Zum 40. Geburtstag haben wir im Kollegium Eintrittskarten für den Tierpark verschenkt. Passend dazu brauchten wir eine Karte. Da kam mir das Stempelset „Wild auf Grüsse“ direkt in den Sinn. Und da es ja für einen Familienausflug gedacht war, habe ich mit dem Stempelset „Family & Friends“ eine kleine Familie gestempelt.
Ein klassisches Kartenformat fand ich zu langweilig. Also habe ich einen DIN A 4 Bogen diagonal geteilt und diese „Moving Z Fold Card“ entstand. Das Format finde ich einfach schön und man kann die Karte später auch dekorativ hinstellen.
Das Cover ist einfach schön. Es glitzert ein wenig in gold und dunkelblau. Am Rand ragen ein paar weiße Wolken ins Bild. Und so wird eine Atmosphäre von hinter den Wolken geschaffen.
Die Protagonisten Sophie und Erik haben jeder ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen. Sophie steht am absoluten Tiefpunkt ihres Lebens. Während es bei Erik so scheint, als wenn er über den Punkt schon etwas hinaus ist.
Beim Lesen stand mir das Wasser immer wieder in den Augen. Ich konnte bei Sophies Geschichte stellenweise einfach nur noch schluchzen. So viel Mitleid hatte ich mit ihr und doch aber die Hoffnung auf Besserung. Wie es der Klappentext erahnen lässt.
Eine Stelle ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Sophie findet einen Luftballon mit einer Karte. Es ist eine Mut-Mach-Karte, die vermutlich auch ausschlaggebend für den Titel war.
Wie dunkel es auch ist, irgendwo hinter den Wolken ist immer ein Licht.
(Zitat aus dem Buch: Irgendwo hinter den Wolken von Michelle Schrenk)
Ich finde den Gedanken sehr schön. Und wenn man mal mit dem Flugzeug unterwegs gewesen ist hat man genau dieses Gefühl. Wenn man die erste Schicht der Wolkendecke durchdrungen hat kommt auf mal wieder das Licht der Sonne zum Vorschein. Ich finde es eine schöne Vorstellung, das irgendwo ein Licht für einen ist. Vielleicht finde ich deshalb den Sternenhimmel auch so faszinierend. Denn dort sieht man kleine Lichtpunkte am Firmament. Bei dem Cover musste ich direkt an einen schönen Abend mit guter Sicht auf die Sterne denken. Das Funkeln der einzelnen Lichtpunkte kommt auf dem Cover gut rüber.
Ich habe das Buch verschlungen. Immer mit einer Packung Taschentücher in Reichweite. Es ist eine Geschichte voller Emotionen, die einem ans Herz gehen. Es ist aber auch eine Geschichte voller Hoffnung und Mut. Sie zeigt sehr schön, wie Schicksal und Zufall sich an unserem Leben beteiligen und für wundersame Wendungen sorgen können.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für diese Buch. Es berührt einen und es lässt einen schmunzeln und hoffen.
Ich freue mich jetzt schon ganz doll auf die Loveletter Convention in Berlin. So viel ich weiß ist die liebe Michelle Schrenk auch dort vertreten. Inzwischen habe ich ihre Bücher sehr liebgewonnen und freue mich schon insgeheim auf das nächste. Bin gespannt welches Emotionale Thema sie sich aussuchen wird.
Inhalt
Ein Roman voller Hoffnung – so wie das Licht hinter den Wolken. Sophie will endlich die Dunkelheit verlassen, die sie seit Jahren gefangen hält. Sie ist sich sicher, dass ihr zerbrochenes Herz nie wieder heilen kann, dennoch sehnt sie sich nach einem Neuanfang und einem Leben ohne Angst. Ein Versprechen und eine Postkarte tragen eines Tages entscheidend dazu bei, dass Sophie den Mut fasst, nur mit einer Reisetasche bepackt ins Ungewisse zu fliehen. Dann trifft sie auf Erik. Auch er hat einen schlimmen Verlust erfahren und glaubt fest daran, dass nichts den Schmerz in ihm jemals wieder lindern wird. Doch was beide nicht wissen: Es ist kein Zufall, sondern Schicksal, dass sie sich begegnet sind. Denn sie verbindet die Hoffnung, dass irgendwo hinter den Wolken das Glück auf sie wartet.
Zu Jenny Colgan und ihren Büchern bin ich über „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ gelangt. Als nun in der #NetGalleyDEChallenge dieses eBook zur Verfügung stand war klar, ich musste das Buch lesen. Meine Meinung zum ersten Buch: „Die kleine Sommerküche am Meer“ kannst du hier nachlesen.
Meine Meinung
Das Cover macht Lust auf Urlaub. Man sieht die Ecke von einem rosa Holzhäuschen direkt am Meer. Leicht weht eine Gardine aus dem Fenster, während ein Schwarm Vögel über die Felsen fliegt. Wenn man ganz genau auf das Meer schaut kann man eine Walflosse sehen. Für mich ein wunderschönes Cover. Es passt perfekt zur Reihe „Floras Küche“ und gut zum Roman selbst.
Der Liebesroman „Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer“ knüpft mit ein wenig Abstand an den ersten Roman „Die kleine Sommerküche am Meer“ an. Falls man den ersten Band der Reihe verpasst hat oder die Lektüre schon etwas her ist, findet man in dem Brief von Jenny Colgan an ihrer Leser alle wichtigen Background Informationen, die man für das bessere Verständnis benötigt.
Ich kam gut in die Geschichte hinein. Wobei mir anfangs der Fokus ein wenig fehlte. Flora und ihr Ex- Chef Joel standen im Vordergrund, wobei auch die Liebe zwischen Fintan und Colton nicht zu kurz kam und Bestandteil des Titels sind. Und dann waren da noch die Lehrerin Lorna und der Arzt Saif. Für mich kamen alle Beziehungen ein bisschen zu kurz, da nahezu allen gleich viel Platz eingeräumt wurde. Ich hätte gerne mehr über Saif erfahren und sein Leben nach der Flucht. Doch gehört der Roman zur Reihe um „Floras Küche“ und damit stand ihm nur eine Nebenrolle zu.
Mich hat der Roman gut unterhalten. Es ist eine schöne Familien- und Liebesgeschichte, die für mich ein wenig mehr Fokus auf ein Paar von Mure hätte haben können. Doch konnte ich auch so wieder gut in die Sagenumwobene Geschichte von Mure abtauchen und freue mich schon auf den Oktober, wenn „Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer“ erscheint. Ich bin gespannt, wie es dann mit Flora und Joel weitergeht.
Mit kleinen Abstrichen fand ich es eine unterhaltsame Geschichte. Die Charaktere sind bis auf Jan durchweg sympathisch und laden einen zu einem Besuch auf der fiktiven Insel Mure in Schottland ein.
Eine weitere Meinung zum Buch findest du bei Frau Goethe liest, dort gibt es auch das Rezept für das bekannte Shortbread aus der Sommerküche.
Inhalt
Mit ihren stimmungsvollen Wohlfühlromanen um die „»Kleine Bäckerei am Strandweg« eroberte Jenny Colgan in Deutschland die Bestsellerlisten. Mit ihren auf der schottischen Insel Mure spielenden Romanen um Flora und die kleine Sommerküche setzt sie ihren Erfolg fort. In »Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer«, dem zweiten Band, entführt Colgans Leserinnen erneut in eine Welt voller Freundschaft, Liebe und köstlicher Rezepte. Mit ihren hellrosa Wänden, der Theke voller duftender Scones, Kuchen und Quiches sowie den urigen Steingutbechern für den Tee ist Floras kleine Sommerküche auf der Insel Mure inzwischen ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Touristen. Neben ihrem Café, ihrem Hof und der Wettervorhersage, gehört jedoch auch Joel, ihr ehemaliger Chef und heutiger Freund zu Floras Universum. Nur ist er beruflich allzu oft in der Welt unterwegs – und während Flora unter diesen ständigen Trennungen leidet, scheint er davon unberührt. Es braucht einen ganzen Sommer, eine Hochzeit und eine Beinahe-Katastrophe, bis er erkennt, dass er kurz davor ist, Flora zu verlieren.
Bei dem Titel „16 Küsse und ein Schleier“ erwartet man eine Hochzeit und ganz viel Knutschen. Was genau es mit den 16 Küssen und dem Schleier auf sich hat verrate ich dir nicht. Nur soviel, zu der Szene musste ich erst mal googeln, denn ich kenne den Brauch etwas anders. Aber so hat halt jeder Landstrich seine eigenen Sitten.
Es war für mich genau die richtige Geschichte für einen freien Tag mit Buch, Book Journal und ganz vielen bunten Stiften. Für den Roman kannst du etwa fünf bis sechs vergnügliche Lesestunden einplanen.
Inhalt
Jennifer Zuerst lese ich nur seinen Namen, Finn Messinger, und bin unsicher, ob er es tatsächlich ist. Dann steht er leibhaftig vor mir, und alles, was ich herausbekomme, ist: „Hallo.“ Finn Mit allem habe ich gerechnet, als ich die Geschäftsführung im Hamburger Office übernehme, aber nicht mit ihr: Jennifer Geist. Perplex, ihr gegenüberzustehen, sieze ich sie und sage zu ihr: „Hallo, Miss Geist.“Von jetzt auf gleich ist die Vergangenheit zurück. Nicht nur Bilder, sondern auch Gefühle, die Finn doch so tief vergraben hat und die Jennifer jetzt gar nicht gebrauchen kann.
(Quelle: Klappentext)
Meine Meinung
Das Cover ist einfach und verspielt zu gleich. Auf einem blauen holzartigen Hintergrund liegt Tüll als Schleier ausgebreitet. Darüber ist der Titel mit Kussmund und Herz gedruckt. Für mich ein stimmiges und gelungenes Cover.
Die Geschichte wird von den Protagonisten Jennifer und Finn erzählt. Beide haben zusammen in Rostock ihr Abitur gemacht. Und wie das Leben dann so spielt verliert man sich aus den Augen. Dem Schicksal und Zufall zu verdanken treffen sie sich nach 15 Jahren in Hamburg wieder. Und nehmen uns Leser mit auf eine Gefühlvolle Achterbahnfahrt durch die Zeit. Das hier und jetzt spielt im Jahr 2009. Zurück geht es in den Abitursjahrgang von1993/94. Durch die Sprünge in der Zeit und von Jennifer zu Finn und zurück wird die Spannung immer weiter entfacht.
Ich habe das Buch am Stück verschlungen. Die Geschichte lädt ein zum Schmunzeln und Weinen. Die ein oder andere Szene ruft nur so nach einem Taschentuch. Mich hat Hellen May direkt mit dem Buch berührt. Bei meinem Flow kam ich fast nicht zum Zeichnen und Malen. Für mich ein paar wichtige Ereignisse im Buch habe ich auf meinem Sketchnote festgehalten. So bleibt die Geschichte von Jennifer und Finn gut in Erinnerung.
Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist ein schöner Liebesroman, der einem den Tag versüßt. Das Buch eignet sich gut für einen ruhigen Tag am Meer oder wo auch immer man gerne ein Buch am Stück verschlingen mag.
Am Wochenende hatte unser Nachbarskind Kommunion. Da durfte ein passendes Geschenk natürlich nicht fehlen.
Als ich das erste Mal mit den Buchseiten experimentiert habe (Schachtel mit Buch), hatte ich für den nächsten Einsatz schon direkt die Kommunion im Kopf. Ich hatte vor ein Gesangbuch zu imitieren. Doch bei der Durchsicht meiner passenden Stempelsets kam mir ein besserer Spruch in die Finger.
Die Explosionsbox habe ich farblich an den Gebetswürfel angepasst. Ich mag es wenn Geschenke auch farblich harmonieren. Unter dem Würfel habe ich meinen eigenen Konfirmationsspruch angebracht. Den habe ich im Stempelset „Rosenzauber“ gefunden. Das war für mich damals das Kaufargument gewesen. Und ich finde den Spruch immer wieder schön und passend für christliche Geschenke.
Das Kommunionskind hat sich über die Box sehr gefreut und hat mich mit großen Augen angeschaut. „Kerstin, hast du das extra wieder für mich so schön gebastelt?“ Das Gesicht und die Worte waren Balsam für meine Seele und haben mir bestätigt ich habe alles richtig gemacht. Ich finde es schön, wenn Kinder sich über Kleinigkeiten freuen können.
Das Cover ist für mich ziemlich unscheinbar. Die Buchstaben vom Titel sind in rot senkrecht auf dem Cover verteilt. Darüber liegt ein Zweig mit Dornen und Blutstropfen dran. Der Hintergrund ist gräulich. Kein Cover das mich auf den ersten Blick anspricht.
Ich habe für das Buch sehr lange gebraucht. Im November schon habe ich die ersten Seiten gelesen, doch ich wurde nicht so recht warm mit dem Buch. Mir waren die Szenen einfach zu verworren. Die Mutmaßungen liefen in absolut obskure Richtungen, denen ich nicht folgen konnte. So habe ich das Buch erst mal zur Seite gelegt. Vor kurzem habe ich mir dann das Hörbuch gekauft, um dem Buch eine zweite Chance zu geben. Aktuell habe ich einfach mehr Zeit zum Hören, als zum Lesen. Ich habe das Buch tapfer bis zum Ende gehört. Dies ist einzig dem Sprecher gelungen, dem man gut zuhören konnte.
Für mich war die Geschichte um Greg Carver und Ruth Lake einfach zu verworren. Ich konnte einigen Handlungssträngen nur mit Mühe folgen. Für mich hätte man den Roman komprimierter schreiben können. Auch wenn ich die Beschreibungen der Tätowierungen spannend fand und ich ein paar neue Sachen zum Buch zeichnen konnte. Ich finde mir ist die Berberitze auf dem Sketchnote sehr gut gelungen. Am keltischen Knoten wäre ich fast verzweifelt. Aber auch den bekam ich zu Papier. Somit kann ich dem Buch auch was gutes abgewinnen. Es hat mich zum Zeichnen angeregt und mich neue Dinge ausprobieren lassen.
Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen. Mich konnte es nicht fesseln. Die Idee hinter dem Thriller gefällt mir, aber die Umsetzung des Dornenkillers ist ausbaufähig.
Inhalt
Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …