Kerstin fragt … Andrea antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Andrea Voggenreiter

Andrea Voggenreiter mit Büchern

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Andrea Voggenreiter und lebe mit meiner Familie in der Nähe von Passau. Das Schreiben begleitet mich schon seit meiner Schulzeit – begonnen hat alles mit Gedichten in der 6. Klasse. Lange hatte ich jedoch das Gefühl, noch nicht genug erlebt zu haben, um wirklich bedeutende Geschichten erzählen zu können. Diese Sehnsucht nach Erfahrungen hat mich hinaus in die Welt geführt – und heute sprudle ich nur so vor Abenteuern und Erlebten. Inzwischen in der Mitte meines Lebens angekommen, widme ich mich seit 2020 voller Leidenschaft dem Romanschreiben. 2022 erschien mein erster Roman in einem Kleinverlag, und es sind mittlerweile weitere Bücher gefolgt.

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Man findet mich auf Facebook, Instagram, LinkedIn, YouTube – und natürlich habe ich auch eine eigene Website. Ich liebe die Möglichkeiten des Internets und bin begeistert davon, wie viele Menschen man damit weltweit erreichen kann. Diese Plattformen sind daher ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und meines Austauschs mit Leserinnen und Lesern.

https://www.andreavoggenreiter.de/ https://www.instagram.com/andrea_voggenreiter_autor/

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Autorin historischer Romane und Lektorin.

Welches Genre schreibst du am liebsten – und warum genau dieses?

Nach einigen Experimenten habe ich historische Thriller für mich entdeckt, die im 20. Jahrhundert spielen. Ich möchte meine Leidenschaft für Geschichte und Geografie mit spannender Erzählkunst verbinden. Ich habe da immer den Englischen Patienten im Hinterkopf – vielschichtig, exotisch und atmosphärisch – und natürlich kommt die Romantik auch nicht zu kurz. Im Moment schreibe ich zwar noch eher regional, aber mit den nächsten Büchern soll sich das ändern. Deshalb habe ich auch das Motto: „Die spannendsten Abenteuer schreibt die Geschichte, die größten die Welt.“

Arbeitsplatz Andrea Voggenreiter

Mit welcher Buchfigur würdest du gerne einen Tag verbringen, und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Ich würde gerne einen Tag mit Jack aus „DAS HOTEL: Im Nebel der Berge“ verbringen. Er ist geheimnisvoll, hat als weit gereister Amerikaner viele spannende Geschichten zu erzählen und liebt Natur und Berge.

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

„Aufstehen, Krone richten, weitergehen.“ Das erinnert mich daran, nicht aufzugeben, egal wie turbulent es gerade ist.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Ein abgelegenes Hotel. Eine dunkle Vergangenheit. Eine Frau auf der Flucht.

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Für meine Mittelalterromane habe ich mich tief in die Geschichte Passaus eingegraben – inklusive Archivbesuchen, Gesprächen mit Historikern, dem Besuch von Burgbaustellen und Recherchen im Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber. Zudem war es sehr spannend, die Schauplätze meiner Geschichte vor Ort nachzuempfinden.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht, und gibt es eines, das dir besonders am Herzen liegt? Warum?

Ich habe bisher zwei Mittelalterromane, einen historischen Fantasythriller, zwei Kinderbücher, einen Gedichtband und nun mit „DAS HOTEL“ meinen ersten historischen Psychothriller veröffentlicht. Besonders am Herzen liegt mir „DAS HOTEL“, weil ich hier endlich mein Genre, meine Zielgruppe und meinen ganz eigenen Stil gefunden habe.

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Wenn du das Cover eines deiner Bücher neu gestalten könntest, welches wäre es – und wie würde es aussehen?

Definitiv „Wolfsklingen“, mein Mittelalterroman. Er spielt in Passau, aber das aktuelle Cover transportiert diese besondere Atmosphäre der Stadt kaum. Ich wünsche mir ein Design, das die historischen Bauten und die Stimmung der Geschichte viel stärker in den Vordergrund stellt, damit potenzielle Leser gleich sehen, worum es im Roman geht.

Zu sehen ist das Cover von Wolfsklingen von Andrea Voggenreiter

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Zurzeit schreibe ich an einer Sommernovelle, die ich hoffentlich noch rechtzeitig zum Sommer fertigstellen werde. Außerdem stecke ich mitten in den Vorbereitungen für den zweiten Band meiner Hotel-Reihe: „DAS HOTEL: Die Melodie des Winters“, der im Oktober erscheint.

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Dranbleiben, durchhalten, den eigenen Stil finden – und sich nicht zu viel dreinreden lassen. Authentizität ist das A und O!

Liebe Andrea vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich bin ja mehr im Liebesromansektor unterwegs, aber dennoch finde ich klingt dein Buch bzw. die Reihe um „Das Hotel“ spannend.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Andra antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Andra Wolter

Autorin Andra Wolter mit Büchern

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Ich heiße Andrea, bin 54 Jahre alt und schreibe Kinderbücher und lustige Sachbücher unter dem Pseudonym Andra Wolter. Als Pädagogin arbeite ich mit Vorschulkindern. Sie sind auch mein bestes Publikum. Mein erstes Kinderbuch entstand aus einem gemeinsamen, pädagogischen Projekt.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Ein lustiges Sachbuch über die ungewöhnlichen Schnabeltiere. Eddie Schnabel erklärt den Kindern zum Beispiel, warum Schnabeltiere Eier legen und wie sie mit geschlossenen Augen ihre Nahrung finden.
Dazu gibt es ein spannendes Schnabeltier -ABC.

Kinderbuch: Mein unglaubliches Schnabeltier Wissen von Andra Wolter

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Für mein lustiges Sachbuch, mein unglaubliches Ameisenbären Wissen habe ich nicht nur im Internet recherchiert, sondern auch Zoos und Naturkundemuseum besucht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich danach noch ein zweites lustiges Sachbuch geschrieben habe.

Kinderbuch: Mein unglaubliches Ameisenbären Wissen von Andra Wolter

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Momentan schreibe und illustriere ich eine Fantasy – Geschichte für Erstleser oder zum Vorlesen. Zum ersten Mal sind zwei Kinder und keine Tiere meine Haupthelden. Die Idee dazu hatte ich, nachdem ich mir meine Fotos vom letzten Schnorchel Urlaub angesehen habe.
Der Inhalt : Die Zwillinge, Lena und Tom besuchen ihren Onkel auf Teneriffa. Als Meeresbiologe nimmt er die Kinder mit auf eine fantastische Reise in die Unterwasserwelt. Dann passiert etwas Unvorhersehbares.

Kinderbuch: Die Meerjungfrauen von Teneriffa von Andra Wolter

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Sich nicht beirren lassen und an sich glauben. Schreiben erweitert den Horizont und man kann viel dabei lernen.

Welche Figur aus deinen Büchern ist dir besonders ans Herz gewachsen, und warum?

Ariana Erdmann ist meine bisher wichtigste Hauptfigur. Sie ist zwar klein und unscheinbar, hat aber richtig coole Skills. Außerdem ist sie sehr hilfsbereit und findet immer wieder neue Freunde. Ich habe sie zu Hause als Plüschtier auf dem Sofa sitzen, als Inspiration und Muse.

Was macht für dich eine Illustration in einem Kinderbuch richtig lebendig und besonders?

Als Selfpublisher illustriere ich meine Bücher auch selbst. Ich liebe es den Figuren, die ich mir in meinem Kopf ausgedacht habe, eine Form zu verleihen. Deshalb sind sie für mich auch besonders, weil sie so schon in meinem Kopf waren.

Gibt es ein Kinderbuch, das dich als Kind besonders geprägt hat?

Ich habe schon als Kind, Fantasy und Abenteuergeschichten geliebt. Besonders beeindruckt hat mich von Alexander Wolkow das Buch der „Zauberer der Smaragdenstadt“.

Wie sieht ein typischer kreativer Tag bei dir aus – schreibst oder zeichnest du lieber zuerst?

Bei mir muss immer zuerst der Text stehen. Erst wenn der Text fertig ist, fange ich an ihn zu illustrieren. Das sind zwei Phasen kreativen Schaffens die aufeinander aufbauen. In beiden Phasen bin ich völlig versunken und werde nur ungern angesprochen. Wichtig sind meine Spaß- Getränke in greifbarer Nähe. Tee, Wasser, Saft zum Beispiel. Beim Schreiben sollte es ruhig sein, zum Illustrieren brauche ich ein Hörbuch.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht, und gibt es eines, das dir besonders am Herzen liegt? Warum? 

Bisher habe ich zwölf Bücher veröffentlicht und ein paar Kurzgeschichten. Zwei Sachbücher und zehn tierische Detektiv Geschichten.
Mein erstes Buch „Ariana Erdmann besucht die Dino Welt“ liegt mir besonders am Herzen, da es aus einem pädagogischen Projekt heraus entstand. Die Kinder wünschten sich, dass ihr Gruppentier, ein Erdmännchen, einmal die Dinosaurier besucht. Daraus entwickelten sich die Abenteuer.

Bücher von Andra Wolter

Wie gehst du mit Schreibblockaden um, falls sie auftreten?

Das kann immer wieder passieren. Was mir hilft, ist lesen. Ich liebe Science-Fiction Bücher und Comics. Dabei kann ich gut entspannen und meistens klappt es dann auch wieder mit dem Schreiben. Allerdings kann es passieren, dass ich ein ganz anderes Projekt anfange.

Wenn du das Cover eines deiner Bücher neu gestalten könntest, welches wäre es – und wie würde es aussehen? 

Das Cover zu „Die Reise in die Dinosaurier Zeit“ würde ich heute anders gestalten. Es wirkt auf mich durch den Titel im Banner wie ein Schulheft.
Ich würde es jetzt viel fröhlicher und leichter, designen mit viel mehr Dinos.

Kinderbuch: Ariana Erdmann besucht die Dino Welt - Die Dinos brauchen Hilfe von Andra Wolter

Liebe Andra vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich habe beim Basteln in der Regel auch ein Hörbuch laufen, da kann ich so gut bei entspannen und bekomme bessere kreative Ideen für meine Werke.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Heike antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Heike von Bücherheike

Logo vom Blog Bücherheike

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Ich bin Heike von Bücherheike. Blogger, Leser und Buchhändler. Und anscheinend sehr unzuverlässig, denn die Fragen von Kerstin liegen schon ewig bei mir.

Welches Genre liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Das Warum kann ich nicht beantworten. Ich glaube, dazu braucht es noch ausführlichere Studien. Aber ich lese eigentlich alles, was mich anspricht. Früher habe ich immer gesagt auf keinen Fall historisch und Krimi – naja, hat sich erledigt. Wenn mich ein Klappentext anspricht, lese ich es. Das Genre ist mir da egal.

Welches Buch liest du aktuell, und wie lautet dein Zwischenfazit?

Ich habe gerade „Nord West Sturm“ von Svea Jensen angefangen. Nach der Buchmesse fällt es mir immer schwer mit einem neuen Buch zu beginnen. Ich brauche immer ein paar Tage zum Runterkommen. Aber das Buch lag schon griffbereit. Ich bin noch nicht weit, aber es fesselt mich und das ist mir wichtig. Ich habe die Autorin im Rahmen einer Blogtour kennengelernt und lese seitdem jedes ihrer Bücher. 

Zu sehen ist ein Lesesessel auf dem der Roman: Nord West Sturm von Svea Jensen liegt. Es ist der Leseplatz von Bücherheike

Wie gehst du mit einer Leseblockade um, falls sie dich trifft?

Früher habe ich es immer erzwungen. Mir ein Buch geschnappt und gelesen. Das war sehr unbefriedigend. Mittlerweile weiß ich, die Leseblockade hat einen Grund und gönne mir dann eine Pause. Meistens trifft es mich nach einem sehr intensiven Buch oder wenn ich wirklich viel gelesen habe, ohne zwischen den Büchern eine Pause zu machen. Es kann auch ein Zeichen für Stress sein. Ich habe gelernt darauf zu hören. Länger als eine Woche dauert es nie, dann zieht es mich zum Bücherregal.

Wenn du über ein anderes Thema als Bücher bloggen könntest, welches Thema wäre es – und warum?

Ein anderes Thema als Bücher? Unmöglich. Aber wenn es unbedingt sein muss, dann über das Journaling. Ich bin vor ein paar Jahren zum Bullet Journal gekommen und liebe es. Mittlerweile teste ich viel drumherum. Im letzten Jahr war ich z. Bsp. zu einem Journaling Barcamp und habe zentangeln gelernt. Das mache ich heute noch zur Entspannung. Hätte ich vorher nie gedacht. 

Wenn du eine fiktive Buchwelt betreten könntest, welche wäre es – und warum?

Ich sehe mich selbst nicht in Buchwelten. Ich fühle mich beim Lesen wohl in der Position des Beobachters und möchte eigentlich nicht in eine hinein. Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Blog mal einen Beitrag über die verschiedenen Arten zu lesen geschrieben. Ich denke, damit hängt das auch zusammen. Ich stelle mir die Protagonisten beim Lesen nicht vor, auch das Drumherum nicht. Ich folge der Geschichte und alles andere ist für mich eigentlich beim Lesen nicht wichtig. Vielleicht ist das etwas unfair den Autoren gegenüber, die sich viel Mühe mit der Ausarbeitung gegeben haben, aber ich habe beim Lesen einfach das Gefühl für die Geschichte, ohne ein spezielles Bild vor Augen zu haben. 

Hier geht’s zum erwähnten Artikel über Arten zu lesen.

Was war die lustigste oder bemerkenswerteste Rückmeldung, die du zu einem deiner Beiträge bekommen hast?

So genau habe ich das gar nicht im Kopf. Ich freue mich aber immer, wenn ich jemanden mit dem entsprechenden Buch infizieren kann. Wenn ich dann höre, er oder sie hat das Buch nur wegen mir gekauft und liebt es genau so wie ich, macht mich das Glücklich. Ziel erreicht!

Gab es ein Buch, das du abgebrochen hast? Warum hast du dich dazu entschieden?

Ich lese wirklich viel. Nicht nur als Blogger, sondern auch als Buchhändler. Da mache ich dann auch Unterschiede. Wenn mir als Blogger ein Buch angeboten wird und es passt dann wirklich nicht, breche ich ab und sage dann auch ehrlich warum. Meistens bekommt das Buch dann keine Rezension von mir. Ich will nicht negativ über ein Buch urteilen, das mich einfach nicht gekriegt hat. Das finde ich dann unfair. Es ist immer eine Geschmackssache. 

Als Buchhändler ist das anders. Ich versuche das Buch dann wenigstens quer zu lesen, damit ich es den Kunden empfehlen kann und einen Einblick in die Geschichte und die Art des Schreibens zu haben. Aber wenn es mich nicht gekriegt hat, finde ich es auch immer schwer, es zu empfehlen. Zum Glück habe ich Kollegen, die das Buch dann vielleicht mögen und empfehlen können.

Ich erinnere mich einmal ein Buch abgebrochen zu haben, weil ich mich so gar nicht damit identifizieren konnte. Es ist schon lange her und ich weiß weder Titel noch Autor. Aber es ist mir in Erinnerung geblieben, weil mein Abbruch und meine Rezension zu einer unschönen Reaktion der Autorin führten. 

Wie findest du die Balance zwischen deinen persönlichen Lesevorlieben und den Erwartungen deiner Blog-Leser?

Also ich weiß nicht, was meine Blog-Leser von mir erwarten. Ich hatte nie die Reaktion, dass mir gesagt wurde, ich solle dieses oder jenes Buch nicht lesen und dafür ein anderes. Ich blogge nicht für meine Follower, sondern vordergründig für mich selbst. Ich habe meine Art zu bloggen auch geändert. Am Anfang gab es nur Rezensionen, dann mehr und mehr anderes. Mittlerweile bestehen meine Beiträge auf dem Blog nur noch aus Text, keine Bilder, es sei denn ich will damit etwas zeigen. Ich konzentriere mich auf das Wort und damit fühle ich mich ganz wohl. Momentan. Wenn es einmal anders ist, werde ich auch anders bloggen. Wenn es jemandem nicht gefällt, muss er es ja nicht lesen.

Das Einzige, das ich von meinen Blog-Lesern höre, ist, dass sie Skoutzi wieder haben wollen und dem folge ich auch. Er wird demnächst wieder auf meinem Blog zu lesen sein. 

Welches Herz schlägt bei dir höher: das Buchblogger- oder das Buchhändlerherz?

Ich glaube, das kann ich gar nicht sagen. Der Blogger hat andere Möglichkeiten als der Buchhändler, aber sie ergänzen sich perfekt. Wenn der Blogger ein großartiges Buch entdeckt, kann der Buchhändler es unter die Leser bringen. Und wenn der Buchhändler ein Problem entdeckt, kann der Blogger es in die Welt hinausschreien. Mittlerweile sind sie eine Symbiose eingegangen, die nicht mehr getrennt werden kann. Ich fühle mich damit sehr wohl und hoffe, es bleibt noch sehr lange so. 

Liebe Heike vielen lieben Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast und ich habe sehr gerne darauf gewartet. Ich freue mich, dass wir zwei uns auf der Buch Berlin 2022 persönliche kennengelernt haben und inzwischen zu Buchmesse WG-Partnern geworden sind.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Henriette Schreurs antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit der Sprecherin Henriette Schreurs

Foto von der Sprecherin Henriette Schreurs im Tonstudio

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hi, ich bin Henriette! Ich bin Sprecherin und Podcastexpertin, lebe in Leipzig und spreche von hier aus hauptsächlich Hörbücher und und Dokus.
https://www.henrietteschreurs.de

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Instagram ist mein zweites Wohnzimmer, es macht mir einen riesen Spaß hier Eindrücke aus meinem Leben zu teilen und meine Follower zu unterhalten. Außerdem ist das (Berufs-)Leben als Sprecherin oft eine einsame Angelegenheit. Instagram ist für mich ein Ort zur Vernetzung, gerade auch mit den Kolleg*innen, quasi wie eine Teeküche im Büro. Bei TikTok schau ich manchmal rein, aber immer nur ganz kurz, sonst frisst mich die App auf, das fühle ich.

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Spielfreude, Freiheit, Kreativität, Kommunikation, Vorfreude

Welches Genre sprichst du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich kann in den meisten Genres etwas finden, was mir gefällt, und vor dem Mikro muss sowieso jedes Buch das beste der Welt sein. Aber ich liebe kleine fiese Viehcher, Elbenköniginnen und Bösewichte, deshalb freue ich mich immer besonders über Fantasy.

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

“Moon Over Soho” von Ben Aaronovitch. Ich bin sehr late to the party und entdecke erst jetzt wie witzig die “Rivers of London”-Reihe ist.

Foto der Sprecherin Henriette Schreurs
Foto Credit: Lisa Ossowski

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Ach, viele! Letztes Jahr war “Die Wächterinnen von New York” von N.K. Jemisin eins davon. Ihre Art zu erzählen hat eine unglaubliche Kraft und das ist ganz besondere Urban Fantasy.

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

IM REGEN GESCHRIEBEN
Wer wie die Biene wäre,
die die Sonne
auch durch den Wolkenhimmel fühlt,
die den Weg zur Blüte findet
und nie die Richtung verliert,
dem lägen die Felder in ewigem Glanz,
wie kurz er auch lebte,
er würde selten weinen
(Hilde Domin)

Mit wem würdest du gerne mal ein Hörbuch einsprechen, und warum wäre diese Zusammenarbeit für dich besonders?

Du meinst mit welchen Kolleg*innen? Leider begegnet man denen, mit denen man sich ein Buch teilt, eigentlich nicht! Was sehr schade ist, aber jede*r nimmt die eigenen Kapitel unabhängig auf. Aber wenn es darum ginge, wirklich gemeinsam an etwas zu arbeiten, dann Stefan Kaminski, wenn ich groß bin, will ich auch mal so gut sprechen wie er.

Wie bereitest du dich auf die unterschiedlichen Figuren in einem Buch vor? Hast du ein System, um ihre Stimmen und Persönlichkeiten zu markieren oder festzulegen?

Ich mache mir Notizen zu jeder Figur. Wie werden sie beschrieben, was sind ihre Eigenarten, wie alt sind sie. Das meiste geht über Haltung. Eine selbstbewusste Königin spricht anders als ein schüchterner 11 jähriger. Wenn ich das drin habe, muss ich dann gar nicht mehr so viel Stimmakrobatik machen.

Hast du schon mal eine Figur gesprochen, die dir besonders schwergefallen ist? Wie bist du damit umgegangen?

Alle, die ganz besonders tief und rauchig klingen (sollen). Ich muss aufpassen, wem ich so eine Stimme verpasse. Wenn die Figur ganz viel spricht, dann lieber nicht! Am schwierigsten finde ich es aber, wenn ganz viele Männer in ähnlichem Alter vorkommen.

Hast du schon mal eine Sprache oder einen Dialekt speziell für ein Hörbuch lernen müssen? Wie schwierig war das für dich?

Jein. Dialekt wird ungern gemacht in Hörbüchern. In einem kleinen Projekt kamen aber mal Biber vor, die sich auf Baseldeutsch unterhalten haben. Das hat mir jemand aufgenommen, der es konnte und ich habe mich dann totgeübt, um das nachzumachen. Wenn eine Figur beschrieben wird mit “Sagte sie in einem starken XY Akzent”, dann ist es mir – wenn ich das übernehme – sehr wichtig, das so authentisch wie möglich zu machen.

Foto von der Sprecherin Henriette Schreurs im Tonstudio

Wie viel Einfluss hast du bei der Gestaltung von Hörbüchern (z. B. bei der Interpretation der Figuren oder der Sprechweise)?

Viel! Ich kann eigentlich machen, was ich will. Und ich will ja etwas, was passt. Wenn es mal so gar nicht passt, sagt mir die Aufnahmeleitung Bescheid.

Was macht dir an deinem Beruf als Hörbuchsprecher am meisten Spaß?

Mir macht am meisten Spaß, dass ich mich ganz tief in die Romane reindenken muss, um sie euch zu erzählen. Wenn ich nicht mit im Verließ stehe, wie soll ich euch dann erzählen wie’s da aussieht?

Ich habe bisher nur Academy of Lies von die eingesprochen gehört. Bei welchen Hörbüchern darf ich mich noch auf deine Stimme freuen?

Am 24.04. kam “Crimson Moth” heraus, ein New York Times Bestseller von Kristen Ciccarelli. Ich bin sehr gespannt, wie gut das Buch in Deutschland ankommt! Eine düstere Fantasygeschichte über Revolution und Hexenjagd.

Liebe Henriette vielen lieben Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Wir haben uns in Leipzig auf der Buchmesse ja schon ein wenig über deine Arbeit unterhalten, die ich persönlich als Hörbuchjunkie total faszinierend finde. Ich selbst durfte vor Jahren bei Bastel Lübbe im Tonstudio kurz etwas einsprechen und habe da ganz schnell gemerkt, wie viel Arbeit dahinter steckt. Und du hast mich jetzt so weit bekommen, dass ich einem Fantasyroman als Hörbuch mal eine Chance gebe.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.

Kerstin fragt … Kathrin antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Kathrin Maier

Foto der Buchbloggerin Kathrin200578 mit ganz vielen Büchern

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo ich bin Kathrin, 46 Jahre alt und aus dem Schwabenland. Ich bin verheiratet und habe einen 22-jährigen Sohn. Ich lese super gerne, treffe mich Freunden und reise sehr gerne. Außerdem habe ich eine Vorliebe für Friedhöfe – ich muss überall auf der Welt, wo ich gerade im Urlaub bin, den Friedhof besuchen.
Blog: https://www.kathrin200578.de
Instagram: https://www.instagram.com/kathrin200578/

Wenn du eine fiktive Buchwelt betreten könntest, welche wäre es – und warum?

Ich würde super gerne mal einen Tag auf Hogwarts verbringen. Ich finde die Geschichte rund um Harry Potter und seine Freunde einfach toll und sie deckt für mich alle Facetten eines guten Buches ab.

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

Mein Lieblingsspruch ist „Lebe jeden Tag als wäre es Dein letzter“. Das Leben ist zu kurz für Dinge, die man eigentlich nicht möchte und das wichtigste überhaupt – Hab Spass bei was auch immer du tust oder was Du erlebst. Sei verrückt, wild und lache wann immer Du kannst.

Gab es ein Buch, das du abgebrochen hast? Warum hast du dich dazu entschieden?

„Heins Labensky und seine Sicht auf die Dinge“, Das Buch hat mich so gar nicht gepackt und mich wieder in meinem Gedanken bestärkt, dass wenn Autor*in in einem Genre zu Hause ist, es immer sehr schwierig ist in andere einzutauchen. Manchmal funktioniert dies, aber eher oft nicht. Es heißt nicht umsonst „Schuster bleib bei deinen Leisten“.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Das passiert so mir so oft. Ich denke oft, ich lese kurz rein und ruckzuck ist es zu Ende. Diese hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

Liebe Kathrin vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Bei Harry Potter bin ich ganz bei dir. Dort würde ich auch zu gerne einen Tag verbringen und einfach nur Spaß haben.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Sara Fee Wieland antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Sara Fee Wieland

Foto der Autorin Sara Fee Wieland

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo zusammen! Ich bin Sara Fee Wieland, für einige auch unter dem Pseudonym S. F. Kraft bekannt. Je nach Name bin ich Autorin für humorvolle und phantastische oder für düster-böse Geschichten. Ihr seht also schon am Namen, was ihr bekommt. 😉 Auch privat tauche ich gerne in phantastische Welten ab. Ich bin Leserin und begeisterte Pen&Paper- und LARP-Spielerin. Auch PC-Rollenspiele verschmähe ich nicht, wie ihr an meinem Arbeitsplatz sehen werdet. 😉 Nicht nur mein wundervoller Ehepartner weiß: Mein Herz ist Geschichten verschrieben.

Wie viele Bücher hast du bisher veröffentlicht, und gibt es eines, das dir besonders am Herzen liegt? Warum?

Bisher (Stand: Februar 2025) sind es zwei, wobei für 2025 noch mehrere Veröffentlichungen geplant sind. Besonders am Herzen liegt mir mein erstes Buch, »Geschichten vom einzig wahren Nono« (2023, StoryOne und eBook). Nicht (nur) weil es meine erste Veröffentlichung war und ich damit diesen Sprung von »Ich schreibe.« zu »Ich veröffentliche.« gemacht habe. Es ist auch ein absolutes Herzensbuch. Es war und ist ein Geschenk für meinen Mann. Eine Hommage an unseren wundervollen, hundischen Weggefährten, Nono, der Ende letztes Jahr leider über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Es ist ein Versprechen, dass wir ihn nie vergessen werden. Das in unserem Garten immer ein Erdbeer-Bett sein wird und kein Erdbeer-Beet.
Und gleichzeitig ist es einfach ein schönes, lustiges Buch, das Hundefreunde mit der ganzen Familie genießen können. Das Lachen in die Gesichter von Menschen zaubert. Was sollte ich mehr wollen?

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Ich brauche Musik beim Schreiben. Meistens höre ich Film- oder Spielesoundtracks oder andere Musik ohne Stimme. Ohne Musik geht nicht. Meistens entwickelt sich auch ein »Titellied« mit Vocals für jedes Projekt, das ich gerne als Einstieg höre. Bei »Forsaken Diaries – Mondverflucht« ist das zum Beispiel »Bad Moon Rising« von Mourning Ritual mit Peter Dreimanis. Ansonsten hilft mir am meistens, dass ich mich wirklich möglichst täglich hinsetze und mich mit meinen Texten beschäftige oder schreibe. Eine Stunde vor meiner Hauptarbeit gehe ich an meinen privaten Arbeitsplatz und schreibe.

Foto vom Arbeitsplatz der Autorin Sara Fee Wieland

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ich bin auf Instagram (https://www.instagram.com/sarafees_buchwelt/ und https://www.instagram.com/sfkraft_autorin/) und auf Pinterest zu finden. Dazu habe ich noch meine Website mit Blog (https://sarafee-wieland.literatur-schatz.de). Auf Instagram habe ich viel Kontakt mit lieben Blogger:innen und Autor:innen, was sehr aufbauend und ermutigend ist. Außerdem hoffe ich natürlich, dass auch Leser:innen sich zu mir verirren und auf mich und meine Bücher neugierig werden. 😉 Ich schaffe es aktuell leider nicht immer so zuverlässig zu posten, wie ich gerne würde. Da darf ich mir noch eine bessere Strategie überlegen.
Pinterest finde ich persönlich cool, weil die Pins erhalten bleiben. Da könnte ich sicher auch noch mehr machen, es fühlt sich aber weniger schlimm an, mal ein paar Tage nicht da zu sein. Was ich als Ausgleich zum schnelllebigen Instagram angenehm finde.
Und meine Website – klar, da gibt es einfach Infos rund um meine Bücher und mich. Und alkoholfreie Cocktailrezepte in meinem Blog. Weil – warum nicht? 😉

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Kreativ, Chaotisch, Geschichtenverrückt, Fantastisch, Rollenspielerin

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

»Forsaken Diaries – Mondverflucht« erschien Ende März 2025 in der Neuauflage als Dark Fantasy Novelle. Es wird länger, besser, dunkler, fantastischer, legendenreicher, emotional – kurz: einfach mehr! Hast du den Mut, dich der Wahrheit der Tagebuchschreiberin zu stellen?

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Zum Zeitpunkt des Interviews habe ich gestern (ehrlich, wortwörtlich gestern! 😄) Mondverflucht für den Drucksatz abgegeben. Bald bekomme ich den nächsten Band von »Forsaken Diaries –  Spiegelverkehrt« aus dem Lektorat zurück, dann werde ich wieder fleißig fluchen und meiner Lektorin Recht geben. Und viel umschreiben, ändern und noch mehr fluchen und lachen. Spiegelverkehrt will ich so fertig bekommen, dass ich die Taschenbücher mit auf die Messen dieses Jahr nehmen kann. Mal schauen, ob das klappt.
Und dann gibt es noch den Cosmic Horror Roman, der bald ins Lektorat geht. Es wird ein aufregendes Jahr. 😊

Foto von der Autorin Sara Fee Wieland an ihrem Arbeitsplatz

Hast du schon mal eine Figur aus einem Buch in deinem Alltag zitiert oder nachgeahmt? Welche war es, und in welcher Situation?

Bei PnP-Charakteren passiert mir das dauernd, egal ob in passenden oder unpassenden Situationen. 😉 Diverse Detektiv-Interpretationen gab es auch schon.
Mit meinen eigenen Charakteren führe ich nur Selbstgespräche. Im besten Fall in meinem Kopf, manchmal passiert es mir auch, dass ich die Unterhaltung tatsächlich laut führe. Was einer der Gründe ist, warum ich wirklich nicht in der Öffentlichkeit schreiben sollte. 😂

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

In meinem Cosmic Horror Roman kommt ein Cocktail aus den 1920ern vor. Ich habe eine ganze Weile damit verbracht, herauszufinden, was für Cocktails damals beliebt waren, was man in Deutschland zu der Zeit bekommen hat, etc. Irgendwann habe ich eine alte Barkarte gefunden, von der ich mich dann wiederum weiterhangeln konnte. Wichtig für den Cocktail war nämlich: Es darf kein Eis enthalten sein. Er durfte maximal mit Eis geshaked werden. Und da musste ich erstmal etwas passendes finden.

Welches Genre schreibst du am liebsten – und warum genau dieses?

Spannende Frage. Aktuell schreibe ich am liebsten düster und fantastisch, also Dark Fantasy und (Cosmic) Horror. Ehrlicherweise einfach, weil es mir Spaß macht. 😉 Es hat etwas befreiendes und Mut-machendes, von fantastischen Schrecken zu schreiben (und zu lesen), finde ich.
Allerdings möchte ich gerne noch mehr ausprobieren. Bei vielen Genres weiß ich ja noch gar nicht, ob sie mir schreibtechnisch Spaß machen. 😉 Deswegen arbeite ich mit einem offenen Pseudonym für meine dunkel-fantastischen Veröffentlichungen und plane das auch für mögliche zukünftige Genre-Experimente: Meine Leser:innen sollen anhand des Namens schon mal eine Ahnung haben, in welche Richtung es geht. Immerhin kann eine Person, die Dark Fantasy liebt zwar auch ein Hundemensch sein oder einen Krimi lesen wollen – muss aber nicht. 😉

Liebe Sara Fee vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich wünsche dir viel Erfolg für deine Veröffentlichungen dieses Jahr. Da hast du ja noch ein paar spannende Projekte in der Pipeline.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.