Im Gespräch mit Heidi Troi


Autoreninterview

mit Heidi Troi

Portrait der Autorin: Heidi Troi

Liebe Heidi, würdest du dich meinen Lesern bitte kurz vorstellen?

Aber klar. Ich lebe in Südtirol und hatte mein Debüt als Autorin beinahe gleichzeitig mit einem Krimi und einem Kinderbuch. Das war 2020. Also bin ich, wenn man so will, eine sehr junge Autorin. In Lebensjahren schaut das dann etwas anders aus ;-) Da hab ich bald eine 5 vorn im Alter ;-)

Als Kind wollte ich unbedingt zu See fahren und Kapitän werden. Was war dein Berufswunsch als Kind?

Klingt nach Klischee, aber ich wollte tatsächlich als Kind schon Kinderbuchautorin werden. Der Wunsch erschien mir aber immer schon eher unrealistisch, darum schwenkte ich um auf Tierärztin. Geworden bin ich dann Lehrerin und – was noch überraschender ist – Theaterpädagogin. Überraschend deshalb, weil ich eigentlich immer ein schüchternes Mäuschen war.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe immer schon geschrieben. Mit zehn habe ich meiner Mutter ein Büchlein geschenkt, das voll mit Geschichten und Gedichten ist. Am inspirierendsten an der Arbeit war der Duftkugelschreiber, mit dem ich die Seiten füllte. Er roch nach Erdbeere … Auch später habe ich immer wieder geschrieben. Immer mit dem großen Ziel vor Augen, DEN Roman zu schreiben, der alle Bestsellerlisten rockt, Preise einheimst usw. … nach zehn Seiten war dann meistens Schluss und ich habe aufgegeben. Dass ich das Schreiben des ersten Bandes meines Brixenkrimis durchgezogen habe, habe ich Lea Korte zu verdanken, bei der ich einen Autorenkurs absolviert habe. Im Rahmen des Kurses haben wir ein Schreibprojekt entwickelt und Lea, die alle Stationen eines Schreibprozesses kennt, hat mir über so manches Hindernis geholfen. Im Grunde geht es beim Schreiben ums Durchhalten …

Mein Blog heißt „Kerstins Kartenwerkstatt“ und zeigt meine kreative Seite und meine Lesesucht. Mit kleinen Sketchnotes versuche ich meine Leseeindrücke festzuhalten. Hast du auch eine kreative Ader?

Na ja, das Schreiben ist ja schon einmal ein kreativer Prozess. Aber ich bin ja auch Theaterpädagogin und als solche entwickle ich mit meinen Theatergruppen gern ihre Stücke und dann stehe ich auch hin und wieder selbst auf der Bühne. Abgesehen davon liebe ich die Musik, spiele auch mehrere Instrumente und singe im Chor. Malen tu ich auch sehr gern, habe als Lehrerin auch eine Ausbildung zur Werkstatt- und Atelierpädagogin gemacht, aber am liebsten male ich drauflos, versinke in den Farben und nutze das Malen, um loszulassen. Die „Kunstwerke“ sind mir dann egal und sie verschwinden meist irgendwo unter anderem Kram.

Ich liebe Bücher, je nach Stimmung lese ich Thriller, Krimis, Liebesromane oder Kinderbücher. Was liest du gerne?

Mir geht es wie dir. Ich lese auch querbeet. Allzu spannend mag ich es allerdings nicht. Lieber hab ich ein bisschen Humor drin, eine nette Liebesgeschichte, etwas zum Miträtseln. Seit ich die Bücher einer befreundeten Autorin gelesen habe, bin ich durchaus auch für Dark Romance zu begeistern – was ich auch vorher nie vermutet habe. Kinderbücher – vor allem Bilderbücher – liebe ich. 

Hast du einen bestimmten Platz zum Schreiben? Magst du mir ein Bild davon zeigen?

Aufnahme vom Schreibtisch der Autorin Heidi Troi

Ich schreibe beinahe ausschließlich an meinem Schreibtisch. Wie der ausschaut, siehst du auf dem Bild, das ich heute Abend nachschicke ;-) Ein einziges Chaos …

Ich bin jemand, der Texte erst mal mit Stift und Papier schreibt, bevor sie getippt werden. Wie fängst du mit einem neuen Roman an?

Ich tippe am Computer und lasse mich vom ersten Satz in die Geschichte ziehen. Das ist die Phase, in der ich meinen Protagonisten kennenlerne. Danach kommt aber meistens eine Phase mit Stift und Papier. Da werden Mindmaps gezeichnet, ich skizziere Schauplätze. Oft kommen auch Schere und Klebstoff zum Einsatz, wenn ich versuche Character Cards zu basteln – eine tolle Methode von Ingrid Werner, um seine Protagonisten kennenzulernen. Also alles ein bisschen …

Ich habe mich mal an einem Thriller versucht (so circa 50 Seiten) und dabei immer Joy Fielding im Kopf gehabt. Hast du schriftstellerische Vorbilder?

Hab ich tatsächlich. Was die Krimis angeht, liebe ich die Bücher von Linda Barnes, die mit ihrer Charlotta Carlisle eine tolle Protagonistin geschaffen hat, die mit viel Humor ermittelt. Bei den Kinderbüchern sind es vielleicht Paul Maar, Kerstin Boie und die Autoren, mit denen ich aufgewachsen bin, z.B. Christine Nöstlinger.

Neben den Krimis schreibst du auch Kinderbücher. Was macht für dich das besondere am Schreiben eines Kinderbuches aus?

Ich finde, dass es ein schöner Weg ist, um Kindern zu zeigen, dass sie mit ihren Gedanken, Sorgen und Gefühlen nicht allein sind. Und ich liebe es, wenn ich Kindern mit diesen Geschichten Lust am Lesen verschaffen kann … zumindest hoffe ich, dass nicht ich es bin, die sie ihnen nimmt.

Magst du für meine Leser mit 3 Sätzen auf dein Buch neugierig machen?

In meiner Brixen-Krimi-Reihe ghet es um einen etwas „eigenen“ Ermittler, der seinen sicheren Job bei der italienischen Staatspolizei aufgegeben hat, um Bauer zu werden und das, obwohl er von der Landwirtschaft genauso viel versteht, wie der Hahn vom Eierlegen. Als er hört, dass sein Hof verschuldet ist, muss ein Nebenerwerb her und er kommt auf die Idee, sich als Privatermittler zu versuchen. In seinem Kopf gibt es das Bild von sich selbst in Lederjacke und Sonnebrille, die Pistole im Anschlag … und das entspricht so gar nicht der Realität. In seine Fälle stolpert er eher, als dass er sie aktiv löst. Und wenn er sie am Ende doch löst, hat er das oft den vielen Helfern zu verdanken, die sich um ihn kümmern.

Woher kam deine Inspiration zu dieser Geschichte?

In dem Autorenkurs sollten wir eine Liebesszene in einem ungewöhnlichen Setting schreiben. Ich wählte als Setting einen Heustadel, als Protagonisten – fragt mich nicht warum – einen Privatdetektiv und als Störfaktor ein Huhn, das vom Dachfirst flatterte … und Lorenz Lovis hatte sich in mein Herz geschlichen.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht? Welches davon liegt dir besonders am Herzen?

Mittlerweile sind es tatsächlich schon sechs Bücher. Vier davon sind Kinderbücher, zwei Krimis und dazu kommt ein Kurzkrimi, der ein Spin-Off zu meiner Brixenkrimireihe ist und den ich selbst veröffentliche, auch wenn der Verlag ihn zum Beispiel durch das Lektorat begleitet hat. Am Herzen liegen mir eigentlich alle. Jedes für sich. Daher wähle ich von den Kinderbüchern die Reihe „Zeitreise mit den Nepomuks“, die ich im Eigenverlag veröffentliche und bei der ich einfach alles so machen möchte, wie ich mir das wünsche. Das ist schon ein tolles Gefühl. Und bei den Krimis – aus demselben Grund – die „Weihnachtspost. Lorenz Lovis ermittelt“. Auch wenn es „nur“ ein Kurzkrimi ist, freue ich mich doch sehr darüber. Ich bin Teil eines großen Projekts, der Aktion BLIND DATE MIT DEM TOD der Autorengruppe Die Mord(s)lustigen, und konnte für meine Leser ein kleines Weihnachtsspecial zur Überbrückung der Wartezeit bis zum Erscheinen des dritten Bandes auf den Weg bringen. Darüber freue ich mich!

Mein Lieblingsspruch ist: Das Leben ist schön. Damit kann ich mir und meinen Mitmenschen einen schlechten Tag versüßen. Hast du ein Lebensmotto oder -spruch?

Aufgegeben wird nur ein Brief … Das trifft es wohl am besten. Ich hab den Spruch von meiner lieben Autorenkollegin Drea Summer gelernt, aber er trifft mein Lebensmotto wohl am besten. Als Autorin muss ich mir das immer wieder sagen. Es klemmt in der Geschichte? Dann suche den Fehler, statt eine tolle Geschichte aufzugeben. Und das kann man natürlich auch auf alles andere übertragen.

Auf eine einsame Insel darfst du drei Bücher mitnehmen, welche wären es und warum?

Ich denke, es sind drei Bände der Waringham-Saga von Rebecca Gablè. Die kann ich immer wieder lesen.

Ich bin ja gar nicht neugierig, aber ich wüsste zu gerne an welchem Projekt du gerade arbeitest?

Gerade habe ich Band 3 der Zeitreise mit den Nepomuks im Rohentwurf abgeschlossen. Aber November ist NaNoWriMo und dafür habe ich natürlich ein Projekt angemeldet. Es ist Band 4 der Brixenkrimireihe.

Was möchtest du meinen Lesern noch zu dir verraten?

Ich bin ein offenes Buch ;-) Also fragt mich gern, was ihr wissen möchtet. Meistens werde ich es euch verraten. Also nur zu … Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

Bibliografie

Cover vom Kriminalroman: Feuertaufe von Heidi Troi

Autor: Heidi Troi
Reihe: Brixenkrimi Band 1
Genre: Kriminalroman
Verlag: Servus
ISBN: 978-3710402142
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 368

Inhaltsangabe

Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen, startet als Bauer und Privatermittler durch. Allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut.

Lovis hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll er den Erbhof seines Großonkels verkaufen oder als Bauer ein neues Leben beginnen? Die Zeichen stehen nicht allzu gut: Der Hof ist verschuldet, und Lovis hat weder Geld noch Ahnung von der Landwirtschaft. Wie gut, dass er sich erstmal mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten im Dorf über Wasser halten kann. Er soll herausfinden, wer dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna geworfen hat. Ein dummer Jungenstreich? Oder ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Steckt am Ende der zwielichtige Baron selbst dahinter?

Lovis nimmt die Fährte auf und spürt, wie es im beschaulichen Brixner Talkessel rumort. Besonders, als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird …

»Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?« Lorenz Lovis



Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Servus , Fotos: Schreibtisch © Heidi Troi

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Weihnachtspost von Heidi Troi

Weihnachtspost – Lorenz Lovis ermittelt

von Heidi Troi

Meine Meinung

Das Cover zeigt sehr passend zum Titel eine verschneite Landschaft. Am Himmel über den Bergen glitzern die Sterne und unten glitzert der Schnee auf den Tannen. Bei dem Anblick bekomme ich direkt Lust auf einen schönen Schneespaziergang.

Die Geschichte „Weihnachtspost“ von Heidi Troi entstand im Rahmen des Projekts „Blind Date mit dem Tod“ der Autorengruppe: Die Mord(s)lustigen. Die Aufgabenstellung für das Schreibprojekt werden am Anfang des Buches kurz erklärt. Ich finde es sehr schön, wie hier der Leser mitgenommen wird. So bekommt man direkt eine Idee vom ganzen und wartet gespannt, wie die erwähnten Personen in die Geschichte eingebunden werden. Heidi Troi hat sich für den Kurzkrimi ihren Ermittler Lorenz Lovis herausgesucht. Dieser ermittelt in den Brixen- Krimis der Autoren. Nach „Feuertaufe“ und „Bewährungsprobe“ ist dies nun für ihn ein Weihnachtsspecial bevor im Mai 2022 der dritte Band: Gefährliche Treue der Krimireihe erscheint.

Der Kurzkrimi lässt sich theoretisch auch ohne Vorwissen lesen, da die Handlung für sich alleine steht. Doch sollte man für das bessere Verständnis wenigstens einen der zwei Brixen-Krimis gelesen haben. Ich hatte zuvor „Feuertaufe“ verschlungen und kannte somit die groben Gegebenheiten. Allerdings hatte ich „Bewährungsprobe“ noch nicht gelesen. Das war für mich nicht unbedingt ein Nachteil, wobei ich dann den aktuellen Gast in der Ferienwohnung hätte besser einschätzen können.

Gleich zu Beginn der Geschichte bekommt Lorenz Lovis eine anonyme Weihnachtskarte mit den Worten: „Du hast ein Date. Ein Date mit dem Tod. Näheres erfährst du, wenn es an der Zeit ist“. Der Text der Karte lässt für mich als Leser viel Raum zum Grübeln. Ich mag diese Andeutungen, wo man erst mal selbst ein wenig überlegen darf. Was es mit der Karte auf sich hat und ob weitere Karten bei dem Ermittler eintrudeln kannst du dir am besten selbst erlesen.

Es ist eine kurze runde Geschichte, die zum Miträtseln einlädt. Wer hat die anonyme Weihnachtskarte verschickt? Kann Lorenz Lovis den Fall lösen? Gibt es am Ende Tote? Fragen, die ich mir beim Lesen gestellt habe. Am Ende löst sich alles ganz logisch auf und bestätigt mich in meinen zuvor gewonnenen Erkenntnissen. Die Geschichte besticht durch ihren ganz eigenen Charme und man muss das ganze einfach mit Humor nehmen.

Für mich war es eine unterhaltsame Geschichte, die mir jetzt zwar ein wenig vom zweiten Buchvorweggenommen hat, aber das finde ich gar nicht schlimm. Ich werde „Bewährungsprobe“ auch mit diesem Wissen genießen können. Hast du Lust auf einen weihnachtlichen Kurzkrimi, dann findest du in „Weihnachtspost“ genau die richtige Stimmung. Alles bereitet sich auf Weihnachten vor und passend dazu liegt überall schon Schnee, wovon man hier oben im Norden ja nur träumen kann. Ich habe die Geschichte genossen, hier und da herzhaft gelacht und vor allem fleißig mit gerätselt.

Inhaltsangabe

Lorenz Lovis will eigentlich nichts als die Ruhe zwischen zwei Aufträgen genießen, da schrecken ihn geheimnisvolle Botschaften auf und er muss wieder ermitteln. Diesmal in eigener Sache. Gut, dass ihm Hanne Wiedenhof mit drei Krimiautorinnen zur Seite steht.

„Weihnachtspost“ ist ein Kurzkrimi zur Brixenkrimi-Reihe um den Privatermittler Lorenz Lovis und Teil des Projekts BLIND DATE MIT DEM TOD der Autorengruppe DIE MORD(S)LUSTIGEN.

Bibliografie

Sketchnotes zum Kurzkrimi: Weihnachtspost Lorenz Lovis ermittelt von Heidi Troi

Autor: Heidi Troi
Reihe: Lorenz Lovis ermittelt
Genre: Kriminalroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 979-8490843825
Erscheinungsdatum: 01. November 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 90
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Heidi Troi zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Heidi Troi

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

#obm2021 – Die Online-Buchmesse 2021

Vom 03.11 bis 07.11.2021

Online Buchmesse – die wundervolle Möglichkeit für Buchmesse Fans

Ich bin zum dritten Mal als Bloggerin bei der Onlinebuchmesse dabei. 2018 kam ich ganz spontan zur #obm2018, damals habe ich Instagram erst für mich entdeckt und so sahen auch meine Beiträge aus. Schon 2019 konnte ich erste Entwicklungsschritte verzeichnen. Inzwischen fühle ich mich auf Instagram sehr wohl uns so wird mein Messestand sich 2021 sehr deutlich von den Vorjahren unterscheiden. Ich bin schon ganz gespannt und freue mich darauf dich ab dem 3. November auf meinem Messestand begrüßen zu dürfen. Über den folgenden Link gelangst du direkt zu meinem Messestand: https://www.instagram.com/kerstinskartenwerkstatt/

Ich bin bei der #obm2021 dabei. Zu sehen ist ein Foto von Kerstin Cornils, die mit @kerstinskartenwerkstatt auf Instagram an der Onlinebuchmesse teilnimmt.

Eine Buchmesse in der virtuellen Welt? Allerdings. Als digitales Format startet die Online-Buchmesse im Zeitraum vom 03. bis 07. November 2021. Über die letzten drei Jahre hat sich dieses Format in der Branche etabliert und ist gerade in Zeiten der allgegenwärtigen Digitalisierung aktueller denn je. Zu den Ausstellern zählen u.a. der Delius-Klasing Verlag sowie bekannte Selfpublishing-Autoren wie Martin Krist und Mira Valentin. Das Konzept ist genial: Als Eintrittskarte gelten die sozialen Medien wie Instagram  und Facebook,  die Messehomepage www.onlinebuchmesse.de, sowie ein eigener YouTube-Channel für Lesungen. Für den Besucher ist die Teilnahme kostenlos. „Wir bringen die Ausstellerinnen und Aussteller in die Wohnzimmer und Büros der Besucher. Keine mühsame Reise und langes Anstehen mehr notwendig.“, erklärt die Inhaberin Janet Zentel. 

Vermehrt heißt es: Virtuelle Messen sind die Zukunft. Und dann wieder: Nichts kann ein Live-Event ersetzen. Was aber passiert, wenn eine virtuelle Messe nahezu zeitgleich mit der größten Buchmesse der Welt stattfindet? Das OBM-Team um Janet Zentel sehen das digitale Konzept als weitere Wahlmöglichkeit der Zukunft. Die sozialen Medien sind aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, und die Literaturbranche erlaubt sich einen Ausbruch aus bestehenden Formalismen, ohne die Geschichte zu vergessen. Keine Konkurrenz sei im Visier, sondern eine Brücke zwischen digitalen und gedruckten Neuheiten zu schaffen, so Janet Zentel.

Messestand der Organisatorin Janet Zentel

Wie kann ich als Besucher:in die Online Buchmesse besuchen?

Für Besucher:innen ist die Buchmesse kostenlos und kann von überall auf der Welt besucht werden – einzige Voraussetzung: Eine Internetverbindung.

Wie funktioniert die Online-Buchmesse?

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten die Messe zu besuchen. Der Zutritt zur OBM 2021  auf Social Media erfolgt über die Kanäle der Aussteller:innen. Als digitale „Eintrittskarte“ fungiert der leitende Hashtag #OBM2021. Der Hashtag ist das Erkennungszeichen, mit dem sich Verlage, Autor:innen und Dienstleister:innen an „virtuellen Ständen“ in den jeweiligen Messehallen präsentieren. Täglich werden neue Beiträge, Diskussionen und Lesungen im digitalen Netz stattfinden. Über die Kommentarfunktion können die Messebesucher direkt ihre Fragen stellen. Ziel ist hierbei, zwischen den Teilnehmer:innen den direkten Informationsaustausch zu ermöglichen und den Aussteller:innen ein Live-Publikum anzubieten. Außerdem gibt es Booky den Chatbot, der als Messe-Guide über den Messenger-Dienst WhatsApp genutzt werden kann. Probiere es gerne aus und schreibe Booky ein „Hallo“:
0176-86221353

Er bietet den Besucher:innen einen individuellen Messe-Rundgang durch die Hallen der Autor:innen und verteilt zudem Leseproben, Coverabbildungen und weitere Informationen.

Hallenplan der #obm2021
#obm2021

Ab 03.11 wird die Homepage www.onlinebuchmesse.de in den Livemodus gestellt. Ein digitales Programmheft sowie ein Buchmesse-Magazin runden die Orientierung im virtuellen Raum ab. 
Verglichen mit einem realen Messebesuch in Frankfurt am Main oder Leipzig ist die Online-Buchmesse mit wenig Aufwand verbunden. Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung sowie das oft stressige Messeumfeld können vermieden werden. Stattdessen sucht man bequem vom Laptop, Tablet oder Smartphone aus nach den gewünschten Informationen. Von woher und wann der Besucher auch teilnehmen mag, die Onlinebuchmesse 2021 ist fünf Tage für Jedermann rund um die Uhr geöffnet.

Dieses Jahr gibt es ein tolles Live-Programm mit vielen tollen Lesungen, Workshops und Veranstaltungen, auf die sich unserer Besucher:innen freuen können.

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