Dunkles Lavandou von Remy Eyssen

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Dunkles Lavandou

von Remy Eyssen

Meine Meinung

Das Cover zeigt ein idyllisches Dörfchen in den Bergen. Am Himmel ziehen dunkle Wolken auf und deuten so auf ein gewisses Unheil hin. Zusammen ein schönes Bild für einen Kriminalroman aus der Provence.

Im Buch „Dunkles Lavandou“ ermittelt der Gerichtsmediziner Leon Ritter zum sechsten Mal. Für mich ist es der erste Roman von Remy Eyssen und somit auch der erste Fall von Leon Ritter. Die Geschichte laß sich für mich als eine abgeschlossene Geschichte. Mir haben Vorkenntnisse zu den privaten und beruflichen Hintergründen um Leon Ritter und seine Lebensgefährtin Isabelle Morell nicht gefehlt. Ich konnte der Handlung sehr gut folgen. Alle wichtigen Personen wurden vorgestellt und auch ihre kleinen Eigenheiten kamen dabei nicht zu kurz. So war ich direkt im Bilde und hatte nicht das Gefühl, dass ich die ersten fünf Bücher kennen müsste.

Der Roman startet mit einem typischen Prolog, so habe ich als Leser direkt einen kleinen Ausblick wohin die Reise wohl gehen wird. Eins der Opfer gibt einen kleinen Blick auf die Situation und lässt mich schon mal anfangen zu rätseln. Das typische Leben der Franzosen kommt bei dem ganzen nicht zu kurz. Leon Ritter spielt in seiner Freizeit Boule wozu das passende Glas Rosé natürlich nicht fehlen darf. Beim Lesen kam so direkt ein wenig Urlaubsfeeling rüber und lenkte vom eigentlich spannenden Fall ab. Teilweise fand ich die Erzählungen etwas zu langatmig. Auch wenn ich die Beschreibungen der Umgebung sehr schön fand, war es doch ein wenig zu viel. Ich hätte mir einen besseren Fokus auf den Fall und dessen Umstände gewünscht. Am Ende des Buches war ich versucht nur noch jede zweite Seite zu lesen. So bekam ich immer noch alle wichtigen Fakten mit.

Für mich war es ein netter Ausflug in die Provence, den ich für das französische Flair genossen habe. Doch leider konnte mich der Fall nicht hundertprozentig fesseln. Zu sehr wurde ich von den Nebenschauplätzen immer wieder abgelenkt.

Hast du einen Fall von Leon Ritter gelesen? Kannst du mir vielleicht eins der ersten Bücher empfehlen?

Inhaltsangabe

Goldene Inseln, duftender Ginster und ein düsteres Ritual 

Strahlender Sonnenschein und jede Menge Touristen versprechen den Beginn einer perfekten Sommersaison. Die Stimmung in Le Lavandou könnte nicht besser sein, doch eines Morgens wird unter einer Brücke die Leiche einer Frau gefunden. Leon Ritter findet durch die Obduktion heraus, dass sie nicht freiwillig in den Tod gesprungen ist. Vieles deutet auf eine rituelle Tötung hin. Während Leon und seine Lebensgefährtin Isabelle verschiedenen Verdächtigen nachspüren, scheint die Polizei den Fall schleifen zu lassen – bis eines Tages die Tochter des französischen Kultusministers samt einer Freundin verschwindet. Sie wurden zuletzt in Le Lavandou gesehen …

Der sechste Fall für Leon Ritter: Packende Spannung trifft auf provenzalisches ‚Savoir-vivre‘

Bibliografie

Dunkles Lavandou von Remy Eyssen Sketchnote und Rezension zum Buch von Kerstins Kartenwerkstatt

Autor: Remy Eyssen
Genre: Kriminalroman
Reihe: Leon Ritter 6. Fall
Verlag: Ullstein Buchverlage
ISBN: 9783548291277
Erscheinungsdatum: 02. Juni 2020
Format: Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 496
Leseexemplar: ja, NetGalleyDE


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Ullstein Buchverlage

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Falsches Spiel in Brodersby von Stefanie Ross

Falsches Spiel in Brodersby

von Stefanie Ross

Falsches Spiel in Brodersby von Stefanie Ross mit Bernsteinen

Meine Meinung

Das Cover passt Farblich perfekt zu den ersten drei Bänden um den Landarzt Jan Storm. Ein Gans oder Ente schlägt mit den Flügeln, während sie vom Wasser abhebt. Am Himmel zieht ein Schwarm Gänse vorbei. Die Wolken verheißen nichts gutes und deuten so auf einen Krimi hin. Ob das Cover nun zur Geschichte passt sei dahin gestellt. Es passt gut zur Reihe und lässt mich optisch auf einen schönen Kriminalroman hoffen.

Als die Autorin Stefanie Ross das erste Mal den Titel und das Cover von ihrem neuen Landarzt- Krimi präsentierte war ich sofort Feuer und Flamme. Die ersten drei Romane um den Landarzt Jan Storm habe ich verschlungen. Und so habe ich die Tage gezählt, bis das Buch endlich bei mir eintraf. Das Lesevergnügen war leider viel zu schnell wieder vorbei. Kaum hatte ich das Buch in der Hand, habe ich die Welt um mich herum vergessen. Ich bin ganz und gar in das neue Abenteuer von Jan eingetaucht und habe das Buch am Stück verschlungen. Für die knapp 320 Seiten habe ich einen Tag gebraucht. Zwischendurch habe ich das Buch nur für wirklich lebenswichtige Dinge wie die Nahrungsaufnahme unterbrochen.

Für mich war es ein langersehntes Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren. Sehr schön fand ich die Entwicklung von der Beziehung zwischen Jan und Lena. Wobei natürlich der Kriminalfall im Vordergrund stand. Weißer Phosphor wurde an der Küste gefunden. Nachdem der Landarzt in kürzester Zeit gleich zwei Vergiftungen mit dem Bernstein ähnlichen Element feststellen musste war seine Spürnase geweckt. Als Küstenkind habe ich schon früh gelernt, dass nicht jeder gelbe Stein am Flutsaum Bernstein ist. So war mir der weiße Phosphor auch vor dem Buch schon ein Begriff, wobei ich im realen Leben zum Glück immer einen echten Bernstein in Händen halten konnte. Ein paar davon kannst du auf dem Foto mit dem Buch sehen.

Stefanie Ross ist es mit ihrem vierten Landarzt- Krimi gelungen mich stundenlang zu fesseln. Die Geschichte war für mich spannungsgeladen bis zum Schluss. Dabei ist der kleine Ort an der Schlei Idylle Pur. Doch gerade dieser Umstand macht den Fall noch um so spannender. Kann Jan mit seinen Freunden der Ursache des weißen Phosphors auf die Spur kommen? Steht der Tourismus in Brodersby durch den Fall vor dem Aus? Fragen, die ich mir beim Lesen gestellt habe und dessen Antwort du selbst heraus finden musst.

Ich hatte ein paar wunderbare Lesestunden mit diesem Cosy- Crime Roman. Und empfehle das Buch gerne an alle Fans von Norddeutschen Krimis. Für mich war es eine kurze Reise in meine Heimatregion. Also genau das richtige, um sich kurz aus dem Binnenland an die Küste zu träumen. Nun heißt es warten auf den nächsten Fall für Jan Storm. Was wird ihn dann wohl von seiner Arbeit als Landarzt abhalten? Ich bin gespannt.

Hast du schon eines der vier Bücher gelesen? Von welchem Charakter würdest du gerne mehr erfahren? Ich bin ja ein absoluter Fan von Jans Tante.

Inhaltsangabe

Privates Glück und tödliche Gefahr – Landarzt Jan Storm am Limit

Mit Ende der Urlaubssaison verirren sich nur noch wenige Touristen in die idyllische Landschaft zwischen Ostsee und Schlei. Doch von Ruhe kann für Landarzt Jan Storm keine Rede sein. Beweist der ehemalige Soldat sonst eiserne Nerven, macht ihn die bevorstehende Geburt seines ersten Kindes ungewohnt nervös. Als ein Mädchen in Kontakt mit weißem Phosphor gerät, überschlagen sich in Brodersby die Ereignisse. Denn die Substanz sieht nicht nur Bernstein zum Verwechseln ähnlich, sondern war auch einer der Hauptbestandteile von Brandbomben im Zweiten Weltkrieg. Von diesen militärischen Altlasten liegen noch heute Tausende in der Ostsee– und sind nach wie vor gefährliche Waffen, für die Terroristen gut bezahlen …

Bibliografie

Falsches Spiel in Brodersby von Stefanie Ross Pinterest

Autor: Stefanie Ross
Genre: Kriminalroman
Verlag: grafit Verlag
ISBN: 978-3-89425-754-5
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 318
Leseexemplar: ja, grafit Verlag


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © grafit Verlag

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Tote spielen kein Klavier von Kees van Kikkerland

Tote spielen kein Klavier

von Kees van Kikkerland

Tote spielen kein Klavier von Kees van Kikkerland Sketchnote und Buch

Meine Meinung

Mir ist auf dem Cover sofort der Mond ins Auge gestochen. Ein paar Wolken sorgen dafür, dass er nicht mit ganzer Kraft strahlen kann. Doch unter ihm sorgen die kleinen Läppchen an der Brücke und den Häusern für ausreichend Beleuchtung in der Dunkelheit. Die Brücke deutet unverkennbar auf Amsterdam hin und wenn man das Buch ganz nah betrachtet, kann man den ein oder anderen Spaziergänger an der Gracht noch erkennen. Für mich passt das Cover sehr gut zur Geschichte. Das Buch ist nicht einfach ein Krimi, sondern im Prinzip eine anschauliche Reise durch die Grachten und Gassen von Amsterdam.

Mit den gut 200 Seiten kann man den Amsterdam-Krimi sehr gut am Stück verschlingen. Der Privatdetektiv Willi Hübner nahm mich mit auf eine unterhaltsame und touristische Reise durch Amsterdam. Ich war kurz versucht mir den Stadtplan von Amsterdam neben das Buch zu lesen, um Willi Hübner durch Amsterdam zu folgen, doch ich habe es gelassen, um nicht aus dem Lesefluss zu kommen.

Der Kriminalroman besticht durch seinen ganz speziellen Ermittler. Willi Hübner ist alles andere als einfach und normal. Der Privatdetektiv hat in Amsterdam ein neues Leben begonnen, fernab von seiner Vergangenheit und der Arbeit als Polizist in Deutschland. Schon bei der Erwähnung seiner Kleidung musste ich schmunzeln. In einem Babyblauen Trenchcoat radelt er durch Amsterdam und da das ja noch nicht genug auffällt hat er auch noch einen Strohhut auf. Mit diesem Bild vor Augen konnte ich seine Arbeit als Privatdetektiv nicht ganz so ernst nehmen. Doch mit seiner nonchalanten Art schafft er es der Akte Ameli auf den Grund zu gehen und sich seine Widersacher auf Abstand zu halten.

Für mich war es ein Kriminalroman der anderen Art. Wir haben hier keinen klassischen Ermittler, sondern eher den Gegenspieler zur Polizei und den Obrigkeiten der Stadt Amsterdam. Willi Hübner eckt an wo er nur kann und scheint sich keine Gedanken darüber zu machen. Er ist einfach ein Mann mit einem ganz speziellen Charakter.

Die Geschichte lässt sich locker flockig lesen und lebt einfach mit ihren Charakteren. Abgesehen vom Privatdetektiv mit seinem zotteligen Haar gibt es da noch den Commissaris Jasper van Ness, ein guter Freund von Willi, der den Kontakt zur Polizei darstellt. Ich persönlich fand Herrn Oberholzer einfach nur gut. Und hoffe, dass er in weiteren Romanen mit dem Privatdetektiv Hübner wieder mitspielen darf. Ein bisschen kam mir das in „Tote spielen kein Klavier“ so vor, als wenn hier erst mal alle Menschen im Umfeld von Willi vorgestellt werden, ebenso sein Netz an Kontakten in Amsterdam und seine Liebe zu der Stadt. Damit es dann in weiteren Büchern an eingemachte Fälle gehen kann. Wobei ich die Akte Ameli spannend fand und mit dem Ende zwischendurch zwar schon mal gedanklich gespielt hatte, aber dann doch überrascht war.

Für mich ist es ein gelungener Auftakt. Ich habe Willi Hübner ins Herz geschlossen und freue mich auf ein Wiedersehen mit ihm. Vielleicht dann einfach ein Fall, der etwas mehr Spannung enthält. Meine virtuelle Reise nach Amsterdam hat sich auf jeden Fall gelohnt und mein Fernweh entfacht. Ich finde Amsterdam ist immer eine Reise wert.

Ich empfehle den Kriminalroman gerne weiter. Er gehört eher zur leichten und humorvollen Kost und ist so genau das richtige für den Sommerurlaub im eigenen Garten.

Inhaltsangabe

Eine verzweifelte Mutter engagiert Privatdetektiv Willi Hübner, um ihre Tochter Ameli aufzuspüren, die seit Monaten in Amsterdam vermisst wird. Hübners Recherchen führen ihn ins Pianola-Museum, wo Ameli an einem Abend der offenen Tür zuletzt lebend gesehen wurde. Der pomadige Museumsdirektor kommt Hübner verdächtig vor, aber auch Amelis Ex-Freund Phil, ein Kleinkrimineller, gerät schnell in den Fokus der Ermittlungen.

Je tiefer Hübner in den Fall eintaucht, desto mehr begibt er sich selbst in Gefahr. Offenbar ist er einer größeren Sache auf der Spur, denn in höchsten Polizeikreisen versucht man, die Akte Ameli verschlossen zu halten. Und selbst der Amsterdamer Bürgermeister übt Druck auf Hübner aus, den Fall nicht wieder aufzurollen. Und obendrein steht aus heiterem Himmel auch noch Hübners 18-jähriger Sohn, zu dem er seit dessen Geburt keinerlei Kontakt hatte, unangemeldet vor seinem Hausboot…

Bibliografie

Tote spielen kein Klavier von Kees van Kikkerland

Autor: Kees van Kikkerland
Genre: Kriminalroman
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-50359-4
Erscheinungsdatum: 06. Juli 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 208
Leseexemplar: ja, Mainwunder


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Piper

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Tote spielen kein Klavier von Kees van Kikkerland

Charakter: Frau Lorenz

Tote spielen kein Klavier von Kees van Kikkerland Steckbrief Frau Lorenz

Guten Morgen, ich möchte mich kurz bei Dir vorstellen, ich bin die Mutter der vermissten Ameli Lorenz. Mein Chauffeur war so freundlich, mich in meinem Maybach nach Amsterdam zu fahren. Hier wohne ich in der Beethoven Suite im Conservatorium Hotel und setze meine letzte Hoffnung auf den Privatdetektiv Willi Hübner. Wenn er meine Tochter Ameli nicht findet, dann schafft es keiner.

Warum ich erst jetzt nach meiner Tochter suche, möchtest du wissen?

Sehr gute Frage, die kann ich dir nur schwer beantworten. Mein Kopf ist gerade einfach nicht klar. Kurz sehe ich mich mit meiner schwarzen Ledermappe vor dem Hausboot von Willi Hübner stehen und dann ist der Moment auch schon wieder im Nirwana verschwunden. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich ihm den Auftrag erteilt habe. Ich weiß gar nicht, ob ich ihn schon für seine Dienste bezahlt habe. Hatte er mir sogar schon sein Ermittlungsergebnis präsentiert? Es verschwimmt alles vor meinem geistigen Auge. Woran kann das nur liegen?

Doch eins weiß ich ganz genau: Ameli ist meine kleine Prinzessin. Und Hübner muss mir helfen sie zu finden.

Kannst du bitte nochmal mit Willi Hübner sprechen oder im Buch „Tote spielen kein Klavier“ von Kees van Kikkerland nach lesen, was jetzt genau die Suche nach Ameli ergeben hat? Ich kann mich beim besten Willen einfach nicht mehr erinnern.

Wenn du mehr über mich und meine Funktion in der Geschichte wissen möchtest, dann schau auch gerne in Nadines bunte Bücherwelt vorbei

Inhaltsangabe

Eine verzweifelte Mutter engagiert Privatdetektiv Willi Hübner, um ihre Tochter Ameli aufzuspüren, die seit Monaten in Amsterdam vermisst wird. Hübners Recherchen führen ihn ins Pianola-Museum, wo Ameli an einem Abend der offenen Tür zuletzt lebend gesehen wurde. Der pomadige Museumsdirektor kommt Hübner verdächtig vor, aber auch Amelis Ex-Freund Phil, ein Kleinkrimineller, gerät schnell in den Fokus der Ermittlungen.

Je tiefer Hübner in den Fall eintaucht, desto mehr begibt er sich selbst in Gefahr. Offenbar ist er einer größeren Sache auf der Spur, denn in höchsten Polizeikreisen versucht man, die Akte Ameli verschlossen zu halten. Und selbst der Amsterdamer Bürgermeister übt Druck auf Hübner aus, den Fall nicht wieder aufzurollen. Und obendrein steht aus heiterem Himmel auch noch Hübners 18-jähriger Sohn, zu dem er seit dessen Geburt keinerlei Kontakt hatte, unangemeldet vor seinem Hausboot…

Bibliografie

Tote spielen kein Klavier von Kees van Kikkerland

Autor: Kees van Kikkerland
Genre: Kriminalroman
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-50359-4
Erscheinungsdatum: 06. Juli 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 208
Leseexemplar: ja, Mainwunder


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Piper

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Ostseegruft von Eva Almstädt

Ostseegruft – Pia Korittkis fünfzehnter Fall

von Eva Almstädt

Ostseegruft von Eva Almstädt Sketchnote zum Buch

Meine Meinung

Das Cover deutet schon ganz klar auf einen Kriminalroman hin. Am Himmel sind graue bis schwarze Unwetter Wolken zu sehen. Die Wellen sind mit weißen Schaumkronen bedeckt und der Strandhafer weht im Wind. Oberhalb vom Wasser ist eine Kirche zu sehen und drei schwarze Vögel fliegen am Himmel. Insgesamt ein düsteres Bild passend für einen Krimi. Das Gesamtbild gibt einen zentralen Punkt der Geschichte wieder, denn genau bei der Kirche wird der 15. Fall für Pia Korittki initiiert.

Für mich war das jetzt der 4. Fall mit der Ermittlerin Pia Korittki. Der inzwischen 15. Fall für Pia Korittki nahm mich sofort gefangen. Für die Ermittlerin ist der Fall eine ganz persönliche Herzensangelegenheit, denn es geht um ihre ehemalige Schulfreundin Kirsten, deren Tod bei der Beerdigung Fragen aufwirft. War es wirklich ein Unfall? Wer ist der Unbekannte am Grab? Wer konnte einen Vorteil durch Kirstens Tod haben?

Mit diesen Fragen im Gepäck habe ich mich zusammen mit dem Ermittlerteam um Pia Korittki auf die Suche begeben. Für mich ist es bei einem Kriminalroman sehr wichtig, selber mit rätseln zu dürfen und dabei meine eigenen Überlegungen zu verifizieren und zu überdenken. Eva Almstädt hat gekonnt immer wieder neue Fragen aufgeworfen und kleine Ermittlungsergebnisse präsentiert. So stieg die Spannung für mich kontinuierlich an und ich glaubte der Lösung immer näher zu kommen. Doch konnte das Offensichtliche wirklich die Lösung sein?

Nur schweren Herzens konnte ich in der Leserunde das Buch nach den einzelnen Abschnitten zur Seite legen. Denn ich wollte sofort wissen, ob meine Überlegungen richtig oder falsch waren. Doch gerade durch diese kleinen Zwangspausen stieg die Spannung für mich um so mehr. Da ich in der Zwischenzeit viel Zeit zum Nachdenken und Rätseln hatte.

Für mich war der 15. Fall für Pia Korittki von Anfang an spannend. Auch das Privatleben der Ermittlerin kam nicht zu kurz. Im Vordergrund stand da natürlich ihr inzwischen sechsjähriger Sohn Felix und das aktuell nicht vorhandene Liebesleben von Pia. Am Ende taten sich hier wieder Fragen auf, die auf eine Auflösung im nächsten Buch hoffen lassen und einen dazu verführen sofort das nächste Buch lesen zu wollen, wenn es auf den Markt kommt.

Neben Pia kam ihr Kollege Broders diesmal etwas kurz. Doch seine kurzen Einsätze ließen bei mir ein schmunzeln zurück. Wer, wie ich schon ein paar Bücher der Kriminalreihe kennt weiß, dass Heinz Broders eine Vorliebe für Sauberkeit und Desinfektion hat. Ihn dann im Stall bei der Geburt eines Kalbes im Stroh zu sehen führt einfach zu Zuckungen im Gesicht.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es kann vom Prinzip her unabhängig von den Vorgänger Bänden um die Ermittlerin Pia Korittki gelesen werden. Für den Fall sind Vorkenntnisse nicht erforderlich. Doch werden gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen viel deutlicher, wenn man wenigstens ein paar Bücher der Reihe schon kennt. Ich werde jetzt mal mit dem Hörbuch zum ersten Fall starten, um mir die Zeit bis zum nächsten Buch zu verkürzen.

Inhaltsangabe

Kommissarin Pia Korittki steht am Grab einer Freundin, als ein Unbekannter die Trauerfeier stört und erklärt, dass der Tod kein Unfall gewesen sei, sondern Mord. Als Pia später nachhaken will, ist der Mann verschwunden. Pia beginnt zu recherchieren – und findet heraus, dass sich die Freundin von jemandem verfolgt gefühlt und große Angst gehabt hat. Und dann behauptet die Ex-Frau des Witwers, dass auch auf sie während ihrer Ehe ein Mordanschlag verübt worden sein soll …

Pia Korittki ermittelt in ihrem persönlichsten Fall

Bibliografie

Autor: Eva Almstädt
Sprecher:
Genre: Kriminalroman
Reihe: Kommissarin Pia Korittki 15
Verlag: lübbe
ISBN: 9783404179671
Erscheinungsdatum: 30. April 2020
Format: erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 400
Zeit: 
Leseexemplar: ja, Lesejury

Weitere Fälle für Pia Korittki


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © lübbe Verlag

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Eisiger Nebel von Hendrik Berg

Eisiger Nebel

von Hendrik Berg

Eisiger Nebel von Hendrik Berg Sketchnote zum Buch

Meine Meinung

Das Cover ist passend zum Buchtitel gestaltet. Im Vordergrund ist ein verlassener Strandkorb zu sehen. Weitere Strandkörbe dahinter verschwinden langsam im Nebel. Der Himmel zeugt von nahendem Unwetter und ein paar Möwen kreisen über dem Strand. Ein passendes Bild für den Strand im Nebel an der Nordseeküste.

Für mich ist es der 4. Fall von Kommissar Theo Krumme. Insgesamt ist es inzwischen sein 6. Fall. Für mich war es jetzt gerade eine ganz spezielle Freude den Nordsee Krimi zu lesen. So kann ich aktuell wegen der Corona- Krise nicht in meine Heimat fahren und ich weiß noch nicht, wann ich mal wieder auf die schöne Halbinsel Eiderstedt reisen darf, um meine Mutter zu besuchen. Also muss ich jetzt vorlieb nehmen mit den virtuellen Reisen in Büchern.

Im aktuellen Fall treibt sich nicht nur ein Wolf auf Eiderstedt herum, sondern auch zwielichtige Gestalten aus der „Stadt“. Da rücken die Einheimischen im eisigen Nebel noch enger zusammen. Die Charaktere sind liebevoll norddeutsch dargestellt. So treffen sich die Frauen von Bornhörn und drum zu ihrem Häkelbüdelklub, wo die neusten Information über die Leiche in Husum und den Wolf auf Eiderstedt ausgetauscht werden. Ich konnte die Damen direkt vor mir sehen, wie sie alle mit Nadeln in den Händen in der Stube saßen und immer wieder ein Likörchen tranken.

Das Ermittlerduo Theo und Pat tritt wie gewohnt zusammen auf. Ich habe dieses ungleiche Paar ins Herz geschlossen. Ich finde als Berliner ist Theo Krumme inzwischen schon sehr vertraut mit den norddeutschen Gewohnheiten und hat sich bestens in die Gegebenheiten Vorort eingefunden. Der 6. Fall für Krumme ist in sich abgeschlossen. Es gibt ein paar Rückbezüge zu seiner Tochter, die ich als nicht Kenner der ersten zwei Fälle nicht ganz einordnen kann, doch hatte ich nicht das Gefühl, dass mir dadurch etwas fehlt. Ich finde man kann das Buch auch unabhängig von den vorherigen Bänden lesen, doch wie gewohnt bei einer Krimi- Reihe wachsen einem natürlich die Handelnden Personen mit der Zeit ans Herz und man lernt sie immer besser kennen. Sehr schön hier zum Beispiel die Entwicklung zwischen Theo und Marianne. Da gab es diesmal ein paar tolle Szenen die zum Schmunzeln einluden.

Für mich war es ein spannender Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Ich habe die Reise in meine Heimat genossen und musste an die Erzählungen meine Mutter über den Wolf der letzten Jahre denken. Ich sehe die Wolfszäune an unserer Fenne geradezu vor mir und hatte entsprechende Szenen so direkt vor Augen.

Alle die jetzt wie ich nicht in die schönste Region Schleswig- Holsteins reisen dürfen kommen mit diesem Krimi zu mindestens virtuell auf die Halbinsel Eiderstedt und an den Strand von St. Peter Ording. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Und ich warte jetzt gespannt auf das nächste Buch und vielleicht einem zufälligen Treffen mit dem Autor im Theatrium in Tetenbüll.

Inhaltsangabe

Mit dem Eisnebel kommt der Tod – ein neuer Fall für Kommissar Theo Krumme.
Über die Küste Nordfrieslands bricht eine Kältewelle herein – und sie bringt Schlimmeres als Schnee und Eis. Im Husumer Hafen wird die übel zugerichtete Leiche eines Unbekannten aus dem Wasser gefischt. Kommissar Theo Krumme nimmt mit seiner Kollegin Pat die Ermittlungen auf. Die Spur führt sie in einen kleinen Ort auf der Halbinsel Eiderstedt, dessen Einwohner eng zusammenhalten. Und als ein Eisnebel über dem Deich heraufzieht, müssen Krumme und Pat die Dorfgemeinschaft vor einem skrupellosen Mörder schützen …

Bibliografie

Autor: Hendrik Berg
Sprecher:
Genre: Kriminalroman
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49055-4
Erscheinungsdatum: 16. März 2020
Format: erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 352
Zeit: 
Leseexemplar: Ja/ Bloggerportal


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Goldmann Verlag

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