Ein Reisebericht: Buch Berlin 2023

Wiedersehensfreude auf der Buch Berlin mit Lesungen und mehr

Am 30.09.2023 war es wieder soweit, die Buch Berlin öffnete in der Arena Berlin für zwei Tage ihre Tore. An etwa 270 Ständen konnte ich von unabhängigen Verlagen und Autoren ihre Bücher bewundern. In den Bereichen Nervenkitzel, Entspannen und Eintauchen fanden über 50 Lesungen statt, von denen ich gerade mal eine Handvoll besucht habe. Die Buchmesse stand ganz im Zeichen zur Bücherliebe und so fanden sich am Samstag morgen viele Besucher und Aussteller in einem Herz zur Aktion: Ein Herz für Bücher zusammen. Danach nahm die Buchmesse ihren Lauf.

Foto vom Herz aus Menschen mit Büchern auf der Buch Berlin 2023: Ein Herz für Bücher auf der Buch Berlin
© Pierre Adenis

Für mich startete sie wieder mit der Rätsel-Rallye von den Drei ??? Autoren Cally Stronk und Christian Friedrich. Der Auftrag lautete: Das Herz für Bücher, eine Kollektion von wertvollen Edelsteinen aus dem Paleonto Unlogischem Museum zu finden. Eine Horde Kinder und Blogger machten sich zusammen mit Schmalzlock Homealone auf die Suche nach den kostbaren Steinen. Ich fand es in diesem Jahr sehr spannend, den Kindern beim Ermitteln zu zuschauen, wobei ich zu gerne selbst aktiv ermittelt hätte. Aber ich wollte den Kindern den Spaß nicht nehmen. Zu gerne erinnere ich mich an unsere reine Bloggergruppe im letzten Jahr, wo wir zusammen mit Schmalzlocke durch die Halle geschritten sind. So war ich nicht ganz so traurig, als ich vorzeitig die Rätsel-Rallye verließ, da sie mit einer Lesung auf meinem Plan kollidierte.

Lesungen und Gespräche mit Autoren an 1. Messe-Tag

Die Rallye endete für mich direkt vor dem Lesebereich: Nervenkitzel. Hier bekam ich noch einen Sitzplatz und lauschte der Lesung von Anika Sawatzki aus ihrem Roman: Shooting Star if you leave me. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an gefesselt und so wanderte am Sonntag das Buch samt Widmung direkt in meinen Besitz. Damit verließ mich auch das letzte Bargeld, wobei ich die meisten Bücher digital kaufen konnte. Entweder hatten die Autoren ein Kartenlesegerät dabei oder man konnte ganz einfach per Pay Pal zahlen. So habe ich viel mehr Bücher gekauft, als was ich mir Bargeld eingeplant hatte. Im folgenden Video kannst du dir meine Ausbeute der Buchmesse auf Instagram anschauen.

Vom Nervenkitzel Lesebereich gelangte ich direkt in die Baker Street, in der Krimi, Thriller und Horror angesiedelt waren. Hier gab es für mich ein großes Hallo mit vielen liebgewonnen Autoren. So traf ich hier Dirk Osygus, den ich beim Selfpublisher Treffen in Leipzig kennenlernen durfte. Danach musste ich erst mal mit Andrea Wilk und Freya von Korff knuddeln und mich an ihrem Stand umschauen. Den hatte ich vorab schon im Video auf Instagram bewundert. Besonders gefreut habe ich mich dort über eine gebundene Ausgabe von CLEO.Remember me. Das Buch erscheint exklusiv in Kürze, aber ich durfte es bereits vorab lesen und bin ganz hin und weg von der Geschichte. So habe ich direkt ein paar Fotos für meine Rezension gemacht. Und noch das neueste Buch der Vielleicht Reihe von AD Wilk gekauft. Weiter ging es in der Reihe dann mit Hanna Paulsen und Melanie Amélie Opalka. Für erstere durfte ich schon öfter als Testleserin arbeiten und zweitere habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt. Von Amélie musste auch direkt ein Buch mit mir nach Hause fahren. 

Dann war es Zeit für die Lesung von Allie J Calm aus ihrem Roman: Every kiss of you. Da ich mich nicht aus der Baker Street lösen konnte, bekam ich leider keinen Stuhl mehr ab. So habe ich mich vorne auf den Fußboden gesetzt, um die Lesung nicht im Stehen genießen zu müssen. Die Lesung hat Lust auf das Buch gemacht, aber irgendwie habe ich es das ganze Wochenende nicht mehr an den Stand von Allie geschafft, um mir das Buch zu kaufen.

Vom Lesebereich Entspannen suchte ich mir über den Alexanderplatz wieder einen Weg zum Nervenkitzel. So hielt ich als erstes bei Ella Lane an und freute mich sehr über ein Buch von ihr. Es spielt in einer ganz ähnlichen Hütte, wie ich ihre von Instagram kenne. Ich bin gespannt und werde berichten. Danach freute ich mich sehr Jani Friese wiederzusehen. Mit ihr komme ich einfach immer wieder so leicht ins Gespräch. Mit Freude vernahm ich, dass drei ihrer Bücher in naher Zukunft als Hörbücher erscheinen werden. So habe ich mir direkt Postkarten und Leseprobe dazu mitgenommen, damit ich für spätere Fotos zum Hörbuch ein bisschen Cover Material habe. Ich liebe Hörbücher und das war irgendwie in den Gesprächen immer wieder Thema. Das Hören scheint gerade auch bei Autoren hoch im Kurs zu stehen bei jeglicher Beschäftigung im Alltag. Ich habe in diesem Jahr ca. 40% Hörbücher und 60% Bücher konsumiert. Bei mir ist beim Hausputz inzwischen immer ein Hörbuch am Start. 

Und schwups war meine Lücke zwischen zwei Lesungen wieder mit vielen angenehmen Gesprächen wie im Fluge vergangen. Schnell zog es mich wieder zum Nervenkitzel, wobei ich eigentlich gerade beschlossen hatte, im nächsten Jahr nur noch Romance auf meinem Instagram Kanal zu präsentieren, aber irgendwie waren die Lesungen bzw. Bücher im Bereich Nervenkitzel für mich diesmal spannender als aus dem Bereich Entspannen. Auf Eintauchen hatte ich nicht wirklich einen Blick geworfen, da mich Fantasy immer noch nicht reizt. Auf dem Plan stand Freya von Korff mit ihrem Roman: Blutstrafe. Den ersten Band habe ich kürzlich als Hörbuch verschlungen und freue mich schon, wenn im Herbst/ Winter der zweite Band auch als Hörbuch erscheinen wird. Die Lesung war dann aber etwas anders als angekündigt. Freya von Korff und A.D. Wilk lasen abwechselnd jeweils aus dem Buch der anderen. So durfte ich als erstes Andrea lauschen, während sie Blutstrafe laß und danach Freya und dem Thriller Joey. Die Performance der beiden war einfach großartig. Man merkt, dass beide eine Sprecherausbildung haben und ihre eigenen Bücher auch als Hörbücher einlesen. Ich höre beiden einfach gerne nur zu und freue mich immer wieder, wenn wir uns treffen.

Danach blieb ich direkt sitzen um Marley Alexis Owen alias Melanie Amélie Opalka und ihren Thriller: Der Stalker zu lauschen. Amélie hatte mich schon bei einer Live-Lesung auf Instagram von ihrem Buch überzeugt. Und so musste ich es mir einfach kaufen. Dies war für mich heute die letzte Lesung. Danach gönnte ich mir noch eine Portion Pommes und dann schlenderte ich durch die Reihen. Blieb noch kurz bei Annemarie Bruhns stehen und sprach mit ihr über ihre Bücher. Eins davon hatte ich gerade kürzlich meinem Patenkind zum Geburtstag geschenkt und versprach ihr eine Rückmeldung, wie es dem jungen Mann gefällt. Dann war aber irgendwie die Luft für heute raus. Ich hatte viele tolle Gespräche geführt und mir schwirrte der Kopf von den zahlreichen Eindrücken. 

So versammelte ich mich mit meinen lieben Bloggerkollegen, um den Abend gemeinsam ausklingen zulassen. Anja, Heike P., Heike S. und ich begaben uns ins La Cesta zum Abendessen. Das Essen war super lecker und so blieben wir nach dem Dessert auch noch auf einen Cocktail sitzen. Nach uns nach trudelten dort auch weitere Buchmessebesucher zum Essen ein. Irgendwann waren wir alle aber müde vom ersten Buchmessetag und freuten uns auf unsere Betten. Ein Reisebericht zu meiner Unterkunft folgt separat. Das Space Night Hostel war einfach so faszinierend, dass ich darüber nächste Woche in einem eigenen Beitrag berichten werde.

Lesungen und Gespräche mit Autoren am 2. Tag

Der zweite Messetag startete ganz entspannt. Ich traf Heike P. schon draußen und ging gemeinsam mit ihr und Dirk in die Arena Berlin. Da ich keinen wirklichen Plan für heute hatte, schlenderte ich mit Heike durch die Reihen und sprach über Bücher und Autoren. An vielen Ständen blieben wir stehen und stöberten in den Auslagen. So verließ mich immer mehr Geld und Bücher wanderten in meinen Besitz über. Meine klassische dreier Regel, die im vergangenen Jahr einzuhalten war, hatte ich gestern schon überschritten, da war es heute ganz egal (Das Ganze Ausmaß kannst du dir oben im Video ansehen). Also schlenderten wir von vorne nach hinten durch die Reihen bis es Zeit war für die Lesung von Melanie Amélie Opalka aus ihrem Roman: Mehr Meer statt Paartherapie. Ich habe das Buch bereits gelesen und hatte einfach Spaß bei der Lesung. Ich bin mal gespannt, wie Heike P. das Buch gefällt. Sie hat es sich im Anschluss direkt gekauft. Danach setzten wir unseren Weg durch die Reihen fort und gönnten uns draußen einen Pommes mit Mayo.

Anschließend begab ich mich ein letztes Mal in den Lesebereich Nervenkitzel um Dirk Osygus und seinem Roman: Selbstgerächt zu lauschen. Seine Lesung lebte durch Gestik, Mimik und besonders auch durch seine Stimme. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören, auch wenn das Buch mich leider nicht anspricht. Aber das Eine hat ja nicht immer etwas mit dem Anderen zu tun. Danach war für mich die Luft raus. Ich hatte viel mehr Geld ausgegeben als geplant. Ich habe mit allen gesprochen, mit denen ich sprechen wollte und so machte ich mich schon gegen zwei auf den Weg Richtung Hauptbahnhof. Dort habe ich mir ganz versteckt in der hintersten Ecke des Foodcourts einen Kaffee samt Blaubeer Muffin gegönnt und bin abgetaucht in den neuen Roman von AD Wilk. CLOE. Remember me hat mich ganz und gar in ihren Bann gezogen und so vergingen die eineinhalb Stunden, bis mein Zug fahren sollte wie im Fluge. 

Die Bahn startete pünktlich und mit einer nicht weiter nennenswerten Verspätung von vielleicht fünf Minuten kam ich kurz nach neun abends zu Hause an. Für mich war es ein spannendes und faszinierendes Wochenende. Ich freue mich jetzt schon auf die Buch Berlin vom 28.09. bis 29.09.24 im nächsten Jahr.

Foto von einem Stapel Bücher. Die Ausbeute der Buch Berlin 2023

Warst du auch auf der Buch Berlin? Verrate mir doch deine Eindrücke in den Kommentaren. Oder gebe mir einen Tipp, was ich nächstes Jahr am Freitag vor der Buch Berlin in der Stadt machen sollte!

Ein Reisebericht: Im Argon Verlag

Zu Besuch im Argon Verlag in Berlin

Im letzten Jahr auf der Buch Berlin hatten ein paar Blogger und ich darüber nachgedacht, was man im nächsten Jahr wohl am Freitag Nachmittag für einen Programmpunkt einschieben könnte. Als die Buch Berlin 2023 näher rückte, organisierte Heike von Frau Goethe liest einen Besuch im Argon Verlag. Da ich ein totaler Höbuch-Junkie bin, war ich sofort Feuer und Flamme. Im folgenden Beitrag möchte ich dir nun von diesem Besuch erzählen. Mit dabei waren auch Heike von Buecherheike, Dirk von Dirk liest und testet und Anja von Anja die Krimilady

Am Freitag, den 29.09.23 traf ich pünktlich gegen Mittag in Berlin ein. So hatte ich genug Zeit, um meinen Koffer zur Unterkunft zu bringen und zu Fuß Richtung Friedrichshain-Kreuzberg zu spazieren. Auf dem Weg stieß ich auf das Café am Engelsbecken, wo ich mir einen schönen Platz auf der Terrasse gesucht habe, um die Zeit bis zum Besuch beim Argon Verlag zu überbrücken. Mit dabei natürlich der E-Reader mit einem Buch, dass in ein paar Tagen exklusiv erscheinen wird. Cloe – Remember me von A.D. Wilk hat mich komplett in den Bann gezogen und so verging die Zeit wie im Fluge (Dazu mehr am 18.10.23 hier auf dem Blog).

Kurz vor drei kam ich dann beim Argon Verlag an und freute mich auf ein großes Wiedersehen mit meinen Bloggerfreunden. Im Verlag wurden wir sehr herzlich von Zofia und Annika begrüßt. Der Argon Verlag besteht seit 2005 und hat sich inzwischen zu einem vielfältigen Hörbuchverlag entwickelt, der durch sein rundes Logo sofort ins Auge sticht. Hier auf meinem Blog habe ich dir in den letzten Jahren schon einige Hörbücher aus dem Verlagsprogramm vorgestellt klicke einfach auf das Schlagwort: Argon Verlag und schaue dir meine Hörbuch Empfehlungen an.

Mein erster Blick fiel auf die riesige Regalwand mit den Hörbüchern.

Kerstins Kartenwerkstatt zu Besuch im Argon Verlag

Doch bevor es zur Fotosession ans Regal ging, haben uns die anwesenden Mitarbeiter etwas über ihren Bereich erzählt. Dabei habe ich die Arbeitsplätze direkt neidvoll betrachtet. Jeder Arbeitsplatz war mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch ausgestattet. Das nenne ich mal eine Rückenfreundliche Arbeitsumgebung. In meinem zukünftigen Lese- und Bastelzimmer kommt auf jeden Fall auch ein solcher Schreibtisch. Nach meinem Bandscheibenvorfall im Sommer weiß ich ergonomisches Arbeiten echt zu schätzen und das gilt beim Basteln genauso wie beim Schreiben für den Blog. 

Ich könnte jetzt stundenlang über Arbeitssicherheit und gesunde Arbeitsbedingungen schreiben, aber ich will dir noch ein wenig zu unserem Besuch erzählen. Nach dem wir etwas aus dem Lektorat, Marketing und der Geschäftsleitung gehört hatten, ging es zum gemütlichen Teil über. Die liebe Marie hatte eine kleine Präsentation für uns vorbereitet mit Hörbüchern, die in naher und ferner Zukunft im Verlag erscheinen werden. Hier wurde meine gedankliche Wunschliste immer länger und länger. Ich weiß gar nicht wo ich die ganze Zeit hernehmen soll, um all die Hörbücher, die ich gerne hätte, auch hören zu können. In diesem Jahr ist das Verhältnis zwischen Hörbüchern und Büchern etwa 40 zu 60. Das liegt unter anderem auch an meinem Bandscheibenvorfall und den damit einhergehenden Problemen mit meinem rechten Arm, der das halten von Büchern zeitweilig unmöglich machte. Seit gut vier Wochen kann ich seit Juni das erste Mal wieder meinen Arm schmerzfrei über die Schulter heben und wieder länger am Stück basteln und schreiben, so dass gerade wieder mehr gelesen werden kann, aber dennoch habe ich fast täglich ein Hörbuch am Start.

Kerstins Kartenwerkstatt zu Besuch im Argon Verlag

Nach dem meine Wunschliste ins unermessliche gewachsen war, hatten Zofia und Annika noch ein kleines Geschenk für jeden von uns. Es gab einen Stoffbeutel gefüllt mit dem Katalog der Herbstvorschau und für jeden ein Hörbuch, noch ganz herkömmlich auf CD. Die Tage muss ich unbedingt mal mein MacBook mit zur Arbeit nehmen, um in der Mittagspause mit einem externen DVD-Laufwerk das Hörbuch drauf ziehen zu können, da ich gar kein Laufwerk für CD’s mehr besitze. Ich freue mich schon auf ein paar schöne Hörstunden, denn das Hörbuch trifft total meinen Geschmack: Das Bücherschiff des Monsieur Perdu von Nina George. Über mein Hörerlebnis werde ich hier in gegebener Zeit berichten.

Kerstins Kartenwerkstatt zu Besuch im Argon Verlag

Mit unseren Stofftaschen in der Hand ging es dann an die große Regalwand. Ehrfürchtig liefen wir an den ganzen Hörbüchern vorbei und versuchten dabei welche zu finden, die wir bereits gehört hatten. Dabei entdeckte ich so manch ein Hörbuch, dass ich noch unbedingt hören muss. Wir hatten an der Wand eine Menge Spaß und hätten vermutlich dort noch Stunden verbringen können. Doch wir wollten die Gastfreundschaft nicht über strapazieren. Wir waren einfach glücklich, dass wir auf einem Freitag nachmittag im Verlag willkommen waren. Beim Ganzen Reden über Hörbücher und Hörgewohnheiten kamen wir fast gar nicht dazu die Leckereien auf dem Tisch zu genießen.

Kerstins Kartenwerkstatt zu Besuch im Argon Verlag

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Zofia und Annika für den tollen Nachmittag und allen anderen, die uns so nett im Argon Verlag empfangen haben. Ich werde jetzt noch mal mit einer ganz anderen Aufmerksamkeit den Hörbüchern lauschen und mich immer wieder über die passende Auswahl der Sprecher freuen. 

Anschließend ging es für uns zum Alexanderplatz, um dort gemeinsam zu essen. Das Ambiente war ganz schön, allerdings waren die Tische zu hoch für die Sessel oder besser gesagt, die Sessel waren einfach zu niedrig zum Essen. Aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch. Wir genossen das Essen und ließen den Tag Revue passieren. Schon früh trennten wir uns und fuhren in alle Himmelsrichtungen zu unseren Unterkünften. Wir alle waren uns einig, dass der Nachmittag bei Argon einfach toll war und überlegten nun, was wir im nächsten Jahr am Freitag vor der Buch Berlin machen könnten. 

Foto von einem Nudelgericht in einem Restaurant am Alex in Berlin

Hast du einen Tipp, was man als Bücherwurm und Buchblogger in Berlin anstellen kann? Welche Verlage kennst du in Berlin? Über Tipps für unser Rahmenprogramm am 27.09.2024 in Berlin würde ich mich sehr freuen. 

Ein Reisebericht: Dumont Schnitzeljagd in Köln

Auf Schnitzeljagd durch Köln: Die Bücherjägerin von Elisabeth Beer

Am Samstag, den 12. August 2023 stand auf meinem Programm: Community Event – interaktive Schnitzel- und Bücherjagd durch Köln & gemeinsamer Abend im Literaturcafé Goldmund inklusive Lesung und Gespräch mit der Autorin zum Roman: Die Bücherjägerin von Elisabeth Beer aus dem Dumont Buchverlag

Buchcover und Sketchnotes: Die Bücherjägerin von Elisabeth Beer aus dem Dumont Verlag

Also klingelte mein Wecker wie gewohnt um 6 Uhr und der Tag begann. Meine Tasche hatte ich am Vorabend gepackt, damit ich auch ja nicht mein Buch und meine Seite aus dem Lesetagebuch zum Signieren vergesse. Gestärkt mit Frühstück und Kaffee ging es dann schon gegen 7 Uhr auf die Autobahn, da mein Mann meinte, meine geplanten zweieinhalb Stunden für die Fahrt nach Köln würde nicht reichen. Also bin ich mit mehr Puffer gen Süden gestartet, als vorab gedacht.

Die Autobahn war für einen Samstag in den Sommerferien sehr leer. Und so war ich inklusive kleiner Irrwege, da ich dem Navi keine Stimme gab, um mein Hörbuch zu genießen nach knapp drei Stunden an meinem Endpunkt angekommen. Das herausgesuchte Parkhaus konnte ich leider nicht direkt befahren, da ein Straßenfest aufgebaut wurde und ich nicht wusste, wie ich dann abends dort wieder wegkomme. So habe ich mein Auto auf einem etwas zwielichtig anmutendem Parkplatz in der Nähe des Literaturcafés Goldmund abgestellt und hoffte, dass die Schranke beim Rausfahren auch noch offen stehen würde, so wie bei meiner Ankunft.

Schnitzel- und Bücherjagd

Vom Parkplatz ging es dann zu Fuß zum Treffpunkt für die Schnitzel- und Bücherjagd. Viel zu früh kam ich an der Buchbinderei Mensch an und spähte verstohlen durch die Schaufensterscheibe. Doch ich blieb nicht lang alleine, denn Torsten und Liesa vom Dumont Buchverlag waren bereits in der Nähe. Nach und nach trudelten die Blogger und Bücherfreunde für den ersten Durchgang ein. Insgesamt fanden 25 Buchverrückte den Weg zur Schnitzeljagd. 

In der Buchbinderei Mensch wurden wir von der Inhaberin Sarah Stahl herzlich begrüßt und bekamen einen guten Überblick über ihr Angebot und ihre Tätigkeiten. Mein Highlight war der Blick ins Materiallager. Dort befanden sich viele verschiedene stärken von Graupappe und Bezügen für Cover. Da könnte ich mich häuslich einrichten. Als kleines Andenken durften wir alle ein Lesezeichen mit Folienprägung versehen. So konnte ich das erste mal Buchstaben setzen. Kurz habe ich überlegt, was ich auf mein Lesezeichen schreiben sollte, habe mich dann aber ganz einfach für meinen Vornamen entschieden. Danach durften wir noch einen Blick in die heiligen Hallen im Untergrund werfen, wo wir einen Einblick auf einfache Reparaturen von Büchern bekamen. Wobei sie anmerkte, dass sie Buchbunderin sei und keine Restauratorin, wie die Protagonistin im Buch. Ich habe für mich ganz viele Fotos von den Bindungen gemacht und damit eine Idee bekommen, wie ich die Seiten für mein diesjähriges Lesetagebuch binden könnte. Die Zeit verging wie im Flug und schon hieß es aufbrechen zur Schnitzeljagd durch Köln.

In der Buchbinderei Mensch in Köln

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. In meiner Gruppe waren wir sieben Buchbegeisterte (Sabrina, Léa, Manu, Olivia, Diana, Angela und ich)

Die Stimmung war gut und mit dem ersten Hinweis machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum ersten Ziel. Für den Weg bekamen wir einen Zettel mit Hinweisen und Aufgaben, den wir ganz schnell erledigten. Ziel war die Buchhandlung manulit, die mich total begeistert hat. Auf den ersten Blick ist die Buchhandlung einfach anders und lädt zum Verweilen ein. Alle Bücher liegen bzw. stehen so, dass man das Cover auf den ersten Blick erkennen kann. Für mich als Coverkäufer genau die richtige Buchhandlung. Mit etwas mehr Zeit wäre hier mein Geldbeutel bestimmt leichter geworden. Doch nach einer kurzen Runde durch die Buchhandlung machten wir uns auf den Weg zum nächsten Ziel. Denn bei manulit durften wir den nächsten Umschlag öffnen mit weiteren Aufgaben.

Das zweite Ziel war schnell erkannt und dank google fanden wir den Weg zum Buch- und Designshop Siebter Himmel. Mich hat die Schaufensterdekoration mit den Washi Taps sofort angezogen. Auch hier hatte die Buchhandlung einiges zu bieten. So lud richtig schön verwinkelt zum Bleiben ein und für Kinder gab es ein kleines Versteck samt Sternen. Neben den Büchern fand sich hier noch allerlei Dekoratives und Accessoires in den Regalen, die den Ort zu einem besonderen Geschenkefinder machen. Unseren Aufenthalt hielten wir hier recht kurz, weil unsere Mägen hörbar knurrten. 

Also lösten wir die nächsten Aufgaben zum Teil und zogen erst mal ins cafecafe an der Aachener Straße. Hier hielt der Dumont Buchverlag für uns Gutscheine bereit, so dass wir uns einen Beagle und Kaffee bestellen konnten. Das Essen war einfach köstlich und die Stimmung gut. So warteten wir unter dem Schirm die heftigen Regenschauer ab, um uns wieder der Schnitzeljagd zu widmen. 

Beagle im cafecafe in Köln mit Kaffee

Der aktuelle Aufgabenzettel führte uns zu einer großen Herausforderung. Auf dem Melaten Friedhof versuchten wir den Anweisungen zu folgen, um das Rätsel zu lösen. Doch irrten wir mehr oder weniger auf dem Friedhof umher. Dabei stießen wir zufällig auf das Grab von Konrad Adenauer und seinen Kindern. Doch den Sensenmann fanden wir anfangs nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir endlich am nächsten Hinweis an. Doch uns lief langsam die Zeit davon. So setzten wir uns in die Bahn und fuhren zum vierten Stopp. 

Die nächste Station war für uns der Buchladen Nippes in der Neusser Straße. Hier wartete für jeden von uns ein Büchergutschein vom Dumont Buchverlag und eine kleine Tüte mit Geschenken vom Buchladen. Vorab hatten wir schon mit Liesa telefoniert und unsere Verspätung fürs Abendessen angekündigt. So kauften wir nur schnell ein Buch und machten uns auf den Rückweg zur Straßenbahnstation. 

Das vorletzte Ziel der Schnitzeljagd ließen wir dann schweren Herzens aus. Wir hatten uns auf dem Friedhof einfach verzettelt und nun fehlte uns die Zeit um noch zu Agnes Buchhandlung die Straße weiter hoch zu gehen. Irgendwie KO saßen wir dann in der Straßenbahn auf dem Weg zum Literaturcafé Goldmund. Dort kamen wir als letzte Gruppe an und mussten uns leider an mehrere Tische verteilen. So kam unsere tolle Gruppe zu einem jähen Ende. Es fanden sich aber dafür neue Gesprächspartner.

Die Autorin Elisabeth Beer liest aus ihrem Roman: Die Bücherjägerin aus dem Dumont Buchverlag

Im Literaturcafé startete der Abend erst mal mit einem Gespräch zwischen der Lektorin und der Autorin Elisabeth Beer. Ich habe den Zweien gerne gelauscht und habe so etwas mehr zum Buch und seiner Entstehung erfahren. Im Anschluss ging es ans vegane Buffett. Da hat mir die kalte spanische Tomatensuppe besonders gut geschmeckt. Aber auch der Rest konnte sich geschmacklich sehen lassen. Für mich eine gute Auswahl, die von dem leckeren Schokopudding zum Nachtisch abgeschlossen wurde. Anschließend habe ich mir eine Signatur für mein Buch und auch für meine Lesetagebuchseite geholt. Dabei kam ich kurz mit Elisabeth Beer ins Gespäch. Danach wechselte ich den Tisch und kam mit einer weiteren Angestellten vom Verlag ins Gespräch. Die Zeit flog einfach nur so an mir vorbei. Gegen halb zehn packte ich dann meine Sachen, um mich auf den Heimweg zu machen.

Mein Auto fand ich auf dem Parkplatz sofort wieder und die Schranke für die Ausfahrt war zu meinem Glück immer noch offen. Die Rückfahrt dauerte etwas länger, als die Hinfahrt, da ich die Vollsperrung der A1 zu spät beachtet hatte und so kurz durch Münster irren musste bevor ich den richtigen Weg nach Hause fand. Kurz vor eins war ich dann zu Hause und fiel müde und glücklich ins Bett. 

Mein Fazit

Die Schnitzel- und Bücherjagd war ein voller Erfolg. Ich habe neue Blogger kennengelernt, mit denen ich mich vom ersten Moment an gut verstanden habe. Die einzelnen Stationen der Jagd waren gut gewählt, auch wenn wir uns auf dem Friedhof etwas verirrt haben. In besonderer Erinnerung bleibt mir die erste Station in der Buchbinderei. Das war einfach genau das richtige für mein Bastelherz und in der Buchhandlung Manulit im Anschluss kam auch mein Bücherherz zu seinem Glück. Für mich ein gelungener Tag, für den ich gerne mal sechs Stunden im Auto verbringe, um von A nach B und wieder zurück zu fahren. 

Vielen Dank an den Dumont Buchverlag für dieses besondere Community-Event. Ich bin beim nächsten Mal gerne wieder dabei. Dafür fahre ich auch nach Köln.

WC Hinweis im Literaturcafe Goldmund

Ein Reisebericht: Leipziger Buchmesse 2023

Bloggertreffen, Lesungen, Meet & Greet und mehr auf der Leipziger Buchmesse

Schon seit gefühlt immer habe ich davon geträumt die Buchmesse in Leipzig zu besuchen. Seit dem ich über Bücher blogge wurde der Wunsch immer größer. Doch das Datum kollidierte Jahr für Jahr mit dem Geburtstag von meinem Vater. 2020 wollten meine große Schwester und ich uns endlich unseren gemeinsamen Traum erfüllen. Es sprach nichts mehr dagegen, Unterkunft und Tickets waren gebucht, die Kinder meiner Schwester sicher versorgt für den ganzen Messezeitraum. Nichts sprach gegen eine schöne Mädels Woche in Leipzig. Doch wie du weißt kam eine Pandemie dazwischen und zerstörte im nu unseren Plan. Der Traum jedoch blieb bestehen. Für mich war es in diesem Jahr nun endlich soweit. Alle Zeichen sprachen für die Leipziger Buchmesse.

Viel vorbereitet auf die Buchmesse habe ich mich nicht. Ich habe nicht gezielt Termine bei den Verlagen angefragt, sondern mich nur bei ein paar Bloggerveranstaltungen angemeldet. Meine erste Buchmesse wollte ich einfach auf mich zukommen lassen, da ich nicht genau wusste wie ich mit den Menschenmassen klar komme. Ich fühle mich in der Menge nicht unbedingt wohl und wollte für mich die Freiheit haben, wenn mir es zu viel wird einfach gehen zu können, ohne an Termine gebunden zu sein. So war mein Plan ziemlich übersichtlich. Fest eingeplant war ein Bloggerevent von KiWi mit Sebastian Hotz, ein gemeinsames Essen mit Autoren und Bloggern von der Bloggerlounge im Selfpublisher Verband und ein Bloggertreffen mit dem Dumonat Verlag. Zu den drei Programmpunkten weiter unten mehr.

Im folgenden Reisebericht möchte ich dich mitnehmen auf meinen Weg zur Messe, meine drei Tage auf der Leipziger Buchmesse und dem großen Abschied von den schönen Begebenheiten in Leipzig.

Planung und Anreise mit der Deutschen Bahn

Die grobe Planung für die Buchmesse begann bei mir ungefähr ein Jahr im Voraus. Nach dem ich den Termin in meinen Kalender eingetragen hatte, habe ich direkt ein Bett in Leipzig in einem Hostel reserviert. Natürlich mit kostenloser Stornierung ein paar Tage vor der Messe. Man weiß ja nie was passiert. Meinen Urlaub konnte ich dann im November 2022 einreichen. Im Zweifel hätte ich einfach mit ein paar Kolleginnen getauscht, um schon am Mittwoch nach Leipzig fahren zu können. Mein Urlaub wurde zum Glück direkt genehmigt und so konnte es in die weitere Planung gehen. Hier standen dann die Zugtickets auf dem Plan. Diese habe ich gebucht, sobald mein Urlaub stand. Frühestens kann man die Tickets für die Bahnfahrt übrigens ein halbes Jahr im Voraus buchen. Hier lohnt sich ein Blick auf den Preis und auch auf die 1. Klasse. Da kann man mit den Spartickets schon mal komfortabel reisen. Ich habe für die Hinfahrt eine Verbindung in der 2. Klasse bekommen und für die Rückfahrt in der 1. Klasse.

Die Fahrt nach Leipzig mit dem Zug klappte relativ reibungslos. Auch wenn es mich während der Fahrt durchaus ein paar Nerven gekostet hat. Von zu Hause bin ich zu Fuß zum Bahnhof gelaufen. Auf dem Rücken meinen großen Reiserucksack und einen kleineren vor den Bauch geschnallt. Ich habe kurz überlegt mit Koffer zu reisen. Doch geht umsteigen mit Rucksack um einiges schneller und man kann ja nie wissen, wann es auf die letzte Sekunde ankommt. In Holdorf kam die Bahn pünktlich und so habe ich es mir mit dem letzten Band der Firefly Creek Reihe: In meinen Träumen bei dir von Lilian Kaliner in der 2. Klasse gemütlich gemacht. Die Nordwestbahn war relativ leer und so konnte ich ganz ungestört lesen.

Kurz vor Osnabrück informierte mich die App der Deutschen Bahn schon über mögliche Verzögerungen. Der Zug nach Hannover sollte mit einer Verzögerung von 20 Minuten fahren. Das würde zum Umsteigen gerade noch reichen. Also sah ich mir schon mal den Gleisplan von Hannover an und registrierte mit Freude, dass ich nur die Seite des Bahnsteigs in Hannover wechseln musste. Also ließ mich die Verspätung erstmal kalt. Ich habe mir einen Kaffee gegönnt und die weiteren Reisenden auf dem Bahnsteig beobachtet.

Mit fast 30 Minuten Verspätung fuhr der Zug dann endlich Richtung Hannover ab. Meine innere Anspannung stieg etwas und ich informierte Heike von Bücherheike, dass sie ggf. etwas länger auf mich am Bahnhof in Leipzig würde warten müssen. In den sozialen Medien verfolgte ich meine lieben Bloggerkolleginnen. So laß ich bei Nadine von Kunterbunte Bücherreisen, dass ihr Zug etwa 30 Minuten Verspätung hatte und sie hoffte, den Anschlusszug noch zu erreichen. Mir ging es da ganz ähnlich. Immer wieder aktualisierte ich die Zugverbindung und hoffte, dass der nächste Zug ein paar Minuten warten würde. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Am Bahnsteig in Hannover konnte ich ganz gemütlich die Seiten wechseln, da der Zug noch nicht mal eingefahren war. Plötzlich tauchte neben mit Nadine auf. Wir hatten unwissentlich im gleichen Zug gesessen. Für die Weiterfahrt trennten wir uns dann wieder, da wir in unterschiedlichen Wagons eine Sitzplatzreservierung hatten. Hier ist die Planung für 2024 absolut ausbaufähig. Wobei ich vermutlich sehr viel weniger auf der Bahnfahrt gelesen hätte, hätte ich bei Nadine gesessen. Wir wären aus dem Quatschen gar nicht heraus gekommen. Es ist einfach schön nach der langen digitalen Zeit die Personen persönlich kennenlernen zu können. Ganz entspannt kam ich dann mit wenigen Minuten Verzögerung in Leipzig an und traf dort neben Heike und Nadine auch Ulla von Ullas Leseecke und Manuela von Lesenswertes aus dem Bücherhaus. Gemeinsam ging es dann zu Fuß Richtung Hotel.

1. Tag in Leipzig

Zusammen mit Heike bezog ich unser Dreibettzimmer im Ibis budget Hotel, welches fußläufig vom Hauptbahnhof zu erreichen ist. Die Wahl der Betten fiel ziemlich schnell. Ich bezog das Etagenbett und gleich wurden Erinnerungen an Klassenfahrten wieder wach. Allerdings waren die Leiter bzw. die Trittlöcher sehr unbequem beim Aufstieg und Abstieg aus dem Bett. Die blauen Flecken an meinen Beinen vom Erklimmen meines Schlafplatzes sind immer noch deutlich zu sehen. Aber was tut man nicht alles für einen günstigen Schlafplatz während der Buchmesse.

Da wir den ganzen Tag im Zug verbracht hatten, war uns eindeutig nach Bewegung und so zog es uns in die Leipziger Innenstadt. Wir schlenderten durch die Fußgängerzone und hatten die ganze Zeit das Gefühl von Samstag, obwohl ja bekanntlich erst Mittwoch war. Im Café Kandler kehrten wir auf ein spätes Stück Kuchen und einen leckeren Tee ein. Ich wählte einen Grünen Tee aus Vietnam. Der war sehr lecker. Seit dem ich: Der Abnehmkompass von Michaela Axt-Gadermann gelesen habe, steht Grüner Tee auf meinem täglichen Speiseplan.

Danach ging es auch bald schon zum Essen. Wir hatten uns im Barfusz verabredet, um uns alle zusammen auf die Messe einzustimmen. Allerdings war der Geräuschpegel und die Musik dort so laut, dass man nur zweier Gespräche führen konnte. Hier begann das erste ausführliche Gespräch mit Nadine, was mir sofort zeigte, dass wir ganz ähnlich ticken. Und uns beide jünger fühlen als wir sind. Die liebe Heike von Frau Goethe liest, die uns alle an diesen Tisch mehr oder weniger zusammen gebracht hatte, konnte leider nicht zu uns kommen. Ihre Bahn hatte so viel Verspätung, dass sie erst auf der Buchmesse zu uns stoßen würde.

2. Tag in Leipzig – Tag 1 der Leipziger Buchmesse

Der Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Hier traf ich am Büfett auf Heidi Troi. Wobei ich sie auf den ersten Blick nicht ganz erkannt habe, aber zum Glück werde ich in der Regel durch meine kurzen roten Haare sofort erkannt. Inzwischen mag ich meine roten Haare, sie sind doch sehr hilfreich, wenn man sich mit unbekannten verabredet. Ich kann mich ziemlich sicher darauf verlassen, dass ich erkannt werden. Heidi Troi sollte ich im Laufe der Tage immer wieder in den Gängen auf der Leipziger Buchmesse treffen.

Mit der Tram fuhren wir zu den Messehallen. Dank meines Presseausweises als Blogger für die Leipziger Buchmesse durfte ich schon vor der Öffnung in den Pressebereich. Zeitgleich galt das Ticket auch für alle Tage als Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Was mich im Vorfeld schon dazu bewegt hat lieber mit der Bahn anzureisen, als mit dem eigenen PKW. Im Pressebereich trank ich noch schnell einen Kaffee bis es los ging. Schon auf dem Weg zur Halle sah ich lange Schlangen von Menschen am Eingang. Wie gut, dass die Presse einen eigenen Eingang hat. So war ich direkt mitten im Geschehen.

Ich schlenderte erstmal eher Planlos durch die Gänge und geriet so zufällig in das Meet & Greet mit Stephanie Schuster am Stand vom S. Fischer Verlag. So lernte ich dort die Bloggerbeauftrage persönlich kennen. Zu letzt habe ich aus dem Verlag den 4. Band der Firefly Creek Reihe lesen dürfen. Wie oben schon erwähnt lese ich aktuell den 5. Band. Ich habe den Fragen in der Runde gelauscht und fand den Austausch sehr schön, wobei ich bisher nur „Milena und die Briefe der Liebe“ der Autorin gelesen habe. Wobei mir dies erst beim Schreiben des Berichts klar wurde.

Anschließend habe ich mich treiben lassen und der Lesung von Trude Teige aus ihrem Roman „Als Großmutter im Regen tanzte“ gelauscht. Wobei sie selber nur einen kurzen Einstieg auf norwegisch gelesen hat. Die eigentliche Lesung übernahm der Übersetzer Günther Frauenlob, der zuvor auch mit ihr ein Interview führte. Das Buch wäre was für meinen Mann, der sich sehr für die Zeit interessiert.

Gegen Mittag führte mich mein Plan in die Halle 4, in der Heid Troi aus ihrem Thriller: Ein letztes Opfer lesen sollte. Mit dabei war auch Nadine Teuber, die mich sofort wiedererkannt hat. Wir zwei haben uns im letzten Jahr auf der Buch Berlin das erste mal live getroffen. Die Lesung hat Lust gemacht auf das Buch. Leider durfte der Empire Verlag keine Bücher verkaufen. Sonst hätte ich mir glatt eins mitgenommen. Damit die Buchmesse für mich nicht zu teuer wird, hatte ich extra Bargeld abgezählt mitgenommen, da wird dann die Versuchung zu viele Bücher zu kaufen nicht zu groß.

Anschließend habe ich kurz die Ruhe im CCL genossen, bevor es dort weiter ging mit meinem ersten geplanten Event auf der Leipziger Buchmesse. Der Kiepenheuer & Witsch Verlag hatte Blogger eingeladen zu einem Gespräch mit Sebastian Hotz und seinem Lektor. Da ich wir immer sehr pünktlich war, konnte ich einen Platz in der ersten Reihe ergattern. Im Vorfeld hatte ich Mindset, den Debütroman von Sebastian Hotz gehört. Da er das Hörbuch selbst eingesprochen hatte, hatte ich eine gewisse Ahnung von dem was mich erwarten würde. Mit seiner sympathischen Art hat er das Blogger-Event zu einer unterhaltsamen Veranstaltung gemacht. Ich habe viel gelacht und habe durch die anschließende Fragerunde einen besseren Blick auf die Geschichte bekommen. Mein Rezension zum Hörbuch folgt in Kürze.

Für den restlichen Nachmittag hatte ich mir keine Termine gemacht. Für mich waren die Menschen einfach zu viel. Und so sehnte ich mich kurzzeitig schon nach Ruhe im Hotelzimmer. Da ich aber noch ein wenig erleben wollte schlenderte ich durch die Gänge und landete in Halle 5 am Stand der Glücksschreiberinnen. Von Katharina Mosel durfte ich bereits Herbstwege lesen. Und freue mich bald auf ihren neuen Roman Frühlingswellen. Ebenfalls am Stand traf ich Natascha Birovljev aus Kanada. Ihren Instagram Kanal verfolge ich seit der ersten Onlinebuchmesse ganz sehnsüchtig, da es dort immer wieder ganz viele Eindrücke aus ihrer Umgebung in Kanada zu sehen gibt. Wir unterhielten und kurz über Hörbücher und ob ihre Schattenpferde inzwischen als Hörbuch erschienen sind. So habe ich mir direkt am Stand noch das Hörbuch gekauft und bin gespannt auf die Reise. Ein wenig gehört hatte ich aus ihren Büchern bereits bei den LIve-Lesungen auf Instagram. Beide Autorinnen hinterließen in meinem Lesetagebuch ein Autogramm für zukünftige gelesene bzw. gehörte Bücher von ihnen.

Auf dem Weg zurück zum Hotel traf ich Manuela und gemeinsam beschlossen wir im Dhillons eine Kleinigkeit zu essen. Seit langem gönnte ich mir mal wieder ein Guiness. Da wurden Erinnerungen an meine Ausbildungszeit wach. Mit einer Freundin hatte ich so manchen Samstag Abend im Irish Pub verbracht. Mein Sandwichburger war super lecker. Gestärkt konnte dann das Abendprogramm starten. Ich hatte mir die Lesung von Eva Almstädt aus ihrem Kriminalroman Ostseenebel im Central Kabarett herausgesucht. Da ich zeitig ankam, konnte ich noch Gregor Müller aus seinem Leipziger Zeitenwende Krimi lesen hören. Wobei mir persönlich die Lesung von Eva Almstädt besser gefiel. Da merkt man einfach die Erfahrung. Ich bin schon gespannt darauf, wie der Krimi ausgeht. Das Ebook ist gerade bei mir eingezogen. Zu letzt habe ich Grablichter aus der Krimireihe um Pia Korrittki verschlungen. Anschließend habe ich noch kurz überlegt, mir die nächsten Lesungen anzuhören, doch ich war einfach zu müde. Also verließ ich das Central Kabarett und ging zu Fuß zurück zum Hotel. Für die Abendgestaltung ist es wirklich von Vorteil ein Hotel zentral in Leipzig, am besten in der Nähe vom Hauptbahnhof zu wählen. Von dort aus ist man in 20 Minuten etwa mit der Tram bei der Messe und kann abends viele Veranstaltungen von Leipzig liest einfach zu Fuß erreichen.

3. Tag in Leipzig – Tag 2 der Leipziger Buchmesse

Bevor ich nach Leipzig gereist bin, war mein Plan für heute leer bis auf eine Abendveranstaltung. Doch beim Scrollen durch die App zur Leipziger Buchmesse und #lbm23 auf Instagram fand ich das ein oder andere Event zu dem ich gehen wollte. Erst mal ließ ich mich durch die Hallen treiben und besuchte den Stand vom Verlag Monika Fuchs. Von diesem Verlag durfte ich bereits ein paar schöne Kinderbücher lesen, wie z.B.: Der Schatz des Arabers von Julie Bender. Als Rezensionsexemplar wanderte: Pilgern in Bildern Eine Comiczeichnerin auf Abwegen von Felice Meer in meine Messetasche. Das Buch sprach mich mit den schönen Zeichnungen sofort an. Da der Jacobsweg noch auf meiner Bucket-Liste steht, ist es für mich vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe für oder gegen die Wanderung. Ich werde vermutlich im Juni über das Buch berichten.

Kurz entschlossen suchte ich mir noch einen Stehplatz bei der Lesung von Jan Weller zu seinem Buch Älternzeit. Ich habe während der halben Stunde herzlich gelacht. Das Buch macht einfach Spaß und ich habe auch schon so eine Idee, wem ich das schenken könnte. Erstmal wandert es auf meine Wunschliste. Wenn also Jan Weller irgendwo in deiner Nähe eine Lesung hält und du das Leben nicht Bierernst nimmst, dann geh auf jeden Fall hin, du wirst es nicht bereuen.

Ganz schnell habe ich mich dann zum Stand von DELIA (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen) aufgemacht. Zufällig hatte ich sowohl bei MIriam Covi, als auch bei Jana Lukas auf der Seite gesehen, dass die zwei zur gleichen Zeit am Stand für ein Meet & Greet zur Verfügung stehen. Überpünktlich kam ich zum Stand und konnte mit beiden ausreichend reden, Fotos machen und mir Autogramme holen bevor das eigentliche Event startete. Es kollidierte nämlich mit meinem weiteren Tagesplan. Und so habe ich die Chance der Stunde genutzt und die zwei vorab getroffen. Ich habe mich einfach nur gefreut. Von beiden habe ich schon einige Romane gelesen, von Miriam Covi zu letzt den Abschluss der Whale Island Trilogie und von Jana Lukas alias Ella Thompson den Weihnachtsroman. Ich freue mich schon riesig auf 2024, dann gibt es neues von beiden zu lesen. Dieses kurze Treffen war mein Highlight des Tages. Es war einfach nur schön beide mal persönlich zu treffen und wie sie sich über meine Zeichnungen zu den Rezensionen freuen. Auch als Blogger bekommt man gerne Feedback zu seiner Arbeit. Mit einem strahlen im Gesicht bin ich dann zum nächsten Programmpunkt geeilt.

Künstliche Intelligenz ist momentan in aller Munde. Unterschwellig hat sich vieles schon in unser Leben geschmuggelt, ohne das wir es wirklich wahrnehmen. Nächste Woche befasse ich mich etwas intensiver mit dem Thema, da ich gerade Healthy Happy Rich von Dany Lyons lese. Aber nun zurück zur Messe. Der Titel des Gesprächs lautete: KI – Chancen und Risiken für die Buchbranche. Mit dabei waren Nina George (Schriftstellerin, Präsidentin, European Writers‘ Council, Verwaltungsratsmitglied VG Wort), André Hansen (Übersetzer, Vorstandsmitglied, VdÜ, und Begründer der Initiative „Kollektive Intelligenz“) und als Moderator Jens J. Kramer (Autor, Vorsitzender, Syndikat e.V.). Ich fand das Gespräch sehr aufschlussreich und es hat mir gezeigt, ich sollte mich mal näher mit dem Thema beschäftigen. Also habe ich direkt ChatGPT gefragt, wie ich am besten eine Gliederung für den Messebericht schreibe. Ich habe die Gliederung als Grundgerüst genutzt. Wobei ich kein Mensch bin, der nach einer Gliederung schreibt, sondern im Schreiben kommen mir immer wieder neue Ideen und Anmerkungen, so dass ich schnell von der Gliederung abweiche. Als Grundgerüst finde ich das aber eine interessante Sache. Ich werde in Zukunft vermutlich mit weiteren Fragen an die Künstliche Intelligenz herantreten. So kann man ganz alleine mit sich und dem Computer eine Fragestellung erörtern und bekommt einen anderen Blick auf die Dinge. Wobei ich die Antworten nicht pauschal als absolute Wahrheit nehmen würde. Da erinnere ich mich gerne an die Mahnung meiner Lehrer während der Ausbildung und der Dozenten im Studium zurück, dass nicht alles im Internet der Wahrheit entspricht und man als Quelle seriöse Publikationen angeben sollte. Wobei wir wieder beim Thema wären: Ist Künstliche Intelligenz eine seriöse und verlässliche Quelle oder eher ein Berater, der neue Denkanstöße gibt. Ich für mich werde die Entwicklung weiter verfolgen und die KI als Hilfestellung nutzen.

Nach soviel Input und Denkanstößen habe ich mich in die Tram gequetscht, um noch etwas Zeit mit lesen im Hotelzimmer zu verbringen. Für den Abend war ich im Peter Pane verabredet. Dort fand das Treffen der Bloggerlounge des Selfpublisher Verbandes statt. Leider gab es keine große Tafel, um zumindest alle Gesichter mal wahrzunehmen. Aber ich hatte an meinem sechser Tisch eine bunte Mischung an Gesprächspartnern. Von der Aufteilung passte es ganz gut: drei Blogger und drei Autoren. Wobei zwei in der Runde nach dem Esse direkt verschwanden. So kam ich mit den Autoren Dirk Osygus und Kerstin Rachfahl näher ins Gespräch. Als Bloggerin war noch Asjas Wortmagie mit dabei. Zu viert sprachen wir, wie kann es anders sein über Bücher und alles drum herum. Die Zeit verging wie im Fluge. Kerstin Rachfahl stellte mir ihren Roman Jasmin My Voice Wintergrün als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Weitere Autoren kamen kurz an unseren Tisch und stellten ihre Bücher vor, unter anderem eine weitere Namensvetterin Kerstin Doerenbruch. Sie stellte ihren Roman: Total Reset – Ein Geo-Engineering Thriller vor. Ich war vom Cover und Inhalt sehr angetan, da es zu meiner naturwissenschaftlichen Seele passt. So überließ sie mir ein Buch als Rezensionsexemplar. Dazu wird es hier vermutlich im Juli mehr zu lesen geben. Abschließend habe ich mich länger mit Guido Lange übers Reisen unterhalten.

Mit vielen Eindrücken, tollen Gesprächen und zwei Büchern im Gepäck lief ich zurück zum Hotel. Hier genoss ich die Ruhe zum Lesen, da meine zwei Zimmergenossinnen noch mit ihrem Abendprogramm beschäftigt waren. So viel Spaß, wie mir die Messe auch bereitet, so dringend brauchte ich an diesem Abend einfach Zeit für mich alleine.

4. Tag in Leipzig – Tag 3 der Leipziger Buchmesse

Der Tag startete wie gewohnt mit einer gemütlichen Frühstücksrunde im Hotel und der anschließenden Fahrt zum Messegelände. Hier verlief die Kaffeerunde im Pressebereich etwas leiser als sonst. Die Messetage mit wenig Schlaf schlauchten doch etwas. Außerdem war heute der Tag des Abschieds, da viele von uns morgen früh schon abreisen würden. Da ich nicht so recht wusste, was ich bis zum Bloggertreffen vom Dumont Verlag anstellen sollte, zog ich zusammen mit Nadine durch die Messehallen. Nach dem wir uns durch die erste Masse an Menschen gearbeitet hatten nutzten wir die frühe Stunde für ein paar Fotos. Als hätten wir einfach ganz schön gechillt entstanden ein paar Bilder in der Buchbar, die du auch in Nadines Messebericht sehen kannst.

Weiter ging es dann ins CCL zum Treffen mit Caroline Wahl und Ewald Arenz organisiert vom Dumont Verlag. Wir waren mal wieder sehr zeitig und fanden Plätze in der ersten Reihe. Hier traf ich auch Ute und Jenny wieder, die ich auf der Litblog Convention kennenlernen durfte. Die Veranstaltung war super organisiert und machte einfach Spaß. Es war eine Mischung aus Buchvorstellungen und einem Gespräch mit den zwei Autoren. So konnte man die zwei und ihre Bücher viel besser kennenlernen, als wenn nur aus den Büchern gelesen worden wäre. Am Ende des Bloggertreffens durften wir uns alle über eine Tasche mit zwei Büchern freuen. Zum Einen 22 Bahnen von Caroline Wahl und zum Anderen Die Bücherjährigen von Elisabeth Beer, das erst im Sommer erscheinen wird. Auf letzteres Buch freue ich mich schon, da es mir bei der Vorstellung schon zugesagt hatte.

Danach ging es wieder in die Menschenmenge. Gefühlt waren alle Gänge verstopft und ich kam nur langsam voran. So dass ich kurz am wanken war den Heimweg anzutreten. Aber ich wollte unbedingt Vera Nentwich einmal live erleben. Also bahnte ich mir meinen Weg durch die Menschen zu ihrer Lesung, die sie zusammen mit Tamara Leonhard machte. Die zwei sind ein gut eingespieltes Team. Von letzterer muss ich mir die Bücher unbedingt mal näher anschauen. Auch hier wurde ich mit Freude und einer herzlichen Umarmung von Vera empfangen. Da geht mein Herz einfach auf. Ich habe sie bei der Krimiwoche 2016 digital kennengelernt und nun das erste Mal persönlich getroffen, einfach nur schön.

Ein Treffen jagte dann das Nächste, wie es an einem Abschiedstag meist so ist. Die liebe Fine Sturm war auch auf der Buchmesse unterwegs. Ich wäre fast an ihre vorbei gelaufen. Doch sie kam zielstrebig auf mich zu. Auch hier gab es erst mal eine herzliche Umarmung. Wir hatten uns im Laufe der Aktionen zu ihren Romanen die ein oder andere Sprachnachricht geschickt und freuten uns beide auf das Treffen. Hier musste natürlich ein Selfie zur Erinnerung gemacht werden. Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Roman und wünsche der lieben Fine viel Erfolg dabei.

Zum Abschluss zog es mich noch zu einem Gespräch über Kriminaltechnik und der Verleihung des Bloggerlounge Awards vom Selfpublisher Verband. Ich selbst hatte nicht am Award teilgenommen, aber die Aktionen der anderen Blogger durchaus verfolgt. Hier traf ich dann auf Dirk von Dirk liest und testet, mit dem ich auf der Buch Berlin die ein oder andere Lesung zusammen besucht hatte.

Kurz bevor ich der Messe endgültig Lebewohl sagen konnte musste ich nochmal beim mitp-Verlag vorbei schauen. Dort gibt es ganz viele tolle kreative Bücher im Sortiment. Mein absoluter Favorit die Schmuckelemente für mein Lesetagebuch. Am Stand bekam ich endlich ein Gesicht zum Namen Miriam Robels, die mich seit langem mit den Blogger News versorgt. Sie gab mir „Flipchart – Das Praxisbuch für Einsteiger“ als Leseexemplar mit. Ich hatte mehrfach in dem Buch am Stand geblättert und freute mich es nun auch mitnehmen zu dürfen. Da sind nochmal wieder kleine Anregungen zu Aufteilung und Formen drin, die sich auch auf meine kleinen Zeichnungen runter brechen lassen. Dazu im Sommer mehr hier auf dem Blog. Vielleicht darf ich ja sogar mal an die Flipchart von meinem Mann und in Großformat etwas zeichnen.

Den Abend ließen wir bei leckerem indischen Essen ganz in der Nähe unseres Hotels ausklingen.

Resümee

Damit endete mein erster Besuch der Leipziger Buchmesse. Wer mich nach Tag 1 gefragt hat, der bekam als Antwort: Ob ich nochmal zur Messe komme weiß ich noch nicht. Nach Tag 3 sage ich eindeutig: Ich komme wieder. Auch wenn die Menge an Menschen mir eindeutig zu viel war, hat die Freude an den Treffen mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und Bloggerkollegen überwiegt. Somit ist mein Hotelzimmer für 2024 schon mal reserviert. Das Datum 20. bis 24. März 2024 steht dick in meinem Terminkalender und beim zweiten Besuch habe ich definitiv einen Plan was genau ich machen möchte. Wobei man am Samstag Pufferzeit für die Wege mit einrechnen muss. Da kommt man nicht mal eben so von einem Gang zum nächsten.

Auf der Zugfahrt am Sonntag habe ich ganz entspannt meinen Roman von der Hinfahrt ausgelesen und dann die Seele bei einem Hörbuch baumeln lassen. So verging die Zeit wie im Fluge und ich war pünktlich Mittags zurück in der Heimat. Hier wartete die Wäsche und noch mehr Buchpost auf mich.

Warst du schon mal auf der Leipziger Buchmesse? Berichte mir gerne über deine Erfahrungen im Kommentarfeld!

Niemals Kanada von Manuela König

Was Sie dachten Niemals über Kanada wissen zu wollen

von Manuela König

Sketchnotes zur Rezension vom Reisebuch: Was Sie dachten Niemals über Kanada wissen zu wollen von Manuela König erschienen im Conbook Verlag

Meine Meinung

Auf dem ersten Blick kann man einen Bruchteil der kanadischen Flagge auf dem Cover entdecken, deren eine Ecke verdeckt wird durch ein Foto von einem Bären. Wenn man genauer hinsieht, kann man erkennen, dass die Flagge eine eingefärbte Eisfläche ist und sich ein schwarzer Puk darauf befindet. Alles Elemente, die typisch für Kanada sind. Ich finde das Gesamtbild passt gut zum Buch.

Was Sie dachten Niemals über Kanada wissen zu wollen von Manuela König erschien im Conbook Verlag. Es sind „55 enthüllende Einblicke in ein warm angezogenes Land“, wie es unter dem Bären auf dem Cover so schön heißt. Aber Achtung, wenn du die einzelnen Geschichten mit zu viel Ernst liest, wirst du keine Freude an dem Buch haben, denn hinter allem versteckt sich ein gewisser Sinn für Humor, Ironie, Sarkasmus oder Zynismus. Wähle dir einfach eins davon aus.

Also lese das Buch mit einem Zwinkernden Auge und dann wirst du einfach nur Spaß haben bei den Geschichten, die du niemals über Kanada wissen wolltest. Fangen wir mit den ganz offensichtlichen Sachen an: das Holzfällerhemd muss einfach sein. Am besten natürlich dann auch rot schwarz kariert. Und gefühlt spielt jeder Kanadier Eishockey, es ist dort der Volkssport, wie bei uns der Fußball. Im Buch findest du noch viele weitere Eigenschaften und Dinge, die einen Kanadier ausmachen. Alles aus der Perspektive der Autorin geschrieben, die als deutsche Auswanderin in Alberta, Kanada lebt. Nicht zu kurz kommen da dann auch die Vergleiche zwischen deutschen Eigenheiten und denen der Nordamerikaner. Ich habe immer wieder einfach nur geschmunzelt und habe jetzt noch mehr den Wunsch einmal nach Kanada zu reisen. Ich muss nur noch meinen Mann davon überzeugen, dass es dort irgendwo auch warme Ecken gibt. Sein liebstes Reiseziel ist nämlich warm. Und nachdem wir im letzten Jahr im Sommer in Island waren, muss ich jetzt wohl erst mal wieder ein paar warme Länder einfügen, bevor Kanada auf die Reiseliste kommt. 

Neben den 55 Geschichten, die auf heitere Weise etwas über Land und Leute verraten gibt es in der Mitte des Buches auch 55 Statements warum ich als Leser immer wieder nach Kanada reisen sollte. Der Schnee im August stellt da nicht unbedingt eine gute Voraussetzung für meinen Mann dar, aber ich kann ihm die Liste ja zensiert präsentieren. 

Ich habe das Buch gerne gelesen und hatte ein gute Unterhaltung. Ich habe viel geschmunzelt und gelacht und konnte mir Land und Leute dabei gut vorstellen. Wenn du einen Sinn für Humor hast und etwas über Kanada erfahren möchtest, dass mit einer guten Portion Ironie gespickt ist, dann ist dieses Buch genau richtig. Die ein oder andere Geschichte wird sich als sogenanntes unnützes Wissen in deinem Kopf für immer festsetzen. Also ich habe jetzt einen Mann im Holzfällerhemd mit einem Hockeyschläger in der Hand auf einem Massagestuhl vor Augen. Was es mit letzterem auf sich hat, kannst du im Buch nachlesen. Ich denke, du wirst mir dann zu stimmen, dass man das bei uns auch einführen dürfte. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen. 

Inhaltsangabe

Ein unterhaltsamer Kulturenthüller über all die Dinge, die einem sonst niemand verrät

Ahornsirup, Holzfällerhemden, Eishockey, strenge Winter, Bären – sind das die ersten Bilder, die Ihnen in den Sinn kommen, wenn Sie an Kanada denken? Dann liegen Sie ganz richtig und träumen höchstwahrscheinlich noch davon, dieses weite Land einmal zu bereisen.

Oder sind Sie bereits einen Schritt weiter und schwärmen davon, wie freundlich und hilfsbereit die Kanadier sind und dass sie sich – wo sie gehen und stehen – für alles entschuldigen? Wissen Sie sogar, dass man Autos im Winter in die Steckdose steckt? Wieso Kanadier liebend gerne zum Zahnarzt gehen? Dass kanadische Sätze in den meisten Fällen mit einem »eh?« enden? Und warum Kanadier nicht grillen können? Dann sind Sie auf dem Weg zum echten Insider!

In 55 Kapiteln bekommen Sie eine heitere und zugleich kritische Sicht auf ein Land mit vielen Wäldern, Seen und ein paar Kanadiern.

Bibliografie

Was Sie dachten Niemals über Kanada wissen zu wollen von Manuela König erschienen im Conbook Verlag

Autor: Manuela König
Reihe: Niemals
Genre: Reisebuch
Verlag: Conbook
ISBN: 978-3-95889-335-1
Erscheinungsdatum: 07. September 2022
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 256
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir vom Conbook Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Conbook

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.


Weitere Meinungen zum (Hör-) Buch von meinen Bloggerkollegen:

Du hast das (Hör-)Buch auch gehört/ gelesen und rezensiert? Dann hinterlasse mir doch gerne deinen Link in den Kommentaren, dann füge ich Dich hier mit ein!

Ein Reisebericht – Zwei phänomenale Tage in Wolfsburg

Ein faszinierendes Wochenende am Ende des Beitrags gibt es ein Gewinnspiel

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Das letzte Februar Wochenende verbrachten mein Mann und ich in Wolfsburg. Die zwei Tage waren geprägt von vielen eindrucksvollen Momenten. Dazu gehörten phänomenale Experimente in der Phaeno Wolfsburg, riesige Pizzen im L’Osteria in den Designer Outlets Wolfsburg und ein traumhafter Ausblick über den Allersee von unserem Hotelzimmer im Courtyard by Marriotts aus.

Das Wochenende in der Phaeno Wolfsburg, im Courtyard by Marriots und im L’Osteria in den Designer Outlets Wolfsburg im Schnelldurchlauf.

Im September 2022 lernte ich auf der Blogfamilia Mitarbeiter der Phaeno Wolfsburg kennen. Daraufhin folgte eine Einladung ins naturwissenschaftliche Museum. Im November musste ich unseren geplanten Aufenthalt kurzfristig absagen, da mich die Grippe ans Bett fesselte. Um so mehr habe ich mich jetzt gefreut, der Einladung endlich folgen zu können. Nicht zuletzt auch wegen der neuen Sonderausstellung: I AM AI, die noch bis zum 20. August 2023 bewundert werden kann. Hier konnte ich ganz einfach zur Komponistin und Dirigentin werden. Aber auch einen Blick auf die Entscheidungen für autonomes Fahren von Autos werfen. Da bin ich ja echt gespannt, wie weit ich diese Entwicklung in meinem Leben noch verfolgen kann.

Ich sitze am Klavier in der I AM AI Sonderausstellung in der Phaeno WOlfsburg

Phaeno Wolfsburg

Aber bevor ich mich jetzt in der künstlichen Intelligenz verliere, die ich einfach nur spannend finde, tauchen wir ein in die Phaeno Wolfsburg und unseren Ausflug in die Welt der Experimente. Wir hatten uns genau den richtigen Tag ausgesucht. Im Schneegestöber fuhren wir nach Wolfsburg. Die Autobahn war aber zum Glück frei und so kamen wir gegen 11 Uhr im Parkhaus unter der Phaeno an. An der Kasse wurde uns eine große Wundertüte überreicht, aus der ich nur schnell einen an uns adressierten Umschlag herausnahm. Den Rest schaute ich mir abends im Courtyard by Marriotts Hotel genauer an. Damit wir uns frei und ohne Ballast bewegen konnten haben wir Wundertüte, Jacken und Rucksack im Schließfach deponiert. Hierfür benötigt man eine 1 Euro Münze. Wir hatten nur ein 2 Euro Stück dabei, doch eine liebe Mitarbeiterin der Phaeno tauschte uns diese sofort ein. Ebenso gab sie uns eine kleine Einführung zur Orientierung. So merkten wir uns als erstes den Treffpunkt für die Lasershow und die Uhrzeit für den Feuertornado. Da draußen allerbestes Winterwetter herrschte war es im Gebäude ziemlich voll. Aber dennoch fanden wir genügend freie Exponate, um direkt loszulegen. Und auch beim Feuertornado um zwölf fanden wir einen guten Platz, um die Feuersäule wachsen zusehen. Dank meines iPhone Fotokurses gelangen mir ein paar gute Aufnahmen von der Feuersäule, wie du selbst sehen kannst.

An dieser Stelle ein kurzer Exkurs zum Bauwerk, dass von Zaha Hadid entworfen wurde. Von Außen wirkte es auf mich ein wenig wie ein großes Luftschiff auf mehreren Beinen. Wobei diese Aussage dem Komplex nicht wirklich gerecht wird. Die äußere Form spiegelt sich im Prinzip in allen Bereichen wieder. So sucht man klassische rechteckige Fenster vergebens. Fasziniert war ich von einem Punkt im Parkhaus unterhalb des Science-Centers von dem man ganz einfach in den Himmel schauen konnte. Dieser abgerundete dreieckige Ausblick kann an manchen Tagen bestimmt ganz wundervolle Wolkenbilder zustande bringen. Ich habe mich einfach über den blauen Himmel gefreut.

Mittagessen im L’Osteria in den Designer Outlets Wolfsburg

Nach einer Stunde voller staunen und zum Kind werden meldete sich langsam der kleine Hunger am Mittag. Dank unseres Eintrittbändchens konnten wir für das Mittagessen die Phaeno verlassen. Im Designer Outlet direkt gegenüber bekamen wir im L’Osteria einen Tisch mit Me(e)hrblick, der sich ganz schnell in Schneegestöber änderte. Mit Blick auf die Phaeno und die Bahnschienen warteten wir gespannt auf unsere Pizzen. Diese passten gerade so noch auf unseren Tisch und ließen mich sofort zweifeln, ob ich die wohl schaffen kann. Da erinnerte ich mich direkt an den Hinweis in der Karte: wir servieren Ihnen die Pizza auch gerne auf zwei Tellern zum Teilen. Das kann durchaus ein ganz hilfreicher Hinweis sein. Ich habe die Pizza einfach nur genossen. Sie war mega lecker und ich am Ende pappsatt. Da der Teig zum Glück hauchdünn war, habe ich tatsächlich eine ganze Pizza geschafft. Damit der Geist nach dem Essen weiter aufnahmefähig ist, gab es noch einen Doppelten Espresso hinterher. Gestärkt ging es dann zurück in die Phaeno.

Phaeno am Nachmittag

Unser Weg führte uns direkt in die Sonderausstellung: I AM AI. Man bemerke dabei das Palindrom des Titels. Ich liebe Wortspielereien und so viel mir das als erstes ins Auge. Und zum Spielen lädt die Sonderausstellung im wahrsten Sinne des Wortes ein. Als musikalischer Mensch musste ich erstmal in die Tasten greifen, wie ich oben schon angedeutet habe. In Kombination mit den Tasten für die Schlaginstrumente kamen ganz interessante Melodien heraus. Wobei ich durch die Ergänzung der künstlichen Intelligenz nicht mal „Alle meine Entchen“ richtig ausspielen konnte. Immer wieder mischten sich Töne in mein Ohr, die mich aus dem Takt kommen ließen. Aber dennoch brachte es einfach Spaß zu hören und zu sehen, was meiner eigenen Melodie hinzugefügt wird. Für meinen Mann war die Station zu den selbstfahrenden Autos interessant. Wie schon erwähnt, bin ich echt gespannt wie sich diese Entwicklung durchsetzen wird.

Von der Künstlichen Intelligenz ging es weiter in den Bereich der Mathematik. Hier waren mir viele Exponate bekannt, so dass wir zum Teil nur an den Experimenten vorbei gingen. Beim Möbiusband blieben wir etwas länger stehen. Ich finde es immer wieder faszinierend zu beobachten, wenn Kinder am Rand längs fahren und mit großen Augen feststellen, dass sie ohne Absetzen an ihrem Ausgangspunkt wieder ankommen. Mein Mann und ich haben an dieser Stelle die initiierte Frage erörtert: Hat das Möbius zwei Ränder oder nur einen? Wir kamen dabei nicht auf einen Nenner. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Es ist einfach ein schöner Anlass zum Nachdenken und Philosophieren.

Eine kleine Verschnaufpause gönnten wir uns im Wissenschaftstheater. Dort sahen wir eine Lasershow zu klassischen Stücken von Edvard Grieg (Peer Gynt) und Camille Saint-Saens (Danse Macabre). Tickets zur Lasershow kann man zusätzlich erwerben.

Mit ganz vielen Eindrücken aus den verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften beendeten wir unseren ersten Tag in der Phaeno Wolfsburg. 

Übernachtung mit leckerem Abendessen im Courtyard by Marriotts

Da wir heute zwar schon viel auf den Beinen waren, aber die meiste Zeit nur drinnen, ließen wir mein Auto in der Tiefgarage stehen und nahmen nur unser Gepäck mit. An der Phaeno führte uns direkt eine Brücke über den Mittellandkanal, vorbei an der Autostadt und der Volkswagen Arena gelangten wir auf das Gelände vom Allerpark, auf dem sich auch unser Hotel befand. Schon von weitem konnten wir das Courtyard by Marriotts sehen. Mein erster Gedanke war: hoffentlich haben wir ein Zimmer mit Blick auf den See. Meine Hoffnung sollte sich mehr als erfüllen. Der Check Inn ging zügig von statten und mit unserer Zimmerkarte ging es dann ab in den Fahrstuhl nach ganz oben. Die Vorfreude stieg ungemein. Beim Betreten des Zimmers waren wir einfach nur begeistert. Der See lag direkt vor uns. Im Sommer hätte man bestimmt den Tag sehr schön auf unserem Balkon ausklingen lassen. So haben wir eingemummelt in unsere Jacken einfach einen Moment den Ausblick genossen. Bei dem Anblick hatte ich das Gefühl mitten im Grünen zu sein, obwohl wir ja nur knapp 2 km von der Phaeno und somit der Stadt entfernt waren. Zum Seele baumeln lassen habe ich mich noch kurz an den See begeben, während mein Mann einfach die Füße hochlegte.

Zum Abschluss des Tages nahmen wir im Allerlei Restaurant & Bar platz. Ein Tisch direkt an der Fensterfront zur Terrasse ließ uns hinaus auf den noch schwach zu erkennenden See blicken. Bei der Speisekarte hatten wir die Qual der Wahl. Da ich mittags die ganze Pizza verschlungen hatte, habe ich mich für einen Salat entschieden. Etwas gesundes muss einfach ab und zu sein. Außerdem liebe ich Ceasars Salad. Dazu wählten wir einen trockenen Rotwein. Hier wurde uns die Wahl sehr leicht gemacht und wir wurden nicht enttäuscht. Das Ambiente lud dazu ein, hier länger zu verweilen und so entschieden wir uns ganz spontan noch zu einem Dessert, obwohl im Magen eigentlich gar kein Platz mehr dafür war. Also das Schoki Dessert kann ich jedem nur empfehlen, es ist einfach lecker und der doppelte Espresso dazu war einfach perfekt. So gingen wir einfach glücklich früh ins Bett.

Der zweite Tag begann mit einem traumhaften Sonnenaufgang über dem Allersee. Ich habe ihn mal ganz einfach ohne Handy bzw. Kamera in der Hand genossen. Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergänge über dem Wasser sind für mich immer wieder schön. Davon kann ich nie genug bekommen. Die Sonne sollte uns den ganzen Tag begleiten. Ein köstliches Frühstück, mit allem was das Herz begehrt wartete auf uns. Für mich war sogar ein Darjeeling Tee dabei, den findet man längst nicht immer am Getränke Büffet. Damit konnte mein Sonntag starten. 

Sonntag in der Phaeno in Wolfsburg

Gestärkt ging es zu Fuß mit den Koffern entlang des Mittellandkanals zum Auto. Auf dem Weg durften wir das ein oder andere Binnenschiff betrachten, auch ein Schubverband zog unter uns vorbei, als wir den Kanal überquerten. In der Phaeno wurden wir von Andrea Behrens empfangen. An dieser Stelle noch einmal einen lieben Dank an dich Andrea, für die Führung durch die Phaeno. So haben wir nochmal einen ganz anderen Blick auf das Bauwerk bekommen und Experimente entdeckt, die uns am ersten Tag gar nicht aufgefallen waren. Zusammen mit Andrea habe ich im CellLab experimentiert. Das war mein kleines Highlight, was mich an meine Ausbildung erinnerte. Ganz konzentriert konnte ich in Schutzausrüstung, bestehend aus weißem Kittel, Handschuhen und Schutzbrille mikroskopieren. Nur das letzte Mikroskop wollte nicht ganz so wie ich. Da kam meine Innere Ungeduld zu Tage, aber mit einmal tief durchatmen konnte ich auch das letzte Experiment erfolgreich abschließen.

Fazit

Das Wochenende war rund um gelungen. Wir durften uns wie Kinder fühlen und einfach alles anfassen und ausprobieren. Wir wurden kulinarisch mehr als verwöhnt und hatten eine traumhafte Aussicht, die uns gut in Erinnerung bleiben wird. Uns wurden die Eintrittskarten und Kost und Logis zur Verfügung gestellt, meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Durch mein naturwissenschaftliches Studium und meine pharmazeutische Ausbildung besuche ich immer wieder gerne Science Center. Mal gucken wohin es uns das nächste Mal verschlägt.

Gewinnspiel –> Das Gewinnspiel ist beendet. Der Gewinner wurde schriftlich benachrichtigt.

Nun habe ich noch ein kleines Schmankerl für dich und deine Familie. Ich verlose 3 Familien Eintrittskarten, die bis zum 13.09.2025 in der Phaeno Wolfsburg eingelöst werden können. Dafür verrate mir doch bitte in den Kommentaren, in welchem Science-Center bzw. naturwissenschaftlichen Museum warst du schon mal bzw. was fasziniert dich an den Naturwissenschaften?

Ich verlose je eine Familien Eintrittskarte auf meinem Blog, auf meiner Facebook Seite und auf Instagram. Erhöhe deine Gewinnchance in dem du auf allen drei Seiten einen Kommentar hinterlässt.

Die Verlosung startet mit Veröffentlichung des Beitrags und geht bis 25. März 2023 um 23:59 Uhr. Anschließend wird ausgelost. Wer ausgelost wurde, wird von mir über eine Nachricht via E-Mail kontaktiert. Die Übermittlung personenbezogener Daten (Name und Adresse) wird erst dann erforderlich, wenn es um den Versand, den ich übernehme, geht. Diese Daten werden dann vertraulich behandelt, nicht weitergegeben und nach der Zustellung gelöscht. Die Teilnahmebedingungen findest du hier. Viel Erfolg. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.