Der Schatz des Arabers von Julie Bender

Vielen Dank an Monika Fuchs vom gleichnamigen Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr über diese tolle Post gefreut. Bin ich doch ein Kind der Nordseeküste und mit den Geschichten von Seeräubern an der deutschen Nordseeküste groß geworden.

Der Schatz des Arabers von Julie Bender Blog

Der Schatz des Arabers

von Julie Bender

Julie Bender: Der Schatz des Arabers Sketchnote zum Roman

Meine Meinung

Das Cover macht Lust auf einen Abendteuer Roman. Es ist eine Kogge auf hoher See zu sehen. Die Wellen schlagen an eine Steilküste, an der auch ein schon zum Teil zerstörter Turm zu sehen ist. Der Himmel wird von Blitzen durchzogen. Hinter dem Titel ist eine Karte oder ähnliches zu sehen. Daran fliegt eine Möwe vorbei und auf dem S vom Schatz hat es sich eine weiße Maus gemütlich gemacht. Das Cover zeigt sehr schön einzelne Elemente aus der Zeitreise zu Störtebeker.

Ich war sofort von der Geschichte fasziniert. Das maritime Thema hat mich einfach angesprochen und so musste ich dieses Jugendbuch für Kinder ab 10 Jahren einfach lesen. Als erstes darf ich Henrik bei seinem Großvater Fridjof kennenlernen. Irgendwie hatte ich bei Opa Fridjof direkt das Bild von meinem Vater vor Augen, wie er mit meinem Neffen am Küchentisch sitzt und ihm Seemannsgarn erzählt. Nur die Mäuse passten nicht ganz ins Bild, aber sehr gut zur Geschichte. Henrik bekommt von seinem Opa eine Schatzkarte überreicht, die einem arabischen Kaufmann gehörte und damit beginnt im Prinzip schon das große Abendteuer. Bevor der Großvater die Karte genau erklären kann ist Henrik schon mitten im Geschehen.

Für Henrik geht die Reise gute 600 Jahre in die Vergangenheit. Dort erlebt er zusammen mit dem Schiffsjungen Simon eine spannende Schatzsuche. Ich bin dabei in Gedanken die ganze Zeit auf der Nordsee mit gesegelt und habe versucht nachzuvollziehen wo sich die Nordstern, das Schiff der Likedeeler gerade befindet. Für mich waren die ganzen Seemannsbegriffe rund um Störtebeker bekannt. Doch auch wer diese Begriffe nicht mit der Muttermilch aufgesaugt hat kann der Erzählung sehr gut folgen, denn am Ende des Buches gibt es ein Glossar mit allen wichtigen Worterklärungen. So lernt jeder Leser sehr schnell was ein Likedeeler ist, oder wo sich das Krähennest auf einer Kogge befindet.

Sehr schön fand ich auch die Schimpfwörter, die an Bord gebraucht wurden. Ein paar davon habe ich auf meinem Sketchnote notiert. Da musste ich beim Lesen einfach nur schmunzeln.

Ich habe die Zeitreise zu Störtebeker sehr genossen. Und kann Henrik da nur beipflichten, dass Großväter die besten Geschichten parat haben. Das Abendteuer von Henrik hat mich an meine eigene Kindheit erinnert. Zu gerne wäre ich auch mit einem Piratenschiff zur See gefahren. Als Alternative musste unser Ruderboot herhalten ausgestattet mit einer Piratenflagge. Und man kann auch Seeschlachten von Ruderboot zu Ruderboot führen. Man braucht nur nachher eine gute Erklärung für die Eltern, warum schon wieder ein Ruder zerbrochen ist. Aber wir waren da damals sehr einfallsreich. Braucht ja keiner zu wissen, dass wir von Boot zu Boot gekämpft haben bis die Ruder brachen. Das gehört halt bei echten Piraten einfach dazu.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Begleite Henrik auf die Reise zu Störtebeker und lass dich von der Schatzsuche begeistern. Das Buch ist nicht nur für Kinder ab 10 Jahren sehr gut geeignet, sondern lässt bestimmt das ein oder andere erwachsene Herz auch begeistern. Unterstützt mit vielen kleinen Illustrationen ist das Buch insgesamt ein tolles Werk.

Inhaltsangabe

»Du kannst nicht schwimmen? Wozu gibt es Schiffe?«

Simon, Schiffsjunge und Nachwuchspirat

Sommerferien bei Opa Fridjof? Für den zwölfjährigen Henrik ist klar: Das kann nur langweilig werden.
Doch da irrt er sich gewaltig! Denn sein Großvater schickt ihn mit einer magischen Schatzkarte auf Zeitreise. Er soll den sagenumwobenen Schatz eines arabischen Kaufmanns suchen.
Im 14. Jahrhundert angekommen, findet sich Henrik auf einem Schiff des berühmten Seeräubers Störtebeker wieder. Mit den Piraten und seinen neuen Freunden Simon und Alina geht es auf eine abenteuerliche Schatzjagd. Der Steuermann Edo allerdings verfolgt bei der Suche seine ganz eigenen Pläne – und kommt Henrik damit mehr als einmal in die Quere …

Bibliografie

Autor: Julie Bender
Illustrator: Claudia Gabriele Meinicke
Sprecher:
Genre: Kinder- und Jugendbuch, Zeitreise
Verlag: Verlag Monika Fuchs
ISBN: 978-3-947066-27-8
Erscheinungsdatum: 8. April 2020
Format: erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 296
Zeit: 
Leseexemplar: Ja, Verlag Monika Fuchs


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Verlag Monika Fuchs

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Das Abrakadabra der Fische von Simon van der Geest

#DasAbrakadabraDerFische #NetGalleyDE

Das Abrakadabra der Fische

von Simon van der Geest

Das Abrakadabra der Fische von Simon van der Geest Sketchnote zum Buch

Meine Meinung

Das Cover passt sehr schön zu der Geschichte von Vonkie und ihrem Großvater. Die beiden sind sitzend auf dem Cover zu sehen, wie sie eine Angel in der Hand halten. Bei jedem steht ein Eimer parat. Im Hintergrund sieht man eine Mühle, die in der Geschichte noch wichtig wird. Passend zum Küstenfeeling kann man den Wind in den Haaren der beiden sehen. Ein rundum ansprechendes Cover für Kinder.

Ich bin mit Vonkie in die Geschichte von ihrem Großvater abgetaucht. So richtig konnte Vonkie sich erst nicht damit abfinden die Ferien bei ihrem Großvater zu verbringen. Doch mit den Erzählungen steigerte sich ihre Freude und die Spürnase kam zum Vorschein. Der Großvater erzählt von den Abendteuern in seiner Kindheit. Er ist dort mit sechs Brüdern aufgewachsen. Da sind Streiche und handfeste Streitereien vorprogrammiert. Mit den Erzählungen vom Großvater wurde das Buch auch für mich als Erwachsene spannend. Ich habe dabei immer an meine eigene Kindheit gedacht. Ich hatte das Glück, in unmittelbarer Nähe zur Nordsee aufzuwachsen. Hinter meinem Elternhaus verlief ein Sielzug, der am Hafen in die Nordsee mündete. So sind wir Kinder viel mit dem Ruderboot unterwegs gewesen.

Simon van der Geest hat mit „Das Abrakadabra der Fische“ ein schönes Buch über Mut, Courage und Familiensinn verfasst. Vonkie ist ein aufgewecktes Mädchen von etwa 12 Jahren und versucht mit ihren Mitteln die Familie wieder zu vereinen. Man muss sie beim Lesen einfach gern haben.

Für mich war es ein schönes Kinderbuch. An vielen Stellen musste ich schmunzeln und hatte die Szenen genau vor Augen. Ich sage nur Schaf im Kofferraum. Für dieses Bild muss ich meine Fantasie nicht mal begnügen, denn wenn nur schnell ein Schaf von A nach B transportiert werden musste, kam das in meiner Kindheit zu Hause durchaus vor.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist eine kleine Abendteuer Reise an die Küste irgendwo an der Nordsee.

Inhaltsangabe

Als Vonkie von ihren Eltern auf den Bauernhof ihres Großvaters geschickt wird, ist sie nicht begeistert. Was soll sie hier schon groß erleben? Dann aber stellt sich heraus, dass ihr Großvater richtig spannende Geschichten erzählen kann. Geschichten von früher. Dass er mit fünf Brüdern aufgewachsen ist, wusste Vonkie gar nicht. Manchen Fragen allerdings weicht er aus, zum Beispiel der nach seinem Lieblingsbruder. Und er warnt Vonkie eindringlich davor, in die Nähe der alten Mühle zu gehen. Jetzt will Vonkie natürlich erst recht dorthin, endlich passiert mal was, denkt sie. Niemals hätte sie vermutet, dass sie einem streng gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur kommen würde.

Bibliografie

Autor: Simon van der Geest
Sprecher:
Genre: Kinderbuch ab 10 Jahren
Verlag: Thienemann
ISBN: 978-3-522-18484-7
Erscheinungsdatum: 19. September 2019
Format: gebundenes Buch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 320
Zeit: 
Leseexemplar: Ja, NetGalleyDE


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Thienemann Verlag

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Rezension: Manchmal kommt Glück in Gummistiefeln von Maria Parr

Manchmal kommt Glück in Gummistiefeln

von Maria Parr

Manchmal kommt Glück in Gummistiefeln von Maria Parr Sketchnote zum Buch

Meine Meinung

Das Cover hat bei mir direkt Kindheitserinnerungen wachgerüttelt. Zwei Kinder stehen auf einem Floss mit Segel und treiben über das Meer. Vor ihnen schwimmt eine Flaschenpost im Wasser. Im Hintergrund ist grünes Land mit runden Steinen zu sehen. Direkt an der Küste stehen zwei typisch rote Holzhäuser. Ich finde das Cover sehr gelungen und es macht direkt Lust auf ein Abenteuer.

Die Geschichte spielt in Knert-Mathilde, einem kleinen Küstenort irgendwo in Norwegen. Trille und seine beste Freundin Lena nehmen den Leser mit auf wunderbare Abenteuer. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, die jeweils kurze Kapitel aufgegliedert sind. So eignet sich das Buch sehr gut zum Vorlesen für die Gute-Nacht-Geschichte. Trille und Lena gehen in die 7. Klasse und verbringen die meiste Zeit miteinander. Doch dann taucht die Neue auf und alles wird anders.

Ich habe mich beim Lesen in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Mein Elternhaus liegt direkt an einem Sielzug. Wie Lena und Trille haben wir auch versucht mit einem selbstgebauten Floss zu fahren. Das ganze Projekt war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Nur unser Segel konnte noch zum Einsatz kommen.

Jeder Abschnitt hat für sich ganz spannende und abenteuerliche Elemente. Und wer wie ich mit Astrid Lindgren aufgewachsen ist. Wird seine wahre Freude an diesem Buch haben. Ich habe an mehreren Stellen schallend gelacht. Wenn du dir mein Sketchnote genauer anschaust erkennst auch du eine Szene, die mich schon als Kind hoch erfreut hat. Ich sage nur: „Michel“ (ganz laut und lang gezogen gesprochen natürlich).

Für mich war es ein wunderbares Kinderbuch. Und ich freue mich schon darauf, es bald meinen Neffen vorlesen zu dürfen. Es ist aber auch ein schönes Buch, um in seine Kindheit abzutauchen. Wer Pipi Langstrumpf und Michel aus Lönneberger geliebt hat, wird hier auch auf seine Kosten kommen. Von mir eine ganz klare (Vor-) Leseempfehlung. Das Buch macht einfach nur Spaß.

Inhalt

Ganz schön viel los, zwischen Fjord, Strand und Blaubeerwald! Schließlich sind Lenas Einfälle einfach die besten, findet Trille. Sogar dann, wenn sie genau genommen schiefgehen. So wie die Flaschenpost, die eigentlich nach Island oder Kreta schwimmen sollte, aber abends schon wieder zu Hause am Strand liegt. Birgitte hat sie da gefunden. Das Mädchen mit den sonnenblonden Locken ist neu in Knerth-Mathilde und wirbelt irgendwie alles ein bisschen durcheinander. Nur die Freundschaft zwischen Lena und Trille, die wird sie nicht ins Wanken bringen. Oder doch?

(Quelle: Dressler Verlag)

Details zum Buch

Manchmal kommt Glück in Gummistiefeln von Maria Parr Buch

Manchmal kommt Glück in Gummistiefeln

von Maria Parr

Kinderbuch
Alter: ab 9 Jahren
Verlag: Dressler Verlag
erschienen am: 22. Juli 2019
ISBN: 978-3-7915-0079-9
Seiten: 208

Leseexemplar

Rezension: Gregs Tagebuch 9 von Jeff Kinney

Ich versuche immer wieder nicht an Gewinnspielen für Bücher teilzunehmen. Doch ich liebe Bücher einfach viel zu sehr. So kam ich auch zu dem heutigen Buch. Man konnte Gregs Tagebuch „Und Tschüß!“ gewinnen und mit Greg auf Reisen gehen. Das Buch hatte ich schon und so habe ich ganz lieb gefragt, ob ich auch ein anderes haben dürfte.

Die Rezension zu „Und Tschüß“ findest du hier. Als Reaktion auf meinen Beitrag bekam ich von Linni die Empfehlung „Böse Falle!“ zu lesen oder auch als Hörbuch zu hören. Ich habe jetzt das Buch vorgezogen. Ach ja, und Greg war natürlich mit uns in Urlaub. Den Beweis liefert das folgende Foto.

Greg auf Kreuzfahrt in Tallinn (Estland)
Greg auf Kreuzfahrt in Tallinn (Estland)

Gregs Tagebuch – Böse Falle!

von Jeff Kinney

Buch: Gregs Tagebuch 9 Böse Falle von Jeff Kinney

Meine Meinung

Die Cover der Gregs Tagebuch Reihe sind alle ähnlich aufgebaut. So ist der Wiedererkennungswert sehr hoch. Der Hintergrund für Band 9 ist in orange gehalten. Auf dem kleinen Comic kann man Greg hinten im Auto sehen. Er macht einen missmutigen Eindruck unter dem ganzen Gepäck. Das Bild gibt genau Gregs Gefühlslage für den ganzen Comic- Roman wieder. Ich möchte mit Greg nicht tauschen.

Ich habe das Buch an einem schönen Vormittag irgendwo auf der Ostsee gelesen. Wie man den Fotos entnehmen kann herrschte strahlender Sonnenschein und der Norden Europas zeigte sich von seiner besten Seite. Da passt ein Urlaubsroman doch genau richtig. Während ich die Weite genießen konnte lass ich von Gregs Enge im Auto.

Auszug aus Gregs Tagebuch Böse Falle

Als Ich- Erzähler nimmt Greg mich mit auf einen Road- Trip. Für eine 5 köpfige Familie ist der Minivan natürlich viel zu klein. (Für deutsche Verhältnisse vermutlich nicht, aber bei Greg in den USA schon). Das Gepäck übersteigt ganz klar das Fassungsvermögen. Auf seine ganz spezielle trockene und sachliche Art erzählt Greg vom Ausflug. Die Familie schlittert von einer Katastrophe in die nächste. Da möchte man zu gerne Helfen und der Familie den richtigen Weg weisen.

Gleich auf den ersten Seiten musste ich sehr schmunzeln. Da ist die Rede von elektrischen Spielzeugen und Gregs Überlegung, wie er mit eigenen Kindern umgehen würde. Seiner Meinung nach sind elektrische Spielzeuge der Schlüssel zu einer glücklichen Familie. Ganz klar muss er diese Sichtweise vertreten, schließlich hätte er gerne alle seine Geräte mit dabei. Aber die Mutter hat einen ganz anderen Urlaub geplant.

Es ist eine unterhaltsame Geschichte für Groß und Klein, die die Eskapaden auf einem Road- Trip überspitzt darstellen. Alles was schiefgehen kann geht schief.

Ich hatte ein wunderbares Lesevergnügen und musste bei dem „flachen Franz“ im Buch an unseren Greg denken, denn wir auch als flache Figur mit auf Reisen nahmen.

Inhalt

„Eigentlich hat sich Greg auf entspannte Sommerferien gefreut: jeden Tag ausschlafen, fernsehen, nichts tun. Doch seine Mom hat andere Pläne: Urlaub mit der ganzen Familie! Im Nu ist das Auto bis unters Dach vollgepackt, und Greg muss sich auf die Rückbank quetschen. Böse Falle – so hat sich Greg seine Ferien nicht vorgestellt! Aber es kommt noch schlimmer: die falsche Abfahrt, durchgedrehte Möwen und ein ausgebüxtes Schwein lassen diesen Roadtrip zu einem echten Abenteuer werden. Denn wenn die Heffleys  unterwegs sind, ist das Chaos vorprogrammiert …“ (Quelle: Klappentext)

Details zum Buch

Taschenbuch
Kinderbuch ab 10 Jahren
224 Seiten
Baumhaus Verlag
erschienen am 24.04.2017

erhältlich bei Amazon*
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Mehr von Greg auf Kerstins Kartenwerkstatt

Gregs Tagebuch 12 – Und Tschüß! 

 

Rezension: Das Sandwichkind von Juliane Sophie Kayser

Das Sandwichkind

von Juliane Sophie Kayser

Sketchnote Das Sandwichkind von Juliane Sophie Kayser

Kinderkrimi
empfohlenes Alter: 8 bis 12 Jahre
196 Seiten
Verlag: Tomorrow’s Classics
erschienen am: 2. März 2018
ISBN-13: 978-3961115280
Format: gebundenes Buch
Rezensionsexemplar

erhältlich bei Amazon*
*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Inhalt

„Der zehnjährige Paule hat einen kleinen, nach Strich und Faden verwöhnten Bruder, der an Asthma leidet, und eine große Schwester mit Einserschnitt, die immer alles besser weiß. Nervig! Als Paule von einer Schuhverkäuferin lauthals als Sandwichkind bemitleidet wird, beginnt mit ihm eine höchst seltsame Verwandlung.

In dieser humorvollen und rasanten Geschichte wird Paule nicht nur entführt und in mafiöse Machenschaften verwickelt, nein, er verliebt sich gegen seinen Willen auch noch in Rita, die gleichaltrige Komplizin seines Entführers.
Au Backe!

Im Hintergrund zieht ein Mafiaboss die Fäden. Paule und Rita versuchen diesem  eins auszuwischen und merken zu spät, dass sie in eine Falle  getappt sind! Werden Paules Freunde, die unter dem Codenamen „Rettung Sandwichkind“ eine Geheimaktion zu seiner Befreiung starten gegen so einen mächtigen Schurken überhaupt etwas ausrichten können?“ (Quelle: http://www.julianekayser.de)

Meine Meinung

Das Cover zeigt ein wenig vom Inhalt der Geschichte. Ganz oben im Lichtschein einer Taschenlampe lugt ein Mann mit Sonnenbrille und schwarzem Hut über dem Titel hervor. Dies könnte sehr gut der Mafiaboss sein. Die Taschenlampe wird von einem Jungen gehalten, der durch eine Räuberleiter in die Höhe gestemmt wird. Das Mädchen scheint dabei keine wirkliche Kraft einzusetzen. Und dann ist da noch unser Sandwichkind mit auf dem Cover. Ein Junge mit dunklen Haaren, dessen Rumpf die Form eines Sandwiches angenommen hat. Für mich passt das Cover sehr gut zur Geschichte. Und wer das Arme gefangene Sandwichkind einmal sehen möchte, brauch nur das Buch zu drehen und findet es unter dem Klappentext mit Augenbinde und Fesseln.

Als ich im Frühjahr das erste Mal den Titel vom Buch gelesen habe. War mir sofort klar das ist mein Buch. Ich hatte es dann aber wieder irgendwie vergessen. Bis mir die Autorin es auf ihrer Facebook Seite wieder in Erinnerung brachte. Das Buch habe ich mir direkt auf die Weihnachtsliste gesetzt. Wenn du dich jetzt fragst, es ist noch gar nicht Weihnachten gebe ich dir recht. Ich musste es einfach lesen. Ich selbst bin auch ein Sandwichkind. Ich habe eine große Schwester, der alles zugeflogen ist und einen kleinen Bruder, der gefühlt alle Aufmerksamkeit für sich beanspruchte. Allerdings meint meine Mutter, dass ist eine verzerrte Wahrnehmung von mir. Denn das Sandwichkind brauchte auf seine ganz besondere Art und Weise viel mehr Aufmerksamkeit. Das will ich jetzt gar nicht weiter vertiefen. Ich nehme es so hin und kann es akzeptieren. Ich bin gerne ein Sandwichkind und kann damit leben, dass ich manchmal das dritte Rad am Wagen bin.

Nun aber zurück zum Buch. Nicht nur das Cover wurde mit viel Liebe fürs Detail von Nina Hammerle illustriert. Auch im Buch befinden sich tolle Zeichnungen, die die Geschichte untermalen. Ich bin von der Idee aus dem mittleren Kind wirklich ein Kind mit Sandwichkörper zu machen immer noch ganz begeistert. Auf meinem Sketchnote kannst du dir ein Bild von meinen Malkünsten zum Sandwichkind anschauen.

Paule wird über Nacht zum Sandwichkind. Seine Klassenkameraden finden das super und wollen auch alle verwandelt werden. Doch dies bleibt allein Paule vorbehalten. Sein Aussehen bleibt nicht unentdeckt und es wird der ein oder andere Nutzen darin gesehen. Ich musste bei der Verwandlung ganz kurz an Kafka denken. Doch gefällt mir dieses lebensfrohe Kind sehr viel besser. Als Sandwichkind erlebt Paule Abenteuer und lernt neue Freunde kennen.

Für mich war es ein spannender Kinderkrimi. Ich habe das Buch nur schweren Herzens mal zur Seite gelegt. Und freue mich schon auf die Weihnachtszeit, wenn ich das Buch meinen Neffen vorlesen werde. Mal gucken wer sich in dem Buch wieder finden wird.

Ich liebe es zwischendurch mal ein Kinderbuch zu lesen. Man hat nicht nur einfach schwarze Buchstaben, sondern auch schöne Bilder dabei. Außerdem hat so ein gebundenes Buch auch optisch und haptisch etwas zu bieten. Die Seiten fühlen sich einfach so schön glatt und fest an. Da blättere ich total gerne eine Seite nach der anderen um.

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter für junge Abendteuer Leser. Ob zum ersten selber lesen oder aber auch als Vorlesebuch. Die Kapitel sind schön kurz gehalten, so dass man Abends schnell ein paar Kapitel lesen kann.

Vielen Dank an Juliane Sophie Kayser für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr darüber gefreut und mich an der ein oder anderen Stelle als Kind wiedergefunden.

Rezension: Gregs Tagebuch 12 von Jeff Kinney

Gregs Tagebuch 12 – Und Tschüss!

von Jeff Kinney

Cover_Jeff Kinney_Gregs Tagebuch 12 Und Tschüss

Klappentext

„Endlich Ferien! Greg kann es kaum erwarten, es sich mit ein paar Videospielen und Filmen gemütlich zu machen. Aber Mom und Dad haben andere Pläne. Um der Kälte zu entkommen, beschließen sie, mit der ganzen Familie auf eine tropische Insel zu fliegen: Und tschüss! Greg ist nicht gerade begeistert. Nicht nur, dass er das erste Mal in seinem Leben in ein Flugzeug steigen muss! Im Paradies angekommen, wird es noch schlimmer: Ein vertauschter Koffer, ein unfreiwilliger Tauchgang und eine Horde fieser Krabbeltiere lassen diesen Urlaub unvergesslich werden …
Gregs Tagebuch ist eine der erfolgreichsten Kinderbuchreihen der Welt. Die humorvollen Comics um Greg Heffley besitzen mittlerweile Kultstatus.“ (Quelle: Lübbe)

Meine Meinung

Das Cover ist passend zur Gregs Tagebuch Reihe gestaltet. Der Hintergrund ist blau mit einer grün gestrichelten Umrandung. Darauf ist der Titel in Regenbogenfarben und gelb gestaltet. Darunter befindet sich ein gerissener Zettel mit einer Skizze von Greg im Flugzeug. Diese Skizzen finden sich auch immer wieder im Buch selbst.

Greg fliegt mit seiner Familie über Weihnachten in Urlaub. Ziel ist die „Isla de Corales“ auf der seine Eltern damals die Flitterwochen verbracht haben. Die Hotelanlage ist in zwei Bereiche unterteilt eine Ü-18 und einmal für Familien. Ob Greg es wohl schafft, die andere Seite zu erkunden?

Greg erzählt auf sehr schöne Weise die Vorbereitungen für die Reise, den Flug und die Zeit auf „Isla de Corales“. Ich habe das Buch auf der Bahnfahrt von Bremen nach Berlin und dem Flug von Berlin nach Palma de Mallorca gelesen. Allerdings nicht wie Greg in den Weihnachtsurlaub, sondern geringfügig später zu einer Silvesterreise. Ich fand es sehr lustig ein Buch über eine Reise während einer Reise zu lesen. Mein 10 jähriges Patenkind saß in der Zeit neben mir und lugte auch immer wieder ins Buch

Die Zeichnungen von Jeff Kinney untermalen sehr schön die Tagebucheinträge von Greg. Und erleichtern gerade für Kinder das Lesen. Mein Patenkind hat das Buch direkt nach mir an sich genommen um es zu lesen. Ihm gefielen die Abschnitte mit wenig Text und passender Zeichnung.

Ich finde es ist eine sehr schöne Geschichte, allerdings möchte ich diesen Urlaub nicht machen. Mir wären dort viel zu viele Menschen gefangen in einem Areal. Aber ich weiß, dass einige gerne Urlaub machen in einer Hotelanlage am Pool.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für jung und alt. Auch als Erwachsener kann man an diesem Buch gefallen finden. Es liest sich sehr schnell und ist ein guter Begleiter auf Reisen.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kinderbuch
224 Seiten
Baumhaus Verlag
ab 10 Jahren
erschienen am 14.11.2017
ISBN: 978-3-8339-3656-2
Preis: 14,99 €