Mit dem neuen Minikatalog Juli-Dezember 2021 von Stampin‘ Up beginnt indirekt auch die Vorbereitung auf Weihnachten. Bei meinem ersten Blick durch den Katalog fiel mir das besondere Designpapier: Geruhsame Tage direkt auf. Das Papier hat so gar keine klassischen Weihnachtsfarben, sondern passt zu den Farben: Schiefergrau, Anthrazitgrau, Schwarz und Silber. Doch die Muster fand ich sofort klasse und so musste die erste Weihnachtskarte für 2021 direkt mit diesem Designpapier gestaltet werden.
Als Stempelset hatte ich „Verschneite Weihnachten“ in der Hand und fand in dem Designpapier mit den Schneeflocken den passenden Hintergrund. Das der Schneemann so schön nostalgisch daher kommt, habe ich ihn ganz dezent in Schiefergrau auf Flüsterweiß gestempelt. Der Spruch aus dem gleichen Stempelset durfte dann etwas kräftiger in schwarz hervorstechen. Das passende Etikett für den Text befindet sich bei den Stanzformen: Verschneite Zeiten, in dem auch die passende Stanzform für den Schneemann ist.
Wie findest du die Weihnachtskarte? Muss es immer rot und grün sein?
Das Cover hat mich sofort angezogen, auch wenn die Farbe so gar nicht meins ist. Der Hintergrund ist orange und rechts und links ragen Bücherstapel ins Bild. Die Bücher sind im Vergleich zu den Menschen riesig. Um so öfter ich das Buch anschaue, desto mehr Details entdecke ich. Ganz oben auf dem linken Bücherstapel sitzt ein Mann in einem Ohrensessel und liest. Von hinten bekommt er Licht durch eine Stehlampe. Ihm gegenüber sitzt etwas tiefer eine Frau auf dem Fußboden mit einem Buch in der Hand und eine Tasse neben sich abgestellt. Ganz unten läuft eine Frau mit einem kleinen Bücherstapel durchs Bild. Ich finde das Buch passt sehr gut zum Titel und zur Geschichte.
Ab und zu brauche ich mal etwas anders als Liebesromane und Thriller. Und so fand ich bei #NetGalleyDE den Roman #DieLetzteBibliothekDerWelt von Freya Sampson aus dem Dumont Verlag. Als Kind habe ich den Bücherbus bei uns im Ort geliebt, so eine Bibliothek wie im Roman gab es bei uns auf dem Dorf nicht. Ich weiß nicht mehr im welchen Rhythmus er kam, aber meine Mutter ist mit uns Kindern immer hin gefahren und wir durften uns neues Lesefutter aussuchen. Inzwischen habe ich schon lange keinen Büchereiausweis mehr, da ich durch meinen Buchblog mehr als genug ausgestattet bin mit aktuellen Büchern und ich eine Buchhandlung nicht verlassen kann, ohne wenigstens drei Bücher gekauft zu haben. So kommt genug Lesestoff zusammen, um meine Sucht zu befriedigen.
„Die letzte Bibliothek der Welt“ spielt in einem beschaulichen Örtchen namens Chalcot irgendwo in Großbritannien. Die Hauptperson ist June Jones, die als Bibliothekarin in der ortsansässigen Bibliothek arbeitet. Ihre Welt besteht aus Büchern und den Besuchern der Bibliothek. Daneben nehmen Stanley, Chantal und Leila eine gewisse Rolle im Leben von June ein. Und auch ein alter Schulfreund namens Alex, der plötzlich wieder in Chalcot auftaucht nimmt an Junes Leben teil. Ein Satz ist mir besonders in Erinnerung geblieben:
Man erfährt einiges über Menschen, wenn man sich anschaut, welche Bücher sie sich ausleihen.
Oder aber welche Bücher sie lesen. Wenn ich in einer Wohnung ein Bücherregal entdecke, muss ich sofort schauen, welche Bücher dort zu finden sind. Ich gucke nach mir bekannten Autoren und überfliege die Genreauswahl, die sich oft ja schon anhand der Buchrücken zuordnen lässt. Und ich achte darauf, wie ein Bücherregal sortiert ist. Bei June findet man im Regal viele Klassiker unter anderem ihr Lieblingsbuch von Jane Austin: Stolz und Vorurteil. Ich habe es als Hörbuch und höre es immer wieder gerne. Es hat mir so manchen langen Flug versüßt. Vor jedem Urlaub lade ich es aus meiner Cloud auf das Smartphone, damit ich bei Bedarf darauf zurück greifen kann. Ich kann June sehr gut verstehen, warum sie das Buch immer wieder liest. Es ist einfach eine schöne Geschichte.
Ich finde die Aussage des Romans sehr gut, dass eine Bibliothek nicht nur ein Ort mit ganz vielen Büchern ist, sondern auch ein Ort der Begegnung. Die Bibliothek ist ein Treffpunkt für jung und alt egal in welchem sozialen Umfeld sie zu Hause sind. Ebenso ist es ein Ort der Ruhe. Für mich ist es ein Ort, an dem man durch die Welten wandern kann. Wo man einfach wahllos ein Buch in die Hand nimmt und schaut ob es einem gefällt. Ich habe im Studium viele Stunden in der Bibliothek verbracht auf der Suche nach Inspiration für Unterrichtsentwürfe und natürlich für meine schriftlichen Abschlussarbeiten.
Das Buch hat mir einen wunderbaren Einblick in den Zusammenhalt von ganz unterschiedlichen Menschen gegeben, die sich nur durch den Besuch der Bibliothek überhaupt kennenlernen konnten. Ich habe die Geschichte sehr genossen und empfehle sie gerne weiter. Es ist ein Buch für Bücherliebhaber, die genauso wie ich gerne ihre Nase in „richtige“ Bücher stecken, weil der Duft eines Buches einfach etwas ganz besonderes ist.
Inhaltsangabe
»Gute Bücher sind die beste Gesellschaft!«
Die dreißigjährige June Jones lebt in dem britischen Dorf Chalcot und ist mit Leib und Seele Bibliothekarin. Ihre besten Freunde sind die Menschen, denen sie Tag für Tag bei ihrer Arbeit begegnet: der alte Stanley, dem sie mit dem Computer hilft, Chantal, eine Schülerin, die zu Hause keine Ruhe zum Lernen hat, Leila, eine geflüchtete Frau, für die sie Kochbücher heraussucht. Außerhalb der Bibliothek bleibt June allerdings gern für sich – und in Gesellschaft ihrer Bücher.
Junes wohlgeordnetes Leben gerät aus den Fugen, als die Gemeinde mit der Schließung der Bibliothek droht. Und dann trifft sie auch noch Alex wieder, einen alten Schulfreund, für den sie bald ganz neue Gefühle entwickelt. Widerwillig erkennt June: Sie muss raus aus ihrer Komfortzone! Endlich engagiert sie sich in einer Gruppe, die für den Erhalt der Bibliothek kämpft, erst heimlich aus Angst vor ihrer Chefin, dann ganz offen und selbstbewusst. Alex, der Anwalt ist, unterstützt sie hierbei nach Kräften.
Während June alles tut, um ihre Welt aus Büchern zu retten, lernt sie viel über sich selbst – und darüber, wie wichtig Freundschaft, Gemeinschaft und nicht zuletzt die Liebe sind …
Bibliografie
Autor: Freya Sampson Genre: Belletristik Verlag:DUMONT ISBN: 9783832165673 Erscheinungsdatum: 13. August 2021 Format: gebundenes Buch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon* Seitenzahl: 386 Leseexemplar: Ja Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von DUMONT über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Ich bin ja ein Kind von der Nordseeküste und mag daher Buchcover mit Blick aufs Wasser total gerne. Hier steht jetzt eine Frau im roten Mantel am Ende eines Stegs und schaut Richtung Sonnenauf- bzw. untergang. Die Wolken deuten ein gewisses Unheil an, was bei dem Titel zu erwarten ist. Im ganzen ein schönes Bild und passend für einen Krimi, der in Hamburg spielt.
Der Tote Journalist ist das Krimi Debüt für die Autorin Hanna Paulsen. Es ist der Auftakt der neuen Krimireihe: Die Polizeireporterin, der im EditionM Verlag erschienen ist. Ich durfte das Buch schon kurz vor der Veröffentlichung lesen und habe es regelrecht verschlungen. Es ist mal ein ganz anderer Kriminalroman, da die Protagonistin keine polizeiliche Ermittlerin ist, sondern wie man dem Namen der Buchreihe entnehmen kann eine Journalistin.
Die Polizeireporterin Gesa Jansen gab mir einen schönen Einblick in ihre Arbeit. Dabei achtete sie darauf stets den Beteiligten im Unfallgeschehen nicht im Wege zu stehen. Ich finde es sehr gut, dass Gesa zu den seriösen Journalisten gehörte und nicht der reinen Sensationslust unterlag. So war sie mir von Anfang an sympathisch und gab ein gutes Bild auf die Presse ab.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mysteriöse Tod von Gesas Kollegen Uwe Stolter. Er war der angesagteste Polizeireporter in Hamburg und bei allen bekannt. Sein plötzlicher Tod wirft viele Fragen auf und bringt im gewissen Sinne das wahre Gesicht der Chefredakteurin zum Vorschein. Mit Spannung habe ich den Schlagabtausch von Gesa mit ihrer Chefin verfolgt. Auch der unfreiwillige neue Kollege von Gesa hat sofort meine Sympathie gewonnen. Björn ist eher ein ruhiger und stiller Zeitgenosse und damit genau das Gegenteil von Gesa. Zusammen bilden sie eine gute Einheit, auch wenn sie selbst das nicht direkt erkennen können.
Im Hintergrund taucht immer wieder die Vergangenheit von Gesa auf. An diesen Stellen hätte ich gerne mehr Details gewusst, doch lässt dieses kratzen an der Oberfläche hoffen, das wir dazu mehr in einem weiteren Buch erfahren dürfen. Die Beschreibungen im Buch sind sehr Bildlich, so dass das Kopfkino mit vielen Details gefüttert wird. So hatte ich zum Beispiel den Garten von Gesa ganz genau vor Augen. Ihr Häuschen am Fluss hätte ich auch gerne. Ich stelle mir das absolut idyllisch vor und ist genau das richtige, um nach einem spannenden Tag abzuschalten.
Für mich wurde die Spannung immer wieder aufgebaut. Bis zum Schluss war ich ratlos und musste genauso wie alle anderen Beteiligten rätseln und kombinieren. Gekonnt kommen zum Ende alle Fäden zusammen und lassen mich mit einem logischen Schluss zurück. Ich habe die Geschichte sehr genossen. Es war ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Für mich ein gelungenes Krimi Debüt, von dem ich gerne mehr hätte.
Wenn du Lust hast, ein bisschen Journalistische Luft zu schnappen, dann bist du bei diesem Krimi genau richtig. Hier zeigt eine gewiefte Polizeireporterin was sie kann. Zu ihrem Glück gibt es für Journalistinnen keine vorgeschriebene Körpergröße. Ich hatte ein paar spannende Lesestunden, bei denen ich bis zum Schluss mit rätseln durfte. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.
Inhaltsangabe
Im Hamburger Nieselregen steht Polizeireporterin Gesa Jansen vor dem Haus, in dem ihr Kollege Uwe Stolter ums Leben gekommen ist. Das Urgestein der lokalen Tageszeitung wurde selbst zum Mordopfer. Gesa hat wenig Zeit für Trauer, denn ihre knallharte Chefredakteurin will, dass sie den Fall vor der Polizei aufklärt. Für die Titelstory. Um jeden Preis. Dass ihr dazu der smarte Björn Dalmann aus der Kulturredaktion an die Seite gestellt wird, der seiner verpassten Opernaufführung nachtrauert, ist wenig hilfreich. Aber dann entdecken Gesa und Björn in Stolters Notizbuch Hinweise auf seine letzten Recherchen. Eine dieser Geschichten sollte besser nicht ans Licht kommen …
Bibliografie
Autor: Hanna Paulsen Reihe: Die Polizeireporterin 1 Genre: Kriminalroman Verlag: Edition M ISBN: 978-2496708820 Erscheinungsdatum: 10. August 2021 Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon* Seitenzahl: 352 Leseexemplar: Ja Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Über diese Karte durfte sich eine ehemalige Kollegin freuen. Vor ein paar Jahren hatten wir beschlossen im August 2021 unseren 100. Geburtstag mit dem Team zu feiern. Doch dann kam alles anders. Ich habe mich beruflich verändert und so trennten sich unsere Wege. Aber aus den Augen ist nicht aus dem Sinn und so habe ich meiner lieben Kollegin eine kleine Freude gemacht mit einer selbst gebastelten Karte. Auf der Karte fehlt im Prinzip nur noch ein kleines Motorrad, aber einen entsprechenden Stempel oder eine passende Stanze habe ich in meinem Bastelzimmer nicht gefunden.
Da die Beschenkte gerne mit dem Motorrad unterwegs ist, habe ich sofort mein Designpapier nach Karten abgesucht. Bei meinem großen Stapel „Streichelpapier“ fand ich entsprechende Blätter. Der Ausschnitt zeigt eine alte Karte rund um das schwarze Meer. Für mich der passende Hintergrund. Damit die Karte nicht nur schwarz weiß ist, habe ich als dezente Farbe das Seladon aus den neuen InColor Farben von Stampin‘ Up gewählt.
Das Cover verströmt wieder eine absolute Wohlfühl- Atmosphäre. Die Sonne steht relativ tief am Himmel und färbt den Himmel sehr schön. Einsam steht ein weißer Leuchtturm am Wasser. Von oben ragt wie immer ein Blütenzweig ins Bild. Ich mag die Cover der Gansett Island Reihe, sie lassen mich immer ein wenig vom Urlaub träumen.
Sonnige Tage auf Gansett Island ist der 23. Band der „Die McCarthys“ Buchreihe von Marie Force. Ich habe bisher alle Bücher der Reihe entweder gehört oder gelesen. Ich finde diese Reihe macht absolut süchtig. Und ich fiebere inzwischen den neuen Büchern entgegen. Ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen und konnte es kaum zur Seite legen. Es war so schön wieder auf Gansett Island zu sein und lieb gewonnene Charaktere zu besuchen. Ich kann gar nicht sagen, welcher Einwohner der Insel mir am liebsten ist. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen.
Ich habe das Buch im Rahmen von #readinggansett als #buddyread gelesen. Einfacher ausgedrückt, ich habe es mit anderen Bloggern zusammen gelesen und über den Inhalt diskutiert. Dabei fand ich es sehr faszinierend, dass auch jemand dabei war, der keinen der vorherigen Bände kannte. Ich war neugierig zu erfahren, ob man auch noch bei Band 23 in die Buchreihe einsteigen kann. Hier ist die Antwort von Anni:
Zu Beginn habe ich etwas gebraucht, um durch die Personen durch zu blicken. Aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl nach Hause zu kommen. Trotz des mangelden Wissens ein Buch was mich umgehauen hat.
Also, wenn du noch kein Buch der Reihe kennst ist es durchaus möglich sich noch wie zu Hause auf Gansett Island zu fühlen. Ebenfalls finde ich, dass man die Bücher nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge lesen muss. Man kennt zwar schon das Ende, aber die Geschichten sind trotzdem einfach schön.
Wie oben schon erwähnt habe ich das Buch verschlungen. Es ist ein großes Wiedersehen mit allen bekannten Bewohnern von Gansett Island. An vorderster Front stehen die McCarthys, die eine große Familie bilden. Für das Buch: Schneeflocken auf Gansett Island habe ich mich mal an einem kleinen Stammbaum der Familie versucht. Einen ausführlichen Stammbaum findest du auf der offiziellen Seiten von Marie Force, aber Achtung der geht immer bis zur aktuellen Original Ausgabe und kann dementsprechend bei den Paaren und Kindern etwas spoilern. Kinder sind auf Gansett Island immer willkommen und beim Lesen kam mir es so vor, als wenn sehr viele Frauen gerade Schwanger sind. Aber wer wie was und wie viele verrate ich dir nicht. Nur so viel, auf den ersten dreißig Seiten musste ich schon mal ganz laut Luft holen bei einer Ankündigung.
Ich kann mich Anni oben nur anschließen. Die Geschichte fühlt sich an wie nach Hause kommen. Die Bewohner von Gansett Island muss man einfach gern haben. Alle wie sie da sind nehmen ein ganz einfach mit in ihre ganz persönliche Welt. So darf ich dabei sein, wenn ein neues Haus das erste Mal besichtigt wird. Ich bin beim ersten Ultraschalltermin dabei oder erlebe live eine Geburt, die auch gerne mal dramatisch sein darf. Ich bin also nicht einfach nur der Leser der Geschichte, sondern mitten drin im Geschehen und kann mit den Charakteren mitfühlen.
In der aktuellen Zeit ist das Buch auch einfach nur eine schöne Geschichte, sie hat mir eine schöne Auszeit von Corona gegeben und mich für einen Moment an die liebe heile Welt glauben lassen. Dafür liebe ich die Bücher von Marie Force, sie bieten mir den perfekten Ausgleich zu stressigen Tagen. Ich kann einfach abtauchen und träumen und komme anschließend erholt in der Realität wieder an. Für alle die Liebesromane lieben, ist dieses Buch genau das richtige. Es ist einfach nur schön, auch wenn ich mich hier vermutlich gerade wiederhole. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Aber Achtung, es besteht Suchtgefahr.
Inhaltsangabe
Es ist Sommer, alle sind auf Gansett Island, und ausgerechnet in der größten Hitze fällt der Strom aus. Damit ist nicht nur Charlies und Sarahs von langer Hand geplante Einweihungsparty in Gefahr, sondern auch die mit Spannung erwartete Inselpremiere von Grants Film und die Hochzeitsfeierlichkeiten von Mallory und Quinn. Doch so leicht geben sich die McCarthys und ihre Freunde nicht geschlagen. Das gilt auch für Dara und Oliver Watkins, die nach einem tragischen Verlust nach Gansett gekommen sind, um im Leuchtturm einen Neuanfang zu wagen …
Bibliografie
Autor: Marie Force Reihe: Die McCarthys 23 Genre: Liebesroman Verlag: Montlake ISBN: 978-2496707458 Erscheinungsdatum: 27. Juli 2021 Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon* Seitenzahl: 431 Leseexemplar: ja Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Montlake über Mainwunder zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Das Cover macht Lust auf das Buch. Man kann auf den ersten Blick sehen, dass die Geschichte mit Humor zu nehmen ist. Im unteren drittel des Covers sieht man ein rotes Auto, aus dem zwei Beine heraus ragen. Dahinter sind Dächer eines Ortes zu sehen. Das Wort Krimi hängt scheinbar als Fahne am Kirchturm. In rosa Schrift prangt über der humorvollen Szene auf orangem Grund der Titel des Romans.
Zum vierten Mal habe ich mich mit Sabine (Biene) Hagen nach Grefrath begeben. Meine Rezensionen zu vorherigen Büchern findest du im Autoren Verzeichnis (Vera Nentwich). Tote Tanten plaudern nicht ist der sechste Fall für Biene. Die Geschichte bzw. der Fall ist in sich abgeschlossen und man hat auch Spaß beim Lesen, wenn man die ersten Bände nicht kennt. Natürlich geht aber auch bei diesem humorvollen Krimi das Privatleben der Hauptakteure weiter. Doch das nötige Wissen wird gekonnt eingeflochten und so weiß man ganz schnell warum Biene noch bei ihrer Großmutter wohnt und wie sie zu ihrer Beziehung mit Jochen steht.
Ich selbst habe die Fälle zwei, drei und vier von Biene gelesen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Wissen aus dem fünften Band fehlte. Wobei ich zu gerne wüsste, in welches Fettnäpfchen Biene dort getreten ist. Man muss die selbstständige Detektivin einfach gernhaben. Mit ihrer etwas tollpatschigen Art zaubert sie direkt ein Lächeln in mein Gesicht. Wobei ich sagen muss, dass sie im Laufe der Fälle langsam erwachsener und bodenständiger geworden ist. Als Ich- Erzählerin verströmt Biene ihren ganz persönlichen Charme und so erhalte ich nur einen Einblick in ihre Erkenntnisse. Alle anderen Charaktere lerne ich aus ihrer Sichtweise kennen. Es ist eine unterhaltsame Perspektive, denn so habe ich als Leser genügend Spielraum für eigene Gedanken und vor allem Zeit um hin und wieder einfach mal ganz laut zu lachen. Ich habe mich mit Biene in Grefrath sofort wieder wohl gefühlt und in wenigen Tagen das Buch verschlungen.
Wie gewohnt ist es ein unterhaltsamer und humorvoller Krimi aus der Feder von Vera Nentwich. Ich hatte beim Lesen immer wieder die Stimme von Vera im Ohr, besonders bei den Dialogen mit Dialekt, die sind einfach zu schön. Biene ist als Person einfach ganz speziell und irgendwie nicht ganz von dieser Welt, aber genau das macht sie einfach liebenswert. Wenn du Lust hast auf einen lustigen Krimi, mit einer Detektivin, die man einfach nicht zu ernst nehmen darf, wirst du mit dem sechsten Fall von Biene sehr viel Freude haben. Ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus.
Inhaltsangabe
Was tut man, wenn aus einem Gefallen ein Mord wird? Mörder jagen!
Die neue Assistentin Cassandra bringt Glanz in die aufstrebende Detektei von Sabine „Biene“ Hagen und Jago Diaz Fernandez. Cassandra bittet um einen Gefallen, denn ihre Tante fühlt sich von Schlägern bedroht. Dann ist die Tante tot. Der zwielichtige Onkel gerät ins Visier. Zugleich verlangt ein Vermisstenfall Bienes Aufmerksamkeit und sie entdeckt, dass ihr Freund sie belügt. Sie muss ihre Beziehung hinterfragen und den verwirrenden Spuren in den Fällen nachgehen. Der Weg führt sie sowohl zu einer ominösen Privatbank nach Düsseldorf, als auch zu einer berüchtigten Bauunternehmerin. Und überall öffnet die Nennung von Jagos Namen auf magische Weise Türen. Zwischen zwei Fällen und der Angst um ihre Beziehung muss Biene mutig ihren Weg gehen, Gefahren trotzen und einen Mörder stellen.
Bibliografie
Autor: Vera Nentwich Reihe: Ein Fall für Biene Hagen 6 Genre: humorvoller Krimi Verlag: Vera Books ISBN: 978-3981880649 Erscheinungsdatum: 23. Juli 2021 Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon* Seitenzahl: 290 Leseexemplar: Ja Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von der Autroin zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.