Nina Miller


Autoreninterview

mit Nina Miller

Autorenfoto Nina Miller

Liebe Nina, stelle Dich meinen Lesern kurz vor!

Ich bin Nina. Kind der 90er. Ich habe Anglistik/Amerikanistik studiert. Ich liebe Wörter. Und ich schreibe. 

Deinen Debütroman: Bereit zu fliegen habe ich verschlungen. Und jetzt gerade am 24. September 2020 erschien deine Dilogie: Alles außer dir/ Alles außer uns. Magst du ein wenig zu den zwei Büchern sagen? (Die Bücher habe ich am ende des Interviews verlinkt.)

In der Dilogie geht es um Nicky, die ihr Leben in New York aufgibt und ganz von vorne in den Hamptons anfängt. Das Mekka der Reichen und Schönen ist fortan ihr neues Zuhause – eigentlich hat sie einen ganz guten Start … bis sie auf Liam trifft, der ihren Neuanfang direkt durcheinanderbringt. Warum genau? Das müsst ihr selbst herausfinden :)

Wie bist du darauf gekommen, deine Dilogie zu Nicky & Liam an einem Tag zu veröffentlichen? Ich persönlich finde es einfach nur gut.

Ich hatte nie geplant, eine Dilogie zu schreiben. Irgendwann nach ungefähr 400 Seiten habe ich gemerkt, dass ich dieses Mal nicht mit einem Einteiler auskommen werde, weil die Geschichte mehr Worte braucht, um vollständig erzählt zu werden. Also wurden es zwei Teile – ich habe sie zeitgleich veröffentlicht, weil ich es mir nicht „erlauben“ kann, Leser warten zu lassen … dafür bin ich viel zu unbekannt als Autorin. Das ist der einfache, knallharte und unromantische Grund. ;)

Als Kind wollte ich unbedingt zu See fahren und Kapitän werden. Doch außer Urlaub auf See ist daraus nichts geworden. Was war dein Berufswunsch als Kind? Stand für dich da das Schreiben schon auf dem Programm?

Tatsächlich habe ich schon immer gerne geschrieben. Worte haben mich schon immer fasziniert, aber vor 2016 war ich nie im Bereich des kreativen Schreibens unterwegs. Und dann habe ich mein erstes Skript angefangen (das ich übrigens nie beendet habe, weil zwischenzeitlich die Idee zu „Bereit zu fliegen“ meine Gedanken übernommen hat) und seitdem begleitet mich das Schreiben.

Wo schreibst du deine Bücher? 

Ich schreibe tatsächlich immer ganz langweilig am Schreibtisch, manchmal noch im Bett, aber nie woanders. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die im Café oder sonst wo schreiben, sondern zuhause. Unterwegs notiere ich höchstens mal ein paar Ideen, aber ich schreibe immer zu Hause – meistens mit einer Flasche Pepsi und nachts.

Es ist mir bei einer Rezension noch nie so schwer gefallen nicht zu Spoilern. Wie lange hast du für die Klappentexte gebraucht? Sie sind so schön neutral gehalten und verraten einfach nichts zum eigentlichen Thema im Buch.

Die Klappentexte habe ich nicht alleine geschrieben, sondern zusammen mit meinen Lektorinnen. Wir haben schon ein paar Anläufe gebraucht, damit wir nicht zu viel verraten, aber wir fanden es wichtig, dass der Leser so neutral wie möglich an die Geschichte gehen kann, damit er die Schritte zusammen mit Nicky gehen kann. Und ich denke, das haben wir geschafft :)

Auch Autoren müssen mal eine Pause vom Schreiben machen. Was ist deine liebste Ablenkung vom Schreibtisch?

Kommt ein wenig auf meine Laune an … mit Freunden treffen, Sport oder Netflix. Ansonsten reise ich gerne oder spiele Poker … wobei ich das auch am Schreibtisch mache ;)

Welches Buch liegt aktuell auf deinem Nachttisch?

Die Biographie von Lady Diana.

Deine Dilogie ist jetzt seit ein paar Wochen auf dem Markt. Welche Stimmung herrscht gerade bei dir? 

Die ersten Tage sind natürlich immer aufregend, weil man das Ranking und die Reaktionen beobachtet. Man ist gespannt, wie das Buchbaby, mit dem man so viel Zeit verbracht hat, bei anderen Menschen ankommt. Und dann lässt man es langsam los und konzentriert sich auf das nächste Buchbaby … :) 

Ich bin ja gar nicht neugierig, aber ich wüsste zu gerne an welchem Projekt du gerade arbeitest?

Bisher kann und will ich noch gar nicht so viel verraten, weil ich selbst noch nicht ganz genau weiß, wie die Reise genau verlaufen wird. Einige Blogger haben gesagt, dass die Dilogie kein gewöhnlicher New Adult Roman sei, sondern irgendwie „anders“. Und ich könnte mir vorstellen, dass das auch auf meinen nächsten Roman zutreffen könnte.

Liebe Nina, vielen Dank für das Interview und deine Dilogie, die mir echt ans Herz ging.

Sehr gerne! Ich habe zu danke!

Bücher von Nina Miller

Janet Zentel


Autoreninterview

mit Janet Zentel

Foto der Autorin Janet Zentel mit ihrem Kinderbuch Igeldi: Hurra, endlich ist der Igel da

Liebe Janet, stelle Dich meinen Lesern kurz vor!

Hallo ihr Lieben,
ich bin Janet, 33 Jahre jung und lebe mit meinem Mann, unserer Tochter und unserem Labrador Balu im schönen Schwarzwald. Gerade bin ich Hochschwanger und wir warten sehnsüchtig auf unserenFamilienzuwachs :-). Wenn du das hier liest ist unser kleiner Schatz vermutlich schon auf der Welt. Ich leide unter dauerhaftem Fernweh und liebe es die Welt zu entdecken. Ich bin am liebsten in der Natur unterwegs und lange Spaziergänge mit unserem Hund sind für mich pure Entspannung. Und natürlich bin ich Büchersüchtig. Ich liebe es zu lesen aber noch mehr liebe ich es selbst zu schreiben.

Bei deinem Roman: Mit Quietscheente auf Weltreise wurde direkt mein Fernweh Herz erwärmt. Ich habe deine Highlights der Weltreise im Buch gelesen. Magst Du meinen Lesern ein Ziel der Weltreise schon mal verraten?

Foto mit Janet Zentel in Tonga

Gar nicht so einfach hier genau ein ZIel rauszusuchen, denn es gab so viele großartige Länder und Momente. Aber ich entscheide mich für Tonga. Diese kleine wundervolle Insellandschaft, die Menschen und die Erfahrung auf der einsamen Insel zusammen mit den Walen ist für immer sehr tief in meinem Herzen verankert.

Als Kind wollte ich unbedingt zu See fahren und Kapitän werden. Nun erfülle ich mir den Seereisewunsch einmal im Jahr mit einer Kreuzfahrt, um so in Etappen die Welt zu entdecken. Was ist deine liebste Art zu reisen?

Wie schön, dass du auch deine Träume lebst – und das mit dem Kapitän werden finde ich ja sehr spannend! Tatsächlich ist meine liebste Art zu Reisen genauso, wie wir es auf der Weltreise gemacht haben. Einfach nur mit einem Rucksack losgehen und am besten noch nicht mal wissen wo die Reise hingeht und wie genau man dort hinkommt :-).

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Seit ich schreiben kann, habe ich angefangen Tagebuch zu schreiben – das war in der ersten Klasse. Ich habe dieses Buch noch und es zaubert mir beim durchblättern immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht.In der Schule habe ich es geliebt Aufsätze zu schreiben und wurde immer für meine Kreativität gelobt, während Diktate nicht wirklich zu meinen besten Leistungen zählten. Während der Schulzeit habe ich
mehrere Schreibwettbewerbe gewonnen und an meinem Abschlussaufsatz,den ich erst Jahre später abholte hing eine Karte der Co-Korrektorin: Habe noch nie so einen tollen Aufsatz gelesen. Ich hoffe du machst was aus deinem Talent.Tatsächlich hat dieser Satz für mich den Anstoß gegeben. Ich hatte schon länger den Wunsch ein Buch zu schreiben und ab da setzte ich ihn tatsächlich um.

Wo schreibst du deine Bücher? Magst du mir ein Bild davon zeigen?

Bis vor kurzem war ich noch „Die wandelnde Schreiberin“ wie ich mich gerne bezeichnete. Ich schrieb nämlich überall, wo es eben gerade ging. Am Küchentresen, am Esstisch, im Garten, auf der Couch…Seit Juni bin ich nun überstolze Besitzerin einer eigenen Schreibhütte in unserem Garten. Das war immer mein großer Traum :-)
Zum Schreiben gehört für mich übrigens immer meine Dose Cola Light (furchtbares Laster, aber es ist mein Ritual ;-)).

Auch in deinem Liebesroman „Wolkenblick“ geht es unter anderem um eine Weltreise, magst du das Buch mit drei Sätzen kurz vorstellen?

Wolkenblick ist mein absolutes Herzensprojekt. Es ist mein erstes Buch und sehr, sehr emotional.Ich nehme meine Leser mit auf eine Reise um die Welt und zu sich selbst.
Dabei gehe ich der Frage auf den Grund, ob wir wieder glücklich werden können, wenn wir den wichtigsten Menschen in unserem Leben verlieren…

An welchem Projekt schreibst du gerade?

Mein aktuelles Projekt ist „MamaHoch3“. Auch ein absolutes Herzensprojekt von mir. Als ich das erste Mal Mama geworden bin habe ich mich in einer Welt wieder gefunden, die ich so nicht erwartet habe.Voll von Vorurteilen, Missgunst und Lügen…Ich war entsetzte über die Einmischung von Außen. Das fängt schon in der Schwangerschaft an, geht weiter mit der Geburt (natürlich vs. Kaiserschnitt) und sobald das Baby da ist (stillen vs. Flasche) usw.
Mit MamaHoch3 möchte ich zeigen, dass wir alle unterschiedliche Menschen sind. Das bedeutet unterschiedliche Mamas, mit unterschiedlichen Werten, mit unterschiedlichen Kindern, mit unterschiedlichen Erfahrungen usw. und doch lieben wir alle unsere Kinder.Ich wünsche mir mehr Verständnis und zusammenhalt unter Mamas :-).
Und im Frühjahr erscheint mein erster Psychothriller – darauf freue ich mich schon sehr :-):

Neben den Romanen hast du noch Kinderbücher geschrieben. Was macht für dich das besondere, am Schreiben eines Kinderbuches aus?

Ganz klar die Zielgruppe und die Illustrationen dazu. Kinderbücher zu Schreiben macht mir ganz besonders viel Freude, weil dazu durch meine Illustratorin meine geschriebenen Worte auch gleichnoch in Bildern entstehen. Das ist wirklich wie Magie.Und dann natürlich die wundervolle Zielgruppe. Mit Igeldi war ich auf Buchreise durch zahlreiche Kindergärten. Es hat so viel Spaß gemacht und man weiß einfach nie, was einen erwartet :-).

Mein Blog befasst sich mit meiner Lesesucht und meiner Kreationen
aus Papier. Hast du neben dem Schreiben noch eine Kreative Ader?

Diese Papierkunst finde ich ja super toll! Ich bin generell ein sehr kreativer Mensch, probiere ständig neue Dinge aus. Ich gieße zB auch Figuren und Buchstaben aus Steinsand. Immer wieder ein sehr
schönes Geschenk zur Geburt :-).

Auch Autoren müssen mal eine Pause vom Schreiben machen. Was ist deine liebste Ablenkung vom Schreibtisch?

Das fällt mir tatsächlich schwer. Wenn ich eine Idee habe, muss ich diese auch festhalten und mein Gehirn ist irgendwo immer bei meinen Geschichten / im Schreibmodus.
Am besten Entspannen kann ich mich aber in der Badewanne mit einem richtig schönen Hörbuch (Psychothriller bevorzugt;-)).

Welches Buch liegt aktuell auf deinem Nachttisch?

Ich lese fast nur noch mit dem Kindle oder Hörbücher. Auf dem KIndle: Kind der 90er von Michele Voigt – ich durfte sie auf ihrer Buchreise begleiten und ihr wundervolles Buch ist gerade
frisch geschlüpft! Und als Hörbuch: „Die gute Tochter“ von Karin Slaughter.

Liebe Janet, vielen Dank für das Interview.

Ich danke dir von Herzen!


Quellen:
Fotos und Cover Original: ©Janet Zentel

Susan Carner

Autoren Interview

mit Susan Carner

Foto der Autorin Susan Carner

Liebe Susan, stelle Dich meinen Lesern kurz vor!

Also, ich bin Susan, komm aus Graz, liebe meine Heimat, wohne aber gerne in Berlin, denn ich bin grundsätzlich Weltenbummler. Könnte auch in London oder New York leben, was ich vielleicht irgendwann auch tue. Meine Urlaubsliebe gilt natürlich Mallorca, hab ich 2015 für mich entdeckt und lieben gelernt. Ansosnten hab ich schon in Indien, der Ost-Küste der USA und Saudi Arabien gelebt, jeweils aus beruflichen Gründen. Meine Krimis spielen auch grundsätzlich an Orten, die ich gut kenne.

Ich habe von dir „Mallorquinische Leiche zum Sa Rua“ gelesen. Und konnte so ein paar Orte auf Mallorca aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen. Was macht für dich den besonderen Reiz der spanischen Insel aus?

Die Leichtigkeit! Ich fühle mich dort wie von allen Zwängen befreit (nicht, weil ich zu viel Sangria trinke 😉) Es ist so heiter, die zauberhafte Landschaft, das elegante Palma, die traumhaften Strände … die Mischung macht es aus. Und ich habe für mich einen Flecken gefunden, wo ich mich besonders heimisch fühle. Ein Resort im letzten Winkel von Paguera. Ein Paradies. Da spielen auch meine Mallorca-Krimis …

Als Kind wollte ich unbedingt zu See fahren und Kapitän werden. Doch außer Urlaub auf See ist daraus nichts geworden. Was war dein Berufswunsch als Kind? Stand für dich da schon das Schreiben auf dem Programm?

Nein. Ich habe nie davon geträumt, Schriftstellerin zu werden. Das kam sozusagen über mich. Beim Schwimmen im Pool in dem oben erwähnten Resort in Paguera, welches in der Mallorquinischen Leiche als Kulisse dient, ist vor meinem geistigen Auge eine Leiche aufgetaucht … und ein kompletter Mordfall mit Motiv und Täter war in meinem Kopf. Frag mich nicht, warum. Das habe ich aufgeschrieben, ist aber in der Schublade versteckt geblieben, bis mich eine Idee zu „Mord am Campus“ doch dazu gebracht hat, einen Krimi zu schreiben. Ja, und jetzt erscheint bald mein fünfter …

Wo schreibst du deine Bücher? Magst du mir ein Bild davon zeigen?

Meist in meiner Berliner Wohnung am Balkon …

Foto vom Arbeitsplatz der Autorin Susan Carner

Du hast inzwischen ein paar Bücher veröffentlicht. Welches liegt dir davon am meisten am Herzen?

Das erste … Mord am Campus. Es war unheimlich schwer, diese Gerichtsszene zu schreiben. Ich bin immer noch stolz auf mich …😉 Und vor allem, dass ich mich an die Veröffentlichung getraut habe… Aber auch „Der Tiergartenmörder“ liegt mir am Herzen. Weil es aktuelle Probleme in Berlin aufgreift und Menschen zum Nachdenken bringt. Meine Mallorca-Krimis mag ich aber auch sehr …😉 Weil sie die Leichtigkeit Mallorcas widerspiegeln und die zauberhafte Insel in ihren schönsten Farben darstellen 😊.

Gibt es bald ein neues Buch von dir oder magst du kurz verraten an welchem Projekt du gerade arbeitest?

Ich arbeite parallel an verschiedenen Projekten … als nächstes (Spätsommer) wird eine Fortsetzung der Mallorquinischen Leiche erscheinen. Höchst dramatisch handelt sich Kommissarin Mercédès Mayerhuber durch einen Fall, der um die Johannissnacht in Paguera spielt. Ein kleines Mädchen verschwindet … Parallel schreibe ich auch an einem Corona-Krimi 😉 Eigentlich hatte ich zwei andere Berlin-Fälle für Kommissarin Rebecca Winter aus „Der Tiergartenmörder“ im Kopf, aber Corona kam dazwischen. Und wie du ja weißt, sind meine Berlin-Krimis Momentaufnahmen unserer Zeit …

Mein Blog befasst sich mit meiner Lesesucht und meiner Kreationen
aus Papier. Hast du neben dem Schreiben noch eine Kreative Ader?

Ich weiß nicht, ob man das kreativ nennen kann … ich unterrichte ja in der Erwachsenenbildung und da macht es mir unheimlich Spaß, Konzepte zu entwerfen, wie ich den Stoff an meine Studierenden weitergeben kann. Das ist oft auch sehr kreativ mit praktischen Beispielen 😉

Auch Autoren müssen mal eine Pause vom Schreiben machen. Was ist deine liebste Ablenkung vom Schreibtisch?

Lesen! Definitiv, um das Lieblingswort meines Co-Kommissars Miquel aus der Mallorquinischen Leiche zu verwenden. Und zwar Krimis. Ich liebe Felicitas Mayall und ihre Kommissarin Laura Gottberg. Und als Frau Mayhall plötzlich starb und keine weiteren Bände erschienen sind, war ich unheimlich traurig. Also habe ich kurzerhand zwei eigene Kommissarinnen erschaffen 😉

Welches Buch liegt aktuell auf deinem Nachttisch?

„Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern.“ von Randi Crott. Es ist kein Liebesroman, denn solche Bücher sind nichts für mich, sondern ein historischer Tatsachenroman über ein norwegisches Mädchen und einen deutschen Soldaten, der als Halbjude auch in Hitlers Dienst musste und in Norwegen stationiert war. Als Historikern bin ich ein Fan von Büchern, die sich mit unserer nahen Vergangenheit beschäftigen. Mein Lieblingsbuch ist „Die Welt von Gestern“ von Stefan Zweig, und die Bücher von Stefanie Zweig (die zwei sind nicht verwandt), in der sie sich mit ihrer eigenen jüdischen Vergangenheit auseinandersetzt. Sehr berührend und authentisch. Sollten alle lesen, die meinen, Flüchtlinge aus politischen Gründen sollten zu Hause bleiben …

Liebe Susan, vielen Dank für das Interview. Ich bin mal gespannt, wann ich das nächste Mal nach Mallorca reisen darf. 

Es war mir eine Freude, liebe Kerstin. Bis bald in Mallorca.


Hast du jetzt auch Lust bekommen auf die schöne Insel Mallorca zu reisen? In meiner Rezension zu „Mallorquinische Leiche zum Sa Rua“ kannst du einen kleinen Vorgeschmack bekommen.

Mehr über die Autorin und ihre Bücher findest du auf ihrer Homepage: https://www.susancarner.com/


Quellen:
Bilder im Fließtext: © Susan Carner


Joyce Summer


Autoreninterview

mit Autor

Joyce Summer
©Joyce Summer

Liebe Joyce, stelle Dich meinen Lesern kurz vor?

Moin, ich bin eine Hamburger Krimiautorin, die seit 2014 Krimis
schreibt. Meine Bücher spielen aber nicht im kühlen Norden, sondern
dafür zieht es mich immer in südliche Gefilde. Durchaus möglich, dass
ich bald Hamburg den Rücken kehre und ganz in den Süden entschwinde.
Sozusagen auf den Spuren meines Comissários wandle …  

Mit der Anfrage für ein Wimmelbild zu deinem Roman „Tod am Kap“ kamen wir 2019 das erste Mal in Kontakt. Wie bist du auf meine Sketchnotes oder Wimmelbilder, wie du sie nennst aufmerksam geworden?

Ich hatte auf Instagram gesehen, wie die du eines der Bücher meiner Freundin Eva „bemalt“ hast. Das hat mir so gut gefallen, da dachte ich, wäre doch
schön, wenn mein Captain Pieter oder mein Comissário Avila auch so ein
Wimmelbild bekommt.  

In meinem letzten Urlaub durfte ich „Tod am Kap“ lesen. Der Roman entführte mich nach Kapstadt. Für mich ist Reisen nicht nur in Büchern ein wertvolles Gut. Wie bist du auf Kapstadt und auf Madeira als Spielorte für deine Kriminalromane gekommen?

Die Idee zu meinem ersten Krimi hatte ich schon vor fast neun Jahren, als ich für
meine Lieblingsinsel, Madeira, keine passende Urlaubslektüre fand. Da dachte ich, wieso schreibst du nicht einfach über diese Insel.
Irgendwann hatte ich auch Lust, von einem anderen meiner Lieblingsländer zu schreiben, so ist mein erster Südafrikakrimi entstanden. Dort geht es natürlich sehr viel härter zu als auf dem idyllischen Madeira. Und mein Ermittler ist auch nicht unsportlich und gemütlich, sondern genau das Gegenteil als Kapitän eines Rugbyteams.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht? Und an welchem Projekt schreibst du gerade?

Bisher habe ich fünf Krimis und eine Kurzgeschichte veröffentlicht. Im
Juli soll dann mit »Madeiraschweigen« der dritte Teil meiner Comissário
Avila Reihe herauskommen. Diesmal muss sich der arme Avila unter dem
Motto »Schöner Morden auf der Blumeninsel« mit einem Mord im Umfeld
einer Schönheitsfarm auseinandersetzen. Ein historischer Gast der Insel,
die sehr viel Wert auf Schönheit legte und dafür berühmt war, kommt auch
vor …
Parallel habe ich schon meinen neuen Südafrikakrimi im Blick. Da sollen
die Leser Captain Pieter Strauss in die Karoo folgen.

In einem Gespräch während der Ersatzveranstaltungen der Leipziger
Buchmesse hast du gesagt: „Der Leser muss miträtseln können“. Das
Miträtseln macht für mich einen Krimi erst so richtig spannend. Wie
schaffst du es, genau das richtige Maß an Informationen zu geben, dass ich als Leser so schön mit raten kann?

Ich plotte meine Bücher von vorne bis hinten durch. Dazu gehört auch das
Streuen von Hinweisen und natürlich jede Menge falsche Fährten. Ich
selber bin immer enttäuscht, wenn ich einen Krimi lese oder sehe, in dem
am Ende der Mörder aus dem Hut gezogen wird. Es ist doch unfair, wenn
der Kommissar andere Hinweise hat, als der Leser. Gut finde ich es, wenn
ich es sogar schaffe, dem Leser mehr Hinweise zu geben als dem Kommissar
und er trotzdem lange nicht weiß, wer der Mörder ist …

Ich lese zum Ausgleich zu meiner Arbeit in der Apotheke, die seit Wochen viel Fingerspitzengefühl erfordert. Was ist dein Ausgleich zum
Autorenalltag und zu deinem Beruf?

Lesen ist für mich auch immer ein wichtiger Ausgleich. Obwohl ich durch
meinen Beruf mittlerweile Bücher anders lese als früher. Aber auch der
Sport darf nicht zu kurz kommen. Am meisten genieße ich es, wenn ich mit
dem Rennkajak über die Alster oder entlang der kleinen Alsterkanäle
fahre. Es ist unglaublich, wie dann der Kopf frei wird. Und wenn ich
ganz viel Glück habe, fliegt sogar ab und zu ein Eisvogel vorbei. Zum
Glück wird das jetzt wieder mit ein paar Einschränkungen möglich sein.
Ich freue mich schon sehr aufs Wasser.

Mein Blog befasst sich mit meiner Lesesucht und meiner Kreationen
aus Papier. Hast du neben dem Schreiben noch eine Kreative Ader?

Da das Schreiben ja mittlerweile mein Fulltimejob ist, bleibt dafür wenig Zeit. Allerdings versuche ich mich immer mal bei Marketingaktionen an dem Basteln von Kollagen oder witzigen Bildern. Das macht viel Spaß.

Bei mir häufen sich die Bücher auf dem Nachttisch. Von Liebesroman
bis Thriller ist fast alles dabei. Welches Buch liegt bei dir gerade auf
dem Nachttisch?

Ich habe mehrere Krimis von Schriftstellerkollegen und -freunden bei mir
liegen. Auch wartet von Haruki Murakami »Von Beruf Schriftsteller« und
»Tanz mit dem Schafsmann« auf mich. Ich finde seine surrealistische Art
zu schreiben, gepaart mit abstrusen Kriminalsträngen, einfach toll.

Liebe Joyce, vielen Dank für das Interview. Ich freue mich schon auf eine virtuelle Reise nach Madeira irgendwann in einem deiner Kriminalromane.

Cover vom Buch: Madeirasturm von Joyce Summer

Inhaltsangabe zum Roman: Madeirasturm

STÜRMISCHE ZEITEN FÜR DEN COMISSÁRIO

Ein Sturm braut sich über der Atlantik-Insel zusammen und im Hafen von Funchal wird die Leiche eines Touristen angespült. Hat der junge Mann wirklich nur das tobende Meer unterschätzt?

Comissário Avila hat kein gutes Gefühl bei der Sache, aber er kann sich nicht darum kümmern: Ein romantisches Wochenende mit seiner Frau in Madeiras malerischer Bergwelt steht an. Doch nicht nur der aufziehende Sturm stört die Idylle: Im Hotelpool schwimmt plötzlich die Leiche einer jungen Frau.

Von der Außenwelt abgeschnitten versucht Comissário Avila den Mörder zu finden – ein Wettlauf gegen die Zeit, denn inmitten des tosenden Sturms jagt der Mörder schon sein nächstes Opfer – und das betrifft Avila ganz persönlich …

Bibliografie

Autor: Joyce Summer
Genre: Kriminalroman
Reihe: Avila Mysteries 2
Verlag: Selfpublishing/ Books on Demand
ISBN: 978-3748157175
Erscheinungsdatum: 06. August 2019
Format: erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 332


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Joyce Summer

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Vom Flüchten von Cordula Gartmann

Autoreninterview

mit Cordula Gartmann

https://www.facebook.com/kerstinskartenwerkstatt/posts/2793728170710391

Liebe Cordula, stelle Dich meinen Lesern kurz vor? 

Ich bin 51 Jahre alt, lebe in Hamburg und bin hauptberuflich Texterin im Bereich Social Media. 

Dein Roman „Vom Flüchten“ erschien letztes Jahr im Juni und steht aktuell auf der Longlist Contemporary 2020 des Skoutz-Awards. Magst du deinen Roman meinen Lesern mit 5 Sätzen schmackhaft machen? 

Ich schildere aus der Sicht der 13jährigen Janne Flucht und Vertreibung zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Janne erlebt dabei die Schrecken des Krieges, aber auch den Zusammenhalt in der Familie, die Stärke der Frauen. Die Frauen haben damals Unglaubliches geleistet; gekämpft, sich gegenseitig unterstützt, nie aufgegeben. Und ihre Familien durchgebracht. 

Das Thema Flüchten ist heute wieder so allgegenwärtig wie zum Ende des zweiten Weltkrieges. Meine Großmutter floh damals aus Oberschlesien nach Schleswig- Holstein. Sie hat zu ihren Lebzeiten nicht viel darüber gesprochen. Wie viel persönliche Erlebnisse deiner Eltern von der Flucht sind in die Geschichte mit eingeflossen? 

Es ist sehr viel aus meiner Familie mit eingeflossen. Meine Eltern waren noch kleine Kinder, als sie flüchteten. Es hat sie sehr geprägt und damit auch mich. Sein Zuhause zu verlieren, zu flüchten, Menschen sterben zu sehen, ist eine traumatisierende Erfahrung. Entstanden ist das Buch aber aufgrund einer Erzählung meiner Patentante. Sie ist im Winter 1943 fast erfroren und erzählte mir das so nebenbei am Telefon. Ich hatte mich über den kalten Winter beschwert und sie meinte „Kalt? Du hast noch nie einen kalten Winter erlebt. So wie 1943, als wir fast erfroren sind.“ Ich habe mich dann lange mit ihr unterhalten, recherchiert, nachgeforscht. Vieles aus den Erzählungen meiner Eltern ist mit einfließen lassen.Und so entstand das Buch.

„Vom Flüchten“ ist dein Debütroman. Schreibst du gerade an einem weiteren Buch? Magst du zu deinem aktuellen Projekt schon etwas verraten?

Die eigentliche Arbeit beginnt eigentlich nach der Veröffentlichung eines Buches. Wobei mir eine schwere Krebserkankung dazwischen gekommen ist. Da ich keinen großen Verlag hinter mir habe, muss ich selber Lesungen organisieren, Buchblooger dafür gewinnen, mein Buch vorzustellen und so weiter. Im Moment bin damit beschäftigt, eine Online-Lesung vorzubereiten. Ein weiteres Buchprojekt habe ich schon im Kopf. Ich habe in den 90ern eine Zeit in den USA verbracht. Über diese Zeit möchte ich gern schreiben. Ein ganz anderes Thema also. Außerdem habe ich vor kurzem auf meinem Blog feinetexte.org eine Kurzgeschichte für Kinder veröffentlicht. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich könnte mir vorstellen, ein Kinderbuch mit Kurzgeschichten zu schreiben.

Ich lese zum Ausgleich zu meiner Arbeit in der Apotheke, die gerade aktuell viel Fingerspitzengefühl erfordert. Was ist dein Ausgleich zum Autorenalltag und zu deinem Beruf? 

Mir ist Musik sehr wichtig- von Alternative Rock bis Jazz. Außerdem fotografiere ich gern und habe einen Instagram-Account. Und ich bin sehr gern in der Natur und am Meer.

Mein Blog befasst sich mit meiner Lesesucht und meiner Kreationen aus Papier. Hast du neben dem Schreiben noch eine Kreative Ader?

Ich koche leidenschaftlich gern und habe einen vegetarischen Foodblog namens „Die Grüne Seele.“ (http://grueneseele.blog)

In diesem Jahr habe ich für mich die Familien- und Historischen Romane wiederentdeckt. Welches Buch liegt bei dir gerade auf dem Nachttisch?

„The Year of the Monkey“ von Pattis Smith – als Hörbuch. Ich liebe ihre Musik und ihre Bücher. Da sie so eine tolle Stimme hat, höre ich ihre Bücher gern im Original.

Liebe Cordula, vielen Dank für das Interview. Ich freue mich schon darauf, ein wenig Lesezeit zu finden, um in deinen Roman abzutauchen. Der Klappentext verspricht schon mal eine spannende Geschichte. 

Vom Flüchten

Klappentext

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges muss die 13jährige Janne ihr Zuhause zusammen mit Mutter, Tante und Geschwistern verlassen; sie fliehen vor den anrückenden russischen Soldaten. Nach einer aufreibenden Reise gelangen sie auf einen Bauernhof in Lübgust. Dort leben sie sich langsam ein. Doch können sie dort bleiben? Kommt nach der Flucht noch eine Flucht und wie wird diese aussehen?
Janne muss schnell erwachsen werden. Sie erlebt die Schrecken des Krieges , aber auch den Zusammenhalt in der Familie, die Stärke der Frauen, die sich durchkämpfen, anpassen, nie aufgeben

Bibliografie

Autor: Cordula Gartmann
Genre: Familiengeschichte
Verlag: epubli
ISBN: 9783748555377
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2019
Seitenzahl: 128
Leseexemplar: Nein


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Cordula Gartmann


LBM20Reloaded: Rückblick

#lbm20reloaded #fakriroonline #leidernichtleipzig

Rückblick zur Onlineversion der Leipziger Buchmesse

Meine Fahrt zur Leipziger Buchmesse fiel aus bekannten Gründen ins Wasser. Ich habe meine unverhofften freien Tage zu Hause verbracht. Ganz schnell war für mich klar, ich werde mich an einer Online Aktion beteiligen. So habe ich ganz schnell dem Aufruf von fakriro gefunden und bin der Aktion gefolgt. So gab es bei mir vom 12.03. bis zum 15.03. ein paar Buchvorstellungen, Interviews mit Autoren und eine Verlagsvorstellung. Ich habe mich sehr über den Austausch mit den Personen gefreut. Und habe so ganz andere Menschen digital getroffen, mit denen ich mich in Leipzig vermutlich nicht unterhalten hätte. Denn für Leipzig wollte ich mir digital bekannte Personen endlich mal Live erleben. Ich hoffe jetzt, dass ich all die neuen Kontakte bei der Leipziger Buchmesse 2021 treffen kann.

Falls du einen Beitrag verpasst hast, weil du wie ich auch das gute Wetter am Wochenende draußen genossen hast, habe ich hier eine Übersicht aller meiner Beiträge für dich.

Übersicht meiner Beiträge zur #lbm20reloaded

Logo MAIN Verlag
Logo MAIN Verlag

Der MAIN-Verlag hat sich meinen Fragen gestellt und bietet besonders den queeren Autoren ein Zuhause.
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Dein Fleisch und Blut - Cover

Nicole Makarewicz hat den Thriller: Dein Fleisch und Blut mit zu mir gebracht. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte.
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Cover_Meersehnsucht von Morgan Stern

Morgan Stern entführt uns mit dem Roman: Meersehnsucht an die Küste. Kann die Protagonisten nach ihrem Aufenthalt in der Psychiatrie gegen ihre Depression und Ängste bestehen?
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Torine Mattutat Bernsteinfunkeln Dieses Mal für immer?

Torine Mattutat hat zwei Romane im Gepäck, die den Leser an die Ostsee entführen. Für die Bernsteinfunkeln Romane „Dieses Mal für immer?“ und „Kopfüber“ hat mir die Autorin einige Textschnipsel zur Verfügung gestellt.
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Toni Flohr: Das Leben hatte andere Pläne Cover

Toni Flohr hat mir ihr Buch „Das Leben hatte andere Pläne“ zur Verfügung gestellt. Das Rezensionsexemplar wartet jetzt auf meinem Nachttisch auf entsprechende Lesezeit. Worum es in dem Roman geht findest du schon mal in der Buchvorstellung.
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Zitronengelb von Stefanie Brunswick mit Klappentext

Auf die Reise nach Australien mit dem Roman Zitronengelb von Stefanie Brunswick freue ich mich schon sehr. Das Rezensionsexemplar fährt mit mir in den nächsten Urlaub.
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Autorin: Magret Kindermann mit dem Buch Killing Zombies an Kissing You
Autorin: Magret Kindermann

Magret Kindermann hat sich meinen Fragen gestellt. Sie verrät warum ihre Bücher nicht einem einzigen Genre zugeordnet werden können. Mehr erfährst du im Interview.
Klicke hier zum Beitrag.

Autorin Lina-Marina Lou
Autorin: Lina-Marina Lou

Die Autorin Lina-Marina Lou stellt im Interview ihre Bücher „Den Träumen ganz nah“ und „Winter Wunder Weihnachtswelt“ vor.
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Saskia mit Unendlichkeitsreihe_Schrift
Autorin: Saskia von der Osten

Mein Beitrags Wochenende beschließe ich mit der Autorin Saskia von der Osten und ihrer Unendlichkeits- Reihe. Im Interview verrät Saskia ihr neuestes Projekt und wie die Bücher ihrer Unendlichkeits-Reihe zueinander passen. Sie ist ein kreativer Mensch und liebt die Fotografie.
Klicke hier zum Beitrag.

Wie du siehst gab es viel zu entdecken auf meinem Blog. Auch außerhalb habe ich viel gelesen, gehört und geschaut. Unter den Hashtags #lbm20reloaded #fakriroonline oder auch #leidernichtleipzig findest du auf Facebook und Instagram noch ganz viele weitere Beiträge, die als Alternative zur Leipziger Buchmesse entstanden sind. Viele Autoren, Verlage und Dienstleister haben ihr Angebot digital präsentiert. Ich werde jetzt den Abend mit stöbern ausklingen lassen. Und hoffe auf meinen ersten Besuch der Leipziger Buchmesse in 2021.