Kerstin fragt … Charlotte Fondraz antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Charlotte Fondraz

CF am Dolmen de Peyrelevade in Brantôme

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Gern, moin moin! Ich schreibe Cosy-Krimis und Mythologie-Romane, so nenne ich meine Romane, die in der Vorgeschichte spielen. Ansonsten arbeite ich bei Amnesty International mit, in der Gruppe von Bordeaux, weil ich hauptsächlich in Frankreich wohne. Amnesty kämpft für die Menschenrechte; ich führe das Instagram-Konto meiner Gruppe und bin besonders aktiv bei den Frauenrechten. Ein paar Monate im Jahr verbringe ich in Bremen, meiner alten Heimatstadt. Die Zeit dort nutze ich für einen Schreib-Retreat, d.h. ich vergrabe mich mit meinem Laptop in meinem Sofa, trinke Kaffee und schreibe meine zuvor geplanten Szenen runter.

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Eigentlich mache ich nur auf Instagram was. Ich habe aber auch ein Konto bei Facebook und bei LinkedIn und bei verschiedenen Leseplattformen wie LovelyBooks, Büchereule usw. Aber am wichtigsten für den Austausch ist für mich Charlottes Chronik, mein Newsletter.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast? 

Ja, viele. Mit dem Herrn der Ringe bin ich mal ein paar Haltestellen mit der Bahn zu weit gefahren, weil ich mitten in Mordor mit Sam und Frodo gelitten habe. Aber auch andere Bücher haben mir gezeigt, dass Zeit relativ ist. Zuletzt habe ich mit dem Krimi „Les doigts coupés“ (auf deutsch: „Finger ab“) von Hannelore Cayre bis in die frühen Morgenstunden mit der Protagonistin mitgefiebert. Der Roman ist für mich doppelt interessant: erstens weil es in der Vorgeschichte spielt (wie meine Mythologie-Romane) und zweitens weil es von Höhlenmalereien handelt (diese Kunstwerke sind sehr präsent im Périgord, dem Ort der Handlung meiner Cosy-Krimi-Reihe „Mord à la française“). 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft? 

Ich mag Sprüche allgemein gern, das ist so eine Marotte von mir. Ein kurzer Lieblingsspruch ist der von Amnesty Frankreich: On se bat ensemble, on gagne ensemble – Wir kämpfen gemeinsam, wir gewinnen gemeinsam. Der Satz steckt voller Motivation und Optimismus. Außerdem erinnert er daran, dass wir uns zusammentun und Differenzen überwinden müssen, wenn wir was erreichen wollen. Anstatt uns aufzuspalten, wie ich es leider schon in der linken oder in der feministischen Community erlebt habe.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

“Mord à la française“  ist eine Cosy-Krimireihe, spielt im geschichtsträchtigen Périgord und hat viel Lokalkolorit zu bieten. Marlene, Hobbyarchäologin aus Norddeutschland, will im Urlaub das mittelalterliche Städtchen Brantôme und steinzeitliche Höhlen besichtigen. Doch hinter der Idylle des Périgords stößt sie auf gut gehütete Geheimnisse und ein Netz aus Intrigen. 

Cover vom Kriminalroman: Mord à la Française. Rache, Rosen und Rosé von Charlotte Fondraz

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Ich habe einen von meiner wissenschaftlichen Ausbildung geprägten Arbeitsstil. Gliederung schreiben, recherchieren, Unterpunkte ausschreiben. Beim Roman heißt das: Szenenplan erstellen, recherchieren, Szenen ausschreiben. Und dann überarbeite ich den gesamten Text viele Male, das mache ich am liebsten. 

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Ganz klar für „Die Kriegerin des Nordens“, ein Germanien-Roman um den silbernen Kessel von Gundestrup. Dieser Kessel wurde vor 130 Jahren in Dänemark in einem Moor gefunden. Mein Roman erzählt, wie er da hingekommen ist. Beziehungsweise hingekommen sein könnte.
Ich habe nicht nur massenweise wissenschaftliche Artikel durchgearbeitet (sogar den allerersten, der Ende des 19. Jahrhunderts auf Dänisch erschienen ist). Das Dänisch hab ich mir mit einem Übersetzungsprogramm übersetzt. Auch alle möglichen römischen Autoren, die über Germanien geschrieben haben, habe ich gelesen. Ich habe mit DEM Experten des Gundestrup-Kessels über Mail (in englisch) kommuniziert, ich bin zweimal durch Jütland bis an den Fundort gereist und hab dabei kein Museum ausgelassen. Außerdem habe ich viel über die Interpretation von archäologischen und anthropologischen Funden zusammengesucht. Und dann habe ich mich von Mythen der frühen Völker des nördlichen Europas inspirieren lassen.
Bei der „Kriegerin des Nordens“ wollte ich eine Romanwelt erschaffen, die von den üblichen Interpretationen über die German*innen abweicht, aber den archäologischen und anthropologischen Funden nicht widerspricht. Inzwischen wurden tatsächlich Funde bekannt, die in die Richtung meiner Interpretationen gehen, zum Beispiel die Kriegerin von Birka (https://de.wikipedia.org/wiki/Wikingerkriegerin_von_Birka), die lange für einen Mann gehalten wurde, aber laut DNA-Analyse eine Frau war.

Was war die ungewöhnlichste Rückmeldung, die du zu einem deiner Bücher bekommen hast?

Das war eine Rezension auf Amazon zu „Rache, Rosen und Rosé“, dem ersten Band der Cosy-Krimi-Reihe. „Zum Glück kommt das Heil aus Bremen … und nervt mit aufgesetztem Feminismus. Man könnte meinen, der Roman ist bei Hafermilch auf einem Lastenfahrrad entstanden“, schreibt dort ein Leser. Ich musste lachen, als ich die Rezi las (nur ein Stern natürlich). Der Mensch hatte mich ertappt, auch wenn ich lieber Sojamilch als Hafermilch trinke. Aber Umweltschutz und Feminismus liegen mir tatsächlich am Herzen, insofern habe ich mich gefreut, dass diese Werte auch in dem Roman durchscheinen. Cosy-Krimis gehören ja zur „leichten Unterhaltungsliteratur“, aber das bedeutet nicht, dass das Buch seicht oder kitschig sein muss. 

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Ich schreibe den dritten und wahrscheinlich letzten Band von „Mord à la française“, bei dem es um giftige Pilze gehen wird. Parallel überarbeite ich meinen allerersten Roman, eine Alternativweltgeschichte, die in einem geheimen unterirdischen altägyptischen Reich der Gegenwart spielt. 

Cover vom Kriminalroman: Mord à la Française. Amour, Affären und Antikes von Charlotte Fondraz

Liebe Charlotte vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Deine Recherchen hören sich sehr zeitintensiv an.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Elke Reinauer antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Elke Reinauer

Autorin Elke Reinauer

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Ich bin Elke, Autorin und Journalistin. Meine Bücher spielen in Kanada, Namibia und in deinem Herzen! Ich komme aus Trossingen (BaWü) lebe aber seit zwei Jahren mit meinem Mann in der Schweiz, im Gottlieben am Bodensee.

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich? 

Ich bin auf Instagram (https://www.instagram.com/autorin_elkereinauer/) und LinkedIn unterwegs. Sie spielen eine grosse Rolle im Marketing meiner Bücher. Ausserdem lerne ich hier meine Leser besser kennen.

Autorenwebseite: www.autorinelkereinauer.com

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten. 

Ruhig. Naturverbunden. Romantisch. Reiselustig. Kreativ.

Welches Genre schreibst du am liebsten – und warum genau dieses?

Genre: Liebesroman. Liebe ist die stärkste Kraft im Leben.

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum? 

Ab ins Scheinwerferlicht! Meine Leben ist eine Bühne, meine Lebensaufgabe ist es, mich zu trauen, ins Scheinwerferlicht zu treten und zu strahlen.

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

„Hummeldumm“ von Tommy Jaud.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Stefanie Gercke „Ort der Zuflucht“

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft? 

Ich freue mich wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. Karl Valentin

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen? 

Wenn du schon immer mal wissen wolltest, was im Kopf einer Geliebten vor sich geht, ist „Ansichten einer Geliebten“ genau dein Buch!

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen? 

Nein, ich bin Journalistin, ich habe gelernt einfach zu schreiben, immer und ohne Schnick Schnack.

Elke Reinauer am PC

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste? 

Goldwaschen im Yukon, acht Stunden an einem Highbanker stehen, Erde in das Gerät schaufeln, das Steinchen sortiert. Den Rest mit der Goldpfanne sieben. Alles für ein bisschen Goldstaub und meine Geschichte. 

Wie gehst du mit Schreibblockaden um, falls sie auftreten? 

Ich habe keine Schreibblockaden. 

Was war die ungewöhnlichste Rückmeldung, die du zu einem deiner Bücher bekommen hast?

Bist du das auf dem Cover? (Nein)

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht, und gibt es eines, das dir besonders am Herzen liegt? Warum? 

Ich habe zwei veröffentlicht: „Deine Stimme in meinen Träumen“ und „Ansichten einer Geliebten“. Deine Stimme in meinen Träumen liegt mir am Herzen, weil ich die darin vorkommenden Liebesbriefe wie gechanelt habe. Nicht ich habe sie geschrieben, sie haben mich geschrieben. Eine faszinierende Erfahrung.

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben? 

Ich überarbeite meinen Roman, der in Namibia spielt, wo ich seit zehn Jahren hinreise. Dort leite ich ein soziales Projekt im Township. (www.creabuntu.de). Im neuen Buch geht es auch um soziale Arbeit in Namibia und eine Europäerin, die im Township scheitert. Ausserdem um einen missglückten Heiratsantrag in der Namib-Wüste …

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren? 

Jeden Tag Schreiben. Du brauchst eine Schreibgewohnheit, auch wenn es nur zehn Minuten am Tag sind. Und. Hör auf, allen davon zu erzählen wie schwer das Autorendasein ist, das interessiert keinen.

Liebe Elke vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Das Buch von Tommy Jaud hat mich auch zum Lachen gebracht und das von Stefanie Gercke steht immer noch auf meiner Wunschliste.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Leia Rose antwortet


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heute mit Leia Rose

Autorinnenfoto Leia Rose

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo! Ich bin Leia Rose und schreibe Liebesromane mit Happy End, Humor und einer großen Portion Glitzer. Bisher sind von mir zwei Sports-Romance-Bücher bei Digital Publishers erschienen. Am 12. Februar folgte nun „A Lesson to Catch“, der dritte Teil meiner unabhängig lesbaren Reihe. 2026 erscheinen noch weitere Bücher von mir, teilweise weniger sportlich, aber doch immer mit ganz viel Romantik. Das auch zu mir: Ich bin Romantikerin von Beruf (wenn wir mein Studium mal vergessen).

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ihr findet mich als „leiarose.autorin“ auf Instagram und Tiktok. Dort gebe ich Einblicke in meinen Autorinnenalltag und stelle meine Bücher vor. Jedenfalls habe ich es mir für 2026 vorgenommen :)

Welches Genre schreibst/liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich lese und schreibe eigentlich alles gern, was eine Liebesgeschichte beinhaltet. Irgendwie haben diese auf mich dieselbe Wirkung wie Thriller auf andere Menschen. Ich kann gar nicht aufhören zu lesen und bin voller Spannung, als wüsste ich nicht, wie es ausgeht ;)

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

Ganz klar: Die Assistant-to-the-Villain-Reihe. Sie ist definitiv speziell, seltsam und ein bisschen verrückt. Aber ich finde sie ganz großartig und konnte gar nicht aufhören zu lachen.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Also beim Lesen war das auf jeden Fall meine Lieblingsbuchreihe „Once Upon A Broken Heart“. Ich habe die Bücher schon einige Male gelesen. Und jedes Mal vergesse ich alles andere und denke bloß noch an Evangeline und Jacks.

Beim Schreiben ist mir das tatsächlich auch schon passiert, dass ich stundenlang versunken bin und es überhaupt nicht gemerkt habe. Das Ergebnis könnt ihr dieses Jahr im Winter lesen ;)

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

In „A Lesson to Catch“ möchte die angehende Autorin Davina am Schreibwettbewerb ihres Traumverlags teilnehmen und eine Football Romance schreiben. Da sie weder Ahnung von Sport noch von Liebe hat, kommt ihr eine geheime Abmachung mit einem attraktiven Footballspieler gerade recht. Blöd nur, dass er der arrogante Bruder ihrer besten Freundin ist und sie täglich in den Wahnsinn treibt.

Cover von „A Lesson to Catch“ von Leia Rose

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Ich brauche eigentlich immer drei Dinge: Musik, meine etlichen Notizzettel und Cola Zero. Außerdem hilft es mir an langen Schreibtagen, mich vorher ein bisschen zu bewegen und auszupowern. 

Und was noch ein bisschen ungewöhnlich ist: Ich schreibe sehr gern im Bett.

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Meine Sports-Romance-Reihe hat definitiv einiges an Recherche erfordert, weil ich vorher 0,0 % Wissen über Football und Eishockey hatte. Und dann habe ich von morgens bis abends irgendwelche Videos über Spielzüge angeschaut und damit meine Mitmenschen schockiert :)

Wie gehst du mit Schreibblockaden um, falls sie auftreten?

Ich denke, dass Schreibblockaden immer auftreten, wenn etwas nicht stimmt. Entweder mit meinem Roman oder mit mir. Wenn ich merke, dass ich überhaupt nicht weiterkomme, überprüfe ich, woran es liegt und lasse die Geschichte dann manchmal auch einfach mal ein paar Tage liegen, um einen freien Kopf zu bekommen.

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Es ist noch ein Geheimnis, aber ich kann schon mal verraten, dass die Geschichte bereits einen Verlag gefunden hat und ich mich diesmal von der Sports Romance entferne. Romantik wird es aber natürlich trotzdem nicht zu wenig geben. Und der Protagonist kostet mich beim Schreiben gerade einiges an Nerven :)

Liebe Leia vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich habe jetzt richtig Lust auf deine Bücher bekommen.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Jana Kühn antwortet

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heute mit Jana Kühn

Autorin Jana Kühn

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo! Ich bin Jana, Autorin und Texterin aus der Nähe von Heidelberg. In meinen Geschichten nehme ich dich mit auf kleine und große Reisen, die berühren, zum Schmunzeln bringen und manchmal auch zum Nachdenken. Am liebsten schreibe ich über mein Sehnsuchtsland Australien, so auch in meinem Debütroman „Zurück zu uns“. Wenn ich gerade nicht an meinen Projekten sitze, gehe ich meinem tollen Hauptjob in einer gemeinnützigen Organisation nach oder erkunde mit meiner Familie neue Orte in Deutschland und der Welt. 

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Kreativ. Neugierig. Einfühlsam. Reiselustig. Gesellig.

Mit welcher Buchfigur würdest du gerne einen Tag verbringen, und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Tatsächlich würde ich gerne mal einen Tag mit Mina, der Protagonistin aus meinem Roman „Zurück zu uns“, verbringen. Ich würde ihr genau über die Schulter schauen, wie sie den Alltag als Hotelbesitzerin meistert und mich unter die Gäste mischen. Da ich selbst mal in einem Hotel gearbeitet habe, das mir als Inspiration für das „Monte“ diente, wäre es interessant für mich zu beobachten, wie sich die Gäste in Minas Hotel verhalten und ob es sich wirklich so heimelig anfühlt. Ich würde verschiedene Sprachen sprechen, so wie auf meinen längeren Reisen früher, und mich wahrscheinlich direkt als Mitarbeiterin im „Monte“ bewerben. Wenn Mina Feierabend hat, würden wir es uns mit einem Rosé im Hotelgarten gemütlich machen, die startenden bzw. landenden Flugzeuge am Frankfurter Flughafen beobachten und über das Leben philosophieren – wahrscheinlich auch über die Männer. ;-) 

Was andere Buchfiguren angeht, würde ich gerne einen Tag mit Fred und George in Hogwarts verbringen und mit ihnen gemeinsam das Schloss entdecken – und dabei mit Bauchschmerzen vor Lachen in die magische Welt eintauchen. 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

Mein Leitsatz ist „Ich tue, was ich kann“: Ich tendiere dazu, mehrere große Ideen und Vorhaben auf einmal unter einen Hut bringen zu wollen. Das funktioniert aber nicht. Also sage ich mir so oft es geht, dass ich bereits alles tue, was mir möglich ist, und das ist genau richtig so. Dieser Leitsatz lässt sich neben dem Schreiben übrigens auch auf alle anderen Bereiche meines Lebens übertragen. Prioritäten setzen sehe ich als meine persönliche Herausforderung.

Was wolltest du schon immer mal verraten, hattest aber noch nie die Gelegenheit dazu? Hier ist deine Bühne!

Als eine Person, die schon in frühen Jahren viele Orte auf unserer Welt bereisen durfte, bin ich auch eine Autorin mit diesem Privileg. Mein Anspruch ans Schreiben ist es daher, eine Perspektive einzunehmen, die verschiedene Lebensrealitäten einbezieht – und eben auch Konflikte, die uns in Deutschland nicht unbedingt bekannt sind. Reisen ist nicht nur Spaß, sondern sollte auch einen Lerneffekt haben. Inspirierend finde ich in diesem Zusammenhang die Werke von lateinamerikanischen Schriftstellenden, die die Themen ihrer Zeit auf besonders eindrückliche Art und Weise durch das Schreiben verarbeitet haben, z. B. von Gabriela Mistral in Chile oder Paulo Coelho in Brasilien. Häufig rufe ich mir ihre Perspektive vor Augen, wenn ich in meinen Texten etwas zwischen den Zeilen transportieren will, wofür es mir hier in Deutschland an Inspiration fehlt. Überhaupt ist es so: Auch wenn ich am liebsten über Australien schreibe, haben mich die lateinamerikanische Kultur und Lebensphilosophie mehr geprägt als alle anderen Erfahrungen, die ich im Ausland gemacht habe. Darüber bin ich sehr froh und dankbar, denn sie schenken mir so viel Leichtigkeit und Freude an dem, was ich tue.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Sehr gerne mache ich euch neugierig auf meinen Debütroman „Zurück zu uns“: 

Nach dem Ende ihrer langjährigen Beziehung zu Alex stürzt sich Mina in die Renovierung ihres kleinen Hotels, das ihr Traum und Neuanfang zugleich ist. Unterstützt bekommt sie vom australischen Backpacker Sam. Doch während sie gemeinsam neue Mauern errichten, merkt Mina, dass auch in ihr selbst einiges aufgeräumt werden muss – und dass alte Gefühle manchmal hartnäckiger sind, als man denkt. 

Zurück zu uns von Jana Kühn Mockup

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Grundsätzlich hilft es mir sehr, wenn ich keinen Zeitdruck habe. Mal abends schnell eine Stunde ein To-do abarbeiten oder in der Mittagspause eine bestimmte Szene … Das funktioniert für mich nicht so gut. Klar, manchmal ergeben sich spontane Ideen und ich bringe sie auch zwischen zwei Terminen auf Papier. Doch wenn ich weiß, dass ich mir mehrere Stunden nur fürs Schreiben geblockt habe, ist das für mich sehr befreiend. Dann mache ich es mir auf dem Sofa mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich und schreibe los. Wenn ich mal nicht weiterkomme, schaue ich mir ein Video oder Bilder von den Orten an, die mit der Geschichte zu tun haben. Oder ich schließe meine Augen und grabe in meinen Erinnerungen – am besten mit der passenden Musik im Ohr. Wichtig ist es für mich nach jeder Schreibsession, den Fortschritt zu feiern. Dazu zählen z. B. Quality Time mit meiner Familie oder Freunden, ein Spaziergang, um den Kopf freizubekommen oder einfach eine spannende Serie, die ich mit der Arbeit im Rücken besonders entspannt schauen kann.

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Für meinen zweiten Roman, an dem ich derzeit arbeite, bin ich buchstäblich ans andere Ende der Welt geflogen. Die vielen Eindrücke finden sich nun in der Handlung und in den Figuren wieder, die mir bereits nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen sind. Während des Schreibens fallen mir immer wieder neue Kleinigkeiten ein, die es unbedingt ins Buch schaffen sollten. Da heißt es: Prioritäten setzen. Notfalls muss halt ein dritter Roman her! 

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Aktuell arbeite ich an meinem zweiten Roman und an diversen kleineren Schreibprojekten. Ein Roman ist – wie ich erst letztens feststellen durfte – ein wahnsinnig großes Projekt. Auf mehreren hundert Seiten eine neue Welt zu erschaffen, das nimmt nicht nur eine Menge Zeit und Geld in Anspruch – es verlangt alles von uns Autor:innen. Darum ist es mir wichtig, auch in der Zwischenzeit zu veröffentlichen, z. B. im Rahmen von Schreibwettbewerben. Hier findet ihr eine Übersicht über alle meine Projekte: https://zeilenwende.de/portfolio/. Außerdem habe ich seit einigen Monaten eine Idee, wie ich weitere Stärken von mir mit dem Schreiben verknüpfen könnte. Ein großes Ziel für 2026 ist es, diese Idee auszuarbeiten. Sobald es hier Neuigkeiten gibt, lasse ich es euch natürlich sofort wissen! 

Logo_Jana-Kühn

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Legt den Drang nach Perfektion ab. Alles „richtig“ machen zu wollen, hat mich schon so oft in meinem Schreibprozess gehemmt und heftige Schreibblockaden ausgelöst. Manchmal wollte ich mein Manuskript nicht einmal mehr ansehen. Mittlerweile habe ich gelernt, das Schreiben lockerer anzugehen. Disziplin ist wichtig, aber wenn Spaß und Leichtigkeit fehlen, dann vergisst man schnell, worum es wirklich geht: eine ganz besondere Leidenschaft, die uns Autor:innen so viel Freude und Sinn geben kann.

Liebe Jana vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich freue mich schon darauf, in kürze mit deinem Debütroman zu starten. Ich begleite dich übrigens mit zu Fred und George, das wird bestimmt lustig.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Jana antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Jana Krok

Autorenfoto von Jana Krok

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Mein Name ist Jana Krok. Ich bin Juristin, Autorin und Coachin – doch vor allem eine Abenteurerin mit Dauerfernweh und einem Koffer, der nie ganz ausgepackt ist – egal, wie sehr ich es mir vornehme. Die Welt zu entdecken ist meine große Leidenschaft, egal ob zu Zweit, in der Gruppe oder allein, aber nie einsam. 

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ich nutze Facebook und Instagram zum Austausch mit Menschen, die reisen, lesen und sich selbst neu entdecken wollen – meine absolute Lieblings-Kombi. Die respektvolle Kommunikation und die gegenseitige Unterstützung bedeuten mir viel. 

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Eat. Sleep. Travel. Write. Repeat. 

Welches Genre schreibst/liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich liebe Reiseromane, egal ob autobiografisch oder fiktiv. Oft sind es die Geschichten aus fernen Ländern, die mich mitnehmen auf eine Reise voller Sehnsucht und Abenteuer – wie ein Flugticket fürs Herz. Mit meinem eigenen Reiseroman „Verliebt in Südafrika“ möchte ich Mut machen und dazu inspirieren, den eigenen Weg zu gehen.

Autorenfoto von Jana Krok

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum?

„Zuhause to Go“, denn mein Zuhause ist da, wo mein Rucksack ist. Ich habe sechs Jahre in Dubai gelebt – noch vor den Influencern und bevor Dubai cool war. Anschließend war ich zwei Jahre in Spanien, habe die Sprache gelernt und bin den Jakobsweg gegangen. Seit 2022 bin ich zurück in Deutschland und viel in der Welt unterwegs, zuletzt auf den Spuren der Maya in Mexiko, in Norwegen am Nordkap und auf Safari in Südafrika. 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

„Das Leben ist zum Leben da.“ Und zwar jetzt, nicht im nächsten Sommer. Also sitz nicht gelangweilt auf dem Sofa und warte auf den richtigen Zeitpunkt, sondern geh raus in die Welt und erlebe das Leben. 

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Hannah reist allein nach Südafrika, um aus ihrem durchgetakteten Alltag auszubrechen. Zwischen endlosen Savannen, wilden Tieren und stillen Momenten begegnet sie nicht nur sich selbst, sondern auch einem Mann, der ihr Leben ordentlich durcheinanderwirbelt. Folgt sie dem Ruf ihres Herzens oder dem Pfad der Freiheit, den sie sich so hart erkämpft hat?

Cover som Roman: Verliebt in Südafrika von Jana Krok

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Schreiben hat oberste Priorität. Deshalb ist es das Erste, was ich morgens tue. Ich setze mich an meinen Laptop und schreibe, und zwar bevor ich aufs Handy gucke, denn dann war’s das mit der Kreativität. 

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Letztes Jahr war ich über Weihnachten und Silvester in Südafrika und bin von Johannesburg nach Kapstadt gefahren. Die Erlebnisse auf dieser Reise haben mich dazu inspiriert, „Verliebt in Südafrika“ zu schreiben. Auf der Reise gab es übrigens keine Notizen, dafür 1.500 Fotos. 

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Schreiben lernt man durchs Schreiben. Also warte nicht darauf, dass dich die Muse küsst, denn sie ist unpünktlich. Fang einfach an und schreibe deinen Bestseller.

Liebe Jana vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich freue mich schon sehr auf deinen Roman und und hoffe damit gute Argumente zu bekommen, um meinen Mann auch von Südafrika zu überzeugen.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Manuela antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Manuela Haase

Foto der Sprecherin Manuela Haase am Mikrophone

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo, Ich bin Manuela Haase – und lebe mit meinem Mann und meinem Sohn mitten in der wunderschönen Lüneburger Heide. Da ich als Sprecherin arbeite, habe ich die Antworten von Kerstin eingesprochen, denn so könnt ihr meine Stimme hör´n.

Hier, wo die Natur atmet, der Wind Geschichten flüstert und die Zeit manchmal ein bisschen langsamer vergeht, finde ich die Ruhe, die ich nach einem intensiven Arbeitstag als Bankberaterin brauche. Das Rascheln der Bäume, der Duft der Heide, die Weite, mein Garten – das ist mein Ort zum Auftanken. 

Ich arbeite im Moment an meinem 6. Hörbuch, der Justizkrimi „Vorbelastet“. Veröffentlich wurden bisher „Der eingebildete König“ „Aus Angsthase wird Muthase“ Der Spionagethriller “Gefährliche Verführung“ und die Justizkrimis „Janina Tod“ und „Jeder Einzelne“ Es folgen noch weitere, seid gepannt darauf.

Zusätzlich mache ich noch eine Diplom-Sprech-Ausbildung an der Schule des Sprechens. Diese Schule zeichnet sich durch eine fundierte Grundausbildung, ein individuelles Trainingsprogramm und praxisnahen Unterricht aus.

Auf welchen Plattformen bist Du unterwegs und welche Rollen spielen Sie für Dich?

Ich bin auf den Plattformen Facebook, Instagram und TikTok unterwegs. Die Plattformen nutze ich, um auf mich aufmerksam zu machen. Es ist für mich etwas ganz besonderes, sich mit anderen Sprechern und Autoren zu vernetzen und auszutauschen. Ich habe schon viele sehr inspierende und nette Sprecher und Autoren kennengelernt.

Beschreibe Dich und dein Tun in 5 Worten!

Emphatisch, Tiefgründig, Ehrgeizig, Wissbegierig, interessiert

Empathisch, weil ich beim Sprechen nicht nur die Worte, sondern auch die Zwischentöne höre. Ich möchte verstehen, was hinter den Sätzen liegt – und genau das möchte ich mit meiner Stimme transportieren.

Tiefgründig, weil ich das Leben nicht nur an der Oberfläche betrachte. Ich spüre hin, ich denke nach, und ich glaube, dass genau darin die Magie liegt – das Gefühl, wirklich gehört zu werden. Mich verkennt man oft, weil ich meist lache, positiv bin und Zuversicht ausstrahle. Doch hinter diesem Lächeln steckt viel Tiefe, Lebenserfahrung und eine Seele, die sehr viel fühlt – für sich und für andere. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich spreche: um das Unsichtbare hörbar zu machen. Manchmal braucht es Umwege, bis man dort ankommt, wo das Herz schon immer hinwollte.

Ehrgeizig, weil ich alles, was ich tue, mit vollem Herzen tue. 

Wissbegierig, weil ich nie aufhöre, dazuzulernen. Jede Geschichte, jedes Projekt, jedes neue Genre öffnet mir eine weitere Tür in die Welt der Sprache.

Interessiert, weil mich Menschen mit ihren Lebensläufen faszinieren. Ihre Gedanken, ihre Erlebnisse, ihre Beweggründe. Ich glaube, dass jede Begegnung uns etwas lehrt – über andere, aber auch über uns selbst.

Mit wem würdest du gerne mal ein Hörbuch einsprechen, und warum wäre diese Zusammenarbeit für dich besonders?

Martina Hill – ist mein absoluter Favorit ich liebe sie – weil aller Humor damit anfängt, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt. Charles Dickens hat einmal gesagt: Gibt es schließlich eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?

Wie gehst Du mit langen oder besonders schwierigen Textpassagen um, die voller Zungenbrecher oder Fachjargon sind?

Ich lese die Passagen erst ganz schnell, dann normal, dann ganz langsam und dann markiere ich mir noch einige Endungen oder Buchstaben und dann lese ich sie solange, bis es fehlerfrei klappt.

Wieviel Einfluss hast Du bei der Gestaltung von Hörbüchern? (z.B. bei der Interpretation der Figuren oder der Sprechweise)?

Also erst einmal bekommt der Autor eine Hörprobe zugeschickt und wenn ihm diese gefällt, dann gefällt ihm ja erst einmal die Stimme. Und wenn dann der Vertrag erstellt wurde, dann spreche ich mit dem Autor darüber, wie er sich die Interpretation vorstellt. Meist ist es so, dass mir der Autor die Gestaltung überlässt. Ich selbst bin aber inzwischen so kritisch, dass ich etwas aufnehme, mir am nächsten Tag auf der Autofahrt zur Arbeit anhöre und oftmals feststelle, dass es noch besser gesprochen werden kann. Und dann nehme ich die finale Version auf. Neulich hat ein Autor mir widergespiegelt, dass es am Anfang komisch für ihn war, sein Buch zu hören, das er aber dann ganz begeistert war. Und das ist dann ja ein gutes Kompliment für mich.

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten und warum?

Wenn mein Leben ein Buchtitel wäre, dann hieße es wohl „Schmetterlinge und Schwäne.“

Schmetterlinge – weil sie mich an Wandel erinnern.
An Mut, Neues zu wagen, auch wenn man noch nicht weiß, wohin der Weg führt.
An Leichtigkeit, die man sich erst erarbeitet, wenn man loslässt.

Und Schwäne – weil sie für Tiefe, Treue und Anmut stehen.
Sie bewegen sich leise, aber kraftvoll. Und genau das spiegelt auch mein Leben wider:
Still und beständig auf der Suche nach Sinn, Schönheit und innerer Balance.

„Schmetterlinge und Schwäne“ – das ist für mich das Zusammenspiel von Wandel und Ruhe, von Aufbruch und Ankommen. Vielleicht ist das genau das, was mich beschreibt: Ich bin beides – Bewegung und Tiefe.

Liebe Manuela vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich habe deiner Stimme gerne gelauscht.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.