Willkommen auf der Welt

Karte zur Geburt von Marie

Dieses Kartenformat zur Geburt ist bei mir aktuell gefragt. Daher habe ich hier noch eine Variante für dich ganz in Rosa. An der Wand sind die Eckdaten der kleinen Marie angebracht. Auf der Schnur habe ich hier mit Buchstabenperlen den Vornamen des Babys angebracht. So ist die Karte ganz individuell und eine kleine Erinnerung.

Die Karte lässt sich ganz einfach zusammenfalten, kann also auch per Post verschickt werden oder kommt zusammengefaltet in die Erinnerungsbox. Ich habe von meiner Mutter gerade meine Erinnerungsbox bekommen. Da sind unter anderem ganz viele gemalte Bilder von mir drin und Spiele, die mein Bruder und ich uns als Kinder ausgedacht haben.

Double Z Fold Card zur Geburt eines Mädchens in Rosa. Willkommen auf der Welt kleine Prinzessin.

Wellenwinter von Lotte Römer

Wellenwinter

von Lotte Römer

Meine Meinung

Das Cover zeigt drei alte Badewagen auf einem winterlichen Strandabschnitt. Im Vordergrund ragt das trockene Strandgras durch die Schneedecke auf der Düne. Von rechts uns links ragen weihnachtlich behangene Zweige ins Bild und runden das Winter-Weihnachts-Cover ab.

Mit Wellenwinter habe ich erneut eine Reise nach Norderney übernommen. Bei der Beschreibung der Umgebung verspürt man ganz viel Liebe zur ostfriesischen Insel. Wobei die Geschichte nicht auf der idyllischen Nordseeinsel startet. Zu erst lerne ich die Protagonistin Marie Ablinger in ihrer Heimat im Chimgau kennen. Die gelernte Glasbläserin fühlt sich in den Bergen wohl und kann nicht nachvollziehen, warum es ihre Mutter auf die Nordseeinsel gezogen hat. Letztere hat auf der Insel ihre neue Heimat gefunden und wünscht sich nichts mehr als einen Besuch ihrer Tochter, doch der scheint in weiter Ferne zu liegen.

Beim Lesen konnte ich den Schnee förmlich spüren und habe mich an das weiße Frühjahr erinnert. Da hatten wir hier oben in Norddeutschland tatsächlich mal ein paar Tage Schnee. Mit diesem Bild im Kopf habe ich die Geschichte verfolgt und habe mich so in Winterstimmung bringen lassen. Ich habe mich voll und ganz in das Buch vertieft und wurde bei den tiefen Gefühlen der Protagonisten zu Tränen gerührt. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich kurzfristig schluchzen ließ. Aber die Zeilen haben immer wieder Emotionen in mir hervorgerufen. Ich mag Bücher, bei denen ich einfach mitfühlen muss. Mein Mann fragt dann gerne: Was ist jetzt schon wieder los? Weil er absolut nicht nachvollziehen kann, wie das geschriebene Wort zum Lachen oder Weinen anregt.

Ein wenig schmunzeln musste ich, als die Protagonistin im Buch über ein Buch sprach. Denn sie sprach mir da einfach aus der Seele.

Sie konnte ihren Alltag vergessen und sich treiben lassen, wofür sie der Autorin wirklich dankbar war. Sie schaffte es, Marie wirklich mitzunehmen.

Diesem Zitat habe ich nicht wirklich etwas hinzuzufügen. Lotte Römer hat es auch mit Wellenwinter wieder geschafft, mich aus dem Alltag abzuholen und mich in eine andere Welt zu katapultieren. Ich musste das Buch einfach suchten, wie man das so unter uns Leseratten umgangssprachlich sagt. Hast du Lust, auf ein paar Stunden Schnee und Wind auf Norderney? Dann nehme dir den neuen Liebesroman von Lotte Römer und mach es dir am besten vom Kamin gemütlich. Das knisternde Feuer unterstützt die winterliche Atmosphäre und du kannst dich in eine andere Welt beamen und einfach den Alltag vergessen. Das Buch bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fans von schönen Liebesromanen mit Urlaubsfeeling an der Nordsee.

Inhaltsangabe

Wärmend wie ein Becher Weihnachtspunsch in der kalten Jahreszeit

Sanftes Wellenrauschen, glitzernde Schneeflocken und funkelnde Lichter. Auf Norderney hofft Marie nach einer Trennung Abstand von ihrem Leben daheim zu gewinnen. Als sie von einer kleinen Glasmanufaktur erfährt, erkennt die gelernte Glasbläserin, wie sehr der Beruf, den sie vor Jahren aufgeben musste, ihre Leidenschaft geblieben ist. Dass in der Manufaktur dringend Hilfe gebraucht wird, ist für Marie das größte Glück. Ganz in ihrem Element, kreiert sie filigrane Kunstwerke. Und auch in ihr Liebesleben kommt frischer Wind, als sie den attraktiven Arne kennenlernt. Doch die Begegnungen mit ihm verlaufen stürmisch. Kann sich Marie dennoch all ihre Träume auf der idyllischen Nordseeinsel erfüllen?

Bibliografie

Pinterestgrafik zur Buch Rezension: Wellenwinter von Lotte Römer erschienen bei HarperCollins. Mit Sketchnotes zum Liebesroman

Autor: Lotte Römer
Genre: Frauenroman
Verlag: HarperCollins
ISBN: 9783749902040
Erscheinungsdatum: 21. September 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 337
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von HarperCollins über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © HarperCollins

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Die Schneeblütenprinzessin von Mona Jones

Die Schneeblütenprinzessin von Cold Creek Valley

von Mona Jones

Meine Meinung

Das Cover macht richtig Lust auf einen Schneespaziergang. Im Vordergrund sitzt ein Hund, der scheinbar den Betrachter des Buches anschaut. Ein Stück von ihm entfernt steht ein Paar Arm in Arm vor einer traumhaften Bergkulisse. Ein Holzhaus ist mit hell erleuchteten Fenstern zu sehen und aus dessen Schornstein scheint ein heller Strahl gen Himmel zu gehen. Das weihnachtliche Winterbild wird abgerundet durch ein paar Tannenbäume und Schneebedeckte Berggipfel.

Mit der Schneeblütenprinzessin bin ich in die Rocky Mountains gereist. Ein Ziel, das ich mit verschiedenen Autoren immer wieder gerne ansteuere. Dieses Mal hat mich Mona Jones ins Cold Creek Valley entführt. Der Roman startet aber nicht in den winterlichen Rocky Mountains, sondern im eher tristen Hamburg. Hier leben die Protagonisten Chiara und Gabriel. Beide fungieren als Ich- Erzähler der Geschichte. Sie lernen sich zufällig durch den Flug von Deutschland in die Rocky Mountains kennen. Doch stehen sie sich selbst zu sehr im Weg, um ein richtiges kennenlernen zu ermöglichen.

Zu Beginn kommt die Geschichte etwas langweilig daher und ich war versucht das Buch zur Seite zu legen. Doch ungefähr ab Seite 50 nahm mich der Inhalt komplett gefangen. Zu dem Zeitpunkt war ich wieder mal in den Rocky Mountains angekommen und fühlte mich in der winterlichen Schneelandschaft dort sofort wohl. Ich habe mich von der Winter- Weihnachtsstimmung anstecken lassen und auf meinen Ofen zu Hause fleißig Holz nachgelegt, damit das ja auch kuschelig warm wurde. Ich finde die Geschichte stimmt sehr schön auf die kalte Jahreszeit ein. Nach dem anfänglichen eher lahmen Einstieg entwickelte sich die Geschichte zu einem spannenden Buch. Ich habe Seite für Seite verschlungen und wollte unbedingt wissen, ob und wenn ja wen sich die Protagonistin von den attraktiven Männern in den Rocky Mountains angelt.

Das Buch eignet sich für einen kalten Tag vorm Kamin. Einfach Glühwein oder Tee zubereiten und sich in eine Decke kuscheln. Dann hat man genau das richtige Ambiente, um die Geschichte zu genießen. Wenn du Lust hast auf eine winterliche Reise in die Rocky Mountains mit Herzschmerz und Co, dann machst du mit dem Roman von Mona Jones nicht verkehrt. Auch wenn nach der Lektüre die Sehnsucht nach Schnee enorm zunimmt.

Inhaltsangabe

Home is where my heart is

Kurz vor Weihnachten kommen Chiara, 27, Verlobter und Job abhanden. Sie beschließt, über die Feiertage zu ihrem Bruder zu fliegen, der in den Rocky Mountains lebt. Im Flugzeug blickt sie einem unwiderstehlichen Mann in die Augen. Aber halt, sie will sich nach dem Kummer mit ihrem Ex nicht wieder verlieben. Doch dann nimmt sie versehentlich einen falschen Koffer mit – den des unfassbar attraktiven Mannes. Gabriel hat seine Wurzeln in Denver, lebt aber als Arzt in Hamburg und ist in einer komplizierten Beziehung verfangen. Zwischen ihm und Chiara knistert es heftig. Einen Schneesturm später verbringen sie die Nacht zusammen. Aber es muss noch so manche Schippe Schnee zur Seite geschaufelt werden, bevor sie am Ende zueinanderfinden …

Bibliografie

Auf dem Foto sieht man das Ebook: Die Schneeblütenprinzessin von Cold Creek Valley von Mona Jones. Ganz viele Buntstifte in allen möglichen Farben und eine Seite aus dem Lesetagebuch mit Skletchnotes zum Roman.

Autor: Mona Jones
Genre: Liebesroman
Verlag: dtv
ISBN: 9783423219754
Erscheinungsdatum: 17. September 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 320
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von dtv über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © dtv

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Sterne und Pizza

Grußkarte zur Silbernen Hochzeit

Bevor ich eine Auftragsarbeit annehme, stelle ich immer ein paar Fragen. Als erstes zu wann wird die Karte gebraucht. Damit kann ich sofort entscheiden, habe ich Zeit oder bekomme ich es in meinem Terminplan nicht mehr unter. Die zweite Frage ist dann immer für wen oder was ist die Karte bzw. zu welchem Anlass. Wobei der Anlass meist schon bei der Anfrage genannt wird. Die dritte und meist letzte Frage lautet: Was muss ich über den Empfänger bzw. die Empfänger der Karte wissen?

Ich liebe die Antworten, die ich auf meine letzte Frage bekomme. Denn damit fängt mein Kopf an zu arbeiten und überlegt was sich von dem Gehörten umsetzen lässt. Hast du eine Idee, wie die Geschichte zu dieser Karte lautete?

Den Auftrag für diese ganz spezielle Karte zum 25. Hochzeitstag bekam ich von einer Arbeitskollegin. Kerstin, kannst du mir bitte ganz spontan eine Karte basteln. Ich bräuchte die schon zu nächster Woche. Mit diesen Worten kam meine Kollegin in mein „Büro“. Da ich dir die heutige Karte präsentiere kannst du dir meine Antwort denken. Und dann kam die Geschichte: Jedes Jahr am Martinstag kommt das Silberpaar mit Pizza zu besuch. Meine Kollegin ging auch noch weiter ins Detail. Es hörte sich für mich einfach schön an.

Zu erst habe ich an eine Karte im Pizzakarton gedacht. Doch die Kartons sollten schon im Geschenk aufgegriffen werden. Also beschloss ich eine Runde Karte zu basteln. Und dann nahm das ganze seinen Lauf. Für den Nachthimmel mit Sternen im Hintergrund habe ich auf Flüsterweiß erst mal Sterne in Silber und Klar embosst. Danach habe ich den nachtblauen Himmel mit Schwämmchen aufgetragen. Das Marineblau habe ich dabei schön kreisend aufgetragen, um ganz neben bei einen gewissen Milchstrassen Effekt zu erzeugen. Der Teil mit der Pizza gestaltete sich dann etwas schwieriger. Die Grundform war schnell gefunden, doch wie sollte ich den Belag andeuten. Hier habe ich rote Kreise gewählt, die für Salami oder Tomaten stehen könnten. Ein bisschen Grün musste einfach sein, das sind übrigens die Strahlen der Gänseblümchen Stanze. Zu guter letzt kam noch ein Rund auf die Pizza und dann hieß es zuschneiden. Dafür wurde meine Tortenstück Stanze zweckentfremdet.

Für den Text habe ich lange nach dem passenden Stern gesucht. Entweder waren die Sterne viel zu groß, dass sie dann gar nicht zur Karte passten oder eben gerade zu klein, so dass der Spruch nicht drauf passte. Auch hier passt der Text nur eben so auf den Stern. Bei den Ziffern habe ich dann den Sternenhimmel wieder aufgegriffen, um die zwei Elemente der Karte zusammen zuführen.

Wenn du mal eine ganz individuelle Grußkarte brauchst, dann melde dich am besten per Email bei mir.

Runde Grußkarte zur Silbernen Hochzeit. Die Grundkarte ist bräunlich. Darauf bläuliches Papier mit Sternen. Zu zwei dritteln ist die Kreisförmige Karte als Pizza gestaltet auf der rote Schiben und grüne Stile angedeutet sind. Auf einem Stern steht der Gruß: Alles Liebe zum Hochzeitstag. Über der Pizza sind die Ziffern 25 angebracht.

Feuertaufe von Heidi Troi

Feuertaufe – Lorenz Lovis ermittelt

von Heidi Troi

Meine Meinung

Das Buch muss man einfach in die Hand nehmen. Auf dem Cover sieht man im Hintergrund in schwarz weiß das Schloss Pallaus in Brixen. Davor ragen Weinreben ins Bild und verleihen dem Cover ein wenig Farbe. Der Titel steht in schwarzen Großbuchstaben auf weißem Grund. Passend zum Farbschnitt des Buches sind der Name der Autorin und der Ermittler in orange auf dem Cover aufgedruckt. Der leuchtende Farbschnitt ist mir sofort ins Auge gestochen und macht das Buch für mich so einzigartig.

In den Vorbereitungen zur #OBM2021 fand das Buch den Weg zu mir. Die Autorin Heidi Troi war mir bis dahin unbekannt und vom Buch Verlag Servus hatte ich zuvor nichts gelesen. Ich finde es total schön, dass ich immer wieder neue Autoren und Verlage kennenlernen darf und sich so mein Lesehorizont kontinuierlich erweitert.

Der Protagonist Lorenz Lovis ist ganz speziell. Er ist kein klassischer Kommissar im Polizeidienst und im Prinzip auch kein Ermittler im herkömmlichen Sinne. Zu Beginn der Geschichte kündigt Lovis ganz spontan seinen sicheren Arbeitsplatz bei der Staatspolizei, um als Bauer den Erbhof seines Onkels zu übernehmen. Sehr schnell wird diese Kurzschlusshandlung zu einem Problem, doch Lorenz Lovis wäre nicht Lorenz Lovis, wenn sein Umfeld nicht eine passende Idee für ihn in petto hätte. Und so nimmt die Geschichte, um den Privatdetektiv seinen Lauf.

Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in die ganz spezielle Art von Lovis verliebt. Und ich durfte mit seiner Hilfe ein wenig Südtirol und die Heimat der Autorin Heidi Troi kennenlernen. Die Geschichte spiel in Brixen, eine Region, die ich bisher weder real noch in Büchern bereist habe. Südtirol liegt ja bekanntlich in Italien allerdings sprechen etwa 60% der Einwohner deutsch. Wobei ich beim Lesen festgestellt habe, dass es viele ganz eigene Wörter gibt, die ich mir zum Teil im Zusammenhang erklären konnte oder die für die deutschen Leser auch kurz erklärt wurden. Bei Watten musste ich etwas schmunzeln, das Kartenspiel sagte mir vom Namen her gar nichts, allerdings musste ich nach einer kurzen Internetrecherche feststellen, dass ich sogar im Besitz eines solchen Kartenspiels bin und es auch schon gespielt habe. Das ist allerdings sehr lange her.

Nun aber wieder zurück zum Buch. Feuertaufe ist der Debütroman von Heidi Troi und der Auftakt einer unterhaltsamen Krimireihe um den Ermittler Lorenz Lovis. Mit viel Liebe zum Detail werden die einzelnen Szenen beschrieben. So kann ich mir als Leser ein sehr gutes Bild vom Umfeld des Ermittlers und seiner Umgebung machen. So kann ich mir den Heustadel mit Alma oben drauf sehr gut vorstellen. Was es mit der Henne Alma und dem Heustadel auf sich hat verrate ich dir nicht, nur soviel Lovis findet sich regelmäßig genau an diesem Ort ein. Und so kommt es zu einer ganz eigenen Situationskomik im Regionalkrimi.

Für mich war es ein spannender Kriminalroman mit genau dem richtigen Maß an Lokalkolorit. Lorenz Lovis ermittelt auf seine ganz eigene Art und stolpert so zu seinen Erkenntnissen. Die Spannung hält bis zum Schluss und so flogen die Seiten regelrecht an mir vorbei. Es gibt genügend Momente, bei denen ich einfach lachen musste. Der Protagonist sorgt für eine ganz eigene Situationskomik, so dass trotz ernsthafter Ermittlung genügend Zeit zum Lachen ist.

Hast du Lust auf eine Reise nach Südtirol? Liebst du urige Ermittler in einem Kriminalroman? Dann ist „Feuertaufe“ von Heidi Troi genau das richtige für dich. Ich hatte ein paar unterhaltsame Lesestunden mit ganz viel Kopfkino.

Inhaltsangabe

Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen, startet als Bauer und Privatermittler durch. Allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut.
Lovis hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll er den Erbhof seines Großonkels verkaufen oder als Bauer ein neues Leben beginnen? Die Zeichen stehen nicht allzu gut: Der Hof ist verschuldet, und Lovis hat weder Geld noch Ahnung von der Landwirtschaft. Wie gut, dass er sich erstmal mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten im Dorf über Wasser halten kann. Er soll herausfinden, wer dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna geworfen hat. Ein dummer Jungenstreich? Oder ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Steckt am Ende der zwielichtige Baron selbst dahinter?
Lovis nimmt die Fährte auf und spürt, wie es im beschaulichen Brixner Talkessel rumort. Besonders, als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird …

»Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?« Lorenz Lovis

Bibliografie

Pinterest Grafik zur Buch Rezension: Feuertaufe von Heide Troi mit Sketchnotes zum Kriminalroman

Autor: Heidi Troi
Reihe: Brixenkrimi Band 1
Genre: Kriminalroman
Verlag: Servus
ISBN: 978-3710402142
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 368
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Heidi Troi über Servus zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Servus

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Im Gespräch mit Heidi Troi


Autoreninterview

mit Heidi Troi

Portrait der Autorin: Heidi Troi

Liebe Heidi, würdest du dich meinen Lesern bitte kurz vorstellen?

Aber klar. Ich lebe in Südtirol und hatte mein Debüt als Autorin beinahe gleichzeitig mit einem Krimi und einem Kinderbuch. Das war 2020. Also bin ich, wenn man so will, eine sehr junge Autorin. In Lebensjahren schaut das dann etwas anders aus ;-) Da hab ich bald eine 5 vorn im Alter ;-)

Als Kind wollte ich unbedingt zu See fahren und Kapitän werden. Was war dein Berufswunsch als Kind?

Klingt nach Klischee, aber ich wollte tatsächlich als Kind schon Kinderbuchautorin werden. Der Wunsch erschien mir aber immer schon eher unrealistisch, darum schwenkte ich um auf Tierärztin. Geworden bin ich dann Lehrerin und – was noch überraschender ist – Theaterpädagogin. Überraschend deshalb, weil ich eigentlich immer ein schüchternes Mäuschen war.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe immer schon geschrieben. Mit zehn habe ich meiner Mutter ein Büchlein geschenkt, das voll mit Geschichten und Gedichten ist. Am inspirierendsten an der Arbeit war der Duftkugelschreiber, mit dem ich die Seiten füllte. Er roch nach Erdbeere … Auch später habe ich immer wieder geschrieben. Immer mit dem großen Ziel vor Augen, DEN Roman zu schreiben, der alle Bestsellerlisten rockt, Preise einheimst usw. … nach zehn Seiten war dann meistens Schluss und ich habe aufgegeben. Dass ich das Schreiben des ersten Bandes meines Brixenkrimis durchgezogen habe, habe ich Lea Korte zu verdanken, bei der ich einen Autorenkurs absolviert habe. Im Rahmen des Kurses haben wir ein Schreibprojekt entwickelt und Lea, die alle Stationen eines Schreibprozesses kennt, hat mir über so manches Hindernis geholfen. Im Grunde geht es beim Schreiben ums Durchhalten …

Mein Blog heißt „Kerstins Kartenwerkstatt“ und zeigt meine kreative Seite und meine Lesesucht. Mit kleinen Sketchnotes versuche ich meine Leseeindrücke festzuhalten. Hast du auch eine kreative Ader?

Na ja, das Schreiben ist ja schon einmal ein kreativer Prozess. Aber ich bin ja auch Theaterpädagogin und als solche entwickle ich mit meinen Theatergruppen gern ihre Stücke und dann stehe ich auch hin und wieder selbst auf der Bühne. Abgesehen davon liebe ich die Musik, spiele auch mehrere Instrumente und singe im Chor. Malen tu ich auch sehr gern, habe als Lehrerin auch eine Ausbildung zur Werkstatt- und Atelierpädagogin gemacht, aber am liebsten male ich drauflos, versinke in den Farben und nutze das Malen, um loszulassen. Die „Kunstwerke“ sind mir dann egal und sie verschwinden meist irgendwo unter anderem Kram.

Ich liebe Bücher, je nach Stimmung lese ich Thriller, Krimis, Liebesromane oder Kinderbücher. Was liest du gerne?

Mir geht es wie dir. Ich lese auch querbeet. Allzu spannend mag ich es allerdings nicht. Lieber hab ich ein bisschen Humor drin, eine nette Liebesgeschichte, etwas zum Miträtseln. Seit ich die Bücher einer befreundeten Autorin gelesen habe, bin ich durchaus auch für Dark Romance zu begeistern – was ich auch vorher nie vermutet habe. Kinderbücher – vor allem Bilderbücher – liebe ich. 

Hast du einen bestimmten Platz zum Schreiben? Magst du mir ein Bild davon zeigen?

Aufnahme vom Schreibtisch der Autorin Heidi Troi

Ich schreibe beinahe ausschließlich an meinem Schreibtisch. Wie der ausschaut, siehst du auf dem Bild, das ich heute Abend nachschicke ;-) Ein einziges Chaos …

Ich bin jemand, der Texte erst mal mit Stift und Papier schreibt, bevor sie getippt werden. Wie fängst du mit einem neuen Roman an?

Ich tippe am Computer und lasse mich vom ersten Satz in die Geschichte ziehen. Das ist die Phase, in der ich meinen Protagonisten kennenlerne. Danach kommt aber meistens eine Phase mit Stift und Papier. Da werden Mindmaps gezeichnet, ich skizziere Schauplätze. Oft kommen auch Schere und Klebstoff zum Einsatz, wenn ich versuche Character Cards zu basteln – eine tolle Methode von Ingrid Werner, um seine Protagonisten kennenzulernen. Also alles ein bisschen …

Ich habe mich mal an einem Thriller versucht (so circa 50 Seiten) und dabei immer Joy Fielding im Kopf gehabt. Hast du schriftstellerische Vorbilder?

Hab ich tatsächlich. Was die Krimis angeht, liebe ich die Bücher von Linda Barnes, die mit ihrer Charlotta Carlisle eine tolle Protagonistin geschaffen hat, die mit viel Humor ermittelt. Bei den Kinderbüchern sind es vielleicht Paul Maar, Kerstin Boie und die Autoren, mit denen ich aufgewachsen bin, z.B. Christine Nöstlinger.

Neben den Krimis schreibst du auch Kinderbücher. Was macht für dich das besondere am Schreiben eines Kinderbuches aus?

Ich finde, dass es ein schöner Weg ist, um Kindern zu zeigen, dass sie mit ihren Gedanken, Sorgen und Gefühlen nicht allein sind. Und ich liebe es, wenn ich Kindern mit diesen Geschichten Lust am Lesen verschaffen kann … zumindest hoffe ich, dass nicht ich es bin, die sie ihnen nimmt.

Magst du für meine Leser mit 3 Sätzen auf dein Buch neugierig machen?

In meiner Brixen-Krimi-Reihe ghet es um einen etwas „eigenen“ Ermittler, der seinen sicheren Job bei der italienischen Staatspolizei aufgegeben hat, um Bauer zu werden und das, obwohl er von der Landwirtschaft genauso viel versteht, wie der Hahn vom Eierlegen. Als er hört, dass sein Hof verschuldet ist, muss ein Nebenerwerb her und er kommt auf die Idee, sich als Privatermittler zu versuchen. In seinem Kopf gibt es das Bild von sich selbst in Lederjacke und Sonnebrille, die Pistole im Anschlag … und das entspricht so gar nicht der Realität. In seine Fälle stolpert er eher, als dass er sie aktiv löst. Und wenn er sie am Ende doch löst, hat er das oft den vielen Helfern zu verdanken, die sich um ihn kümmern.

Woher kam deine Inspiration zu dieser Geschichte?

In dem Autorenkurs sollten wir eine Liebesszene in einem ungewöhnlichen Setting schreiben. Ich wählte als Setting einen Heustadel, als Protagonisten – fragt mich nicht warum – einen Privatdetektiv und als Störfaktor ein Huhn, das vom Dachfirst flatterte … und Lorenz Lovis hatte sich in mein Herz geschlichen.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht? Welches davon liegt dir besonders am Herzen?

Mittlerweile sind es tatsächlich schon sechs Bücher. Vier davon sind Kinderbücher, zwei Krimis und dazu kommt ein Kurzkrimi, der ein Spin-Off zu meiner Brixenkrimireihe ist und den ich selbst veröffentliche, auch wenn der Verlag ihn zum Beispiel durch das Lektorat begleitet hat. Am Herzen liegen mir eigentlich alle. Jedes für sich. Daher wähle ich von den Kinderbüchern die Reihe „Zeitreise mit den Nepomuks“, die ich im Eigenverlag veröffentliche und bei der ich einfach alles so machen möchte, wie ich mir das wünsche. Das ist schon ein tolles Gefühl. Und bei den Krimis – aus demselben Grund – die „Weihnachtspost. Lorenz Lovis ermittelt“. Auch wenn es „nur“ ein Kurzkrimi ist, freue ich mich doch sehr darüber. Ich bin Teil eines großen Projekts, der Aktion BLIND DATE MIT DEM TOD der Autorengruppe Die Mord(s)lustigen, und konnte für meine Leser ein kleines Weihnachtsspecial zur Überbrückung der Wartezeit bis zum Erscheinen des dritten Bandes auf den Weg bringen. Darüber freue ich mich!

Mein Lieblingsspruch ist: Das Leben ist schön. Damit kann ich mir und meinen Mitmenschen einen schlechten Tag versüßen. Hast du ein Lebensmotto oder -spruch?

Aufgegeben wird nur ein Brief … Das trifft es wohl am besten. Ich hab den Spruch von meiner lieben Autorenkollegin Drea Summer gelernt, aber er trifft mein Lebensmotto wohl am besten. Als Autorin muss ich mir das immer wieder sagen. Es klemmt in der Geschichte? Dann suche den Fehler, statt eine tolle Geschichte aufzugeben. Und das kann man natürlich auch auf alles andere übertragen.

Auf eine einsame Insel darfst du drei Bücher mitnehmen, welche wären es und warum?

Ich denke, es sind drei Bände der Waringham-Saga von Rebecca Gablè. Die kann ich immer wieder lesen.

Ich bin ja gar nicht neugierig, aber ich wüsste zu gerne an welchem Projekt du gerade arbeitest?

Gerade habe ich Band 3 der Zeitreise mit den Nepomuks im Rohentwurf abgeschlossen. Aber November ist NaNoWriMo und dafür habe ich natürlich ein Projekt angemeldet. Es ist Band 4 der Brixenkrimireihe.

Was möchtest du meinen Lesern noch zu dir verraten?

Ich bin ein offenes Buch ;-) Also fragt mich gern, was ihr wissen möchtet. Meistens werde ich es euch verraten. Also nur zu … Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

Bibliografie

Cover vom Kriminalroman: Feuertaufe von Heidi Troi

Autor: Heidi Troi
Reihe: Brixenkrimi Band 1
Genre: Kriminalroman
Verlag: Servus
ISBN: 978-3710402142
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 368

Inhaltsangabe

Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen, startet als Bauer und Privatermittler durch. Allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut.

Lovis hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll er den Erbhof seines Großonkels verkaufen oder als Bauer ein neues Leben beginnen? Die Zeichen stehen nicht allzu gut: Der Hof ist verschuldet, und Lovis hat weder Geld noch Ahnung von der Landwirtschaft. Wie gut, dass er sich erstmal mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten im Dorf über Wasser halten kann. Er soll herausfinden, wer dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna geworfen hat. Ein dummer Jungenstreich? Oder ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Steckt am Ende der zwielichtige Baron selbst dahinter?

Lovis nimmt die Fährte auf und spürt, wie es im beschaulichen Brixner Talkessel rumort. Besonders, als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird …

»Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?« Lorenz Lovis



Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Servus , Fotos: Schreibtisch © Heidi Troi

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.