Zitat aus der Biografie: Die eigene Seele befreit von Gabrielle Bellerose

Kolumne: #beyou #beme

War es Betrug, wenn ich mich in Strümpfe, Rock, Bluse und Unterwäsche warf und mich dabei wohl fühlte? Kann es sich richtig anfühlen, sich das unsägliche und total störende Stück Fleisch zwischen den Beinen einfach weg zu wünschen? Oder war es sogar Betrug an mir selbst, einen Teil von mir zeitweise zu verleugnen?“

Die eigene Seele befreit von Gabrielle Bellerose

Sei du selbst!

Bist du immer du selbst? Zeigst du dich deinen Mitmenschen mit all deinen Eigenschaften und Merkmalen? Bist du in der Lage, dich nicht selbst zu belügen und zu betrügen? Kannst du dich so annehmen wie du bist?

Diese vier Fragen habe ich mir nach der Lektüre von „Die eigene Seele befreit“ von Gabrielle Bellerose durch den Kopf gehen lassen. Dabei habe ich ein paar Stationen meines Lebens Revue passieren lassen.

Bist du immer du selbst?

Inzwischen bin ich fast 40 Jahre jung und ganz und gar ich selbst. Ich weiß was ich will, ich weiß was ich kann und auch was ich nicht kann. Ich habe schnell zu mir selbst gefunden und mein Ding gemacht, so wie ich es für richtig halte. Schon in meinem ersten Zeugnis stand drin: Kerstin weiß ganz genau, was sie möchte und eckt damit gerne mal bei ihren Mitschülern an. Weiter stand dort noch sie sollte sich manchmal zurücknehmen, um mehr Freunde unter den Mitschülern zu finden. Ja, was soll ich dazu sagen. Ich finde nicht, dass man sich für Freunde verstellen soll, denn Freunde besitzen ja gerade die Eigenschaft einen so zu akzeptieren wie man ist mit all seinen Ecken und Kanten. Ich habe mein Gesicht nie hinter einer Maske versteckt.

Zeigst du dich deinen Mitmenschen mit all deinen Eigenschaften und Merkmalen?

Wie bei der ersten Frage schon geschrieben, zeige ich gerne mein eigenes Gesicht ohne mich hinter einer Maske zu verstecken. Ich stehe dazu, dass ich besonders auf der Arbeit sehr pedantisch sein kann und mich überkorrekt an Gesetze halte. Diese überkorrekte Art hat in meiner Jugend eher zur Isolation geführt, denn ich habe mich strikt an Verbote gehalten. Was mein Umfeld nicht nachvollziehen konnte und wollte. Heute bin ich froh, dass ich so standhaft war und meinen Prinzipien treu geblieben bin, so habe ich noch nie in meinem Leben eine Zigarette geraucht. Ich ernte zwar immer wieder ein schmunzeln, wenn ich mich mal wieder überkorrekt verhalte, doch da ich ganz selbstbewusst dazu stehe, wird es von meinem Umfeld akzeptiert. Und mit dem Lächeln über meine Art kann ich gut leben, ich weiß ja wie es gemeint ist.

Bist du in der Lage, dich nicht selbst zu belügen und zu betrügen?

Ein ganz klares ja. Ich brauche mich nicht selbst zu belügen und betrügen. Ich weiß welche Macken ich habe und steh dazu.

Kannst du dich so annehmen wie du bist?

Ja, das kann ich. Inzwischen mag ich auch meine wunderschönen roten Haare. Sie machen mich einzigartig. Auch wenn die vielen bösen Sprüche in der Jugend dafür sorgten, dass ich eine andere Haarfarbe haben wollte. Aber das haben meine Eltern nicht erlaubt. Mit 24 Jahren habe ich dann aus einer Laune heraus mir die Haare blondiert. Ich fand das ganz seltsam und war froh, als meine roten Haare endlich wieder die Überhand nahmen. Wobei die Erfahrung sehr interessant war, denn ich wurde ganz anders von meinen Mitmenschen wahrgenommen. Doch ich liebe mein rothaariges Ich mit den Sommersprossen und möchte es auch nicht mehr missen.

Die eigene Seele befreit von Gabrielle Bellerose Maske mit Buch liegend

Bibliografie

Die eigene Seele Befreit von Gabrielle Bellerose Sketchnotes zum Buch

Autor: Gabrielle Bellerose
Genre: Biografie
Verlag: One World Distribution
ISBN: 978-3957782298
Erscheinungsdatum: 30. März 2021
Format: gebundenes Buch und Ebook erhältlich bei Amazon*
Seitenzahl: 208
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, es wurde mir von Mainwunder zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Inhaltsangabe

Die kleine Gabrielle wächst in einem Provinzstädtchen im schweizerischen Aargau auf. Alle nennen sie Jochen und behandeln sie auch wie einen Jungen, genauso wie es bei Geburt bestimmt wurde. Doch die Seele des Mädchens leidet. Sie versucht sich anzupassen. Sie will dazugehören und dem typischen Bild eines Jungen entsprechen. Später als Erwachsene, ist sie beruflich erfolgreich, glücklich verheiratet mit Kindern – und ein maskuliner Teddybär. Das scheinbar perfekte Bilderbuchleben. Aber ihre Seele schreit. Ihre Emotionen stehen Kopf. Die innere Zerrissenheit wird unerträglich. Von der tiefen Sehnsucht getrieben, das Maskenspiel endlich zu beenden, beginnt sie schließlich den langen, steinigen Weg zu ihrem Wahren Ich. Mit diesem Buch möchte die Autorin einerseits Mut machen aber auch Informationen vermitteln, wie vermeintlich ausweglose Situationen gemeistert werden können. Es soll zum Thema informieren und aufzeigen, was tief im Inneren betroffener Personen vorgeht.


Quellen:
Klappentext und Cover Original: © Gabrielle Bellerose

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