Von A wie Autor bis Z wie Zeitung

K wie Krimi

Bisher ist das Jahr 2021 an mir vorbeigeflogen. Ich kann kaum glauben, dass ich schon beim Buchstaben K angekommen bin. Das K ist der 11. Buchstabe im Alphabet und damit ist der November auch schon fast wieder vorbei. Aber heute soll es nicht um die Zeit gehen, die verfliegt, sondern heute möchte ich mich zum Thema Krimi auslassen. In diesem Jahr war mir nicht ganz so nach Krimis, ich habe gerade mal 15 Kriminalromane in den ersten 11 Monaten gelesen. Das reale Leben ist aktuell spannend genug. Somit habe ich dieses Jahr zum Ausgleich ganz viele Liebesromane gebraucht, mit denen ich mich eventuell im Dezember beschäftige. Wobei mir mit L auch noch andere Begriffe zum geschriebenen Wort einfallen.

Grafik zum Beitrag K wie Krimi. Zusehen ist ein Fingerabdruck, Umrisse einer Person mit Kreide gezeichnet und rote Blutfelcken

Also das heutige Thema ist der Kriminalroman. Während der Online- Buchmesse habe ich auf Instagram gefragt, was einen guten Krimi ausmacht bzw. welchen Krimi ich gelesen haben sollte. Zwei Antworten dazu habe ich mir rausgefischt.

Hanna Paulsen schrieb: Liebe Kerstin, für mich steht und fällt ein Krimi mit der Recherche. Fallen mir grobe Schnitzer bei der Polizeiarbeit oder in der Arbeit der Rechtsmedizin auf, wirft mich das aus der Geschichte. Was mir ebenfalls wichtig ist, ist ein plausibles Tatmotiv. Allerdings liebe ich auch die Agatha-Christie-Romane und da ist ja oft die Person Täter, bei der es am wenigstens glaubwürdig erscheint.

Ich kann mich den Ausführungen von Hanna Paulsen nur anschließen. Für mich muss die Ermittlung logisch aufgebaut sein. Wobei ich mit meinem Laienwissen nicht unbedingt ausmachen könnte, ob etwas falsch aufgebaut ist. Mir muss die Geschichte gefallen und ich möchte bitte möglichst lange mit rätseln. Von Hanna Paulsen habe ich kürzlich „Der Tote Journalist“ gelesen. Ein spannender Krimi, der mal ohne klassischen Polizeiermittler auskommt. Die Protagonistin ist eine Polizeireporterin, die der Polizei ganz genau auf die Finger guckt. Im Frühjahr 2022 kommt übrigens der zweite Band heraus.

Jennifer B. Wind empfiehlt mir: Die Brixen Krimis von Heidi Troi.

Der Empfehlung kann ich mich nur anschließen. Ich habe inzwischen Feuertaufe und Weihnachtspost von Heidi Troi gelesen. Als nächstes steht Bewährungsprobe auf meiner Leseliste.

Doch nun zurück zum Kriminalroman und was wir darunter allgemein verstehen. Ich gestehe, vor diesem Beitrag habe ich Krimis und Thriller oft für mich zusammen gefasst. Doch wie Hanna oben so schön sagt: Recherche ist wichtig. Also habe ich ein wenig zum Thema Krimi im World Wide Web gesucht und ein paar interessante Aspekte gefunden, die mir nicht alle so bewusst waren.

Unter einem Kriminalroman, meist nur kurz Krimi genannt verstehen wir ein Genre, das sich mit der Aufklärung von Verbrechen beschäftigt. In der Regel arbeiten an der Lösung des Falls Polizisten oder Detektive, wobei dies kein Muss ist. Es können auch ganz normale Privatpersonen als Ermittler im entsprechenden Fall auftreten. Eine Untergruppe bilden die Regionalkrimis, die immer mehr an Beliebtheit gewinnen. Ich selbst kann mich da nicht von ausnehmen. Ich bevorzuge seit ein paar Jahren Krimis, die irgendwo an der Küste von Schleswig- Holstein spielen. So bin ich unter anderem auf Hendrik Berg, Eva Almstädt und Romy Fölck aufmerksam geworden. Auch der Krimi von Hanna Paulsen lässt sich in meine Lieblingsregion einordnen. Mit diesen Romanen kann ich für kurze Zeit gedanklich in meine Heimat reisen und das Meer förmlich rauschen hören. Früher hatte ich ein Faible für skandinavische Krimis, die aktuell kaum noch einen Platz auf meiner Leseliste finden. Schon spannend, wie sich die Lesegewohnheiten mit den Jahren ändern.

Bei meiner Recherche stieß ich auf ein paar spannende Fragen, mit deren Hilfe man einen Krimi analysieren und besprechen kann.

Findet ein Verbrechen statt?
Wie ist das Verbrechen in die Handlung eingebunden?
Sind die Figuren (Täter, Opfer, Ermittler) die Protagonisten?
Wird das verbrechen moralisch, juristisch oder nach anderen Maßstäben bewertet?
Welche Rolle spielt die Aufklärung des Verbrechens?
Welche anderen dramatischen Elemente gibt es neben den kriminalistischen Elementen? In welchen Verhältnis stehen diese zueinander?

https://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Kriminalroman

Alles Fragen, die ich mir noch nie gestellt habe. Ich gehöre da ganz zur Fraktion der Genuss- und Unterhaltungsleser. Ich möchte einen Kriminalroman gar nicht so sehr auseinandernehmen. Ich habe zwar in meinem Deutsch Grundkurs die Text Interpretation geliebt, doch mag ich ein Buch nicht bis aufs kleinste Detail auseinandernehmen. Ich vermittle lieber die Lust und Freude am Lesen und was mir an einem Buch gefallen hat oder auch nicht. Aber ich werde die Fragestellungen im Hinterkopf behalten, vielleicht sind sie mir noch mal eine Hilfe, wenn mir keine Worte zu einem Buch einfallen wollen. Das Schreiben von Rezensionen gelingt nicht immer auf Anhieb und dann sind ein paar Rahmenpunkte gar nicht verkehrt.

Zu guter letzt möchte ich nun noch zum Thriller kommen, den ich wie oben erwähnt gerne einfach mit in eine Kiste gesteckt habe. Bei meiner Recherche stieß ich auf eine Abgrenzung zum Thriller, die für mich sehr hilfreich klingt. Wobei ich insgeheim diesen Unterschied durchaus schon bemerkt habe, aber nie so richtig für mich einordnen konnte. Im Gegensatz zum Kriminalroman steht beim Thriller nicht das Rätsel um den gesuchten Täter im Vordergrund, sondern die Gefahr, in der der Held der Geschichte steckt. Dies bedeutet, dass im Thriller der Ermittler zum Ziel des Täters wird und selbst zum Teil um sein Leben fürchten muss. Zusätzlich bekommt man als Leser oft Täterwissen und hat so einen Wissensvorsprung vorm Protagonisten. Ein weitere Unterschied ist die Abbildung der Realität im Detail, die wir wie oben schon erwähnt nach Möglichkeit im Kriminalroman vorfinden wollen. Dort soll die Polizeiarbeit und die Arbeit der Rechtsmedizin der Realität entsprechen, diesen Anspruch hat der Thriller nicht. Hier sorgen besonders Unwahrscheinliche oder phantastische Handlungen für eine extra Portion Spannung.

Was ist dir bei einem Kriminalroman wichtig?

Von A wie Autor bis Z wie Zeitung: Kerstins Gedanken zum geschriebenen Wort

Feuertaufe von Heidi Troi

Feuertaufe – Lorenz Lovis ermittelt

von Heidi Troi

Meine Meinung

Das Buch muss man einfach in die Hand nehmen. Auf dem Cover sieht man im Hintergrund in schwarz weiß das Schloss Pallaus in Brixen. Davor ragen Weinreben ins Bild und verleihen dem Cover ein wenig Farbe. Der Titel steht in schwarzen Großbuchstaben auf weißem Grund. Passend zum Farbschnitt des Buches sind der Name der Autorin und der Ermittler in orange auf dem Cover aufgedruckt. Der leuchtende Farbschnitt ist mir sofort ins Auge gestochen und macht das Buch für mich so einzigartig.

In den Vorbereitungen zur #OBM2021 fand das Buch den Weg zu mir. Die Autorin Heidi Troi war mir bis dahin unbekannt und vom Buch Verlag Servus hatte ich zuvor nichts gelesen. Ich finde es total schön, dass ich immer wieder neue Autoren und Verlage kennenlernen darf und sich so mein Lesehorizont kontinuierlich erweitert.

Der Protagonist Lorenz Lovis ist ganz speziell. Er ist kein klassischer Kommissar im Polizeidienst und im Prinzip auch kein Ermittler im herkömmlichen Sinne. Zu Beginn der Geschichte kündigt Lovis ganz spontan seinen sicheren Arbeitsplatz bei der Staatspolizei, um als Bauer den Erbhof seines Onkels zu übernehmen. Sehr schnell wird diese Kurzschlusshandlung zu einem Problem, doch Lorenz Lovis wäre nicht Lorenz Lovis, wenn sein Umfeld nicht eine passende Idee für ihn in petto hätte. Und so nimmt die Geschichte, um den Privatdetektiv seinen Lauf.

Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in die ganz spezielle Art von Lovis verliebt. Und ich durfte mit seiner Hilfe ein wenig Südtirol und die Heimat der Autorin Heidi Troi kennenlernen. Die Geschichte spiel in Brixen, eine Region, die ich bisher weder real noch in Büchern bereist habe. Südtirol liegt ja bekanntlich in Italien allerdings sprechen etwa 60% der Einwohner deutsch. Wobei ich beim Lesen festgestellt habe, dass es viele ganz eigene Wörter gibt, die ich mir zum Teil im Zusammenhang erklären konnte oder die für die deutschen Leser auch kurz erklärt wurden. Bei Watten musste ich etwas schmunzeln, das Kartenspiel sagte mir vom Namen her gar nichts, allerdings musste ich nach einer kurzen Internetrecherche feststellen, dass ich sogar im Besitz eines solchen Kartenspiels bin und es auch schon gespielt habe. Das ist allerdings sehr lange her.

Nun aber wieder zurück zum Buch. Feuertaufe ist der Debütroman von Heidi Troi und der Auftakt einer unterhaltsamen Krimireihe um den Ermittler Lorenz Lovis. Mit viel Liebe zum Detail werden die einzelnen Szenen beschrieben. So kann ich mir als Leser ein sehr gutes Bild vom Umfeld des Ermittlers und seiner Umgebung machen. So kann ich mir den Heustadel mit Alma oben drauf sehr gut vorstellen. Was es mit der Henne Alma und dem Heustadel auf sich hat verrate ich dir nicht, nur soviel Lovis findet sich regelmäßig genau an diesem Ort ein. Und so kommt es zu einer ganz eigenen Situationskomik im Regionalkrimi.

Für mich war es ein spannender Kriminalroman mit genau dem richtigen Maß an Lokalkolorit. Lorenz Lovis ermittelt auf seine ganz eigene Art und stolpert so zu seinen Erkenntnissen. Die Spannung hält bis zum Schluss und so flogen die Seiten regelrecht an mir vorbei. Es gibt genügend Momente, bei denen ich einfach lachen musste. Der Protagonist sorgt für eine ganz eigene Situationskomik, so dass trotz ernsthafter Ermittlung genügend Zeit zum Lachen ist.

Hast du Lust auf eine Reise nach Südtirol? Liebst du urige Ermittler in einem Kriminalroman? Dann ist „Feuertaufe“ von Heidi Troi genau das richtige für dich. Ich hatte ein paar unterhaltsame Lesestunden mit ganz viel Kopfkino.

Inhaltsangabe

Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen, startet als Bauer und Privatermittler durch. Allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut.
Lovis hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll er den Erbhof seines Großonkels verkaufen oder als Bauer ein neues Leben beginnen? Die Zeichen stehen nicht allzu gut: Der Hof ist verschuldet, und Lovis hat weder Geld noch Ahnung von der Landwirtschaft. Wie gut, dass er sich erstmal mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten im Dorf über Wasser halten kann. Er soll herausfinden, wer dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna geworfen hat. Ein dummer Jungenstreich? Oder ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Steckt am Ende der zwielichtige Baron selbst dahinter?
Lovis nimmt die Fährte auf und spürt, wie es im beschaulichen Brixner Talkessel rumort. Besonders, als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird …

»Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?« Lorenz Lovis

Bibliografie

Pinterest Grafik zur Buch Rezension: Feuertaufe von Heide Troi mit Sketchnotes zum Kriminalroman

Autor: Heidi Troi
Reihe: Brixenkrimi Band 1
Genre: Kriminalroman
Verlag: Servus
ISBN: 978-3710402142
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 368
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Heidi Troi über Servus zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Servus

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Im Gespräch mit Heidi Troi


Autoreninterview

mit Heidi Troi

Portrait der Autorin: Heidi Troi

Liebe Heidi, würdest du dich meinen Lesern bitte kurz vorstellen?

Aber klar. Ich lebe in Südtirol und hatte mein Debüt als Autorin beinahe gleichzeitig mit einem Krimi und einem Kinderbuch. Das war 2020. Also bin ich, wenn man so will, eine sehr junge Autorin. In Lebensjahren schaut das dann etwas anders aus ;-) Da hab ich bald eine 5 vorn im Alter ;-)

Als Kind wollte ich unbedingt zu See fahren und Kapitän werden. Was war dein Berufswunsch als Kind?

Klingt nach Klischee, aber ich wollte tatsächlich als Kind schon Kinderbuchautorin werden. Der Wunsch erschien mir aber immer schon eher unrealistisch, darum schwenkte ich um auf Tierärztin. Geworden bin ich dann Lehrerin und – was noch überraschender ist – Theaterpädagogin. Überraschend deshalb, weil ich eigentlich immer ein schüchternes Mäuschen war.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe immer schon geschrieben. Mit zehn habe ich meiner Mutter ein Büchlein geschenkt, das voll mit Geschichten und Gedichten ist. Am inspirierendsten an der Arbeit war der Duftkugelschreiber, mit dem ich die Seiten füllte. Er roch nach Erdbeere … Auch später habe ich immer wieder geschrieben. Immer mit dem großen Ziel vor Augen, DEN Roman zu schreiben, der alle Bestsellerlisten rockt, Preise einheimst usw. … nach zehn Seiten war dann meistens Schluss und ich habe aufgegeben. Dass ich das Schreiben des ersten Bandes meines Brixenkrimis durchgezogen habe, habe ich Lea Korte zu verdanken, bei der ich einen Autorenkurs absolviert habe. Im Rahmen des Kurses haben wir ein Schreibprojekt entwickelt und Lea, die alle Stationen eines Schreibprozesses kennt, hat mir über so manches Hindernis geholfen. Im Grunde geht es beim Schreiben ums Durchhalten …

Mein Blog heißt „Kerstins Kartenwerkstatt“ und zeigt meine kreative Seite und meine Lesesucht. Mit kleinen Sketchnotes versuche ich meine Leseeindrücke festzuhalten. Hast du auch eine kreative Ader?

Na ja, das Schreiben ist ja schon einmal ein kreativer Prozess. Aber ich bin ja auch Theaterpädagogin und als solche entwickle ich mit meinen Theatergruppen gern ihre Stücke und dann stehe ich auch hin und wieder selbst auf der Bühne. Abgesehen davon liebe ich die Musik, spiele auch mehrere Instrumente und singe im Chor. Malen tu ich auch sehr gern, habe als Lehrerin auch eine Ausbildung zur Werkstatt- und Atelierpädagogin gemacht, aber am liebsten male ich drauflos, versinke in den Farben und nutze das Malen, um loszulassen. Die „Kunstwerke“ sind mir dann egal und sie verschwinden meist irgendwo unter anderem Kram.

Ich liebe Bücher, je nach Stimmung lese ich Thriller, Krimis, Liebesromane oder Kinderbücher. Was liest du gerne?

Mir geht es wie dir. Ich lese auch querbeet. Allzu spannend mag ich es allerdings nicht. Lieber hab ich ein bisschen Humor drin, eine nette Liebesgeschichte, etwas zum Miträtseln. Seit ich die Bücher einer befreundeten Autorin gelesen habe, bin ich durchaus auch für Dark Romance zu begeistern – was ich auch vorher nie vermutet habe. Kinderbücher – vor allem Bilderbücher – liebe ich. 

Hast du einen bestimmten Platz zum Schreiben? Magst du mir ein Bild davon zeigen?

Aufnahme vom Schreibtisch der Autorin Heidi Troi

Ich schreibe beinahe ausschließlich an meinem Schreibtisch. Wie der ausschaut, siehst du auf dem Bild, das ich heute Abend nachschicke ;-) Ein einziges Chaos …

Ich bin jemand, der Texte erst mal mit Stift und Papier schreibt, bevor sie getippt werden. Wie fängst du mit einem neuen Roman an?

Ich tippe am Computer und lasse mich vom ersten Satz in die Geschichte ziehen. Das ist die Phase, in der ich meinen Protagonisten kennenlerne. Danach kommt aber meistens eine Phase mit Stift und Papier. Da werden Mindmaps gezeichnet, ich skizziere Schauplätze. Oft kommen auch Schere und Klebstoff zum Einsatz, wenn ich versuche Character Cards zu basteln – eine tolle Methode von Ingrid Werner, um seine Protagonisten kennenzulernen. Also alles ein bisschen …

Ich habe mich mal an einem Thriller versucht (so circa 50 Seiten) und dabei immer Joy Fielding im Kopf gehabt. Hast du schriftstellerische Vorbilder?

Hab ich tatsächlich. Was die Krimis angeht, liebe ich die Bücher von Linda Barnes, die mit ihrer Charlotta Carlisle eine tolle Protagonistin geschaffen hat, die mit viel Humor ermittelt. Bei den Kinderbüchern sind es vielleicht Paul Maar, Kerstin Boie und die Autoren, mit denen ich aufgewachsen bin, z.B. Christine Nöstlinger.

Neben den Krimis schreibst du auch Kinderbücher. Was macht für dich das besondere am Schreiben eines Kinderbuches aus?

Ich finde, dass es ein schöner Weg ist, um Kindern zu zeigen, dass sie mit ihren Gedanken, Sorgen und Gefühlen nicht allein sind. Und ich liebe es, wenn ich Kindern mit diesen Geschichten Lust am Lesen verschaffen kann … zumindest hoffe ich, dass nicht ich es bin, die sie ihnen nimmt.

Magst du für meine Leser mit 3 Sätzen auf dein Buch neugierig machen?

In meiner Brixen-Krimi-Reihe ghet es um einen etwas „eigenen“ Ermittler, der seinen sicheren Job bei der italienischen Staatspolizei aufgegeben hat, um Bauer zu werden und das, obwohl er von der Landwirtschaft genauso viel versteht, wie der Hahn vom Eierlegen. Als er hört, dass sein Hof verschuldet ist, muss ein Nebenerwerb her und er kommt auf die Idee, sich als Privatermittler zu versuchen. In seinem Kopf gibt es das Bild von sich selbst in Lederjacke und Sonnebrille, die Pistole im Anschlag … und das entspricht so gar nicht der Realität. In seine Fälle stolpert er eher, als dass er sie aktiv löst. Und wenn er sie am Ende doch löst, hat er das oft den vielen Helfern zu verdanken, die sich um ihn kümmern.

Woher kam deine Inspiration zu dieser Geschichte?

In dem Autorenkurs sollten wir eine Liebesszene in einem ungewöhnlichen Setting schreiben. Ich wählte als Setting einen Heustadel, als Protagonisten – fragt mich nicht warum – einen Privatdetektiv und als Störfaktor ein Huhn, das vom Dachfirst flatterte … und Lorenz Lovis hatte sich in mein Herz geschlichen.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht? Welches davon liegt dir besonders am Herzen?

Mittlerweile sind es tatsächlich schon sechs Bücher. Vier davon sind Kinderbücher, zwei Krimis und dazu kommt ein Kurzkrimi, der ein Spin-Off zu meiner Brixenkrimireihe ist und den ich selbst veröffentliche, auch wenn der Verlag ihn zum Beispiel durch das Lektorat begleitet hat. Am Herzen liegen mir eigentlich alle. Jedes für sich. Daher wähle ich von den Kinderbüchern die Reihe „Zeitreise mit den Nepomuks“, die ich im Eigenverlag veröffentliche und bei der ich einfach alles so machen möchte, wie ich mir das wünsche. Das ist schon ein tolles Gefühl. Und bei den Krimis – aus demselben Grund – die „Weihnachtspost. Lorenz Lovis ermittelt“. Auch wenn es „nur“ ein Kurzkrimi ist, freue ich mich doch sehr darüber. Ich bin Teil eines großen Projekts, der Aktion BLIND DATE MIT DEM TOD der Autorengruppe Die Mord(s)lustigen, und konnte für meine Leser ein kleines Weihnachtsspecial zur Überbrückung der Wartezeit bis zum Erscheinen des dritten Bandes auf den Weg bringen. Darüber freue ich mich!

Mein Lieblingsspruch ist: Das Leben ist schön. Damit kann ich mir und meinen Mitmenschen einen schlechten Tag versüßen. Hast du ein Lebensmotto oder -spruch?

Aufgegeben wird nur ein Brief … Das trifft es wohl am besten. Ich hab den Spruch von meiner lieben Autorenkollegin Drea Summer gelernt, aber er trifft mein Lebensmotto wohl am besten. Als Autorin muss ich mir das immer wieder sagen. Es klemmt in der Geschichte? Dann suche den Fehler, statt eine tolle Geschichte aufzugeben. Und das kann man natürlich auch auf alles andere übertragen.

Auf eine einsame Insel darfst du drei Bücher mitnehmen, welche wären es und warum?

Ich denke, es sind drei Bände der Waringham-Saga von Rebecca Gablè. Die kann ich immer wieder lesen.

Ich bin ja gar nicht neugierig, aber ich wüsste zu gerne an welchem Projekt du gerade arbeitest?

Gerade habe ich Band 3 der Zeitreise mit den Nepomuks im Rohentwurf abgeschlossen. Aber November ist NaNoWriMo und dafür habe ich natürlich ein Projekt angemeldet. Es ist Band 4 der Brixenkrimireihe.

Was möchtest du meinen Lesern noch zu dir verraten?

Ich bin ein offenes Buch ;-) Also fragt mich gern, was ihr wissen möchtet. Meistens werde ich es euch verraten. Also nur zu … Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

Bibliografie

Cover vom Kriminalroman: Feuertaufe von Heidi Troi

Autor: Heidi Troi
Reihe: Brixenkrimi Band 1
Genre: Kriminalroman
Verlag: Servus
ISBN: 978-3710402142
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 368

Inhaltsangabe

Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen, startet als Bauer und Privatermittler durch. Allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut.

Lovis hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll er den Erbhof seines Großonkels verkaufen oder als Bauer ein neues Leben beginnen? Die Zeichen stehen nicht allzu gut: Der Hof ist verschuldet, und Lovis hat weder Geld noch Ahnung von der Landwirtschaft. Wie gut, dass er sich erstmal mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten im Dorf über Wasser halten kann. Er soll herausfinden, wer dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna geworfen hat. Ein dummer Jungenstreich? Oder ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Steckt am Ende der zwielichtige Baron selbst dahinter?

Lovis nimmt die Fährte auf und spürt, wie es im beschaulichen Brixner Talkessel rumort. Besonders, als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird …

»Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?« Lorenz Lovis



Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Servus , Fotos: Schreibtisch © Heidi Troi

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Weihnachtspost von Heidi Troi

Weihnachtspost – Lorenz Lovis ermittelt

von Heidi Troi

Meine Meinung

Das Cover zeigt sehr passend zum Titel eine verschneite Landschaft. Am Himmel über den Bergen glitzern die Sterne und unten glitzert der Schnee auf den Tannen. Bei dem Anblick bekomme ich direkt Lust auf einen schönen Schneespaziergang.

Die Geschichte „Weihnachtspost“ von Heidi Troi entstand im Rahmen des Projekts „Blind Date mit dem Tod“ der Autorengruppe: Die Mord(s)lustigen. Die Aufgabenstellung für das Schreibprojekt werden am Anfang des Buches kurz erklärt. Ich finde es sehr schön, wie hier der Leser mitgenommen wird. So bekommt man direkt eine Idee vom ganzen und wartet gespannt, wie die erwähnten Personen in die Geschichte eingebunden werden. Heidi Troi hat sich für den Kurzkrimi ihren Ermittler Lorenz Lovis herausgesucht. Dieser ermittelt in den Brixen- Krimis der Autoren. Nach „Feuertaufe“ und „Bewährungsprobe“ ist dies nun für ihn ein Weihnachtsspecial bevor im Mai 2022 der dritte Band: Gefährliche Treue der Krimireihe erscheint.

Der Kurzkrimi lässt sich theoretisch auch ohne Vorwissen lesen, da die Handlung für sich alleine steht. Doch sollte man für das bessere Verständnis wenigstens einen der zwei Brixen-Krimis gelesen haben. Ich hatte zuvor „Feuertaufe“ verschlungen und kannte somit die groben Gegebenheiten. Allerdings hatte ich „Bewährungsprobe“ noch nicht gelesen. Das war für mich nicht unbedingt ein Nachteil, wobei ich dann den aktuellen Gast in der Ferienwohnung hätte besser einschätzen können.

Gleich zu Beginn der Geschichte bekommt Lorenz Lovis eine anonyme Weihnachtskarte mit den Worten: „Du hast ein Date. Ein Date mit dem Tod. Näheres erfährst du, wenn es an der Zeit ist“. Der Text der Karte lässt für mich als Leser viel Raum zum Grübeln. Ich mag diese Andeutungen, wo man erst mal selbst ein wenig überlegen darf. Was es mit der Karte auf sich hat und ob weitere Karten bei dem Ermittler eintrudeln kannst du dir am besten selbst erlesen.

Es ist eine kurze runde Geschichte, die zum Miträtseln einlädt. Wer hat die anonyme Weihnachtskarte verschickt? Kann Lorenz Lovis den Fall lösen? Gibt es am Ende Tote? Fragen, die ich mir beim Lesen gestellt habe. Am Ende löst sich alles ganz logisch auf und bestätigt mich in meinen zuvor gewonnenen Erkenntnissen. Die Geschichte besticht durch ihren ganz eigenen Charme und man muss das ganze einfach mit Humor nehmen.

Für mich war es eine unterhaltsame Geschichte, die mir jetzt zwar ein wenig vom zweiten Buchvorweggenommen hat, aber das finde ich gar nicht schlimm. Ich werde „Bewährungsprobe“ auch mit diesem Wissen genießen können. Hast du Lust auf einen weihnachtlichen Kurzkrimi, dann findest du in „Weihnachtspost“ genau die richtige Stimmung. Alles bereitet sich auf Weihnachten vor und passend dazu liegt überall schon Schnee, wovon man hier oben im Norden ja nur träumen kann. Ich habe die Geschichte genossen, hier und da herzhaft gelacht und vor allem fleißig mit gerätselt.

Inhaltsangabe

Lorenz Lovis will eigentlich nichts als die Ruhe zwischen zwei Aufträgen genießen, da schrecken ihn geheimnisvolle Botschaften auf und er muss wieder ermitteln. Diesmal in eigener Sache. Gut, dass ihm Hanne Wiedenhof mit drei Krimiautorinnen zur Seite steht.

„Weihnachtspost“ ist ein Kurzkrimi zur Brixenkrimi-Reihe um den Privatermittler Lorenz Lovis und Teil des Projekts BLIND DATE MIT DEM TOD der Autorengruppe DIE MORD(S)LUSTIGEN.

Bibliografie

Sketchnotes zum Kurzkrimi: Weihnachtspost Lorenz Lovis ermittelt von Heidi Troi

Autor: Heidi Troi
Reihe: Lorenz Lovis ermittelt
Genre: Kriminalroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 979-8490843825
Erscheinungsdatum: 01. November 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 90
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Heidi Troi zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Heidi Troi

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Rum oder Ehre von Carsten Sebastian Henn

Rum oder Ehre

von Carsten Sebastian Henn

Meine Meinung

Das Cover hat etwas, das nach meiner Aufmerksamkeit ruft. In der Mitte steht ein Glas, in dem scheinbar Rum geschwenkt wird. Ein Papagei fliegt am Glas vorbei. Daneben liegt ein Kompass. Alles kleine Details, die sehr gut zur Geschichte passen.

„Rum oder Ehre“ ist der zweite Roman, den ich von Carsten Sebastian Henn gelesen habe. Nach „Der Gin des Lebens“ hatte ich nicht vor gehabt, ein weiteres Buch von ihm zu lesen. Doch ich wurde vom Cover und dem Klappentext magisch angezogen. Und so habe ich mich auf einen weiteren alkoholischen Krimi aus der Feder von Herrn Henn eingelassen. Ich wurde dieses Mal nicht enttäuscht. Die Schauplätze in Flensburg und auf Jamaika sind mir zum Teil bekannt und ließen mich in Erinnerungen schwelgen. Der Protagonist Martin Störtebäcker ist 72 Jahre alt und reist im hohen Alter auf den Spuren von seinem kleinen Bruder nach Jamaika. Was er dort erlebt ist amüsant und spannend zu gleich.

In die Erzählung fließen ein paar interessante Hintergründe zum Rum und der Rum Herstellung ein. Ebenso finden sich zahlreiche Rezepte für tropische Cocktails, die auf Rum basieren. Bei rumhaltigen Cocktails bin ich gerne dabei und ich freue mich bald schon wieder auf den Rumpunch in der Karibik.

Die Geschichte war spannend und hat in mir schöne Erinnerungen an Urlaube in der Karibik und an mein Studium in Flensburg geweckt. Rum ist genau meins und so gab es auf meinem Geburtstag auch nur auf Rum basierte Cocktails. Die Geschichte hat Hand und Fuß. Sie ist ein bisschen skurril, aber genau das passt zu Rum und Jamaika. Mir hat der zweite alkoholhaltige Krimi von Carsten Sebastian Henn sehr viel besser gefallen, als das erste Buch. Es war spannend und lustig zu gleich. Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch in Ocho Rios und Montego Bay, beides Orte, die im Buch genannt werden.

Inhaltsangabe

Wenn die Zeit Rum ist …

Martin Stortebäcker, 72 Jahre alt und von seinen Freunden liebevoll »der Käpt’n« genannt, lebt friedlich in der deutschen Rum-Metropole Flensburg, wo sich sein Faible für den köstlichen Zuckerrohrschnaps hervorragend pflegen lässt. Aber dann segnet sein bester Freund Lasse das Zeitliche – und gibt dem Käpt’n aus dem Grab einen letzten Auftrag mit: Er soll sich zur legendären Rum-Insel Jamaika aufmachen und endlich auf die Suche nach seinem dort verschollenen Bruder gehen.

In der Karibik angekommen freundet sich der Käpt’n schnell mit einer abenteuerlustigen Taxifahrerin an, die ihn bei seiner Suche unterstützt. Doch schon bei der Besichtigung der ersten Rum-Distillery stellen sie fest: Jemand will verhindern, dass sie an Informationen über den Verbleib von Martins Bruder kommen. Und diesem Jemand ist jedes Mittel recht. Sein erstes Opfer ist der Brennmeister der Distillery – und es wird nicht sein letztes gewesen sein. Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt …

Carsten Sebastian Henn erzählt augenzwinkernd und mitreißend von kaltblütigen Mördern unter karibischer Sonne: ein spannender Kriminalroman, gespickt mit allerlei Wissenswertem zum Thema Rum.

Bibliografie

Pinterest Grafik zur Buch Rezension: Rum oder Ehre von Carsten Sebastian Henn. Zu sehen ist das Buch Cover mit einem Glas Rum drauf und passende Sketchnotes.

Autor: Carsten Sebastian Henn
Buchreihe: Kulinarische Kriminalromane Band 2
Genre: Kriminalroman
Verlag: Dumont
ISBN: 9783832183981
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 336
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Dumont über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Dumnont

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Aus der Puste von Manuela Sanne

Aus der Puste

von Manuela Sanne

Meine Meinung

Bei dem Cover musste ich einfach genauer hinschauen. Es hat viele kleine Elemente, die mich magisch angezogen haben. Zu sehen ist unter anderem ein Bild von einem Schaf mit Matrosenmütze, an dessen Bilderrahmen hängt ein paar Turnschuhe. Unten ist ein Beistelltisch zu sehen mit einer klassischen blau weißen Porzellanteekanne. Etwas hinter dem Henkel der Kanne steht eine Apothekerflasche, die mit einem Totenkopf etikettiert hin. Alles zusammen lässt auf einen Krimi hoffen, der irgendwo im Norden spielt und bei dem vermutlich auch der Humor nicht zu kurz kommt.

Vom Cover angezogen habe ich mich für „Aus der Puste“ von Manuela Sanne entschieden. Der Klappentext hörte sich auch ganz in Ordnung an, und so durfte der Roman mit in den Urlaub. Doch leider konnte mich die Geschichte um Rosa Fink und ihre Reise an den Jadebusen nicht packen. Dabei hatte ich nicht unbedingt das Gefühl, dass mir Vorwissen aus dem ersten Fall für Rosa Fink fehlte. Mir wurden genügend Informationen geliefert, um die zwischenmenschlichen Beziehungen zu verstehen. Aber irgendwie war das ganze nicht mein Humor. Auch wenn ich die Friesenfüße als Laufgruppe sehr witzig fand. Mit denen wäre ich auch gerne eine längere Strecke zusammen gejoggt.

Die Geschichte ist witzig, aber nicht unbedingt fesselnd. Für mich ist Rosa als Person zu blass geblieben, obwohl sie ganz klar als Protagonistin zu erkennen ist. Dafür hat mich die Wirtin Wiebke als Charakter überzeugt. Sie ist einfach eine sympathische Pensionswirtin und strotzt nur so vor Energie. Die Handlung plätschert eher so dahin. Es kam für mich keine rechte Spannung auf.

Inhaltsangabe

Humorvoller Cosy Crime mit einer resoluten Hobbydetektivin und Katzennärrin zwischen Wuppertal und Wattenmeer. Der zweite schräge Fall für Rosa Fink!»

›Die laufen Marathon. Wie kann man sich so etwas nur freiwillig antun?‹, rätselte Rosa. Sebi beging den Fehler, etwas zu lange zum Friesentisch zu schauen. Der unverschämte Läufer bemerkte seinen Blick prompt und schwenkte einladend das Bierglas. ›Rosa und Sebi, denn man tau. Kommt rüber!‹«

Ausgerechnet das Lieblingskleid passt nicht mehr! Darum ist Rosa im Urlaub am Jadebusen jedes Mittel recht, um den Kilos zu Leibe zu rücken. In nicht ganz nüchternem Zustand wettet sie, fit für einen Halbmarathon zu werden, denn Laufen macht schlank. Das verspricht jedenfalls der friesische Ultraläufer Oliver Dauer, der sich flugs als persönlicher Trainer anbietet. Außerdem flirtet er sehr zum Missfallen von Sebi ganz ungeniert mit Rosa – und nebenbei mit einigen anderen Frauen. Als der charmante Friese nur eine Woche später beim 24-Stunden-Lauf tot umfällt, zweifelt Rosa an einem natürlichen Todesfall – und da ist sie nicht die Einzige. Steckt etwas anderes dahinter? Vielleicht sogar Eifersucht? Rosa geht der Sache auf den Grund und auch Sebi muss ran, ob er will oder nicht.

Bibliografie

Pinterest Grafik zur Buch Rezension: Aus der Puste von Manuela Sanne. Zu sehen ist unter anderem das Buchcover und ein Foto vom Lesetagebuch mit Sketchnotes

Autor: Manuela Sanne
Reihe: Ein Fall für Rosa Fink 2
Genre: Cosy Crime, Kriminalroman
Verlag: Piper
ISBN: 9783492987806
Erscheinungsdatum: 01. September 2021
Format: Ebook und Taschenbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 224
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Piper über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Piper

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