LBM20Reloaded: Ulrike Ritter

#fakriro #lbm20reloaded #onlineLBM

Autoreninterview

mit Ulrike Ritter alias Lina-Marina Lou

Autorin Lina-Marina Lou
Autorin: Lina-Marina Lou

Liebe Ulrike Ritter, magst du dich mit drei Sätzen meinen Lesern kurz vorstellen?

Gerne, ich heiße Ulrike Ritter und schreibe unter dem Namen Lina-Marina Lou. 1966 wurde ich in NRW geboren, habe mittlerweile zwei erwachsene Kinder, erlernte den Beruf der Erzieherin und habe bisher in verschiedenen pädagogischen Bereichen gearbeitet. Privat bin ich eher die totale Romantikerin und seit gut 12 Jahren schreibe ich mit höherer Intensivität als Hobby-Autorin meine Bücher.

Ich kenne noch kein Buch von dir. Kannst du dein aktuelles Buch in 3 Sätzen meinen Lesern und mir schmackhaft machen?

In meinem Roman Den Träumen ganz nah, geht es um einen Boxchampion, auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, das Knock out und ein Drogenentzug. Ungeahntes Heimweh nach dem Leben, was er im Erfolgswahn einfach hinter sich gelassen hatte. Eine turbulente Geschichte in der plötzlich Sehnsucht, eine verpasste Chance auf die große Liebe und Vaterschaft eine große Rolle spielen.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das Schreiben begleitet mich seit meiner Teenager- Zeit. Früher ärgerte es mich immer, wenn ich Filme sah oder Bücher las, wo das Ende gar nicht nach meinem Geschmack war. Da begann es in mir zu rotieren und ich schrieb meine eigenen Geschichten. Später dann in meinem Leben traf ich einen Menschen, der mir ein leeres Buch schenkte und mich bat, niemals damit aufzuhören, meine Ideen zu Papier zu bringen. Doch erst jetzt komme ich wirklich dazu, meinen Traum umzusetzen und meine Geschichten auch zu veröffentlichen. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn sich meine Gedanken in Worte umwandeln und zu einer Geschichte zusammenfinden. Macht mich immer wieder stolz und glücklich.

Ich bin ein kreativer Mensch und zeichne inzwischen gerne ein wenig zu den gelesenen Büchern. Hast du außer dem Schreiben noch eine kreative Seite an dir?

Ich male und gestalte gerne meine Wohnräume oder den Garten um…. Manche Menschen wundern sich, auf was für Ideen ich komme. So z.B. habe ich ein messing-farbenes Bettgestell als Rosengitter verwendet und ich muss sagen, es sah genial aus.

An welchem Projekt arbeitest du gerade? Magst du mir und meinen Lesern dazu schon etwas verraten?

Ich arbeite an mehreren Projekten. Immer da wo der Gedankenfluss gerade hingeht und wo das Herz etwas erzählen will? Eine Bilderbuch-Idee ist da in meinem Kopf, eine Magier- Geschichte und die Fortsetzung zu meinem Roman Den Träumen ganz nah.

Welche Bücher bringst du mit zur #LBM20Reloaded? Wo kann ich die Bücher als Leser kaufen?

Den Träumen ganz nah von Lina-Marina Lou

Buch 1
Den Träumen ganz nah von Lina-Marina Lou

Klappentext:
*nicht dein Denken bestimmt dein Glück, sondern dein Herz…*

Schon früh in ihrem Leben lernt Eileen, dass Träume zwar erlaubt sind, sie sich aber nicht immer von alleine erfüllen.
Als Ronny sie Hals über Kopf verlässt, um ein großer Boxchampion zu werden, ist sie bereits schwanger. Zum Glück gibt es ihre beste Freundin Tina, die ihr als Einzige zur Seite steht. Ihr Glück scheint endlich perfekt, als sie Eric kennenlernt.
Ronny wird zum *Champ oft the Ring* gekürt. Doch nach einer harten Niederlage kommen ihm Zweifel, ob er sich für das Richtige entschieden hat. In seinen Träumen erscheint ihm immer wieder seine erste Liebe Eileen.
Was hat das nur zu bedeuten?
erhältlich bei Amazon* als Print/ 10,99€ oder direkt bei mir, gerne auch signiert.

Winter Wunder Weihnachtswelt von Lina-Marina Lou

Buch 2
Winter – Wunder – Weihnachtswelt von Lina-Marina Lou
In Winter-Wunder-Weihnachtswelt geht es um weihnachtliche Gedichte und Geschichten, die von kleinen Engeln handeln, einem einsamen Magier und anderen berührenden Momenten, die das Herz erwärmen. Passend für eine gemütliche Lesezeit vorm Kamin.

Klappentext:
Ein Weihnachts-Highlight mit lustigen, netten und heimeligen Geschichten und Gedichten für die Adventszeit oder unter dem Tannenbaum.

… Begegne einem Engel und erlebe abenteuerliche Momente mit ihm. Besuche einen Magier, der an diesem Weihnachten sein Glück findet und bewundere die einzigartige Schönheit eines Eiskristalls. Komm einfach mit und lasse Dich weihnachtlich verzaubern. Meine Winter-Wunder-Weihnachts- Welt erwartet Dich …

Doch wundere Dich nicht, wenn es nicht typisch weihnachtlich zugeht …

erhältlich bei Amazon* und in allen Buchhandlungen oder bei mir, gerne auch signiert als E-Book/ 0,99€ und Print/ 5,99€

Ich bedanke mich bei Kerstins Kartenwerkstatt für dieses nette Interview und freue mich, wenn ihr mich auf facebook besuchen kommt? Dort erfahrt ihr auch immer wieder Neues über mich und meine Bücher.

Hier gelangst du zu meiner Seite: https://www.facebook.com/UlrikeRitter33Autorin

Ich danke dir Liebe Ulrike, dass du dir einen Moment Zeit für mich genommen hast.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Lina-Marina Lou

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

LBM20Reloaded: Magret Kindermann

#fakriro #lbm20reloaded #onlineLBM

Autoreninterview

mit Magret Kindermann

Autorin: Magret Kindermann mit dem Buch Killing Zombies an Kissing You
Autorin: Magret Kindermann

Liebe Magret Kindermann, magst du Dich mit drei Sätzen meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo, schön, dass ich dabei sein kann. Ich bin Magret, schreibe seit 2016 Romane. Was das Genre betrifft, bin ich wild, ich halte mich da ungern an eins. Wichtig sind mir die Figuren, die eine Wandlung durchmachen müssen. Mein neustes Buch „Killing Zombies and Kissing You“ vom GedankenReich Verlag etwa ist New Adult, Romance und Endzeit, das ist eine besonders abgefahrene Kombination, die aber fantastisch funktioniert.

Ich habe noch keins deiner Bücher gelesen. Gibt es eins deiner Bücher, das dir besonders ans Herz gewachsen ist?

Natürlich gefällt mir erst einmal mein neustes Werk am besten, das liegt auch daran, dass ich meiner Meinung nach ja immer besser und gewagter werde. Das ist aktuell „Killing Zombies and Kissing You“ und da träume ich ja auch schon von einem zweiten Teil. Mein kleiner heimlicher Favorit ist aber auch immer wieder die „Tulpologie“, mein zweites Buch, das ich im Selfpublishing bei Twentysix herausgegeben habe. Das ist sehr experimentell und spricht viele Fragen an, mit denen ich mich immer mal wieder selbst rumschlage.

Du hast inzwischen einige Bücher veröffentlicht. Was macht für dich das besondere an einer neuen Buchveröffentlichung aus?

Die Herausforderung an jedes neue Buch steigt. Ich spiele wie schon angesprochen sehr gern mit Genres und Textformen und probiere da gerne auch Sachen aus, bei denen ich erst einmal ins Schwitzen komme. Es ist wunderschön, zu sehen, wenn das ganze am Ende dann als fertiges Buch vor mir liegt.

Ich bin ein kreativer Mensch und zeichne inzwischen gerne ein wenig zu den gelesenen Büchern. Hast du außer dem Schreiben noch eine kreative Seite an dir?

Ich mache nichts Kreatives außer Schreiben professionell, aber bin vielseitig interessiert. Ich spiele Theater, ich möchte das Zeichnen lernen (in den extra dafür gekauften Kunstbüchern bin ich noch nicht weit gekommen), ich mache gerne Collagen, mit Lyrik probiere ich mich auch aus und ein Traum von mir ist, das Töpfern zu lernen. Aber all das muss gewaltig einstecken, denn die Zeit fließt momentan noch größtenteils ins Schreiben. (Das auch sehr einstecken muss, seitdem ich vor fast einem Jahr ein Kind bekommen habe.)

An welchem Projekt arbeitest du gerade? Magst du mir und meinen Lesern dazu schon etwas verraten?

Ich arbeite momentan an meinem ersten großen Fantasyprojekt, „Aru und der Tod“. Ein möglicher Klappentext könnte so lauten: Der Tod ist noch nicht lange der Tod, als er fälschlich für eine gute Fee gehalten wird und ein Neugeborenes weihen soll. Zwischen dem Kind und ihm entwickelt sich eine innige Freundschaft. Doch er ist ein unbeherrschter Mensch voller Angst vor Gefühlen.

Welche Bücher bringst du mit zur #LBM20Reloaded? Wo kann ich die Bücher als Leser kaufen?

Eigentlich bringe ich alle Bücher mit. Den Fokus hat natürlich „Killing Zombie and Kissing You“. Die Bücher sind überall erhältlich, momentan auch wegen der Online-Messe signiert direkt bei mir bis einschließlich Sonntag. Für Indie-Autorinnen ist es am besten, wenn ihre Bücher im Verlags-Shop gekauft werden, da sie dann die wenigsten Abgaben haben. Das ist für die Zombies der Shop des GedankenReich Verlags, für die anderen Bücher der Twentysix-Shop.

Liebe Kerstin, danke für alles, hat großen Spaß gemacht!

Liebe Magret, vielen Dank für deine Antworten. Dein Zombie Roman klingt gut und das Cover finde ich irgendwie cool.

Killing Zombies and Kissing You

Quellen:
Autorenfotos, Klappentext und Cover Original: © Magret Kindermann

Autorin Katja Bleeker

Der heutige Tag ist der Autorin Katja Bleeker gewidmet. Ich starte heute Morgen mit einem kurzen Interview und ein paar Bildern zu ihrer Buchreihe „Um Turbulenzen wird gebeten“. Im Laufe des Tages folgen dann meine Rezensionen zu den drei Bänden der Reihe. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und freue mich über einen Kommentar von dir.

Interview mit Katja Bleeker

Liebe Katja Bleeker, magst du dich mit drei Sätzen meinen Lesern kurz vorstellen?

  • Hallo, ich bin Katja Bleeker, Mitte 30 und schreibe romantische Komödien. Letztes Jahr habe ich mich das erste Mal im Genre Fantasy versucht und war ganz fasziniert davon, Welten ohne Grenzen erschaffen zu können. Meine Romane zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine genreuntypische Tiefe bieten.

Deine Reihe „Um Turbulenzen wird gebeten“ handelt regelrecht von Turbulenzen im Leben. Im ersten Band musste ich herzhaft über die Szene mit dem Schaf lachen. Gibt es zur Entstehung dieser Szene eine Geschichte? Die Idee dazu finde ich einfach nur klasse.

  • Zu dieser Szene genau nicht. Zu anderen Szenen innerhalb der drei Teile sehr wohl, allerdings möchte ich nicht spoilern. Ich habe die Turbulenzen zu einer Zeit geschrieben, in der ich selbst viel flog und durch ein traumatische Erlebnis eine mittlerweile fast überwundene Flugangst entwickelt habe.

Du hast inzwischen einige Bücher als Selfpublisher veröffentlicht. Was macht für dich das besondere am Selfpublishing aus?

  • Ich bin ein eher ungeduldiger Mensch, der gern die Kontrolle behält. Verlage arbeiten langsamer und ich gebe viel aus der Hand, da fange ich an unruhig zu werden. Das soll aber nicht heißen, ich lehne die Verlagsarbeit ab

Ich bin ein kreativer Mensch und zeichne inzwischen gerne ein wenig zu den gelesenen Büchern. Hast du außer dem Schreiben noch kreative Seite an dir?

  • Ich male auch gern, aber ausgesprochen schlecht. 😂 Das würde keiner sehen wollen. Ich kann nicht singen und habe kein Gefühl für Rhythmus. Aber ich bin ziemlich kreativ in Sachen Sofasitting. 😁
    Ansonsten muss ich echt nachdenken… 🤔 Ich melde mich, wenn mir etwas eingefallen ist.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht? Welches davon liegt dir besonders am Herzen?

  • 12 Romane – „12 Tage Max… und ich²“ ist der für mich bedeutendste Roman. Leider geht er etwas unter. Das Schreiben hat mich emotional sehr aufgewühlt und ich schrieb ihn unter ganz besonderen Umständen. Geplant war er als Kurzgeschichte, daraus geworden ist der bislang längste Roman, den ich geschrieben habe. Er geht tiefer als alles, was ich davor und danach geschrieben habe und allein für das Ende brauchte ich ein ganzes Jahr, um zu akzeptieren, dass es das Ende ist, welches das Buch braucht. Ich habe nächtelang nicht geschlafen und mir Zusatzlektüre angeschafft.

Liebe Katja, vielen Dank für das Beantworten der Fragen.

Turbulenzen in Bildern

Ich habe beim Lesen immer ein kleines Notizbuch oder mein Book-Journal dabei. Für die Reihe „Um Turbulenzen wird gebeten“ schwirrten mir ganz schnell viele Szenen im Kopf herum, die ich gerne zeichnen möchte. Wie oben im Interview schon erwähnt, blieb mir vom ersten Buch besonders die Szene mit dem Schaf im Kopf, wie du unten sehen kannst, ist mir das ganz gut gelungen. Kennst du den Vogel unten auf dem Bild? Mit Hilfe der richtigen Suchbegriffe bekommt man im WWW ganz einfache Zeichenhilfe.

Flugzeuge kann ich inzwischen ohne Unterstützung zeichnen. Darüber freut sich ein kleiner junger Mann im Freundeskreis besonders, wenn ich ihm ein Flugzeug nach Maß zeichne, dass er dann mit seinen 5 Jahren bunt ausmalen kann.

Bei den Menschen hapert es bei mir immer noch. Doch Übung macht den Meister.

Skizzen von Kerstin Cornils zu der Buchreihe von Katja Bleeker Um Turbulenzen wird gebeten

Auf dem Bild habe ich pro Buch einen kleinen Ausschnitt aus meinem Book- Journal zum Roman zusammengestellt. Die vollständigen Seiten kannst du im Laufe des Tages bei den Rezensionen zu den drei Büchern bewundern.

Autorin Ella Lane

Heute präsentiere ich dir Ella Lane. Die mich auf eine wunderbare Reise mit nach Portugal genommen hat. Ich starte heute mit einem Interview und einem kleinen Auszug aus meinem Portugal Tagebuch. Heute Abend darfst du dich dann auf die Rezension zum Roman „Sternschnuppen über dem Meer“ freuen.

Interview mit Ella Lane

Foto von der Autorin Ella Lane

Liebe Ella Lane, magst du dich mit drei Sätzen meinen Lesern kurz vorstellen?

  • Ich bin Ella Lane, eine Autorin aus Berlin, und habe bisher zwei Liebesromane veröffentlicht – die Sternschnuppen-Reihe. Meine Leser haben mir gesagt, es seien keine 0815-Liebesgeschichten. Kann ja auch keine sein, da sie auf einer wahren Begebenheit beruht. Den Sommer verbringe ich meist in einer Finnhütte im Wald am See – ohne fließend Wasser und Stromanschluss.

Mit Sternschnuppen über dem Meer durfte ich nach Portugal reisen. Was verbindest du mit Portugal?

  • Mit Portugal verbinde ich einen wundervollen Urlaub, meine erste große Verliebtheit, meinen ersten Kuss. Ich habe dort tolle Menschen getroffen, die vermutlich ewig in meinem Herzen einen Platz haben. Nicht zuletzt Tiago.

In deinem Roman taucht die Protagonistin Jojo mit Hilfe ihrer Tagebücher in ihre Vergangenheit zurück. Ich musste bei den Einträgen immer ein wenig schmunzeln. Ich habe schon lange keinen Blick mehr in meine Tagebücher aus der Jugend geworfen. Sie lagern alle ganz brav im Keller in einer großen Kiste. Hast du selbst auch Tagebücher geschrieben? Was steht in deinem Tagebuch für den Tag deiner ersten Buchveröffentlichung?

  • Ich kann nur raten, mal wieder einen Blick in die alten Tagebücher zu werfen. Ich fand es sehr spannend. Dachte ich doch, ich kenne meine Vergangenheit. Doch so vieles war bereits verblasst oder sogar vergessen. Es war spannend und emotional zugleich. Die Tagebucheinträge im Buch haben sich bei mir tatsächlich so oder ähnlich zugetragen. Inzwischen schreibe ich nicht mehr Tagebuch, ich poste jedoch meist die Highlights, die ich erlebe auf meinen Social Media Kanälen. Dort steht am Tag meiner ersten Buchveröffentlichung: Es ist so weit. Mein Buch-Baby wollte das Licht der Welt erblicken. Innerliches Zittern, eiskalte Hände und Übelkeit. Mann, ist das aufregend. ❤🌠

Ich liebe Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge am Meer. Daher sprach mich dein Buchtitel sofort an. Stellst du dir im Urlaub manchmal den Wecker, um dir einen Sonnenaufgang anzusehen?

  • Im Urlaub stelle ich mir generell keinen Wecker. Spätestens seit ich Kinder habe, weiß ich meinen Schlaf sehr zu schätzen. Ich bin eher eine Nachteule und morgens eine Langschläferin. Da kann ich dann meist nur den Sonnenuntergang genießen.

Nach „Sternschnuppen über dem Meer“ ist inzwischen dein zweiter Roman „Wenn Sternschnuppen verglühen“ als Fortsetzung erschienen. Magst du das Buch kurz vorstellen und warum es dir ein Bedürfnis war, die Geschichte von Jojo fortzuführen?

  • Als ich das Buch beendet habe, hatte ich irgendwie das Gefühl, die Geschichte wäre noch nicht fertig und die Nachfragen vieler meiner LeserInnen bestätigte mir das. „Wie geht es denn nun weiter?“, hörte ich immer wieder.
    Das fragte ich mich auch, deshalb begab ich mich mit der Protagonistin weiter auf eine spannende Reise. Offene Fragen werden geklärt wie: Was ist mit Alex passiert, wird sie in Portugal und mit Tiago ihr weiteres Leben verbringen oder kommt alles anders? Und die Geschichte gefällt den meisten sogar noch besser als Teil 1 der Reihe.

Liebe Ella, vielen Dank für das Beantworten der Fragen. Deinen zweiten Roman werde ich mir für den nächsten Urlaub im Mai bestimmt mit aufs Meer nehmen.

Mit dem Tagebuch in Portugal

Nach der Lektüre von Ella Lanes ersten Roman bekommt man direkt Lust auf einen Urlaub an der Küste von Portugal. Ich selbst bin bisher nur in Lissabon gewesen, doch kann ich die Sehnsucht von Jojo sehr gut nachvollziehen. Wenn man einmal dort gewesen ist, möchte man immer wieder hin.

Liebes Reise-Tagebuch, heute ist der 2. Mai 2019. Die Nacht war laut und unruhig. Immer wieder klatschten die Wellen frontal auf das Schiff, so dass ordentliche Stampf-Bewegungen zu spüren waren. Immer wieder schlugen die Wellen gegen den Bug, so dass nur schwer an Schlaf zu denken war. Doch die Einfahrt in den Rio Tejo auf dem Weg nach Lissabon lässt einen die Nacht sofort vergessen.

Mit dem Tuk-Tuk ging es auf unsere zweite Erkundungstour von Lissabon. Unseren ersten Stopp legten wir bei der Santa Maria Kirche ein. Ein tolles Bauwerk ganz in weiß. Weiter ging es zum Torre de Belém. Den wollte ich unbedingt aus der Nähe sehen. Wie schon bei der Kirche herrschte hier Menschenmengen. Gut, dass unser Tuk-Tuk so klein und wendig ist. Der letzte Abstecher in Belém war der Padrão des Descombrimentos. Das Wahrzeichen für die Entdecker. Aus der Nähe sieht es noch viel besser aus, als vom Fluss.

Gestärkt mit Pastáis de Belém ging es weiter. Die muss man einfach mal probiert haben. Sehen zwar auf den ersten Blick nicht so lecker aus, schmecken aber vorzüglich.

Am Elevador de Santa Justa legten wir einen kurzen Fotostopp ein und genossen die Aussicht über Lissabon. Meinem Mann zu liebe haben wir diesmal auf eine Fahrt mit dem Fahrstuhl verzichtet. Er fand sie beim letzten Mal einfach zu teuer. Ist aber immer ein Erlebnis wert.

Danach ging es weiter zur ältesten Kirche von Lissabon und zu einem schönen Aussichtspunkt. Dann verabschiedete sich unser Tuk-Tuk-Fahrer von uns und wir legten einen Kaffee-Stopp ein. Zu Fuß ging es dann durch die Stadt zurück zu unserem Schiff.

Nach dem leckeren Sail-Away-Menü genossen wir beim 6. Gang das Auslaufen aus dem Rio Tejo. Der Tag war viel zu kurz für Lissabon und so kommen wir ganz bestimmt mal wieder.

Wenn du nun wissen möchtest, was bei Jojo im Tagebuch, über ihre Reise nach Portugal steht, dann lese die beiden Sternschnuppen Bücher von Ella Lane und lass dich von dem südlichen Flair begeistern.

Autorin Nadine Teuber

Diese Woche darfst du dich auf drei deutsche Autorinnen freuen, die ihre Bücher als Selfpublisher veröffentlichen. Gestartet wird mit der Thriller- Autorin Nadine Teuber aus Berlin, weiter geht es mit Ella Lane und ihrem Sternschnuppen Roman und enden wird die Woche mit den Turbulenzen von Katja Bleeker. Freue dich auf drei ganz unterschiedliche Autorinnen. Und werfe einen Blick in die Schreibwelt der Selfpublisher. Inzwischen durfte ich schon viele digital kennenlernen und freue mich auf das ein oder andere Treffen live auf der Leipziger Buchmesse dieses Jahr.

Interview mit Nadine Teuber

Foto von der Autorin Nadine Teuber

Liebe Nadine Teuber, magst du dich mit drei Sätzen meinen Lesern kurz vorstellen?

  • Ich bin eine 33jährige Autorin, die in Berlin bevorzugt gesellschaftskritische Thriller schreibt. Wenn ich gerade nicht schreibe, bin ich am liebsten sportlich unterwegs, was ich jedem Bücherfreak als guten Ausgleich ans Herz legen kann. Ich plane alles (Urlaube, Alltag, zu schreibende Bücher, meinen Facebook- und Instagram-Account) bis ins kleinste Detail und bringe meine Familie damit regelmäßig zur Weißglut.

Wie ich bei einer Onlinelesung von dir auf Instagram erfahren habe, arbeitest du in der pharmazeutischen Industrie. Wie ich finde ein passender Hintergrund um Thriller zu schreiben. In welchem deiner Bücher tauchen besonders pharmazeutische bzw. medizinische Hintergründe auf?

  • Bei „Lobotomie“ habe ich ein wenig herumgesponnen und mir überlegt, wie weit man einen Menschen mit wissenschaftlichen Methoden verändern kann, ohne ihn zu zerstören. Obwohl es fiktiv ist, habe ich wissenschaftliche Untersuchungen als Grundlage genommen und ich habe es geliebt, mich in den Antagonisten mal ganz unethisch austoben zu dürfen.
    Mein Thriller „(m)achtlos“ spielt in einem pharmazeutischen Unternehmen und man erfährt, was dort alles passieren könnte. Ich glaube, mit diesem Buch habe ich die Google-Suchanfragen für das Wort „Autoklav“ (ein Dampfsterilisator, kennen viele von Babyfläschchen) deutlich in die Höhe getrieben. Allerdings habe ich die naturwissenschaftliche Seite auch in dem bdsm-erotischen Roman „Sag es (nicht)! – Grün Gelb Rot“ einfließen lassen. Hier arbeitet die Protagonistin als Marketingexpertin in einem Konzern, der die Pille für den Mann auf den Markt wirft, was zu einigen wunderbaren Verstrickungen führt.

Ich habe deinen Roman Waldesstille gelesen. Dabei ist mir die Naturverbundenheit der Protagonistin Sarah ins Auge gefallen. Meine Eltern haben mir von klein auf erzählt, was am Wegesrand «kreucht und fleucht» doch lange in der Wildnis überleben wollte ich nicht. Wie entstand deine Protagonistin Sarah? Hast du für die Recherche auch ein paar Tage im Wald ausgeharrt?

  • Nein, so weit ging es leider nicht, weil meine Familie mich dann doch nicht so lange gehen lassen wollte. Über normale Wanderungen mit fester Unterkunft morgens und abends ging es nicht hinaus, aber es ist ein Traum von mir, eine zeitlang nur mit Rucksack und Zelt loszuziehen. Als Autorin ist man glücklicherweise in der Lage, Dinge auszuleben, die in das eigene Leben gerade nicht hineinpassen. Ich bin ein großer Befürworter des natürlichen Essens von klein auf und das Haus meiner Eltern liegt mitten im Wald, deshalb habe ich einiges an Erfahrung, was dieses Thema angeht. Ich habe mit zwölf Jahren beschlossen, nichts mehr zu essen, was extra dafür gezüchtet wurde und bin auch der Meinung, wer Fleisch essen möchte, sollte sich damit auseinandersetzen, wo es herkommt, und es selbst erlegen (können). Wer das nicht kann, sollte die Finger von Fleisch lassen.

Unser Haus ist etwa 500 Meter vom Waldrand entfernt. Im Wald findet man mich oft tief versunken in ein Buch, so habe ich schon ganz viele scheue Tiere direkt vor meine Nase bekommen, denn sie scheinen mich beim Lesen nicht für gefährlich zu halten. Nach der Lektüre von Waldesstille konnte ich erst mal eine Weile nicht so mutterseelen allein im Wald spazieren gehen. Wo liest du selbst am liebsten?

  • Das erinnert mich jetzt an meine Kindheit im Wald. Ich hatte einen Lieblingsbaum, auf den ich mich immer ganz oben zum Lesen (und auch Schreiben der ersten Geschichten) zurückgezogen habe. Heute ist es meist zwei Seiten vor dem Einschlafen (mehr schaffe ich meist nicht, weil mir dann die Augen zufallen) oder in den Öffis oder der Badewanne. Einen festen Ort habe ich dafür nicht.

Neben Waldesstille sind von dir die Thriller: (m)achtlos und Lobotomie erschienen. In Kürze erscheint dein vierter Thriller: Henkers Mahlzeit. Auf was dürfen meine Leser und ich mich in dem neuen Buch freuen?

  • 😁 Ich starte mit einer kleinen Anekdote: Jedes Mal, wenn in meinem Freundeskreis mehrere Personen zusammensitzen und auf ihre Smartphones starren, fällt aus irgendeinem Mund der Satz: „Ich hole gleich Hanna.“ Hanna ist die Protagonistin in „Henkers Mahlzeit“, die genauso genervt von Smartphones ist, wie ich. Diese Teufelsdinger sind der Ursprung allen Übels. Sie sorgen dafür, dass die Menschen sich nicht mehr unterhalten, Eltern ihre Kinder vernachlässigen und sie ist sicher, dass die Gesellschaft an diesen Dingern zugrunde gehen wird. Sie macht sich auf den Weg, die Gesellschaft von diesem Übel zu befreien, wobei ich jetzt auf den Titel verweise und nicht mehr verrate. Aber ihr könnt gespannt sein

Liebe Nadine, vielen Dank für das Beantworten der Fragen. Ich bin schon ganz gespannt auf Henkers Mahlzeit. Das Cover macht Lust auf mehr.

Waldspaziergang mit Thriller

Als ich den Roman „Waldesstille“ von Nadine Teuber gelesen hatte, hatte ich einen genauen Plan wie ich einen Beitrag zum Buch und der Autorin gestalten möchte. Ich habe mir einen Waldspaziergang bei frostiger Kälte vorgestellt. Dick eingemummelt wollte ich mit dem Buch in unseren Wald hier in Holdorf gehen.

Ein Plan ist immer gut, doch das Wetter hat mir da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von Kälte und Frost war in den letzten Wochen weit und breit nichts zu sehen. So nehme ich dich jetzt mit auf meinen winterlich warmen Spaziergang durch den Wald etwa 500 Meter vor unserem Haus.

Schnellen Schrittes mit einem Hörbuch auf den Ohren oder einem Buch in der Hand geht es auf eine 5,5 km lange Runde durch den Wald. Wenn man genau auf den Boden schaut, dann sieht man wer alles mit einem durch den Wald spaziert. Nach Spuren schaut auch die Protagonistin in Waldesstille immer wieder. Ich habe auf meinem Weg nur die Spuren der Pferde und Hunde gefunden. Doch ich weiß, dass im Wald auch viele Wildtiere leben. Fuchs und Rehe sind mir schon über den Weg gelaufen. Und auch das ein oder andere Wildschwein soll im Wald zu Hause sein.

Weiter geht es durch den Wald auf der Suche nach Nahrung. Was findet man im Winter noch zum Überleben? Ich würde jämmerlich verhungern, denn so ganz weiß ich nicht was ich da jetzt essen darf und was besser nicht. Bei meinem Spaziergang im Oktober fand ich ein paar Pilze, doch davon habe ich so gar keine Ahnung, also kann ich dir nicht verraten, ob ich den Pilz essen darf oder nicht. Die Brennnessel hingegen kann man beruhigt essen.

Mit der Kamera in der Hand habe ich den Fokus auf das Dickicht gelegt. Rechts und Links des Weges findet man zum Teil Bäume in Reih und Glied, aber auch schöne naturbelassene Abschnitte, in denen die umgefallenen Bäume neuen Lebensraum bilden.

Ich kenne meinen Waldweg inzwischen wie meine Westentasche. Ich kann nahezu Blind den Wegen folgen und an den richtigen Stellen die Füße höher heben. Nur nach den ersten Stürmen im Jahr muss ich regelmäßig meine Augen vom Buch auf den Boden heften, um nicht in einem umgestürzten Baum zu landen. So auch letzte Woche auf meinem Weg durch den Wald.

Nach meiner kleinen Fotosafari mit der Protagonistin Sarah im Wald gehe ich jetzt wieder etwas bewusster durch die Natur. Ich schaue was rechts und links vom Weg liegt oder wächst, wie schon zu Kindertagen. So habe ich ein paar tolle Motive entdeckt.

Wobei ich mich nicht getraut habe, den Thriller direkt im Wald zu lesen. Wenn ich einen Thriller im Wald lese, dann höre ich auf einmal ganz andere Geräusche als sonst. Da zeigt sich mein schöner Wald dann von der finsteren und gespenstischen Seite. Wenn du den Roman von Nadine Teuber in authentischer Umgebung lesen möchtest suche dir einen umgefallenen Baum im Wald und lasse dich mit dem Buch nieder. Ich bin gespannt, was du im Wald alles erleben wirst. Ich freue mich über deinen Erlebnisbericht mit dem Thriller im Wald.

Abendstimmung über meinem Wald

Thriller- Blogtour: Der Regisseur

Willkommen auf Kerstins Kartenwerkstatt zur Thriller- Blogtour zum Roman „Der Regisseur“ von Olivia Kleinknecht. Zum Auftakt der Blogtour habe ich der Autorin ein paar Fragen zum Buch gestellt. Lese selbst, was Olivia Kleinknecht zu ihrem Roman zu sagen hat. Unter dem Interview findest du die weiteren Stationen der Blogtour. Bis zum 13. November kannst du täglich etwas neues über den Roman erfahren. Am Ende des Beitrags findest du die Teilnahmebedingungen für ein tolles Gewinnspiel passend zum Buch „Der Regisseur“ ich sage nur Kinofans aufgepasst.

Interview mit Olivia Kleinknecht

Liebe Olivia Kleinknecht, heute startet die Blogtour zu deinem Roman „Der Regisseur“, magst du dich den Lesern, die dich noch nicht kennen kurz vorstellen?

Autorenfoto von Olivia Kleinknecht
Bildquelle: © Olivia Kleinknecht

Eigentlich habe ich Jura studiert, habe aber nach der Promotion am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz mich für eine reine Künstlerkarriere entschieden. Was nicht gerade leicht war. Man erlebt da so manchen finanziellen Einbruch. Oder auch lange finanzielle Durststrecken. Ich habe dann nur noch gemalt und geschrieben. Bereits meine Promotion hatte kein streng juristisches Thema zum Inhalt, sondern ein rechtssoziologisches.

„Der Regisseur“ wird als einzigartig, unverblühmt, provokant und brutal angekündigt. Nach der Lektüre kann ich das so unterstreichen. Gibt es für den Protagonisten Vittorio Angelotti reale Vorbilder?

Vorbild ist die Kunstfigur Don Giovanni. Der Regisseur ist ein moderner Don Giovanni. Das Buch ist so strukturiert, wie Da Pontes Libretto zu Mozarts Don Giovanni. Der Protagonist denkt, er kann und darf alles tun, wird immer übermütiger, überschreitet sogar die Grenze ins Verbrechen und dann geht auf einmal etwas und dann immer mehr schief. Die Situation gerät außer Kontrolle. Don Giovannis Untaten kommen heraus. Seine Opfer entdecken, dass er nicht nur ein Frauenverführer ist, dem jede Lüge, jeder Betrug recht ist, sondern auch ein gemeiner Mörder. Don Giovanni wird bestraft, er brennt am Ende in den Feuern der Hölle. Der Regisseur nimmt ein etwas moderneres, aber auch kein gutes Ende.

In letzter Zeit haben sich Fälle wie der Harvey Weinsteins gehäuft. Es gibt die MeToo-Bewegung. Alle diese Verführer sind größere oder kleinere Don Giovannis (Weinstein ist eher harmlos verglichen mit dem Regisseur, der schon eine dämonische Dimension hat). Auf die Weise hat das Thema, eigentlich ein ewiges Thema, wieder neue Frische erhalten.

Man sagt dem Film immer wieder nach, die schnell wechselnden Sequenzen wären schuld an unserer kurzen Aufmerksamkeitsspanne. Daran musste ich gerade auf den ersten Seiten denken. Magst du verraten, warum die Szenen im Buch ähnlich schnell wechseln, wie im Film?

Ich habe das Buch geschrieben als wäre es ein Film. Der ständige Szenenwechsel entspricht dem Szenenwechsel in Serien, Soaps. Man vermeidet Langeweile und steigert die Spannung, indem man etwa, wenn es am spannendsten wird, zu einer anderen Szene switcht. Man kann einer Szene auch eine besondere Bedeutung geben, wenn man gerade in einem bestimmten Moment abbricht.

Bei meiner Recherche bin ich über die erste Auflage von 2002 des Romans gestolpert. In wie weit unterscheidet sich die erste Fassung von der Neuauflage?

Ich habe die Neuauflage sprachlich noch einmal überarbeitet. Der Inhalt ist geblieben wie er ist. Ich war überrascht, wie frisch er sich noch anfühlte nach all den Jahren. Es liegt wohl daran, dass das Thema (leider) zeitlos ist (und immer wieder hochkocht).

Wenn ich so einen aufwühlenden Roman lese, frage ich mich wie kommt der Autor auf diese Geschichte. Gab es einen Auslöser, der dich zum Schreiben von dieser Geschichte animiert hat?

Don Giovanni ist ein übler Kerl, der lügt, betrügt, erpresst, nur dem eigenen Vergnügen nachjagt. Das ist aber noch nicht die ganze Geschichte. Was mich an Don Giovanni immens erstaunt hat: die Verführten, seine Opfer, weinen ihm noch nach. Sie stellen ihn zwar, wollen, dass er zur Rechenschaft gezogen wird, sie lieben ihn aber noch. Und insgeheim fanden sie keinen anderen derart verführerisch wie ihn. Jeder, der nach ihm kommt, hält dem Vergleich nicht stand.

Hier nun habe ich mich gefragt, wer ist dieser Don Giovanni eigentlich? Und warum verfallen ihm alle derart? Er zieht gewaltig an. Und stößt dann wieder ab. Er will nichts Gutes, er will Menschen nehmen, sie benutzen und wieder wegwerfen, es ist allen bekannt, und doch ist er immens anziehend. Die Opfer gehen wissend in die Falle.

Im Regisseur gehe ich dieser Frage nach, wer Don Giovanni eigentlich ist. Der Regisseur entwickelt eine Theorie, ein System der Verführung, das auch Don Giovannis Erfolg erklärt. Aus diesem System wird dann eine Theorie des Glücks, und so sieht man, der Regisseur und auch Don Giovanni sind Getriebene, die darunter leiden, dass es eigentlich keine solide Erfüllung gibt, kein lang andauerndes Glück. Kaum ist der Moment des Glücks angebrochen, ist er auch schon wieder vergangen. So hastet Don Giovanni von einer Frau zur nächsten und findet nie, was er sucht. Ebenso jagt der Regisseur ständig neue Geliebte. Beide richten nur irreparablen Schaden an.

Don Giovanni hat ein Problem erkannt (die Suche nach dem Glück ist alles andere als einfach), er ist bei der Lösung aber fatal in die Irre gelaufen. Ebenso der Regisseur. Auch die Opfer sind lediglich auf der Suche nach ein bisschen Glück und daher leichte Beute.

Fazit ist, das System der Verführung funktioniert. Es ist allerdings teuflisch. Am Ende überwiegt der Schaden. Für ein paar tolle Tage handelt man sich ein verpfuschtes Leben oder gar den Tod ein.

Und so geht es im Regisseur auch um das Böse. Das Böse richtet nur Schaden an, wenn es verführerisch daherkommt, wenn man ihm verfällt. Das Böse wirkt dann, wenn man es nicht gleich erkennt. Es kommt als etwas daher, das überaus erstrebenswert ist, als großartige Versprechung. Es agiert immer hinter einer schönen Maske.

Zum Thema des Buches wird es während der Blogtour noch viele spannende Beiträge geben. Ich musste nach deinem Thriller erst mal einen Liebesroman für schöne Gedanken lesen. Welche Ablenkung suchst du nach dem Schreiben besonders heikler Szenen?

Das Schreiben ist erfüllend, aber auch anstrengend. Entspannen kann ich mich beim Kochen. Ich bekoche gern Freunde. Oder vor dem Fernseher. Ich liebe Serien. Manchmal sage ich mir, Fernsehen ist klasse; vor dem Fernseher kann einem nichts wirklich Schlimmes passieren.

Ich halte meine Eindrücke zu Büchern in einem Lesetagebuch fest. Und so kommt meine kreative Ader auch bei den Buchbesprechungen nicht zu kurz. Hast du neben dem Schreiben auch eine kreative Ader? Magst du ein Foto davon zeigen?

Porträt Zeichnung von Olivia Kleinknecht
Bildquelle: © Olivia Kleinknecht

Wie gesagt, ich habe gemalt. Allerdings damit aufgehört in den Neunzigern. Hauptsächlich Portraits.

Porträt Zeichnung von Olivia Kleinknecht
Bildquelle: © Olivia Kleinknecht

Liebe Olivia Kleinknecht, vielen Dank für die Zeit und die Beantwortung der Fragen. Es hat mir noch mal eine ganz andere Sicht auf das Buch gegeben.

So geht die Thriller- Blogtour weiter:

XXL- Kinogewinnspiel

#GEWINNSPIEL * #DerRegisseur

Ab sofort ist der neue Thriller „Der Regisseur“ von Olivia Kleinknecht als E-Book zum Einführungspreis von nur 99 Cent bei Amazon erhältlich. Alle Blogger, die an der Thriller-Blogtour von @mainwunder teilnehmen, dürfen jetzt ein riesiges Kinopaket verlosen!

Das Paket enthält:
+ Ein Taschenbuch „Der Regisseur“
+ Ein Kinopaket für 2 Personen mit Kinokarten und Schnick und Schnack
+ Eine hochwertige Popcornmaschine der Marke Russel Hobbs
+ Premium-Popcornmais
+ Nachos
+ Eine coole Lightbox mit Farbwechsler

Und es ist so leicht, in den Lostopf zu hüpfen!
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Um deine Gewinnchance zu erhöhen, kannst du einfach öfter in den Lostopf hüpfen, indem du
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tust. Jeder hat also die Möglichkeit, 11 Mal in den Lostopf zu hüpfen!

Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel endet am Ende der Blogtour, am Donnerstag, 13.11., 23.59 Uhr.
Ihr müsst mindestens 16 Jahre alt sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben, um mitzumachen. Um den Gewinn erhalten zu können, müssen die Gewinner uns ihre Adresse mitteilen. Teilnahme aus Deutschland und Europa möglich. Dieses Gewinnspiel wird nicht von Facbook gesponsert. Facebook ist nicht verantwortlich für dieses Gewinnspiel.