Books on Monday, Buch Rezension, Grußkarten

Books on Monday – Thomas Pyczak

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Ende der Welt von Thomas Pyczak

Taschenbuch
270 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
erschienen: 11. Juli 2016
ISBN: 978-1535234955

Inhalt (Quelle: amazon)

1991: Der Student André nimmt sich eine Auszeit von seiner Beziehung und seinem Leben und bereist den Amerikanischen Kontinent. Er kommt bis ans Ende der Welt: Ushuaia in Feuerland, die Stadt der windgepeitschten Bäume und ständig quietschenden Türen. Eine davon öffnet sich für André, und er verschwindet spurlos. 22 Jahre später macht sich Andrés Sohn Jan mit seiner Mutter Stella auf Spurensuche. Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren. Doch kaum in Feuerland angekommen, verschwindet auch er. Nun muss Stella den Kampf allein aufnehmen und sich gegen die Rauheit der einsamen Stadt und ihrer Bewohner behaupten. Leserstimmen: „Ein packender Roman mit einer fesselnden Story.“ „‚Ende der Welt‘ fängt harmlos wie ein Reiseroman an und hört auf wie ein guter Thriller mit Gänsehaut. Alles sehr detailgenau und kenntnisreich geschrieben. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen.“ „Ich konnte Ushuaia, die Pier, Bars, Leute, sogar die Feuer der Indios ‚riechen‘, das Meer, die Gischt, den aufgewirbelten Sand, die Kälte auf der Haut ’spüren‘, das super süsse Frühstück ( … con leche) ’schmecken‘.“ „Es ist alles dabei: Liebe, Psycho und Natur. Die perfekte Lektüre für den nächsten Urlaub!“ „‚Ende der Welt‘ hat, was vielen Romanen schon fehlt – Zeit, Überraschung, Wendungen und eine Ende welches auch ein Anfang sein kann.“ „In einem Rutsch durchgelesen. Tolles Kopfkino dabei gehabt.“ „Feuerland leuchtet und lockt nach dieser Lektüre… und steht schon auf dem Reiseplan!“

Autor (Quelle: amazon)

Thomas Pyczak wurde 1960 in Hamburg geboren. Seine Lebensgeschichte ähnelt einem Film: Er begann als Automechaniker, jobbte als Taxifahrer und Packer, bevor er sich entschied, Philosophie und deutsche Literatur zu studieren. Danach arbeitete er als Journalist, stieg auf zum Chefredakteur und schließlich zum angesehenen Verlagsmanager. Seine eigentliche Liebe zur Literatur hat ihn in all der Zeit jedoch nie losgelassen. Im Herbst 2014 beschloss er daher, alle Zelte abzubrechen und Schriftsteller zu werden. Mit seinen beiden Romanen „Ende der Welt“ und „Starnberg. Marrakesch. Starnberg.“ gelang ihm im Sommer 2016 ein fulminantes Debüt. Der Autor lebt mit seiner Frau in Herrsching am Ammersee.
http://www.thomas-pyczak.de 
http://www.facebook.com/thomaspyczak.autor

Meine Meinung

Das Cover zeigt ein düsteres Bild. Ein windschiefer Baum mit wenig Krone steht in einer tristen Landschaft. Die Wolken am Himmel sehen dunkel aus. Das Bild ist in schwarz weiß gehalten. So hebt sich der Titel in roten Buchstaben sehr gut ab. Das gesamte Bild macht einen Eindruck vom Ende der Welt.

Während mein Mann unser Auto sicher von Holdorf nach Sieversfleth fuhr und zurück tauchte ich ab in eine andere Welt. Thomas Pyczak nahm mich mit auf eine Reise ans Ende der Welt. Am südlichsten Zipfel von Argentinien liegt Ushuaia, gefühlt das Ende der Welt, denn danach kommt nur noch Wasser und Eis.

Der Einstieg in die Geschichte gleicht einem Reisebericht. André gibt mir Einblick in seine Tagebucheinträge. Ich steige ein in seine Berichte Mitte Januar 1991. Von Seattle hat er es inzwischen nach Ushuaia geschafft. Hier taucht er ein in die Welt der Yámana und gerät in den Bann weiblicher Schönheit. Als er gerade seinen Rückflug buchen möchte verschwindet er spurlos. 22 Jahre später reisen Stella und Jan nach Argentinien. In einem Café in Ushuaia erfährt Jan von seinem verschwundenen Vater. Nach einem Streit mit Stella verschwindet auch er in Ushuaia. Stella steht vor einer schweren Prüfung.

Aus einem Reisebericht wird ein spannender Roman. Thomas Pyczak bringt einem die Region Feuerland näher. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl mich selbst in Ushuaia zu befinden. So detailliert waren die Beschreibungen der Landschaft und der einzelnen Begebenheiten. Die Gliederung des Buches in drei Abschnitte: Dolores, Stella und Carmen sorgen für einen guten Spannungsbogen. Wenn man gerade das Gefühl hat „jetzt weiß ich es“, hört der eine Abschnitt auf und ich wechsle ein wenig die Perspektive, um dann mein Ziel weiter zu verfolgen.

Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Mein Mann fand das gar nicht gut, da ich nur einsilbig während der Fahrt antwortete.

Nach „Stanberg.Marrakesch.Starnberg“ ist „Ende der Welt“ nun das zweite Buch, das ich von Thomas Pyczak gelesen habe. Ich kann beide Bücher guten Gewissens empfehlen. Sie entführen einen in ferne Länder, die der Autor selbst besucht hat.

Vielen Dank an Manuela für den Büchertausch.

Zu diesem Buch gab es eine Live-Blogtour. Alle Links zu den einzelnen Videos und Beiträgen findest du hier.

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