Rezension: Das Original von John Grisham

Das Original

von John Grisham

Cover vom Buch: Das Original von John Grisham

Inhalt

„Ein Coup, der die Buchwelt erschüttert

In einer spektakulären Aktion werden die handgeschriebenen Manuskripte von F. Scott Fitzgerald aus der Bibliothek der Universität Princeton gestohlen. Eine Beute von unschätzbarem Wert. Das FBI übernimmt die Ermittlungen, und binnen weniger Tage kommt es zu ersten Festnahmen. Ein Täter aber bleibt wie vom Erdboden verschluckt und mit ihm die wertvollen Schriften. Doch endlich gibt es eine heiße Spur. Sie führt nach Florida, in die Buchhandlung von Bruce Cable, der seine Hände allerdings in Unschuld wäscht. Und so heuert das Ermittlungsteam eine junge Autorin an, die sich gegen eine großzügige Vergütung in das Leben des Buchhändlers einschleichen soll. Doch die Ermittler haben die Rechnung ohne Bruce Cable gemacht, der überaus findig sein ganz eigenes Spiel mit ihnen treibt.“ (Quelle: Random House)

Meine Meinung

Das Cover macht Lust auf Urlaub. In der unteren Hälfte kannst du eine Palmen Landschaft mit Wasser sehen. Und in der oberen Hälfte ist der Titel auf einem beschriebenen Hintergrund gedruckt. Mir gefällt das Cover und es passt zum Autor.

Es gab eine Zeit, da habe ich auf den aktuellsten John Grisham gewartet und sobald er als Taschenbuch verfügbar war, stand der Roman auch schon in meinem Regal. Ich glaube „Der Anwalt“ war 2012 das letzte Buch, das ich von Grisham gelesen habe. Das Jahr 2012 war ein Jahr voller Veränderungen und seit dem trage ich keine Liste mehr mit Büchern, die ich unbedingt noch lesen muss in meiner Geldbörse bei mir. Aber das willst du vermutlich gar nicht alles wissen. Durch Zufall bin ich im letzten Jahr wieder auf John Grisham gestoßen und wollte sehen, ob er mich immer noch so fasziniert wie früher.

Ja, er hat mich fasziniert und in seinen Bann gezogen. Mir gefällt der Schreibstil von John Grisham. Er ist klar und deutlich und nicht zu viel drum rum. Die Kapitel haben eine schöne länge oder besser gesagt sind recht kurz gehalten, so kann man beim Einschlafen gut immer noch ein Kapitel lesen. Wobei das natürlich auch zu schlaflosen Nächten führen kann. Wenn ich mir sage „ein Kapitel geht noch“.

Das Thema im Buch fand ich äußerst spannend. Es geht um den Raub von wertvollen Manuskripten. Den Handel mit kostbaren Büchern und natürlich die Suche nach den Dieben. Der Roman spielt zum größten Teil in Florida. Dort sind die Autorin Mercer Mann und der Buchhändler Bruce Cable die Hauptakteure.

Auf unterhaltsame und spannende Art schreibt John Grisham die Ermittlungen von Mercer in Florida. Er gibt uns einen Einblick in die Autorenszene. Sehr amüsant fand ich die ganzen gescheiterten Existenzen dort unter den Palmen im Süden der USA.

Für mich war es ein schönes Lesevergnügen. Es hat mir gezeigt, dass John Grisham mich immer noch fasziniert und ich weiterhin seinen Romanen treu bleibe. Es ist ein Roman für Buchliebhaber.

Vielen Dank an den Heyne Verlag und Random House für das Rezensionsexemplar.

Details zum Buch

Cover vom Buch: Das Original von John Grisham

Aus dem Amerikanischen von Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter, Imke Walsh-Araya
Originaltitel: Camino Island
Originalverlag: Doubleday
eBook (epub)
ISBN: 978-3-641-21948-2
€ 15,99
Verlag: Heyne
Erschienen:  21.08.2017

Kostbare und wertvolle Bücher

Beim Lesen der Geschichte habe ich überlegt, ob ich auch so viel Geld für Bücher ausgeben würde. Und überlegt, was ist mein teuerstes bzw. kostbarstes Buch im Regal. Ich habe zwei Bücher gefunden, für die ich objektive betrachtet viel zu viel Geld ausgegeben habe. Beide sind von Susan Elizabeth Phillips, wenn du schon etwas länger meinen Blog verfolgst weißt du bereits, dass sie meine absolute Lieblingsschriftstellerin ist. Und ich kann von mir behaupten, ich habe alle ihre Werke bei mir im Regal.

 

„Glitterbaby“ erschien 1990 als deutsche Ausgabe. Ich habe es im April 2004 bei Ebay für ca. 30 € ersteigert. Zu dem Zeitpunkt gab es keine aktuelle Auflage mehr. Ausgezeichnet ist das Taschenbuch mit 9,80 DM. Inzwischen ist der Roman überarbeitet worden und erschien 2008 unter dem Titel „Kein Mann für eine Nacht“.

„The Copeland Bride“ erschienen im Oktober 1989. Es ist ihr Erstlingswerk, das 1983 noch unter einem Pseudonym „Justine Cole“ veröffentlicht worden ist. Auch hiervon gibt es keine Neuauflage mehr und im Gespräch mit Susan hat sie mir erzählt, dass sie es auch nicht nochmal überarbeiten wird. Ich habe es mir im Oktober 2007 bei Ebay ersteigert für ca. 30 €, wohlgemerkt für ein mehrfach gelesenes Taschenbuch. Inzwischen ist diese Ausgabe von der Autorin persönlich signiert.

Hast du schon mal viel Geld für gebrauchte Bücher ausgegeben?

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Rezension: Das Leben ist (k)eine Kunst von Wladimir Kaminer

Das Leben ist (k)eine Kunst

Geschichten von Künstlerpech und Lebenskünstlern

von Wladimir Kaminer

Cover: Das Leben ist (k)eine Kunst von Wladimir Kaminer
Das Leben ist keine Kunst von Wladimir Kaminer

Inhalt

„Lebenskünstler stürzen sich mit Herz, Fantasie und oft einem Schuss Versponnenheit ins Dasein. Sobald sie mit dem Leben zusammenprallen, entsteht eine Geschichte. Etwa die von der Toilettenfrau in der ostdeutschen Provinz, die mit einem berühmten Rapper aneinandergerät. Oder die Geschichte von dem Verfasser einfühlsamer Absageschreiben in einem kleinen Verlag. Oder von der Berliner Theatertruppe, die in Omsk für Heiterkeit sorgt, weil sie die russische Übersetzung ihres Stückes auswendig gelernt hat – einschließlich des Sprachfehlers der Tonbandstimme. In seinem hinreißend komischen Buch erzählt Wladimir Kaminer von Menschen, die mit Talent an ihre Arbeit gehen, aber deren wahres Genie in ihrem Umgang mit dem Leben liegt – egal ob sie dabei triumphieren oder grandios scheitern.“ (Quelle: Random House)

Meine Meinung

Das Cover passt für mich zum Titel. Wladimir Kaminer selbst steht auf einer Leiter und hält eine weiße Leinwand mit dem Titel drauf fest. Die Leinwand hängt bzw. soll vermutlich hängen an einer gelben Wand. Der untere Rand der Wand hat eine grüne Holzeinfassung. In rot sticht das „(k)“ deutlich vom Titel hervor. Insgesamt ein stimmiges Bild.

Ich durfte Wladimir Kaminer im letzten November irgendwo in der Karibik zweimal live auf der Bühne erleben. Er laß unter anderem aus „Mein Leben im Schrebergarten“ und „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“. Doch immer wieder schweifte er beim Vortragen ab und erzählte kleine Anekdoten und ganz spannende Episoden aus seinem zukünftigen Roman über Kreuzfahrer.

Nach dem Urlaub machte ich mich auf die Suche nach einem Buch von Wladimir. Irgendwie war ich damals dem Hype zu „Russendisko“ nicht erlegen und so hatte ich zwar viel von dem Autor schon gehört, aber noch keinen Roman gelesen. Im Bloggerportal stieß ich dann auf das heutige Buch. Und im Prinzip verkörpert dieses kleine Buch vieles, was eine Lesung von Wladimir ausmacht.

In dem Buch findest du zahlreiche Anekdoten und Geschichten. Zum Teil sehr persönlich aus der Sicht des Autors erzählt oder auch von Weggefährten. Manche Geschichte entstammt vermutlich auch der großen Fantasie des Autors.

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und musste immer wieder schmunzeln. Beim Lesen hatte ich immer wieder Kaminer in echt vor meinen Augen, wie er diese Geschichte zum Besten geben würde. So kam ich beim Lesen nicht gerade schnell voran, weil ich immer wieder in Erinnerungen und Gedanken abdriftete.

Die vorletzte Geschichte im Buch heißt: „Zehn Bücher, die mein Leben ruiniert haben“. Als ich das laß habe ich kurz überlegt, ob mir zehn Bücher einfallen.

  1. Das Muschelessen von Birgit Vanderbeke, ein Buch, dass ich gerne nicht gelesen hätte. Wobei ich für die Deutschklausur 12 Punkte bekommen habe. Die Aufgabe lautete: Im Stil von Vanderbeke ein anderes Ende zu schreiben. Also habe ich einen ganz ganz langen Schachtelsatz geschrieben, der fast meine ganze Arbeit ausgemacht hat.
  2. Der Zauberer von Oz von Lymann Frank Baum. Meine Mutter hat mir und meinem Bruder dieses Buch vorgelesen. Ich weiß nicht wie alt ich da war, aber wir hatten noch tagelang Angst schlafen zu gehen. Dieses Buch stand Jahre lang unbeendet in meinem Bücherregal. Und irgendwie hatte ich immer Angst davor. Erst mit anfang 20 habe ich das Buch gelesen und habe mich gefragt: Wovor ich wohl solche Angst gehabt habe. Eine Antwort habe ich nicht gefunden.
  3. Du sollst nicht begehren von Batya Gur. Dieses Buch habe ich versucht zu lesen während meiner Ausbildung. Jeweils immer im Zug von Heide nach Neumünster. Ich fand einfach keinen Zugang zum Thema. Ich weiß gar nicht ob ich das Buch noch habe. Ich glaube nach meinem Besuch in Israel würde ich es jetzt mit anderen Augen lesen.
  4. Kleins Grosse Sachen von Daniela Engest. Ein Buch, das ich erst kürzlich gelesen habe. Ich fand einfach keinen Zugang zu dem Buch. Ich konnte mich in den Protagonisten nicht hineinversetzen und wollte ihn am liebsten nur anschreien. In Absprache mit der Autorin habe ich dann das Buch zur Seite gelegt.
  5. Der Todsammler von Noah Fitz. Liegt noch auf meinem Nachttisch. Aus Prinzip werde ich dieses Buch irgendwann zu Ende lesen. Aber auch hier wurde ich beim Lesen immer aggressiver. Das lag zum Einen an der grausamen Formatierung. Da hätte ich beim Lesen schon echt durchdrehen können. Und zum Anderen an dem Inhalt und dem Autor selbst. Ich denke irgendwann im Sommer, wenn das Buch in meinem SUB wieder auftaucht werde ich es beenden und rezensieren.

Mehr Bücher fallen mir beim besten Willen nicht ein. Ich selektiere schon immer sehr gut vor, was ich lesen möchte und was nicht.

Was fallen dir sofort für Bücher ein, wenn du die Überschrift liest „Zehn Bücher, die mein Leben ruiniert haben“

Ich bin gespannt auf deine Bücherauswahl.

Vielen Dank an die Random House GmbH und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar

Details zum Buch

Cover: Das Leben ist (k)eine Kunst von Wladimir Kaminer

Taschenbuch
256 Seiten
Goldmann Verlag
erschienen am 18.09.2017
ISBN: 978-3-442-48641-0
Preis: € 9,99

 

Rezension: Hygge von Marion Hellweg

Das neue Wohnglück Hygge!

von Marion Hellweg

Rundum wohlfühlen mit nordischen Einrichtungsrezepten

Cover: Das neue Wohnglück Hygge! von Marion Hellweg

Inhalt

„Im neuen Wohnbuch von Marion Hellweg dreht sich alles um das Lebensgefühl „Hygge“, den Wohlfühl-Trend aus Dänemark. Denn wenn wir hinter uns die Haustüre schließen, bleibt der hektische, an uns zehrende Alltag draußen und wir nehmen uns Zeit: Zeit für Schönes, Handgemachtes, für Kochen oder einfach für ein gemütliches Beisammensitzen mit Freunden … Anhand persönlicher hometours zeigen Einrichtungsexperten, darunter viele erfolgreiche Scandi-Blogger, wie sie ihre Wohlfühl-Welt erleben und gestalten: ob liebevolle DIY-Ideen, slow-food-Rezepte, Blumen-Dekorationen für die Seele, besondere Lieblingsplätze oder typische Scandi-Design-Möbel und sinnliche Naturmaterialien – das Buch liefert unzählige Einrichtungs- und Lifestyle-Inspirationen zum Träumen, Entspannen und Genießen. Kurzum: ein Buch, das guttut!“ (Quelle: Random House)

Meine Meinung

Das Cover zeigt einen gemütlichen Esstisch. Ein Raum, der von oben bis unten aus Holz zu bestehen scheint. Ganz einfach hängen nackte Glühbirnen von der Decke. Ich finde es ist ein schöner Raum, der Hoffnung mach noch mehr davon im Buch zu sehen.

Beim Blättern durch das Buch bin ich abgetaucht in eine Traumwelt. Das Layout der Seiten und natürlich die Fotos selbst laden in eine gemütliche Wohnwelt ein. Inzwischen ist „Hygge“ ja irgendwie ein Modewort für Gemütlichkeit geworden. Ich kenne das Wort und seine Bedeutung schon sehr viel länger. Als Kind aus Nordfriesland bekommt man unweigerlich Kontakt mit der Dänischen Minderheit in Schleswig Holstein. Bei uns war es damals üblich, dänisch als zweite Fremdsprache zu lernen. Ich selbst muss gestehen, dass ich die Sprache erst viel später im Berufsleben gelernt habe. Denn mir sagte als Jugendliche Französisch viel mehr zu. Aber egal welche zweite Fremdsprache ich damals gewählt hatte, die ganze Klasse für nach Dänemark zum Austausch. Somit habe ich dort einiges von der Sprache schon aufgeschnappt.

Zurück zum Wort „Hygge“. Hyggelig stammt aus dem dänischen und bedeutet gemütlich, angenehm und gut. Weiterhin wird der Begriff für geborgen, behaglich, malerisch oder auch einfach als typisch dänisch verwendet. Ich mag dieses Wort und es ist genau das, was man empfindet, wenn man bei einem Dänen ins Wohnzimmer kommt. Vor Jahren war ich beim Generalkonsul von Dänemark in Flensburg zum Kaffeetrinken eingeladen. Natürlich war es nicht in seinen privaten Räumen, sondern in den öffentlichen vom Generalkonsulat, aber alles strahlte dort diesen typischen Dänischen Flair aus. Und genau darum geht es in diesem Buch.

Marion Hellweg nimmt uns mit in verschiedene Wohnungen, die im dänischen Stil eingerichtet sind. Es hat ein bisschen was von einem Spaziergang durch die Ausstellungen in einem schwedischen Möbelhaus. Alles ist schön eingerichtet und wartet nur darauf, dass sich jemand in den gemütlichen Sessel setzt oder sich mit Schwung aufs Bett schmeißt.

Ich habe für mich ein paar Ideen mit genommen. Das Bücherregal unter der Fensterbank finde ich wunderschön. Zu gerne hätte ich einen Sitzplatz direkt auf der Fensterbank mit Blick in unseren Garten. Wenn die großen Rippen Heizkörper mal unser Schlafzimmer verlassen, werde ich meinem Mann genau den Auftrag zum Bauen geben. Von dort ist der Blick besonders schön. Im Buch finden sich soviel schöne Einrichtungsideen, dass ich aus dem Träumen gar nicht mehr raus kommen konnte.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein bisschen Dänemark Urlaub zu sich nach Hause holen möchte.

Vielen Dank an Random House und den DVA Verlag für das Rezensionsexemplar

Cover: Das neue Wohnglück Hygge! von Marion Hellweg

Gebundenes Buch
160 Seiten
mit ca. 250 Farbabbildungen
ISBN: 978-3-421-04072-5
Preis: € 29,95
Verlag: DVA Bildband
erschienen am:  21.08.2017

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Rezension: Verliebt bis über alle Sterne von Susan Elizabeth Phillips

Verliebt bis über alle Sterne

von Susan Elizabeth Phillips

Cover Verliebt bis ueber alle Sterne von Susan Elizabeth Phillips

Klappentext

„Von den Fans sehnsüchtig erwartet – die Chicago Stars sind zurück!
Piper Dove hat einen Traum: Sie will die beste Privatdetektivin Chicagos werden. Ihr erster Job: den früheren Star-Quarterback der Chicago Stars, Cooper Graham, beschatten. Doch dem fällt natürlich auf, dass diese nervige junge Frau ihm ständig folgt – und ist davon überhaupt nicht begeistert.

Also dreht der attraktive Mann den Spieß einfach um und engagiert Piper selbst. Leider nicht als Bodyguard, wie sie gehofft hatte. Aber wie es scheint, schwebt Cooper in Lebensgefahr, und Piper wird ihn beschützen, ob ihm das nun passt oder nicht. Bald muss auch Cooper sich eingestehen, dass ihn die furchtlose Piper nicht ganz kalt lässt …“ (Quelle: Random House GmbH)

Meine Meinung

Das Cover passt zu den Büchern von Susan Elizabeth Phillips (SEP). Eine Frau in rosa Sporttop reckt sich auf einem blauen Grund. Mit verspielter Schrift ist in weiß der Titel geschrieben. Mir ist im Prinzip ganz egal wie die Cover von SEPs Büchern aussehen, denn ich lese sie so oder so.

Vor gut einem Jahr habe ich dieses Buch bereits auf englisch gelesen. (Rezension siehe unten). Doch auch beim 2. Mal lesen ist es eine ganz wunderbare Geschichte. Für mich sind die Bücher immer lesenswert und viele habe ich auch schon öfter als zweimal gelesen. Immer wieder fiebere ich mit den Protagonisten. Auch wenn ich ganz genau weiß, dass sie sich am Ende eh immer kriegen. Doch der Weg dort hin ist einfach zu schön.

Ich muss sagen die deutsche Ausgabe gefällt mir ein wenig besser als die englische. Schließlich muss ich im deutschen beim Lesen nicht nachdenken. Die Chicago-Stars-Reihe hat es mir besonders angetan und so kann ich der ersten Zeile im Klappentext nur zustimmen. Ich bin jetzt gespannt, wer noch alles ein Buch bekommt. Ich weiß schon jetzt ich werde es lesen und vielleicht SEP auch nochmal wieder persönlich in Deutschland zu einer Lesung treffen.

Für mich ist SEP immer noch eine Garantie für fantastische Herz-Schmerz-Romane. Ich habe zwar inzwischen auch einige Deutsche Autoren kennen und lieben gelernt, aber mein Herz schlägt an erster Stelle für Susan.

Hab ich dir jetzt eigentlich irgendwas über das Buch verraten?

Ich sag einfach nur lese es und lasse dich von der Geschichte verzaubern. Sie lädt ein zum träumen, schniefen und mitfiebern.

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und die Random House GmbH für das Rezensionsexemplar.

Taschenbuch
480 Seiten
Blanvalet Verlag
erschienen am 16.10.2017
ISBN: 978-3-7341-0342-1
Preis: 9,99 €

Rezension der englischen Ausgabe:

First star i see tonight von Susan Elizabeth Phillips

 

Rezension: Verfolgung von David Lagercrantz

Verfolgung

von David Lagercrantz nach Stieg Larsson

Cover von Verfolgung von David Lagercrantz nach Stieg Larsson
Verfolgung von David Lagercrantz

Klappentext

„Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist gegen den Rest der Welt.

Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang. Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalysten aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen?“ (Quelle: Random House)

Meine Meinung

Das Cover ist passend zur Millennium Reihe gestaltet. Auf einem schwarzen Hintergrund ist ein roter Skorpion zu sehen (Anm. ich denke es ist ein Skorpion). Der Titel ist ebenfalls in rot gehalten. Der Autor hebt sich in weiß von allem ab. Es ist ein schönes und schlichtes Cover.

Ganz hinten im Buch befinden sich 3 Karten vom Großraum Stockholm, Schweden und Stockholm. Die Karten enthalten Orte, die es sonst nicht auf den Karten gibt. Ich finde das sehr praktisch, so kann man beim Lesen immer mal schauen wo man sich gerade befindet.

Für mich ist es das 2. Buch von David Lagercrantz, das ich gelesen habe. Ich fand es wieder sehr spannend zu lesen und warte nun sehnsüchtig auf den nächsten Band.

Für mich ist es eine gelungene Fortsetzung um die Personen Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist. In „Verfolgung“ tauche ich tiefer ab in die Hintergründe von Lisbeths Kindheit. Immer mehr verstehe ich ihr handeln. Anfangs fand ich Lisbeth seltsam und komisch, doch inzwischen habe ich den Charakter richtig lieb gewonnen. Sie ist nicht mehr die skurrile Person neben Mikael.

Beim Lesen stolpere ich gerne mal über Details und bleibe dran hängen. Geht es dir beim Lesen auch so?

Bei mir sind es oft Kleinigkeiten, die etwas mit meinem Beruf, meinem Leben oder meiner Herkunft zu tun haben. Hier bin ich über das Norspan Pflaster gestolpert. Das Pflaster fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. In der Regel wird ein Norspan Pflaster alle 7 Tage gewechselt. Das bedeutet, es gibt über einen Zeitraum von 7 Tagen kontinuierlich Wirkstoff frei, der über die Haut aufgenommen wird. Bei Holger Palmgren liest sich das so, als würde die Pflegerin Lulu das Pflaster jeden Abend wechseln. Da hätte er eigentlich ganz schnell an Überdosierung sterben müssen. Ist dir dieses Detail auch aufgefallen?

Ich hatte ein schönes Lesevergnügen. Nach den ganzen Liebesromanen in letzter Zeit tat dieser Roman richtig gut. Ich kann ihn dir nur wärmstens empfehlen. Ich finde David Lagercrantz macht eine gute Tat, in dem er die Stieg Larsson Reihe vollendet. Ich kann mich noch genau an die Nachricht über den Tod von Stieg Larsson erinnern und habe nur gedacht: was für ein Unglück, jetzt bleibt die tolle Reihe ohne Fortsetzung.

Vielen Dank an die Random House GmbH und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar

Gebundenes Buch
480 Seiten
Verlag: Heyne
erschienen am: 07.09.2017
ISBN: 978-3-453-27099-2
Preis: € 22,99

Meine Rezension zum 4. Band und 1. Band von David Lagercrantz – Verschwörung

 

 

Rezension: Die Honigfabrik von Jürgen Tautz

Die Honigfabrik – Die Wunderwelt der Bienen – eine Betriebsbesichtigung

von Jürgen Tautz und Diedrich Steen

Cover. Die Honigfabrik von Jürgen Tautz

Klappentext

„»Fleißig sind die Bienen nicht, aber sie machen glücklich. Garantiert.« (Jürgen Tautz, Diedrich Steen)
Warum dürfen bei den Bienen die Jungs nicht bleiben, wenn es kuschelig wird? Und was hat es mit den sexuellen Ausschweifungen einer jungen Königin auf sich? Dieses Buch gibt die Antworten. Es erzählt vom Leben in einem Bienenvolk und lädt ein zu einem Gang durch die Honigfabrik, die es betreibt. Eine Welt voller eigenwilliger Typen, cleverer Praktiken und verblüffender Regelwerke. Denn auch wenn es so aussieht, als herrsche bei den Bienen vor allem anarchische Krabbelei: Sie haben einen Plan, den sie mit erstaunlichem Geschick, faszinierenden Fähigkeiten und in beeindruckender Teamarbeit umsetzen.“ (Quelle: Randomhouse)

Meine Meinung

Das Buch selbst ist orange eingebunden. Der Umschlag ist in hellblau gehalten. Darauf sind Bienen zu sehen. Ihre Flugrichtung wird durch gepunktete Linien dargestellt. Ein passendes Cover zum Inhalt.

In vielen Rezensionen lese ich immer etwas vom ersten bzw. letzten Satz eines Buches. Bei diesem Buch möchte ich dir diese zwei Sätze nicht vorenthalten. Denn der erste ist ganz nah an meinem Lebensmotto und der letzte ist einfach wahr.

Es könnte jetzt so schön sein. (1. Satz)

Bienen geben Hoffnung und – sie machen glücklich. (letzter Satz)

Zwischen diesen zwei Sätzen kannst du sehr viel über das Leben der Bienen erfahren. Warum wir Bienen für unser eigenes Leben brauchen und warum es immer gut ist, einen Imker in der Familie zu haben.

Für mich ist es nicht das erste Sachbuch über Bienen. Doch ich habe wieder einiges dazu gelernt. Jetzt kann ich erklären, warum man nicht hektisch hin und her laufen sollte, wenn man in der Nähe von Bienen ist. Ich denke für Wespen gilt eine ganz ähnliche Erklärung. Bienen können schnelle Bewegungen klar und deutlich sehen, langsame hingegen können sie kaum wahrnehmen. Deshalb ist es besonders für Imker sehr wichtig mit Ruhe und Langsamkeit an den Bienenvölkern zu arbeiten. Als ich diesen Abschnitt gelesen habe, musste ich an meinen Mann in voller Imkermontur denken. Wie er panisch durch den Garten rennt, wenn sich gerade besonders viele Bienen um ihn versammelt haben. Diese Reaktion wird wohl den ein oder anderen Stich begünstigt haben. Mal sehen ob er sich meinen Ratschlag nach der Lektüre des Buches im nächsten Bienenjahr zu Herzen nimmt.

Das Buch kann man in zwei Bereiche teilen. Zum Einen sind da die Abschnitte, die mit einem Mikroskop gekennzeichnet sind. Dies deutet auf wissenschaftliche Abhandlungen hin. Ich fand es verständlich genug geschrieben für einen interessierten Leser. Diese Abschnitte stammen von Jürgen Tautz. Er ist Doktor der Biologie und ein renommierter Bienenforscher. Er gibt dem Buch das nötige Hintergrundwissen aus Wissenschaft und Forschung.

Zum Anderen sind da die Abschnitte, die mit einer fliegenden Biene gekennzeichnet sind. Sie sind ganz allgemein gehalten und für jeden verständlich. Hierfür ist Diedrich Steen verantwortlich. Er ist Verlagslektor und Imker aus Leidenschaft. Er berichtet von seinen Erfahrungen und Beobachtungen. Zusammen bilden diese beiden Bereiche ein sehr gut zu lesendes Buch. Wem allerdings die Abschnitte mit dem Mikroskop zu tief ins Eingemachte gehen, der kann diese auch über blättern. Und begnügt sich dann mit den rein informativen und erzählerischen Abschnitten. In Gänze überwiegt der informative Anteil gegenüber dem wissenschaftlichen.

Ich habe in diesem Buch auf erzählerische Weise sehr viel wieder über Bienen gelernt und freue mich auf das Frühjahr, wenn unsere Bienen wieder fliegen.

Vielen Dank an die Random House GmbH für das Rezensionsexemplar

Gebundenes Buch
272 Seiten
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
erschienen am: 25.04.2017
ISBN: 978-3-579-08669-9
Preis: € 19,99

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