Selbstvergeltung von Dirk Osygus

Selbstvergeltung

von Dirk Osygus

Zu sehen ist das Lesetagebuch mit Sektchnotes vom Hörbuch: Selbstvergeltung von Dirk Osygus. Das Hörbuch wurde von Jan Terstiege bei Audio4You eingelesen. 
Gezeichnet ist ein Hochsitz, ein Strichmännchen mit Gewehr im Anschlag und ein Feuerball

Meine Meinung

Das Cover zeigt auf den ersten Blick, dass es sich um einen Krimi oder Thriller handelt. In einem orangen Fadenkreuz ist das Auge eines Tieres zu erkennen. Rund herum ist alles schwarz, so dass der Titel in weiß rund um das Fadenkreuz gut zur Geltung kommt.

Selbstvergeltung von Dirk Osygus wurde im Slefpublishing veröffentlicht. Das Hörbuch dazu wurde von Jan Terstiege für Audio4you eingesprochen. Der Krimi spielt in Wuppertal, wie man auf dem Cover unschwer erkennen kann. Es ist der Debütroman des Autors, von dem inzwischen weitere Krimis bzw. Thriller um den Kommissar Frank Gerste und seiner Kollegin Corinna Meier erschienen sind.

In Selbstvergeltung gibt es einen Tatort ohne Leiche, einen anonymen Anrufer und zwei weitere Tote im Wald, deren Herzen fehlen. Mit dabei ist Kommissar Gerste, mit seiner ganz charmanten Art und seine Kollegin Meier, die sehr gut damit klar kommt. Wie die zwei nun auf die Spur des Täters oder der Täter kommen ist eine spannende Geschichte, die ich dir an dieser Stelle nicht vorweg nehmen möchte. 

Ich habe Dirk Osygus vor zwei Jahren auf der Leipziger Buchmesse bei einem Meet und Greet vom Selfpublisher Verband kennengelernt. Und gestehen, dass ich ihm zunächst für sein Buch einen Korb gegeben habe, denn Krimis waren in den letzten Jahren bei mir eher weniger angesagt. Bei den darauf folgenden Messen haben wir uns immer wieder gut verstanden, so dass ich jetzt einfach neugierig war und mir das Hörbuch gekauft habe.

Wer den Autor bei einer Lesung aus Selbstvergeltung einmal live erlebt hat, erkennt beim Sprecher, wie gut dieser zur Performance des Autors passt. Mit ähnlicher Betonung tragen beide die Geschichte vor und so sah ich beim Hören förmlich den Autor selbst vor mir, wie er Gestenreich aus seinem Krimi vorlas. So musste ich immer wieder ein bisschen schmunzeln. Jan Terstiege gelingt es mit seiner Stimme dem Kommissar eine ganz eigene Note zu verleihen. Ich konnte mir damit ein gutes Bild von Frank Gerste machen. Der seine ganz eigene Art hat, an einen Fall heran zu gehen und nicht unbedingt der freundlichste Zeitgenosse ist.

Kleiner Fun Fakt am Rande ist die Kaffeemaschine von Gerste, die scheinbar bei allen Externen gern gesehen ist. Man bekommt nicht einfachen Filterkaffee von Gerste im Büro, sondern frischgebrühten Espresso nach Wahl. So ist auch der Staatsanwalt gerne zu Gast beim Ermittler.

Die Erzählung lebt von detaillierten Beschreibungen, gerade bezüglich der Szenen im Wald bzw. im Umgang mit der Erlegung von Wild und dessen anschließender Zerteilung. Hier zeigt sich der erfahrene Jäger im Autoren. Und so hatte ich, ob ich wollte oder nicht, ein ganz klares Bild vor Augen. Allerdings verschwamm das Bild vom Jägerkeller ein wenig mit meinen eigenen Erinnerungen vom Schlachter meiner Kindheit.

An dieser Stelle möchte ich kurz auf das 44. Kapitel eingehen. Nicht im Detail, denn dass ist nichts für schwache Nerven, sondern mehr auf das erwähnte verschwimmen meiner Bilder. Ich hatte das Bild der Rinderhälften aus meiner Kindheit noch genau vor Augen und dies dann in die Szene adaptiert. Höre es dir am besten selber an, dann weißt du, wovon ich spreche. Das soll es an Details zur Geschichte gewesen sein.

Als Hörer ist man live dabei und so erfährt man nicht nur den Teil der Ermittlung, sondern bekommt direktes Täterwissen zu hören. So ist man der Polizei immer einen Schritt voraus und kann aktiv miträtseln, wie wohl Gerste und Meier zu meinem Wissensstand kommen werden. Ich mag diese vorm der Erzählung, wo man in Häppchen von allen Seiten ein paar Informationen bekommt und sich dann nach und nach das große ganze Bild vor Augen auftut. So habe ich der Erzählung gespannt gelauscht und habe so manche Nacht meine 30 Minuten Hörbuchzeit bei weitem überschritten.

Hast du Lust auf einen spannenden Kriminalfall aus Wuppertal? Dann stelle das Hörbuch „Selbstvergeltung“ von Dirk Osygus an und lausche der markanten Stimme von Jan Terstiege. Tauche ein in die Welt des Jägers und erfahre auf was man achten sollte. Schmunzle beim Kaffee im Büro und verzeihe Gerste seine Art im Umgang mit seinen Mitmenschen. Gekonnt pariert Frau Meier seine Sprüche und so sind die zwei ein eingespieltes Team mit Ecken und Kanten. Von mir gibt es eine Lese- bzw. Hörempfehlung für alle, die spannende Krimis und kauzige Ermittler mögen.

Inhaltsangabe

Wer sieht, was er nicht sehen soll, bekommt Probleme, die er nicht wollte. Ein Tatort ohne Leiche. Dieser Herausforderung muss sich der Wuppertaler Kommissar Gerste mit seinem Team stellen, als er zu einem Mord gerufen wird, bei dem es weder Spuren noch Zeugen gibt. Nur ein anonymer Hinweis deutet auf ein Verbrechen hin. Ein paar Tage später wird Gerstes Schlaf jäh unterbrochen. Zwei weitere Leichen wurden in einem Wald gefunden. Brutal ermordet. Die Herzen fehlen. Bei der Suche nach dem Mörder stoßen die Ermittler auf Hinweise, die den Fall immer komplizierter machen und ohne Fingerspitzengefühl unlösbar erscheint. Ein Wuppertal-Krimi, bei dem eine erzwungene Entscheidung zu einem Verbrechen wird.

Bibliografie
Zu sehen ist das Cover vom Hörbuch: Selbstvergeltung von Dirk Osygus. Das Hörbuch wurde von Jan Terstiege bei Audio4You eingelesen.

Autor: Dirk Osygus
Sprecher: Jan Terstiege
Reihe: Gerste und Meier
Genre: Kriminalroman
Verlag: Selfpublishing/ Audio4you
ISBN/ ASIN: B0D6GXMJ4C
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2024
Format: Hörbuch, Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 372
Zeit: 9h24
Leseexemplar: Nein


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Dirk Osygus

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Tote singen selten schief von Vera Nentwich

Tote singen selten schief

von Vera Nentwich

Zu sehen ist das Lesetagebuch mit Sketchnotes zur Rezension vom Buch: Tote singen selten schief von Vera Nentwich Gezeichnet sind unter anderem ein Glas Latte Macchiato, ein Glas Sekt und ein singender Chor aus Strichmännchen.

Meine Meinung

Das Cover ist ganz typisch für die Biene Hagen Krimis von Vera Nentwich gestaltet. Der Titel prangt in pinken Buchstaben auf einem verknitterten weißen Plakat, das scheinbar an dem lila gepunkteten Himmel klebt. Darunter kann man auf einer grünen Wiese ein Paar Beine in Jeans liegen sehen und drum herum stehen Tatortzahlen. Das Bild wird mit einem rosa Fahrrad komplementiert. Alles in allem ein passendes Cover zur Geschichte. 

Tote singen selten schief von Vera Nentwich wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Es ist der achte Fall für Biene Hagen, von denen ich die meisten gelesen habe. Wie du beim Titel erahnen kannst, war das Opfer ein Mitglied vom Frauenchor Harmonia, bei dem rein zufällig Sabine Hagen gerade zum Schnuppern bei der Chorprobe war. Alles weitere zum Inhalt kannst du im Klappentext nachlesen. 

Den Kriminalfall um die tote Vorsitzende des Chors kannst du unabhängig von den vorherigen Bänden der Biene Hagen Buchreihe lesen. Alle wichtigen zwischenmenschlichen Beziehungen, die im Laufe der Reihe fortgeführt werden, werden ausreichend geklärt, so dass du ohne Vorkenntnisse alle Beweggründe voll und ganz nachvollziehen kannst. Ich habe mich einfach nur gefreut, auf einen weiteren Besuch in Grefrath und wie tollpatschig sich Biene in ihrem achten Fall als Detektivin anstellt.

Biene ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und so ist man beim Lesen live bei der Ermittlung dabei. Die junge Detektivin kennt dabei kein Pardon und so steht sie schon nach kurzer Zeit beim Witwer auf der Matte. Mit dabei ist natürlich auch wieder Jago, ihr Kompagnon, der dafür sorgt, dass die Detektei auch durchaus Geld verdient. Würde es nach Biene gehen, würde sie einfach aus purer Lust an der Ermittlung ermitteln ohne jegliche Bezahlung. Damit sind strittige Unterhaltungen der zwei Vorprogrammiert. Ebenso ist Bienes Großmutter mit von der Partie, zu der das rosa Fahrrad vom Cover gehört, das einen ganz eigenen Erzählstrang in der Geschichte bekommt. Ich sage nur: Das Paket wurde zugestellt. 

Hast du Lust auf einen humorvollen Krimi? Dann tauche ein in den Roman „Tote singen selten schief“ von Vera Nentwich und verfolge Biene Hagen bei der Ermittlung. Erfahre warum sie unbedingt einen Dienstwagen benötigt und was Jago davon hält. Lass dich ein auf eine ganz eigene Art der Ermittlung und erfreue dich an dem ganz besonderen Dialekt, der vor allem immer in Verbindung mit Bienes Oma zur Geltung kommt. Für mich war es quasi ein nach Hause kommen in eine bekannt Umgebung mit einem neuen Todesfall. Ich konnte der Ermittlung voll und ganz folgen und habe versucht hinter den Tathergang zu steigen. Ich durfte bis zum Schluss rätseln und hatte so meinen Spaß dabei. Ich empfehle das Buch gerne weiter für alle, die Lust auf einen humorvollen Krimi aus Grefrath haben.

Hier alle Biene Hagen Bücher auf einen Blick

Inhaltsangabe

Du möchtest singen und dann ist die Chorvorsitzende tot. Da bleibt nur eines zu tun: Mörder jagen! Sabine „Biene“ Hagen hat sich überreden lassen und kommt mit zur Probe des Frauenchors Harmonia. Doch der fröhliche Gesang nimmt ein jähes Ende. Die Vorsitzende des Chors ist auf der Fahrt zur Probe zu Tode gekommen. Und es war kein Unfall. Nur logisch, dass die Chorschwestern die erfahrene Detektivin Biene Hagen bitten, in dem Fall zu ermitteln. Nur ist die erste Verdächtige ebenfalls im Chor. Auch sonst ist Bienes Leben kompliziert genug. Der äußerst attraktive Schulfreund ihres Kompagnons kommt zu Besuch und zu allem Überfluss stiehlt jemand ausgerechnet das Fahrrad von Oma Trudi. Biene hat alle Hände voll zu tun, die Verdächtigen unter die Lupe zu nehmen, das Gefühlschaos in den Griff zu bekommen und nicht zuletzt Omas Fahrrad wiederzufinden. Wer lustige Krimis für Erwachsene mag, wird Biene Hagen lieben. Die ideale Urlaubslektüre muss nicht an der Nordsee oder in Bayern spielen. Grefrath am Niederrhein kann locker mithalten. Greifen Sie gleich zu und erleben sie entspannte Stunden mit dem neuen Abenteuer von Biene Hagen.

Bibliografie

Autor: Vera Nentwich
Reihe: Biene Hagen Band 8
Genre: Kriminalroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN/ ASIN: 978-3981880687
Erscheinungsdatum: 27. September 2024
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 290
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Vera Nentwich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Vera Nentwich

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Weitere Meinungen zum Buch findest du hier bei meinen lieben Blogger Kollegen

Kind des Windes von Elke Weiler

Kind des Windes

von Elke Weiler

Zu sehen ist das Lesetagebuch zur Rezension vom Hundekrimi: Kind des Windes von Elke Weiler Gezeichnet ist unter anderem der Kopf eines Bearded Collies, ein Windrad und das Ortsschild von Mogeltonder

Meine Meinung

Das Cover zeigt einen skizzierten Bearded Collie vor einem Windrad. So sind zwei wichtige Elemente der Geschichte vorne auf dem Buch abgebildet und man bekommt als Leser direkt ein Bild von der Hauptfigur.

Kind des Windes – Ein Hundekrimi von der Nordsee von Elke Weiler erschien im Selfpublishing unter Edition croissant. Der Roman ist, wie es der Untertitel verlautet lässt ein Krimi, mit einem tierischen Ermittler. Oder besser gesagt Ermittlerin, wir wollen ja nicht das Julchen beleidigt ist. Die Geschichte spielt unweit meiner Heimat an der deutsch-dänischen Grenze in Møgeltønder. 

Julchen ist die Ich- Erzählerin der Geschichte und so erhalte ich als Leser eine ganz neue Sichtweise auf die Dinge. Die Bearded Collie Dame hat ihre ganz eigene Art zu ermitteln und würde zu gerne mit ihren zweibeinigen Mitmenschen in direkten Kontakt treten. Allerdings kann sie nur indirekt auf ihr Frauchen Einfluss nehmen. Zu Beginn gibt es ein Personenregister, damit ich als Leser direkt weiß mit wem ich es zu tun bekomme. Dort findet sich dann auch die Übersetzung für uns bekannte Wesen in Hundesprache. Ich habe bereits: Rindviecher im Nebel von Elke Weiler gelesen und somit waren mir die meisten Wörter noch im Kopf. Aber eine Auffrischung für den humorvollen Krimi konnte nicht schaden. 

Ich habe mich beim Lesen sofort wohl gefühlt und hatte die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht. Zu lustig ist einfach die Sicht einer Hundedame. Ich habe die ganze Zeit versucht ihr zu folgen und habe für Julchen gehofft, dass Madame oder besser gesagt ihr Frauchen sie zu den richtigen und wichtigen Orten bringt, damit sie auch ausreichend ermitteln kann. Ob sie am Ende wirklich dem Täter oder dem Tathergang auf die Spur kommt, werde ich dir an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel, du wirst beim Lesen eine menge Spaß haben, wenn du dich auf die Sicht von Julchen einlässt.

Als waschechte Nordfriesin bin ich über so manche Sätze gestolpert, die ich genau so erlebt habe bzw. kenne. Zwei Zitate möchte ich dir da nicht vorenthalten. 

„Alles zu Fuß machen? Das käme einer Revolution im Lutscherleben gleich. Ich sah meine Beste schräg von unten an, galt die Blechhöhle dem Landei doch als unverzichtbarer Begleiter, sowohl für Gassis, als auch zur Warenbeschaffung.“

Dabei sei angemerkt, das Auto hier Blechhöhle genannt wird nicht dazu verwendet, um zu einem Ort zu fahren, an dem man Gassi gehen kann, sondern man fährt einfach einen Feldweg entlang und lässt den Hund laufen. 

„Radlutscher ohne Auspuff galten als seltene Kostbarkeit. Tagtäglich setzten sie im Wildwestszenario auf Nordfriesland Straßen ihr Leben aufs Spiel.“

Daran hat sich bis heute leider nur bedingt etwas geändert. Ich habe vor fast vierzig Jahren auf besagten Straßen Fahrradfahren gelernt. Das wichtigste dabei war, ganz rechts am besten auf dem weißen Streifen zu fahren und ja nicht davon abzuweichen, denn in den Außenbezirken wird mindestens 100 km/h gefahren und das ohne Rücksicht auf Verluste. Und es wurde auch nicht mit den aktuell vorgeschriebenen 1,5 m Abstand an einem vorbeigefahren. Meine Mutter hat damals mit Argusaugen auf uns achtgegeben, um heil die knapp 3 km entfernte Badestelle zu erreichen. Ich könnte mich jetzt noch stundenlang über das Thema auslassen, doch hier geht es ja um den Roman: Kind des Windes.

Hast du Lust auf einen Ausflug nach Tøndern und Umgebung? Dann setze dich zusammen mit Julchen ins Auto von Madame und genieße die Fahrt durch Nordfriesland. Erlebe die ganz besondere weihnachtliche Atmosphäre in der Stadt und warte dabei auf den Weihnachtsmann. Verfolge die Ermittlungen und erfahre, was es mit dem Windrad auf dem Cover auf sich hat. Genieße einfach den unterhaltsamen Sprachstil und schmunzle über die besonderen Namen. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und empfehle das Buch gerne weiter.

Inhaltsangabe

Julchen ermittelt in Südjütland. Hoch im Norden wird eine Frauenleiche unter einem Windrad gefunden, das letzte vor der dänischen Grenze. Handelt es sich um ein Sturmopfer, oder waren fanatische Windkraftgegner am Werk? Das fragt sich Julchen, die beste Schnüfflerin Nordfrieslands. Gemeinsam mit ihrer zweibeinigen Assistentin folgt der pfiffige Bearded Collie den Spuren nach Dänemark, wo ausgerechnet ein fliegender Weihnachtsmann weiterhelfen soll. War er verliebt in das Opfer? Und welche Rolle spielen die beiden Ex-Männer? Je tiefer die Privatermittlerinnen in das soziale Umfeld der Verstorbenen eintauchen, desto mehr verlieren sie die Distanz. Man feiert Weihnachten und Silvester nach dänischer Tradition. Mit weitreichenden Folgen für alle Beteiligten.

Bibliografie

Autor: Elke Weiler
Reihe: Julchen ermittelt Band 1 von 2
Genre: Krimi
Verlag: Selfpublishing, edition croissant
ISBN/ ASIN: 978-3982595009
Erscheinungsdatum: 27. November 2023
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 246
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Elke Weiler zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Elke Weiler

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Sturmnacht von Hendrik Berg

Sturmnacht

von Hendrik Berg

Meine Meinung

Das Cover erinnert mich irgendwie an meine Kindheit. Zu sehen ist ein rotes Ruderboot, das auf dem Weg zwischen den Dünen liegt. Über dem breiten Sandstrand scheint sich ein Unwetter anzubahnen und sorgt für weiße Gischt auf den Wellenkämmen. Am Himmel trotzen ein paar Möwen dem Wetter und runden das Maritime Bild ab.

Sturmnacht von Hendrik Berg erschien im Goldmann Verlag. Es ist der zehnte Band der Reihe: Ein Fall für Theo Krumme. Ich habe alle zehn Bände im Regal stehen, allerdings habe ich die ersten beiden noch nicht gelesen. Doch brauchst du nicht zwingend die vorherigen Bände kennen, um dem zehnten Fall von Theo und Pat vollumfänglich folgen zu können. Es gibt zwar immer mal wieder kleine Verweise auf zuvor passierte Ereignisse, doch tragen diese nicht unmittelbar zur Erkenntnisgewinnung bei. 

Für den aktuellen Mordfall verschlägt es Theo und seine Kollegin Pat auf die Nordseeinsel Amrum. Dafür nutzen sie den Adler-Express von Nordstrand. Damit wird Theo direkt mit seiner Seekrankheit konfrontiert. Wobei ich aus eigener Erfahrung finde, dass die Schiffe ziemlich ruhig durchs Wattenmeer schippern. Aber dennoch werden Theo und die Seefahrt wohl keine Freund mehr. Wobei er jetzt ja schon inzwischen ein paar Jahre im hohen Norden ist, aber seine Berliner Herkunft kann er nicht verleugnen. 

Tja, die Nordfriesen sind da auch ein Völkchen für sich. Unsere direkten Nachbarn meiner Kindheit hießen immer nur „die Berliner“, dabei hatten sie dort mein ganzes Leben lang ihren festen Wohnsitz, aber konnten sich nicht so wirklich integrieren. Da waren die Frankfurter auf der anderen Seite ganz anders. Die haben sich schnell in die Gemeinschaft gefügt, obwohl sie seit über dreißig Jahren nur ihren Urlaub und die Feiertage dort verbringen. Aber ich schweife hier schon wieder, wie so gerne bei Büchern aus meiner Heimat ab.

Die Geschichte hat im Prinzip drei Erzählstränge, die nach und nach miteinander verwoben werden. So darf ich als erstes ins Jahr 1825 reisen und dort zusammen mit Gabriel auf der Ariadne durch die dunklen Wellen der Nordsee gleiten. Ich liebe diese kleinen Nebenschauplätze in Hendrik Bergs Geschichten, die so jedem ein wenig von den Nordischen Sagen und Legenden berichten. Hier läuft alles ein wenig auf die Piraten und Strandräuber hinaus, die es an der Nordfriesischen Küste zuhauf gab. Doch lese es am besten einfach selbst. Die anderen beiden Erzählstränge gehören direkt zum vorliegenden Mordfall. Zum Einen darf ich dem Mörder direkt über die Schulter schauen und bekomme so Insiderwissen. Zum Anderen ermittle ich mit Theo und Pat und darf verfolgen wie sie dem Täter auf die Spur kommen. 

Diese drei Handlungsstränge wechseln sich mehr oder weniger regelmäßig ab und sorgen so für einen kontinuierlichen Spannungsaufbau. Zu gerne hätte ich Pat gesagt: Vertraue deiner Intuition und schaue dir das nochmal genauer an. Doch ist es mir als Leser nicht möglich, mit den Figuren direkten Kontakt aufzunehmen. Und so musste ich unweigerlich zu sehen, was bis zur Lösung des Falles noch alles passierte. 

Bei den ganzen Ermittlungen darf natürlich Theos Lebensgefährtin nicht fehlen, wobei sie diesmal nicht mit ihm reisen konnte. Aber ein Zitat zu ihr möchte ich dir nicht vorenthalten, weil es zu meinem obigen Ausführungen zu Berlinern in Norddeutschland passt.

Marianne zu Theo: „Es wird Zeit, dass du endlich hier im Norden ankommst.“

Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Wobei ich finde er hat schon so manche Norddeutsche Eigenschaft für sich adaptiert.

Hast du Lust auf einen Ausflug nach Amrum? Dann besteige auf Nordstrand die Fähre Richtung Wittdünn und genieße die etwa eineinhalb stündige Fahrt durch das nordfriesische Wattenmeer. Werfe einen Blick auf Pellworm und genieße die weite Sicht über das Meer bis zum Horizont. Freue dich auf einen spannenden Kriminalroman mit einem grausamen Mord. Schmunzle etwas bei der Erstellung des Phantombild und genieße den Schlagabtausch zwischen Marianne und Theo. Für mich war es wieder ein gelungener Ausflug in meine Heimatregion und ich habe Theo Krumme mit all seinen Macken inzwischen in mein Herz geschlossen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf einen weiteren Fall für Theo und Pat. 

Das Taschenbuch besitzt übrigens wieder einen wunderbaren Klappeneinband und dort finden sich diesmal acht Satzanfänge, die Theo Krumme beenden soll. Wie schon beim letzten Buch: Dünenrache, habe ich mich der Sätze wieder angenommen und meine ganz eigenen Satzenden gebildet. Wenn du Theos lesen möchtest, kaufe dir am besten direkt über den Link unten in der Bibliographie das Buch, dann habe ich auch noch ein wenig davon!

  1. Das Beste, was ich je gemacht habe, war … mich bei der Dating Plattform Fischkopf anzumelden. 
  2. Wenn ich Chef der Husumer Kripo wäre, dann … hätte ich vermutlich meinen Mann nie kennengelernt.
  3. An Theos Kollegin Pat mag ich am Liebsten … dass sie frischen Wind in die Ermittlungen bringt. 
  4. Wenn ich etwas nicht mag, dann … kann man mir das an der Nasenspitze ablesen.
  5. Wovon ich nie genug bekomme, ist … mit meinem Mann Zeit auf den sieben Weltmeeren zu verbringen.
  6. Am liebsten gehe ich … mit einem guten Hörbuch auf den Ohren am Bergsee spazieren. 
  7. Meine grösste schwäche ist: … Schokolade.
  8. Ich glaube nicht an den Klabautermann, aber … es gibt jemanden der Nachts die Klamotten enger näht.

Inhaltsangabe

Ein Mord an einem idyllischen Badestrand von Amrum. Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat ermitteln auf der kleinen Insel mitten im nordfriesischen Wattenmeer. Der siebenjährige Tomme ist der einzige Zeuge des Verbrechens. Nur er kennt das Gesicht des Täters und gerät dadurch selbst in große Gefahr. In einem Wettlauf gegen die Zeit setzen Krumme und Pat alles daran, um den Mörder zu fassen. Da zieht ein Sturm auf und bringt neues Unheil auf die Insel …

Bibliografie

Autor: Hendrik Berg
Reihe: Ein Fall für Theo Krumme 10 von 10
Genre: Kriminalroman
Verlag: Goldmann
ISBN/ ASIN: 978-3442495238
Erscheinungsdatum: 20. März 2024
Format: Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 368
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Goldmann über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Goldmann

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Akte Nordsee – Das schweigende Dorf: Krimi von Eva Almstädt

Akte Nordsee – Das schweigende Dorf

von Eva Almstädt

Lesetagebuch mit Sketchnotes zur Rezension vom Krimi: Akte Nordsee das schweigende Dorf von Eva Almstädt erschienen bei Lübbe Audio. gelesen von Jona Mues

Meine Meinung

Auf dem Cover sieht man ein düsteres Bild vom Meer. Im Vordergrund schaut man durch Reet aufs Wasser. Dahinter kann man ein paar Häuser erkennen. Besonders ein weißes Reetdachhaus scheint einem förmlich ins Auge zu springen. Ich muss bei dem Bild direkt an meinen Geburtsort auf Eiderstedt denken und freue mich auf eine spannende Geschichte, die auf eben dieser Halbinsel spielt.

Akte Nordsee – Das schweigende Dorf von Eva Almstädt erschein bei Lübbe Audio. Das Hörbuch wurde von Jona Mues eingelesen, der dem Nordseekrimi genau die richtige Stimmung verleiht. Es ist der dritte Band der Akte Nordsee Reihe. Diesmal bekommt die Anwältin Fentje Jacobsen einen nächtlichen Anruf von einem Unbekannten. Sein Anliegen sorgt für viele Fragezeichen. Mit dabei ist auch der Journalist Niklas John, der in den letzten beiden Fällen schon mit Fentje zusammen ermittelt hat, wenn man das so nennen kann. 

Die Geschichte ist in sich geschlossen und du musst nicht zwangsläufig die ersten beiden Bücher der Krimireihe gelesen haben. Ich kenne nur den ersten Band: Am dunklen Wasser. Der zweite Band: Der Teufelshof liegt noch auf meinem SUB und wartet auf Lesezeit. Laut dem Klappentext weiß ich, dass ich es mit zwei Toten zu tun bekomme. Was diese mit dem nächtlichen Anrufer zu tun haben, würde an dieser zu viel vorweg nehmen. Doch beim Lesen wirst du sehr schnell darauf stossen. Denn wie es für einen Krimi üblich ist, bekommt man sehr schnell die Toten präsentiert und darf dann mit der Polizei ermitteln. Wobei die Polizei für mich als Leser eher eine Nebenrolle spielt, denn ich verfolge ja Fentje und Niklas auf ihren Nachforschungen zum Todesfall.

Ich habe einen Moment gebraucht, um in den Kriminalfall einzutauchen. Zu lange hatte ich keinen Krimi mehr gelesen bzw. gehört und so musste ich mich erst mal von den Liebesromanen der letzten Zeit gedanklich verabschieden, um in die Ermittlung einsteigen zu können. Doch durch das bekannte Umfeld gelang es mir dann schneller als gedacht. Mit einem Schmunzeln habe ich Fentje auf ihren Gang in den Stall zu den Schafen begleitet und mich über den Schlagabtausch mit ihrer Nichte gefreut.

Der Fall zentriert sich ziemlich schnell auf Helenendeich, einem fiktiven Ort in Nordfriesland. Von dort scheint der anonyme Anruf an Fentje abgesetzt worden zu sein. Um in Ruhe Fragen stellen zu können, ist Fentje jede Ausrede recht. So schnappt sie sich die Eiderstedter Tracht ihrer Großmutter, um diese bei einer Schneiderin ändern zu lassen. Bei der Erzählung hatte ich die Tracht direkt vor Augen. Als kleines Mädchen habe ich jedem erzählt, der es hören wollte, dass ich in der Eiderstedter Tracht heiraten werde. Tja, was soll ich sagen. Ich habe zwar in meinem Geburtstort in Tetenbüll geheiratet, allerdings hatte ich dabei ein schönes weißes Kleid an. Zu dem Zeitpunkt war mir nur kurz der Gedanke an die Tracht gekommen. Allerdings hätte ich mir dann jemanden suchen müssen, der mir die schlichte schwarze Tracht schneidert, da meine Mutter selbst keine besaß und irgendwie wollte ich dann doch wie eine Prinzessin im weißen Kleid zum Altar schreiten. 

Also habe ich bis heute noch keine Eiderstedter Tracht getragen. Finde sie aber immer noch einfach nur schön, weil die halt mit wenig Accessoires auskommt und nicht so viel Farbe hat, wie manch andere Tracht in Schleswig Holstein. Aber ich drifte hier schon wieder ab. Auch wenn der Ausflug zu der Schneiderin durchaus Informationen für Fentje bereit hielt.

Ich habe die gekürzte Hörbuch Ausgabe verschlungen und werde im Winterurlaub bestimmt den zweiten Fall von Fentje und Niklas nachholen. Zu gerne möchte ich wissen, was zwischen den Beiden geschehen ist. Zwar hatte ich nicht das Gefühl viel verpasst zu haben, doch bin ich ein kleiner Reihenjunkie und verpasse nur ungern Geschichten mitten drin. 

Hast du Lust auf einen Ausflug nach Eiderstedt? Dann setze dir Kopfhörer auf und lausche der angenehmen Stimme von Jona Mues. Er gibt der Ermittlung die passende Stimme und so verfliegt die Zeit wie im Nu. Fentje taucht immer tiefer ein in die Hintergründe und gerät dabei selbst in Gefahr. Kann Niklas ihr dabei helfen, nicht in Helenendeich verloren zu gehen? Höre es am besten selbst. Für mich war es ein spannender Krimi, der mich in meine Heimat entführt hat. Gerne empfehle ich den Roman weiter. 

Inhaltsangabe

Anwältin Fentje Jacobsen, die ihre Kanzlei auf dem Schafshof ihrer Großeltern betreibt, erhält mitten in der Nacht einen Anruf. Der Mann am anderen Ende erklärt, dass er ihre Hilfe brauche, denn er werde demnächst des Mordes verdächtigt werden. Danach legt er auf. Kurz darauf hört Fentje, dass in einem benachbarten Ort zwei Tote gefunden wurden: Ihr neuer Klient ist selbst einem Verbrechen zum Opfer gefallen und wurde auf grausame Weise in seinem Haus stranguliert. Obwohl sie kein gültiges Mandat hat, beginnt Fentje mit dem Journalisten Niklas John Nachforschungen anzustellen. Doch als sie in dem kleinen Dorf zu tief graben, wird es auch für sie lebensgefährlich …

Bibliografie

Autor: Eva Almstädt
Sprecher: Jona Mues
Reihe: Akte Nordsee Band 3
Genre: Kriminalroman
Verlag: Lübbe Audio
ISBN/ ASIN: B0CZ9R88BY
Erscheinungsdatum: 31. Mai 2024
Format: Hörbuch, Ebook und Taschenbuch erhältlich bei Amazon*
Zeit: 7h18 (gekürzt)
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Lübbe Audio über die Bloggerjury zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Lübbe Audio

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Ostseefinsternis von Eva Almstädt

Ostseefinsternis: Pia Korittkis neunzehnter Fall

von Eva Almstädt

Meine Meinung

Das Cover zeigt einen kleinen Strandabschnitt mit Blick aufs Meer. Im Sand liegt totes Holz und zieht das Auge wie magisch an. Vom Ufer aus kann man auf eine kleine Insel schauen, auf der ein Leuchtturm steht. Daneben kann man bei den ganzen Bäumen auch ein Haus erkennen. Für mich ein passendes Bild zu einem Ostseekrimi.

Ostseefinsternis von Eva Almstädt erschien im Lübbe Verlag. Es ist der 19. Fall für Pia Korittki. Diesmal trifft ein Mordfall zusammen mit Pias wohlverdienten Familienurlaub mit ihrem Sohn Felix und ihrem Freund Marten. Wie nicht anders zu erwarten, übernimmt Pia die Ermittlung und lässt ihre beiden Männer in den Ferien allein. 

Das Buch lässt sich vom Prinzip ohne Vorwissen lesen, denn der Kriminalfall ist in sich geschlossen. Alle nötigen Aspekte tauchen in der Geschichte auf. Da es allerdings inzwischen der 19. Fall für Pia Korittki ist, sind natürlich zwischenmenschliche Beziehungen im Kollegium und im privaten Umfeld vorangeschritten. Für das Verständnis wird jedoch alles wichtige erklärt. Und so kann man auch mit diesem Buch in die Krimireihe um die Lübecker Ermittlerin starten. Der 19. Fall führt Pia nach Kaltenbrode oder besser gesagt. Pia ist zusammen mit Felix und Marten in dessen Haus an der Ostsee und somit direkt zur Stelle, als ein Toter in Kaltenbrode gefunden wird.

Hier tauchen wir ein in eine tiefe Feindschaft zweier Familien, dessen Grund lange im dunkeln bleibt. Wer hierbei nicht gespoilert werden möchte, sollte erst nach der Lektüre die Klappen im Einband genauer betrachten, denn dort ist eine Personentafel zu sehen. Wobei ich selbst beim Lesen immer wieder diese Klappe geöffnet habe, um zu sehen wer jetzt mit wem wie verbandelt ist. Also ist es im gewissen Sinne hilfreich und auch mit dem Wissen, weiß man trotzdem nicht was wirklich passiert ist.

Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen. Und fand auch schnell in das Gefüge um Pia Korittki herein. Zu letzt habe ich: Ostseegruft gelesen, was der 15. Fall der Ermittlerin war. Dementsprechend fehlen mir hier drei Bände in der Reihe, doch das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Allerdings muss ich gestehen, dass ich diesmal nicht bis zum Schluß mit rätseln konnte, da ich schon früh eine Ahnung hatte und sich diese nach und nach bestätigte. So fehlte mir zum Ende die nötige Spannung, um das Buch zu beenden. Ich habe es aber dennoch beendet und genau verfolgt, wie der Fall aufgeklärt wurde. 

Hast du Lust auf einen Mordfall in einer kleinen Gemeinde, in der sich scheinbar alles nur um zwei Familien dreht? Dann kommst du hier auf deine Kosten. Die Familienfehde wird seit jeher aufrechterhalten und scheinbar weiß kein einer mehr worum es eigentlich geht. Dieser Aspekt wird dich beim Lesen sicher bis zum Schluss begleiten und erst dann logisch aufgeklärt. Neben dem Kriminalfall darfst du auch persönlich Zeit mit der Ermittlerin und ihren Männern verbringen und Felix beim Schwimmenlernen über die Schulter schauen. Für mich war es ein schöner Krimi, den ich persönlich aber zu schnell durchschauen konnte. Nicht desto trotz empfehle ich ihn gerne weiter.

Inhaltsangabe

Die blinde Helmgard Böttcher regiert ihre große Familie an der Ostsee mit fester Hand. Als ihre Enkelin auf dem Heimweg überfallen wird, lässt die Rache nicht lange auf sich warten: Ein junger Mann aus dem Nachbarort erleidet eine schwere Vergiftung und stirbt. Ausgerechnet eine Pflanze, die auch in Helmgards Garten wächst, war die Ursache dafür. Kommissarin Pia Korittki, die eigentlich ein entspanntes Wochenende mit ihrem Sohn Felix und ihrem Freund Marten in dessen neuem Haus an der Ostsee verbringen wollte, stößt bei den Ermittlungen in einen tödlichen Morast aus Hass, Lügen und alter Feindschaft …

Bibliografie

Autor: Eva Almstädt
Reihe: Kommissarin Pia Korittki, Band 19
Genre: Kriminalroman
Verlag: Lübbe
ISBN/ ASIN: 978-3404193172
Erscheinungsdatum: 28. März 2024
Format: Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 400
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Lübbe über die Bloggerjury zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Lübbe

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.