Das Grand Hotel Die mit dem Feuer spielen von Caren Benedikt Rezension zum Buch von Kerstin Cornils

Das Grand Hotel von Caren Benedikt

Das Grand Hotel – Die mit dem Feuer spielen

von Caren Benedikt

Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut zum ersten Buch der Reihe. Wieder ist das herrschaftliche Anwesen in unmittelbarer Nähe zum Strand zusehen. Diesmal blickt man frontal auf das Portal. Der Himmel ist in rot Tönen gehalten und spiegelt damit den Untertitel wieder. Diesmal scheint der Wind im Strandhafer von der anderen Seite zu wehen. Ich bin gespannt wie es in Binz und Berlin weitergeht.

Mit dem Prolog werden zum Teil auch die Leser ohne Vorkenntnisse aus Band eins abgeholt. Im folgenden werden die handelnden Personen kurz in ihren Zusammenhängen eingeordnet, so dass man der Geschichte auch ohne das erste Buch folgen könnte. Wie es sich aber für eine Buchreihe gehört ist die Weiterentwicklung der Charaktere besonders von Bedeutung und so kommt diese nur im Zusammenhang zur Geltung. Und entsprechend kann man sich viel besser für sie freuen.

Am Ende des ersten Romans: Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen, wollte ich unbedingt wissen was mit den drei starken Frauen: Bernadette, Josephine und Marie weiterhin geschieht. So habe ich mich sehr gefreut, alle drei wohlbehalten wieder anzutreffen. Im glanzvollen Grand Hotel auf Rügen hat Bernadette von Plesow weiterhin alle Fäden in der Hand und findet unerwartete Hilfe von ihrer Tochter Josephine. In Berlin hingegen lässt Constantin von Plesow sein Hotel immer mehr von Marie, seiner Hausdame leiten. So zeigen sich alle drei Frauen von ihrer starken Seite. Historisch befinden wir uns inzwischen in der Mitte der 20er Jahre. Man spürt förmlich den nahenden Umbruch in der Gesellschaft. Und hofft vergeblich, dass es sich nicht weiter zu spitzen möge.

Wie schon im ersten Buch wechseln die Schauplätze zwischen dem verruchten Berlin und dem scheinbar idyllischem Binz an der Ostsee. Mir gefällt der Kontrast dieser zwei Handlungsorte. Berlin steht für Spannung jenseits der Gesetze und Rügen für Ruhe und Entspannung. So konnte ich beim Lesen mich immer wieder zurücklehnen und einfach den Akkordeonspieler auf der Seebrücke in Binz genießen. Mein romantisches Herz kam auch nicht zu kurz. Wer und wie diesmal auf Liebe hoffen darf verrate ich nicht.

Ich habe mich diesmal sehr gefreut gedanklich nach Rügen zu reisen. Da man ja aktuell schon sehr in seinem Zuhause gefangen ist. Für mich steht Binz im speziellen auf jeden Fall auf der Wunschliste meiner ersten Reiseorte nach Corona. Mit diesem Buch, durfte ich mich an einen wundervollen Urlaub in Binz mit meiner Mutter erinnern. Ich bin gespannt, wann wir diesen idyllischen Ort wieder besuchen dürfen.

Inhaltsangabe

Bernadette von Plesow hat schon viel durchmachen müssen, aber das letzte Jahr hat ihr fast zu viel abverlangt. Von ihrem prächtigen Hotel konnte sie alle Schäden abwenden, nicht jedoch von ihre Familie: Ihr Sohn Alexander ist tödlich verunglückt. Die Trauer lastet schwer auf ihr, besonders da sie im Unguten auseinandergegangen sind. Unterstützung erhält sie von ihrer Tochter Josephine, jedoch fällt es Bernadette nicht leicht, sich wieder mit aller Kraft dem Hotel zu widmen. Und plötzlich steht auch noch ein Mann vor der Tür, den sie nur von einer alten Fotografie kennt … 

Bernadettes anderer Sohn Constantin, Eigentümer des verruchten Hotels Astor in Berlin, geht hingegen ganz anders mit der Trauer um seinen Bruder um. Er weiß, dass er die Schuld an dessen Tod trägt, wollte sich doch der Kopf der Frankfurter Unterwelt damit an ihm rächen. Constantin kann und will das nicht hinnehmen. Er hat sich einen perfiden Plan ausgedacht, wie er es dem Mörder seines Bruders zurückzahlen könnte und lässt sich damit auf ein gefährliches Spiel ein …

Bibliografie

Das Grand Hotel von Caren Benedikt Sketchnotes zum Buch

Autor: Caren Benedikt
Reihe: Das Grand Hotel 2
Genre: Familiensaga
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3764507084
Erscheinungsdatum: 15. März 2021
Format: Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 512
Leseexemplar: ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von blanvalet über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © blanvalet

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