Gedicht Nr. 53

Moin Moin,

wie versprochen geht es weiter am Kai.

Ein Abend am Kai

Langsam steigt die Kälte in mir hoch
doch ich weiche keinen Zentimeter
An mir schwimmt ein Schwan vorbei
wie gerne würde ich ihm folgen

Warum lebt der Mensch an Land
und nicht in den Tiefen der Meere
Da könnte ich mich dann vor allen verstecken
und ganz in meiner Traumwelt leben

Würde ich keine Worte mehr haben
und auch mein geliebtes Meer nicht mehr hören
Was sollte ich dann tun
in dieser schrecklichen Welt

Wann habe ich angefangen so hart zu werden
sollte ich meiner Eltern mal fragen
Doch ich glaub nicht dass sie es mitbekommen haben
oder vielleicht doch?

Wie gestern schon erwähnt ist das lange her. Wie aus einer anderen Zeit. Diese Zeit ist festgehalten in vielen Gedichten und noch viel mehr Tagebüchern. Die ich Jahr für Jahr voll geschrieben habe. Doch seit etwa zwei einhalb Jahren schreibe ich in ein und dasselbe Buch. Es gibt nichts was ich mir von der Seele und aus dem Kopf schreiben muss.

Meine Tagebücher fielen vor gut einem Jahr dem Wasser zum Opfer. Viele sind nicht mehr lesbar, aber ich konnte keins wegschmeißen, sondern habe sie getrocknet und in eine wasserfeste Kiste gepackt. Irgendwie total bescheiden, aber es ist ein Teil von mir.

So, genug für heute morgen gibt es mehr.

LG Kerstin

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