Auf sieben Beinen von Fine Sturm Kolumne zum Liebesroman über Angst vor Hunden von Kerstin Cornils

Kolumne: Angst vor Hunden

#aufsiebenbeinen #finesturm

Angst vor Hunden

Im Roman „Auf sieben Beinen“ von Fine Sturm hat die Protagonistin Franzi große Angst vor Hunden. Einen Grund für Franzis Angst kannst du weiter unten in der Inhaltsangabe zum Roman erfahren. Ich kann diese Angst sehr gut nachempfinden, wobei meine Angst nicht wirklich auf ein schwerwiegendes Erlebnis mit Hunden zurückzuführen ist.

Doch was ist Angst?

Angst ist ein Gefühl, das man empfindet, wenn eine Situation als bedrohlich eingestuft wird. Dabei wird unterschieden ob es sich um eine gesunde Reaktion auf eine Bedrohung handelt oder ein Symptom einer psychischen Störung ist. Die Angst vor Hunden kann sich bis zu einer Kynophobie steigern. Unter Kynophobie versteht man eine Angststörung beim Menschen, die sich als übersteigerte und unbegründete Angst vor Hunden äußert. Ein Augenmerk sei hier auf die unbegründete Angst gerichtet. Die Angst vor Hunden von Franzi im Roman und meine Angst vor Hunden sind nicht wirklich unbegründet und gelten damit streng genommen nicht als Phobie.

Photo by Johann on Pexels.com

Woher kommt meine Angst vor Hunden?

In meiner Kindheit gab es Hunde, vor denen ich Respekt hatte und welche mit denen ich kuscheln konnte. Meine Patentante hatte einen kleinen Pudelmischling. Der bellte kaum und kam schwanzwedelnd zur Begrüßung auf mich zu. Einer der wenigen Hunde, denen ich freiwillig über das Fell streicheln konnte. Wobei ich auch hier immer Vorsicht walten ließ. Vor fast allen anderen Hunden hatte ich Respekt oder sogar Angst. Die Hütehunde unserer Nachbarn flössten mir schon beim Vorbeifahren Angst ein. Kaum ging oder fuhr ich mit dem Fahrrad am Hof vorbei, schon wurde ich angebellt und die Hunde schossen Richtung Straße. In der Regel blieben sie auf dem Hof, aber da konnte ich mir nie sicher sein. Wenn ich also meine Schulfreundin dort besuchen wollte, habe ich mich vorher telefonisch angemeldet, damit auch ja die Hunde im Stall eingesperrt wurden und nicht frei auf dem Gelände herum liefen. Diese lauten Vierbeiner, die meiner Schwester eine Narbe im Oberschenkel verpassten, haben mich für alle Zeit geprägt.

Zu den Hunden meiner Großeltern hatte ich auch eher ein gespaltenes Verhältnis. So wirklich frei bewegen konnte ich mich nur, wenn ich wusste, dass der Hund eingesperrt ist. Der Rottweiler meiner Großeltern fühlte meine Angst und verfolgte mich am liebsten auf Schritt und Tritt und schaffte es immer wieder mir von hinten ins Hosenbein zu schnappen. Was meine Angst nur weiter schürte, weil mir da auch nie so recht einer glauben wollte.

Noch heute gehe ich sehr wachsam mit Hunden um, und sorge dafür, dass meine Hände nicht einfach so nach unten hängen, wenn ein Hund auf mich zu kommt. Ich würde mir wünschen, dass auf allen Wegen eine Leinenpflicht herrscht. Sie würde mir bei meinen Spaziergängen im Wald oder auch bei meinen Joggingrunden den ein oder anderen Angstmoment nehmen. Aber ich lasse mich von den Hunden nicht aus dem Wald vertreiben. Ich hoffe immer wieder darauf, dass Herrchen oder FRauchen schon dafür sorgen werden, dass ich unbeschadet an dem Vierbeiner vorbei laufen kann. Leider haben nicht alle Gassigänger ein Herz für ängstliche Menschen und lassen ihre Hunde in vollem Tempo auf einen zu laufen. Bisher ist mir zum Glück, außer ein schneller Puls noch nichts passiert. Aber auf diese Schrecksekunden kann ich gut verzichten.

Wie stehst du zur Angst vor Hunden? Kannst du die Ängste nachvollziehen?

Inhaltsangabe

Franzis Angst vor Hunden ist riesengroß, hat sie doch vor über zehn Jahren durch einen Hundebiss ihren Unterschenkel verloren. Seither quält sie ihre Unsicherheit und sie hat sich der Liebe verschlossen. Zu groß ist die Angst vor einer Zurückweisung. Als dann der lebensfrohe Jan in ihr Leben platzt, spürt sie, wie sehr sie sich bereits in ihr Schneckenhaus zurückgezogen hat. Dabei ist er genau das, wonach sich Franzi schon so lange sehnt Es gibt nur zwei Probleme, die zwischen ihr und ihrem Liebesglück stehen: Er darf auf keinen Fall von ihrer Behinderung erfahren! Und Jans bester Freund hat nicht nur seidenweiches Fell, sondern hat auch ganz schön scharfe Zähne Auf sieben Beinen ist ein romantischer Wohlfühlroman mit vielen Emotionen. Ein Buch nicht nur für Hundefreunde, sondern für alle Menschen, die aus Angst nicht ein Leben voller Liebe leben. Denn dort, wo Liebe ist, hat Angst keinen Platz

Bibliografie

Autor: Fine Sturm
Genre: Liebesroman
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-3969666937
Erscheinungsdatum: 28. Dezember 2020
Format: Taschenbuch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 392
Leseexemplar: ja, Mainwunder


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Fine Sturm

*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Eine Antwort auf „Kolumne: Angst vor Hunden

Ich freue mich über jeden Kommentar.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.