Vielleicht war es Liebe von A.D. Wilk

Vielleicht war es Liebe

von A.D. Wilk

Meine Meinung

Das Cover ist so richtig schön schlicht ganz nach meinem Geschmack. Auf einem roten Hintergrund, der bei näherer Betrachtung mit Schnüren durchzogen ist, steht in weißer Schrift der Titel des Buches. Passend zum Liebesroman ist der Umriss von einem Herz in weiß zusehen. Bei so einem Cover kann man ganz voreingenommen an die Geschichte gehen, weil das Cover nichts weiter vorweg nimmt.

Mit „Vielleicht war es Liebe“ hat A.D. Wilk wieder einen wunderbaren Liebesroman geschaffen, der mit einzigartigen Bleistiftzeichnungen untermalt wird. Über jedem neuen Kapitel sind fliegende Meisen zu sehen, die um weiten besser sind, als mein kläglicher Versuch in meinem Lesetagebuch Eintrag zum Roman.

Die Geschichte wird zum größten Teil von der Protagonistin Isy erzählt. Sie nimmt mich mit in eine kleine weiße Hütte am See, wo sie ihren Erholungsurlaub verbringen möchte. Dort trifft sie auf Lenn, der mit seinen grünen Augen sich einen Weg in ihre Gedanken sucht. Wie du in der Inhaltsangabe lesen kannst, hat das Aufeinandertreffen der beiden ein gewisses Konfliktpotenzial.

Genau diese Spannung zwischen den Protagonisten sorgte dafür, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, warum Isy alleine Urlaub machen musste. Mit viel Gefühl lässt mich Isabella teilhaben an ihrem Leben. So bin ich mitten drin in ihren Konflikten und kann nachempfinden, warum sie gewillt ist keine Gefühle zu zulassen. Wie gespannt las ich Zeile für Zeile und konnte nicht aufhören.

Die Autorin hat mich mit ihrem neuen Liebesroman wieder voll erwischt. Mit viel Liebe zum Detail wurden aus den Charakteren lebensechte Personen, die mir genauso in der Realität begegnen könnten. Isy und Lenn waren mir von Anfang an sympathisch und mein Herz schmerzte bei dem Gedanken, dass sie nicht zueinander finden dürfen.

Zum Ende der emotionalen Achterbahnfahrt der Gefühle gibt es einen Ausblick auf eine weiteres Buch. Mit den Worten: Fortsetzung folgt lässt A.D. Wilk mich hoffen auf eine Fortsetzung der Protagonisten oder aber lieb gewonnener Nebendarsteller. Ich bin gespannt. Mich hat: Vielleicht war es Liebe von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist eine emotionale Liebesgeschichte mit tief gehenden Einblicken in die Gefühlswelt der Protagonistin. Ein Buch, dass ich sehr gerne weiterempfehle. Es ist ein Buch zum Lachen, Weinen und Träumen.

Inhaltsangabe

Es ist so leicht, sich zu verlieben. Aber was tust du, wenn es nicht richtig ist?

„Du hast letzte Nacht nicht geschlafen?“
„Nein, ich war zu aufgewühlt.“
„Ich weiß, was du meinst.“

Sie weiß, sie sollte sich nicht auf ihn einlassen. Aber er bringt etwas in ihr zum Schwingen. Etwas Neues. Etwas Einzigartiges. Soll sie ihm die Wahrheit sagen, obwohl es alles beenden würde, bevor es überhaupt richtig begonnen hat?

Isy ist 29 und verbringt einen Teil der Sommerferien nach ihrem ersten Jahr als Grundschul-Lehrerin in einem kleinen Ferienhaus an einem See. Allein.
Schon am ersten Tag trifft sie auf Lenn, der im strömenden Regen einen Zaun repariert und sein Abendessen mit ihr teilt. Schnell entwickelt sich etwas zwischen ihnen, das über Freundschaft hinausgeht und Isy aus der Bahn wirft. Aber es kann nicht sein. Es darf nicht sein. Es muss sein.
Doch dann kommt alles anders.

Bibliografie

Vielleicht war es Liebe von AD Wilk Sketchnotes zum Buch

Autor: A.D. Wilk
Reihe: Vielleicht … (Liebesroman 1)
Genre: Liebesroman
Verlag: Selfpublishung
ISBN: 978-3969665121
Erscheinungsdatum: 11. März 2021
Format: Ebook und Taschenbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 307
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von A.D. Wilk zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © A.D. Wilk

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Das Böse, das du bist von Kristin Lukas

Das Böse, das du bist

von Kristin Lukas

Das Böse, das du bist von Kristin Luksa Sketchnote zum Buch

Meine Meinung

Der Hintergrund vom Cover ist einem zerknüllten Blatt Papier nachempfunden. Davor steht eine Frau mit nach vorn gezückten Armen. Es hat den Anschein, als würde sie mit einer Waffe auf jemanden Zielen. Wenn man genau hinsieht, kann man einen roten Rollkragen erkennen und entsprechend rote Lippen. Als kleines Detail ist im Bereich der Schulter eine kleine Szene zu sehen. Man erkennt nur schemenhaft etwas. Das grelle Licht der Nacht verschluckt die Details. Mir gefällt das Cover und gerade die kleine unscheinbare Szene.

„Das Böse, das du bist“ ist das dritte Buch der Reihe um Marie Wagenfeld. Ich selbst kenne die ersten beiden Bücher und damit den Hintergrund zu ihrem Bruder und die „Kunstkillermorde“ nicht. Für mein Verständnis wurden aber ausreichend Informationen geliefert, damit ich dem Fortgang der Geschichte folgen konnte. Alle für den aktuellen Fall wichtige Details wurden wiederholt, so dass ich der Ermittlung gut folgen konnte. So wird der Leser zu Beginn direkt von Marie Wagenfeld angesprochen damit alle auf dem gleichen Stand sind.

Der Serientäter geht erschreckend brutal vor, doch bleibt sein direktes Handeln verdeckt. So kann ich mir als Leser ein ganz eigenes Bild machen, wie der Täter vorgegangen ist. Die Idee hinter den Morden finde ich faszinierend. Im Geiste bin ich durch die Erimitage gewandelt und habe mir vorgestellt, welches Bild davon der Täter wohl noch auswählen könnte. Aber ich will hier gar nicht ins Detail gehen.

Marie war mir als externe Beraterin der Kriminalpolizei sofort sympathisch. Sie liest, genauso wie ich auch gerne im Gehen. Was ich sehr faszinierend finde. Bisher habe ich noch niemanden getroffen, der tatsächlich lesen und laufen gleichzeitig kann. Mein Umfeld fängt immer an zu schmunzeln, wenn ich zu einem Waldspaziergang mit Buch aufbreche. Aber Lesen und Gehen finde ich in Kombination einfach super entspannend. Und man braucht kein schlechtes Gewissen haben, wieder nur den ganzen Tag mit einem Buch auf dem Sofa verbracht zu haben.

Mich hat die Geschichte sofort gefesselt, da die Wahl der Opfer mir so noch nicht untergekommen ist. Dabei habe ich schon sehr viele Thriller und Krimis gelesen. Ich war einfach von den Gemälden fasziniert, wenn man das bei einem Thriller sagen darf. Und konnte mir die einzelnen Szenen gut vorstellen. So habe ich Seite um Seite verschlungen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Der Perspektivwechsel zwischen Marie Wagenfeld und dem Serientäter sorgt für einen gelungenen Spannungsbogen. Und so muss man einfach immer weiter lesen. Für mich war es ein erschreckend brutaler Psychothriller, der mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat. Mein Fernweh Herz kam auch nicht zu kurz und so hoffe ich, dass ich wie Marie auch irgendwann mal in die verlassene Minenstadt nach Lüderitz reisen darf.

Inhaltsangabe

Marie Wagenfeld glaubte, mit dem Tod ihres Bruders Erik hätten die „Kunstkillermorde“ ein Ende gefunden. Aber dann sterben zwei Frauen in Berlin. Die IT-Expertin und Kommissar Kellermann müssen sich der Ungeheuerlichkeit stellen: Das Morden beginnt von Neuem.

Die Spur des Serientäters führt über das Frankfurter Finanzzentrum bis in die namibische Stadt Lüderitz. Und je näher das Ermittlerduo dem Täter kommt, desto deutlicher wird, dass der eine persönliche Rechnung mit Marie begleichen will.

Bibliografie

Autor: Kristin Lukas
Reihe: Marie Wagenfeld 3
Genre: Thriller
Verlag: TWENTYSIX
ISBN: 978-3740771850
Erscheinungsdatum: 30. November 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 328
Leseexemplar: ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © TWENTYSIX

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Grimm von Mika D Mon

#GRIMMSuicideLove #NetGalleyDE

Grimm – Suicide Love

von Mika D Mon

Meine Meinung

Das Cover passt zum Charakter Grimm, den ich in der Following You Trilogie von Mika D. Mon schon kennenlernen durfte. Der Hintergrund ist eine Aneinanderreihung von schwarzen Rosen. Darauf gebetet liegt ein goldener Schädel ohne Unterkiefer. Darunter glitzert der Titel des Buches, der so einem direkt ins Auge sticht.

Wie schon erwähnt bin ich dem Protagonisten Grimm das erste Mal in der Following You Trilogie begegnet und habe mich sofort in ihn verliebt. Bei einer Leserunde mit dem Autorenduo wurde der Wunsch nach einer eigenen Geschichte über Grimm geäußert. Umso mehr freue ich mich nun, dass es Wirklichkeit geworden ist. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und warte nun gespannt auf ein weiteres Buch, denn die Ankündigung bei Amazon als Grimm 1 lässt auf mindestens ein weiteres Buch mit Grimm als Hauptdarsteller hoffen.

Sehr gut gewählt finde ich das Vorwort zum Buch. Auch wenn das Genre „Dunkler Liebesroman“ und der Untertitel „Suicide Love“ schon für eine gewisse Härte stehen, ist eine sogenannte Triggerwarnung nicht verkehrt. Wenn du Grimm aus Following You schon kennst, weißt du, dass er der personifizierte Tod ist. Und so ist in dieser Geschichte mit allem zu rechnen.

Mit einem gekonnten Perspektivwechsel baut sich die Spannung kontinuierlich auf. Zum Einen tritt Lucia als Ich- Erzählerin auf. Sie ist die Tochter eines großen Mafia Bosses, wobei sie die letzte Überlebende ihrer Familie ist. Einzig die Suche nach Rache lässt sie das Leben an der Seite ihres Mannes ertragen. Demgegenüber steht zum Anderen Grimm, der mit seiner markanten Erscheinung meist nur in der Dunkelheit agiert. Grimms Körper ist nahezu lückenlos tätowiert, was ihm ein gefährliches Aussehen beschert. Im Wechsel darf ich als Leser den beiden in ihre Welt folgen und muss atemlos mit zusehen, wie sie einander Schaden zufügen wollen.

Der Tod ist so vielfältig wie das Leben. In all seinen bunten, blutigen Facetten.

Und genau so bunt und blutig ist Grimms Geschichte. Mich hat der neue Roman von Mika D. Mon bis zur letzten Seite gefesselt. Das Ende lässt mich mit ganz vielen Fragen zurück, allerdings gibt es auch Hoffnung auf eine Fortsetzung. Das Buch war für mich einfach der Hammer, was für eine Spannung. Auch die emotionale Spannung kommt nicht zu kurz. Womit wir bei der Frage wären: Wie viel Liebe hat Lucia in den Fängen der Mafia verdient? Und darf Grimm auch Liebe empfinden? Fragen, die im zweiten Buch bestimmt eine passende Antwort finden könnten.

Liebst du das gewisse etwas? Willst du einen Roman mit ganz viel Spannung, aber auch ein bisschen Liebe dabei? Dann bist du bei Grimm- Suicide Love genau richtig. Hier ist das Verhältnis zwischen Gefahr und Liebe genau richtig und lässt einen atemlos zurück. Ich hoffe jetzt ganz bald auf den zweiten Teil, weil mein romantisches Herz sich doch für Grimm ein wenig Liebe wünscht.

Inhaltsangabe

»Ich habe keine Angst vor dem Tod!«
»Ich weiß«, haucht seine raue Stimme leise. »Du liebst ihn ebenso wie ich.«
Sein Name ist Grimm.
Er hat meine Familie getötet – und jetzt werde ich ihn töten. Allein auf diese Rache habe ich die letzten Jahre hingearbeitet. Dafür lebe ich.
Aber als ich ihm endlich gegenüberstehe und ihm meine Klinge an den Hals halte, fühle ich meine Emotionen über mich hereinbrechen.

Mein Name ist Grimm.
Ich bin tot. Nur in den Momenten, in denen mir der Tod am nächsten ist, schlägt mein Herz. Aber du, deine Gefühle, deine Tränen, sie regen etwas in mir.
Was ist es?
Ich weiß es nicht – aber ich will mehr davon.
Mehr von dir.

Bibliografie

Grimm Suicide Love von Mika D Mon Sketchnote und Rezension zum Buch mit Rose

Autor: Mika D Mon
Reihe: Grimm 1
Genre: Dark Romance
Verlag: Kampenwand Verlag
ISBN: 978-3947738465
Erscheinungsdatum: 14. Februar 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 304
Leseexemplar: ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir vom Kampenwand Verlag über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Kampenwand Verlag

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Dunkler Grund von Hendrik Berg

Dunkler Grund

von Hendrik Berg

Dunkler Grund von Hendrik Berg Sketchnote zum Buch

Meine Meinung

Bei dem Cover hatte ich direkt meinen Heimathafen vor Augen. Die Segelboote liegen bei Ebbe im Schlick und ein paar Möwen kreisen am Himmel. Im ganzen ist das Cover dunkel gehalten uns gibt so die richtige Stimmung für einen Kriminalroman wieder. Mir gefällt das Bild, weil es mich an meine Heimat erinnert.

Als ich das neue Buch von Hendrik Berg gelesen habe, musst ich direkt an meinen Vater denken, der heute 74 Jahre alt geworden wäre. Der Krimi wäre ganz nach seinem Geschmack gewesen. Besonders zu der Fahrt mit der Nele hätte er als Krabbenfischer bestimmt seinen Kommentar abgegeben. Mein Vater war es, der mich auf die ersten Romane von Hendrik Berg aufmerksam gemacht hat. Und so habe ich mit jedem neuen Buch immer einen kurzen Moment in Gedanken mit meinem Vater.

Mit Theo Krumme und Pat durfte ich virtuell in meine Heimat reisen. Ich habe mich so gefreut durch die Straßen von Husum zu ziehen. Dabei hatte ich die Orte genau vor Augen. Hinzu kamen noch die kleinen Ausflüge nach Hooge und Pellworm. Damit war mein Heimweh und Fernweh fürs erste gestillt. Und ich konnte die Ermittlung einfach nur genießen.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie ein nicht Nordfriese die typischen Eigenheiten der Nordlichter so gut wiedergeben kann. Hendrik Berg trifft für mich genau den richtigen Ton, um mich rund um wohl zu fühlen. Und mit jedem weiteren Fall wird auch Theo Krumme etwas norddeutscher. Wobei er natürlich immer ein Zugezogener bleiben wird. Aber nicht desto trotz ist er ein sympathischer Ermittler, der mit seinem Erfolg den hiesigen Kollegen hin und wieder ein Dorn im Auge ist.

Von der ersten Seite an war ich von dem Fall fasziniert und habe gemeinsam mit Theo und Pat ermittelt. Wer könnte der Täter sein? Bis zum Schluss bekam ich es nicht raus und genau so muss es sein. Sehr gelungen fand ich die kleinen Rückblicke in das Jahr 1362 zu Oke in die Uthlande. Es ist schon faszinierend wie sich die nordfriesische Küstenlandschaft in den Jahrhunderten verändert hat.

Hier kommt nun ein kleiner Spoiler, der dir aber keinen Hinweis auf die Ermittlungen geben wird. Doch ich muss dazu einfach ein paar Zeilen schreiben. Während die Nele, ein Krabbenkutter von Pellworm startet und dann wieder eine kleine Rückblende in die Uthlande kommt, habe ich direkt an die Legende von Rungholt gedacht. Und genau dann kommt es. Mitten im Wattenmeer sind auf mal Kirchenglocken zu hören und ein undefiniertes Glitzern zeichnet sich unter der Meeresoberfläche ab. Genau an diesen Mythos musste ich denken, kurz bevor es dann auch schwarz auf weiß im Buch stand. Das folgende Zitat aus dem Buch kann ich so unterstreichen.

Diese Legende kennt hier im Norden jedes Kind.

Ich habe den Krimi verschlungen und mich einfach gefreut ein wenig in meine Heimat zu reisen. Ich bin schon gespannt, wann der nächste Fall für Theo Krumme erscheint und wie Hendrik Berg das historische Nordfriesland wieder einfließen lässt. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie es ihm gelingt die Rückblicke in längst vergangene Tage in aktuelle Ereignisse mit einzubeziehen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Nordsee- Krimi Fans und alle, die Lust auf ein spannendes Abenteuer am Meer haben. Wenn du wissen möchtest, wo ich meine Kindheit erleben durfte, dann reise mit Hendrik Berg und seinen Kriminalromanen auf die Halbinsel Eiderstedt und das nordfriesische Umland.

Inhaltsangabe

Eine entsetzliche Entdeckung zerreißt die sommerliche Idylle Nordfrieslands: Auf einer Segeljacht im Husumer Hafen liegt eine erstochene Frau. Wer konnte der reizenden Nantje, die mit ihrem Mann ein beliebtes Fischrestaurant führte, nur so etwas antun? Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat haben Nantjes Mann in Verdacht. Doch dann verschwindet der Restaurantbesitzer unter mysteriösen Umständen. Bei seinen Ermittlungen muss Krumme ein großes Risiko eingehen und kommt auf die Spur einer Wahrheit, so tief und dunkel wie die Nordsee …

Bibliografie

Autor: Hendrik Berg
Reihe: Ein Fall für Theo Krumme 7
Genre: Kriminalroman
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49189-6
Erscheinungsdatum: 15. März 2021
Format: Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 352
Leseexemplar: ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Goldmann über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Goldmann

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Mordsand von Romy Fölck

Mordsand

von Romy Fölck

Meine Meinung

Auf dem Cover sieht man ein rotes Leuchtfeuer, etwas Sand und das Meer. Das Leuchtzeichen wird von Strandhafer verdeckt. Ein Weg durch die Dünen führt Richtung Meer. Am Himmel fliegen Tauben, sie scheinen vor den Dunklen Wolken zu fliehen. Über dem idyllischen Platz am Meer prangt in gelben Großbuchstaben der Titel des Romans.

Mit dem Vierten Band der Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn besuchen wir die idyllischen Elbinseln. Wie es sich für einen Kriminalroman gehört, wird aus der ruhigen Kulisse ganz schnell ein Tatort. Der Roman startet mit einem schrecklichen Fund auf Bargsand, der die Ermittler bis in die Zeit der DDR zurück führt.

Ich habe den Roman im Rahmen einer Leserunde der Lesejury gelesen. Sehr schwer fand ich dabei die Einhaltung der einzelnen Leseabschnitte zu der vorgegebenen Zeit. Doch ich habe mich und meine neugierige gezügelt und mich an die Leseetappen gehalten.

Romy Fölck hat mich mit ihrem vierten Kriminalroman wieder überzeugt. Es war für mich ein tolles Wiedersehen mit lieb gewonnenen Charakteren in der Elbmarsch. Mit der Zeit baue ich als Leser immer eine gewisse Beziehung mit den Personen auf. Und so habe ich mich gefreut Frida, Bjarne und Co wieder zutreffen. Ich habe mich direkt zu Hause gefühlt.

Die aktuelle Erzählung vom Fall wird zum Teil an den spannendsten Stellen von Rückblicken unterbrochen. Dabei greift Romy Fölck ein dunkles Thema der DDR Geschichte auf. Auf die Details dazu möchte ich gar nicht weiter eingehen. Nur so viel, es regt zum Nachdenken an und zeigt mir einmal mehr, wie viel Glück ich doch in meiner Kindheit hatte. Nicht jeder hat das Glück in einer intakten Familie aufzuwachsen.

Die Atmosphäre in der Elbmarsch wird sehr gut beschrieben. Die passende Norddeutsche kühle kommt dabei nicht zu kurz. Über allem steht der Kontrast zwischen Idylle und Bedrohung. Wie gewohnt spinnt Romy Fölck im Laufe der Ermittlungen viele lose Fäden, die mich als Leser zum Rätseln animieren, aber mich doch meist im dunkeln tappen lassen. Ich liebe es, wenn ich bis zum Schluss der Lösung nicht wirklich näher komme und mich auf die Ermittlungen der Kommissare verlassen muss. Und so bin ich dazu gezwungen einfach immer weiter zu lesen, um der Lösung auf die Spur zu kommen.

Für mich war „Mordsand“ eine gute Unterhaltung. Ich habe die Erzählungen von Romy Fölck genossen, obwohl mich die Rückblicke in die dunkle Geschichte der DDR sehr bedrückt hat. Das Ende war für mich so nicht vorhersehbar und ließ mich einfach zufrieden zurück. Ich warte nun gespannt auf den nächsten Roman mit Frida und Bjarne, weil ich umbedingt wissen möchte, wie es in deren Privatleben wohl weitergehen wird. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Es ist genau das richtige für einen verregneten Tag vorm Kamin.

Inhaltsangabe

Am Strand der Elbinsel Bargsand entdecken Spaziergänger ein Skelett, das Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Kriminalpolizei Itzehoe Rätsel aufgibt. Wer war dieser Mann, der dort vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen im Schlick vergraben wurde? Wenig später wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden – ebenso gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt in die damalige DDR – zu vier Jungen und einem Pakt, der Jahre später einen grausamen Plan reifen lässt …

Bibliografie

Autor: Romy Fölck
Reihe: Elbmarsch- Krimi Band 4
Genre: Kriminalroman
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-7857-2727-0
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2021
Format: Hardcover, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 428
Leseexemplar: ja, Lesejury
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Bastei Lübbe über die Lesejury zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Bastei Lübbe

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Blutroter Schatten von Patricia Walter

Blutroter Schatten

von Patricia Walter

Eine Seite aus dem Book Journal zum Thriller: Blutroter Schatten von Patricia Walter zu sehen ist das Sketchnote zum Buch als Bild für die Rezension

Meine Meinung

Das Cover macht Lust auf einen spannenden Thriller. In rosarot prangt der Titel in gebrochener Schrift über einer dunklen Gasse. Eine Frau im grünen Kleid scheint locker flockig durch die Gasse zu gehen, während ihr Umfeld im rauchigen Nebel zu verschwinden droht. Für mich ein gelungenes Cover, dass dazu auffordert das Buch in die Hand zu nehmen.

Der Thriller „Blutroter Schatten – Nur du kannst ihn aufhalten“ von Patricia Walter hat es in sich. Der Untertitel ist Programm und sorgt dafür, dass eine junge Frau in die Fänge eines Serienkillers geraten könnte. Nach dem ich jetzt gerade viele Liebesromane gelesen habe, war der Thriller genau nach meinem Geschmack. In München treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Innerhalb kurzer Zeit, werden Leichen gefunden, bei denen jeweils eine Visitenkarte des Mörders hinterlassen wurde. Wobei der genannte auf der Karte schon lange hinter Gittern sitzt und als Täter vermeintlich nicht in Frage kommt.

Die Handlung um die Ermittlerin Nadine Herfurth und die Tochter von Thomas Rohde spitzt sich nach und nach zu. Als Leser ist man sofort mitten drin im Geschehen und wird mit den Mordopfern und der verzweifelten Suche nach dem Täter konfrontiert. Sprachlos musste ich mit ansehen, wie die Ermittler alles dafür tun, einem Verurteilten Serienmörder seine Wünsche zu erfüllen. Ich konnte förmlich die tickende Uhr hören, bis der unbekannte Täter wieder zuschlägt. Seine Vorgehensweise spannend und grausam zu gleich. Ich sage nur „Galerie der Träume“, was es damit auf sich hat, möchte ich gar nicht näher ausführen. Zu gerne hätte ich eine der Zeichnungen im Buch gesehen. Doch auch ohne die fertigen Skizzen konnte ich mir ein Bild davon machen.

Ich habe das Buch verschlungen und konnte es kaum zur Seite legen. Es hat mir gezeigt, dass ich doch noch immer ein Faible für dieses Genre habe. Und inzwischen auch wieder einen Kopf dafür es zu genießen, wenn man das zu einem blutigen Thriller sagen darf. Wenn du Lust hast auf einen spannenden Roman, dann kommt hier mein März Highlight für dich. Das Buch muss man einfach lesen.

Inhaltsangabe

Innerhalb weniger Tage werden in München mehrere Leichen gefunden, bei denen jeweils ein Zettel liegt: „Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde.“ Die Polizei steht vor einem Rätsel. Denn der verurteilte Serienmörder Rohde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie. Weiß er, wer der Täter ist? Rohde ist bereit zu sprechen – aber nur mit einer einzigen Person: seiner Tochter Sam. Obwohl sie den Kontakt zu ihrem Vater vor langer Zeit abgebrochen hat, willigt Sam ein – und gerät bald selbst ins Visier des Killers …

Bibliografie

Blutroter Schatten von Patricia Walter zu sehen ist das Sketchnote zum Buch und das Cover als Bild für die Rezension zum Pinnen auf Pinterest

Autor: Patricia Walter
Genre: Thriller
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-18318-0
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 412
Leseexemplar: ja, Mainwunder
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Bastei Lübbe über Mainwunder zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Bastei Lübbe

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