Veröffentlicht in Gedichte

Gedicht Nr. 52

Moin Moin,

heute habe ich wieder ein Gedicht für euch. Es ist das 52. Gedicht in meinem Ordner aus dem Jahre 2002. Also immer noch mit Kieler Hintergrund.

Eine Nacht unter einer dicken Wolkendecke

Es ist schon fast dunkel
und ich sehe gerade noch mein Blatt
Ich warte auf einen Sternenhimmel
doch hoffe ich wohl vergebens
Eine tiefe Wolkendecke zeigt mir es
doch ich harre aus

Warum sitze ich schon wieder hier allein
wie kann ich das ändern?
Sollte ich los gehen und nach ihm suchen
doch wer sagt mir das ich ihn finde
Alle sagen „dieses Jahr finden wie einen für dich“
aber ich werde dabei nicht gefragt

Hat das Leben eigentlich einen Sinn
frage ich mich ständig wenn ich allein
Natürlich hat es einen Sinn
doch ich habe ihn noch nicht gefunden
Wo steht der Sinn geschrieben
damit ich ihn endlich mal sehe

Dunkel wird es hier am Kai
nur die letzte Laterne bietet mir noch ein Licht
Wann wird sie endliche ausgehen
um mich auch im Dunkeln zu lassen
Oder ist sie etwa auf meiner Seite
und passt heute Nacht auf mich auf

So mit 12 Jahren Abstand zu diesen Zeilen muss ich schon etwas schmunzeln. In den nächsten Tagen zeige ich euch noch drei weitere Gedichte, die in eben dieser Nacht an der Kieler Förde kurz vor dem Tirpitz Hafen entstanden sind.

Wünsche allen einen schönen Sonntag, ich werde jetzt mal ne Runde basteln. Seit Donnerstag habe ich nun auch einen Heizkörper in meinem Bastelkeller 😉 dann fehlt jetzt nur noch eine Tür zum zweiten Kellerraum 😉

LG Kerstin

Advertisements

Ich freue mich über jeden Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s