Eine schlichte Trauerkarte
Mit ganz wenigen Arbeitsschritten lässt sich eine schlichte Trauerkarte anfertigen. Für diese Karte sind drei Stempelabdrücke erforderlich und ein ausgestanzter Schmetterling wird aufgeklebt und fertig ist die Karte.

Mit ganz wenigen Arbeitsschritten lässt sich eine schlichte Trauerkarte anfertigen. Für diese Karte sind drei Stempelabdrücke erforderlich und ein ausgestanzter Schmetterling wird aufgeklebt und fertig ist die Karte.


Auf dem Cover sieht man einen Teil von einem Mann im grünen Frack vor einer mit grün überwucherten Mauer. Der Kleidungsstil passt sehr gut zur Zeit des Romans und deutet auf die gehobene Klasse hin. Zum Glück ist das Gesicht abgeschnitten, so kann ich mir ein eigenes Bild vom Protagonisten machen.
Die Wallflowers – Evie und Sebastian von Lisa Kleypas erschien im der Hörverlag und wurde von Yesim Meisheit eingesprochen. Es ist der dritte Band der Wallflowers Tetralogie. Die ersten beiden Hörbücher: Annabelle & Simon und Lilian & Marcus habe ich in kürzester Zeit verschlungen und so musste ich direkt mit Hörbuch Nummer drei weitermachen.
Die Geschichte setzt nahtlos an den Epilog von Band zwei an. Und startet direkt mit beiden Perspektiven zum Geschehen. Sebastian findet da ganz eigene Worte zur Situation und dem überraschenden Besuch von Evie. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Nur soviel sei gesagt, du solltest unbedingt erst die ersten Bände lesen bzw. hören, bevor du mit Band drei startest. Zwar sind die Liebesgeschichten in sich geschlossen, aber du hast so viel mehr Spaß, wenn du die zwei Protagonisten durch die ersten zwei Bücher schon kennenlernen durftest. So versteht man viel besser die kleinen Spitzen zwischen den Zweien und ihrer Umgebung. In diesem Fall wird das Lesevergnügen einfach ungemein besser mit Vorkenntnissen.
Ich habe das Hörbuch in kurzer Zeit verschlungen. Der dritte Band der Wallflowers hat es in sich. Hier haben wir nicht nur eine schöne Liebesgeschichte zwischen dem Mauerblümchen Evie und dem Weiberheld Sebastian, sondern auch ganz viel kriminelle Energie, die hinter dem Erbe von Evie steckt. Im Geschehen wird die Zeit, in der die Geschichte spielt mehr als deutlich. Wir sind im Jahre 1843 und die Medizin hat ihre ganz eigenen Vorstellungen und Gesetze. Ich habe mit Evie und Sebastian mitgefiebert und mich gefreut auch die anderen Personen wieder zu treffen. Nach dem nun sowohl Annabelle, als auch Lilian ihre Männer fürs Leben gefunden haben bleibt nur noch Daisy übrig. Auch sie hatte eine ganz interessante Begegnung in dieser Geschichte. Ich bin gespannt, wen sie im vierten Hörbuch der Reihe zu ihrem Mann nehmen darf. Um mir die Spannung nicht zu nehmen, habe ich mir bisher nicht den Titel genauer angesehen. Ich freue mich ganz bald auf Hörbuch Nummer vier, auch wenn ich dann wieder Abschied nehmen muss von den vier Mauerblümchen und das Leben in und um London im 19. Jahrhundert.
Von mir gibt es eine ganz klare Hör- bzw. Leseempfehlung. Für mich eine ganz besondere Buchreihe mit genau dem richtigen Maß an Herz-Schmerz und Aristokratischer Romanze.
Evangeline Jenner wird nach dem Tod ihres Vaters ein Vermögen erben. Und nun liegt der berüchtigte Geschäftsmann tatsächlich im Sterben. Um ihrer bösartigen, habgierigen Verwandtschaft zu entkommen, die sie seit Jahren unterdrückt, sieht die schüchterne Evie nur noch einen Ausweg: Sebastian, Lord St. Vincent.
Der berüchtigte Frauenheld ist nicht nur als unwiderstehlicher Herzensbrecher bekannt, er steckt auch in ernsthaften Geldsorgen. Verzweifelt macht Evie ihm einen Heiratsantrag, und Sebastian, der keiner Herausforderung widerstehen kann, willigt ein. Doch Evie ist fest entschlossen, eine Scheinehe zu führen und den charmanten Lord weder in ihr Bett noch in ihr Herz zu lassen…

Autor: Lisa Kleypas
Sprecher: Yesim Meisheit
Reihe: Wallflowers 3 von 4
Genre: Liebesroman
Verlag: der Hörverlag
ISBN/ASIN: B0BXY3L2VB
Erscheinungsdatum: 13. März 2023
Format: Hörbuch, Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Zeit: 10h40
Leseexemplar: Nein
Quellen:
Klappentext und Cover Original: © der Hörverlag
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.
Weitere Meinungen zum (Hör-) Buch von meinen Bloggerkollegen:
Du hast das (Hör-)Buch auch gehört/ gelesen und rezensiert? Dann hinterlasse mir doch gerne deinen Link in den Kommentaren, dann füge ich Dich hier mit ein!

Schon seit gefühlt immer habe ich davon geträumt die Buchmesse in Leipzig zu besuchen. Seit dem ich über Bücher blogge wurde der Wunsch immer größer. Doch das Datum kollidierte Jahr für Jahr mit dem Geburtstag von meinem Vater. 2020 wollten meine große Schwester und ich uns endlich unseren gemeinsamen Traum erfüllen. Es sprach nichts mehr dagegen, Unterkunft und Tickets waren gebucht, die Kinder meiner Schwester sicher versorgt für den ganzen Messezeitraum. Nichts sprach gegen eine schöne Mädels Woche in Leipzig. Doch wie du weißt kam eine Pandemie dazwischen und zerstörte im nu unseren Plan. Der Traum jedoch blieb bestehen. Für mich war es in diesem Jahr nun endlich soweit. Alle Zeichen sprachen für die Leipziger Buchmesse.



Viel vorbereitet auf die Buchmesse habe ich mich nicht. Ich habe nicht gezielt Termine bei den Verlagen angefragt, sondern mich nur bei ein paar Bloggerveranstaltungen angemeldet. Meine erste Buchmesse wollte ich einfach auf mich zukommen lassen, da ich nicht genau wusste wie ich mit den Menschenmassen klar komme. Ich fühle mich in der Menge nicht unbedingt wohl und wollte für mich die Freiheit haben, wenn mir es zu viel wird einfach gehen zu können, ohne an Termine gebunden zu sein. So war mein Plan ziemlich übersichtlich. Fest eingeplant war ein Bloggerevent von KiWi mit Sebastian Hotz, ein gemeinsames Essen mit Autoren und Bloggern von der Bloggerlounge im Selfpublisher Verband und ein Bloggertreffen mit dem Dumonat Verlag. Zu den drei Programmpunkten weiter unten mehr.
Im folgenden Reisebericht möchte ich dich mitnehmen auf meinen Weg zur Messe, meine drei Tage auf der Leipziger Buchmesse und dem großen Abschied von den schönen Begebenheiten in Leipzig.
Die grobe Planung für die Buchmesse begann bei mir ungefähr ein Jahr im Voraus. Nach dem ich den Termin in meinen Kalender eingetragen hatte, habe ich direkt ein Bett in Leipzig in einem Hostel reserviert. Natürlich mit kostenloser Stornierung ein paar Tage vor der Messe. Man weiß ja nie was passiert. Meinen Urlaub konnte ich dann im November 2022 einreichen. Im Zweifel hätte ich einfach mit ein paar Kolleginnen getauscht, um schon am Mittwoch nach Leipzig fahren zu können. Mein Urlaub wurde zum Glück direkt genehmigt und so konnte es in die weitere Planung gehen. Hier standen dann die Zugtickets auf dem Plan. Diese habe ich gebucht, sobald mein Urlaub stand. Frühestens kann man die Tickets für die Bahnfahrt übrigens ein halbes Jahr im Voraus buchen. Hier lohnt sich ein Blick auf den Preis und auch auf die 1. Klasse. Da kann man mit den Spartickets schon mal komfortabel reisen. Ich habe für die Hinfahrt eine Verbindung in der 2. Klasse bekommen und für die Rückfahrt in der 1. Klasse.
Die Fahrt nach Leipzig mit dem Zug klappte relativ reibungslos. Auch wenn es mich während der Fahrt durchaus ein paar Nerven gekostet hat. Von zu Hause bin ich zu Fuß zum Bahnhof gelaufen. Auf dem Rücken meinen großen Reiserucksack und einen kleineren vor den Bauch geschnallt. Ich habe kurz überlegt mit Koffer zu reisen. Doch geht umsteigen mit Rucksack um einiges schneller und man kann ja nie wissen, wann es auf die letzte Sekunde ankommt. In Holdorf kam die Bahn pünktlich und so habe ich es mir mit dem letzten Band der Firefly Creek Reihe: In meinen Träumen bei dir von Lilian Kaliner in der 2. Klasse gemütlich gemacht. Die Nordwestbahn war relativ leer und so konnte ich ganz ungestört lesen.

Kurz vor Osnabrück informierte mich die App der Deutschen Bahn schon über mögliche Verzögerungen. Der Zug nach Hannover sollte mit einer Verzögerung von 20 Minuten fahren. Das würde zum Umsteigen gerade noch reichen. Also sah ich mir schon mal den Gleisplan von Hannover an und registrierte mit Freude, dass ich nur die Seite des Bahnsteigs in Hannover wechseln musste. Also ließ mich die Verspätung erstmal kalt. Ich habe mir einen Kaffee gegönnt und die weiteren Reisenden auf dem Bahnsteig beobachtet.
Mit fast 30 Minuten Verspätung fuhr der Zug dann endlich Richtung Hannover ab. Meine innere Anspannung stieg etwas und ich informierte Heike von Bücherheike, dass sie ggf. etwas länger auf mich am Bahnhof in Leipzig würde warten müssen. In den sozialen Medien verfolgte ich meine lieben Bloggerkolleginnen. So laß ich bei Nadine von Kunterbunte Bücherreisen, dass ihr Zug etwa 30 Minuten Verspätung hatte und sie hoffte, den Anschlusszug noch zu erreichen. Mir ging es da ganz ähnlich. Immer wieder aktualisierte ich die Zugverbindung und hoffte, dass der nächste Zug ein paar Minuten warten würde. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Am Bahnsteig in Hannover konnte ich ganz gemütlich die Seiten wechseln, da der Zug noch nicht mal eingefahren war. Plötzlich tauchte neben mit Nadine auf. Wir hatten unwissentlich im gleichen Zug gesessen. Für die Weiterfahrt trennten wir uns dann wieder, da wir in unterschiedlichen Wagons eine Sitzplatzreservierung hatten. Hier ist die Planung für 2024 absolut ausbaufähig. Wobei ich vermutlich sehr viel weniger auf der Bahnfahrt gelesen hätte, hätte ich bei Nadine gesessen. Wir wären aus dem Quatschen gar nicht heraus gekommen. Es ist einfach schön nach der langen digitalen Zeit die Personen persönlich kennenlernen zu können. Ganz entspannt kam ich dann mit wenigen Minuten Verzögerung in Leipzig an und traf dort neben Heike und Nadine auch Ulla von Ullas Leseecke und Manuela von Lesenswertes aus dem Bücherhaus. Gemeinsam ging es dann zu Fuß Richtung Hotel.

Zusammen mit Heike bezog ich unser Dreibettzimmer im Ibis budget Hotel, welches fußläufig vom Hauptbahnhof zu erreichen ist. Die Wahl der Betten fiel ziemlich schnell. Ich bezog das Etagenbett und gleich wurden Erinnerungen an Klassenfahrten wieder wach. Allerdings waren die Leiter bzw. die Trittlöcher sehr unbequem beim Aufstieg und Abstieg aus dem Bett. Die blauen Flecken an meinen Beinen vom Erklimmen meines Schlafplatzes sind immer noch deutlich zu sehen. Aber was tut man nicht alles für einen günstigen Schlafplatz während der Buchmesse.
Da wir den ganzen Tag im Zug verbracht hatten, war uns eindeutig nach Bewegung und so zog es uns in die Leipziger Innenstadt. Wir schlenderten durch die Fußgängerzone und hatten die ganze Zeit das Gefühl von Samstag, obwohl ja bekanntlich erst Mittwoch war. Im Café Kandler kehrten wir auf ein spätes Stück Kuchen und einen leckeren Tee ein. Ich wählte einen Grünen Tee aus Vietnam. Der war sehr lecker. Seit dem ich: Der Abnehmkompass von Michaela Axt-Gadermann gelesen habe, steht Grüner Tee auf meinem täglichen Speiseplan.



Danach ging es auch bald schon zum Essen. Wir hatten uns im Barfusz verabredet, um uns alle zusammen auf die Messe einzustimmen. Allerdings war der Geräuschpegel und die Musik dort so laut, dass man nur zweier Gespräche führen konnte. Hier begann das erste ausführliche Gespräch mit Nadine, was mir sofort zeigte, dass wir ganz ähnlich ticken. Und uns beide jünger fühlen als wir sind. Die liebe Heike von Frau Goethe liest, die uns alle an diesen Tisch mehr oder weniger zusammen gebracht hatte, konnte leider nicht zu uns kommen. Ihre Bahn hatte so viel Verspätung, dass sie erst auf der Buchmesse zu uns stoßen würde.
Der Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Hier traf ich am Büfett auf Heidi Troi. Wobei ich sie auf den ersten Blick nicht ganz erkannt habe, aber zum Glück werde ich in der Regel durch meine kurzen roten Haare sofort erkannt. Inzwischen mag ich meine roten Haare, sie sind doch sehr hilfreich, wenn man sich mit unbekannten verabredet. Ich kann mich ziemlich sicher darauf verlassen, dass ich erkannt werden. Heidi Troi sollte ich im Laufe der Tage immer wieder in den Gängen auf der Leipziger Buchmesse treffen.
Mit der Tram fuhren wir zu den Messehallen. Dank meines Presseausweises als Blogger für die Leipziger Buchmesse durfte ich schon vor der Öffnung in den Pressebereich. Zeitgleich galt das Ticket auch für alle Tage als Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Was mich im Vorfeld schon dazu bewegt hat lieber mit der Bahn anzureisen, als mit dem eigenen PKW. Im Pressebereich trank ich noch schnell einen Kaffee bis es los ging. Schon auf dem Weg zur Halle sah ich lange Schlangen von Menschen am Eingang. Wie gut, dass die Presse einen eigenen Eingang hat. So war ich direkt mitten im Geschehen.



Ich schlenderte erstmal eher Planlos durch die Gänge und geriet so zufällig in das Meet & Greet mit Stephanie Schuster am Stand vom S. Fischer Verlag. So lernte ich dort die Bloggerbeauftrage persönlich kennen. Zu letzt habe ich aus dem Verlag den 4. Band der Firefly Creek Reihe lesen dürfen. Wie oben schon erwähnt lese ich aktuell den 5. Band. Ich habe den Fragen in der Runde gelauscht und fand den Austausch sehr schön, wobei ich bisher nur „Milena und die Briefe der Liebe“ der Autorin gelesen habe. Wobei mir dies erst beim Schreiben des Berichts klar wurde.
Anschließend habe ich mich treiben lassen und der Lesung von Trude Teige aus ihrem Roman „Als Großmutter im Regen tanzte“ gelauscht. Wobei sie selber nur einen kurzen Einstieg auf norwegisch gelesen hat. Die eigentliche Lesung übernahm der Übersetzer Günther Frauenlob, der zuvor auch mit ihr ein Interview führte. Das Buch wäre was für meinen Mann, der sich sehr für die Zeit interessiert.
Gegen Mittag führte mich mein Plan in die Halle 4, in der Heid Troi aus ihrem Thriller: Ein letztes Opfer lesen sollte. Mit dabei war auch Nadine Teuber, die mich sofort wiedererkannt hat. Wir zwei haben uns im letzten Jahr auf der Buch Berlin das erste mal live getroffen. Die Lesung hat Lust gemacht auf das Buch. Leider durfte der Empire Verlag keine Bücher verkaufen. Sonst hätte ich mir glatt eins mitgenommen. Damit die Buchmesse für mich nicht zu teuer wird, hatte ich extra Bargeld abgezählt mitgenommen, da wird dann die Versuchung zu viele Bücher zu kaufen nicht zu groß.
Anschließend habe ich kurz die Ruhe im CCL genossen, bevor es dort weiter ging mit meinem ersten geplanten Event auf der Leipziger Buchmesse. Der Kiepenheuer & Witsch Verlag hatte Blogger eingeladen zu einem Gespräch mit Sebastian Hotz und seinem Lektor. Da ich wir immer sehr pünktlich war, konnte ich einen Platz in der ersten Reihe ergattern. Im Vorfeld hatte ich Mindset, den Debütroman von Sebastian Hotz gehört. Da er das Hörbuch selbst eingesprochen hatte, hatte ich eine gewisse Ahnung von dem was mich erwarten würde. Mit seiner sympathischen Art hat er das Blogger-Event zu einer unterhaltsamen Veranstaltung gemacht. Ich habe viel gelacht und habe durch die anschließende Fragerunde einen besseren Blick auf die Geschichte bekommen. Mein Rezension zum Hörbuch folgt in Kürze.
Für den restlichen Nachmittag hatte ich mir keine Termine gemacht. Für mich waren die Menschen einfach zu viel. Und so sehnte ich mich kurzzeitig schon nach Ruhe im Hotelzimmer. Da ich aber noch ein wenig erleben wollte schlenderte ich durch die Gänge und landete in Halle 5 am Stand der Glücksschreiberinnen. Von Katharina Mosel durfte ich bereits Herbstwege lesen. Und freue mich bald auf ihren neuen Roman Frühlingswellen. Ebenfalls am Stand traf ich Natascha Birovljev aus Kanada. Ihren Instagram Kanal verfolge ich seit der ersten Onlinebuchmesse ganz sehnsüchtig, da es dort immer wieder ganz viele Eindrücke aus ihrer Umgebung in Kanada zu sehen gibt. Wir unterhielten und kurz über Hörbücher und ob ihre Schattenpferde inzwischen als Hörbuch erschienen sind. So habe ich mir direkt am Stand noch das Hörbuch gekauft und bin gespannt auf die Reise. Ein wenig gehört hatte ich aus ihren Büchern bereits bei den LIve-Lesungen auf Instagram. Beide Autorinnen hinterließen in meinem Lesetagebuch ein Autogramm für zukünftige gelesene bzw. gehörte Bücher von ihnen.



Auf dem Weg zurück zum Hotel traf ich Manuela und gemeinsam beschlossen wir im Dhillons eine Kleinigkeit zu essen. Seit langem gönnte ich mir mal wieder ein Guiness. Da wurden Erinnerungen an meine Ausbildungszeit wach. Mit einer Freundin hatte ich so manchen Samstag Abend im Irish Pub verbracht. Mein Sandwichburger war super lecker. Gestärkt konnte dann das Abendprogramm starten. Ich hatte mir die Lesung von Eva Almstädt aus ihrem Kriminalroman Ostseenebel im Central Kabarett herausgesucht. Da ich zeitig ankam, konnte ich noch Gregor Müller aus seinem Leipziger Zeitenwende Krimi lesen hören. Wobei mir persönlich die Lesung von Eva Almstädt besser gefiel. Da merkt man einfach die Erfahrung. Ich bin schon gespannt darauf, wie der Krimi ausgeht. Das Ebook ist gerade bei mir eingezogen. Zu letzt habe ich Grablichter aus der Krimireihe um Pia Korrittki verschlungen. Anschließend habe ich noch kurz überlegt, mir die nächsten Lesungen anzuhören, doch ich war einfach zu müde. Also verließ ich das Central Kabarett und ging zu Fuß zurück zum Hotel. Für die Abendgestaltung ist es wirklich von Vorteil ein Hotel zentral in Leipzig, am besten in der Nähe vom Hauptbahnhof zu wählen. Von dort aus ist man in 20 Minuten etwa mit der Tram bei der Messe und kann abends viele Veranstaltungen von Leipzig liest einfach zu Fuß erreichen.
Bevor ich nach Leipzig gereist bin, war mein Plan für heute leer bis auf eine Abendveranstaltung. Doch beim Scrollen durch die App zur Leipziger Buchmesse und #lbm23 auf Instagram fand ich das ein oder andere Event zu dem ich gehen wollte. Erst mal ließ ich mich durch die Hallen treiben und besuchte den Stand vom Verlag Monika Fuchs. Von diesem Verlag durfte ich bereits ein paar schöne Kinderbücher lesen, wie z.B.: Der Schatz des Arabers von Julie Bender. Als Rezensionsexemplar wanderte: Pilgern in Bildern Eine Comiczeichnerin auf Abwegen von Felice Meer in meine Messetasche. Das Buch sprach mich mit den schönen Zeichnungen sofort an. Da der Jacobsweg noch auf meiner Bucket-Liste steht, ist es für mich vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe für oder gegen die Wanderung. Ich werde vermutlich im Juni über das Buch berichten.
Kurz entschlossen suchte ich mir noch einen Stehplatz bei der Lesung von Jan Weller zu seinem Buch Älternzeit. Ich habe während der halben Stunde herzlich gelacht. Das Buch macht einfach Spaß und ich habe auch schon so eine Idee, wem ich das schenken könnte. Erstmal wandert es auf meine Wunschliste. Wenn also Jan Weller irgendwo in deiner Nähe eine Lesung hält und du das Leben nicht Bierernst nimmst, dann geh auf jeden Fall hin, du wirst es nicht bereuen.



Ganz schnell habe ich mich dann zum Stand von DELIA (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen) aufgemacht. Zufällig hatte ich sowohl bei MIriam Covi, als auch bei Jana Lukas auf der Seite gesehen, dass die zwei zur gleichen Zeit am Stand für ein Meet & Greet zur Verfügung stehen. Überpünktlich kam ich zum Stand und konnte mit beiden ausreichend reden, Fotos machen und mir Autogramme holen bevor das eigentliche Event startete. Es kollidierte nämlich mit meinem weiteren Tagesplan. Und so habe ich die Chance der Stunde genutzt und die zwei vorab getroffen. Ich habe mich einfach nur gefreut. Von beiden habe ich schon einige Romane gelesen, von Miriam Covi zu letzt den Abschluss der Whale Island Trilogie und von Jana Lukas alias Ella Thompson den Weihnachtsroman. Ich freue mich schon riesig auf 2024, dann gibt es neues von beiden zu lesen. Dieses kurze Treffen war mein Highlight des Tages. Es war einfach nur schön beide mal persönlich zu treffen und wie sie sich über meine Zeichnungen zu den Rezensionen freuen. Auch als Blogger bekommt man gerne Feedback zu seiner Arbeit. Mit einem strahlen im Gesicht bin ich dann zum nächsten Programmpunkt geeilt.



Künstliche Intelligenz ist momentan in aller Munde. Unterschwellig hat sich vieles schon in unser Leben geschmuggelt, ohne das wir es wirklich wahrnehmen. Nächste Woche befasse ich mich etwas intensiver mit dem Thema, da ich gerade Healthy Happy Rich von Dany Lyons lese. Aber nun zurück zur Messe. Der Titel des Gesprächs lautete: KI – Chancen und Risiken für die Buchbranche. Mit dabei waren Nina George (Schriftstellerin, Präsidentin, European Writers‘ Council, Verwaltungsratsmitglied VG Wort), André Hansen (Übersetzer, Vorstandsmitglied, VdÜ, und Begründer der Initiative „Kollektive Intelligenz“) und als Moderator Jens J. Kramer (Autor, Vorsitzender, Syndikat e.V.). Ich fand das Gespräch sehr aufschlussreich und es hat mir gezeigt, ich sollte mich mal näher mit dem Thema beschäftigen. Also habe ich direkt ChatGPT gefragt, wie ich am besten eine Gliederung für den Messebericht schreibe. Ich habe die Gliederung als Grundgerüst genutzt. Wobei ich kein Mensch bin, der nach einer Gliederung schreibt, sondern im Schreiben kommen mir immer wieder neue Ideen und Anmerkungen, so dass ich schnell von der Gliederung abweiche. Als Grundgerüst finde ich das aber eine interessante Sache. Ich werde in Zukunft vermutlich mit weiteren Fragen an die Künstliche Intelligenz herantreten. So kann man ganz alleine mit sich und dem Computer eine Fragestellung erörtern und bekommt einen anderen Blick auf die Dinge. Wobei ich die Antworten nicht pauschal als absolute Wahrheit nehmen würde. Da erinnere ich mich gerne an die Mahnung meiner Lehrer während der Ausbildung und der Dozenten im Studium zurück, dass nicht alles im Internet der Wahrheit entspricht und man als Quelle seriöse Publikationen angeben sollte. Wobei wir wieder beim Thema wären: Ist Künstliche Intelligenz eine seriöse und verlässliche Quelle oder eher ein Berater, der neue Denkanstöße gibt. Ich für mich werde die Entwicklung weiter verfolgen und die KI als Hilfestellung nutzen.
Nach soviel Input und Denkanstößen habe ich mich in die Tram gequetscht, um noch etwas Zeit mit lesen im Hotelzimmer zu verbringen. Für den Abend war ich im Peter Pane verabredet. Dort fand das Treffen der Bloggerlounge des Selfpublisher Verbandes statt. Leider gab es keine große Tafel, um zumindest alle Gesichter mal wahrzunehmen. Aber ich hatte an meinem sechser Tisch eine bunte Mischung an Gesprächspartnern. Von der Aufteilung passte es ganz gut: drei Blogger und drei Autoren. Wobei zwei in der Runde nach dem Esse direkt verschwanden. So kam ich mit den Autoren Dirk Osygus und Kerstin Rachfahl näher ins Gespräch. Als Bloggerin war noch Asjas Wortmagie mit dabei. Zu viert sprachen wir, wie kann es anders sein über Bücher und alles drum herum. Die Zeit verging wie im Fluge. Kerstin Rachfahl stellte mir ihren Roman Jasmin My Voice Wintergrün als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Weitere Autoren kamen kurz an unseren Tisch und stellten ihre Bücher vor, unter anderem eine weitere Namensvetterin Kerstin Doerenbruch. Sie stellte ihren Roman: Total Reset – Ein Geo-Engineering Thriller vor. Ich war vom Cover und Inhalt sehr angetan, da es zu meiner naturwissenschaftlichen Seele passt. So überließ sie mir ein Buch als Rezensionsexemplar. Dazu wird es hier vermutlich im Juli mehr zu lesen geben. Abschließend habe ich mich länger mit Guido Lange übers Reisen unterhalten.



Mit vielen Eindrücken, tollen Gesprächen und zwei Büchern im Gepäck lief ich zurück zum Hotel. Hier genoss ich die Ruhe zum Lesen, da meine zwei Zimmergenossinnen noch mit ihrem Abendprogramm beschäftigt waren. So viel Spaß, wie mir die Messe auch bereitet, so dringend brauchte ich an diesem Abend einfach Zeit für mich alleine.
Der Tag startete wie gewohnt mit einer gemütlichen Frühstücksrunde im Hotel und der anschließenden Fahrt zum Messegelände. Hier verlief die Kaffeerunde im Pressebereich etwas leiser als sonst. Die Messetage mit wenig Schlaf schlauchten doch etwas. Außerdem war heute der Tag des Abschieds, da viele von uns morgen früh schon abreisen würden. Da ich nicht so recht wusste, was ich bis zum Bloggertreffen vom Dumont Verlag anstellen sollte, zog ich zusammen mit Nadine durch die Messehallen. Nach dem wir uns durch die erste Masse an Menschen gearbeitet hatten nutzten wir die frühe Stunde für ein paar Fotos. Als hätten wir einfach ganz schön gechillt entstanden ein paar Bilder in der Buchbar, die du auch in Nadines Messebericht sehen kannst.



Weiter ging es dann ins CCL zum Treffen mit Caroline Wahl und Ewald Arenz organisiert vom Dumont Verlag. Wir waren mal wieder sehr zeitig und fanden Plätze in der ersten Reihe. Hier traf ich auch Ute und Jenny wieder, die ich auf der Litblog Convention kennenlernen durfte. Die Veranstaltung war super organisiert und machte einfach Spaß. Es war eine Mischung aus Buchvorstellungen und einem Gespräch mit den zwei Autoren. So konnte man die zwei und ihre Bücher viel besser kennenlernen, als wenn nur aus den Büchern gelesen worden wäre. Am Ende des Bloggertreffens durften wir uns alle über eine Tasche mit zwei Büchern freuen. Zum Einen 22 Bahnen von Caroline Wahl und zum Anderen Die Bücherjährigen von Elisabeth Beer, das erst im Sommer erscheinen wird. Auf letzteres Buch freue ich mich schon, da es mir bei der Vorstellung schon zugesagt hatte.



Danach ging es wieder in die Menschenmenge. Gefühlt waren alle Gänge verstopft und ich kam nur langsam voran. So dass ich kurz am wanken war den Heimweg anzutreten. Aber ich wollte unbedingt Vera Nentwich einmal live erleben. Also bahnte ich mir meinen Weg durch die Menschen zu ihrer Lesung, die sie zusammen mit Tamara Leonhard machte. Die zwei sind ein gut eingespieltes Team. Von letzterer muss ich mir die Bücher unbedingt mal näher anschauen. Auch hier wurde ich mit Freude und einer herzlichen Umarmung von Vera empfangen. Da geht mein Herz einfach auf. Ich habe sie bei der Krimiwoche 2016 digital kennengelernt und nun das erste Mal persönlich getroffen, einfach nur schön.
Ein Treffen jagte dann das Nächste, wie es an einem Abschiedstag meist so ist. Die liebe Fine Sturm war auch auf der Buchmesse unterwegs. Ich wäre fast an ihre vorbei gelaufen. Doch sie kam zielstrebig auf mich zu. Auch hier gab es erst mal eine herzliche Umarmung. Wir hatten uns im Laufe der Aktionen zu ihren Romanen die ein oder andere Sprachnachricht geschickt und freuten uns beide auf das Treffen. Hier musste natürlich ein Selfie zur Erinnerung gemacht werden. Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Roman und wünsche der lieben Fine viel Erfolg dabei.


Zum Abschluss zog es mich noch zu einem Gespräch über Kriminaltechnik und der Verleihung des Bloggerlounge Awards vom Selfpublisher Verband. Ich selbst hatte nicht am Award teilgenommen, aber die Aktionen der anderen Blogger durchaus verfolgt. Hier traf ich dann auf Dirk von Dirk liest und testet, mit dem ich auf der Buch Berlin die ein oder andere Lesung zusammen besucht hatte.
Kurz bevor ich der Messe endgültig Lebewohl sagen konnte musste ich nochmal beim mitp-Verlag vorbei schauen. Dort gibt es ganz viele tolle kreative Bücher im Sortiment. Mein absoluter Favorit die Schmuckelemente für mein Lesetagebuch. Am Stand bekam ich endlich ein Gesicht zum Namen Miriam Robels, die mich seit langem mit den Blogger News versorgt. Sie gab mir „Flipchart – Das Praxisbuch für Einsteiger“ als Leseexemplar mit. Ich hatte mehrfach in dem Buch am Stand geblättert und freute mich es nun auch mitnehmen zu dürfen. Da sind nochmal wieder kleine Anregungen zu Aufteilung und Formen drin, die sich auch auf meine kleinen Zeichnungen runter brechen lassen. Dazu im Sommer mehr hier auf dem Blog. Vielleicht darf ich ja sogar mal an die Flipchart von meinem Mann und in Großformat etwas zeichnen.
Den Abend ließen wir bei leckerem indischen Essen ganz in der Nähe unseres Hotels ausklingen.


Damit endete mein erster Besuch der Leipziger Buchmesse. Wer mich nach Tag 1 gefragt hat, der bekam als Antwort: Ob ich nochmal zur Messe komme weiß ich noch nicht. Nach Tag 3 sage ich eindeutig: Ich komme wieder. Auch wenn die Menge an Menschen mir eindeutig zu viel war, hat die Freude an den Treffen mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und Bloggerkollegen überwiegt. Somit ist mein Hotelzimmer für 2024 schon mal reserviert. Das Datum 20. bis 24. März 2024 steht dick in meinem Terminkalender und beim zweiten Besuch habe ich definitiv einen Plan was genau ich machen möchte. Wobei man am Samstag Pufferzeit für die Wege mit einrechnen muss. Da kommt man nicht mal eben so von einem Gang zum nächsten.
Auf der Zugfahrt am Sonntag habe ich ganz entspannt meinen Roman von der Hinfahrt ausgelesen und dann die Seele bei einem Hörbuch baumeln lassen. So verging die Zeit wie im Fluge und ich war pünktlich Mittags zurück in der Heimat. Hier wartete die Wäsche und noch mehr Buchpost auf mich.


Warst du schon mal auf der Leipziger Buchmesse? Berichte mir gerne über deine Erfahrungen im Kommentarfeld!
Maritime Motive und ich sind die absoluten Freunde. So habe ich mich sehr über das Projekt von Anja gefreut. Sie hatte für ihr Album ein Designpapier mit Wellen und maritimen Motiven ausgewählt. Das Album lässt sich mit Schwung öffnen und so offenbart sich direkt der Mittelteil.



Im mittleren Teil könnte man ein großes Foto platzieren, dass man zuvor in vier Einzelteile zerlegt, so dass es wie oben im Bild den Platz von den bestempelten Seiten einnimmt. Auf die jeweilige Rückseite passt jeweils ein kleines Bild oder etwas ähnliches. Man kann dieses Album auch wunderbar als Karte zu einem besonderen Anlass gestalten. Es ist viel Platz für liebe Grüße und es lässt sich sehr gut ein kleiner Umschlag mit Geld oder Gutschein integrieren. Für mich ein sehr vielfältig einsetzbares Projekt.

Auf dem Cover fahren zwei Personen mit dem Fahrrad über den Strand. Von ihr weht der leichte Schal im Wind. Der Himmel ist hellblau und nur mit einem Hauch von Wolken bedeckt. Wieder ein sehr schönes Cover was gut zum maritimen Setting der Geschichte passt.
Goldene Zeiten im Inselsalon von Sylvia Lott ist der dritte Teil der Norderney-Saga. Alle Bücher der Reihe sind bei Blanvalet erschienen. Im nächsten Jahr darf ich mich auf den abschließenden vierten Band freuen. Doch nun heißt es erst mal ins Jahr 1920 zu reisen und zu schauen wie es Frieda und Grete auf der Insel ergeht.
Wenn du die ersten beiden Bücher: Die Frauen vom Inselsalon und Sturm über dem Inselsalon nicht kennst, hast du was verpasst. Aber keine Sorge, du kannst auch theoretisch mit Band drei in die Norderney-Saga einsteigen. Bevor die Geschichte so richtig startet werden alle wichtigen Figuren kurz vorgestellt. Für das Verständnis und das Zusammenspiel der einzelnen Personen ist das sehr hilfreich und würde nach meinem Gefühl ausreichen. Aber wie es so schön bei Buchreihen ist, ist es natürlich viel schöner den Verlauf der Handlung von Anfang an zu folgen. Der vierte Band erscheint übrigens im nächsten Jahr, so hast du bis dahin genügend Zeit alle Bücher zu lesen, auch wenn du nicht so viel liest wie ich.
Nun aber kurz noch was zur Geschichte. Im Mittelpunkt steht natürlich der Inselsalon und damit Frieda, die inzwischen als Witwe den Friseursalon führt, allerdings läuft ihr die Zeit davon, denn in Kürze muss sie die Führung des Geschäfts wieder an einen Mann übergeben, denn als Witwe darf sie das nur für einen bestimmten Zeitraum übernehmen. Wie oben schon erwähnt startet die Geschichte 1920 und damit dürfen Frauen lange noch nicht alles, was heute für uns ganz selbstverständlich geworden ist. Mit dabei ist auch wieder Grete, die beste Freundin von Frieda. Sie hat sich inzwischen gut auf der Insel eingelebt und ist samt Nachwuchs integriert. Als weitere Frauen auf der Insel spielen Friedas Tochter Lizzy und ihre Schwiegermutter Jakomina wichtige Rollen. So nimmt Lizzy mich mit nach Berlin, wo sie ihre Lehre im Friseurhandwerk vertiefen möchte.
Für mich war es eine spannende Geschichte und die Zeit verflog beim Lesen wie im Nu. Zeitlich umfasst der dritte Band fast zehn Jahre. So wächst Lizzy zu einer jungen Frau mit ganz eigenen Vorstellungen heran. Dementsprechend wird sie vermutlich im letzten Band eine größere Rolle einnehmen. Mir gefällt es, die Figuren im Laufe der Bücher an ihren Aufgaben wachsen zu sehen. Während Frieda und Grete im ersten Buch noch Kinder waren, sind sie inzwischen zu gestandenen Frauen herangereift. Der Weg dahin ließ sich gut lesen und ich bin gespannt, über welchen Zeitraum das folgende Buch berichten wird. Da ich die deutsche Geschichte kenne, habe ich so eine Ahnung wie es weiter gehen könnte. Ich habe das Buch gerne gelesen und spreche eine Leseempfehlung aus. Wie oben schon erwähnt, ist es möglich mit Band drei zu starten, ich rate aber für das große ganze Lesevergnügen die Bücher chronologisch zu lesen. Es macht einfach mehr Spaß.
Die hübsche, sensible Lissy macht in den Goldenen Zwanzigern auf Norderney eine Lehre im familieneigenen Friseursalon. Schon immer fühlt sie eine unbestimmte Sehnsucht, ihr fehlt etwas, das sie nicht benennen kann. Glamour und Elend liegen in diesen Jahren im Seebad nah beieinander. Lissys Mutter Frieda spezialisiert sich auf Bubiköpfe, ihre Freundin Grete hilft bedürftigen Kindern. Lissy aber wird das Inselleben zu eng. Nach ihrer Lehre darf sie in einem führenden Salon Berlins arbeiten, um sich den Feinschliff zu holen. Dort genießt sie ein ausgelassenes freies Leben und begegnet dem charismatischen Ivo Sartorius …

Autor: Sylvia Lott
Reihe: Die Norderney Saga 3
Genre: Familiensaga
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3734108921
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2023
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 448
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Blanvalet über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Blanvalet
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.
Weitere Meinungen zum (Hör-) Buch von meinen Bloggerkollegen:
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Cover und Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Für Meer bin ich immer zu haben und so zogen mich die Wellen, die an den Strand ziehen magisch an. Unweit der Flutmarke liegen zwei Personen im Sand und schauen in den Himmel. Ein Bild ganz nach meinem Geschmack, das ganz laut nach Urlaub ruft.
Immer am Meer entlang von Franziska Jebens erschien im dtv. Die Geschichte handelt von zwei Personen, die mit ganz unterschiedlichen Intentionen sich auf die Reise durch Europa machen. Wie es im Titel so schön heißt: Immer am Meer entlang.
Die Protagonisten Josi und Paul sind die Ich-Erzähler der Geschichte. Josi ist eine taffe Polizistin, die seit Kindertagen von einem Roadtrip durch Europa träumt. Ihr heiß geliebter hellblauer Bulli wartet nur noch auf den letzten Anstrich. Paul hingegen lässt ganz spontan seinen Alltag hinter sich und kauft sich für den Trip ein neues Auto. Während der Reise stossen die zwei immer wieder aufeinander und hinterlassen kleine Spuren für den Nachfolgenden.
Die Reise startet an der französischen Küste und folgt dann dem Meer weiter in den Südosten von Europa. Die einzelnen Stationen möchte ich gar nicht verraten, denn die zwei Protagonisten beschreiben den Weg und die Landschaft einfach so schön, dass man das Gefühl hat selbst mit im Auto zu sitzen. Meine Erwartungen an den Roman wurden voll und ganz erfüllt. Der Titel und Klappentext versprachen eine schöne Reise durchs Land auf der Suche nach grenzenloser Freiheit und unvergesslichen Erlebnissen. Und genau das habe ich beim Lesen erfahren. Ich bin in Gedanken abwechselnd mit Josi und Paul ein Stück des Weges gefahren und habe mich an den Stationen erfreut. Den ein oder anderen Ort habe ich selbst schon besucht. Wobei ich jeweils von Seeseite zu den Orten gelangt bin. Ich kann mich noch gut an unseren Halt in Lissabon erinnern und habe versucht zu ergründen, wo sich die zwei wohl getroffen haben.
Für mich war es ein wunderbarer Reiseroman mit genau dem richtigen Maß an Spannung in der Liebesgeschichte. Als Leser wollte ich unbedingt wissen ob die zwei wohl zu einander finden. Ob sie es tatsächlich geschafft haben, verrate ich dir nicht. Aber ich verspreche dir eine schöne Reise entlang der europäischen Küste. Vielleicht ist ja für dich noch der ein oder andere Urlaubstipp dabei. Ich nehme als Reiseziel Sardinien mit, denn da waren wir noch nicht. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Reiselustigen, die vielleicht auch mit dem Camper unterwegs sind und Lust haben auf ein bisschen Romantik.
Josi träumt seit ihrer Kindheit davon, mit einem alten Bulli Europas Küsten zu erkunden. Paul hingegen entscheidet sich spontan für einen Road Trip, um seinem festgefahrenen Alltag zu entfliehen. Beide sehnen sich nach grenzenloser Freiheit und unvergesslichen Erlebnissen. Ihre Wege kreuzen sich. Erst zufällig, dann absichtlich und immer öfter. Auf ihren Routen hinterlassen sie sich gegenseitig kleine Botschaften und lernen dabei nicht nur einander, sondern auch sich selbst besser kennen.
Ein ganzes Jahr lang Sommer mit einsamen Stränden, versteckten Buchten und malerischen Orten. Und eine unerwartete Freundschaft, die vielleicht noch so viel mehr sein kann?

Autor: Franziska Jebens
Genre: Liebesroman
Verlag: dtv
ISBN: 978-3423218535
Erscheinungsdatum: 16. März 2023
Format: Taschenbuch, Hörbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 416
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von dtv über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Quellen:
Klappentext und Cover Original: © dtv
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