Ein Reisebericht: Leipziger Buchmesse 2026

Leipziger Buchmesse 2026: Mein persönlicher Rückblick auf vier intensive Messetage

Die Leipziger Buchmesse ist für mich inzwischen jedes Jahr ein Pflichttermin. Nun liegen die vier Tage voller Bücher, Begegnungen und Eindrücke schon fast einen Monat hinter mir. Wie schnell doch die Zeit wieder vergangen ist.

Ankommen und eintauchen

Am Mittwoch kam ich mit über einer Stunde Verspätung in Leipzig an und wurde von Heike empfangen. Zusammen ging es dann Richtung Hotel. Auch in diesem Jahr teilten wir uns wieder ein Zimmer im Book Hotel.

Das Hotel kann ich übrigens wärmstens empfehlen. Schon von außen erkennt man es durch das riesige Bücherregal an der Fassade und auch im Inneren ist das Bücherthema Programm. An der Rezeption wurden wir herzlich empfangen. Wie übrigens während unseres gesamten Aufenthalts. Mit viel Humor und lieben Worten fühlten wir uns hier einfach gut aufgehoben und haben das Zimmer direkt für 2027 wieder reserviert.

Am Abend fand dann das obligatorische Abendessen in lustiger Runde statt. Auch hier blieben wir dem Ort vom letzten Jahr treu und trafen uns zum Essen und Cocktails trinken im Dhillons. Diesmal waren wir sechs Blogger, die alle voller Vorfreude auf die Buchmesse waren.

Ein Foto vom Essen im Dhillons in Leipzig

Messetag 1: Großes Hallo und erste Buchmomente

Gestartet ist alles ganz entspannt mit einem Frühstück zusammen mit meiner liebsten Bücherheike, bevor es mit der Tram Richtung Messe ging und ich mich ins bunte Treiben gestürzt habe. Kaum angekommen durften die obligatorischen Fotos am Springbrunnen und bei den Fahnen nicht fehlen.

Schon dort gab es ein erstes Wiedersehen mit @lesewesen und ich war sofort wieder im Messefeeling der Begegnungen mit liebgewonnenen Menschen, die ich nur einmal im Jahr live sehe. Im Pressezentrum wurde gedrückt, geschnackt und sich ausgetauscht. Dort habe ich auch @leselausch direkt wieder in die Arme schließen können, was mich sehr gefreut hat.

Gegen zehn ging es dann endlich los und mein erster Stopp war Halle 3 bei Carlsen, um das Cove Club Bändchen zu ergattern. Danach ging es weiter ins CCL zu Penguin. Beim @team.bloggerportal folgte eine Programmvorschau nach der anderen. Ich habe fleißig Titel in mein Journal notiert und direkt Prioritäten gesetzt. Meine Wunschliste ist an diesem Vormittag bereits deutlich gewachsen und ich habe mich sehr über die Organisation und die Bücher gefreut.

In der Mittagspause bin ich noch schnell in Halle 4 gewechselt, um etwas von einer Lesung mitzunehmen. Denn ich liebe die Outer Banks Reihe von Jana Lukas und Leonie Lastella, die die Reihe unter Pseudonym schreiben.

Am Nachmittag folgte ein schöner Austausch bei einem kleinen Umtrunk mit Bloggern rund um Heidi Troi und Ella Marcs. Danach bin ich noch mit @biblionatio durch die Hallen 5, 3 und 1 geschlendert, immer auf der Suche nach bekannten Gesichtern und kleinen Buchmomenten. Man nennt es auch Fotospot Safari.

lockeres Messefoto von Anne und mir auf der Vespa am Cewe Fotostand auf der Leipziger Buchmesse

Am Abend war ich müde, aber gleichzeitig auch voller Eindrücke und Vorfreude auf alles, was noch kommen würde. Also habe ich mir ganz entspannt einen Salat gekauft und ihn im Hotelzimmer gegessen.

Messetag 2: Begegnungen, Lesungen und neue Lieblingsbücher

Der zweite Tag startete mit einer ersten Runde durch die Hallen. Ein bisschen treiben lassen, ein paar Fotospots mitnehmen und dann ging es auch schon weiter zum ersten Termin. Ich habe mich sehr über die Einladung vom Loewe Verlag gefreut. Das Bloggertreffen mit Ursula Poznanski, Christopher Tauber und Timo Grubing war für mich eines der Highlights des Tages.

Besonders die Einblicke in die Graphic Novel zu Cryptos haben mich neugierig gemacht und ich freue mich sehr auf das, was dort entstehen wird. Eine Zusage für das Rezensionsexemplar habe ich inzwischen erhalten und so darfst du dich im Juni hier auf ein ganz besonderes Buch freuen, das eigentlich so gar nicht in mein Genre passt.

Danach ging es weiter zur Lesung von Katharina Mosel aus Brandungsgesang, bevor ich wieder zurück ins CCL bin. Dort folgte direkt der nächste Termin bei Argon und Kyss und der Lesung aus Loki von Franka Neubauer. Auch Rebecca Veil war mit dabei und hat Einblicke in die Hörbuchumsetzung gegeben. Ich lausche ihrer Stimme einfach immer wieder gerne und so habe ich mir nun auch ein Foto mit ihr gesichert.

Foto mit der Autorin Franka Neubauer und der Hörbuchsprecherin Rebecca Veil auf dem Bloggerevent von Argon und Kyss auf der Leipziger Buchmesse

Ein kurzer Abstecher zum Meet and Greet mit Leonie Lastella und Jana Lukas durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich frage mich nur noch, wo das Foto davon ist. Ich weiß, dass eins gemacht wurde. Fragt sich nur, mit welchem Mobiltelefon. Dort traf ich wieder auf Anne und wir sind direkt in unsere nächste Fotostopp Runde gestartet, bei der wir richtig viel Spaß hatten.

Am späten Nachmittag habe ich noch die Lesung von Natascha Birovljev aus Herbstweiden besucht, bevor es zurück Richtung Pressezentrum ging. Nach einem kurzen Stopp im Hotel ging es am Abend weiter ins Vienna House zu Book meets Pizza.

Auch dort sind wieder viele neue Kontakte entstanden und meine Wunschliste ist ein weiteres Mal gewachsen. Und es trudeln gerade ein paar Pakete mit Buchpost bei mir ein, über die ich mich sehr freue und bald mehr dazu schreiben werde.

Messetag 3: Treiben lassen und genießen

Der dritte Tag startete etwas ruhiger, da ich mich nicht ganz fit gefühlt habe. Am Abend zuvor bin ich schon mit Halsschmerzen ins Bett gegangen, was nie ein gutes Zeichen ist. Trotzdem wollte ich mir die geplanten Termine nicht entgehen lassen.

Am Vormittag standen The Bookfair Breakfast Society und das Bloggertreffen von Dumont auf dem Plan. Es war schön, bekannte Gesichter wiederzusehen und sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Die Cupcakes waren mega lecker und die Lesung bei Dumont von Katrin Zipse aus Moosland hat einfach Freude gemacht.

Danach habe ich mich bewusst treiben lassen. Ich bin zur Audiobühne in Halle 2 gegangen und später weiter zur Beyond Pages Stage in Halle 4. Ohne festen Plan durch die Hallen zu gehen und einfach zu schauen, was sich ergibt, gehört für mich zu den schönsten Momenten der Buchmesse. Man weiß nie, über welche Neuentdeckung man stolpert.

Am Nachmittag ging es langsam zurück Richtung Pressezentrum. Auf dem Weg habe ich mir noch ein Eis bei Bastei Lübbe gegönnt, bevor ich im Hotel angekommen bin. Dort habe ich direkt meinen Koffer gepackt und festgestellt, dass wirklich nichts mehr hineinpasst.

Der Tag war damit aber noch nicht vorbei, denn am Abend stand noch die Forever und UJU Community Night an. Ein schöner Abschluss für einen Tag, der sich trotz ruhigem Start wieder mit vielen Eindrücken gefüllt hat. Und so wanderten noch zwei Bücher mehr auf meine Haben Seite und ein Booklover Jogginganzug, der direkt für kuschelige Lesetage auf der Couch einlädt.

Messetag 4: Abschied, letzte Begegnungen und Heimreise

An Tag vier der Leipziger Buchmesse wachte ich mit leichter Temperatur, Halsschmerzen und Husten auf. Keine idealen Bedingungen für einen weiteren Messetag, aber eine wirkliche Alternative gab es nicht, da mein Zug erst am Nachmittag fuhr. Also habe ich gemeinsam mit meiner liebsten Bücherheike unser Gepäck am Bahnhof in Schließfächern verstaut und bin anschließend mit der Tramlinie 16 noch einmal Richtung Messe gefahren.

Dort habe ich mir bewusst Zeit genommen, um meine kleinen Goodies zu verteilen, die ich extra für meine Buchmenschen vorbereitet hatte und am Vorabend beim Kofferpacken wiederentdeckt habe. Kleine Schachteln mit Blümchen und dem Spruch für dich, gefüllt mit einem Teebeutel und meiner Visitenkarte. So bin ich am Vormittag durch die Hallen geschlendert und habe hier und da einen kleinen Abschiedsgruß hinterlassen.

Zwischendurch habe ich noch einen kurzen Stopp bei der Lesung von Freya von Korff gemacht, die aus ihrem Roman Pharaonenblut gelesen hat, der bereits auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegt. Danach stand noch die Programmvorschau bei Piper auf meinem Plan, bei der ich wieder einige spannende Titel entdecken konnte. Mein Leipziger Buchmesse SUB wächst damit ins Unermessliche.

Anschließend ging es direkt mit der Tram zurück zum Bahnhof. Dort habe ich mir noch einen Kaffee, einen Muffin und ein belegtes Brötchen geholt, bevor ich mich in den Zug nach Hause gesetzt habe. Entgegen aller Erwartungen war dieser pünktlich, sodass auch das Umsteigen problemlos funktioniert hat.

Kurz nach zehn war ich wieder zu Hause und bin einfach nur noch ins Bett gefallen. Wobei das nicht ganz stimmt. Ich musste erst meinen Koffer noch schnell auspacken und meine ganzen neuen Bücher, 14 an der Zahl, auf dem Wohnzimmertisch ausbreiten.

Meine Bücherausbute von der Leipziger Buchmesse

Mein Fazit zur Leipziger Buchmesse 2026

Die Leipziger Buchmesse ist für mich auch in diesem Jahr wieder ein Ort voller Begegnungen gewesen und knapp 63000 Schritten. Die Tage sind geprägt von Begegnungen, Gesprächen und die vielen kleinen Momenten dazwischen. Das Wiedersehen mit Menschen, die man teilweise nur einmal im Jahr trifft. Das gemeinsame Lachen. Die spontanen Verabredungen zwischen zwei Terminen. Und dieses ganz besondere Gefühl, Teil dieser Buchbubble zu sein.

Meine Wunschliste ist in diesen vier Tagen enorm gewachsen. Mein Kopf ist voller Ideen. Gleichzeitig nehme ich so viele schöne Erinnerungen mit nach Hause, die noch lange nachwirken werden. Auch die Mischung aus geplanten Terminen und dem bewussten Treibenlassen hat dieses Jahr für mich wieder perfekt funktioniert.

Und selbst die vielen Schritte, die müden Füße und die leichte Erkältung am Ende zeigen mir, wie intensiv ich diese Tage erlebt habe.

Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist auf jeden Fall schon wieder da. Das Book Hotel ist bereits reserviert und ich bin mir sicher, dass ich auch 2027 wieder mit ganz viel Vorfreude nach Leipzig reisen werde.

Ein Reisebericht: 11. Buch Passion in Bremen

Ein Tag voller Geschichten: Mein Besuch auf der Buch Passion in Bremen

Am 3. Mai war es wieder so weit – die 11. Buch Passion öffnete ihre Türen in Bremen, und ich durfte als akkreditierte Buchbloggerin mit dabei sein! Schon 2023 hatte ich die Messe in bester Erinnerung, deshalb war die Vorfreude groß.

Bereits am Freitagabend reiste ich an, um gemeinsam mit meiner Schwester bei einem Glas Wein ins Wochenende zu starten. Wie das bei uns so ist, haben wir bis tief in die Nacht gequatscht. Gut, dass die Messe erst um 11 Uhr begann – so konnten wir den Morgen entspannt angehen.

Ankunft & erster Überblick

Kurz nach elf betraten wir das Radisson Blu Hotel. Die Einlassschlange bewegte sich zügig, und bald trugen wir stolz unsere Eintrittsbändchen am Handgelenk. Zunächst verschafften wir uns einen Überblick: Wo finden die Lesungen statt? Dann ging es los mit dem Schlendern – an Verlags- und Autorenständen vorbei, Bücher in die Hand nehmen, Klappentexte lesen. Meine Schwester und ich sind große Liebesroman-Fans, wobei sie auch gerne Fantasy liest – ich eher weniger. Also planten wir ein bisschen von beidem ein: Romantasy und klassische Romance. Kleiner Spoiler: Ich habe tatsächlich ein Romantasy-Buch gekauft – mehr dazu später im Text.

Lesung 1: Ein feuriger Start

Punkt 12 Uhr saßen wir im ersten Lesungsraum – bereit für Katie McLane und ihren Roman Want the Millionaire. Der Start war… intensiv. Eine durchgehend spicy Lesung, mit Szenen, bei denen selbst mein Hörbuch-erprobtes Herz kurz stockte. Ich lese sowas eigentlich gern, aber als Einstieg hätte ich mir etwas Sanfteres gewünscht. Überraschend war es vor allem deshalb, weil das Cover sehr harmlos wirkt – dabei war die Lesung eindeutig als spicy gekennzeichnet. Tja, wieder was gelernt!

Kati McLane bei ihrer Lesung auf der Buch Passion in Bremen im Mai 2025

Lesung 2: Fantasy pur mit Pia Hepke

Ohne die Plätze zu wechseln, blieben wir direkt für Pia Hepkes Lesung um 12:30 Uhr. Sie stellte ihren Fantasy-Roman Asterios – Ein Dämon zum Verlieben vor. Für mich war das zwar ein bisschen zu viel Fantasy, aber die Geschichte war wirklich toll geschrieben und mit viel Gefühl vorgetragen. Ich erinnere mich noch gut an Pias Lesung 2023 – sie wirkte damals noch schüchtern, ganz anders als heute. Inzwischen habe ich sogar ihren Liebesroman: 24 Türchen zum Glück gehört – ihr Erzählstil liegt mir einfach.

Pia Hepke bei ihrer Lesung auf der Buch Passion in Bremen im Mai 2025

Lesung 3: K.T. Steen überzeugt

Weiter ging’s in Lesungsraum 2 zu K.T. Steen. Die Autorin kenne ich schon länger – früher hat sie Romance geschrieben, jetzt ist sie bei Romantasy angekommen. Sie las aus Band 4 ihrer Prinzen des Winters-Reihe und zack – sie hatte mich! Ich habe mir direkt im Anschluss Band 1 gekauft. Mein erster Romantasy-Roman seit langer Zeit – ich werde berichten, sobald ich ihn gelesen habe. (Kleiner Spoiler: Das wird wohl erst im Herbst, denn meine Lesezeit ist momentan mit Rezensionsexemplaren gut gefüllt.)

Verschnaufpause mit Cappuccino

Nach drei Lesungen brauchten wir eine kleine Pause. Im Gastrobereich des Hotels gönnten wir uns Cappuccino und Wasser, ließen die Eindrücke sacken. Wir waren uns schnell einig: Pias Lesung war klasse, auch wenn High Fantasy nicht ganz unser Ding ist. K.T. Steen hat uns beide begeistert. Bei Katie McLane waren wir etwas zwiegespalten – gute Story, aber der Einstieg war uns ein bisschen zu heftig.

Lesung 4: Spannung mit Luft nach oben

Um 14 Uhr ging es weiter mit S.L. March und ihrem Romantic Thriller Finstere Hoffnung, Band 4 der Heart & Hazard-Reihe. Leider war die Autorin sehr aufgeregt – man merkte ihr die Nervosität an, was es schwer machte, in die Spannung der Geschichte einzutauchen. Aber: Die Reihe ist auf meiner Merkliste gelandet. Vielleicht nehme ich mir irgendwann Band 1 vor.

S.L. March bei ihrer Lesung auf der Buch Passion in Bremen im Mai 2025

Lesung 5: Die Bühne wird gerockt

Was für ein Kontrast! Romy Deger trat im Anschluss mit Just Yes auf – selbstbewusst, lebendig und mit einem mitreißenden Auftritt am Stehtisch. Ihre Lesung war pure Dynamik! Die Geschichte klingt klasse, aber: Die Dicke des Buches (und es gibt einen zweiten Band!) hat uns etwas abgeschreckt. Zum Glück gibt’s ja E-Books – unsere Handgelenke werden es uns danken. Vom Stil her hat mich das Buch total angesprochen. Ich bin sicher, meine Schwester wird es bald lesen – und mir alles erzählen.

Romy Deger bei ihrer Lesung auf der Buch Passion in Bremen im Mai 2025

Lesung 6: zu schnell für die Gefühle

Zum Abschluss um 15 Uhr hörten wir Leah Docks, die aus Lost in Feelings las. Leider sprang sie sehr schnell in die Geschichte, ohne viel Einführung, was es schwer machte, richtig einzutauchen. Man spürte auch hier die Nervosität – schade, denn die Story klang vielversprechend. Ich denke, mit mehr Routine wird Leah Docks in Zukunft sicherer auftreten – das Potenzial ist da.

Leah Docks bei ihrer Lesung auf der Buch Passion in Bremen im Mai 2025

Messeausklang & Begegnung mit Sonja Rüther

Nach sechs Lesungen waren wir „literarisch gesättigt“ und bummelten noch einmal gemütlich durch die Ausstellerhalle. Jeder von uns kaufte noch ein Buch – und endlich hatte ich Gelegenheit, Sonja Rüther zu begrüßen! Bei unseren ersten Runden war sie immer im Gespräch gewesen, da wollte ich nicht stören. Umso schöner, dass wir uns doch noch getroffen haben – und sie hat mir schon etwas angeteasert: Ich darf bald wieder etwas von ihr lesen. Ich freue mich jetzt schon darauf!

Ein leckerer Abschluss

Mit vielen Eindrücken im Gepäck machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Nach einem Tag voller Bücher und Hotelatmosphäre sehnten wir uns nach frischer Luft und einem gemütlichen Platz draußen. Fündig wurden wir beim Falafel Ya Hala – leckeres Essen, gute Gespräche und ein wunderbarer Ausklang für unseren Schwesterntag.

Ein Teller mit Falafeln in Bremen

Fazit

Wir hatten einen wunderbaren Tag auf der Buch Passion in Bremen und sind sicher: Beim nächsten Mal in Bremen sind wir wieder dabei! Die nächste Buch Passion findet am 1. November 2025 in Köln. Dieses Mal haben wir zwar weniger Bücher gekauft als 2023, aber genauso viele spannende Entdeckungen gemacht. Und unsere Wunschliste? Die ist jetzt ein gutes Stück länger geworden.

Vielen Dank an das Team der Buch Passion für dieses wundervolle Event und für den Inhalt der Bloggergoodie Bag, damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

Ein Reisebericht: Leipziger Buchmesse 2025

Zwischen Büchern und Menschenmassen – Mein Besuch auf der Leipziger Buchmesse

Auf mich warteten vier Tage voller Bücherrausch, unzähligen Neuzugängen und mehr Leseempfehlungen, als ich jemals bewältigen kann – die Leipziger Buchmesse hat mich wieder voll erwischt! Die Kombination aus literarischen Entdeckungen, inspirierenden Begegnungen und dem einzigartigen Messeflair machen diese Tage jedes Jahr zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Der Weg ist das Ziel – oder auch nicht?

Monatelang hatte ich mich auf die Leipziger Buchmesse gefreut, und endlich war es soweit. Am Mittwochmorgen um 07:50 Uhr startete mein Zug nach Leipzig. Mit dabei: mein Moduletto, in dem ich meine Messetage als kleine Comicskizzen festhalten wollte, und mein Lesetagebuch für Autogramme. In Osnabrück reichte die Umstiegszeit sogar für Kaffee und Brötchen – alles lief nach Plan. Doch dann: Mein Anschlusszug in Hannover hatte erhebliche Verspätung. Nach kurzer Überlegung blieb ich im Zug nach Berlin sitzen und fuhr von dort aus weiter nach Leipzig.

Cover von meinem Leipziger Buchmesse Comic im Moduletto
Möchtest du den Inhalt sehen? Link zum Video auf Instagram folgt.

Glücklicherweise verflog die Zeit dank meines Buchs: Wahrheit oder Pflicht von Sophie Edenberg. Dieser Psychothriller verwandelte das gleichnamige Kinderspiel in eine düstere Geschichte – ein fesselndes Leseerlebnis, das ich bald in einer Rezension ausführlicher vorstellen werde. Die Atmosphäre des Buches zog mich so in seinen Bann, dass ich die Fahrzeit kaum bemerkte.

Mit nur geringer Verspätung kam ich als letzte unserer vierköpfigen Messe-WG in Leipzig an. Am Bahnhof warteten schon Sabrina, Saskia und Heike auf mich. Nach einer Kaffeepause ging es weiter zum Book Hotel Leipzig – eine Unterkunft wie gemacht für Buchliebhaber! Die imposante Fassade mit einem riesigen Bücherregal beeindruckte mich sofort. Auch die Zimmer waren liebevoll mit literarischen Details gestaltet. Nach einer schnellen Instagram-Roomtour machten wir uns auf den Weg zum Essen.

Blogger-Dinner als Messeauftakt

Traditionell beginnt für mich die Leipziger Buchmesse am Mittwochabend mit einem Essen in großer Bloggerrunde. Dieses Jahr hatten wir einen Tisch im Dhillons Irish Bar & Grill reserviert – ein Abend voller spannender Gespräche über die Messe, Bücher und das Geschehen auf Bookstagram. Es ist immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die Herangehensweisen ans Bloggen und Rezensieren sind. Wir tauschten Tipps aus, sprachen über bevorstehende Highlights der Messe und ließen uns das leckere Essen schmecken.

Bücherfans auf dem Weg zur Messe

Der Donnerstag begann mit einem Frühstück am Bahnhof. Um einen Sitzplatz in der Tram zu ergattern, nahmen wir bewusst die Bahn um 08:15 Uhr – eine kluge Entscheidung! Pünktlich um neun öffnete das Pressezentrum, wo wir Jacken verstauten, Kaffee tranken und uns über den bevorstehenden Tag austauschten. Ich freute mich besonders auf ein Wiedersehen mit Diana von leselausch, die ich vor zwei Jahren bei einer Schnitzeljagd in Köln kennengelernt hatte.

Begegnungen und Highlights

Um 09:45 Uhr durften wir als Pressevertreter die Hallen betreten – ein besonderer Moment voller Vorfreude. Ein Blick nach draußen zeigte bereits jetzt einen enormen Besucherandrang. Schon am Donnerstag waren die Gänge gut gefüllt, was mich neugierig machte, wie es wohl am Freitag und Samstag aussehen würde. Die ersten Stände wurden erkundet, Verlage besucht und erste Bücher auf meine Wunschliste gesetzt.

Gleich zu Beginn traf ich Carola von lesenmitcarola, die mich mit einem herzlichen „Überfall“ begrüßte. Im Laufe der Tage begegnete ich vielen weiteren bekannten Gesichtern: Stefanie Brunswick und Ella Lane, die gemeinsam einen Stand hatten, sowie Dirk Osygus, den ich als Mensch sehr schätze. Auch die Glücksschreiberinnen waren für mich ein Pflichtbesuch – Natascha Birovljevs kommendes Buch landete direkt auf meiner Leseliste für September.

  • Foto von Kerstin mit Andrea WIlk und Nadine Teuber
  • Ein Foto von Kerstin und Basma Hallak auf der Leipziger Buchmesse
  • Ein Foto von Kerstin und Dirk Osygus auf der Leipziger Buchmesse
  • Foto von Kerstin und Ella Lane
  • Foto von Kerstin mit Jana Lukas und Leonie Lastella
  • Foto von Kerstin und Jani Friese
  • Foto von Kerstin und Katharina Mosel und Natascha Birovljev
  • Ein Foto von Kerstin und Louis Friedemann Thiele auf der Leipziger Buchmesse
  • Foto mit Kerstin und Anja Sietz und Melanie Amelie Opalka
  • Ein Foto von Kerstin und Miriam Covi auf der Leipziger Buchmesse
  • Foto von Kerstin und Nina Scheweling Henriette Schreurs
  • Foto von Kerstin und Stefanie Brunswick
  • Foto von Kerstin mit Thomas Bookclub
  • Foto mit Kerstin undAntonia Löding
  • Foto von Kerstin und Diana
  • Ein Foto von Kerstin und Stephanie auf der Leipziger Buchmesse
  • Ein Foto von Kerstin und Sabrina auf der Leipziger Buchmesse
  • Foto von Kerstin und Kathrin
  • Foto von Kerstin und Anne
  • Foto von Kerstin und Nadine

Besondere Highlights des Tages waren:

  1. Hörbücher 2.0 – eine spannende Veranstaltung zum Thema Object Based Audio, das in den nächsten Jahren neue Maßstäbe setzen könnte.
  2. Die Herbstvorschau von Droemer Knaur – ein kleines Blogger-Treffen, bei dem ich Thomas von Thomas_Bookclub traf. Mein persönliches Fangirl Highlight.
  3. Eine besondere Lesung im Mintastique – bei Kaffee und Cupcake lauschte ich Eva-Maria Bast und Jörn Precht, die unter Romy Herold gemeinsam den Roman „Ritter Sport Ein Traum von Schokolade“ geschrieben haben.

Fotospots und Entdeckungen am Freitag

Mit wenig Schlaf startete der Freitag. Nach einem Frühstück in Hotelnähe begaben wir uns auf eine kleine Fototour durch die Messehallen. Beim Fischer Verlag begrüßte uns das neue Bloggerteam und gab Einblicke in die Herbstvorschau. Ich entdeckte direkt neue Bücher von Tine Nell, deren Werke ich bisher einfach nur verschlungen habe.

Ein weiteres Highlight war die Lesung von Nina Scheweling aus Academy of Lies, die ich später beim Bloggertreffen von Loewe und Argon wiedertraf. Besonders spannend: Ein Gespräch im Anschluss mit Sprecherin Henriette Schreurs über ihre Arbeit. Dazu wird es bald ein Interview geben.

Abends führte der Weg ins Morrison’s zum Treffen der Bloggerlounge mit dem Selfpublisher-Verband – ein unterhaltsamer Abschluss des Tages.

Menschenmassen am Samstag

Der Samstag toppte alles – die Gänge waren brechend voll. Ich zog mich ins CCL zurück und besuchte das Blogger-Event von Dumont, bei dem ich spannende Neuerscheinungen entdeckte, darunter Der Krabbenfischer von Benjamin Wood. Außerdem erfuhr ich, dass ich beim Selfpublisher Blogger-Award den dritten Platz belegt hatte – eine tolle Überraschung!

Anschließend stürzte ich mich ins Messegetümmel, besuchte Lesungen und sammelte Autogramme. Besonders beeindruckend war der Talk mit Louis Friedemann Thiele zu The Story Behind Us sowie eine Veranstaltung mit Arno Strobel und Basma Hallak zum Thema My Audiobook is your Audiobook.

Abends ging es zum Fischer Krimiabend in der Moritzbastei, wo die Autoren Arno Strobel, Anna Täuber und Klaus-Peter Wolf aus ihren Werken lasen – ein perfekter Abschluss des Tages.

Sonntag – der Abschied naht

Der letzte Messetag begann müde – die Zeitumstellung machte sich bemerkbar. Nach einem gemütlichen Bummel durch die Hallen und einem letzten Kaffee im Pressezentrum hieß es Abschied nehmen. Am Ausgang entstand das obligatorische Foto mit dem Messemännchen, dann ging es zurück in die Stadt.

Nach einer abschließenden Kaffeepause im Café Kandler trat ich die Heimreise an. Doch auch hier gab es Verzögerungen: In Hannover wurde mir klar, dass ich die letzte Bahn nach Holdorf verpassen würde. Ein Taxischein rettete mich, sodass ich die letzten Kilometer entspannt zurücklegen konnte.

  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Kerstin mit dem Leipziger Messemännchen im Pressezentrum der Leipziger Buchmesse
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen
  • Fotospots auf der Leipziger Buchmesse 2025. Auf dem Foto ist jeweils auch die Buchbloggerin Kerstin von Kerstins Kartenwerkstatt zu sehen

Fazit: Erschöpft, aber glücklich

Mit über 296.000 Besuchern war die Buchmesse ein voller Erfolg – für mich persönlich aber auch das absolute Limit. Die Messe beherbergte 2.040 Aussteller aus 45 Ländern, darunter das Gastland Norwegen. Das Programm Leipzig liest bot 2.800 Veranstaltungen an 330 Leseorten.

Trotz Menschenmassen und wenig Schlaf war die Messe ein unvergessliches Erlebnis. Leipzig hat wieder bewiesen, dass Bücher mehr sind als nur Papier und Tinte – sie verbinden Menschen, inspirieren und lassen uns träumen.

Bis 2026 – das Hotelzimmer ist schon reserviert!

Ein Reisebericht: Leipziger Buchmesse 2024

Heute komme ich endlich dazu, dir von meinem zweiten Besuch der Leipziger Buchmesse zu berichten. Warum ich es erst das zweite Mal nach Leipzig geschafft habe, kannst du im Bericht vom letzten Jahr zur LBM2023 nachlesen. Nach den Pleiten, Pech und Pannen der letzten Jahre sollte es 2024 wie am Schnürchen klappen, aber lies am besten selbst.

Vorfreude und Vorbereitung

Mit einem leeren Rucksack und einem vollen Terminkalender machte ich mich auf den Weg zur Leipziger Buchmesse 2024. Voller Vorfreude fieberte ich den Tagen mit Lesungen, Diskussionen und ganz vielen Büchern entgegen. Auf meiner Agenda standen Treffen mit Autoren aus dem New Adult- Bereich sowie die Verleihung des Selfpublisher Buchpreises 2024, für den ich in der Vorjury mitarbeiten durfte.

Vorbereitungshürden

Obwohl ich alles frühzeitig geplant hatte, gab es einige Herausforderungen. Mein Hotel wurde unerwartet storniert, doch gemeinsam mit der lieben Bücherheike fanden wir eine Alternative. Auch das Anreisen mit der Bahn gestaltete sich aufgrund von Bauarbeiten etwas anders, doch damit hatte ich schon gerechnet. Also störte mich am Ende nur noch die Strukturierung vom Leipzig liest Programm. Doch dank dem Social Media Team der Leipziger Buchmesse konnten hier die technischen Probleme mit einer anderen Email Adresse beseitigt werden.

Ankunft und erstes Abenteuer

Nach einer entspannten Zugfahrt traf ich überpünktlich in Leipzig ein und wurde von Heike und Sabrina am Bahnhof empfangen. Den ganzen Tag über hatten wir uns gegenseitig auf Instagram auf dem Laufenden gehalten, wer gerade wie wo mit der Bahn gestrandet war. Generell verfolgte ich während der Bahnfahrt die Buchbubble auf Instagram und konnte so schon einen ersten Blick auf die Messestände werfen. Gemeinsam ging es dann zu unserer Unterkunft, die zwar einfach war, aber auf den ersten Blick ausreichte zum Schlafen. Was sie auf den zweiten Blick zu bieten hatte, kannst du am Ende des Beitrags lesen.

Am ersten Abend trafen wir uns zum Essen im Hans im Glück und beobachteten die Menschenmassen vor dem Gewandhaus, in dem die Eröffnungsfeier der Buchmesse stattfand. Ich hätte schon Lust, im nächsten Jahr mal an der Eröffnungsfeier teilzunehmen. Nur fragt sich wo die passende Garderobe in meinem spärlichen Gepäck noch einen Platz findet. Die Vorfreude auf die Messe stieg im Laufe des Abends, auch wenn der Abend etwas teurer ausfiel als erwartet. Das Essen und die Getränke sind schon lecker, haben aber einen stolzen Preis.

Begegnungen und Veranstaltungen

Donnerstag: Krimi und Thriller

Der Tag begann mit einem gesunden Frühstück und gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Messe. Während Heike in der Besucherschlange wartete, begaben Sabrina und ich uns ins Pressezentrum, wo wir uns mit anderen Bloggern trafen. Heike hatte in diesem Jahr leider keine Akkreditierung als Blogger erhalten und so konnten wir die Messehallen nicht gemeinsam betreten.

Der Donnerstag stand bei mir unter dem Thema: Krimi und Thriller, auch wenn ich inzwischen sehr viel weniger in diesem Genre lese und mehr und mehr meinen Fokus auf Romance gelegt habe. Dennoch drehten sich fast alle Veranstaltungen und Gespräche um die spannungsgeladenen Romane. Den Start machte die Lesung von Dirk Osygus, der aus seinem Wuppertal Krimi „Selbstvergeltung“ las. Seine lebendige Art bei der Lesung begeisterte nicht nur mich als Zuschauer. Eine Lesung von ihm ist immer wieder ein Genuss. Danach machte ich einen kurzen Zwischenstopp bei der Buchvorstellung von: „Die unglaubliche Welt genialer Menschen mit Autismus“. Das Buch landet direkt auf meiner Wunschliste. Mein Geburtstag kommt ja dieses Jahr noch (Zwinker).

Weiter ging es dann mit dem Krimi „Ostseefinsternis“ von Eva Almstädt. Sie stellte sich den Fragen ihrer Lektorin und so bekam ich ein wenig Hintergrundwissen zur Entstehung vom 19. Pia Korittki Krimi. Das Buch liegt schon bei mir zu Hause uns sollte im Lauf des Monats gelesen werden. Ich selbst habe ein paar Jahre in Kiel und Flensburg an der Ostsee gelebt und so sind die Krimis von Eva Almstädt für mich immer eine kurze Reise ans Meer, die meine Sehnsucht danach für einen kurzen Moment aus der Ferne stillen.

Auch die weiteren Begegnungen an diesem Tag lassen sich unter dem Krimi Stern zusammenfassen. So sprach mich mitten auf dem Gang Elke Weiler an. Von ihr habe ich den Hundekrimi: Rindviecher im Nebel gelesen. Sie erzählte, dass sie jetzt im Selfpublishing den dritten Band mit Julchen als Hundeermittlerin herausgebracht hat. Auf meinem Weg zum Selfpublisher Verband traf ich Amelié (Marley Alexis Owen), von ihr wartet noch „Der blaue Tod“ auf meinem Stapel ungelesener Bücher (SUB). Bei den mörderischen Schwestern lief mir dann noch Heidi Troi in die Arme. Bis ich dann endlich beim Selfpublisher Verband ankam und dort auf Nadine Teuber mit ihrem Sohn traf. Also war erst mal Baby gucken angesagt, was so gar nicht zum letzten Thriller, den ich von ihr gelesen habe passte. Henkers Mahlzeit war schon eine besondere Hausnummer. Ich liebäugle aber gerade mit ihrem neuen Buch: „Ich bin .. der Weg aus dem Teufelskreis“, da wie gesagt Thriller aktuell nicht so mein Ding sind.

Danach brauchte ich erst mal Kaffee und floh ein wenig in die Glashalle, wo ich direkt auf Diana von Leselausch traf, die mich herzlich umarmte. Ich hab mich total gefreut sie wiederzusehen. Wir hatten bei der Bücherschnitzeljagd in Köln echt eine coole Truppe und uns für Samstag bei Dumont verabredet.

Zum Abschluss des Messetages ging es dann zur Diskussionsrunde: Der Regionalkrimi. Hier war unter anderem Heidi Troi mit dabei.

Gemütlicher Ausklang

Am Abend ließen wir den Tag im Bayerischen Bahnhof ausklingen und genossen die gemeinsame Zeit. Danach kehrten wir erschöpft, aber glücklich, in unsere Unterkunft zurück.

Freitag: Romance im Fokus

Der Freitag stand ganz im Zeichen von Romance. Ich traf mich mit bekannten Autoren und entdeckte neue Bücher für meine Leseliste. So startete ich direkt in der #buchbar und knuddelte die in Kanada lebende Autorin Natascha Birovljev. Sie erzählte von ihrer Sleeping Lake Ranch Reihe von der ich bereits Frühlingswege in Arrowwood gelesen habe. Da wurde mein Fernweh direkt entfacht. Mal sehen ob ich meinen Mann von Kanada überzeugen kann, um mit Natascha auf ihrer Ranch einen Kaffee zu trinken.

Danach ließ ich mich einfach vom Strom der Menschen treiben und stieß ganz unverhofft auf Jana Lukas (Ella Thompson) und Miriam Covi. Ich liebe die Bücher von den beiden und ergatterte mir direkt Autogramme in meinem Lesetagebuch. Jana durfte direkt auf der Seite für Ocean View Avenue wo deine Träume wahr werden unterschreiben. Miriam bekam eine Blanko Seite zu geteilt, da „Träume in Wildberry Bay“ noch auf den Weg zu mir ist.

Es ging dann direkt emotional weiter, da ich scheinbar direkt in die Arme von Andrea Wilk lief. Ich freue mich immer wieder sie zusehen. Ihre Bücher sind ganz besonders und ihr neuestes durfte ich auf der Bahnfahrt nach Leipzig beenden. ANNA this is my dream hat mich zu ganz vielen Tränen bewegt und nun hatte ich die Chance, hier schon einen ersten Blick in die Hardcover Ausgabe zu werfen. Ich freue mich schon mega, wenn das Buch endlich bei mir ankommt.

Um die Mittagszeit gab es dann ganz viele neue Gesichter zum Kennenlernen. Bei der Lesung von Jane Hell war ich mit Cleo von Kruemelkeks verabredet. Und musste mir dann direkt die Romane von Jane Hell auf die Wunschliste schreiben. Ebenfalls traf ich dort die Autorin Julia K Rodeit. Ihre Sylt-Romane stellten sich direkt mit auf diese große Bücherliste. Besonders gefreut habe ich mich dann auf Stefanie Brunswick, die mich in der Menge sofort erkannte und ansprach. Ihre Romane verbinde ich mit ganz viel Fernweh. Zu letzt habe ich North Wind gelesen, dessen Geschichte mich nach Neuseeland entführte.

Beim Schlendern durch die Hallen geriet ich spontan in ein Bloggertreffen beim Argon Verlag. Dort war die Sprecherin Leonie Landa und berichtet über ihre Arbeit als Hörbuchsprecherin und wie sie an einen Text heran geht. Ich fand das total spannend. Und so freute ich mich im Anschluss sehr über das Hörbuch: „Die Auszeit“ von Emily Rudolf mit ihr als Sprecherin. Das zwar auch nicht in mein aktuelles Genre fällt, aber dass ich in kürze unbedingt hören möchte. Mit Hintergrundwissen hört sich das nochmal ganz anders. 

Auf dem Weg zum Meet & Greet mit Heidi Troi beim Selfpublisher Verband traf ich auf Lotte Römer und traute mich sie anzusprechen. Ich hatte sie beim Vorbeilaufen die Tage schon gesehen, mich nur nicht getraut. Ihren aktuellen Roman habe ich zwar noch nicht gelesen, aber dass was ich bisher von ihr gelesen habe, habe ich geliebt. Das war ein richtig herzlichen Treffen, was mich einfach nur gefreut hat. Langsam sagten meine Beine: Ich will nicht mehr. Und so freute ich mich sehr auf den nächsten Programmpunkt.

Als Vorjurymitglied war ich eingeladen zur Preisverleihung vom Selfpublisher Buchpreis. Dort sprach mich Anne von Biblionatio direkt an, die ich erst nach kurzem zögern einsortieren konnte. Wir beide suchten uns einen guten Platz und verfolgten gespannt die Verleihung. Ich habe April Wynter bis zu letzt die Dauen gedrückt. Mehr zum Selfpublishing Buchpreis folgt in Kürze.

Da heute zu allem Überfluss der ÖPNV in Leipzig streikte, machte ich mich nach einem Glas Sekt und ein paar Häppchen auf den Weg zum Pressezentrum, um dort in Ruhe meine Fahrt zum Abendprogramm zu erkunden. Es fuhren ausschließlich die Messetram 16 und die S-Bahnen. So fuhr ich einen großen Umweg zum Kaiserbad, in dem die Veranstaltung: Glamour, Glanz und große Gefühle stattfinden sollte. Ich kam noch gerade rechtzeitig an, um mir ein Getränk zu organisieren und huschte auf einen Platz in der ersten Reihe neben Ute von Scartett59. Es gab zwei Gesprächsrunden mit je zwei Autorinnen.

Den Anfang machten Bianca Iosivoni und Isabel Clivia. Von beiden hatte ich bis Dato noch nichts gehört. Doch wanderten ihre Bücher direkt auf meine Wunschliste. Von Bianca habe ich inzwischen Golden Bay als Hörbuch verschlungen. Danach folgte das Gespräch mit Maren Vivien Haase und Julia Hausburg. Von denen habe ich jeweils schon zwei Hörbücher verschlungen und mir direkt mein Lesetagebuch signieren lassen. Nach dem ich meine Autogramme in der Tasche hatte, habe ich mich auf den Weg zurück zum Bahnhof gemacht. Kurz überlegte ich zu Fuß die vier Kilometer zurückzulegen, doch ich traute der Umgebung nicht so ganz. So kam ich Zeitgleich mit meinen Mitbewohnerinnen an der Unterkunft an. Und so ließen wir zu dritt den Abend Revue passieren.

Samstag: Hochbetrieb und emotionale Momente

Mein letzter Tag war voller Highlights, angefangen mit dem Bloggertreffen von Dumont und dem Meet & Greet mit Kristina Moninger. Besonders beeindruckt hat mich die Lesung zweier Thrillerautorinnen, die eine Szene aus ihren Büchern präsentierten, dazu unten mehr.

Der Samstag war bei mir bis zur letzten Minute getaktet und so genoss ich mit Brina die kurze Ruhe in den Messehallen zum Fotos schießen, bevor die Menschenmassen die Gänge fluteten. Mein erster Stopp war das Bloggertreffen vom Dumont Buchverlag. Hier stellten Liesa, Johanna und Torsten die Neuerscheinungen vor und ließen damit meine Wunschliste noch mal enorm wachsen. Weiter ging es dann mit Robben Jaap und seinem Roman: Kontur eines Lebens. Zusammen mit Diana und Sabrina verfolgte ich seinen Ausführungen aus der ersten Reihe und hatte sehr schnell ein Taschentuch in der Hand. Ich freue mich schon auf das Buch, auch wenn es mich bestimmt wieder sehr oft heulen lässt, aber damit habe ich in diesem Jahr schon mehrfach Erfahrung gemacht. Ich mag emotionale Bücher, die Tabuthemen an die Oberfläche holen und so finde ich gehören Sternenkinder zum Leben dazu. Am Ender der Veranstaltung fand ich den Roman in der Goodiebag und machte mich auf den Weg zum nächsten Programmpunkt.

Ich hatte im Vorfeld über Instagram ein kleines privates Meet & Greet mit Kristina Moninger und Ruby Braun beim Forever Verlag gewonnen. In kleiner Runde, drei Gewinner mit Begleitung und zwei Autorinnen, saßen wir in einer kleinen Abtrennung am Stand und durften ein wenig mit den beiden quatschen und erhielten von jeder ein Buch. So werde ich dem Fantasy Roman von Ruby Braun dieses Jahr mal eine Chance geben und es lesen. Was ja sonst nicht so mein präferiertes Genre ist, aber es hörte sich einfach gute an. Das Buch von Kristina Moninger hatte ich mir bereits gekauft und werde es vermutlich verlosen.

Im Anschluss lief ich ganz beseelt zur Thriller Lesung von Freya von Korff und Thea Wilk. Die zwei zusammen sind einfach spitze. Und so war auch diese Lesung einfach genial. Mit kleiner Inszenierung lasen sie aus ihren Büchern, bei dem eine Szene sowohl in dem Buch von Freya als auch von Thea vorkommt, weil sich die Protagonisten ganz kurz treffen. Ich finde die Idee dahinter total cool und so war ich einfach nur begeistert.

Danach hieß es für mich bye bye Messegelände. Es standen zwar noch zwei Termine auf meiner Agenda, aber die fanden im Zentrum von Leipzig statt. Der erste hatte etwas mit Nahrungsaufnahme zu tun. Rund 45 Leute vom Selfpublisher Verband darunter Blogger und Autoren trafen sich zum Essen in Leo’s Brasserie. Dieses Jahr waren die Tische vorab sortiert worden. So fand ich mich am Romance Tisch ein. Die Unterhaltung lief eher schleppend nicht nur wegen der Lautstärke. Nach dem ich meine leckere Pizza verschlungen hatte, habe ich mich an den zwei Fantasy Tischen umgeschaut. Dort saß auch Britta Ullrich, die mir meinen Soulshine Moment des Tages zeichnete. Ich habe mich total gefreut sie hier wieder zusehen, nachdem ich sie auf dem Journaling Barcamp in Hamburg kennenlernen durfte. Wo wir uns in diesem Jahr übrigens wieder sehen werden.

Vom Essen musste ich mich dann rechtzeitig verabschieden, da ich Tickets für den Knaur Romance Talk hatte, den wollte ich nicht verpassen. Mit dabei waren Anne Lück, Justine Pust und Lilly Lucas. Auch hier konnte ich wieder einen Platz in der ersten Reihe ergattern. Das Gespräch war super entspannt und die Moderatorin führte sehr schön durch den Abend. Die Bücher von Lilly Lucas habe es bisher irgendwie nicht zu mir geschafft. So habe ich mir noch während der Veranstaltung direkt ein Hörbuch gekauft, was schon länger auf meiner Merkliste stand. Und so haben alle drei Autorinnen sich in meinem Lesetagebuch verewigen dürfen. Hiermit endete dann mein Programm für die Leipziger Buchmesse und ich ging ganz entspannt zur Unterkunft zurück. 

Rückblick und Fazit

Trotz einiger organisatorischer Schwierigkeiten bei der Unterkunft, war die Leipziger Buchmesse 2024 ein unvergessliches Erlebnis. Die Vielzahl an Begegnungen mit Autoren und Bloggern sowie die inspirierenden Veranstaltungen haben mich geprägt und ich freue mich bereits auf das Wiedersehen im nächsten Jahr

Unterkunftserfahrung

Die Unterkunft war zwar keine ideale Lösung, aber als Notlösung akzeptabel. Der Komfort ließ zu wünschen übrig, jedoch war die Lage günstig und die Ruhe angenehm. Auf diese wenigen Worte hat ChatGPT meine Ausführungen zusammen gekürzt. Doch ich bin ein Fan von Ausführungen und so kannst du dir hier wie versprochen meinen zweiten Blick auf die Unterkunft durchlesen.

Das Einzimmerapartment wird in der Regel von Monteuren genutzt, dementsprechend gab es gutes W-LAN und einen Fernseher, aber ansonsten ließ der Komfort zu wünschen übrig. Das Preis-Leistungsverhältnis passte überhaupt nicht. Wir haben für die vier Nächte in Summe knapp 960€ bezahlt. Dafür hatten wir ein Doppelbett und ein Schlafsofa, wobei ich sagen muss, ich habe sehr gut auf meinem Schlafsofa geschlafen ganz ohne Rückenschmerzen am nächsten Morgen. Wir hatten genau einen Schlüssel für das Zimmer, was bei unseren unterschiedlichen Abendveranstaltungen berücksichtigt werden musste. Es war aber auch der letzte Schlüssel für die Wohnung, so dass wir den am Sonntag morgen auch nicht einfach in den Briefkasten werfen konnten, zu dem es übrigens keinen Schlüssel mehr gab. Es gab noch genau drei Tassen im Schrank und drei Messer, denen nicht die Spitze fehlte, weil sie für andere Dinge verwendet wurden. Es gab eine relativ neue Pantryküche mit Induktionsplatten, die laut Vermieter aber nicht funktionierten. Tja, wenn man nur Töpfe in die Wohnung stellt, die nicht induktionsgeeignet sind ist das kein Wunder. Wir wollten ja zum Glück nur Frühstücken in der Wohnung. Das Bad war so naja. Es gab heißes Wasser, was man nur nach und nach auch etwas kühler bekam. Und das Waschbecken war der Knaller, dort lief das Wasser nur Tröpfchenweise ab. Also schon mal gar nicht, wenn man kurz vorher die Klospülung betätigt hatte. Also hieß es immer etwas warten. Aber für vier Nächte konnte man das aushalten. Was wirklich gut war, war die Lage der Wohnung und die Lautstärke bzw. Dämmung, denn man hörte weder Geräusche aus dem Haus noch die Straße nennenswert. Fazit, als Notlösung wegen der Hotelstornierung war es okay, aber nicht noch mal. Für nächstes Jahr haben wir da ein besseres Hotel reserviert.

Abschied und Ausblick

Mit vielen neuen Büchern im Gepäck und unvergesslichen Erinnerungen im Herzen verließ ich die Leipziger Buchmesse. Trotz einiger Herausforderungen war es ein Wochenende voller Begegnungen und Inspiration, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Persönlicher Dank und Einladung zum Austausch

Abschließend bedanke ich mich bei allen, für die vielen kurzen Begegnungen und lieben Worte, und lade euch ein, eure eigenen Erlebnisse und Highlights in den Kommentaren zu teilen. Hast du einen Bericht über die Buchmesser verfasst, dann verlinke sie doch gerne im Kommentar oder schreibe mir dein ganz persönliches Messe-Highlight.

Ein Reisebericht: Buch Berlin 2023

Wiedersehensfreude auf der Buch Berlin mit Lesungen und mehr

Am 30.09.2023 war es wieder soweit, die Buch Berlin öffnete in der Arena Berlin für zwei Tage ihre Tore. An etwa 270 Ständen konnte ich von unabhängigen Verlagen und Autoren ihre Bücher bewundern. In den Bereichen Nervenkitzel, Entspannen und Eintauchen fanden über 50 Lesungen statt, von denen ich gerade mal eine Handvoll besucht habe. Die Buchmesse stand ganz im Zeichen zur Bücherliebe und so fanden sich am Samstag morgen viele Besucher und Aussteller in einem Herz zur Aktion: Ein Herz für Bücher zusammen. Danach nahm die Buchmesse ihren Lauf.

Foto vom Herz aus Menschen mit Büchern auf der Buch Berlin 2023: Ein Herz für Bücher auf der Buch Berlin
© Pierre Adenis

Für mich startete sie wieder mit der Rätsel-Rallye von den Drei ??? Autoren Cally Stronk und Christian Friedrich. Der Auftrag lautete: Das Herz für Bücher, eine Kollektion von wertvollen Edelsteinen aus dem Paleonto Unlogischem Museum zu finden. Eine Horde Kinder und Blogger machten sich zusammen mit Schmalzlock Homealone auf die Suche nach den kostbaren Steinen. Ich fand es in diesem Jahr sehr spannend, den Kindern beim Ermitteln zu zuschauen, wobei ich zu gerne selbst aktiv ermittelt hätte. Aber ich wollte den Kindern den Spaß nicht nehmen. Zu gerne erinnere ich mich an unsere reine Bloggergruppe im letzten Jahr, wo wir zusammen mit Schmalzlocke durch die Halle geschritten sind. So war ich nicht ganz so traurig, als ich vorzeitig die Rätsel-Rallye verließ, da sie mit einer Lesung auf meinem Plan kollidierte.

Lesungen und Gespräche mit Autoren an 1. Messe-Tag

Die Rallye endete für mich direkt vor dem Lesebereich: Nervenkitzel. Hier bekam ich noch einen Sitzplatz und lauschte der Lesung von Anika Sawatzki aus ihrem Roman: Shooting Star if you leave me. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an gefesselt und so wanderte am Sonntag das Buch samt Widmung direkt in meinen Besitz. Damit verließ mich auch das letzte Bargeld, wobei ich die meisten Bücher digital kaufen konnte. Entweder hatten die Autoren ein Kartenlesegerät dabei oder man konnte ganz einfach per Pay Pal zahlen. So habe ich viel mehr Bücher gekauft, als was ich mir Bargeld eingeplant hatte. Im folgenden Video kannst du dir meine Ausbeute der Buchmesse auf Instagram anschauen.

Vom Nervenkitzel Lesebereich gelangte ich direkt in die Baker Street, in der Krimi, Thriller und Horror angesiedelt waren. Hier gab es für mich ein großes Hallo mit vielen liebgewonnen Autoren. So traf ich hier Dirk Osygus, den ich beim Selfpublisher Treffen in Leipzig kennenlernen durfte. Danach musste ich erst mal mit Andrea Wilk und Freya von Korff knuddeln und mich an ihrem Stand umschauen. Den hatte ich vorab schon im Video auf Instagram bewundert. Besonders gefreut habe ich mich dort über eine gebundene Ausgabe von CLEO.Remember me. Das Buch erscheint exklusiv in Kürze, aber ich durfte es bereits vorab lesen und bin ganz hin und weg von der Geschichte. So habe ich direkt ein paar Fotos für meine Rezension gemacht. Und noch das neueste Buch der Vielleicht Reihe von AD Wilk gekauft. Weiter ging es in der Reihe dann mit Hanna Paulsen und Melanie Amélie Opalka. Für erstere durfte ich schon öfter als Testleserin arbeiten und zweitere habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt. Von Amélie musste auch direkt ein Buch mit mir nach Hause fahren. 

Dann war es Zeit für die Lesung von Allie J Calm aus ihrem Roman: Every kiss of you. Da ich mich nicht aus der Baker Street lösen konnte, bekam ich leider keinen Stuhl mehr ab. So habe ich mich vorne auf den Fußboden gesetzt, um die Lesung nicht im Stehen genießen zu müssen. Die Lesung hat Lust auf das Buch gemacht, aber irgendwie habe ich es das ganze Wochenende nicht mehr an den Stand von Allie geschafft, um mir das Buch zu kaufen.

Vom Lesebereich Entspannen suchte ich mir über den Alexanderplatz wieder einen Weg zum Nervenkitzel. So hielt ich als erstes bei Ella Lane an und freute mich sehr über ein Buch von ihr. Es spielt in einer ganz ähnlichen Hütte, wie ich ihre von Instagram kenne. Ich bin gespannt und werde berichten. Danach freute ich mich sehr Jani Friese wiederzusehen. Mit ihr komme ich einfach immer wieder so leicht ins Gespräch. Mit Freude vernahm ich, dass drei ihrer Bücher in naher Zukunft als Hörbücher erscheinen werden. So habe ich mir direkt Postkarten und Leseprobe dazu mitgenommen, damit ich für spätere Fotos zum Hörbuch ein bisschen Cover Material habe. Ich liebe Hörbücher und das war irgendwie in den Gesprächen immer wieder Thema. Das Hören scheint gerade auch bei Autoren hoch im Kurs zu stehen bei jeglicher Beschäftigung im Alltag. Ich habe in diesem Jahr ca. 40% Hörbücher und 60% Bücher konsumiert. Bei mir ist beim Hausputz inzwischen immer ein Hörbuch am Start. 

Und schwups war meine Lücke zwischen zwei Lesungen wieder mit vielen angenehmen Gesprächen wie im Fluge vergangen. Schnell zog es mich wieder zum Nervenkitzel, wobei ich eigentlich gerade beschlossen hatte, im nächsten Jahr nur noch Romance auf meinem Instagram Kanal zu präsentieren, aber irgendwie waren die Lesungen bzw. Bücher im Bereich Nervenkitzel für mich diesmal spannender als aus dem Bereich Entspannen. Auf Eintauchen hatte ich nicht wirklich einen Blick geworfen, da mich Fantasy immer noch nicht reizt. Auf dem Plan stand Freya von Korff mit ihrem Roman: Blutstrafe. Den ersten Band habe ich kürzlich als Hörbuch verschlungen und freue mich schon, wenn im Herbst/ Winter der zweite Band auch als Hörbuch erscheinen wird. Die Lesung war dann aber etwas anders als angekündigt. Freya von Korff und A.D. Wilk lasen abwechselnd jeweils aus dem Buch der anderen. So durfte ich als erstes Andrea lauschen, während sie Blutstrafe laß und danach Freya und dem Thriller Joey. Die Performance der beiden war einfach großartig. Man merkt, dass beide eine Sprecherausbildung haben und ihre eigenen Bücher auch als Hörbücher einlesen. Ich höre beiden einfach gerne nur zu und freue mich immer wieder, wenn wir uns treffen.

Danach blieb ich direkt sitzen um Marley Alexis Owen alias Melanie Amélie Opalka und ihren Thriller: Der Stalker zu lauschen. Amélie hatte mich schon bei einer Live-Lesung auf Instagram von ihrem Buch überzeugt. Und so musste ich es mir einfach kaufen. Dies war für mich heute die letzte Lesung. Danach gönnte ich mir noch eine Portion Pommes und dann schlenderte ich durch die Reihen. Blieb noch kurz bei Annemarie Bruhns stehen und sprach mit ihr über ihre Bücher. Eins davon hatte ich gerade kürzlich meinem Patenkind zum Geburtstag geschenkt und versprach ihr eine Rückmeldung, wie es dem jungen Mann gefällt. Dann war aber irgendwie die Luft für heute raus. Ich hatte viele tolle Gespräche geführt und mir schwirrte der Kopf von den zahlreichen Eindrücken. 

So versammelte ich mich mit meinen lieben Bloggerkollegen, um den Abend gemeinsam ausklingen zulassen. Anja, Heike P., Heike S. und ich begaben uns ins La Cesta zum Abendessen. Das Essen war super lecker und so blieben wir nach dem Dessert auch noch auf einen Cocktail sitzen. Nach uns nach trudelten dort auch weitere Buchmessebesucher zum Essen ein. Irgendwann waren wir alle aber müde vom ersten Buchmessetag und freuten uns auf unsere Betten. Ein Reisebericht zu meiner Unterkunft folgt separat. Das Space Night Hostel war einfach so faszinierend, dass ich darüber nächste Woche in einem eigenen Beitrag berichten werde.

Lesungen und Gespräche mit Autoren am 2. Tag

Der zweite Messetag startete ganz entspannt. Ich traf Heike P. schon draußen und ging gemeinsam mit ihr und Dirk in die Arena Berlin. Da ich keinen wirklichen Plan für heute hatte, schlenderte ich mit Heike durch die Reihen und sprach über Bücher und Autoren. An vielen Ständen blieben wir stehen und stöberten in den Auslagen. So verließ mich immer mehr Geld und Bücher wanderten in meinen Besitz über. Meine klassische dreier Regel, die im vergangenen Jahr einzuhalten war, hatte ich gestern schon überschritten, da war es heute ganz egal (Das Ganze Ausmaß kannst du dir oben im Video ansehen). Also schlenderten wir von vorne nach hinten durch die Reihen bis es Zeit war für die Lesung von Melanie Amélie Opalka aus ihrem Roman: Mehr Meer statt Paartherapie. Ich habe das Buch bereits gelesen und hatte einfach Spaß bei der Lesung. Ich bin mal gespannt, wie Heike P. das Buch gefällt. Sie hat es sich im Anschluss direkt gekauft. Danach setzten wir unseren Weg durch die Reihen fort und gönnten uns draußen einen Pommes mit Mayo.

Anschließend begab ich mich ein letztes Mal in den Lesebereich Nervenkitzel um Dirk Osygus und seinem Roman: Selbstgerächt zu lauschen. Seine Lesung lebte durch Gestik, Mimik und besonders auch durch seine Stimme. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören, auch wenn das Buch mich leider nicht anspricht. Aber das Eine hat ja nicht immer etwas mit dem Anderen zu tun. Danach war für mich die Luft raus. Ich hatte viel mehr Geld ausgegeben als geplant. Ich habe mit allen gesprochen, mit denen ich sprechen wollte und so machte ich mich schon gegen zwei auf den Weg Richtung Hauptbahnhof. Dort habe ich mir ganz versteckt in der hintersten Ecke des Foodcourts einen Kaffee samt Blaubeer Muffin gegönnt und bin abgetaucht in den neuen Roman von AD Wilk. CLOE. Remember me hat mich ganz und gar in ihren Bann gezogen und so vergingen die eineinhalb Stunden, bis mein Zug fahren sollte wie im Fluge. 

Die Bahn startete pünktlich und mit einer nicht weiter nennenswerten Verspätung von vielleicht fünf Minuten kam ich kurz nach neun abends zu Hause an. Für mich war es ein spannendes und faszinierendes Wochenende. Ich freue mich jetzt schon auf die Buch Berlin vom 28.09. bis 29.09.24 im nächsten Jahr.

Foto von einem Stapel Bücher. Die Ausbeute der Buch Berlin 2023

Warst du auch auf der Buch Berlin? Verrate mir doch deine Eindrücke in den Kommentaren. Oder gebe mir einen Tipp, was ich nächstes Jahr am Freitag vor der Buch Berlin in der Stadt machen sollte!

Einzigartige Visitenkarten für die Buch Berlin 2023

Buchige Grußkarte als Visitenkarte

Heute geht es auf die Buch Berlin. Dafür brauchte ich natürlich wieder ein paar Goodies bzw. Visitenkarten. Im letzten Jahr hatte ich Visitenkarten mal anders gemacht. Doch da mich in diesem Jahr mein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule nicht so lange am Basteltisch sitzen ließ, habe ich mir eine einfachere Variante ausgedacht, die nicht weniger schön geworden ist.

Also, wenn du mich heute oder morgen in der Berlin Arena auf der Buchmesse triffst, darfst du dir gerne eine Karte von mir sichern, natürlich nur so lange der Vorrat reicht.

Für die Karten habe ich Papier von Stampin Up verwendet, das es schon lange nicht mehr im Katalog gibt und passend zu meinen Farben vom Logo ist. Die Stempel auf der Vorder- und Rückseite kommen von verschiedenen Anbietern, die in meinem Lese- und Bastelparadies einfach nicht fehlen dürfen.

Hast du schon mal deine Visitenkarten weiterverarbeitet?