Rezension: Fünf plus drei von Arne Dahl

Fünf plus drei

von Arne Dahl

Kriminalroman: Fünf plus drei von Arne Dahl

Kriminalroman
416 Seiten
Verlag: Piper
erschienen am: 04.09.2018
ISBN: 978-3492058124
Formate: Taschenbuch, Ebook, Hörbuch
Reihe: Berger & Blom, Band 3
Rezensionsexemplar für eine LovelyBooks Leserunde

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Inhalt

„Sam Berger wird gejagt – für einen Mord, den er nicht begangen hat. Doch dann braucht der Geheimdienst seine Hilfe: Der unter dem Tarnnamen Carsten operierende Ex-Geheimdienstler hält ein Mädchen in seiner Gewalt. Und Sam Berger ist der einzige, der sie finden kann. Er setzt sich auf Carstens Fährte, der er nur allzu leicht folgen kann. Denn Carsten verfolgt einen perfiden Plan – er will, dass Berger das Mädchen findet: Sie ist der Schlüssel zu einem terroristischen Verbrechen, das ganz Schweden bedrohen könnte …“ (Quelle: Piper Verlag)

Meine Meinung

Auf den ersten Blick sieht man ein grünes Cover mit Namen des Autors in rot und blau. Betrachtet man das Buch etwas näher erscheint ein Taucher. Um ihn herum sind überall kleine Luftblasen zu sehen. Die Schrift vom Titel und auch vom Autoren sind durchscheinend gestaltet, so kann man den Taucher dahinter sehen. Für mich passt das Cover gut zum Buch. Der Taucher spielt eine ganz spezielle Rolle im Roman.

Ich habe mich bei einer Leserunde von LovelyBooks für das Buch beworben, weil der Titel mich ansprach. Als Mathematikerin habe ich ein Faible für zahlen. Und fünf plus drei hört sich nach einer einfachen Rechenaufgabe an. Außerdem habe ich schon ein paar Romane von Arne Dahl gelesen und hoffte somit wieder auf ein spannendes Leseerlebnis.

Der Roman ist der dritte Band der Berger & Blom Reihe. Ich habe die beiden Vorgänger Bände nicht gelesen. Wobei der erste Band schon seit einer ganzen Weile auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) schlummert. Ich konnte dem Roman gut folgen. Es kamen zwar immer wieder Verweise auf den ersten Band: Sieben minus eins, doch reichte mir die Erklärung im aktuellen Buch aus. Auf den zweiten Band: Sechs mal zwei wurde, wenn ich es richtig im Kopf habe nicht direkt verwiesen bzw. ich habe es nicht wahrgenommen.

Die Geschichte legt sofort los. Von der ersten Seite an ist man mitten im Geschehen. Ich wusste erst mal nicht warum ich da bin, aber mir war das egal. Ich mag Geschichten, die ohne lange Vorrede direkt an spannenden Momenten starten. Ich denke mit Vorkenntnis wäre ich nicht so Unwissend gewesen, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Der Erzähler bleibt die meiste Zeit im Radius von Sam Berger. Er ist ein Ex- Polizist und aktuell der meist gesuchte Mann in Schweden. Die Erzählperspektive schwenkt noch zu seiner Kollegin Molly Blom und zu Desiré Rosenkvist. Im Roman tauchen weitere Spezialagenten von Polizei, Geheimdienst und Nachrichtendienst auf. Als Leser braucht man ein gutes Aufnahmevermögen, um mit den Namen und ihren entsprechenden Aufgaben Schritt zu halten. Die ganze Zeit war ich am Rätseln wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Dies ist für Sam die größte Herausforderung: Wem kann er vertrauen?

Sketchnote zum Kriminalroman: Fünf plus drei von Arne Dahl

Wie du auf meinem Sketchnote sehen kannst, spielt der Taucher vom Cover eine Rolle. Was genau es mit dem Taucher auf sich hat, verrate ich dir nicht. Spannend fand ich in diesem Zusammenhang den Weg der Luftblasen. Deshalb musste ich mich an einem Taucher skizzenhaft versuchen.

Für mich war es ein rasanter, teilweise verworrener und spannender Kriminalroman. Der Roman macht Lust auf mehr und ich werde die beiden Vorgänger Bände auf jeden Fall noch lesen.

Wenn man verworrene Geschichten mag und gerne von der ersten bis zur letzten Seite mit rätseln möchte, macht man mit diesem Buch nichts verkehrt. Ich habe mir beim Lesen ein Diagramm mit ganz vielen Dreiecksbeziehungen angelegt. So bin ich sehr gut durchgestiegen. Die zeige ich dir aber nicht, schließlich möchte ich ja nicht die Spannung aufheben.

Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Und bin froh mal wieder einen Arne Dahl gelesen zu haben.

Mehr von Arne Dahl auf Kerstins Kartenwerkstatt

Böses Blut von Arne Dahl Das war übrigens meine zweite Rezension auf meinem Blog.

 

 

Books on Monday – Böses Blut von Arne Dahl

Logo für Montag Mein erstes Buch in 2015 ist von „Arne Dahl“. Böses Blut gibt mir für die „Weltenbummler Challenge 2015“ schon mal Punkte für Schweden. In dieses Land werde ich bestimmt noch ein paar Mal dieses Jahr reisen. Denn ich bin ganz angetan von den Büchern um den Ermittler Paul Hjelm. Zwei Bücher dieser Reihe habe ich bereits gelesen. Vor Jahren viel mir das Buch Totenmesse in die Hände. Es war der 7. Fall der A-Gruppe. Im letzten Jahr wollte ich dann chronologisch von vorne anfangen. So habe ich im November Urlaub bereits den 1. Fall Misterioso gelesen. Der mich sehr gefesselt hat und der Seetag konnte gar nicht lang genug zum Lesen sein. Aber nun zu Böses Blut, dem 2. Fall der Ermittlergruppe.

Zum Autor (ebenfalls dem Ebook entnommen)

Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, der für die schwedische Akademie arbeitet, die jährlich die Nobelpreise vergibt. Als Arne Dahl wurde er in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer Inspektor Paul Hjelm bekannt und vom Publikum und von der Kritik begeistert aufgenommen. „Misterioso“ war Arne Dahls Deutschlanddebüt und Paul Hjelms erster Fall, danach erschien „Böses Blut“ und zuletzt „Falsche Opfer“. Arne Dahl wurde 2004 mit dem wichtigsten dänischen Krimipreis ausgezeichnet, dem Palle Rosenkranz Preis. (Weiteres zum Autor: www.arnedahl.net)

 

Zu diesem Buch (entnommen aus meinem Ebook vom Piper-Verlag)

„Niemand wird deine Schreie hören.“ So lautete die Drohung. Und als der Schmerz seinen letzten Gedanken auslöscht, ist er ganz allein: Ein schwedischer Literaturkritiker wird in New York auf grauenvolle Weise hingerichtet. Der Täter zerfetzt seinem Opfer die Stimmbänder, bevor er es tötet, und alle Indizien deuten auf einen Serienkiller hin. Paul Hjelm und seine Kollegen von der Stockholmer Sonderkommission stehen vor einem Rätsel: Denn bei einer früheren Mordserie, die fast fünfzehn Jahre zurückliegt, wandte der Täter dieselbe Foltermethode an. Sein Name war Wayne Jennings, ein Ex-CIA-Agent, doch Jennings soll schon vor Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sein. Hjelm und seine Kollegin Kerstin Holm reisen nach New York, um die Hintergründe des alten Falls aufzurollen. Doch die Zeit drängt, denn bald geschehen in Stockholm zwei weitere Morde, und Hjelm und seine Kollegin entwickeln eine aberwitzige Theorie …. „Böses Blut“ ist der zweite packende Kriminalfall für den Stockholmer Kommissar Paul Hjelm und sein Team.

Nach dem letzten Fall (Misterioso) ist die A-Gruppe in einen langverdienten Urlaub gegangen. In Schweden ist es ruhig geworden und weit und breit kein Serienmörder zu sehen. Es wird nach dem Sinn der A-Gruppe gefragt. Da kommt plötzlich ein Anruf aus den USA, dass ein Serienkiller im Flugzeug auf dem Weg nach Schweden ist. Die A-Gruppe wird zusammen getrommelt und nach einem kurzen Briefing gehts auf zum Flughafen. Ohne Anhaltspunkte versuchen die Ermittler den Killer aus der Maschine zu erkennen. Doch er kann unerkannt schwedischen Boden betreten. Die Kommissare um Paul Hjelm sichten das Material, der Fälle aus den USA, dort hatte der Serienmörder nach einer 15 jährigen Pause wieder angefangen, seinen Opfern erst die Stimmbänder zu zerfetzen und sie dann zu foltern. In Schweden werden weitere Personen getötet und die Gruppe gerät unter Zugzwang. Paul Hjelm und Kerstin Holm reisen in die USA, um dort die alten Fälle zu studieren und erhoffen sich Hilfe von dem dort tätigen Ermittler. Unterdessen arbeiten die anderen in Stockholm unter Hochtouren. Nahe zu zeitgleich gelangen die Teams in Schweden und den USA zu einer gemeinsamen Erkenntnis….

Mein Meinung

Auch das dritte Buch von Arne Dahl fesselt mich wieder von der ersten Seite an. Die Foltermethode ist der Hammer. Den Opfern erst die Stimme zu nehmen, um ihnen die Möglichkeit vor Schmerz zu schreien zu nehmen ist echt abgefahren. Im ersten Moment kommt mir die Methode eher unmöglich vor, doch dann eröffnet das weitere Geschehen, dass diese Methode von den Amerikanern im Vietnamkrieg verwendet wurde. Somit wird das ganze sehr viel realistischer. Hinweise der ersten Mordserie in den USA verdichten sich auf einen ehemaligen CIA-Agenten, der genau diese Methode im Vietnamkrieg angewendet hatte.

Ich kann dieses Buch jedem Krimifan empfehlen. Dieses Buch lässt sich auch sehr gut ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Buch dieser Serie lesen.