Tote Tanten plaudern nicht von Vera Nentwich

Tote Tanten plaudern nicht

von Vera Nentwich

Tote Tanten plaudern nicht von Vera Nentwich Sketchnotes zum Buch

Meine Meinung

Das Cover macht Lust auf das Buch. Man kann auf den ersten Blick sehen, dass die Geschichte mit Humor zu nehmen ist. Im unteren drittel des Covers sieht man ein rotes Auto, aus dem zwei Beine heraus ragen. Dahinter sind Dächer eines Ortes zu sehen. Das Wort Krimi hängt scheinbar als Fahne am Kirchturm. In rosa Schrift prangt über der humorvollen Szene auf orangem Grund der Titel des Romans.

Zum vierten Mal habe ich mich mit Sabine (Biene) Hagen nach Grefrath begeben. Meine Rezensionen zu vorherigen Büchern findest du im Autoren Verzeichnis (Vera Nentwich). Tote Tanten plaudern nicht ist der sechste Fall für Biene. Die Geschichte bzw. der Fall ist in sich abgeschlossen und man hat auch Spaß beim Lesen, wenn man die ersten Bände nicht kennt. Natürlich geht aber auch bei diesem humorvollen Krimi das Privatleben der Hauptakteure weiter. Doch das nötige Wissen wird gekonnt eingeflochten und so weiß man ganz schnell warum Biene noch bei ihrer Großmutter wohnt und wie sie zu ihrer Beziehung mit Jochen steht.

Ich selbst habe die Fälle zwei, drei und vier von Biene gelesen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Wissen aus dem fünften Band fehlte. Wobei ich zu gerne wüsste, in welches Fettnäpfchen Biene dort getreten ist. Man muss die selbstständige Detektivin einfach gernhaben. Mit ihrer etwas tollpatschigen Art zaubert sie direkt ein Lächeln in mein Gesicht. Wobei ich sagen muss, dass sie im Laufe der Fälle langsam erwachsener und bodenständiger geworden ist. Als Ich- Erzählerin verströmt Biene ihren ganz persönlichen Charme und so erhalte ich nur einen Einblick in ihre Erkenntnisse. Alle anderen Charaktere lerne ich aus ihrer Sichtweise kennen. Es ist eine unterhaltsame Perspektive, denn so habe ich als Leser genügend Spielraum für eigene Gedanken und vor allem Zeit um hin und wieder einfach mal ganz laut zu lachen. Ich habe mich mit Biene in Grefrath sofort wieder wohl gefühlt und in wenigen Tagen das Buch verschlungen.

Wie gewohnt ist es ein unterhaltsamer und humorvoller Krimi aus der Feder von Vera Nentwich. Ich hatte beim Lesen immer wieder die Stimme von Vera im Ohr, besonders bei den Dialogen mit Dialekt, die sind einfach zu schön. Biene ist als Person einfach ganz speziell und irgendwie nicht ganz von dieser Welt, aber genau das macht sie einfach liebenswert. Wenn du Lust hast auf einen lustigen Krimi, mit einer Detektivin, die man einfach nicht zu ernst nehmen darf, wirst du mit dem sechsten Fall von Biene sehr viel Freude haben. Ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus.

Inhaltsangabe

Was tut man, wenn aus einem Gefallen ein Mord wird? Mörder jagen!

Die neue Assistentin Cassandra bringt Glanz in die aufstrebende Detektei von Sabine „Biene“ Hagen und Jago Diaz Fernandez. Cassandra bittet um einen Gefallen, denn ihre Tante fühlt sich von Schlägern bedroht. Dann ist die Tante tot. Der zwielichtige Onkel gerät ins Visier. Zugleich verlangt ein Vermisstenfall Bienes Aufmerksamkeit und sie entdeckt, dass ihr Freund sie belügt. Sie muss ihre Beziehung hinterfragen und den verwirrenden Spuren in den Fällen nachgehen. Der Weg führt sie sowohl zu einer ominösen Privatbank nach Düsseldorf, als auch zu einer berüchtigten Bauunternehmerin. Und überall öffnet die Nennung von Jagos Namen auf magische Weise Türen. Zwischen zwei Fällen und der Angst um ihre Beziehung muss Biene mutig ihren Weg gehen, Gefahren trotzen und einen Mörder stellen.

Bibliografie

Zu sehen ist das Buchcover von: Tote Tanten plaudern nicht von Vera Nentwich und Sketchnotes zum Buch

Autor: Vera Nentwich
Reihe: Ein Fall für Biene Hagen 6
Genre: humorvoller Krimi
Verlag: Vera Books
ISBN: 978-3981880649
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 290
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von der Autroin zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Vera Nentwich

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Tote Bosse singen nicht von Vera Nentwich

Tote Bosse singen nicht

von Vera Nentwich

Rezension zum EBook von Vera Nentwich: Tote Bosse singen nicht

Inhalt

„Was tust du, wenn aus einem Unfall plötzlich Mord wird? Mörder jagen. Beim Versuch, ihre Detektei nach Vorne bringen, stößt Sabine Hagen, genannt Biene, auf einen schrecklichen Verdacht. War der Tod ihrer Eltern doch kein Unfall? Als sie den Hinweisen nachgeht, werden die Zeugen auf mysteriöse Weise.ermordet. Um die Wahrheit herauszufinden bleibt Biene nur ein einziger Weg: Sie muss in die Vergangenheit eintauchen. Und das ausgerechnet jetzt, wo ihr Leben zusammen zu brechen droht und alle sie zu verlassen scheinen. Mit dem Freund Jochen gibt es nur Streit, ihr Partner Jago soll zurück nach Argentinien und sogar die Oma trägt sich mit Reisegedanken. Wird Biene es schaffen, sich der Vergangenheit und sich selbst zu stellen? Wird sie den Tod der Eltern aufklären können? Und was ist, wenn sie dann ganz alleine ist – ist das die Wahrheit wert?“ (Quelle: https://www.vera-nentwich.de)

Meine Meinung

Zwei Farben stechen beim Cover sofort ins Auge: der grün gemusterte Hintergrund und die pinke Schriftfarbe. Von oben baumeln zwei Beine überkreuzt ins Bild. Unten sieht man einen Gipsarm, Brille, Notizbuch und natürlich einen Kaffeebecher. Das Cover passt zu den weiteren Romanen um Sabine Hagen.

Sabine Hagen, von allen nur Biene genannt, ermittelt inzwischen zum 4. Mal in Grefrath. Ihre Privatdetektei führt bei den meisten Leuten in ihrem Ort eher zu einem Lächeln, als dass ihr Unternehmen ernst genommen wird. Mit ihrer gewohnt tollpatschigen Art muss man sie einfach gern haben.

In der Ich- Perspektive erzählt die Protagonisten die Geschichte. So bin ich als Leser immer live dabei und schlittere mit Biene von einer Katastrophe in die nächste. Die einzelnen Charaktere werden gut dargestellt. Und man kann sich mit geschlossenen Augen in Grefrath bewegen. Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorkenntnisse der drei vorherigen Bände gelesen und verstanden werden. Allerdings ist das Lesevergnügen höher mit den Vorkenntnissen, da man einen besseren Überblick über die Beziehung der einzelnen Personen unter einander hat.

Mich hat das Buch zum Schmunzeln und Lachen angeregt. Wer bei Bienes Art einen Fall zu lösen nicht lachen muss ist selber schuld.

Vielen Dank an Vera Nentwich für das Rezensionsexemplar.

Details zum Buch

Rezension zum EBook von Vera Nentwich: Tote Bosse singen nicht

Kriminalroman, Komödie
184 Seiten (Printausgabe)
Verlag: Vera Nentwich
erschienen am: 29.06.18
Format: Ebook und Taschenbuch

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Pseudonyme küsst man nicht

Rezension: Pseudonyme küsst man nicht von Vera Nentwich

Pseudonyme küsst man nicht

von Vera Nentwich

Cover Pseudonyme küsst man nicht von Vera Nentwich
Quelle: amazon

Inhalt

„»Rote Rosen für den Lord« »Ein Schloss für Violetta« – so heißen die Liebesromane, die die Autorin Abigail Madison ihrer schmachtenden Fangemeinde präsentiert. Eine begeisterte Leserin will ihre Lieblingsautorin – sozusagen die Expertin für die Liebe – zu ihrer Hochzeit einladen. Doch das geht nicht, denn Abigail Madison gibt es gar nicht.
In Wahrheit produziert die mehr als abgeklärte Amanda Schneider die Schmonzetten unter Pseudonym, denn sie möchte ihre wahre Identität nicht preisgeben. Nur hat Amanda Schneider nicht mit dem Vater der Braut gerechnet, der seiner Tochter keinen Wunsch abschlagen kann. So sieht sich Amanda plötzlich gefesselt in einer Villa einem russischen Bodyguard gegenüber. Die Auseinandersetzungen mit dem verdammt gutaussehenden Bruder der Braut gestalten sich mehr als hitzig, bis sogar die wenig romantisch veranlagte Amanda einsehen muss:
Die wahre Liebe gibt es doch.“ (Quelle: amazon)

Meine Meinung

Das Cover sticht durch seine Andersartigkeit hervor. Ich finde momentan sind alle Liebesromane mit einem Pärchen auf dem Cover verziert. Da gefällt mir dieses mal richtig gut. Zu sehen ist eine klassische Schreibmaschine. Daraus scheint ein endloses Papier zu flattern. Beschriftet ist es zum Einen mit dem Namen der Autorin und zum Anderen finden sich auf dem Papier kleine Symbole, die alle irgendwas mit Liebe zu tun haben. In einem Zick-Zack-Banner steht darüber der Titel des Buches. Ich finde es passt sehr gut zum Inhalt.

Vera Nentwich ist es mal wieder gelungen eine skurrile Geschichte mit ihrem ganz persönlichen Humor zu schreiben. Ich habe an einigen Stellen herzhaft gelacht und hatte beim Lesen immer ein Schmunzeln im Gesicht. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonisten Amanda Schneider alias Abigail Madison. Man muss Amanda einfach lieben. Sie ist so schön tollpatschig.

Wer die Krimi-Komödien von Vera Nentwich kennt, denkt sofort Sabine und Amanda würden gute Freunde abgeben. Zusammen könnten sie von einem Schlamassel in das nächste Stürzen und wären natürlich beide komplett unschuldig. Aber zurück zum Buch.

Vera Nentwich greift in ihrem Roman ganz tief in Klischeekisten hinein. So habe ich von Boris, Dimitri und Co direkt ein Bild vor Augen. Natürlich sind die meisten russischen Mitbürger nicht so, aber trotzdem ist das die Vorstellung, die man sofort von einem Russen hat. Die Idee, seine Lieblingsautorin zur Hochzeit einzuladen finde ich gut, die Umsetzung der Einladung ist natürlich mehr als fragwürdig, aber gibt der Geschichte das gewisse etwas.

Wer gerne beim Lesen laut lacht, ein Faible für skurrile Geschichten hat und dies alles in einem Liebesroman finden möchte. Der macht mit diesem Buch nichts falsch. Für mich war es ein unterhaltsames Lesevergnügen, wie auch schon bei den anderen Büchern von Vera Nentwich.

Vielen Dank an Vera Nentwich für das Rezensionsexemplar

Details zum Buch

Cover Pseudonyme küsst man nicht von Vera NentwichTaschenbuch
249 Seiten
Verlag: Vera Nentwich
erschienen am 23. November 2017
ISBN-13: 978-3981880618
Preis: 9,95 €

Mehr von Vera Nentwich auf Kerstins Kartenwerkstatt

Liebe vertagen, Mörder jagen

Tote machen Träume war

Crime Day 2017 – Auf einen Blick

Falls du heute lieber den Tag in der Sonne verbracht hast habe ich hier alles wichtige zum Crime Day auf einen Blick für dich. Für mich war es ein toller Tag mit mir bekannten und unbekannten Autoren. Die Bücher von Olaf Jahnke und Martin Krist wandern jetzt auf meine Wunschliste. Die anderen vier Bücher habe ich schon gelesen.

Eröffnungsvideo

des Crime Days mit Tanja Rörsch von der Mainwunder Agentur

Leonie Haubrich

Autoren Interview:

http://www.kitterella.de

https://nanniswelt.blogspot.de/

http://krimines-buecherblog.blogspot.de/

Buchvorstellung/Protagonisten:

SassesReichderBuecher

https://www.facebook.com/krimiwoche/posts/1969707973307208

Martin Krist

Autoren Interview:

https://niliversum.wordpress.com/

https://muffins-light-side.blogspot.de

Buchvorstellung/Protagonisten:

https://buchbloegchen1.wordpress.com/

https://diebuecherfreaks.blogspot.de/

http://blog.nessisbuecherregal.de/

Olaf Jahnke

Autoren Interview:

https://buecherfansite.wordpress.com/

https://silencesbuecherwelt.blogspot.de

Buchvorstellung/Protagonisten:

https://manusbibliothek.blogspot.de/

https://thora01.wordpress.com

Vera Nentwich

Autoren Interview:

http://blog-a-holic.de/

https://sabine-test-blog.blogspot.de/

Buchvorstellung/Protagonisten:

diabooks78

https://abendsternchen.blogspot.de/

Leif Tewes

Autoren Interview:

https://fraugoetheliest.wordpress.com/

https://leserattenhoehle.blogspot.de/

Buchvorstellung/Protagonisten:

http://www.buchstaebliches.de/

https://booklover0405.blogspot.de/

Noah Fitz

Autoren Interview:

https://kerstinskartenwerkstatt.de/

https://lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de/

Buchvorstellung/Protagonisten:

http://www.thefantasticworldofmine.de/

http://books-beauty-and-creativity.blogspot.de

http://nichtohnebuch.blogspot.de/

Vielen Dank an Tanja und Rebecca für die tolle Organisation. Es war wieder mal ein wundervoller Tag. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Aktionen.

Ankündigung Crime Day 2017

Kriminalromane und Thriller gehören zu meinen Lieblingen. Im letzten Jahr war ich bei der Krimi- und Thriller Woche dabei und total begeistert. In diesem Jahr wird es fokussiert an einem Tag stattfinden.

Am Sonntag, dem 10. September feiern wir den CRIME DAY!

Welche Autoren dabei sind, verrate ich dir heute in meinem ersten Podcast.

https://soundcloud.com/kerstin-cornils/podcast-zum-crime-day-2017

Bist du jetzt neugierig geworden dann gelangst du über folgenden Link zur Veranstaltung. https://www.facebook.com/krimiwoche/

 

 

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#LebedenTraum

Vera Nentwich - Tote machen Träume wahr

Als Einstieg in das heutige Thema möchte ich Sabine Hagen aus „Tote machen Träume wahr“ zitieren:

Und mal ehrlich, was wäre ich denn ohne meine Träume? Wäre das dann noch die Frau, die du liebst?

Ja, was wäre ich ohne meine Träume? Ganz spontan sage ich „ein halber Mensch“. Denn meine Träume, mein Leben, meine Wünsche und meine Sorgen machen aus mir den Menschen der ich bin.

Mit 12 Jahren war mein Traum erwachsen zu werden, mein eigenes Leben leben zu dürfen und vielleicht auch das Landleben zu verlassen. Alles Träume, die mit zwölf noch in weiter Ferne lagen. Doch bereits mit 17 Jahren hatte ich sie mir erfüllt. Naja, erwachsen gilt man ja erst mit 18, aber erwachsen sein ist ein Gefühl und nicht unbedingt vom Alter abhängig.

Später war mein Traum zur See zu fahren. Am liebsten als Kapitän auf einem der großen Pötte über die Weltmeere zu schippern. Doch die Abwägung was ich vom Leben möchte und wie das mit meinem Traum vereinbar ist hat mich davon abgehalten Nautik zu studieren. Also habe ich mich für Mathematik und Chemie an der Universität eingeschrieben und abends am Kai von der weiten Welt geträumt. Jahrelang habe ich in Kiel und in Flensburg an der Förde gesessen und den Schiffen hinterher geschaut. Auch heute träume ich davon einmal mit einem Containerschiff oder ähnlichem zu fahren.

Um ein bisschen Seeluft zu schnuppern, verbringe ich etwa 3- 4 Wochen im Jahr auf einem Kreuzfahrtschiff. Das ist nicht das Gleiche, aber es bringt viel Spaß und gibt mir unendlich viel Zeit zum Lesen.

Vom Lesen komme ich auch direkt zu meinem aktuellen großen Traum, den wir diese Woche ja schon ein paar Mal lesen durften. Ich möchte in eine Buchhandlung gehen und bei den Bestsellern einen Roman mit meinem Namen finden. So ein eigener Roman hat schon was. Doch momentan bin ich noch nicht so weit. Zu viele Baustellen rauben meine Zeit. Doch die sind im Dezember 2017 alle abgearbeitet und dann wird vielleicht ein Traum wahr ….

Wenn du mehr über die Autorin von „Tote machen Träume wahr“ erfahren möchtest dann schaue bei Vera Nentwich vorbei. Meine Rezension zum Buch findest du hier.

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