Lara das Ende von Thea Wilk

Lara das Ende

von Thea Wilk

Meine Meinung

Das Cover ist in den klassischen Thriller Farben gestaltet. Auf einem schwarzen Hintergrund sticht der Titel in weißer Schrift hervor. Dazu ein paar rote Blutspritzer und fertig ist das einfache Bild. Schaut man sich die drei Cover der Thriller- Trilogie genauer an, so wird es immer dunkler. Das erste Buch war noch weiß und scheinbar unschuldig, das zweite war dunkelgrau und nun am Ende sind wir bei schwarz angekommen. Sehr passend wie ich finde auch zum Verlauf der Handlung.

Der Einstieg in die Finale Geschichte der Lara Thriller- Trilogie ist sehr cool gewählt. Von Bobbi werden mir die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse in Erinnerung gerufen. Damit bin ich wieder auf dem aktuellen Stand und kann mich voll und ganz auf das Ende konzentrieren. Für das bessere Verständnis solltest du nach Möglichkeit die ersten zwei Bücher gelesen haben. Denn auch mit der kurzen Erklärung von Bobbi wird es dir schwer fallen der Handlung zu folgen. Das dritte Buch knüpft nahtlos an die Geschehnisse des zweiten Buches an.

Die wechselnden Erzähler der Geschichte sorgen für eine gute Spannungskurve. Wobei Lara den größten Teil übernimmt. Doch auch Bobbie kommt immer wieder zu Wort und gibt mir einen Einblick in ihre ganz eigenen Gedanken. Ein unbekannter Dritter komplettiert die Erzähler- Riege in der Ich- Perspektive und gibt dem Leser damit einen kleinen Wissensvorsprung vor Lara.

Der spannende Thriller um Lara wird wieder mit wundervollen Bleistiftzeichnungen komplettiert. Die Bilder unterstreichen sehr schön die Handlung. Und geben mir als Leser einen weiteren Blickwinkel auf das Geschehen. Außerdem lassen sie mich kurz verschnaufen auf Laras Reise.

Mit Lara- das Ende findet die Thriller- Trilogie um das Notizbuch von HKB und dessen grausamen Inhalts einen spannenden Abschluss. Der Nervenkitzel hält von der ersten bis zur letzten Zeile und lässt einen mit erschreckenden Bildern zurück. Thea Wilk gelingt es mit ihren Worten das eigene Kopfkino anzustellen und so waren meine Augen an die Zeilen gefesselt und konnten nicht aufhören zu lesen.

Wenn du die ersten zwei Bände der Lara Thriller Trilogie schon gelesen hast, dann hole dir auf jeden Fall den fulminanten Abschluss der Reihe. Die Spannung hält wie schon in den ersten Büchern bis zur letzten Seite. Und lässt einen sprachlos zurück. Wenn du jetzt Lust hast auf einen spannenden Thriller, die ersten beiden Bücher aber noch nicht kennst, dann lege ich dir erstmal Lara- Der Anfang ans Herz, um damit in die Spannende Geschichte einzusteigen. Weiter geht es dann mit Lara- Die Jagd und erst dann solltest du dir das heutige Buch vornehmen. Schließe dich am besten mit allen drei Büchern ein, denn du wirst dich so schnell nicht wieder von dem Thriller trennen wollen.

Inhaltsangabe

Welches Ende wird Laras Reise nehmen?

Sommer. Alles hat ein Ende. Irgendwann.
Er ist tot. Und auch wenn nicht eindeutig klar ist, wer ihn erschossen hat, muss seine Leiche verschwinden. Aber das ist nicht Laras einziges Problem. Und auch nicht ihr größtes.
Sie weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Trotzdem muss sie den Worten der drei Menschen um sich herum Glauben schenken, denn sie alle haben das gleiche Ziel.
Zwei gleiche Ziele, denn noch immer muss die Leiche verschwinden, deren Telefon ununterbrochen klingelt. Doch dafür findet sich schneller eine Lösung, als Lara lieb ist.

Bibliografie

Lara das Ende von Thea Wilk Sketchnote und Rezension zum Buch von Kerstin Cornils

Autor: Thea Wilk
Reihe: LARA. Thriller-Trilogie 3
Genre: Thriller
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-3969664834
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 408
Leseexemplar: Ja, Autorin
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Thea Wilk zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Thea Wilk

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Lara – Die Jagd von Thea Wilk

Nun ist es soweit, die Fortsetzung von „Lara – Der Anfang“ ist am 13. November 2020 erschienen. Schon mal soviel vorweg, es geht genauso spannend weiter, wir das erste Buch aufgehört hat.

Lara – Die Jagd

von Thea Wilk

Meine Meinung

Während das erste Buch einen hellen Hintergrund hatte, wartet nun die Fortsetzung „Lara die Jagd“ mit einem dunklen Cover auf. Der Titel ist sehr schön auf eine fast schwarze Fläche gemalt. Ein paar Blutspritzer sind passend zum Thriller auf dem Cover angebracht. So passen die zwei Bücher perfekt zusammen.

Für das Verständnis der Geschichte solltest du den ersten Teil „Lara der Anfang“ gelesen haben. Nur so kannst du wirklich nachvollziehen, warum Lara auf der Jagd ist. Wobei die essentiellen Hintergründe kurz angerissen werden. Aber die Tiefe des Thrillers kann man einfach besser mit Vorkenntnissen verstehen.

Die Protagonistinnen Lara und Bobbi sind die Ich- Erzähler der Geschichte. Durch den Wechsel der Perspektiven wird die Jagd von Lara immer weiter zugespitzt. Damit du als Leser ganz genau weißt, wer gerade am erzählen ist, steht der entsprechende Name unterhalb des Kapitels. Ein weiterer Erzähler taucht auf, der bis zum Schluss ein Rätsel bleibt und so für einen gewissen Gruselfaktor sorgt.

Das Buch besticht durch die spannende Jagd von Lara durch die Provinz, die für Nervenkitzel sorgt. Hinzu kommen wunderbare Zeichnungen für besondere Schauplätze. Bei den Bildern kommt bei mir ein wenig Neid auf, den mit dem Zeichenniveau kann ich noch nicht mithalten. Da belasse ich es lieber bei meinen kleinen Sketchnotes zu den Büchern.

Das Notizbuch von HKB aus dem ersten Buch ist der ständige Begleiter von Lara und sorgt bei mir für Gänsehaut. Folgenden Satz kannst du im Buch lesen:

Unterkunft behaglich. Fast schon zu alt. Neugierige Nachbarn.

Was das zu bedeuten hat, musst du selbst herausfinden. Ich bekam bei den Zeilen direkt eine Gänsehaut und wollte auf keinen Fall mehr aus dem Buch erfahren. Dieser Wunsch wurde nicht erfüllt. Ich musste immer wieder mit Lara einen Blick in das Buch werfen. Es ist ein kleines Büchlein, in dem verschlüsselt ein grausamer Feldzug dokumentiert wurde. Beim Lesen habe ich mir vorgestellt, dass das ganze sehr gut auch Realität sein könnte. Was den Psychothriller nur noch gruseliger macht.

Für mich war es eine gelungene Fortsetzung, die dem ersten Buch in nichts nachsteht. Die Spannung steigt kontinuierlich an und lässt die Seiten nur so an einem vorbeiziehen. Es ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend. Wie geht es wohl mit Lara weiter? Ich habe das Buch verschlungen und hatte das Gefühl zwischen der Jägerin und der gejagten hin und her zu springen. Und war die ganze Zeit voller Erwartung was als nächstes passieren wird. Von mir bekommt der Thriller eine ganz klare Leseempfehlung. Der Nervenkitzel hält bis zur letzen Seite an.

Inhaltsangabe

‚Es ist noch nicht vorbei, Lara. XOXO, F.‘

Frühling. Das Leben geht weiter. Jedoch nicht für Lara.
Drei Jahre, vier Monate und zwei Tage ist es her, seit Lara Bobbi mit sich die Treppe hinuntergerissen hat. Seitdem hat sie ihr Leben darauf ausgerichtet, Bobbi bei einem weiteren Zusammentreffen überlegen zu sein. Sie hat tägliche Routinen aufgebaut, um dieses Zusammentreffen herbeizuführen, und dabei eine Spur gefunden.

Als sie von ihrem Hausmeister einen Stapel Postkarten erhält, die nur von Bobbi stammen können, entschließt sie sich, der Spur zu folgen. Dabei stößt sie jedoch nicht nur auf Bobbi. Und sie ist auch nicht die Einzige, die sich auf der Jagd befindet.

Bibliografie

Autor: Thea Wilk
Genre: Thriller, Psychothriller
Verlag: Selfpublishing
ISBN:  978-3969664216
Erscheinungsdatum: 13. November 2020
Format: Taschenbuch (23.11.20) und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 432
Leseexemplar: ja, Autorin


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Thea Wilk

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Rezension: Nebelherz von Leonie Haubrich

Nebelherz

von Leonie Haubrich

Mit Widmung für spannende Lesestunden erreichte mich der neue Roman von Leonie Haubrich. Dem Klappentext zum Trotz nahm ich das Buch mit auf meine einsamen Waldspaziergänge ins Unterholz. Nach den ersten 70 Seiten kam ich heil wieder zu Hause an, auch wenn das knacken rechts und links der Pfade unheimlicher war als sonst.

Meine Meinung

Das Cover zeigt eine Szene aus dem Buch. Ein Fuchs schaut gefühlt direkt in die Kamera. Um ihn rum ist alles mystisch und dunkel. Mit etwas Fantasie, könnte man den Fuchs am Ufer stehen sehen wie im Buch. Durch den Fuchs und den farblich passenden Titel des Buches wird das Buch zu einem Hingucker. Dahinter verbirgt sich der Fluss und die Natur im Türkis schimmernden Nebel. Für mich passt das Cover sehr gut. Es macht Lust auf den Inhalt.

Der Klappentext verspricht schon mal Spannung Pur. Ein von Drogenbenebelter Mann gesteht einen lange zurück liegenden Mord. Die Polizei nimmt ihn nicht ernst und lässt ihn laufen. Wenn man bei der Information noch nicht neugierig geworden ist, sorgt schließlich der letzte Satz dafür: „[…] dass manche Geheimnisse tödlich sind – auch für sie“.

Ich habe das Buch mal wieder ganz mutig auf einem Waldspaziergang gelesen. Nach etwa 14 Seiten kam ich an meiner üblichen Abzweigung an. Hier habe ich immer die Wahl, weiter dem Weg zu folgen oder dem Trampelpfad quer durch den Wald. Mit dem Buch in der Hand habe ich kurz überlegt nicht meine gewohnte Runde zu drehen. Doch hält mich sonst ein bisschen Mord uns Totschlag auf nicht davon ab. Also bin ich der Spur durch das Dickicht gefolgt. Meine Konzentration ganz auf den Seiten, von meiner Umgebung bekam ich nicht mal die lauten Schreie vom Eichelhäher mit. Der sich für gewöhnlich immer bemerkbar macht. So vertieft war ich in die Geschichte. Erst als ich wieder in der Zivilisation des Heidesees ankam, habe ich kurz mein Buch geschlossen. Ich steh dazu beim Gehen zu lesen. Aber an der schon gut gefüllten Terrasse vom Campingplatz musste ich jetzt nicht lesend vorbei laufen.

Mit dem Buch in der Hand ging es dann runter an den See. Hier habe ich eine Weile in der Sonne gesessen und gelesen. Das war ein totaler Kontrast zu dem Inhalt des Buches. Während ich die Ruhe genoss und mir keine Gedanken um meine Umgebung machen mussten. Schauten Niklas und Carolin immer wieder hinter sich. Man weiß ja nie wem man noch trauen kann.

Das Buch hat mich noch den ganzen Abend gefesselt. Mit 100 fehlenden Seiten ging ich ins Bett und konnte erst die Nachttischlampe ausschalten, nachdem ich die letzten Zeilen gelesen hatte.

Für mich war es ein spannendes Buch. Ich hatte zwar von Anfang an eine Ahnung, was passieren könnte. Doch machte dies für mich keinen Abstrich im Spannungsbogen. Bis zum Schluss habe ich mit Niklas mit gefiebert und gehofft, dass alles gut wird. Doch kann in einem Psychothriller alles gut werden …

Inhalt

Traue niemandem. Am wenigsten dir selbst.
Niklas Hofmann findet sich unter Drogen gesetzt in einem abgelegenen Waldgebiet wieder, getrieben von Erinnerungsfetzen. Er sieht, wie er Gas gibt, um Lisa zu überfahren, wie er sie mit Ziegelsteinen beschwert im Rhein versenkt.

Niklas stellt sich der Polizei. Die Kripobeamten halten ihn für einen Wichtigtuer, bis Lisas Leiche aus dem Rhein geborgen wird, beschwert mit Ziegelsteinen.

Die Schauspielerin Carolin hat nie an ein Abtauchen ihrer Schwester Lisa geglaubt. Wild entschlossen stochert sie in der Vergangenheit, um Lisas wahren Mörder zu entlarven. Dabei gerät sie in einen tückischen Sog aus Lügen und Vertuschungen. Doch sie lässt nicht locker und muss erfahren, dass manche Geheimnisse tödlich sind – auch für sie.“ (Quelle: Klappentext)

Details zum Buch

Das Buch "Nebelherz" von Leonie Haubrich posiert für ein Foto auf dem Waldboden

Nebelherz

von Leonie Haubrich

Psychothriller
Seiten: 270 (Printausgabe)
Format: Ebook/ Taschenbuch
Verlag: Independently published
erschienen: 22.03.2019

Rezensionsexemplar

erhältlich bei Amazon*
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

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