Rezension: Zeilen ans Meer von Sarah Fischer

Zeilen ans Meer

von Sarah Fischer

Über das Buch „Zeilen ans Meer“ vom Bastei Lübbe Verlag habe ich mich sehr gefreut. Als Küstenkind kann ich vom Meer nicht genug bekommen. Und so begleitete mich dieses wunderschöne Hardcover Rezensionsexemplar auf meiner Kreuzfahrt von Palma de Mallorca nach Hamburg.

Der Inhalt ist ganz und gar meins. Ich selbst bin direkt an der Küste groß geworden und habe regelmäßig in den Flutmarken nach Flaschenpost Aussicht gehalten. Die ein oder andere habe ich auch gefunden. Daraus entstanden zum Teil jahrelange Brieffreundschaften. Die längste war mit einem Flaschenpostfreund aus Glasgow. Ich weiß nicht mehr genau wie lange die Flasche unterwegs war, als ich sie fand war ich etwa 15 Jahre alt und Christopher ebenso. Wir haben uns geschrieben bis wir etwa 23 waren. So konnte ich fleißig englisch schreiben üben. Irgendwann kamen dann Partner dazwischen und die Brieffreundschaft schlief ein.

Sketchnote zum Roman Zeilen ans Meer von Sarah Fischer

Meine Meinung

Bei dem Cover muss ich irgendwie an meinen Vater denken. Er hat uns Kindern beigebracht, wie man diese kleinen Boote falten kann. Wie oft haben wir am Küchentisch gesessen, kleine Boote gefaltet und nach draußen geschaut. Auf dem schönen Buchumschlag sieht man kleine Papierboote auf der Fensterbank mit Blick aufs Meer. Eine Möwe trotzt dem Regen und fliegt am Fenster vorbei. Für mich ein schönes Bild, durch das ich auf das Buch aufmerksam geworden bin.

Der Roman ist keine klassische Erzählung einer Liebesgeschichte, sondern viel mehr ein aktiver Austausch der Protagonisten. Lena und Sam lernen sich durch ihre Flaschenpost kennen und kommen in einen regen Briefkontakt. Über die Ozeane hinweg entwickelt sich eine Brieffreundschaft von Deutschland nach Australien. Durch die einzelnen Briefe bekomme ich als Leser einen tiefen Einblick in die Protagonisten. Ich erfahre etwas über ihren Alltag, ihre Wünsche und Träume. Ich finde es spannend den Briefwechsel zu verfolgen.

Für die Jugend von heute ist die Faszination dieses Buches vermutlich kaum nachzuvollziehen. Im Zeitalter von Emails und Skype kann man die Sehnsucht auf eine Antwort nur schwer verstehen, da heute eine Antwort innerhalb von Sekunden da sein kann. Bei Briefen kann das schon mal etwas länger dauern. Ich bin von der Umsetzung des Buches immer noch ganz begeistert. Der Briefwechsel hat mich an meine Jugend erinnert. Wie oft bin ich im Winter nach dem Sturm an den Deich gegangen, in der Hoffnung eine Flaschenpost zu finden. So einmal im Jahr hatte ich auch Glück. Und war immer wieder fasziniert, wie lange die Flasche unterwegs war und welchen Kurs sie genommen hat.

Im Buch war die Flasche 15 Jahre unterwegs. Wie unwahrscheinlich, dass dann die Adresse des Absenders noch passt. Für mich als kleine Romantikerin ist die Vorstellung einfach schön und so habe ich den Briefwechsel mit einem Lächeln im Gesicht genossen.

Für mich ist es ein beeindruckender Roman, der mal wieder zeigt, wie schön doch die analoge Welt sein kann. Wir sollten alle mal wieder zu Papier und Stift greifen und einen Brief schreiben. Ich finde, man kann in Briefen viel mehr ausdrücken, als in einer Email oder kurzen Nachricht. Für mich sind Briefe immer noch etwas ganz besonderes. Bei meinem nächsten Heimaturlaub sollte ich mal in meine Briefkiste von damals Blicken. Mal sehen welche ich da noch so finde.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Es ist ein toller Roman voller Liebe, Freude und Sehnsucht nach Meer.

Inhalt

Der Australier Sam findet auf seiner Joggingrunde eine Flaschenpost. Die hat vor über fünfzehn Jahren die junge Deutsche Lena am Ende ihres Work & Travel-Jahres ins Meer geworfen, darin ein Brief mit ihren Wünschen und Träumen für die Zukunft. Er schreibt ihr, ohne mit einer Antwort zu rechnen. Doch Lena bedankt sich beim Finder, und es beginnt eine Freundschaft, die sich mit jedem Brief vertieft. Bis die Liebe ins Spiel kommt. Doch kann man sich in einen Menschen verlieben, den man noch nie gesehen oder gesprochen hat? Dem man sich nah fühlt, obwohl er so weit weg ist?

(Quelle: Bastei Lübbe)

Details zum Buch

Zeilen ans Meer von Sarah Fischer

Zeilen ans Meer

von Sarah Fischer

Frauenroman
Formate: Hardcover, eBook
Seiten: 272
erschienen am: 29.03.2019
Verlag: Bastei Lübbe

Rezensionsexemplar

Rezension: Weil du da bist von Heike Fröhling

Weil du da bist

von Heike Fröhling

Sketchnote zum Roman Weil du da bist von Heike Fröhling

Meine Meinung

Das Cover zeigt die Iona Abbey in Schottland. Der Himmel über dem Kloster wirkt ein wenig mystisch und düster. Im Vordergrund blüht, wenn ich es richtig erkenne die Heide. Ich finde das Cover strahlt ein harmonisches Bild aus und macht Lust auf den Inhalt.

„Weil du da bist“ ist eine bewegende Geschichte über zwei unabhängige Frauen. Zum Einen ist da Regina, die uns kurze Einblicke in ihre Jugend und Vergangenheit gibt. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie sie mit ihrem fehlenden Augenlicht zurecht kommt. Zum Anderen ist da Pia, die durch einen Schicksalsschlag ihr bisheriges Leben in Frage stellt. Die zwei Protagonistinnen könnten unterschiedlicher und auch ähnlicher nicht sein. Sie sind zwei Einzelgängerinnen, die ihr Leben am liebsten alleine Meistern wollen.

Über einen kleinen Nebendarsteller habe ich mich besonders gefreut. Ich steh zwar so gar nicht auf Hunde, aber die Eindung des Blindenhundes von Regina in die Geschichte fand ich sehr gelungen. Wie wichtig so ein kleiner Helfer für das tägliche Leben und vor allem für die Selbstständigkeit ist kam gut rüber.

Die Geschichte lebt von zwei sympathischen Charakteren, die auf dem Weg zu sich selbst sind. Der Lesefluss war flüssig und ich war gespannt, wie die beiden Frauen den Weg nach Iona finden und welche Erkenntnisse sie daraus ziehen.

Es ist ein Buch zum Nachdenken über das eigene Leben. Käme ich mit dem Verlust meiner Sehkraft klar? Wie würde ich mein Leben meistern? Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich mein Augenlicht nutzen kann. Wie eingeschränkt mein Leben doch wäre, wenn ich nicht jedes Buch sofort lesen könnte, wenn es auf den Markt kommt, weil nicht jedes in Brailleschrift publiziert wird.

Für mich war es ein schönes Lesevergnügen in der Sonne auf dem Weg von Mallorca nach Cadiz. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist ein Buch zum Nachdenken und sich über sein eigenes Leben freuen.

Inhalt

Ein Roman über eine schicksalhafte Begegnung und über die gemeinsame Reise zweier Frauen, die Vergangenheit und Zukunft verbindet.
Erfolgreich im Beruf, glücklich in ihrer Fernbeziehung – bei der 34-jährigen Pia läuft alles nach Plan. Dann wirft sie ein tragisches Erlebnis aus der Bahn. Daraufhin kündigt sie ihren Job und hinterfragt von einem Tag auf den anderen auch ihre Beziehung.
Die sehbehinderte Regina, eine pensionierte Richterin, die mit ihrer Begleithündin Luna gegenüber wohnt, kennt Pia nur flüchtig. Als bei Regina eingebrochen und das Haus verwüstet wird, bietet Pia ihre Unterstützung an und nimmt Regina vorübergehend bei sich auf. Doch schnell stellt sich die Frage: Wer hilft hier wem?
Auf den Spuren der Vergangenheit reisen die beiden Frauen gemeinsam nach Schottland auf die Insel Iona. Schon bald zeigt sich, dass die Reise sie zwar nicht an das geplante Ziel bringt, sie aber ermutigt, neue Wege zu beschreiten.

(Quelle: Klappentext)

Details zum Buch

Weil du da bis von Heike Fröhling mit mir

Weil du da bist

von Heike Fröhling

Roman
Formate: Taschenbuch, eBook
Seiten: 238
erschienen am: 07.05.2019
Verlag: Tinte & Feder

Rezensionsexemplar

Rezension: Lazarus von Lars Kepler

Lazarus

von Lars Kepler

Warum lautet der Titel Lazarus? Was hat es damit auf sich? Ich habe da so eine Ahnung. Im Johannesevangelium von Jesus gibt es Lazarus von Bethanien, der der Legende nach von den Toten auferweckt wurde. Das passt zum Klappentext des Buches.

Meine Meinung

Das Cover ist so gar nicht meins, auch wenn ich die Kombination von schwarz und blau ansprechend finde. Aber die Schlange hinter dem Titel lässt mich an ganz andere Dinge denken, als an einen spannenden Krimi. Erst die Lesung von Lars Kepler in Hamburg hat mich von dem Buch überzeugt.

Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen. Der Schwedenkrimi war in sieben rasante Leseabschnitte geteilt. Schneller als ich gucken konnte war ich mit dem Buch fertig. Es ist Spannung Pur, doch Achtung: es ist nichts für schwache nerven. Lars Kepler sparen in ihrem siebten Roman um den Ermittler Joona Linna nicht mit Gewaltszenen. Wer damit nicht klar kommt, sollte besser die Finger von dem Buch lassen. Für alle anderen ist es ein super spannender Roman, der im Prinzip mehr ein Psychothriller ist, als ein klassischer Schwedenkrimi.

Der Schreibstil des schwedischen Autorenduos sorgt für einen rasanten „Page-Turner“. Die Geschichte wird nicht im klassischen Stil erzählt, sondern man ist aktuell im Geschehen durch die Benutzung des Präsenz. Beim Lesen hatte ich das Gefühl direkt mit den Ermittlern auf der Spur des Serienkillers zu sein. Die Beschreibungen der Szenen sind sehr realistisch und als Leser hat man das Gefühl, die Opfer direkt vor sich zu sehen. Wie ein Foto liegt das erste Opfer im Roman vor mir. Es fehlte mir nur der passende Geruch in der Nase. Ich musste bis zum Ende hin immer wieder hoffen und bangen. Und so flogen die Seiten nur so an mir vorbei.

Ich empfehle den Roman gerne weiter. Wer spannende Bücher liebt macht mit Lazarus nichts verkehrt. Aber Achtung: es wird mit gewalttätigen Szenen nicht gesparrt. Du brauchst beim Lesen starke Nerven.

Inhalt

„Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nun der Schädel von Joona Linnas toter Ehefrau in der Wohnung eines Grabschänders entdeckt und eine perfide Mordserie aus ganz Europa gemeldet wird, ahnt Joona Linna das Unvorstellbare: Der Albtraum ist nicht zu Ende, und der grausame Serienmörder droht, alle lebendig zu begraben, die Joona lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …“ (Quelle: Lübbe)

Details zum Buch

Lazarus

von Lars Kepler

Kriminalroman
Formate: gebundenes Buch, eBook, Hörbuch
Seiten: 637
erschienen am: 28.02.2019
Verlag: Bastei Lübbe Verlag

Rezensionsexemplar

Lesung: Lars Kepler

Ausflug nach Hamburg zur Lesung von Lars Kepler

Bereits am 20.03.2019 zog es mich für einen Tag in die schöne Hansestadt Hamburg. Als Kind vom Lande ist ein Ausflug nach Hamburg immer wieder ein Abendteuer. Als ich vom Bastei Lübbe Verlag die Möglichkeit erhielt zur Lesung von Lars Kepler zu fahren, habe ich nicht lange überlegt. Die Bücher waren mir ein Begriff, doch gelesen hatte ich noch keins der Bücher.

Ich finde es immer wieder spannend. Auf eine Lesung zu gehen, wenn man zwar schon etwas vom Autoren gehört hat, aber keins seiner Bücher kennt. So wurde mir auch erst bei der Recherche vor der Lesung klar, dass sich hinter Lars Kepler ein schwedisches Autoren Ehepaar verbirgt. Mit diesem Wissen im Gepäck reiste ich in Hamburg an.

Meine Seite im Notizbuch für das Sketchnote zur Lesung hatte ich zu Hause schon mal vorbereiten. Das aktuelle Buch der Autoren heißt „Lazarus“ und ist der 7. Fall für Joona Linna.

So konnte ich zu Beginn der Veranstaltung einfach den Fragen der Moderatoren lauschen und war fasziniert von dem Autorenduo. Besonders toll fand ich, dass Alexandra Coelho Ahndoril das erste Kapitel auf schwedisch vorlas. Ich verstand zwar so gut wie kein Wort. Doch die Sprache höre ich einfach immer wieder gerne.

Im Wechsel lass der Schauspieler Marc Hosemann aus dem Buch „Lazarus“ vor und die Moderatorin Margarete von Schwarzkopf interviewte das schwedische Autorenduo auf englisch. Für mich war das Interview viel spannender als die Lesung selbst. Denn durch sie bekam ich sehr viel Hintergrund wissen zum Buch, der Recherche und der Arbeit der Autoren. Mit diesem Wissen im Hinterkopf liest sich ein Buch ganz anders.

Im Laufe der Veranstaltung füllte sich mein Sketchnote immer mehr. Ein paar kleine Elemente aus dem Roman habe ich für mich festgehalten.

Die Veranstaltung hat mir die Bücher von Lars Kepler näher gebracht. Bisher war ich von den Covern einfach nicht angezogen worden. Doch da sehe ich jetzt mal ausnahmsweise drüber hinweg und starte mit dem ersten Buch der Reihe um den Ermittler Joona Linna. Am Ende der Lesung ergatterte ich mir noch ein Autogramm der Autoren in meinem Notizbuch. Damit ist die Seite eine perfekte Erinnerung an einen schönen Tag in Hamburg.

Update: Inzwischen ist das Buch bei mir eingezogen. Hier die Rezension zu Lazarus.

Kurzrezension: Der Hypnotiseur

Hörbuch Cover: Der Hypnotiseut von Lars Kepler

Nach der Lesung habe ich mir direkt das erste Hörbuch der Joona Linna Reihe „Der Hypnotiseur“ gekauft.

Fast zwei Wochen begleitete mich die Stimme von Simon Jäger morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends wieder zurück. Und auch beim Basteln konnte ich nicht aufhören der Geschichte zu folgen. Der Sprecher gibt der nordischen Trockenheit den richtigen Ton. Teilweise kommen die Sätze kurz und knapp, geradezu abgehackt bei mir als Hörer an. Doch genau das, macht für mich einen besonderen Charme aus.

Das Hörbuch geht fast über 19 Stunden. Am Ende fiel es mir schwer mein Auto wieder zu verlassen, denn es bedeutete für mich, ich musste mich für eine gewisse Zeit von der Geschichte um den Hypnotiseur Erik Maria Bark und dem Ermittler Jonna Linna trennen. Ich war fasziniert von den vielen Wendungen in der Geschichte. Besonders spannend fand ich die verschiedenen Blickwinkel der einzelnen Handelnden Personen. So erfuhr ich das Geschehen eines Tages von mehr als nur einem Erzähler. So bekam ich als Hörer einen ganz genauen Blick auf die Dinge und wusste mehr, als die einzelne Person. Klar kommt es bei dieser Art der Erzählung von wiederholten Erlebnissen, doch fand ich es spannend, was der vorherigen Person bei dem Ereignis entgangen war.

Die Spannungskurve wurde immer weiter aufgebaut und ich fieberte mit Erik Maria Bark und seiner Frau mit. Für mich war es eine sehr spannende Geschichte die Lust macht auf mehr von Lars Kepler. Der Erzählstil ist speziell und genau nach meinem Geschmack. Als nächstes steht „Peganinis Fluch“ auf meiner Wunschliste. Mal schauen wie lange mich das zweite Hörbuch auf dem Arbeitsweg begleiten wird.

Rezension: Kälter als die Angst von Christine Drews

#KälterAlsDieAngst #NetGalleyDE

Kälter als die Angst

von Christine Drews

Sketchnote zum Kriminalroman von Christine Drews "Kälter als die Angst"

Meine Meinung

Das Cover zeigt eine Straßenzeile an dessen Ende man einen Kirchturm sehen kann. Der Himmel ist grau gehalten und von Rissen durchzogen.

Der Roman enthält in kleinen Abschnitten ein weiteres Buch. Als ich nach den ersten Kapitel das Wort „Vorwort“ lass, staunte ich nicht schlecht und musste erst mal vor uns zurück blättern. Kurz hatte ich das Gefühl etwas verpasst zu haben. Aber es hatte alles seine Richtigkeit. Es gibt ein Buch im Buch und zwar von Till Brönne, der als Mörder bekannt ist und nach seiner Haftentlassung sich mit Gewaltprävention beschäftigt. Die kleinen Ausflüge in das Buch von Herrn Brönne fand ich spannend.

„Kälter als die Angst“ ist der 5. Fall für das Ermittler Duo Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. (1. Fall: Schattenfreundin, 2. Fall: Phönixkinder, 3. Fall: Tod nach Schulschluss, 4. Fall: Denn mir entkommst du nicht) Für mich ist es der erste Band der Reihe. Der Roman ist in sich abgeschlossen und kann nach meinem Empfinden ohne Vorwissen gelesen werden. Ein Charakter aus Schattenfreundin taucht hier zwar auf, und es wird auch auf den Fall hingewiesen, aber das nötige Wissen, um alles zu verstehen wird direkt mitgeliefert.

Ich fand den Roman spannend geschrieben. Die tiefen Einblicke in die Psychologie des Täters fand ich faszinierend. Da steckt viel Recherche und Wissen drin. Für mich macht dieser Roman Lust auf mehr. Er hat neugierig gemacht auf das Erlebnis von Kathrin im Roman „Schattenfreundin“ auch wenn ich das Ende jetzt inzwischen schon kenne. Aber ich bin gespannt auf den Weg bis zum Ziel

Nach „Killerjagd“ ist dies der zweite Roman von Christine Drews, den ich gelesen habe. Beide haben mich auf ganz unterschiedliche Weise angesprochen. Während „Killerjagd“ ein Thriller ist, der vor Spannung und Nervenkitzel trotzt ist „Kälter als die Angst“ ein gelungener Kriminalroman mit seinen charakterstarken Ermittlern.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich hoffe ich finde die Zeit, um den ein oder anderen Vorgänger noch zu lesen.

Inhalt

„Carla Delbrück wurde grausam ermordet. Zunächst sieht alles nach einer Beziehungstat aus, auch wenn ihr Ehemann jegliche Schuld leugnet. Tatsächlich bekam die Tote anonyme Drohbriefe, die in Zusammenhang mit einer angeblich längst aufgeklärten Bluttat stehen. Wurde Carla Delbrück Opfer eines Nachahmungstäters? Oder wusste sie mehr über den Mord von damals? Charlotte Schneidmann und Peter Käfer ermitteln – ohne zu ahnen, dass sie einen ruchlosen Killer jagen, der sich gerade erst warm läuft …“ (Quelle: https://christinedrews.de)

Details zum Buch

Kälter als die Angst

von Christine Drews

Kriminalroman
Formate: Taschenbuch, Ebook
Seiten: 303
erschienen am: 21.12.2018
Verlag: Bastei Lübbe

Rezensionsexemplar

Mehr von Christine Drews

Rezension: Danke liebes Universum von Anjana Gill

Danke liebes Universum

von Anjana Gill

Das Universum und ich sind uns das erste Mal bewusst 2005 in dem Buch „Das Uschi-Prinzip“ begegnet. Als jetzt von der Mainwunder Agentur der Buchblogger Aufruf zu „Danke liebes Universum“ kam, konnte ich einfach nicht Nein sagen. Das Universum hat mir schon sehr schöne Momente besorgt und davon wollte ich mehr lesen und haben.

Vielen Dank an den Silberschnur Verlag und die Mainwunder Agentur für das Rezensionsexemplar.

Meine Meinung

Das Cover ist für mich als passionierter Sternengucker einfach nur schön. In der Mitte ist ein roter Kreis mit ganz vielen Kerben oder Rissen von der Seite her. Es könnte eine blutrote Sonne sein. Drum herum ist der Hintergrund dunkelblau und es gibt Sterne, Raketen, Planeten, Sternbilder und mehr zu sehen. Auf der vermeintlichen Sonne prangt der Titel des Buches. Ich finde das Cover gelungen und es passt gut zum Thema.

Das Buch verspricht auf dem Cover 95,7% Wunscherfüllung. Jeder halbwegs objektiv und naturwissenschaftlich denkende Mensch wird jetzt sagen, das geht nicht. Doch von dieser Einstellung habe ich mich schon vor Jahren während meines Mathematik und Chemie Studiums verabschiedet. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die kann man einfach nicht erklären. Dieses Buch kannst du als Ratgeber für ein glücklicheres und fröhlicheres Leben verstehen. Denn genau darauf kommt es an.

In diversen Veranstaltungen zur Kommunikation habe ich etwas von positivem Auftreten gehört. Meine Oma hat schon immer gesagt: Wie es in den Wald hinein ruft so ruft es auch heraus. Probiere es einfach mal aus. Gehe einen Tag mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt und schaue, wie deine Umgebung darauf reagiert. Du wirst erstaunt sein. Aber ich schweife schon wieder vom Buch ab. Zu dem Inhalt des Buches könnte ich mich stundenlang auslassen. Anjana Gill gibt dir mit dem Buch eine Hilfestellung an die Hand für ein glücklicheres Leben. Sie zeigt auf, wie man sich Wünsche vom Universum erfüllen lassen kann. Dabei kommt es auf eine präzise Wortwahl an, aber nicht auf einen detailliert beschriebene Wunschvorstellung. Das Buch ist so aufgebaut, dass du mit kleinen Übungen beginnen kannst und am Ende lernst du konkretere Wünsche beim Universum zu bestellen.

Meine kleinen Versuche mit dem Universum finde ich immer wieder faszinierend. Ich liebe grüne Ampeln und hin und wieder lasse ich mir vom Universum dabei helfen. Man darf es nur nicht übertreiben. Immer kann das Universum nicht für eine grüne Welle sorgen, aber ich bin immer wieder erstaunt wie oft es klappt und möchte mir das auch gar nicht rational erklären. Es ist einfach so und damit basta.

Für mich war die Lektüre des Buches eine spannende Erfahrung. Ich habe mir ein kleines Zauberbuch angelegt und alle erwähnten Tests darin niedergeschrieben. Nach und nach werde ich das Universum auf die Probe stellen. Und lasse mich gerne von den Resultaten überraschen.

Gehe mit einem Lächeln in die Welt und der Tag erscheint dir schon viel positiver als vorher.

Ich empfehle das Buch gerne weiter an alle, die sich auf das Experiment einlassen wollen. Die Wunscherfüllung ist nicht nur so daher geredet, sondern sie funktioniert wirklich, man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Wenn du mehr über die Autorin erfahren möchtest, dann schaue Montag nochmal auf meiner Seite vorbei. Ich habe Anjana Gill ein paar Fragen zum Buch und dem Universum gestellt.

Inhalt

„Du und das Universum – da geht was!
Es funktioniert tatsächlich. Absolut faszinierend. Das Universum erfüllt Wünsche.
Seit ich angefangen habe, das Universum zu ‚testen‘ , kann ich nur noch lachen, staunen und mich freuen. Es ist fast unglaublich, was auf einmal alles möglich ist.
Die Frage ist jetzt doch nur noch: Wird das Universum auch deine Wünsche erfüllen?
Ja klar, wird es das.
Locker und mit viel Witz zeigt dir Anjana Gill, wie auch du deine Wünsche vom Universum erfüllt bekommst.
Und am Ende bleibt nur zu sagen: We love the universe.“ (Quelle: Silberschnur Verlag)

Details zum Buch

Danke liebes Universum

von Anjana Gill

Ratgeber
Formate: Taschenbuch, eBook
Seiten: 208
erschienen am: 25.02.2019
Verlag: Silberschnur Verlag

Rezensionsexemplar