Books on Monday – Kristina Moninger

Wenn gestern unser morgen wäre von Kristina Moninger
Cover von „Wenn gestern unser morgen wäre“ Kristina Moninger

Wenn gestern unser morgen wäre von Kristina Moninger

Liebesroman
Taschenbuch (auch als Ebook erhältlich)
300 Seiten
erscheinen am 28. Juni 2017
FeuerWerkeVerlag
ISBN: 978-3945362297
Für 11,90€ hier kaufen

Meine Rezension

Das Cover hat etwas verträumtes und romantisches an sich. In der Mitte ist ein Glas zu sehen. Darin fliegen zwei Schmetterlinge. Oberhalb von dem Glas Fliegen weitere Schmetterlinge dem Himmel entgegen. Für mich passt das Cover perfekt zum Buch. Und das Glas wirst du beim Lesen irgendwann wieder entdecken.

Die Geschichte spielt irgendwo in München. Sara ist Ende zwanzig, arbeitet in einem großen Unternehmen, fährt gerne mit dem Mountainbike und hat einen Freund. Zu Beginn scheint Sara alles falsch zu machen was man nur falsch machen kann. Kleine und große Fehler lösen eine Kettenreaktion aus, die sie nicht mehr stoppen kann. Wenn Sara könnte, würde sie sich gerne anders entscheiden und alles rückgängig machen.

Doch so einfach ist es im Leben nicht. In Gedanken rennt sie Matt vors Auto, der unter anderem auch zu ihren falschen Entscheidungen gehört. Im Krankenhaus kommt sie wieder zu sich. Es scheint, als seien die Uhren zurückgedreht worden. Sara erhält die einmalige Chance die Zukunft, ihre schon vergangene Woche zu ändern. Kann sie ihre Missgeschicke der Woche beheben und die Kettenreaktion stoppen?

Während der Romancewoche durfte ich bei der Live-Lesung schon ein Paar Textstellen aus dem Buch hören und war begeistert. Jetzt freue ich mich dir meinen Leseeindruck mitteilen zu dürfen.

Kristina Moninger erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Protagonisten. Sara nimmt mich mit in ihre Welt und lässt mich an ihren Katastrophen teilhaben. Ich mag diese Erzähl-Perspektive. Ich kann mich beim Lesen ganz und gar auf eine Person einlassen und weiß nie mehr als die Hauptperson. Ich musste wie Sara auch mehrmals schauen, was das mit dem Schritt in die Vergangenheit auf sich hat. Ich konnte es genauso wenig glauben und habe ein paar Mal zurück geblättert, um mich zu vergewissern, dass da wirklich erst der 13. September stand und dann plötzlich war der 3. September da.

Mir gefällt der lockere Schreibstil der Autorin. Das Buch lässt sich gut lesen und der Spannungsbogen hält sich bis zum Ende.

Für mich eine wunderbare Urlaubslektüre. Die 300 Seiten haben mir einen verregneten Samstag versüßt.

Vielen Dank an Kristina Moninger für das Rezensionsexemplar.

Bevor du jetzt weiter klickst habe ich noch eine Frage an dich?

Was würdest du ändern, wenn du zehn Tage geschenkt bekommst und diese neu erleben dürftest?

Die Frage hat die Autorin während der Romancewoche auch gestellt. Ich für mich möchte keinen Tag rückgängig machen, da ich genau wegen meiner Fehltritte und Co zu dem Menschen geworden bin der ich bin und den ich mag. Wie sieht es bei dir aus?

Ich bin auf deinen Kommentar gespannt.

Books on Monday – Jessica Koch

Die Endlichkeit des Augenblicks von Jessica Koch
Jessica Koch – Die Endlichkeit des Augenbllicks

Die Endlichkeit des Augenblicks von Jessica Koch

Liebesroman, Drama
FeuerWerke Verlag
erscheint am 2. Juni 2017
ISBN eBook: 978-3-945362-26-6
ISBN Taschenbuch: 978-3-945362-27-3

Meine Meinung

Ich hab mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Ein Mann und eine Frau sitzen auf einer Bank. Daneben steht ein Baum, der mit Farbklecksen versehen ist. Auf der anderen Seite vom Baum steht ein einsamer Mann. Die Personen sind dunkle Silhouetten während der Rest des Bildes in braun und rot Tönen gehalten ist. Ich denke die drei Personen auf dem Bild sind die Protagonisten des Romans.

Die Geschichte handelt von Joshua (Josh), Sebastian (Basti) und Samantha (Sam). Abwechselnd sind die Kapitel den drei Personen gewidmet. Während die Jungs in der dritten Person von sich erzählen, spricht Sam in der ersten Person mit uns. Ich hatte so das Gefühl näher bei ihr zu sein und viel intensiver mit ihr zu fühlen, als mit Josh und Basti.

Josh und Basti sind seit Schultagen die besten Freunde. Ein Unfall nach dem Abitur hat die zwei noch enger zusammen geschweißt. Während Joshua den Unfall ohne äußerliche Schäden überlebt hat, sitzt Sebastian seit dem im Rollstuhl. Letzterer macht das beste daraus und genießt sein Leben. Joshua kann nur schwer damit leben und leidet unter schweren Depressionen, er gibt sich die Schuld an dem Unglück. Erst als die beiden Samantha kennenlernen scheint sich das Blatt zu drehen. Basti verliebt sich das erste mal seit seiner Querschnittslähmung und auch Josh fängt an sich zu öffnen.

Es könnte so schön sein …

Jessica hat es direkt im Prolog geschafft mich zu fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wer wohl mit dem Helikopter fliegen muss, was ist passiert und warum will einer vor den Zug springen. Beim Lesen der Geschichte wurde ich zum Nachdenken angeregt. Wie gehen wir in der Gesellschaft mit Behinderungen um, seien sie körperlicher oder seelischer Gestalt? Verschließen wir unsere Augen, um nur die heile Welt zu sehen?

Der vierte Roman von Jessica Koch nimmt wieder kein Blatt vor den Mund und spricht sensible Themen an. Doch kommt auch die Liebe nicht zu kurz.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich die erste Email von Jessica Koch bekam. Der Name sagte mir damals nichts. Sie bat mich, ihren ersten Roman „Dem Horizont so nah“ zu lesen. Da ich mich über die Anfrage freute, habe ich zugesagt und war total geflasht, wie so viele andere auch. Danach folgten „Dem Abgrund so nah“ und „Dem Ozean so nah“ vervollständigte die Danny Trilogie.

Ich habe mich gefragt, was kann nach diesen drei sehr aufwühlenden Romanen kommen? Kann die Autoren mit einer neuen, fiktiven Geschichte genauso die Emotionen hervorrufen, wie mit der Geschichte von Danny? Ich kann nur sagen, ja, kann sie. Ich werde noch ein paar Tage von der Geschichte von Sam, Basti und Josh gefangen sein.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für den Roman, der Freitag erscheint. Ich rate dir, packe dir eine Packung Taschentücher in greifbare. Du wirst sie gebrauchen.

Vielen Dank liebe Jessica für das Rezensionsexemplar. Ich habe nicht zu hoffen gewagt, dass du mich wieder so emotional bewegst. Ich bin schon gespannt wie der Buchstart am 02. Juni 2017 verläuft. Und möchte unbedingt ein Foto sehen von der Wette ;-)

 

Books – Jessica Koch

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Dem Ozean so nah – Jessica Koch

„Dem Horizont so nah“„Dem Abgrund so nah“
Autor: Jessica Koch
Verlag: FeuerWerke Verlag
erscheint am: 01.12.2016
ISBN eBook: 978-3-945362-24-2
Leseprobe: (PDF)
Kaufen: Hier

Inhalt (Quelle: FeuerWerke Verlag)

Der finale Abschluss der Bestseller-Trilogie von Jessica Koch: Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft.

Danny ist erfolgreich und finanziell unabhängig, während Christina die letzten Jahre auf der Straße mit Prostitution und Drogenkonsum verbrachte. Verzweifelt bemüht er sich, ihr zu zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, wird schnell klar, dass sie zusammengehören und sich lieben – jedoch auf völlig andere Weise, als sie zuerst vermuteten. Ihre traurige Vergangenheit verbindet sie in einer tiefen Freundschaft, die jede Widrigkeit übersteht, aber deren Ausmaß abzuschätzen beide nicht in der Lage sind.

Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft und der finale Abschluss der Danny-Trilogie nach dem Bestseller „Dem Horizont so nah“ und „Dem Abgrund so nah“.

Autorin (Quelle: FeuerWerke Verlag)

Jessica Koch

Bereits 2003 habe ich erstmals die Geschichte über meine Liebe zu Danny auf Papier gebracht. Ich wollte keine Schriftstellerin werden. Vielmehr hatte ich den Gedanken, mir die emotionale Last von der Seele zu schreiben. Es steckte kein ernsthaftes Interesse dahinter, als ich das mit Schreibmaschine getippte Manuskript an zwei Publikumsverlage schickte. Umso mehr wunderte mich das Vertragsangebot: Man wollte meine Geschichte veröffentlichen!

Und was tat ich? Ich habe abgelehnt! Die Vorstellung, dass alle Welt meine viel zu persönliche Lebensgeschichte lesen kann, erschreckte mich so sehr, dass ich das Manuskript den Flammen opferte. Einem großen Feuer auf dem Gartengrundstück meiner Eltern, dem ich kurz davor bereits sämtliche gemeinsamen Fotos von Danny und mir in den Schlund geworfen hatte. Allerdings habe ich es nicht übers Herz gebracht, die Fotos zu verbrennen, die nichts mit mir zu tun hatten. Auch seine Briefe und Gedichte habe ich aufgehoben und alles sorgfältig in einer Schachtel im Keller verstaut. Im festen Vorhaben, ein für allemal mit diesem Thema abzuschließen.

2010 – im Alter von 28 Jahren – zog ich nach Heilbronn. Ich heiratete und bekam einen Sohn. Ohne groß nachzudenken, erzählte ich meinem Mann eines Tages beiläufig, dass ich früher einmal ein Buch geschrieben und ein Vertragsangebot dafür erhalten hatte. Er hakte nach. Aus einer kurzen Erzählung über Danny wurde ein wochenlanger Bericht. Natürlich spürte mein Mann, dass einiges aus dieser Zeit nicht verarbeitet war, und riet mir, die Geschichte (erneut) zu Papier zu bringen. Von dem Moment an widmete ich jede freie Minute dem Schreiben. Wochenlang bin ich mit Papier und Bleistift wirr durch die Gegend gerannt, gefangen in einer vollkommen anderen Zeit. Aus meinen Notizen entstand ein hochemotionaler Roman. Aus reiner Neugier sendete ich das Manuskript an fünf Literaturagenturen. Innerhalb weniger Wochen erhielt ich vier Zusagen. Nach einem ausgiebigen Gespräch mit einem Verlag stimmte ich schließlich einer Veröffentlichung zu und es entstand das Buch „Dem Horizont so nah“.

Zeitgleich zu der Veröffentlichung von „Dem Horizont so nah“ schrieb ich die Geschichte von Dannys Kindheit auf. Aus Dannys ausführlichen und detaillierten Erzählungen und seinen Aufzeichnungen entstand mein zweites Buch „Dem Abgrund so nah“. Da es immer Dannys Wunsch war, mit seiner Geschichte anderen Menschen die Augen öffnen und zukünftig vielleicht ein ähnliches Schicksal vermeiden zu können, entschied ich mich für eine Veröffentlichung. Aufgrund der großen Begeisterung der Leser habe ich die Buch-Reihe fortgesetzt. So ist Ende 2016 der letzte Teil der Danny-Trilogie unter dem Titel „Dem Ozean so nah“ entstanden.

Meine Meinung

Als ich im März „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch gelesen habe, schrieb ich folgende Einleitung:

So ein fesselndes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Von der ersten Seite an war ich von Jessicas Geschichte gefangen und konnte nur schweren Herzens mein Ebook zur Seite legen, um noch etwas Schlaf zu bekommen vor dem nächsten Arbeitstag.

Ähnlich erging es mir auch mit dem heutigen Buch. Wider besseren Wissens habe ich es mir abends noch auf meinen Reader geladen. Und rate mal, wer mitten in der Nacht aufgewacht ist und erst mal bis zum Morgengrauen lesen musste?

Das Cover ist sehr passend zu den ersten beiden Romanen der Danny-Trilogie gestaltet. Es zeigt vermutlich Christina und Danny auf einem Steg am Meer, der sich im Wasser spiegelt Am Horizont geht der Ozean in den Himmel übergeht. Weit entfernt fährt ein Kreuzfahrtschiff an dem Paar vorbei. Ich finde es wieder ein sehr ruhiges Cover. Mir gefällt diese einfache Gestaltung mit Silhouetten und wenig Farbe.

Mit „Dem Ozean so nah“ schließt Jessica Koch die Danny- Trilogie gekonnt ab. Es ist ein Buch über eine ganz besondere Freundschaft zwischen einem Mann und einer Frau. Es ist eine Liebe wie unter Geschwistern, die inniger nicht sein könnte. Danny und Christina sind Seelenverwandte, denen im Leben schon übel mitgespielt wurde. Allerdings gehen sie ganz unterschiedlich mit ihrer Vergangenheitsbewältigung um. Doch egal welchen Weg einer einschlägt, der andere ist immer für ihn da. Ich bin verzaubert von dieser Freundschaft. Ich hätte Danny auch gerne als Freund gehabt.

Der Schreibstil von Jessica Koch ist einfach und verzaubert einem beim Lesen. Der Erzähler hält sich ganz nah bei Danny und Christina auf. So bin ich als Leser mitten im Geschehen. In der Er-Perspektive nehme ich an der Gedankenwelt beider Protagonisten teil. Die erzählte Geschichte wird unterbrochen von kleinen kursiven Zeilen. Hier kommen die ganz persönlichen Gedanken der Personen zum Ausdruck. Und lassen mich als Leser noch mehr mitfühlen.

Die drei Bücher vereinen viele Emotionen. Ich empfehle mit Dem Horizont so nah zu beginnen. Hier lernen wir Danny als erwachsenen Mann kennen. Und lassen uns faszinieren von seiner Liebe zu Jessica und der Freundschaft zu Christina. Weiter geht es dann in Dem Abgrund so nah, mit der Kindheit von Danny. Diese ist geprägt von häuslicher Gewalt und fehlender Liebe. Danach freut man sich auf Dem Ozean so nah. Hier werde ich Zeuge einer einzigartigen Liebe und Freundschaft.

Für mich ist es eine gelungene Reihe. Und ich bin schon ganz gespannt, auf den ersten fiktiven Roman von Jessica Koch.

Vielen Dank an Jessica Koch für das Rezensionsexemplar.

Ich fühle mich geehrt, dass ich von Anfang an dabei sein durfte. Im Februar erhielt ich eine Email von einer mir völlig unbekannten Frau. Und jetzt sehe ich die Bücher in den Buchhandlungen bei den aktuellen Bestellern, verlegt von einem renommierten Verlag.

Books on Monday – Jessica Koch

 

cover-dem-abgrund-so-nahDem Abgrund so nah von Jessica Koch

erscheint am 22.06.2016
Genre: Drama
Verlag: FeuerWerke Verlag
ISBN eBook: 978-3-945362-20-4
ISBN Taschenbuch: 978-3-945362-21-1
Kaufen: Hier

Inhalt (Quelle: FeuerWerke Verlag)

Die Geschichte über Dannys Leben geht weiter. Am 22.06.2016erscheint „Dem Abgrund so nah“, der zweite Roman aus der Danny-Trilogie von Jessica Koch.

Über das Buch:

Danny ist gerade zehn Jahre alt, als sein Leben aus den Fugen gerät.

Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst seine Familie, aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zu ziehen. Doch damit nicht genug: Dannys Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol und fällt zurück in grausame Verhaltensmuster, die er bis dahin längst abgelegt hatte. Schnell begreift Danny, dass er auch von seiner Mutter keine Hilfe erwarten kann.

Es beginnt ein erbarmungsloser Kampf um Anerkennung, Freiheit und Gerechtigkeit. Aber auch ein Kampf um die Liebe …

Autorin (Quelle FeuerWerke Verlag)

Jessica Koch

Bereits 2003 habe ich erstmals die Geschichte über meine Liebe zu Danny auf Papier gebracht. Ich wollte keine Schriftstellerin werden. Vielmehr hatte ich den Gedanken, mir die emotionale Last von der Seele zu schreiben. Es steckte kein ernsthaftes Interesse dahinter, als ich das mit Schreibmaschine getippte Manuskript an zwei Publikumsverlage schickte. Umso mehr wunderte mich das Vertragsangebot: Man wollte meine Geschichte veröffentlichen!

Und was tat ich? Ich habe abgelehnt! Die Vorstellung, dass alle Welt meine viel zu persönliche Lebensgeschichte lesen kann, erschreckte mich so sehr, dass ich das Manuskript den Flammen opferte. Einem großen Feuer auf dem Gartengrundstück meiner Eltern, dem ich kurz davor bereits sämtliche gemeinsamen Fotos von Danny und mir in den Schlund geworfen hatte. Allerdings habe ich es nicht übers Herz gebracht, die Fotos zu verbrennen, die nichts mit mir zu tun hatten. Auch seine Briefe und Gedichte habe ich aufgehoben und alles sorgfältig in einer Schachtel im Keller verstaut. Im festen Vorhaben, ein für allemal mit diesem Thema abzuschließen.

2010 – im Alter von 28 Jahren – zog ich nach Heilbronn. Ich heiratete und bekam einen Sohn. Ohne groß nachzudenken, erzählte ich meinem Mann eines Tages beiläufig, dass ich früher einmal ein Buch geschrieben und ein Vertragsangebot dafür erhalten hatte. Er hakte nach. Aus einer kurzen Erzählung über Danny wurde ein wochenlanger Bericht. Natürlich spürte mein Mann, dass einiges aus dieser Zeit nicht verarbeitet war, und riet mir, die Geschichte (erneut) zu Papier zu bringen. Von dem Moment an widmete ich jede freie Minute dem Schreiben. Wochenlang bin ich mit Papier und Bleistift wirr durch die Gegend gerannt, gefangen in einer vollkommen anderen Zeit. Aus meinen Notizen entstand ein hochemotionaler Roman. Aus reiner Neugier sendete ich das Manuskript an fünf Literaturagenturen. Innerhalb weniger Wochen erhielt ich vier Zusagen. Nach einem ausgiebigen Gespräch mit einem Verlag stimmte ich schließlich einer Veröffentlichung zu und es entstand das Buch „Dem Horizont so nah“.

Zeitgleich zu der Veröffentlichung von „Dem Horizont so nah“ schrieb ich die Geschichte von Dannys Kindheit auf. Aus Dannys ausführlichen und detaillierten Erzählungen und seinen Aufzeichnungen entstand mein zweites Buch „Dem Abgrund so nah“. Da es immer Dannys Wunsch war, mit seiner Geschichte anderen Menschen die Augen öffnen und zukünftig vielleicht ein ähnliches Schicksal vermeiden zu können, entschied ich mich für eine Veröffentlichung.

Aufgrund der großen Begeisterung der Leser wird die Buch-Reihe fortgesetzt. Zum aktuellen Zeitpunkt arbeite ich am letzten Teil der Danny-Trilogie: „Dem Ozean so nah“.

Meine Meinung

Nach dem ich das erste Buch „Dem Horizont so nah“ gelesen habe war ich ganz gefesselt von Dannys Geschichte. Und wusste für mich, ich muss das zweite Buch auch lesen.

Das Cover ist passend zum ersten Teil der Trilogie gehalten. Es zeigt einen Jungen, vermutlich Danny, der auf einer Klippe sitzt und die Beine über dem Abgrund baumeln lässt. Es scheint Nacht zu sein, denn die Sterne sind am Himmel angedeutet und das mehr unterhalb der Klippe schlägt kleine schwarze Wellen. Nur das Strandgras scheint angeleuchtet zu werden. Ich mag die Cover Gestaltung sehr. Es erinnert mich an einen meiner Lieblingsplätze.

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Ich finde es sehr passend gewählt, im ersten Buch mit der Liebesgeschichte von Danny und Jessica zu beginnen und erst das zweite Buch der Kindheit von Danny zu widmen. So habe ich als Leser beider Bücher die ganze Zeit einen berechtigten Hoffnungsschimmer beim Lesen.

Jessica Koch schreibt die Geschichte von Dannys Kindheit auf der Grundlage seiner Erzählungen und Aufzeichnungen. Die Verwandlung von einem unschuldigen zehnjährigen in einen abgeklärten Teenager ist sehr spannend geschrieben. Detailliert bekomme ich einen Einblick in die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Und kann nur schwer nachvollziehen wie schnell die Stimmung beim Vater kippen kann. Vor allem, wenn man auch seine Kindheit zugrunde legt.

Das Buch regt an zum Nachdenken und zum Augen aufmachen. Es nützt niemanden, sich in einer Traumwelt zu verstecken und zu ignorieren, dass schlimme Dinge passieren können. Mit ihrer spannenden Art zu schreiben spricht Jessica Koch ein Tabu Thema. Ich würde mich freuen, wenn die Diskussionen, die bestimmt zu diesem Buch kommen werden dazu beitragen, dass wieder mehr aufeinander geachtet wird und wir mit offenen Augen unsere Mitmenschen betrachten.

Ich fand es genauso fesselnd wie das erste Buch. Nur musste ich das Buch öfter mal zur Seite legen, um mich nicht zu tief in den Inhalt zu verlieren.

Ich kann dieses Buch jedem interessierten Leser empfehlen, der meiner Meinung nach aber erst „Dem Horizont so nah“ gelesen haben sollte. Jedoch sollte sich jeder bewusst sein, dass er hier keinen Liebesroman liest, sondern ein spannendes Drama.

Vielen Lieben Dank dir liebe Jessica für das Rezensionsexemplar und schreibe genauso weiter, ich liebe deinen Schreibstil und bin schon ganz gespannt auf den Abschluss der Trilogie.

Books on Monday – Jessica Koch

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Dem Horizon so nah von Jessica Koch

erscheint am 15.03.2016
Genre: Drama, Liebesroman
Verlag: FeuerWerke Verlag
ISBN eBook: 978-3-945362-18-1
Leseprobe: PDF

Klappentext

Wie viel zählt ein flüchtiges Versprechen?
Wie viel Zeit muss vergehen, bis der Schmerz nachlässt?
Wie viel muss passieren, bis du den Glauben an die Menschheit verlierst?

Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändert. Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird.

Die Autorin erzählt von einem Leben zwischen Optimismus, Hoffnung und Angst. Offen, ehrlich und mit Weitsicht erzählt sie eine tiefsinnige Geschichte und bringt dabei mehr als nur ein Tabuthema zur Sprache.

Autorin (Quelle FeuerWerke Verlag)

Jessica Koch

Bereits 2003 habe ich erstmals die Geschichte über meine Liebe zu Danny auf Papier gebracht. Ich wollte keine Schriftstellerin werden. Vielmehr hatte ich den Gedanken, mir die emotionale Last von der Seele zu schreiben. Es steckte kein ernsthaftes Interesse dahinter, als ich das mit Schreibmaschine getippte Manuskript an zwei Publikumsverlage schickte. Umso mehr wunderte mich das Vertragsangebot: Man wollte meine Geschichte veröffentlichen!

Und was tat ich? Ich habe abgelehnt! Die Vorstellung, dass alle Welt meine viel zu persönliche Lebensgeschichte lesen kann, erschreckte mich so sehr, dass ich das Manuskript den Flammen opferte. Einem großen Feuer auf dem Gartengrundstück meiner Eltern, dem ich kurz davor bereits sämtliche gemeinsamen Fotos von Danny und mir in den Schlund geworfen hatte. Allerdings habe ich es nicht übers Herz gebracht, die Fotos zu verbrennen, die nichts mit mir zu tun hatten. Auch seine Briefe und Gedichte habe ich aufgehoben und alles sorgfältig in einer Schachtel im Keller verstaut. Im festen Vorhaben, ein für allemal mit diesem Thema abzuschließen.

2010 – im Alter von 28 Jahren – zog ich nach Heilbronn. Ich heiratete und bekam einen Sohn. Ohne groß nachzudenken, erzählte ich meinem Mann eines Tages beiläufig, dass ich früher einmal ein Buch geschrieben und ein Vertragsangebot dafür erhalten hatte. Er hakte nach. Aus einer kurzen Erzählung über Danny wurde ein wochenlanger Bericht. Natürlich spürte mein Mann, dass einiges aus dieser Zeit nicht verarbeitet war, und riet mir, die Geschichte (erneut) zu Papier zu bringen. Von dem Moment an widmete ich jede freie Minute dem Schreiben. Wochenlang bin ich mit Papier und Bleistift wirr durch die Gegend gerannt, gefangen in einer vollkommen anderen Zeit. Aus meinen Notizen entstand ein hochemotionaler Roman. Aus reiner Neugier sendete ich das Manuskript an fünf Literaturagenturen. Innerhalb weniger Wochen erhielt ich vier Zusagen. Nach einem ausgiebigen Gespräch mit einem Verlag stimmte ich schließlich einer Veröffentlichung zu und es entstand das Buch „Dem Horizont so nah“.

Es wird nicht bei diesem einen Buch bleiben. Aktuell arbeite ich an einem Roman über Dannys Kindheit und möchte auch künftig mit dem Schreiben weitermachen.

Meine Meinung

So ein fesselndes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Von der ersten Seite an war ich von Jessicas Geschichte gefangen und konnte nur schweren Herzens mein Ebook zur Seite legen, um noch etwas Schlaf zu bekommen vor dem nächsten Arbeitstag.

Das Cover zeigt ein Paar auf dem Dach, dass sich vermutlich den Horizont anschaut. Für mich sitzen dort Danny und Jessica. Er zeigt ihr den Horizont und versucht ihr damit einen Punkt zu geben, an dem sie für immer an ihn denken kann. Ich selber habe für mich den Punkt am Horizont über dem Meer, um mich an meine Großeltern zu erinnern. Zwei wurden in der Nordsee bestattet.

Die Geschichte von Danny und Jessica rief bei mir ein Bild von einem kleinen gelben Mädchen aus meiner ersten Apotheke hervor. Ich musste beim Lesen immer wieder an diese kleine zweijährige denken. Ob sie wohl heute 17 Jahre alt ist? Ich weiß es nicht.

Aber zurück zu „Dem Horizont so nah“, das Buch regt zum nachdenken an und macht ein Thema wieder aktuell, das inzwischen wieder aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden ist. Als Kind fand ich die Gefahr allgegenwärtig, doch jetzt begegne ich ihr nur teilweise mal wieder bei der Arbeit.

Ich freue mich schon sehr auf das zweite Buch von Jessica Koch. Auch wenn ich bei dem zweiten Buch bestimmt mehr als eine Packung Taschentücher gebrauchen werde möchte ich gerne den Umstand näher kennenlernen warum Danny so war wie er war.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für jeden Fan von Liebesromanen.

Vielen Lieben Dank dir liebe Jessica für das Rezensionsexemplar und das ich an deinem Leben teilhaben durfte. Ich freue mich auf den Sommer 2016 und dein zweites Buch. Dein Schreibstil finde ich sehr gut, mach weitere so.