Dating App: Die Suche nach dem Richtigen

Blogtour: Nordwestschuld – Dating Apps

Gezeichnetes Smartphone mit einem weiblichen Strichmännchen Profil in einer Dating App zum Thema Love Scamming zum Kriminalroman: Nordwestschuld von Svea Jensen aus dem Harper Collins Verlag

Dating Apps – Die Suche nach dem Richtigen

Bist Du auf der Suche nach der großen Liebe? Nutzt Du die eine oder andere Dating App? Hast Du deine große Liebe im Internet gefunden?

Ich möchte dir heute eine kleine Geschichte erzählen, die so oder so ähnlich stattgefunden haben könnte. Nennen wir unsere weibliche Person einfach Manuela, sie ist Anfang 50 und verwitwet. Manuela lebt in einem Stadthaus und möchte jetzt nach der Trauerzeit einen neuen Partner fürs Leben finden. Sie meldet sich in einer Dating App an und gibt ein paar Details von sich preis, die sie auf den ersten Blick als wohlhabende, alleinstehende Frau erkennen lassen. Sie ist einsam und hat sich in ihr eigenes Schneckenhaus zurückgezogen. Ihre Hoffnung ist, auf diesem Wege jemanden zum Reden zu finden. Und der frischen Wind in ihr tristes Leben nach dem Tod ihres Mannes bringt. Dem Foto nach gehört sie eher zur Kategorie Mauerblümchen.

Kurz nach ihrer Anmeldung bekommt sie eine Nachricht, wir nennen ihn James. Dem Foto nach ein attraktiver Mann ungefähr in ihrem Alter, vielleicht auch etwas jünger. Seine Worte schmeicheln ihr sofort und sie lässt sich auf einen Schriftwechsel mit ihm ein. Die vermeintlichen Grammatik- und Rechtschreibfehler übersieht sie geflissentlich. Von seiner Anrede und Art zu schreiben fühlt sich Manuela direkt angesprochen. Es zaubert ihr ein Lächeln ins Gesicht. Er macht den Eindruck sie genau kennenlernen zu wollen.

An dieser Stelle ein paar Nachrichten von James an Manuela, die verdeutlichen, mit welchen Worten er das Herz von Manuela erobert. Nach wenigen Nachrichten wird sie süchtig nach den Lieben Worten und wartet jeden Tag sehnsüchtig auf eine Nachricht von James.

Kuckuck. Wie geht es Ihnen? Ich wünsche Ihnen ein tolles Wochenende voller Glück. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu lesen. herzlichst Küsschen.

Guten Abend schöne Frau. Ich danke Ihnen, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind, ich bin entzückt, ich bin James und ich schreibe Ihnen in aller Freundschaft in der Hoffnung, das Sie mir den Gefallen tun, Sie näher kennen zu lernen, wenn es Ihnen nichts ausmacht! Mir geht es gut und ich hatte einen sehr guten Tag auf der Arbeit, ich hoffe, Sie hatten auch einen sehr guten Tag? Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und ich bin immer glücklich, Sie zu lesen. Herzlichst, Küsschen.

Ich bin sehr froh, dass ich morgen eine Antwort von Ihnen erhalten werde, und wünsche Ihnen eine angenehme Nacht mit schönen Träumen.

Hallo, Wie geht es Ihnen? Ich wünsche Ihnen einen tollen Tag voller Glück, passen Sie gut auf sich auf und ich freue mich wieder von Ihnen zu lesen. Wo kommen Sie her? Herzlichst Küsschen.

Du sollst wissen, dass ich dir in aller Freundschaft schreibe und ich möchte dich auf jeden Fall näher kennenlernen. Ich wünsche dir einen sehr schönen Nachmittag, freue mich darauf, von dir zu lesen, herzlichst Küsschen.

Okay, nun, ich verstehe, dass es Ihnen ein wenig seltsam vorkommt, dass ich mit Ihnen in Kontakt trete, aber bitte mögen Sie ein Minimum an Sympathie mit mir, denn ich bin hier in aller Freundschaft und wenn Sue möchten, kann ich Ihnen ein wenig mehr über mich erzählen.

Gezeichnetes Smartphone mit einem Sprechblasen Dialog in Blau mit Herzen und Euro Zeichen und in rot mit den Worten: Freude, Glück, Verlust zum Thema Love Scamming zum Kriminalroman: Nordwestschuld von Svea Jensen aus dem Harper Collins Verlag

Auf den ersten Blick sind es harmlose Nachrichten, die tatsächlich einfach gute Laune machen. Sie zeigen genau das richtige Maß an Anteilnahme und Höflichkeit. Doch wenn man genauer hinsieht, sind die Nachrichten austauschbar, denn sie zeigen keine wirklich persönliche Ansprache, sondern können genau so an zig Frauen gesendet werden.

Ich habe mich angeregt durch den neuen Kriminalroman: Nordwestschuld von Svea Jensen mit dem Thema Love- Scamming (Liebesbetrug) über Dating Apps beschäftigt. Das brachte mich zu der Idee des oben genannten Szenarios. Ich selbst habe meinen Mann vor über 12 Jahren über eine Dating Seite im Internet kennengelernt. Da hatte ich noch keine Ahnung von Love-Scamming und bin ziemlich naiv an meine Blinddates herangegangen. Von etwa 2005 bis 2010 habe ich ein paar interessante Männer in Norddeutschland getroffen. Meist auch ohne doppelten Boden und das jemand wusste wohin ich fuhr. Nach dem Roman: Nordwestschuld würde ich das NIE wieder tun. Davon mal abgesehen, dass ich glücklich verheiratet bin mit meinem letzten Onlinedate. Zur Prävention erfährst du am 24.03. mehr bei Heike S. Morgen geht es bei Bücherheike weiter mit der Nigeria Connection.

Weitere Stationen der Blogtour:

Bibliografie

Nordwestschuld von Svea Jensen

Autor: Svena Jensen
Reihe: Ein Fall für die Soko St. Peter-Ording Band 4
Genre: Kriminalroman
Verlag: Harper Collins Germany
ISBN:  978-3365002698
Erscheinungsdatum: 21. März 2023
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 400
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von HarperCollins zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Harper Collins

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.


Thriller- Blogtour: Der Regisseur

Willkommen auf Kerstins Kartenwerkstatt zur Thriller- Blogtour zum Roman „Der Regisseur“ von Olivia Kleinknecht. Zum Auftakt der Blogtour habe ich der Autorin ein paar Fragen zum Buch gestellt. Lese selbst, was Olivia Kleinknecht zu ihrem Roman zu sagen hat. Unter dem Interview findest du die weiteren Stationen der Blogtour. Bis zum 13. November kannst du täglich etwas neues über den Roman erfahren. Am Ende des Beitrags findest du die Teilnahmebedingungen für ein tolles Gewinnspiel passend zum Buch „Der Regisseur“ ich sage nur Kinofans aufgepasst.

Interview mit Olivia Kleinknecht

Liebe Olivia Kleinknecht, heute startet die Blogtour zu deinem Roman „Der Regisseur“, magst du dich den Lesern, die dich noch nicht kennen kurz vorstellen?

Autorenfoto von Olivia Kleinknecht
Bildquelle: © Olivia Kleinknecht

Eigentlich habe ich Jura studiert, habe aber nach der Promotion am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz mich für eine reine Künstlerkarriere entschieden. Was nicht gerade leicht war. Man erlebt da so manchen finanziellen Einbruch. Oder auch lange finanzielle Durststrecken. Ich habe dann nur noch gemalt und geschrieben. Bereits meine Promotion hatte kein streng juristisches Thema zum Inhalt, sondern ein rechtssoziologisches.

„Der Regisseur“ wird als einzigartig, unverblühmt, provokant und brutal angekündigt. Nach der Lektüre kann ich das so unterstreichen. Gibt es für den Protagonisten Vittorio Angelotti reale Vorbilder?

Vorbild ist die Kunstfigur Don Giovanni. Der Regisseur ist ein moderner Don Giovanni. Das Buch ist so strukturiert, wie Da Pontes Libretto zu Mozarts Don Giovanni. Der Protagonist denkt, er kann und darf alles tun, wird immer übermütiger, überschreitet sogar die Grenze ins Verbrechen und dann geht auf einmal etwas und dann immer mehr schief. Die Situation gerät außer Kontrolle. Don Giovannis Untaten kommen heraus. Seine Opfer entdecken, dass er nicht nur ein Frauenverführer ist, dem jede Lüge, jeder Betrug recht ist, sondern auch ein gemeiner Mörder. Don Giovanni wird bestraft, er brennt am Ende in den Feuern der Hölle. Der Regisseur nimmt ein etwas moderneres, aber auch kein gutes Ende.

In letzter Zeit haben sich Fälle wie der Harvey Weinsteins gehäuft. Es gibt die MeToo-Bewegung. Alle diese Verführer sind größere oder kleinere Don Giovannis (Weinstein ist eher harmlos verglichen mit dem Regisseur, der schon eine dämonische Dimension hat). Auf die Weise hat das Thema, eigentlich ein ewiges Thema, wieder neue Frische erhalten.

Man sagt dem Film immer wieder nach, die schnell wechselnden Sequenzen wären schuld an unserer kurzen Aufmerksamkeitsspanne. Daran musste ich gerade auf den ersten Seiten denken. Magst du verraten, warum die Szenen im Buch ähnlich schnell wechseln, wie im Film?

Ich habe das Buch geschrieben als wäre es ein Film. Der ständige Szenenwechsel entspricht dem Szenenwechsel in Serien, Soaps. Man vermeidet Langeweile und steigert die Spannung, indem man etwa, wenn es am spannendsten wird, zu einer anderen Szene switcht. Man kann einer Szene auch eine besondere Bedeutung geben, wenn man gerade in einem bestimmten Moment abbricht.

Bei meiner Recherche bin ich über die erste Auflage von 2002 des Romans gestolpert. In wie weit unterscheidet sich die erste Fassung von der Neuauflage?

Ich habe die Neuauflage sprachlich noch einmal überarbeitet. Der Inhalt ist geblieben wie er ist. Ich war überrascht, wie frisch er sich noch anfühlte nach all den Jahren. Es liegt wohl daran, dass das Thema (leider) zeitlos ist (und immer wieder hochkocht).

Wenn ich so einen aufwühlenden Roman lese, frage ich mich wie kommt der Autor auf diese Geschichte. Gab es einen Auslöser, der dich zum Schreiben von dieser Geschichte animiert hat?

Don Giovanni ist ein übler Kerl, der lügt, betrügt, erpresst, nur dem eigenen Vergnügen nachjagt. Das ist aber noch nicht die ganze Geschichte. Was mich an Don Giovanni immens erstaunt hat: die Verführten, seine Opfer, weinen ihm noch nach. Sie stellen ihn zwar, wollen, dass er zur Rechenschaft gezogen wird, sie lieben ihn aber noch. Und insgeheim fanden sie keinen anderen derart verführerisch wie ihn. Jeder, der nach ihm kommt, hält dem Vergleich nicht stand.

Hier nun habe ich mich gefragt, wer ist dieser Don Giovanni eigentlich? Und warum verfallen ihm alle derart? Er zieht gewaltig an. Und stößt dann wieder ab. Er will nichts Gutes, er will Menschen nehmen, sie benutzen und wieder wegwerfen, es ist allen bekannt, und doch ist er immens anziehend. Die Opfer gehen wissend in die Falle.

Im Regisseur gehe ich dieser Frage nach, wer Don Giovanni eigentlich ist. Der Regisseur entwickelt eine Theorie, ein System der Verführung, das auch Don Giovannis Erfolg erklärt. Aus diesem System wird dann eine Theorie des Glücks, und so sieht man, der Regisseur und auch Don Giovanni sind Getriebene, die darunter leiden, dass es eigentlich keine solide Erfüllung gibt, kein lang andauerndes Glück. Kaum ist der Moment des Glücks angebrochen, ist er auch schon wieder vergangen. So hastet Don Giovanni von einer Frau zur nächsten und findet nie, was er sucht. Ebenso jagt der Regisseur ständig neue Geliebte. Beide richten nur irreparablen Schaden an.

Don Giovanni hat ein Problem erkannt (die Suche nach dem Glück ist alles andere als einfach), er ist bei der Lösung aber fatal in die Irre gelaufen. Ebenso der Regisseur. Auch die Opfer sind lediglich auf der Suche nach ein bisschen Glück und daher leichte Beute.

Fazit ist, das System der Verführung funktioniert. Es ist allerdings teuflisch. Am Ende überwiegt der Schaden. Für ein paar tolle Tage handelt man sich ein verpfuschtes Leben oder gar den Tod ein.

Und so geht es im Regisseur auch um das Böse. Das Böse richtet nur Schaden an, wenn es verführerisch daherkommt, wenn man ihm verfällt. Das Böse wirkt dann, wenn man es nicht gleich erkennt. Es kommt als etwas daher, das überaus erstrebenswert ist, als großartige Versprechung. Es agiert immer hinter einer schönen Maske.

Zum Thema des Buches wird es während der Blogtour noch viele spannende Beiträge geben. Ich musste nach deinem Thriller erst mal einen Liebesroman für schöne Gedanken lesen. Welche Ablenkung suchst du nach dem Schreiben besonders heikler Szenen?

Das Schreiben ist erfüllend, aber auch anstrengend. Entspannen kann ich mich beim Kochen. Ich bekoche gern Freunde. Oder vor dem Fernseher. Ich liebe Serien. Manchmal sage ich mir, Fernsehen ist klasse; vor dem Fernseher kann einem nichts wirklich Schlimmes passieren.

Ich halte meine Eindrücke zu Büchern in einem Lesetagebuch fest. Und so kommt meine kreative Ader auch bei den Buchbesprechungen nicht zu kurz. Hast du neben dem Schreiben auch eine kreative Ader? Magst du ein Foto davon zeigen?

Porträt Zeichnung von Olivia Kleinknecht
Bildquelle: © Olivia Kleinknecht

Wie gesagt, ich habe gemalt. Allerdings damit aufgehört in den Neunzigern. Hauptsächlich Portraits.

Porträt Zeichnung von Olivia Kleinknecht
Bildquelle: © Olivia Kleinknecht

Liebe Olivia Kleinknecht, vielen Dank für die Zeit und die Beantwortung der Fragen. Es hat mir noch mal eine ganz andere Sicht auf das Buch gegeben.

So geht die Thriller- Blogtour weiter:

XXL- Kinogewinnspiel

#GEWINNSPIEL * #DerRegisseur

Ab sofort ist der neue Thriller „Der Regisseur“ von Olivia Kleinknecht als E-Book zum Einführungspreis von nur 99 Cent bei Amazon erhältlich. Alle Blogger, die an der Thriller-Blogtour von @mainwunder teilnehmen, dürfen jetzt ein riesiges Kinopaket verlosen!

Das Paket enthält:
+ Ein Taschenbuch „Der Regisseur“
+ Ein Kinopaket für 2 Personen mit Kinokarten und Schnick und Schnack
+ Eine hochwertige Popcornmaschine der Marke Russel Hobbs
+ Premium-Popcornmais
+ Nachos
+ Eine coole Lightbox mit Farbwechsler

Und es ist so leicht, in den Lostopf zu hüpfen!
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Um deine Gewinnchance zu erhöhen, kannst du einfach öfter in den Lostopf hüpfen, indem du
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tust. Jeder hat also die Möglichkeit, 11 Mal in den Lostopf zu hüpfen!

Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel endet am Ende der Blogtour, am Donnerstag, 13.11., 23.59 Uhr.
Ihr müsst mindestens 16 Jahre alt sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben, um mitzumachen. Um den Gewinn erhalten zu können, müssen die Gewinner uns ihre Adresse mitteilen. Teilnahme aus Deutschland und Europa möglich. Dieses Gewinnspiel wird nicht von Facbook gesponsert. Facebook ist nicht verantwortlich für dieses Gewinnspiel.

Blogparade – Im Land des ewigen Frühlings

Willkommen in Kerstin Kartenwerkstatt zur Blogparade: Im Land des ewigen Frühlings zum gleichnamigen Buch von Christiane Lind.

Wir Mainwunder- Buchblogger nehmen dich mit in eine wunderbare Welt. Wir tauchen ein in die Welt der Maya in Guatemala und in den Kaffeehandel in Bremen. Am Ende des Beitrags hast du die Chance auf einen tollen Gewinn.

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Ich bin erst mit Anfang 20 zum Kaffee gekommen. Schuld war meine große Schwester, die den Milchkaffee von Bremerhaven zu mir nach Kiel brachte. Seit dem liebe ich den Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen. Dieser begegnet mir auch immer wieder an der A1 auf dem Weg zu meiner Schwester. Und genau dort spielt auch zum Teil das Buch. In der wunderschönen Stadt Bremen, über der immer wieder der charakteristische Kaffeeduft liegt.

Bevor ich dich jetzt in die Welt von Isabell entführe, möchte ich dir noch schnell den Link zum Thema: Freundschaft von gestern nennen. Patricia von http://nichtohnebuch.blogspot.de/   und ihre Nichtohnebuch- Mädels gaben Einblick in ihre Tagebücher.

Ein Neuanfang für Isabell

Für einen Neuanfang benötigt man Willenskraft, Energie und ein Ziel. Außerdem erfordert ein Neuanfang meist einen Auslöser, um den Start ins Unbekannte in Angriff zu nehmen.

Für mich heißt Neuanfang Veränderung. Es kann ein neuer Job, ein neuer Partner oder eine neue Stadt sein. Wenn ich so auf mein 35 jähriges Leben zurück blicke gab es ein paar Neuanfänge. Ich habe in 6 verschiedenen Orten gelebt und gearbeitet. Jeder Umzug führte zu einem Neuanfang. Vor allem das soziale Umfeld musste ich immer wieder neu aufbauen. Aber auch jeder neue Arbeitsplatz bringt Veränderungen mit sich. Seit vier Jahre bin ich jetzt wieder glücklich als PTA in der Apotheke. Somit ist mein letzter Neuanfang jetzt gute vier Jahre her. Ende 2012 habe ich meine Beamtenstelle gekündigt ohne zu wissen woher mein Geld ab Januar 2013 kommt. Aber ich war dem Druck in der Schule einfach nicht gewachsen und musste daraus. Mit Geduld und sehr viel Eigeninitiative fand ich meinen jetzigen Arbeitsplatz. Für mich war dieser Schritt das beste, was mir neben meinem Mann passieren konnte. Außenstehende fanden es sehr mutig, einen festen Vertrag, mit lebenslangem Einkommen einfach zu kündigen. Doch ich finde es gibt wichtigeres als Geld. Meine Gesundheit und meine Lebensfreude stehen an erster Stelle. Und nur durch diesen Schritt bin ich auch wieder zum Lesen gekommen. Was mich zurück zum Buch „Im Land des ewigen Frühlings“ führt.

Für Isabell (Isa) heißt der Neuanfang auch Veränderung. Sie ist 37 Jahre jung, frisch geschieden von Sascha und quartiert sich bei ihrer Großmutter Lina in Bremen ein. Dort sucht sie Geborgenheit und Abstand von ihrem Leben. Die Scheidung ist für Isa der Auslöser für den Neuanfang. Bisher hat Isa keine eigenen Entscheidungen getroffen. In der Jugend hat ihre Freundin Nicole entschieden was die zwei machen. Danach hat sich Isa von Sascha leiten lassen. Somit ist ein großer Schritt im neuen Leben endlich eigene Entscheidungen zutreffen und das Mitläuferdasein abzulegen. Für den Start ins neue Leben hat sie zwei Aufgaben. Zum Einen durchforstet sie gemeinsam mit Lina die Tagebücher ihrer Ururgroßmutter (Elise). Dabei stößt sie auf eine spannende Geschichte ihrer Vorfahrin. Zum Anderen führen sie die Tagebücher zu Fabian, der ein Vorfahr von Margarethe ist. Diese war eine gute Freundin von Elise. Gemeinsam mit Fabian forscht  sie in der Vergangenheit und hilft ihm im Gegenzug bei der Buchhaltung seines Unternehmens. Für mich liest sich Isabell Weg in ein neues Leben sehr gut. Wohin ihr Weg geht und ob Fabian einen ähnlichen Weg einschlagen wird, verrate ich natürlich nicht.

Ein bisschen mehr zum Buch verrate ich Montag bei „Books on Monday“ in meiner Rezension.

Was bedeutet Neuanfang für dich? Hast du schon einen Neuanfang gewagt und magst mir davon berichten?

Gewinnspiel zur Blogparade

Zu gewinnen gibt es folgendes:
– 3 Blank Books „Im Land des ewigen Frühlings“
– 2 signierte Exemplare von „Im Land des ewigen Frühlings“
– 1 personalisierbare Nebenrolle im nächsten Buch – Name, Haarfarbe, Augenfarbe und Haustier werden im Buch auftauchen

Frage: Wer hat das geschrieben: “Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …”?

Teilnahmebedingungen: 
http://www.christianelind.de/?page_id=1152

Morgen geht es weiter bei Nadine von https://nanniswelt.blogspot.de/

Singapur – Fernweh zum Glück von Kerstin Böhm

Fernweh zum Glück Banner

Willkommen auf Kerstins Kartenwerkstatt, gestern ist die Reisegruppe in Saigon-Vietnam angekommen. Heute darf ich dich mit auf die Reise nach Singapur nehmen. Genauer gesagt auf Lenas Reise nach Singapur mit „World Travel“. Bevor es morgen dann schon nach  Ayers Rock / Byron Bay – Australien weitergeht.

Wenn du Lenas Weg von Thailand bis nach Singapur noch nicht verfolgt hast findest du unten die 5 Stationen, bevor es sie nach Singapur verschlug. Ich bin von der Reise ganz begeistert und möchte am liebsten direkt meinen Koffer packen. Der passende Kofferanhänger war in meinem „Singapur Paket“ von Kerstin Böhm dabei.

Paket

Bei den Vorbereitungen zu meinem Beitrag habe ich meinen kleinen Bruder gefragt, ob er eigentlich über Singapur nach Australien geflogen ist. Das konnte er bejahen, aber er meinte, dass er vielleicht zwei Stunden am Boden war, bevor er weiter geflogen ist. Also gab es von ihm keinen Erlebnisbericht.

Singapur ist die Hauptstadt der Republik Singapur. Es ist ein Insel- und Stadtstaat in Südostasien. Die Republik gehört dem Commonwealth of Nations an.

Geografisch liegt der Staat zwischen Malaysia und Indonesien. Und ist für viele Touristen ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien. In der Regel halten sich die Touristen nur wenige Tage in dem kleinen Land auf. So auch Lena und ihre Reisegruppe.

Das bekannteste Bauwerk von Singapur ist wohl das „Marina Bay Sands Hotel“. Laut den Erzählungen der Reisegruppe hat man von dort einen fantastischen Blick über die Stadt. Auf den Fotos kannst du einen Eindruck bei Tag und Nacht gewinnen. Ich finde das Bauwerk sehr imposant. Also wenn ich mal nach Singapur komme, dann muss ich dahin. Der Aufenthalt auf dem Bauwerk, um die Aussicht zu genießen scheint erschwinglich zu sein.

Im Kontrast zu dem modernen Gebäudekomplex steht Singapurs Chinatown. Es gehört zu einem der ältesten Stadtteile der Innenstadt. 1828 wurde der Distrikt für Chinesische Siedler auf Empfehlung von Stamford Raffles angelegt. Mir gefällt daran vor allem die farbenfrohen Fassaden. Warum ich mir für meine Singapur Vorstellung genau diese zwei Orte ausgewählt habe, erfährst du beim Lesen des Buches. Ich sag nur so viel, ich musste bei den Erlebnissen von Lena in Singapur ganz schön schmunzeln. Vor allem die Fische in Chinatown und was sie mit Pediküre zu tun haben fand ich sehr spannend.

Singapur 2

(Die Fotos wurden mir von der Autorin Kerstin Böhm zur Verfügung gestellt.)

Von Singapur geht die Reise weiter nach Australien, die erste Station ist bei Hannah & Sharon vom  Bücherschrank

Möchtest du jetzt noch etwas mehr über „Fernweh zum Glück“ von Kerstin Böhm erfahren, dann findest du HIER meine Rezension dazu. Wenn du direkt mit auf Weltreise gehen möchtest, kannst du dir HIER das Buch direkt kaufen.

Oder auf dein Glück vertrauen und an unserem großen Gewinnspiel teilnehmen.

Passend zur Reise-um-die-Welt-Tour verlosen wir zusammen mit der Autorin Kerstin Böhm ein mega Weltreise-Paket mit tollen Dingen rund um Thailand, Australien & Co. Dazu packt die Autorin noch eine Menge Goodies, ein signiertes Taschenbuch “Fernweh zum Glück” und ein Fotoalbum von den Schauplätzen des Buches.

Gewinn Böhm

Hauptsächlich findet das Gewinnspiel auf meiner Blogseite auf Facebook statt. Aber, da wir niemanden ausschließen wollen, darfst du mir gerne auch unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen. Beantworte folgende Frage:

Warum würdest Du gerne nach Singapur reisen?

Der Gewinner/ die Gewinner (pro 100 Kommentare legt die Autorin ein Weltreise-Paket oben drauf) wird/ werden am 8. August 2016 bekanntgegeben.

Facebook hat nichts mit dem Gewinnspiel zu tun! 

Ach, bevor ich es vergesse, die Gewürzmischung Singapur aus meinem Fernweh- Paket hat übrigens sehr lecker geschmeckt. Auf dem Foto sieht es nach ganz einfachem Reis mit Gurken und Putenschnitzel aus, den Geschmack kann man ja leider nicht digital erfassen.

2016-07-27 18.09.47

Hier hast du den weiteren Reiseziele von Lena, Roman und Co:

23.07.16        Thailand – Bangkonk                                  ~     Hedwigs Bücherstube

24.07.16        Thailand – Kho Phi Phi / Ko Chang         ~     Thoras Bücherecke (nicht mehr online)

25.07.16        Kambodscha – Angkor                                ~     Nicht ohne Buch

26.07.16        Kambodscha – Phnom Penh                       ~     Manjas Buchregal (Beitrag nicht mehr online)

27.07.16        Vietnam – Saigon                                          ~     Phinchens Fantasy Room

28.07.16        Singapur                                                         ~     Du bist hier

29.07.16        Australien – Ayers Rock / Byron Bay       ~    Bücherschrank

30.07.16       Australien – Noosa                                         ~    Blog-a-holic

31.07.16       Australien – Beerwah / Noosa                     ~    Life of Anna (nicht mehr online)

01.08.16      Neuseeland – Milford Sounds                       ~    Buchstaebliches

02.08.16     Neuseeland – F.-J. Gletscher /Wellington  ~    Umblättern

03.08.16     Neuseeland – Rotura /Aukland                    ~    Lesebuch (Beitrag nicht mehr online)

04.08.16     Peru – Lima /Cusco                                         ~    Bücherfunke (nicht mehr online)

05.08.16     Peru – Inka Trail / Ollantaytambo             ~     The Fantastic World of Mine

06.05.16     Bolivien – Isla del Sol/La Paz/Death Road~    Universum of Books (nicht mehr online)

07.08.16     Bolivien – Salzwüste bis Ende                       ~     Bücherfarben (nicht mehr online)

Books on Monday – Kerstin Böhm

Am Samstag startete in Hedwigs Bücherstube die „Reise um die Welt- Tour“ zum neuen Roman von Kerstin Böhm „Fernweh zum Glück“.

Heute habe ich schon mal meine Rezension zu dem Roman für dich. Am Donnerstag mach die „Welt- Tour“ bei mir Station. Ich zeige euch ein paar Eindrücke von Singapur.

Übersicht Fernweh zum Glück

Taschenbuch
302 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-13: 978-1534915817
Preis: 9,99 €

Inhalt (Klappentext)

Rucksack aufgeschnallt und ab ins Leben!
Bislang hat die 26-jährige Lena nur von fernen Ländern geträumt, doch weiter als nach Südtirol ist sie nie gekommen. Als sich ihr Mann von ihr trennt, bucht sie spontan eine Weltreise. Bloß weg! Bei ihrem ersten Stopp in Thailand begegnet sie Roman, der sie prompt an ihren Ex erinnert. Und dann nimmt er auch noch dieselbe Route … Was sie jedoch nicht weiß: Auch der so lässig wirkende Roman versucht, sein altes Leben hinter sich zu lassen.

Autorin (Quelle: kerstin-boehm.com)

Kerstin Böhm ist 35 Jahre alt und lebt in ihrer Wahlheimat Hamburg. Ursprünglich kommt sie aus dem Schwabenland, hat aber über die Jahre den breiten Singsangs des Nordens angenommen (sofern man ihrer Familie Glauben schenkt). In ihrem ‚wirklichen Leben‘ ist sie IT Managerin in einem Handelskonzern und beschäftigt sich mit Infrastruktur-Projekten, IT-Prozessen oder dem Betrieb von Applikationen – alles in allem sehr viel Technik und eine ziemliche Männerdomäne. Vielleicht hat sie gerade deswegen ein Hobby gewählt, in dem sie sich in Sachen Romantik so richtig austoben kann.

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr passend gewählt. Es zeigt im Hintergrund die Weltkarte. Ein Flugzeug fliegt einen Looping und zeichnet damit ein Herz. Der Wegweise zeigt zum Einen nach Hause (home) zum Anderen aber zur Liebe (3 Herzen). Der aktuelle Standort ist aber die Welt. Zusätzlich ziert noch ein Foto das Cover von einem Händchen haltenden Paar, dass dem Sonnenuntergang am Meer entgegen geht. Mich hat dieses Cover sofort angesprochen.

Die Reise von Lena ist ein Traum. Ich meine damit, dass würde ich auch gerne machen, aber ganz ehrlich liebe ich inzwischen den Luxus eines Hotelbetts für mich alleine. Also würde meine Reise ganz anders aussehen. Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen.

Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben. In Gedanken begibt man sich mit Lena und den anderen Teilnehmern in das jeweilige Land. Die verschiedenen Orte werden genau so detailliert beschrieben wie es nötig ist, um einem selber die Lust zum Reisen zu machen.

Vielleicht werde ich den ein oder anderen Ort mit einer Kreuzfahrt mal erreichen können.

Ich gebe eine ganz klare Empfehlung für jeden Leser, der sich gerne mal in Ferne Länder träumen möchte. Der vielleicht auch mit dem Gedanken spielt auf Weltreise zu gehen. Ich finde ein paar kleine Tipps kann man aus dem Buch rauslesen. Und natürlich ist es ein Buch für Fans von Liebesromanen, denn was sucht oder findet man wenn man alleine auf Reisen geht?

Vielen Dank an meine Namensschwester Kerstin Böhm für das Rezensionsexemplar mit der ganz persönlichen Widmung. Ich habe mich sehr darüber gefreut und bin schon ganz gespannt auf ein nächstes Buch von ihr.