Rum oder Ehre von Carsten Sebastian Henn

Rum oder Ehre

von Carsten Sebastian Henn

Meine Meinung

Das Cover hat etwas, das nach meiner Aufmerksamkeit ruft. In der Mitte steht ein Glas, in dem scheinbar Rum geschwenkt wird. Ein Papagei fliegt am Glas vorbei. Daneben liegt ein Kompass. Alles kleine Details, die sehr gut zur Geschichte passen.

„Rum oder Ehre“ ist der zweite Roman, den ich von Carsten Sebastian Henn gelesen habe. Nach „Der Gin des Lebens“ hatte ich nicht vor gehabt, ein weiteres Buch von ihm zu lesen. Doch ich wurde vom Cover und dem Klappentext magisch angezogen. Und so habe ich mich auf einen weiteren alkoholischen Krimi aus der Feder von Herrn Henn eingelassen. Ich wurde dieses Mal nicht enttäuscht. Die Schauplätze in Flensburg und auf Jamaika sind mir zum Teil bekannt und ließen mich in Erinnerungen schwelgen. Der Protagonist Martin Störtebäcker ist 72 Jahre alt und reist im hohen Alter auf den Spuren von seinem kleinen Bruder nach Jamaika. Was er dort erlebt ist amüsant und spannend zu gleich.

In die Erzählung fließen ein paar interessante Hintergründe zum Rum und der Rum Herstellung ein. Ebenso finden sich zahlreiche Rezepte für tropische Cocktails, die auf Rum basieren. Bei rumhaltigen Cocktails bin ich gerne dabei und ich freue mich bald schon wieder auf den Rumpunch in der Karibik.

Die Geschichte war spannend und hat in mir schöne Erinnerungen an Urlaube in der Karibik und an mein Studium in Flensburg geweckt. Rum ist genau meins und so gab es auf meinem Geburtstag auch nur auf Rum basierte Cocktails. Die Geschichte hat Hand und Fuß. Sie ist ein bisschen skurril, aber genau das passt zu Rum und Jamaika. Mir hat der zweite alkoholhaltige Krimi von Carsten Sebastian Henn sehr viel besser gefallen, als das erste Buch. Es war spannend und lustig zu gleich. Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch in Ocho Rios und Montego Bay, beides Orte, die im Buch genannt werden.

Inhaltsangabe

Wenn die Zeit Rum ist …

Martin Stortebäcker, 72 Jahre alt und von seinen Freunden liebevoll »der Käpt’n« genannt, lebt friedlich in der deutschen Rum-Metropole Flensburg, wo sich sein Faible für den köstlichen Zuckerrohrschnaps hervorragend pflegen lässt. Aber dann segnet sein bester Freund Lasse das Zeitliche – und gibt dem Käpt’n aus dem Grab einen letzten Auftrag mit: Er soll sich zur legendären Rum-Insel Jamaika aufmachen und endlich auf die Suche nach seinem dort verschollenen Bruder gehen.

In der Karibik angekommen freundet sich der Käpt’n schnell mit einer abenteuerlustigen Taxifahrerin an, die ihn bei seiner Suche unterstützt. Doch schon bei der Besichtigung der ersten Rum-Distillery stellen sie fest: Jemand will verhindern, dass sie an Informationen über den Verbleib von Martins Bruder kommen. Und diesem Jemand ist jedes Mittel recht. Sein erstes Opfer ist der Brennmeister der Distillery – und es wird nicht sein letztes gewesen sein. Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt …

Carsten Sebastian Henn erzählt augenzwinkernd und mitreißend von kaltblütigen Mördern unter karibischer Sonne: ein spannender Kriminalroman, gespickt mit allerlei Wissenswertem zum Thema Rum.

Bibliografie

Pinterest Grafik zur Buch Rezension: Rum oder Ehre von Carsten Sebastian Henn. Zu sehen ist das Buch Cover mit einem Glas Rum drauf und passende Sketchnotes.

Autor: Carsten Sebastian Henn
Buchreihe: Kulinarische Kriminalromane Band 2
Genre: Kriminalroman
Verlag: Dumont
ISBN: 9783832183981
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2021
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 336
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Dumont über NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Dumnont

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Der Gin des Lebens von Carsten Sebastian Henn

Der Gin des Lebens

von Carsten Sebastian Henn

Der Gin des Lebens von Carsten Sebastian Henn Sketchnote mit Buch

Meine Meinung

Das Cover in Verbindung mit dem Titel hat mich sofort angesprochen. In der Mitte ist ein Glas mit vermutlich Gin gefüllt zusehen. Passend dazu liegen neben dem Glas Wacholderbeeren und in dem Glas sind Zitronen- oder Limettenscheiben zu sehen. Wenn man das Buch ein wenig kippt, sieht man das Glas richtig schön glänzenden und die Buchstaben sind leicht erhaben. Rund um ist das Cover etwas fürs Auge und für die Haptik.

Ich kam anfangs nur schwer in die Geschichte hinein. Der Protagonist Bene war auf den ersten 50 Seiten einfach nur langweilig. Er hatte die Energie einer Schlaftablette, und das fand ich ziemlich anstrengend zu lesen. Doch mit seiner weiteren Suche nach dem Gin-Rezept von seinem Vater steigt auch seine Energie und die Spannung im Buch. Anschließend war ich von der Faszination Gin gefangen genommen.

Die Suche nach dem perfekten Gin von Bene Lerchenfeld und Cathy Callaghan in Plymouth wird durch kleine Geschichten über den Gin unterstützt. Hin und wieder kann ich als Leser zurück blicken und erfahre wie die Väter der zwei den Gin perfektioniert haben. So bekomme ich einen guten Gesamteindruck und weiß, wie viel der Gin für Bene und Cathy bedeutet.

„Der Gin des Lebens“ ist als Kriminalroman ausgewiesen. Doch hat der Mordfall in der Geschichte nur eine untergeordnete Rolle. An erster Stelle steht die Suche nach dem Gin Rezept. Interessant fand ich dabei die Suche nach den einzelnen Botanicals, die für den Gin in Frage kommen könnten. Ich habe vor zwei Jahren an einem Gin- Tasting teilgenommen und erfahren, mit welchen Proben man üben kann, um so viele Bestandteile wie möglich heraus zu schmecken. Ein paar Pflanzen kann ich durch meine Ausbildung erkennen. Doch für mich steht einfach der Geschmack als Ganzes im Vordergrund, und so entscheidet der, ob mir ein Gin gefällt oder nicht. Ich will gar nicht so genau wissen, was neben dem Wacholder noch alles drin ist.

Schöne Zeichnungen der Botanicals läuten jeweils ein neues Kapitel ein und sind am Ende des Buches auf einer Doppelseite abgebildet. Am Ende darf sich ein jeder Leser auch auf ein paar Gin-Rezepten freuen.

Wer mehr über die Entstehung von Gin erfahren möchte, kommt in dem Buch voll und ganz auf seine Kosten. Wer auf einen spannenden Krimi aus ist, wird im ersten Moment wie ich eher enttäuscht sein. Die Geschichte um die Suche nach dem perfekten Gin unabhängig vom Kriminalfall wartet mit urigen Charakteren auf und lässt einen immer wieder schmunzeln. Im ganzen habe ich mich gut unterhalten gefühlt und nebenbei meinen Gin-Tonic genossen.

Inhaltsangabe

Was macht einen richtig guten Gin aus?
Wo hat sein toter Vater das komplizierte Handwerk der Gin- Brennerei gelernt? Und worauf kommt es im Leben verdammt noch mal an? Bene Lerchenfeld will Antworten – und die Suche danach führt ihn nach Südengland, in die idyllische Hafenstadt Plymouth. Hier begegnet er Cathy Callaghan, die ebenfalls eine Obsession für Gin pflegt, aber ansonsten ihre ganz eigenen Sorgen hat: Vor wenigen Tagen wurde die Leiche eines Obdachlosen im Garten ihres malerischen Bed & Breakfast gefunden. Bald setllt Bene fest, dass ihn viel mehr mit Cathy verbindet als nur der Gin. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach der perfekten Rezeptur. Doch irgendjemand scheint fest entschlossen, ihnen Steine in den Weg zu legen …

Bibliografie

Autor: Carsten Sebastian Henn
Sprecher:
Genre: Kriminalroman
Verlag: Dumont Verlag
ISBN: 978-3832183974
Erscheinungsdatum: 10. März 2020
Format: erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 336
Zeit: 
Leseexemplar: ja, Lesejury


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Dumont Verlag

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.