Das Schiff der Träume von Sophie Martaler

Das Schiff der Träume

von Sophie Martaler

Sketchnotes zur Rezension vom Roman: Das Schiff der Träume von Sophie Martaler aus dem Goldmann Verlag

Meine Meinung

Auf dem Cover sieht man eine junge Frau in einem blauen Kleid mit passendem Hut an der Reling stehen. Weitere Personen flanieren an Deck, deren Kleidung auf vergangene Tage hindeuten. In Blickrichtung hinter dem Schiff kann man die Luitpoldbrücke von Passau und dessen Altstadt erkennen. Mich hat das Cover sofort angesprochen, da ich selbst gerne mit dem Schiff unterwegs bin.

Das Schiff der Träume von Sophie Martaler erschien im Goldmann Verlag. Wie man dem Cover und Titel entnehmen kann ist es eine Schiffsreise auf der Donau, die in Passau startet und am schwarzen Meer enden soll. Auf dem Weg bekomme ich als Leser einen guten Blick auf das Ober- und Unterdeck der Regina Danubia, einem Luxusdampfer auf der Donau.

Auf der Reise begleite ich das Zimmermädchen Alma Engel, die zum ersten Mal auf einem Schiff angeheuert hat und sich an Bord erst mal in die Gepflogenheiten einfinden muss. Mit an Bord ist auch Vincent, der inkognito als Zimmerkellner in Passau aufstieg. Als Sohn des Reeders soll er ein Auge auf die Geheimnisse der Regina Danubia haben. Nicht zu kurz kommen auch die Passagiere der ersten und zweiten Klasse. Die Aufdeckung der Geheimnisse steht im Mittelpunkt der Geschichte und lässt mich auf der Donau mit fahren.

Ich habe die Fahrt auf dem Flussdampfer sehr genossen. Bei den Grenzen zwischen Ober- und Unterdeck musste ich sehr schmunzeln. Das ist inzwischen nicht mehr so ausgeprägt, doch in den 20er Jahren gehörte es zum Reisen auf einem Schiff dazu. Die Reise startet im August 1925 in Passau und führt über Wien und Budapest ans schwarze Meer. Eine Strecke, die ich zu gerne auch einmal fahren möchte. Ich selbst bin bisher nur auf dem Rhein mit einem Flusskreuzfahrtschiff unterwegs gewesen. Allerdings ähnlich luxuriös, wie auf der Regina Danubia. Im Herbst 2020 konnte man als Deutscher ganz einfach auf den amerikanischen Luxusschiffen den Rhein runter fahren. Die eine Woche habe ich sehr genossen und machte Lust auf mehr. 

Wenn ich es mir so recht überlege, wäre ich schon gerne in den 20er Jahren auf einem Schiff unterwegs gewesen. Da hatte die Reise noch einen ganz besonderen Charme. Für mich war das Buch genau das richtige. Ich habe es in kurzer Zeit verschlungen und bin gespannt, ob ich Alma Engel auf einer weiteren Reise begleiten darf. Ich lass mich überraschen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Inhaltsangabe

Passau 1925: Die junge Alma Engel tritt Hals über Kopf eine Stelle als Zimmermädchen auf dem imposanten Luxusdampfer Regina Danubia an, um ihrem beengten Zuhause zu entfliehen. Während das Schiff über Wien und Budapest bis ans Schwarze Meer steuert, genießt die vornehme Gesellschaft an Bord das Leben. Für die Bediensteten jedoch ist das Oberdeck tabu. Dass es hinter der eleganten Fassade brodelt, ahnt Alma nicht. Zu sehr ist sie von der fremden Welt beeindruckt – und von dem attraktiven Zimmerkellner Vincent, in den sie sich verliebt. Doch Vincent ist in Wahrheit der Sohn des Reeders, der mitreist, um die vom Bankrott bedrohte Reederei zu retten. Und er ist nicht der Einzige an Bord mit einem gefährlichen Geheimnis …

Bibliografie

Autor: Sophie Martaler
Genre: Familiensaga
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442491827
Erscheinungsdatum: 25. Januar 2023
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 512
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Goldmann über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Goldmann

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.


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Fräulein Steiff von Maren Gottschalk

Fräulein Steiff

von Maren Gottschalk

Sketchnotes zum biografischen Roman: Fräulein Steiff von Maren Gottschalk aus dem Goldmann Verlag

Meine Meinung

Das Buch besitzt einen gelben Schutzumschlag. In der Mitte steht der Titel des Buches in blau, wenn man genauer hinsieht, erkennt man ein blaues Stoffmuster. Darunter sitzt ein hellbrauner Teddybär mit weißem Kragen. Dem Bär ist ein gewisses Alter anzusehen. Im ganzen ist es ein passendes Bild für den Roman.

Fräulein Steiff von Maren Gottschalk aus dem Goldmann Verlag ist ein biografischer Roman. Zu Beginn werden die mitspielenden Personen aufgelistet und in welcher Beziehung sie zu Margarete Steiff stehen. Dabei wird unterschieden in historische Personen, die zu den Wegbegleitern von Fräulein Steiff gehören und erfundenen Figuren, die den Romanverlauf unterstützen.

Mein erstes Kuscheltier war ein Affe der Firma Steiff mit dem obligatorischen Knopf im Ohr. Dementsprechend ist mein Affe inzwischen 40 Jahre alt. Man sieht ihm an, dass er das ein oder andere Mal in die Waschmaschine gesteckt wurde und leider wurde er auch Opfer einer Friseurstunde von mir und meinem kleinen Bruder, so sind die Barthaare schon lange Geschichte. Aber es soll hier ja nicht um meinen armen Affen gehen, sondern um Margarete Steiff, die Erfinderin der gleichnamigen Kuscheltiere.

Die Geschichte wird geprägt durch einen hohen Anteil an biografischen Begebenheiten. Dabei darf ich Margarete Steiff von ihrer Kindheit an begleitet. Diese ist geprägt durch ihren starken Willen sich nicht unterkriegen zu lassen. Zeit ihres Lebens ist sie auf Hilfe angewiesen. Erst mit dem Rollstuhl bekommt sie eine gewisse Eigenständigkeit und muss nicht mehr hin und her getragen werden. Ich fand es bemerkenswert, wie entschlossen Fräulein Steiff ihre Ziele verfolgt. Sie war ihrer Zeit als Frau weit voraus. In einer von Männern geprägten Welt des 19. Jahrhunderts baut sie ein Unternehmen auf. Fasziniert habe ich die sukzessiven Vergrößerung ihrer Filztierfabrik verfolgt und hatte dabei die Steifftiere meiner Mutter im Kopf. Die Tiere sind zwischen 60 und 70 Jahre alt und haben eine ganz andere Struktur, als mein kleiner Affe von 1981. 

Ich habe den biografischen Roman in Abschnitten verschlungen. Und empfehle ihn gerne weiter an alle, die einen Blick hinter die Kulissen der Steifftiere werfen möchten. Es zeigt eine starke Frau, die trotz Kinderlähmung ihre Freude am Leben nicht verliert. Damit ist sie ein Vorbild für folgende Generationen. 

Der biografische Roman über Magerete Steiff mit einem Steiff Affen vor einem Blumen Beet: Fräulein Steiff von Maren Gottschalk

Inhaltsangabe

Ein starker Wille, Humor und eine ausgeprägte Neugier – schon als kleines Mädchen will die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt erobern. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. Entschlossen folgt sie ihrem Ziel, unabhängig zu sein, und setzt nicht nur ihren Wunsch durch, Schneiderin zu werden, sondern eröffnet auch ein florierendes Filzgeschäft. Und dann kommt der Tag, der alles verändern wird: Margarete näht aus einer spontanen Laune heraus ein Nadelkissen in Gestalt eines Elefanten. Als sie es ihrem kleinen Neffen in die Hände legt, scheint das Tier auf magische Weise zum Leben zu erwachen – und da hat Margarete plötzlich eine Idee …

Bibliografie

Autor: Maren Gottschalk
Genre: Biografischer Roman
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442315949
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2022
Format: gebundenes Buch, Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 416
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Goldmann über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Goldmann

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Dunkler Grund von Hendrik Berg

Dunkler Grund

von Hendrik Berg

Dunkler Grund von Hendrik Berg Sketchnote zum Buch

Meine Meinung

Bei dem Cover hatte ich direkt meinen Heimathafen vor Augen. Die Segelboote liegen bei Ebbe im Schlick und ein paar Möwen kreisen am Himmel. Im ganzen ist das Cover dunkel gehalten uns gibt so die richtige Stimmung für einen Kriminalroman wieder. Mir gefällt das Bild, weil es mich an meine Heimat erinnert.

Als ich das neue Buch von Hendrik Berg gelesen habe, musst ich direkt an meinen Vater denken, der heute 74 Jahre alt geworden wäre. Der Krimi wäre ganz nach seinem Geschmack gewesen. Besonders zu der Fahrt mit der Nele hätte er als Krabbenfischer bestimmt seinen Kommentar abgegeben. Mein Vater war es, der mich auf die ersten Romane von Hendrik Berg aufmerksam gemacht hat. Und so habe ich mit jedem neuen Buch immer einen kurzen Moment in Gedanken mit meinem Vater.

Mit Theo Krumme und Pat durfte ich virtuell in meine Heimat reisen. Ich habe mich so gefreut durch die Straßen von Husum zu ziehen. Dabei hatte ich die Orte genau vor Augen. Hinzu kamen noch die kleinen Ausflüge nach Hooge und Pellworm. Damit war mein Heimweh und Fernweh fürs erste gestillt. Und ich konnte die Ermittlung einfach nur genießen.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie ein nicht Nordfriese die typischen Eigenheiten der Nordlichter so gut wiedergeben kann. Hendrik Berg trifft für mich genau den richtigen Ton, um mich rund um wohl zu fühlen. Und mit jedem weiteren Fall wird auch Theo Krumme etwas norddeutscher. Wobei er natürlich immer ein Zugezogener bleiben wird. Aber nicht desto trotz ist er ein sympathischer Ermittler, der mit seinem Erfolg den hiesigen Kollegen hin und wieder ein Dorn im Auge ist.

Von der ersten Seite an war ich von dem Fall fasziniert und habe gemeinsam mit Theo und Pat ermittelt. Wer könnte der Täter sein? Bis zum Schluss bekam ich es nicht raus und genau so muss es sein. Sehr gelungen fand ich die kleinen Rückblicke in das Jahr 1362 zu Oke in die Uthlande. Es ist schon faszinierend wie sich die nordfriesische Küstenlandschaft in den Jahrhunderten verändert hat.

Hier kommt nun ein kleiner Spoiler, der dir aber keinen Hinweis auf die Ermittlungen geben wird. Doch ich muss dazu einfach ein paar Zeilen schreiben. Während die Nele, ein Krabbenkutter von Pellworm startet und dann wieder eine kleine Rückblende in die Uthlande kommt, habe ich direkt an die Legende von Rungholt gedacht. Und genau dann kommt es. Mitten im Wattenmeer sind auf mal Kirchenglocken zu hören und ein undefiniertes Glitzern zeichnet sich unter der Meeresoberfläche ab. Genau an diesen Mythos musste ich denken, kurz bevor es dann auch schwarz auf weiß im Buch stand. Das folgende Zitat aus dem Buch kann ich so unterstreichen.

Diese Legende kennt hier im Norden jedes Kind.

Ich habe den Krimi verschlungen und mich einfach gefreut ein wenig in meine Heimat zu reisen. Ich bin schon gespannt, wann der nächste Fall für Theo Krumme erscheint und wie Hendrik Berg das historische Nordfriesland wieder einfließen lässt. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie es ihm gelingt die Rückblicke in längst vergangene Tage in aktuelle Ereignisse mit einzubeziehen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Nordsee- Krimi Fans und alle, die Lust auf ein spannendes Abenteuer am Meer haben. Wenn du wissen möchtest, wo ich meine Kindheit erleben durfte, dann reise mit Hendrik Berg und seinen Kriminalromanen auf die Halbinsel Eiderstedt und das nordfriesische Umland.

Inhaltsangabe

Eine entsetzliche Entdeckung zerreißt die sommerliche Idylle Nordfrieslands: Auf einer Segeljacht im Husumer Hafen liegt eine erstochene Frau. Wer konnte der reizenden Nantje, die mit ihrem Mann ein beliebtes Fischrestaurant führte, nur so etwas antun? Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat haben Nantjes Mann in Verdacht. Doch dann verschwindet der Restaurantbesitzer unter mysteriösen Umständen. Bei seinen Ermittlungen muss Krumme ein großes Risiko eingehen und kommt auf die Spur einer Wahrheit, so tief und dunkel wie die Nordsee …

Bibliografie

Autor: Hendrik Berg
Reihe: Ein Fall für Theo Krumme 7
Genre: Kriminalroman
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49189-6
Erscheinungsdatum: 15. März 2021
Format: Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 352
Leseexemplar: ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Goldmann über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Goldmann

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Rezension: Blind Date von Joy Fielding

Blind Date

von Joy Fielding

Blind Date von Joy Fielding Sketchnote

Meine Meinung

Der Hintergrund vom Cover ist gräulich im Vintage Style gestaltet. Etwa in der Mitte liegt ein aufgedrehter roter Lippenstift. Das Cover ist simpel und durch die Blutspritzer um den Lippenstift herum weiß man sofort, dass das Buch kein Liebesroman ist, sondern eher in die Richtung Krimi und Thriller geht.

Die Bücher von Joy Fielding und ich haben schon eine sehr lange Beziehung. Meine Sucht fing Ende der 90er Jahre an. Seit dem habe ich nahezu alle Bücher gelesen bzw. gehört. Als ich „Blind Date“ erblickte musste ich das Hörbuch sofort haben. Mit einer Spieldauer von fast elf Stunden genau das richtige für eine Arbeitswoche.

An die Sprecherin Petra Schmidt- Schaller musste ich mich erst mal etwas gewöhnen. Ihre Stimmlage fand ich morgens auf dem Weg zur Arbeit etwas durchdringend. Am Abend konnte ich ihr gut folgen. Sie hat versucht den vier Frauen im Buch jeweils eine etwas andere Stimmfarbe zu geben. So konnte ich einfach keine Beziehung zu Heather aufbauen, die Stimme tat mir persönlich irgendwie im Ohr weh. Doch da der Sprechanteil für Heather sich im Rahmen hielt, konnte ich das Hörbuch die meiste Zeit genießen.

Bei dem Titel musste ich an meine unzähligen Blind Dates im Studium denken. Wie gefährlich es werden kann, wenn keiner weiß wo man ist wird hier im Roman sehr deutlich. Bei mir ist es zum Glück immer gut gegangen. Und mit meinem letzten Blind Date bin ich im November dann auch schon sieben Jahre verheiratet.

Nun aber zurück zum Buch. Der Serienkiller spielt eine eher unter geordnete Rolle. Er ist die meiste Zeit im Hintergrund und liegt förmlich auf der Lauer. Im Vordergrund stehen die vier Frauen: Paige, Chloe, Joan und Heather. Sie sind alle auf der Suche nach der großen Liebe oder besser gesagt erst mal auf der Suche nach einem Mann. Als Protagonistin führt Paige die Suche nach Mr Right an. Sie braucht nach einer gescheiterten Beziehung wieder ein wenig Glück in der Liebe.

Die Spannung wird sukzessive aufgebaut. Als Hörer frage ich mich die ganze Zeit, wie geraten die Frauen an MrRightNow? Wen von den vier Frauen wird es alles treffen? Die Antworten dazu bleiben bis zum Schluss offen und lassen mich somit lange raten. Für mich waren allerdings die Passagen, in denen es nur um die Frauen ging etwas zu ausführlich. Ich hätte gerne mehr von den Machenschaften des Serienkillers erfahren.

Für mich ist die Geschichte nachvollziehbar aufgebaut. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss und sorgte dafür, dass ich das Buch auch in der Mittagspause immer wieder hören musste. Ich habe mich gefreut seit langem mal wieder ein Buch von Joy Fielding in den Fingern zu haben. Mit den kleinen Abstrichen durch die Sprecherin habe ich das Hörbuch genossen und empfehle es gerne an alle Thriller Fans weiter. Und denkt daran, bei einem Blind Date immer eine Rückversicherung einzubauen.

Inhalt

Der neue Spannungsroman von Joy Fielding: Vier Frauen und ein Serienmörder
Er nennt sich Mr Right Now – und das Profil auf seiner Datingseite ist äußerst attraktiv. Nichts weist darauf hin, dass der sympathische Mann mit dem gewinnenden Lächeln eine ganz besondere Neigung hat. Und dass er eine tödliche Überraschung bereithält, wenn der romantische Abend beendet ist. Zur gleichen Zeit suchen vier Frauen auf unterschiedliche Weise ihr Glück im Internet: die junge Paige, ihre beste Freundin Chloe, ihre Mutter Joan und ihre Cousine Heather. Sie alle sehnen sich nach einem Neubeginn in ihrem Leben. Und dann hat eine von ihnen ein vielversprechendes Date. Sein Name ist Mr Right Now … 

(Quelle: Random House)

Details zum Buch

Blind Date von Joy Fielding Hörbuch

Blind Date

von Joy Fielding

Thriller
Verlag: Goldmann/ Der Hörverlag
Sprecher: Petra Schmidt-Schaller
Zeit: 10h53
erschienen am: 22. Juli 2019
ISBN: 978-3-8445-3411-5

Rezensionsexemplar

Rezension: Kalte See von Hendrik Berg

Kalte See

von Hendrik Berg

Kalte See von Hendrik Berg Sketchnote

Meine Meinung

Das Cover verströmt ein düsteres Bild. Ein Leuchtturm ragt aus den Dünen hervor. Das Wasser läuft langsam an den Strand, der voller Strandkörbe steht. Ein paar Möwen fliegen am letzten hellen Fleck des Himmels bevor alles dunkel zu werden scheint.

Für Theo Krumme ist es der 5. Fall. Für mich ist es der dritte, da ich die ersten zwei Bücher bisher noch nicht gelesen habe. Diesmal verschlägt es den Husumer Kriminalkommissar mit seiner Kollegin Pat Reichel auf die Insel Föhr.

Bei der Fahrt mit der MS Schleswig Holstein von Dagebüll nach Wyk wird bei mir Sehnsucht geweckt. Zu gerne wäre ich mit den Ermittlern auf die Nordsee Insel gefahren. Hendrik Berg beschreibt die Überfahrt sehr schön. Auch die Begrüßung der Beamten auf der Insel kann ich mir bildlich vor Augen führen. Nicht nur kommen die zwei vom Festland, das ja so weit weg ist. Nein, der Kommissar ist auch noch ein Zugezogener aus der Großstadt Berlin. Da ist Skepsis bei der hiesigen Inselpolizei natürlich vorprogrammiert. Ich mag diese Klischees, sie sind ein fester Bestandteil meiner Kindheit.

Mit kurzen Blenden in die Vergangenheit habe ich als Leser geringfügig mehr Ahnung als die Ermittler vor Ort. So weiß ich ziemlich schnell, dass ein Serienkiller an Urlaubsorten sein Unwesen treibt. Durch die Sprünge in der Zeit wird die Spannung gut aufgebaut. Als Leser möchte ich wissen, wie die Ermittler zu meiner Erkenntnis kommen. Die Mordszenen werden detailliert beschrieben. Man kann nahezu die Panik in den Augen der Opfer erkennen. So wird das Grauen vor dem Serienkiller noch unterstützt.

Theo Krumme und Pat waren mir sofort wieder vertraut. Ich finde die zwei zusammen ein kauziges Ermittlerduo. Der Hauptkommissar wird immer mehr zu einem richtigen Nordfriesen und seine junge Kollegin ist der neumodische Gegenpart dazu. Das Privatleben von Krumme kommt diesmal auch nicht zu kurz. Ich musste beim Lesen immer wieder daran denken, wie wichtig doch Kommunikation ist. Die besten Szenen des Lebens entstehen, wenn Kommunikation einfach nicht vorhanden ist. Ich finde es immer wieder amüsant. Als Leser habe ich das Gefühl eingreifen zu müssen. Doch als Außenstehender sind mir die Hände gebunden. Ich muss akzeptieren, dass manche Menschen einfach nicht miteinander reden.

Für mich war es ein unterhaltsamer Krimi, der meine Sehnsucht nach der Heimat für einen Moment gestillt hat. Es ist ein schöner Nordseekrimi, den man gut am Strand lesen kann. Durch die passende Geräuschkulisse kann der Gruselfaktor an der ein oder anderen Stelle bestimmt unterstützt werden. Ich habe den Kriminalroman verschlungen und bin gespannt auf den nächsten Fall von Theo Krumme.

Inhalt

Mitten in der Hochsaison wird auf der Insel Föhr die Leiche einer jungen Frau am Strand entdeckt. Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat ermitteln diskret, um keine Panik aufkommen zu lassen. Doch schnell erhärtet sich der Verdacht, dass sie einem grausamen Serienkiller auf der Spur sind, der schon in anderen Teilen Deutschlands gemordet und nun den Weg auf die beschauliche Insel gefunden hat. Als die Presse davon Wind bekommt, gerät der Kommissar unter Druck. Wenig hilfreich scheint da zunächst das überraschende Auftauchen von Krummes Freund Harke, der zur Lösung des Falls auf seine ganz eigene, unkonventionelle Art beitragen möchte …

(Quelle: Random House GmbH)

Details zum Buch

Kalte See von Hendrik Berg Ebook

Kalte See

von Hendrik Berg

Kriminalroman
Verlag: Goldmann Verlag
erschienen am: 18. März 2019
ISBN eBook: 978-3-641-24401-9
ISBN Taschenbuch: 978-3-442-48893-3
Seiten: 352

Rezensionsexemplar

Ein Fall für Theo Krumme

  1. Deichmörder – liegt auf dem SUB
  2. Lügengrab – liegt auf dem SUB
  3. Küstenfluch – Meine Rezension
  4. Schwarzes Watt – Meine Rezension
  5. Kalte See – Du bist hier

Rezension: The Mister von E L James

The Mister

von E L James

The Mister von EL James Sketchnote

Meine Meinung

Das Cover ist mysteriös und schön zu gleich. Im Vordergrund sind in Rosa bzw. Pink Titel, Autor und Sprecher genannt. Dahinter verbirgt sich eine Landschaft am Fluss. Von überall ragen Zweige ins Bild. Ich bin total begeistert von dem Cover. Es hat etwas besonderes an sich, was ich nicht in Worte fassen kann.

Das Hörbuch wartet mit zwei Sprechern auf. Matthias Scherwenikas liest jeweils die Abschnitte, die aus der Sicht von Maxim Trevelyan als Ich- Erzähler geschrieben sind. Regina Gisbertz übernimmt die Abschnitte von Alessia Demachi in der dritten Person. Durch diese strickte Trennung, weiß ich als Hörer ganz genau, aus welcher Sicht die Geschichte gerade erzählt wird.

Ich habe beiden Sprechern gerne gelauscht. Wobei für mich die Stimme von Regina Gisbertz irgendwie lauter war, als die von Matthias Scherwenikas. So habe ich die Lautstärke in meinem Auto immer wieder dem Sprecher anpassen müssen. Das tat meinem Hörvergnügen aber keinen Abbruch.

Ich bin an die Geschichte ganz unvoreingenommen heran gegangen. Ich habe versucht keinen Vergleich zur Erfolgsreihe „Shades of Grey“ zu ziehen, sondern das Buch als alleiniges betrachtet. Ich fand die Geschichte von Alessia erschreckend. Ich kann mir in meiner behüteten Welt so einen Weg kaum vorstellen. Ich finde ihre Ängste kommen im Hörbuch sehr gut rüber. Man kann mit ihr mitfühlen und ist die ganze Zeit auf der Hut. Bloß nicht auffallen. Maxim ist als Gegenspieler ein ganz anderes Kaliber. Er ist mit Geld und Macht aufgewachsen und nimmt sich alles was er braucht.

Die Charaktere Alessia und Maxim werden sehr gut dargestellt. Man bekommt direkt ein Gespür für sie. Durch die abwechselnde Erzähltechnik bekomme ich als Leser bzw. Hörer einen tieferen Einblick in beide Personen. Und so kann ich besser mit ihnen mitfiebern.

Am meisten fasziniert hat mich das Klavierspiel von Alessia. Bei der Erzählung konnte ich den Klängen lauschen. Zu gerne hätte ich im selben Raum gestanden und ihr beim Spielen zugeschaut. Durch die Beschreibung der Farben zu den einzelnen Tönen bzw. Ton-Arten nahm die Musik auch vor meinem Auge bunte Gestalt an. Ich habe mir immer wieder überlegt welche Farbe für Alessia jetzt wohl gerade spielt. Diese Szenen sind mir ans Herz gegangen.

Für mich war das Hörbuch ein tolle Inszenierung durch die wechselnden Sprecher. Ich habe die Worte nur so verschlungen. Man darf dieses Buch nicht mit Shades of Grey vergleichen, denn es ist etwas ganz anderes. Wer ähnlich viel Erotik und BDSM sich erhofft, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Doch wer sich auf einen tollen Liebesroman freut, der macht mit diesem Buch nicht verkehrt.

Inhalt

London 2019. Das Leben meint es gut mit Maxim Trevelyan. Er ist attraktiv, reich und hat Verbindungen in die höchsten Kreise. Er musste noch nie arbeiten und hat kaum eine Nacht allein verbracht. Das alles ändert sich, als Maxim den Adelstitel, das Vermögen und die Anwesen seiner Familie erbt – und die damit verbundene Verantwortung, auf die er in keiner Weise vorbereitet ist. Seine größte Herausforderung stellt aber eine geheimnisvolle, schöne Frau dar, der er zufällig begegnet. Wer ist diese Alessia Demachi, die erst seit Kurzem in England lebt und nichts besitzt als eine gefährliche Vergangenheit? Maxims Verlangen nach dieser Frau wird zur glühenden Leidenschaft – einer Leidenschaft, wie er sie noch nie erlebt hat. Als Alessia von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, versucht Maxim verzweifelt, sie zu beschützen. Doch auch Maxim hütet ein dunkles Geheimnis.

(Quelle: Random House)

Details zum Hörbuch

Cover Hörbuch The Mister von EL James

The Mister

von E L James
Liebesroman
Formate: Taschenbuch, eBook, Hörbuch
Laufzeit: 16h30
Sprecher: Matthias Scherwenikas und Regina Gisbertz
erschienen am: 13.05.2019
Verlag: derHörverlag
Originalverlag: Goldmann TB
Rezensionsexemplar