Frau Appeldorn und die tote Diva von Vera Nentwich

Frau Appeldorn und die tote Diva von Vera Nentwich

Beitragsbild zur Rezension mit Cover vom Krimi: Frau Appeldorn und die tote Diva von Vera Nentwich

Meine Meinung

Das Cover zeigt passend zum Titel einen offenen roten Bühnenvorhang. Der Blick dahinter geht ins Dunkle. Nur im vorderen Bereich kann man einen roten Hut und einen weißen Schal sehen. Wenn man sich jetzt dazu noch die Farbgebung der Wörter vom Titel anschaut, bekommt man eine Idee, zu wem was gehören könnte.

„Frau Appeldorn und die tote Diva“ von Vera Nentwich wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Es ist der vierte Band der Frau-Appeldorn-Reihe. Um den Fall gemeinsam mit Frau Appeldorn lösen zu können, ist kein Vorwissen erforderlich. Allerdings finde ich, dass die kleinen Spitzen zwischen Mareike Appeldorn und Alicante Büyüktürk mit Vorwissen noch besser zu genießen sind. Ich selbst habe zwei der drei Vorgängerbände gelesen und kann sie dir zum Lesen sehr empfehlen.

Nun aber zurück zum vierten Fall für Frau Appeldorn. Neben ihrem Hang zum Ermitteln ist sie auch im örtlichen Kulturverein aktiv. In diesem Rahmen darf sie auf der Bühne bei ihr im Ort die große Opern-Diva Constanze Wegemann begrüßen. Gefühlt freut sich der ganze Ort über diese einmalige Chance, einen Star auf der Schulbühne zu haben. Doch wie es so schön ist, kommt es manchmal anders als gedacht, und an dieser Stelle verweise ich ganz einfach auf das Buch.

Sie ist als schwierig verschrien und bekommt deshalb kaum noch Auftritte.

So heißt es zu Beginn der Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Zum einen habe ich mich einfach gefreut, Frau Appeldorn und ihren Nachbarn wiederzutreffen. Zum anderen fand ich das Umfeld einfach faszinierend. Und so habe ich mir beim Lesen immer wieder Notizen gemacht, wen ich als Täter in Betracht ziehen würde. Kleiner Spoiler am Rande, davon ist es keiner geworden. So habe ich zusammen mit der Hobbyermittlerin und ihrem Gefolge bis zum Schluss gerätselt. Dabei hat mich eine der Szenen am Schluss besonders in den Bann gezogen, weil ich hoffte, hier auf Ergebnisse zu treffen. Tja, was soll ich sagen: Das musst du einfach selber lesen.

Mein liebster Satz aus dem Buch ist übrigens von dem Kommissar, der unfreiwillig mit Frau Appeldorn zusammenarbeiten muss bzw. dem es nicht wirklich gelingt, sie in ihre Schranken zu weisen.

Herr Walther seufzte. „Sie sind nochmal mein Tod.“

An dieser Stelle habe ich einfach mit ihm mitgefühlt. Weil ich seine ganze Verzweiflung, Sorge oder wie auch immer man das nennen möchte, spüren konnte. Was mich irgendwie zu dem Miteinander von Mareike und Alicante bringt. Die beiden Nachbarn, die sich immer noch sehr förmlich ansprechen, haben es inzwischen zu einer Frühstücksgemeinschaft geschafft. Beim Lesen hatte ich da direkt ein Bild vor Augen: Wie beide für sich am Tisch sitzen, jeder seinen Kaffee vor sich und die Tageszeitung in der Hand. So gut wie keine Kommunikation, sondern ein stilles Einvernehmen, wer welchen Teil der Zeitung bekommt. Ich musste immer wieder schmunzeln und hatte zu dem Bild die Stimme der Autorin im Ohr, die mit einer guten Portion Humor diese Szene liest.

Wenn du mal die Möglichkeit hast, Vera Nentwich live zu erleben, dann ergreife sie. Gelesen kommt der Humor in ihren Kriminalromanen noch viel pointierter zur Geltung.

Magst du Krimis mit einer guten Prise Humor? Wolltest du schon immer mal in die Garderobe einer Opern-Diva blicken? Dann schnapp dir „Frau Appeldorn und die tote Diva“ von Vera Nentwich und verfolge gespannt, wie Mareike Appeldorn sich auf die Fährte des Täters begibt. Mit dabei ihr Nachbar und diesmal auch ihre Nichte, die langsam aber sicher von ihrer Freude am Ermitteln eingenommen werden. Ich habe das Buch nahezu am Stück verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Schließlich wollte ich wissen, ob meine Spekulationen zum Tathergang und dem Hintergrund dazu mit dem Endergebnis übereinstimmten. Taten sie übrigens nicht, was ich einfach gut finde. So rätselt man bis zum Schluss. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die Kriminalromane mit Unterhaltung lieben.

Inhaltsangabe

Ein glamouröses Konzert. Eine tote Diva.
Und mittendrin: Frau Appeldorn – die Frau mit dem roten Hut.

Dem Kulturverein ist ein großer Coup gelungen: Die berühmte Operndiva Constanze Wegemann tritt in der kleinen Stadt auf. Doch bevor sie die Bühne betreten kann, liegt sie tot in ihrer Garderobe. Und Frau Appeldorn erkennt sofort: Das war Mord.

Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Alican Büyüktürk, der mehr detektivisches Talent besitzt, als er zugeben möchte, stürzt sie sich in die Ermittlungen. Denn Constanze war nicht nur berühmt – sie war auch berüchtigt.
Streitlustig, fordernd, launisch … und mit einer beeindruckenden Liste an Feinden.

War ihr Manager Helmut Lehnert am Ende von ihren Allüren so genervt, dass er selbst Hand anlegte?
Warum taucht plötzlich ein ehemaliger Geliebter auf, den niemand erwartet hat?
Und was verbergen die anderen Mitglieder ihres Teams?

Je weiter Frau Appeldorn gräbt, desto mehr Geheimnisse, Eitelkeiten und Verwicklungen kommen ans Licht. Doch sie lässt sich nicht beirren – weder von falschen Fährten noch von eingebildeten Künstlern.
Mit Neugier, Humor und ihrem unverwechselbaren roten Hut taucht sie tief in das Leben der Diva ein … und kommt dem Mörder gefährlich nahe.

Ein warmherziger, witziger Cosy‑Crime mit Charme, Musik und einer Ermittlerin, die man einfach lieben muss.

Bibliografie

Cover vom Krimi: Frau Appeldorn und die tote Diva von Vera Nentwich

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Autor: Vera Nentwich
Reihe: Frau Appeldorn Band 4
Genre: Kriminalroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN/ ASIN: B0GLPSY7TG
Erscheinungsdatum: 12. Juni 2026
Format: Ebook und Taschenbuch u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 294
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Vera Nentwich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Quellen: Klappentext und Cover Original: ©Vera Nentwich


Frau Appeldorn und der tote Kapitän von Vera Nentwich

Frau Appeldorn und der tote Kapitän

von Vera Nentwich

Zu sehen ist das Lesetagebuch mit Sketchnotes zur Rezension vom Kriminalroman: Frau Appeldorn und der tote Kapitän von Vera Nentwich

Meine Meinung

Auf dem Cover fällt sofort das Erkennungszeichen von Frau Appeldorn ins Auge. Vorne im Sand liegt der typische rote Hut, ohne den Frau Appeldorn das Haus nicht verlässt. Weiter hinter dem Strandhafer sieht man einen Leuchtturm, der sich sehr schön vom blauen Himmel abhebt. Komplementiert wird das maritime Bild durch ein Holzschild am Rand des Strandes, auf dem der zweite Teil des Titels steht. 

Frau Appeldorn und der tote Kapitän von Vera Nentwich wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Es ist das dritte Buch aus der Serie: Frau Appeldorn. Du musst aber nicht die ersten Bände gelesen haben, um der humorvollen Ermittlung folgen zu können. Das ganz besondere Miteinander zwischen Frau Appeldorn und ihrem Nachbarn wird hinreichend erwähnt. So hast du genauso viel Lesefreude, wie jemand, der alle Bände kennt. Ich selbst kenne nur den ersten Band: Frau Appeldorn und der tote Maler.

„Hatte ihr Chef nicht immer gesagt, dass es nichts gäbe, was sie, Frau Appeldorn, je aus der Bahn werfen könnte.“

Der dritte Fall von Mareike Appeldorn und Alican Büyüktürk hat es in sich. Die zwei verbindet eine ganz besondere „Hass-Liebe“ zwischen Nachbarn. Sie können nicht wirklich miteinander, aber auch nicht ohne den anderen. Und sind immer noch nicht per Du. Hier verbringen sie nun ungewollt Zeit zu zweit an der Ostsee in einer Ferienwohnung. So entdeckt Frau Appeldorn die vorzüglichen Frühstücksqualitäten von Herrn Büyüktürk. 

„Sollte ich je meine Memoiren schreiben, glaubt mir das kein Mensch.“

Die Ermittlung ist, wie bei den Protagonisten von Vera Nentwichs Kriminalromanen unkonventionell und amüsant zu lesen. Stück für Stück darf ich als Leser dem Fall auf die Spur kommen. Gut eingebaute Wendungen sorgen für Verwirrung, die am Ende zu einer logischen Auflösung führen. 

„Aufgeben ist keine Option. Aufgeben ist keine Option.“

Magst du Krimis, die eine gute Prise Humor besitzen? Dann kommst du hier auf deine Kosten. Frau Appeldorn und der tote Kapitän von Vera Nentwich nehmen dich mit auf eine spannende Ermittlung. Dafür darfst du mit Frau Appeldorn und Herrn Büyüktürk an die Ostsee reisen und das ganz besondere Flair dort genießen. Ich habe das Buch an einem Tag in der Sonne verschlungen und empfehle es gerne als Urlaubslektüre weiter. Beim Lesen kann man einfach wunderschön die Zeit vergessen und muss beim Lesen immer wieder Schmunzeln.

Inhaltsangabe

Arne Carlsen ist ein Mann, der Frau Appeldorn fasziniert. Eloquent, gut aussehend, charmant und ein Kapitän im Ruhestand. Könnte er der Mensch sein, mit dem die pensionierte Chefsekretärin den Lebensabend teilen könnte? Doch bevor sie dies herausfinden kann, muss der Kapitän in die alte Heimat an die Ostsee und von dort kehrt er nicht mehr zurück. Er wurde ermordet. Da kann die Hobbyermittlerin nicht zu Hause bleiben. Trotz eines lädierten Fußes muss sie nach Niendorf an die Ostsee und herausfinden, wer für diese Tat verantwortlich ist. Ihr gelingt es, ihren Nachbarn Herrn Büyüktürk davon zu überzeugen, sie dorthin zu fahren. Gemeinsam treffen Sie auf die Ex-Frau des Kapitäns und seinen Sohn. Wie sind die beiden in den Fall verstrickt? Kann Gunnar, der alte Kollege des Kapitäns, Licht ins Dunkel bringen? Obwohl gehandicapt lässt Mareike Appeldorn nicht locker, bis der Fall aufgeklärt ist und vergisst dabei auch trotz Wind und Meer niemals, ihren roten Hut zu tragen.

Bibliografie
Zu sehen ist das Cover vom Kriminalroman: Frau Appeldorn und der tote Kapitän von Vera Nentwich

Autor: Vera Nentwich
Reihe: Frau Appeldorn Band 3
Genre: Kriminalroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN/ ASIN: 978-3981880694
Erscheinungsdatum: 30. Mai 2025
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 290
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Vera Nentwich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: ©Vera Nentwich

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Frau Appeldorn und der tote Maler von Vera Nentwich

Frau Appeldorn und der tote Maler

von Vera Nentwich

Sketchnotes zum Krimi: Frau Appeldorn und der Tote Maler von Vera Nentwich

Meine Meinung

Auf dem Cover sieht man eine Staffelei mit einem Bild, auf dem der Titel des Buches geschrieben steht. Oben auf der Staffelei hängt ein roter Sommerhut. Im Hintergrund ist eine Tapete mit dezentem Muster zu sehen. Das Cover greift sehr schön Elemente der Geschichte auf und passt damit perfekt zum Buch. 

Frau Appeldorn und der Tote Maler ist der neue humorvolle Krimi von Vera Nentwich. In den Hauptrollen Mareike Appeldorn und ihr Nachbar Alican Büyüktürk. Wobei letzterer unfreiwillig eine wichtige Rolle im Verlauf des Romans spielt.

Frau Appeldorn ist eine gewissenhafte ältere Dame. Die zuletzt als Chefsekretärin gearbeitet hat und nun versucht im Ruhestand anzukommen. Ihr Nachbar Herr Büyüktürk ist ihr immer wieder ein Dorn im Auge, weil er sein Auto einfach immer im Weg parkt. Dieser Aspekt sorgt für die ein oder andere Situation, die zum Schmunzeln einlädt.

Wie dem Titel schon zu entnehmen ist, spielt der Kriminalfall in der Künstlerszene. Am Ende vom Tag des offenen Ateliers gibt es eine Leiche. Doch keiner will etwas gesehen haben. Spannend fand ich hier im Vorfeld die Beschreibung der einzelnen Künstler und was sie in ihrem jeweiligen Atelier so trieben. Hier war von Metallarbeiten über Engelsfiguren bis hin zu abstrakten Klebeband Bildern alles dabei. Mit der nötigen Vorstellungskraft hatte ich die Kunstwerke direkt vor Augen und konnte mit der Protagonisten durch die Ateliers streifen. 

Die Ermittlung lief für mich sehr logisch ab und sparte nicht an der nötigen Situationskomik. Man muss Frau Appeldorn und ihren Nachbarn einfach lieben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, den beiden bei einem weiteren Fall über die Schultern zu schauen. Ich habe beim Lesen herzhaft gelacht und hatte ähnlich wie die Protagonistin so meine Schwierigkeiten bei der Aussprache von Büyüktürk. Dieses ungleiche Paar war einfach nur herzallerliebst. 

Wenn du Lust hast auf einen unterhaltsamen und humorvollen Kriminalroman, dann bist du hier genau richtig. 

Inhaltsangabe

Plötzlich Ruhestand. Was macht man dann? Mörder jagen!

Für die Chefsekretärin Mareike Appeldorn ist der Ruhestand eine unangenehme Vorstellung.
Ihr Beruf war ihr Leben, doch nach dem Tod des Seniorchefs gab es keine Verwendung für sie. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen landet sie im örtlichen Kulturverein und organisiert den Tag der offenen Ateliers. Ausgerechnet dort wird am Ende des Tages der Maler Martin Borger tot aufgefunden und die Hauptverdächtige ist auch noch die neue Citymanagerin, die sich als Tochter von Frau Appeldorns Nachbarn herausstellt.

Mit diesem Herrn Büyüktürk, einem emeritierten Professor für Germanistik, ist sie im Streit verbunden. Parkt er doch seinen Mercedes ständig vor ihrer Einfahrt. Nun hat auch er ein großes Interesse, herauszubekommen, wer wirklich schuld am Tod des Malers ist.

Frau Appeldorn und Herr Büyüktürk, ein ungleiches Paar geht auf Mörderjagd. Vielleicht ist Ruhestand doch nicht so langweilig.

Bibliografie

Autor: Vera Nentwich
Genre: Kriminalroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-3981880656
Erscheinungsdatum: 4. November 2022
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 284
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Vera Nentwich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Vera Nentwich

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