauftrage persönlich kennen. Zu letzt habe ich aus dem Verlag den 4. Band der Firefly Creek Reihe lesen dürfen. Wie oben schon erwähnt lese ich aktuell den 5. Band. Ich habe den Fragen in der Runde gelauscht und fand den Austausch sehr schön, wobei ich bisher nur „Milena und die Briefe der Liebe“ der Autorin gelesen habe. Wobei mir dies erst beim Schreiben des Berichts klar wurde.

Anschließend habe ich mich treiben lassen und der Lesung von Trude Teige aus ihrem Roman „Als Großmutter im Regen tanzte“ gelauscht. Wobei sie selber nur einen kurzen Einstieg auf norwegisch gelesen hat. Die eigentliche Lesung übernahm der Übersetzer Günther Frauenlob, der zuvor auch mit ihr ein Interview führte. Das Buch wäre was für meinen Mann, der sich sehr für die Zeit interessiert.

Gegen Mittag führte mich mein Plan in die Halle 4, in der Heid Troi aus ihrem Thriller: Ein letztes Opfer lesen sollte. Mit dabei war auch Nadine Teuber, die mich sofort wiedererkannt hat. Wir zwei haben uns im letzten Jahr auf der Buch Berlin das erste mal live getroffen. Die Lesung hat Lust gemacht auf das Buch. Leider durfte der Empire Verlag keine Bücher verkaufen. Sonst hätte ich mir glatt eins mitgenommen. Damit die Buchmesse für mich nicht zu teuer wird, hatte ich extra Bargeld abgezählt mitgenommen, da wird dann die Versuchung zu viele Bücher zu kaufen nicht zu groß.

Anschließend habe ich kurz die Ruhe im CCL genossen, bevor es dort weiter ging mit meinem ersten geplanten Event auf der Leipziger Buchmesse. Der Kiepenheuer & Witsch Verlag hatte Blogger eingeladen zu einem Gespräch mit Sebastian Hotz und seinem Lektor. Da ich wir immer sehr pünktlich war, konnte ich einen Platz in der ersten Reihe ergattern. Im Vorfeld hatte ich Mindset, den Debütroman von Sebastian Hotz gehört. Da er das Hörbuch selbst eingesprochen hatte, hatte ich eine gewisse Ahnung von dem was mich erwarten würde. Mit seiner sympathischen Art hat er das Blogger-Event zu einer unterhaltsamen Veranstaltung gemacht. Ich habe viel gelacht und habe durch die anschließende Fragerunde einen besseren Blick auf die Geschichte bekommen. Mein Rezension zum Hörbuch folgt in Kürze.

Für den restlichen Nachmittag hatte ich mir keine Termine gemacht. Für mich waren die Menschen einfach zu viel. Und so sehnte ich mich kurzzeitig schon nach Ruhe im Hotelzimmer. Da ich aber noch ein wenig erleben wollte schlenderte ich durch die Gänge und landete in Halle 5 am Stand der Glücksschreiberinnen. Von Katharina Mosel durfte ich bereits Herbstwege lesen. Und freue mich bald auf ihren neuen Roman Frühlingswellen. Ebenfalls am Stand traf ich Natascha Birovljev aus Kanada. Ihren Instagram Kanal verfolge ich seit der ersten Onlinebuchmesse ganz sehnsüchtig, da es dort immer wieder ganz viele Eindrücke aus ihrer Umgebung in Kanada zu sehen gibt. Wir unterhielten und kurz über Hörbücher und ob ihre Schattenpferde inzwischen als Hörbuch erschienen sind. So habe ich mir direkt am Stand noch das Hörbuch gekauft und bin gespannt auf die Reise. Ein wenig gehört hatte ich aus ihren Büchern bereits bei den LIve-Lesungen auf Instagram. Beide Autorinnen hinterließen in meinem Lesetagebuch ein Autogramm für zukünftige gelesene bzw. gehörte Bücher von ihnen.

Auf dem Weg zurück zum Hotel traf ich Manuela und gemeinsam beschlossen wir im Dhillons eine Kleinigkeit zu essen. Seit langem gönnte ich mir mal wieder ein Guiness. Da wurden Erinnerungen an meine Ausbildungszeit wach. Mit einer Freundin hatte ich so manchen Samstag Abend im Irish Pub verbracht. Mein Sandwichburger war super lecker. Gestärkt konnte dann das Abendprogramm starten. Ich hatte mir die Lesung von Eva Almstädt aus ihrem Kriminalroman Ostseenebel im Central Kabarett herausgesucht. Da ich zeitig ankam, konnte ich noch Gregor Müller aus seinem Leipziger Zeitenwende Krimi lesen hören. Wobei mir persönlich die Lesung von Eva Almstädt besser gefiel. Da merkt man einfach die Erfahrung. Ich bin schon gespannt darauf, wie der Krimi ausgeht. Das Ebook ist gerade bei mir eingezogen. Zu letzt habe ich Grablichter aus der Krimireihe um Pia Korrittki verschlungen. Anschließend habe ich noch kurz überlegt, mir die nächsten Lesungen anzuhören, doch ich war einfach zu müde. Also verließ ich das Central Kabarett und ging zu Fuß zurück zum Hotel. Für die Abendgestaltung ist es wirklich von Vorteil ein Hotel zentral in Leipzig, am besten in der Nähe vom Hauptbahnhof zu wählen. Von dort aus ist man in 20 Minuten etwa mit der Tram bei der Messe und kann abends viele Veranstaltungen von Leipzig liest einfach zu Fuß erreichen.

3. Tag in Leipzig – Tag 2 der Leipziger Buchmesse

Bevor ich nach Leipzig gereist bin, war mein Plan für heute leer bis auf eine Abendveranstaltung. Doch beim Scrollen durch die App zur Leipziger Buchmesse und #lbm23 auf Instagram fand ich das ein oder andere Event zu dem ich gehen wollte. Erst mal ließ ich mich durch die Hallen treiben und besuchte den Stand vom Verlag Monika Fuchs. Von diesem Verlag durfte ich bereits ein paar schöne Kinderbücher lesen, wie z.B.: Der Schatz des Arabers von Julie Bender. Als Rezensionsexemplar wanderte: Pilgern in Bildern Eine Comiczeichnerin auf Abwegen von Felice Meer in meine Messetasche. Das Buch sprach mich mit den schönen Zeichnungen sofort an. Da der Jacobsweg noch auf meiner Bucket-Liste steht, ist es für mich vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe für oder gegen die Wanderung. Ich werde vermutlich im Juni über das Buch berichten.

Kurz entschlossen suchte ich mir noch einen Stehplatz bei der Lesung von Jan Weller zu seinem Buch Älternzeit. Ich habe während der halben Stunde herzlich gelacht. Das Buch macht einfach Spaß und ich habe auch schon so eine Idee, wem ich das schenken könnte. Erstmal wandert es auf meine Wunschliste. Wenn also Jan Weller irgendwo in deiner Nähe eine Lesung hält und du das Leben nicht Bierernst nimmst, dann geh auf jeden Fall hin, du wirst es nicht bereuen.

Ganz schnell habe ich mich dann zum Stand von DELIA (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen) aufgemacht. Zufällig hatte ich sowohl bei MIriam Covi, als auch bei Jana Lukas auf der Seite gesehen, dass die zwei zur gleichen Zeit am Stand für ein Meet & Greet zur Verfügung stehen. Überpünktlich kam ich zum Stand und konnte mit beiden ausreichend reden, Fotos machen und mir Autogramme holen bevor das eigentliche Event startete. Es kollidierte nämlich mit meinem weiteren Tagesplan. Und so habe ich die Chance der Stunde genutzt und die zwei vorab getroffen. Ich habe mich einfach nur gefreut. Von beiden habe ich schon einige Romane gelesen, von Miriam Covi zu letzt den Abschluss der Whale Island Trilogie und von Jana Lukas alias Ella Thompson den Weihnachtsroman. Ich freue mich schon riesig auf 2024, dann gibt es neues von beiden zu lesen. Dieses kurze Treffen war mein Highlight des Tages. Es war einfach nur schön beide mal persönlich zu treffen und wie sie sich über meine Zeichnungen zu den Rezensionen freuen. Auch als Blogger bekommt man gerne Feedback zu seiner Arbeit. Mit einem strahlen im Gesicht bin ich dann zum nächsten Programmpunkt geeilt.

Künstliche Intelligenz ist momentan in aller Munde. Unterschwellig hat sich vieles schon in unser Leben geschmuggelt, ohne das wir es wirklich wahrnehmen. Nächste Woche befasse ich mich etwas intensiver mit dem Thema, da ich gerade Healthy Happy Rich von Dany Lyons lese. Aber nun zurück zur Messe. Der Titel des Gesprächs lautete: KI – Chancen und Risiken für die Buchbranche. Mit dabei waren Nina George (Schriftstellerin, Präsidentin, European Writers‘ Council, Verwaltungsratsmitglied VG Wort), André Hansen (Übersetzer, Vorstandsmitglied, VdÜ, und Begründer der Initiative „Kollektive Intelligenz“) und als Moderator Jens J. Kramer (Autor, Vorsitzender, Syndikat e.V.). Ich fand das Gespräch sehr aufschlussreich und es hat mir gezeigt, ich sollte mich mal näher mit dem Thema beschäftigen. Also habe ich direkt ChatGPT gefragt, wie ich am besten eine Gliederung für den Messebericht schreibe. Ich habe die Gliederung als Grundgerüst genutzt. Wobei ich kein Mensch bin, der nach einer Gliederung schreibt, sondern im Schreiben kommen mir immer wieder neue Ideen und Anmerkungen, so dass ich schnell von der Gliederung abweiche. Als Grundgerüst finde ich das aber eine interessante Sache. Ich werde in Zukunft vermutlich mit weiteren Fragen an die Künstliche Intelligenz herantreten. So kann man ganz alleine mit sich und dem Computer eine Fragestellung erörtern und bekommt einen anderen Blick auf die Dinge. Wobei ich die Antworten nicht pauschal als absolute Wahrheit nehmen würde. Da erinnere ich mich gerne an die Mahnung meiner Lehrer während der Ausbildung und der Dozenten im Studium zurück, dass nicht alles im Internet der Wahrheit entspricht und man als Quelle seriöse Publikationen angeben sollte. Wobei wir wieder beim Thema wären: Ist Künstliche Intelligenz eine seriöse und verlässliche Quelle oder eher ein Berater, der neue Denkanstöße gibt. Ich für mich werde die Entwicklung weiter verfolgen und die KI als Hilfestellung nutzen.

Nach soviel Input und Denkanstößen habe ich mich in die Tram gequetscht, um noch etwas Zeit mit lesen im Hotelzimmer zu verbringen. Für den Abend war ich im Peter Pane verabredet. Dort fand das Treffen der Bloggerlounge des Selfpublisher Verbandes statt. Leider gab es keine große Tafel, um zumindest alle Gesichter mal wahrzunehmen. Aber ich hatte an meinem sechser Tisch eine bunte Mischung an Gesprächspartnern. Von der Aufteilung passte es ganz gut: drei Blogger und drei Autoren. Wobei zwei in der Runde nach dem Esse direkt verschwanden. So kam ich mit den Autoren Dirk Osygus und Kerstin Rachfahl näher ins Gespräch. Als Bloggerin war noch Asjas Wortmagie mit dabei. Zu viert sprachen wir, wie kann es anders sein über Bücher und alles drum herum. Die Zeit verging wie im Fluge. Kerstin Rachfahl stellte mir ihren Roman Jasmin My Voice Wintergrün als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Weitere Autoren kamen kurz an unseren Tisch und stellten ihre Bücher vor, unter anderem eine weitere Namensvetterin Kerstin Doerenbruch. Sie stellte ihren Roman: Total Reset – Ein Geo-Engineering Thriller vor. Ich war vom Cover und Inhalt sehr angetan, da es zu meiner naturwissenschaftlichen Seele passt. So überließ sie mir ein Buch als Rezensionsexemplar. Dazu wird es hier vermutlich im Juli mehr zu lesen geben. Abschließend habe ich mich länger mit Guido Lange übers Reisen unterhalten.

Mit vielen Eindrücken, tollen Gesprächen und zwei Büchern im Gepäck lief ich zurück zum Hotel. Hier genoss ich die Ruhe zum Lesen, da meine zwei Zimmergenossinnen noch mit ihrem Abendprogramm beschäftigt waren. So viel Spaß, wie mir die Messe auch bereitet, so dringend brauchte ich an diesem Abend einfach Zeit für mich alleine.

4. Tag in Leipzig – Tag 3 der Leipziger Buchmesse

Der Tag startete wie gewohnt mit einer gemütlichen Frühstücksrunde im Hotel und der anschließenden Fahrt zum Messegelände. Hier verlief die Kaffeerunde im Pressebereich etwas leiser als sonst. Die Messetage mit wenig Schlaf schlauchten doch etwas. Außerdem war heute der Tag des Abschieds, da viele von uns morgen früh schon abreisen würden. Da ich nicht so recht wusste, was ich bis zum Bloggertreffen vom Dumont Verlag anstellen sollte, zog ich zusammen mit Nadine durch die Messehallen. Nach dem wir uns durch die erste Masse an Menschen gearbeitet hatten nutzten wir die frühe Stunde für ein paar Fotos. Als hätten wir einfach ganz schön gechillt entstanden ein paar Bilder in der Buchbar, die du auch in Nadines Messebericht sehen kannst.

Weiter ging es dann ins CCL zum Treffen mit Caroline Wahl und Ewald Arenz organisiert vom Dumont Verlag. Wir waren mal wieder sehr zeitig und fanden Plätze in der ersten Reihe. Hier traf ich auch Ute und Jenny wieder, die ich auf der Litblog Convention kennenlernen durfte. Die Veranstaltung war super organisiert und machte einfach Spaß. Es war eine Mischung aus Buchvorstellungen und einem Gespräch mit den zwei Autoren. So konnte man die zwei und ihre Bücher viel besser kennenlernen, als wenn nur aus den Büchern gelesen worden wäre. Am Ende des Bloggertreffens durften wir uns alle über eine Tasche mit zwei Büchern freuen. Zum Einen 22 Bahnen von Caroline Wahl und zum Anderen Die Bücherjährigen von Elisabeth Beer, das erst im Sommer erscheinen wird. Auf letzteres Buch freue ich mich schon, da es mir bei der Vorstellung schon zugesagt hatte.

Danach ging es wieder in die Menschenmenge. Gefühlt waren alle Gänge verstopft und ich kam nur langsam voran. So dass ich kurz am wanken war den Heimweg anzutreten. Aber ich wollte unbedingt Vera Nentwich einmal live erleben. Also bahnte ich mir meinen Weg durch die Menschen zu ihrer Lesung, die sie zusammen mit Tamara Leonhard machte. Die zwei sind ein gut eingespieltes Team. Von letzterer muss ich mir die Bücher unbedingt mal näher anschauen. Auch hier wurde ich mit Freude und einer herzlichen Umarmung von Vera empfangen. Da geht mein Herz einfach auf. Ich habe sie bei der Krimiwoche 2016 digital kennengelernt und nun das erste Mal persönlich getroffen, einfach nur schön.

Ein Treffen jagte dann das Nächste, wie es an einem Abschiedstag meist so ist. Die liebe Fine Sturm war auch auf der Buchmesse unterwegs. Ich wäre fast an ihre vorbei gelaufen. Doch sie kam zielstrebig auf mich zu. Auch hier gab es erst mal eine herzliche Umarmung. Wir hatten uns im Laufe der Aktionen zu ihren Romanen die ein oder andere Sprachnachricht geschickt und freuten uns beide auf das Treffen. Hier musste natürlich ein Selfie zur Erinnerung gemacht werden. Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Roman und wünsche der lieben Fine viel Erfolg dabei.

Zum Abschluss zog es mich noch zu einem Gespräch über Kriminaltechnik und der Verleihung des Bloggerlounge Awards vom Selfpublisher Verband. Ich selbst hatte nicht am Award teilgenommen, aber die Aktionen der anderen Blogger durchaus verfolgt. Hier traf ich dann auf Dirk von Dirk liest und testet, mit dem ich auf der Buch Berlin die ein oder andere Lesung zusammen besucht hatte.

Kurz bevor ich der Messe endgültig Lebewohl sagen konnte musste ich nochmal beim mitp-Verlag vorbei schauen. Dort gibt es ganz viele tolle kreative Bücher im Sortiment. Mein absoluter Favorit die Schmuckelemente für mein Lesetagebuch. Am Stand bekam ich endlich ein Gesicht zum Namen Miriam Robels, die mich seit langem mit den Blogger News versorgt. Sie gab mir „Flipchart – Das Praxisbuch für Einsteiger“ als Leseexemplar mit. Ich hatte mehrfach in dem Buch am Stand geblättert und freute mich es nun auch mitnehmen zu dürfen. Da sind nochmal wieder kleine Anregungen zu Aufteilung und Formen drin, die sich auch auf meine kleinen Zeichnungen runter brechen lassen. Dazu im Sommer mehr hier auf dem Blog. Vielleicht darf ich ja sogar mal an die Flipchart von meinem Mann und in Großformat etwas zeichnen.

Den Abend ließen wir bei leckerem indischen Essen ganz in der Nähe unseres Hotels ausklingen.

Resümee

Damit endete mein erster Besuch der Leipziger Buchmesse. Wer mich nach Tag 1 gefragt hat, der bekam als Antwort: Ob ich nochmal zur Messe komme weiß ich noch nicht. Nach Tag 3 sage ich eindeutig: Ich komme wieder. Auch wenn die Menge an Menschen mir eindeutig zu viel war, hat die Freude an den Treffen mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und Bloggerkollegen überwiegt. Somit ist mein Hotelzimmer für 2024 schon mal reserviert. Das Datum 20. bis 24. März 2024 steht dick in meinem Terminkalender und beim zweiten Besuch habe ich definitiv einen Plan was genau ich machen möchte. Wobei man am Samstag Pufferzeit für die Wege mit einrechnen muss. Da kommt man nicht mal eben so von einem Gang zum nächsten.

Auf der Zugfahrt am Sonntag habe ich ganz entspannt meinen Roman von der Hinfahrt ausgelesen und dann die Seele bei einem Hörbuch baumeln lassen. So verging die Zeit wie im Fluge und ich war pünktlich Mittags zurück in der Heimat. Hier wartete die Wäsche und noch mehr Buchpost auf mich.

Warst du schon mal auf der Leipziger Buchmesse? Berichte mir gerne über deine Erfahrungen im Kommentarfeld!

Ein Reisebericht – Buch Berlin

Rätsel-Rallye, Lesungen, Meet & Greet und mehr auf der Buch Berlin

Für die Buch Berlin reiste ich bereits am 16.09.22 an. Der Freitag Abend auf der Blogfamilia diente für mich als erste Möglichkeit Kontakte zu knüpfte. Viele weitere Gespräche und Möglichkeiten für Fotos brachten der Samstag und Sonntag auf der Buch Berlin. Ich möchte dich jetzt mitnehmen auf einen fast chronologischen Gang über meinen ersten Messe Besuch, der mich total geflasht hat.

Nach der ersten Nacht in meinem Hotel, das bei mir irgendwie Erinnerungen an meine Abschlussfahrt 1998 nach München wach rief, ging ich bei besten Herbstwetter die etwa zweieinhalb Kilometer zu Fuß zur Arena Berlin. Der Berliner Mauerweg bot mir dafür die passende Kulisse, nochmal durchzuatmen und die Natur zu genießen, bevor ich den Rest des Tages vermutlich drinnen verbringen würde.

Vor der Messehalle wartete ich auf Heike von Frau Goethe liest. Ich habe mich gefreut, Heike endlich mal wieder persönlich zu treffen. Unser letzten Treffen in Köln zur LitBlog Convention ist viel zu lange her. Gefühlt liegt das Treffen in einer anderen Zeitrechnung, aber darauf möchte ich gar nicht näher eingehen. Viel zu groß war meine Freude, endlich liebgewonnene Menschen persönlich kennenlernen zu dürfen. So führte mein erster Weg direkt zu Andrea, von ihr erscheint heute der Roman 1984 Einer dieser Sommer, nur mal so nebenbei erwähnt. Die Freude stand uns beiden ins Gesicht geschrieben, als wir uns endlich einmal knuddeln konnten. Ein Video von dem Treffen mit A.D. Wilk kannst du dir auf meinem Instagram Profil anschauen.

Schon beim Warten vor der Messehalle hatte ich Annemarie Bruhns erkannt, die ich auf der Ausstellerliste gar nicht entdeckt hatte. So habe ich mich sehr gefreut sie am Stand vom Selfpublisher Verband zu treffen. Ihre beiden Romane Ioshu und Zwischen Scherben haben mich sehr bewegt. Einen kurzen Stopp legte ich am Samstag am Stand von Nadine Teuber ein. Auch von ihr durfte ich schon ein paar Romane lesen und werde deshalb nie wieder in einem Wohnwagen schlafen. Die Antwort findest du übrigens in ihrem Thriller: Henkersmahlzeit.

Nun aber zurück zur Chronologie des ersten Messetages. Ich hatte mich angemeldet für die extra Bloggerrunde der Rätsel-Rallye. Mit Sherlock Homealone alias Christian Friedrich einem Autor der Drei ??? machten wir uns auf die Suche nach dem ABC-Killer. Die Suche des Buchstaben Mörders machte sehr viel Spaß und während der Messetage begegnete mir immer wieder eine neue Gruppe, die sich auf die Suche nach dem ABC-Killer machte. Eine gelungene Rallye für Groß und Klein.

Vor der Messe hatte ich mir einen Plan zurecht gelegt, wann ich zu welcher Lesung wollte. Die geniale Rätsel-Rallye machte mir da für die Lesung: Lara von Thea Wilk direkt einen Strich durch die Rechnung. Unsere Tour hatte etwas länger gedauert als geplant und so war die Lesung schon zehn Minuten in Gange, als ich endlich beim Leseraum ankam ließ mich der Türsteher nicht mehr rein. Was sowohl die Autorin, als auch mich sehr traurig machte. Die Bewachung der Brandschutztüren sollte mich im Laufe der Messe immer wieder stören. Sie hinderten leider viel zu oft Besucher daran an einer Lesung teilzunehmen, da die Türen immer geschlossen zu halten waren. Als Besucher wirft man gerne einen Blick in den Raum, bevor man sich niederlassen möchte. Da sehe ich auf jeden Fall Verbesserungspotenzial zum nächsten Jahr. Es sollte ein Konzept geben, dass der Brandschutz auch kurzfristig mit offenen Türen erfüllt werden kann. Mehr möchte ich mich jetzt zu diesem Thema gar nicht auslassen.

Ich habe am Samstag zwei Lesungen besucht. Die erste führte mich zu dem Krimiautor Thomas Michael Glaw, der aus seinem Roman: Venezianisches Intermezzo las. Später habe ich mir am Stand von seinem Verlag noch ein paar Leseproben zu seiner Münster Krimireihe mitgenommen und bekam einen Reiseführer für Rom dazu. Den werden mein Mann und ich bestimmt bei eine unserer nächsten Reisen mal nutzen. Wenn man nur einen Tag in Rom ist kann man sich da bestimmt was passendes raus suchen. Die zweite Lesung führte mich dann zu Heidi Metzmeier und ihrem Reisebuch: Unter demselben Himmel. Das Buch versprach eine Reise nach Afrika und Asien, was mich sofort angezogen hat. An dem Buch kam ich auch am zweiten Messetag nicht vorbei und musste es mir unbedingt kaufen.

Den Abschluss machte eine ganz besondere Stadtführung mit Alexander Vogel und Bobby Grampp. Die beiden sind Autoren und Reise-Guides bei Zeit-Reisen und nahmen mich und vier weitere Blogger mit auf eine LiteraTour durch den Stadtteil Kreuzberg und seine Bedeutung in der Bücher und Literatur Szene. Das Angebot hatte ich über den Kongress Blätterkohle von lesen lokal wahrgenommen. Mit dabei waren unter anderem Heike von Frau Goethe liest, Heike von Bücherheike und Dirk von Dirk liest und testet. Wir vier hatten uns im Laufe des Tages auf den verschiedenen Programmpunkten getroffen und freuten uns auf einen gemeinsamen Abschluss des Tages. Wir wandelten nebenbei auf den Spuren von Theodor Fontane und dem Roman: Herr Lehmann von Sven Regener. Besonders letzteres fand ich persönlich spannend, konnte ich mich doch noch gut an die Lektüre des Buches im Deutsch Grundkurs erinnern. Mal ein Buch, das wirklich Spaß machte in der Schule. Zum Abschluss des Tages gingen wir Mädels auf Anraten der Reise-Guides im Gorgonzola Club essen. Ein Restaurant, bei dem man definitiv reservieren sollte. Wir hatten Glück und ergatterten die letzten Plätze an der Bar.

LiteraTour durch Kreuzberg mit Alexander Vogel und Bobby Grampp auf den Spuren der Buch- und Literatur Szene
Eine von vielen Buchhandlungen in Kreuzberg

Der Sonntag startete mit dem Koffer packen. Mit etwas Druck bekam ich meinen Koffer zu und ließ noch genügend Luft in meinem Rucksack, um am zweiten Messetag ein paar Bücher einkaufen zu dürfen. Da mein Navigationssinn nur rudimentär ausgeprägt ist, war der Weg von der Haltestelle Treptower Park zur Arena Berlin geringfügig länger. Somit kam ich gerade noch pünktlich zur ersten Lesung an der Messehalle an. Auf meinem Plan standen für heute Jes Schön, Marie Weißdorn, Martin Krist und Freya von Korff. Der Herr in der Runde fiel leider krankheitsbedingt aus, so dass ich nur drei Lesungen am letzten Tag der Messe besuchte.

Zum Auftakt fand ich mich im Leseraum 2 ein, in dem Jes Schön aus ihrem Liebesroman: Lass es zu! Der Anfang las. Die Geschichte hörte sich ganz nach meinem Geschmack an, was zur Folge hatte, dass das erste Buch der Reihe mit mir nach Hause reisen musste. Anschließend traf ich Heike und Dirk wieder bei der Krimi- und Thrillertour. Hier wurden wir zu verschiedenen Ständen passend zu den Genres geführt. Unter anderem machten wir auch Station bei A.D. Wilk und Freya von Korff. Danach hieß es für mich und Heike auch schon wieder Abschied nehmen, denn ich wollte zur Lesung von Marie Weißdorn in den Leseraum 3 und Liebesromane sind nicht so das Thema von Frau Goethe liest. So habe ich mich alleine auf den Weg nach Paris gemacht, während Heike sich auf den Heimweg machte. Verlieb dich in Paris von Marie Weißdorn hat es mir sofort angetan. Bei dem Cover konnte ich einfach nicht nein sagen. Im Laufe des Jahres werde ich dir das Buch hier bestimmt nochmal präsentieren.

Zwischen den Lesungen schlenderte ich durch die vielen Gänge der Buchmesse und traf ein paar bekannte Gesichter. Die liebe Jani Friese hat mich direkt erkannt und wir haben uns lange über Gott und die Welt unterhalten. Zum Abschluss gab sie mir ihren Roman: Das Leuchten der blauen Lagune. Ich freue mich schon auf den kleinen Ausflug nach Venedig und werde darüber Berichten. Ich kann mich noch gut an: … und über uns der Himmel von Peru erinnern. Das Buch habe ich auf einem Langstreckenflug verschlungen. Weiter führte mich der Weg zu meiner Namensschwester. Bei K.T.Steen blieb ich kurz stehen. Wie sie sofort bemerkte, hat sie sich aus meinem Bereich heraus geschrieben, inzwischen ist sie im Genre Fantasy zu Hause und somit aus meinem Lesebereich heraus. Ich habe Drei Leben mit dir von ihr gelesen, was der letzte Liebesroman von Kerstin Böhm war. Wobei ich ja niemals nie sag. An dieser Stelle wäre eine Leseprobe zum Mitnehmen sehr schön gewesen, da hätte sie mich vielleicht doch packen können. Fürs nächste Jahr hat sie sich das notiert, wie auch die ein oder andere Autorin, die noch keine Leseproben mit am Stand hatte. Wenn man erst mal gefallen an so einer Geschichte gefunden hat, dann will man unbedingt weiter lesen und muss zwangsläufig das Buch kaufen.

Zum Abschluss der Buch Berlin ging es für mich dann in den Leseraum 1 zur Lesung von Freya von Korff. Sie las aus ihrem Thrillerdebüt: Blutschuld. Auch wenn ich irgendwie schon auf heißen Kohlen saß, habe ich die Lesung bis zum Schluss genossen. Die Geschichte war einfach spannend und soll demnächst als Hörbuch eingesprochen werden. Das muss ich mir auf jeden Fall merken. Nach der Lesung verließ ich nahezu fluchtartig die Messe, um meinen Zug vom Hauptbahnhof nach Hause pünktlich zu erreichen. Dieser sammelte auf der Fahrt nach Osnabrück so gut wie keine Verspätung ein, so dass ich kurz vor acht mit Sack und Pack bei meinem Mann ins Auto steigen konnte.

Resümee

Es waren zwei super spannende Tage voller unvergesslicher Eindrücke. Mein absolutes Highlight waren der Start und das Ende vom Samstag. Die Jagd nach dem ABC-Killer war einfach nur cool und die LiteraTour durch Kreuzberg informativ und unterhaltsam. Nicht vergessen möchte ich aber die vielen Gespräche, die ganz zwanglos an den Ständen entstanden. Ich finde es so schön, jetzt einfach mal einen persönlichen Eindruck im Kopf zu haben von den Menschen, die ich bisher nur digital kennen lernen konnte. Ich bin beim nächsten Mal sehr gerne wieder mit dabei. Und dann reservieren die liebe Heike und ich einen Tisch im Vorfeld fürs Abendessen, damit wir nach einem langen Messetag nicht wieder an der Bar sitzen müssen.

#obm2021 – Die Online-Buchmesse 2021

Vom 03.11 bis 07.11.2021

Online Buchmesse – die wundervolle Möglichkeit für Buchmesse Fans

Ich bin zum dritten Mal als Bloggerin bei der Onlinebuchmesse dabei. 2018 kam ich ganz spontan zur #obm2018, damals habe ich Instagram erst für mich entdeckt und so sahen auch meine Beiträge aus. Schon 2019 konnte ich erste Entwicklungsschritte verzeichnen. Inzwischen fühle ich mich auf Instagram sehr wohl uns so wird mein Messestand sich 2021 sehr deutlich von den Vorjahren unterscheiden. Ich bin schon ganz gespannt und freue mich darauf dich ab dem 3. November auf meinem Messestand begrüßen zu dürfen. Über den folgenden Link gelangst du direkt zu meinem Messestand: https://www.instagram.com/kerstinskartenwerkstatt/

Ich bin bei der #obm2021 dabei. Zu sehen ist ein Foto von Kerstin Cornils, die mit @kerstinskartenwerkstatt auf Instagram an der Onlinebuchmesse teilnimmt.

Eine Buchmesse in der virtuellen Welt? Allerdings. Als digitales Format startet die Online-Buchmesse im Zeitraum vom 03. bis 07. November 2021. Über die letzten drei Jahre hat sich dieses Format in der Branche etabliert und ist gerade in Zeiten der allgegenwärtigen Digitalisierung aktueller denn je. Zu den Ausstellern zählen u.a. der Delius-Klasing Verlag sowie bekannte Selfpublishing-Autoren wie Martin Krist und Mira Valentin. Das Konzept ist genial: Als Eintrittskarte gelten die sozialen Medien wie Instagram  und Facebook,  die Messehomepage www.onlinebuchmesse.de, sowie ein eigener YouTube-Channel für Lesungen. Für den Besucher ist die Teilnahme kostenlos. „Wir bringen die Ausstellerinnen und Aussteller in die Wohnzimmer und Büros der Besucher. Keine mühsame Reise und langes Anstehen mehr notwendig.“, erklärt die Inhaberin Janet Zentel. 

Vermehrt heißt es: Virtuelle Messen sind die Zukunft. Und dann wieder: Nichts kann ein Live-Event ersetzen. Was aber passiert, wenn eine virtuelle Messe nahezu zeitgleich mit der größten Buchmesse der Welt stattfindet? Das OBM-Team um Janet Zentel sehen das digitale Konzept als weitere Wahlmöglichkeit der Zukunft. Die sozialen Medien sind aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, und die Literaturbranche erlaubt sich einen Ausbruch aus bestehenden Formalismen, ohne die Geschichte zu vergessen. Keine Konkurrenz sei im Visier, sondern eine Brücke zwischen digitalen und gedruckten Neuheiten zu schaffen, so Janet Zentel.

Messestand der Organisatorin Janet Zentel

Wie kann ich als Besucher:in die Online Buchmesse besuchen?

Für Besucher:innen ist die Buchmesse kostenlos und kann von überall auf der Welt besucht werden – einzige Voraussetzung: Eine Internetverbindung.

Wie funktioniert die Online-Buchmesse?

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten die Messe zu besuchen. Der Zutritt zur OBM 2021  auf Social Media erfolgt über die Kanäle der Aussteller:innen. Als digitale „Eintrittskarte“ fungiert der leitende Hashtag #OBM2021. Der Hashtag ist das Erkennungszeichen, mit dem sich Verlage, Autor:innen und Dienstleister:innen an „virtuellen Ständen“ in den jeweiligen Messehallen präsentieren. Täglich werden neue Beiträge, Diskussionen und Lesungen im digitalen Netz stattfinden. Über die Kommentarfunktion können die Messebesucher direkt ihre Fragen stellen. Ziel ist hierbei, zwischen den Teilnehmer:innen den direkten Informationsaustausch zu ermöglichen und den Aussteller:innen ein Live-Publikum anzubieten. Außerdem gibt es Booky den Chatbot, der als Messe-Guide über den Messenger-Dienst WhatsApp genutzt werden kann. Probiere es gerne aus und schreibe Booky ein „Hallo“:
0176-86221353

Er bietet den Besucher:innen einen individuellen Messe-Rundgang durch die Hallen der Autor:innen und verteilt zudem Leseproben, Coverabbildungen und weitere Informationen.

Hallenplan der #obm2021
#obm2021

Ab 03.11 wird die Homepage www.onlinebuchmesse.de in den Livemodus gestellt. Ein digitales Programmheft sowie ein Buchmesse-Magazin runden die Orientierung im virtuellen Raum ab. 
Verglichen mit einem realen Messebesuch in Frankfurt am Main oder Leipzig ist die Online-Buchmesse mit wenig Aufwand verbunden. Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung sowie das oft stressige Messeumfeld können vermieden werden. Stattdessen sucht man bequem vom Laptop, Tablet oder Smartphone aus nach den gewünschten Informationen. Von woher und wann der Besucher auch teilnehmen mag, die Onlinebuchmesse 2021 ist fünf Tage für Jedermann rund um die Uhr geöffnet.

Dieses Jahr gibt es ein tolles Live-Programm mit vielen tollen Lesungen, Workshops und Veranstaltungen, auf die sich unserer Besucher:innen freuen können.

Hier kommst du zur Online Buchmesse auf Instagram