Books on Monday, Buch Rezension

Books on Monday – Christiane Lind

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Im Land des ewigen Frühlings von Christiane Lind

Guatemala- Roman
408 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
erschienen: 29. November 2016
ISBN: 978-1539826743

Blogparade zum Buch

Inhalt (Quelle: amazon)

Guatemala 1902: Margarete, Tochter eines deutschen Kaffeebauern, steht nach ihrer Rückkehr aus Bremen vor dem Ruin. Muss sie ihre Finca durch die Hochzeit mit einem reichen Kaufmann retten und ihre Liebe zu Juan opfern? Zur gleichen Zeit begibt sich Elise widerwillig auf die Reise nach Guatemala. Misstrauisch begleitet sie ihre Eltern, die einen verborgenen Maya-Tempel entdecken wollen. Wie befürchtet nimmt die Expedition einen dramatischen Verlauf. Bremen 2016: „Meine Ururgroßmutter hat Ihre Ururgroßmutter gerettet“ – mit diesen Worten stürmt Isabell ins Büro von Fabian, Chef einer Kaffeerösterei. Gemeinsam tauchen sie ein in staubige Archivordner, bewegende Tagebücher und abenteuerliche Reiseberichte. Dabei erfahren sie nicht nur viel über zwei starke Frauen, auch sie selbst finden ihr Schicksal. Eine eindrucksvolle Familiensaga aus dem Land der Maya über die Kraft der Liebe und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. „Im Land des ewigen Frühlings“ ist eine stark überarbeitete Neuauflage von „Im Land der Kaffeeblüten“, das 2012 erschien.

Autorin (Quelle: amazon)

Christiane Lind hat sich immer schon Geschichten ausgedacht, die sie ihren Freundinnen erzählte, aber nur selten zu Papier brachte. Erst zur Jahrtausendwende erinnerte sie sich daran und begann Kurzgeschichten zu schreiben. Inzwischen hat sie unter den Pseudonymen Christiane Lind, Chris Lind, Laura Antoni und Clarissa Linden elf Romane bei den Verlagen Rowohlt, Thienemann, Droemer, Aufbau und Amazon Publishing veröffentlicht. Als Carolyn Lucas hat sie Fantasygeschichten im Selbstverlag publiziert.
Beim Schreiben begibt sich Christiane am liebsten auf die Spur von Familien und deren Geheimnisse, sei es im Mittelalter, dem 20. Jahrhundert oder auf anderen Kontinenten. Nach beruflichen Zwischenstationen in Göttingen, Gelsenkirchen und Bremen teilt sie heute in Kassel eine Wohnung mit unzähligen und ungezählten Büchern, einem Ehemann und vier Katern. Die Samtpfoten erwarten von Christiane, dass mindestens eine Katze in ihren Geschichten vorkommt, was inzwischen ihr Markenzeichen ist.
Internetseite: www.christianelind.de

Meine Meinung

Das Cover hat etwas mystisches. Unten ist ein See oder Fluss zu erkennen. Am Ufer stehen viele Bäume. Im Hintergrund ragt vermutlich ein Vulkan über die schöne Landschaft. Der Himmel wird von einem Maya Symbol überragt. Für mich passt das Bild perfekt zum Buch.

Der Roman spielt in zwei Orten bzw. Regionen und in zwei Jahrhunderten. Zum Einen lernen wir Margarete und Elise um 1902 kennen und zum Anderen Isabell und Fabian im Jahr 2016. Während die Geschichten um die ersten beiden Frauen hauptsächlich in Guatemala spielen, treffen wir die anderen im heutigen Bremen an. Zwei Familien die gestern und heute miteinander verbunden sind.

Während der Überfahrt auf der „San Nicolas“ nach Guatemala lernen sich Margarete und Elise eher zufällig kennen. Margarete freut sich in ihre Heimat zurück zukehren, auch wenn sie dort verheiratet werden soll, wenn es nach dem Willen ihres Vaters geht. Elise ist unfreiwillig an Bord. Ihre Eltern haben sie aus Bremen abgeholt, um sie mit auf eine Exkursion zu den Maya Stätten zu nehmen. Beide verbindet ein Ereignis an Bord, das sie zu guten Freunden werden lässt.

Isabell und Fabian hingegen lernen sich gezielt kennen. Nach ihrer Scheidung begibt sich Isabell auf die Suche nach ihren Vorfahren. Zusammen mit ihrer Großmutter blättert sie in den Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter Elise. Dabei stößt sie auf Margarete und eine Kaffeerösterei in Bremen. So sucht sie Fabian auf, den Ururenkel von Margarete. Gemeinsam suchen die zwei in Archiven etwas über das Leben der zwei jungen Frauen in Guatemala. Bei der Lektüre der Tagebücher begeben sich Isabell und Fabian auf die Abenteuer ihrer Ururgroßmütter.

Christiane Lind gelingt es die einzelnen Erzählstränge von Margarete, Elise, Isabell und Fabian perfekt zu verknüpfen. Beim Lesen weiß ich immer genau in welcher Zeit ich mich gerade bewege. Ich mag Romane mit Zeitsprüngen, bei denen ich immer gerade genug erfahre um unbedingt weiter lesen zu wollen.

Das Ende kam für mich viel zu früh. Ich hätte gerne noch viel mehr aus dem Leben der vier Personen erfahren.

Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen. Nach der Lektüre möchte ich jetzt unbedingt mal nach Guatemala. Mal schauen wann das auf unserer Etappen Weltreise mit dazu gehört.

Vielen Dank an Christiane Lind für das Rezensionsexemplar. Über die Widmung im Buch habe ich mich sehr gefreut. Das Buch wird jetzt bald nach Bremen zu meiner Schwester reisen, denn für sie ist das Buch genau das richtige.

 

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2 thoughts on “Books on Monday – Christiane Lind”

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