Kerstin fragt … Jana Kühn antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Jana Kühn

Autorin Jana Kühn

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo! Ich bin Jana, Autorin und Texterin aus der Nähe von Heidelberg. In meinen Geschichten nehme ich dich mit auf kleine und große Reisen, die berühren, zum Schmunzeln bringen und manchmal auch zum Nachdenken. Am liebsten schreibe ich über mein Sehnsuchtsland Australien, so auch in meinem Debütroman „Zurück zu uns“. Wenn ich gerade nicht an meinen Projekten sitze, gehe ich meinem tollen Hauptjob in einer gemeinnützigen Organisation nach oder erkunde mit meiner Familie neue Orte in Deutschland und der Welt. 

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Kreativ. Neugierig. Einfühlsam. Reiselustig. Gesellig.

Mit welcher Buchfigur würdest du gerne einen Tag verbringen, und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Tatsächlich würde ich gerne mal einen Tag mit Mina, der Protagonistin aus meinem Roman „Zurück zu uns“, verbringen. Ich würde ihr genau über die Schulter schauen, wie sie den Alltag als Hotelbesitzerin meistert und mich unter die Gäste mischen. Da ich selbst mal in einem Hotel gearbeitet habe, das mir als Inspiration für das „Monte“ diente, wäre es interessant für mich zu beobachten, wie sich die Gäste in Minas Hotel verhalten und ob es sich wirklich so heimelig anfühlt. Ich würde verschiedene Sprachen sprechen, so wie auf meinen längeren Reisen früher, und mich wahrscheinlich direkt als Mitarbeiterin im „Monte“ bewerben. Wenn Mina Feierabend hat, würden wir es uns mit einem Rosé im Hotelgarten gemütlich machen, die startenden bzw. landenden Flugzeuge am Frankfurter Flughafen beobachten und über das Leben philosophieren – wahrscheinlich auch über die Männer. ;-) 

Was andere Buchfiguren angeht, würde ich gerne einen Tag mit Fred und George in Hogwarts verbringen und mit ihnen gemeinsam das Schloss entdecken – und dabei mit Bauchschmerzen vor Lachen in die magische Welt eintauchen. 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

Mein Leitsatz ist „Ich tue, was ich kann“: Ich tendiere dazu, mehrere große Ideen und Vorhaben auf einmal unter einen Hut bringen zu wollen. Das funktioniert aber nicht. Also sage ich mir so oft es geht, dass ich bereits alles tue, was mir möglich ist, und das ist genau richtig so. Dieser Leitsatz lässt sich neben dem Schreiben übrigens auch auf alle anderen Bereiche meines Lebens übertragen. Prioritäten setzen sehe ich als meine persönliche Herausforderung.

Was wolltest du schon immer mal verraten, hattest aber noch nie die Gelegenheit dazu? Hier ist deine Bühne!

Als eine Person, die schon in frühen Jahren viele Orte auf unserer Welt bereisen durfte, bin ich auch eine Autorin mit diesem Privileg. Mein Anspruch ans Schreiben ist es daher, eine Perspektive einzunehmen, die verschiedene Lebensrealitäten einbezieht – und eben auch Konflikte, die uns in Deutschland nicht unbedingt bekannt sind. Reisen ist nicht nur Spaß, sondern sollte auch einen Lerneffekt haben. Inspirierend finde ich in diesem Zusammenhang die Werke von lateinamerikanischen Schriftstellenden, die die Themen ihrer Zeit auf besonders eindrückliche Art und Weise durch das Schreiben verarbeitet haben, z. B. von Gabriela Mistral in Chile oder Paulo Coelho in Brasilien. Häufig rufe ich mir ihre Perspektive vor Augen, wenn ich in meinen Texten etwas zwischen den Zeilen transportieren will, wofür es mir hier in Deutschland an Inspiration fehlt. Überhaupt ist es so: Auch wenn ich am liebsten über Australien schreibe, haben mich die lateinamerikanische Kultur und Lebensphilosophie mehr geprägt als alle anderen Erfahrungen, die ich im Ausland gemacht habe. Darüber bin ich sehr froh und dankbar, denn sie schenken mir so viel Leichtigkeit und Freude an dem, was ich tue.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Sehr gerne mache ich euch neugierig auf meinen Debütroman „Zurück zu uns“: 

Nach dem Ende ihrer langjährigen Beziehung zu Alex stürzt sich Mina in die Renovierung ihres kleinen Hotels, das ihr Traum und Neuanfang zugleich ist. Unterstützt bekommt sie vom australischen Backpacker Sam. Doch während sie gemeinsam neue Mauern errichten, merkt Mina, dass auch in ihr selbst einiges aufgeräumt werden muss – und dass alte Gefühle manchmal hartnäckiger sind, als man denkt. 

Zurück zu uns von Jana Kühn Mockup

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Grundsätzlich hilft es mir sehr, wenn ich keinen Zeitdruck habe. Mal abends schnell eine Stunde ein To-do abarbeiten oder in der Mittagspause eine bestimmte Szene … Das funktioniert für mich nicht so gut. Klar, manchmal ergeben sich spontane Ideen und ich bringe sie auch zwischen zwei Terminen auf Papier. Doch wenn ich weiß, dass ich mir mehrere Stunden nur fürs Schreiben geblockt habe, ist das für mich sehr befreiend. Dann mache ich es mir auf dem Sofa mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich und schreibe los. Wenn ich mal nicht weiterkomme, schaue ich mir ein Video oder Bilder von den Orten an, die mit der Geschichte zu tun haben. Oder ich schließe meine Augen und grabe in meinen Erinnerungen – am besten mit der passenden Musik im Ohr. Wichtig ist es für mich nach jeder Schreibsession, den Fortschritt zu feiern. Dazu zählen z. B. Quality Time mit meiner Familie oder Freunden, ein Spaziergang, um den Kopf freizubekommen oder einfach eine spannende Serie, die ich mit der Arbeit im Rücken besonders entspannt schauen kann.

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Für meinen zweiten Roman, an dem ich derzeit arbeite, bin ich buchstäblich ans andere Ende der Welt geflogen. Die vielen Eindrücke finden sich nun in der Handlung und in den Figuren wieder, die mir bereits nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen sind. Während des Schreibens fallen mir immer wieder neue Kleinigkeiten ein, die es unbedingt ins Buch schaffen sollten. Da heißt es: Prioritäten setzen. Notfalls muss halt ein dritter Roman her! 

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Aktuell arbeite ich an meinem zweiten Roman und an diversen kleineren Schreibprojekten. Ein Roman ist – wie ich erst letztens feststellen durfte – ein wahnsinnig großes Projekt. Auf mehreren hundert Seiten eine neue Welt zu erschaffen, das nimmt nicht nur eine Menge Zeit und Geld in Anspruch – es verlangt alles von uns Autor:innen. Darum ist es mir wichtig, auch in der Zwischenzeit zu veröffentlichen, z. B. im Rahmen von Schreibwettbewerben. Hier findet ihr eine Übersicht über alle meine Projekte: https://zeilenwende.de/portfolio/. Außerdem habe ich seit einigen Monaten eine Idee, wie ich weitere Stärken von mir mit dem Schreiben verknüpfen könnte. Ein großes Ziel für 2026 ist es, diese Idee auszuarbeiten. Sobald es hier Neuigkeiten gibt, lasse ich es euch natürlich sofort wissen! 

Logo_Jana-Kühn

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Legt den Drang nach Perfektion ab. Alles „richtig“ machen zu wollen, hat mich schon so oft in meinem Schreibprozess gehemmt und heftige Schreibblockaden ausgelöst. Manchmal wollte ich mein Manuskript nicht einmal mehr ansehen. Mittlerweile habe ich gelernt, das Schreiben lockerer anzugehen. Disziplin ist wichtig, aber wenn Spaß und Leichtigkeit fehlen, dann vergisst man schnell, worum es wirklich geht: eine ganz besondere Leidenschaft, die uns Autor:innen so viel Freude und Sinn geben kann.

Liebe Jana vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich freue mich schon darauf, in kürze mit deinem Debütroman zu starten. Ich begleite dich übrigens mit zu Fred und George, das wird bestimmt lustig.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Jana antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Jana Krok

Autorenfoto von Jana Krok

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Mein Name ist Jana Krok. Ich bin Juristin, Autorin und Coachin – doch vor allem eine Abenteurerin mit Dauerfernweh und einem Koffer, der nie ganz ausgepackt ist – egal, wie sehr ich es mir vornehme. Die Welt zu entdecken ist meine große Leidenschaft, egal ob zu Zweit, in der Gruppe oder allein, aber nie einsam. 

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ich nutze Facebook und Instagram zum Austausch mit Menschen, die reisen, lesen und sich selbst neu entdecken wollen – meine absolute Lieblings-Kombi. Die respektvolle Kommunikation und die gegenseitige Unterstützung bedeuten mir viel. 

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Eat. Sleep. Travel. Write. Repeat. 

Welches Genre schreibst/liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich liebe Reiseromane, egal ob autobiografisch oder fiktiv. Oft sind es die Geschichten aus fernen Ländern, die mich mitnehmen auf eine Reise voller Sehnsucht und Abenteuer – wie ein Flugticket fürs Herz. Mit meinem eigenen Reiseroman „Verliebt in Südafrika“ möchte ich Mut machen und dazu inspirieren, den eigenen Weg zu gehen.

Autorenfoto von Jana Krok

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum?

„Zuhause to Go“, denn mein Zuhause ist da, wo mein Rucksack ist. Ich habe sechs Jahre in Dubai gelebt – noch vor den Influencern und bevor Dubai cool war. Anschließend war ich zwei Jahre in Spanien, habe die Sprache gelernt und bin den Jakobsweg gegangen. Seit 2022 bin ich zurück in Deutschland und viel in der Welt unterwegs, zuletzt auf den Spuren der Maya in Mexiko, in Norwegen am Nordkap und auf Safari in Südafrika. 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

„Das Leben ist zum Leben da.“ Und zwar jetzt, nicht im nächsten Sommer. Also sitz nicht gelangweilt auf dem Sofa und warte auf den richtigen Zeitpunkt, sondern geh raus in die Welt und erlebe das Leben. 

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Hannah reist allein nach Südafrika, um aus ihrem durchgetakteten Alltag auszubrechen. Zwischen endlosen Savannen, wilden Tieren und stillen Momenten begegnet sie nicht nur sich selbst, sondern auch einem Mann, der ihr Leben ordentlich durcheinanderwirbelt. Folgt sie dem Ruf ihres Herzens oder dem Pfad der Freiheit, den sie sich so hart erkämpft hat?

Cover som Roman: Verliebt in Südafrika von Jana Krok

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Schreiben hat oberste Priorität. Deshalb ist es das Erste, was ich morgens tue. Ich setze mich an meinen Laptop und schreibe, und zwar bevor ich aufs Handy gucke, denn dann war’s das mit der Kreativität. 

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Letztes Jahr war ich über Weihnachten und Silvester in Südafrika und bin von Johannesburg nach Kapstadt gefahren. Die Erlebnisse auf dieser Reise haben mich dazu inspiriert, „Verliebt in Südafrika“ zu schreiben. Auf der Reise gab es übrigens keine Notizen, dafür 1.500 Fotos. 

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Schreiben lernt man durchs Schreiben. Also warte nicht darauf, dass dich die Muse küsst, denn sie ist unpünktlich. Fang einfach an und schreibe deinen Bestseller.

Liebe Jana vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich freue mich schon sehr auf deinen Roman und und hoffe damit gute Argumente zu bekommen, um meinen Mann auch von Südafrika zu überzeugen.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Manuela antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Manuela Haase

Foto der Sprecherin Manuela Haase am Mikrophone

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo, Ich bin Manuela Haase – und lebe mit meinem Mann und meinem Sohn mitten in der wunderschönen Lüneburger Heide. Da ich als Sprecherin arbeite, habe ich die Antworten von Kerstin eingesprochen, denn so könnt ihr meine Stimme hör´n.

Hier, wo die Natur atmet, der Wind Geschichten flüstert und die Zeit manchmal ein bisschen langsamer vergeht, finde ich die Ruhe, die ich nach einem intensiven Arbeitstag als Bankberaterin brauche. Das Rascheln der Bäume, der Duft der Heide, die Weite, mein Garten – das ist mein Ort zum Auftanken. 

Ich arbeite im Moment an meinem 6. Hörbuch, der Justizkrimi „Vorbelastet“. Veröffentlich wurden bisher „Der eingebildete König“ „Aus Angsthase wird Muthase“ Der Spionagethriller “Gefährliche Verführung“ und die Justizkrimis „Janina Tod“ und „Jeder Einzelne“ Es folgen noch weitere, seid gepannt darauf.

Zusätzlich mache ich noch eine Diplom-Sprech-Ausbildung an der Schule des Sprechens. Diese Schule zeichnet sich durch eine fundierte Grundausbildung, ein individuelles Trainingsprogramm und praxisnahen Unterricht aus.

Auf welchen Plattformen bist Du unterwegs und welche Rollen spielen Sie für Dich?

Ich bin auf den Plattformen Facebook, Instagram und TikTok unterwegs. Die Plattformen nutze ich, um auf mich aufmerksam zu machen. Es ist für mich etwas ganz besonderes, sich mit anderen Sprechern und Autoren zu vernetzen und auszutauschen. Ich habe schon viele sehr inspierende und nette Sprecher und Autoren kennengelernt.

Beschreibe Dich und dein Tun in 5 Worten!

Emphatisch, Tiefgründig, Ehrgeizig, Wissbegierig, interessiert

Empathisch, weil ich beim Sprechen nicht nur die Worte, sondern auch die Zwischentöne höre. Ich möchte verstehen, was hinter den Sätzen liegt – und genau das möchte ich mit meiner Stimme transportieren.

Tiefgründig, weil ich das Leben nicht nur an der Oberfläche betrachte. Ich spüre hin, ich denke nach, und ich glaube, dass genau darin die Magie liegt – das Gefühl, wirklich gehört zu werden. Mich verkennt man oft, weil ich meist lache, positiv bin und Zuversicht ausstrahle. Doch hinter diesem Lächeln steckt viel Tiefe, Lebenserfahrung und eine Seele, die sehr viel fühlt – für sich und für andere. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich spreche: um das Unsichtbare hörbar zu machen. Manchmal braucht es Umwege, bis man dort ankommt, wo das Herz schon immer hinwollte.

Ehrgeizig, weil ich alles, was ich tue, mit vollem Herzen tue. 

Wissbegierig, weil ich nie aufhöre, dazuzulernen. Jede Geschichte, jedes Projekt, jedes neue Genre öffnet mir eine weitere Tür in die Welt der Sprache.

Interessiert, weil mich Menschen mit ihren Lebensläufen faszinieren. Ihre Gedanken, ihre Erlebnisse, ihre Beweggründe. Ich glaube, dass jede Begegnung uns etwas lehrt – über andere, aber auch über uns selbst.

Mit wem würdest du gerne mal ein Hörbuch einsprechen, und warum wäre diese Zusammenarbeit für dich besonders?

Martina Hill – ist mein absoluter Favorit ich liebe sie – weil aller Humor damit anfängt, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt. Charles Dickens hat einmal gesagt: Gibt es schließlich eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?

Wie gehst Du mit langen oder besonders schwierigen Textpassagen um, die voller Zungenbrecher oder Fachjargon sind?

Ich lese die Passagen erst ganz schnell, dann normal, dann ganz langsam und dann markiere ich mir noch einige Endungen oder Buchstaben und dann lese ich sie solange, bis es fehlerfrei klappt.

Wieviel Einfluss hast Du bei der Gestaltung von Hörbüchern? (z.B. bei der Interpretation der Figuren oder der Sprechweise)?

Also erst einmal bekommt der Autor eine Hörprobe zugeschickt und wenn ihm diese gefällt, dann gefällt ihm ja erst einmal die Stimme. Und wenn dann der Vertrag erstellt wurde, dann spreche ich mit dem Autor darüber, wie er sich die Interpretation vorstellt. Meist ist es so, dass mir der Autor die Gestaltung überlässt. Ich selbst bin aber inzwischen so kritisch, dass ich etwas aufnehme, mir am nächsten Tag auf der Autofahrt zur Arbeit anhöre und oftmals feststelle, dass es noch besser gesprochen werden kann. Und dann nehme ich die finale Version auf. Neulich hat ein Autor mir widergespiegelt, dass es am Anfang komisch für ihn war, sein Buch zu hören, das er aber dann ganz begeistert war. Und das ist dann ja ein gutes Kompliment für mich.

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten und warum?

Wenn mein Leben ein Buchtitel wäre, dann hieße es wohl „Schmetterlinge und Schwäne.“

Schmetterlinge – weil sie mich an Wandel erinnern.
An Mut, Neues zu wagen, auch wenn man noch nicht weiß, wohin der Weg führt.
An Leichtigkeit, die man sich erst erarbeitet, wenn man loslässt.

Und Schwäne – weil sie für Tiefe, Treue und Anmut stehen.
Sie bewegen sich leise, aber kraftvoll. Und genau das spiegelt auch mein Leben wider:
Still und beständig auf der Suche nach Sinn, Schönheit und innerer Balance.

„Schmetterlinge und Schwäne“ – das ist für mich das Zusammenspiel von Wandel und Ruhe, von Aufbruch und Ankommen. Vielleicht ist das genau das, was mich beschreibt: Ich bin beides – Bewegung und Tiefe.

Liebe Manuela vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich habe deiner Stimme gerne gelauscht.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Paula antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Paula Levendig

Foto der Autorin Paula Levendig

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Moin! Ich bin Paula Levendig, Autorin und Künstlerin, lebe auf Mallorca und schreibe Bücher voller Herz, Licht und Fantasie. In meinen Geschichten verbinde ich Realität mit Magie – ob in meiner autobiografischen Reihe „Wer bin ich?“ oder in meiner Fantasy-Saga rund um Mira und die Hüter des Lichts. Schreiben bedeutet für mich, Gefühle sichtbar zu machen, Hoffnung zu teilen und den Leser an Orte zu führen, die tief in uns selbst liegen.

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum?

Er würde heißen „Zwischen Licht und Schatten“. Denn genau dort spielt sich mein Leben ab – zwischen Schmerz und Hoffnung, zwischen Dunkelheit und Neubeginn. Ich habe gelernt, dass gerade die Schatten dem Licht Tiefe geben und jede Wunde eine Geschichte trägt.

https://www.stimmeausdemschatten.de

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

Mein eigenes Buch „Leandro, der mit Farben spricht“. Leandro sieht die Welt auf so eine besondere, liebevolle und manchmal völlig unerwartete Weise, dass ich beim Schreiben oft lächeln musste. Er erinnert mich daran, wie schön es ist, das Leben mit kindlicher Freude zu betrachten – ohne Filter, einfach echt.

Zu sehen ist das Cover vom Roman: Leandro, der Junge der in Farben spricht von Paula Levendig

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Ja, meine Biografie „Wer bin ich?“. Beim Schreiben habe ich völlig die Zeit vergessen – so sehr war ich in den Erinnerungen, Gefühlen und Bildern gefangen, die in dieser Geschichte stecken. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass Schmerz und Stärke zwei Seiten derselben Wahrheit sind.

Zu sehen ist das Cover vom Roman: Wer bin ich? von Paula Levendig

Welches Genre schreibst und liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich schreibe und lese am liebsten Fantasy mit Herz und Tiefe. Mich faszinieren Welten, in denen Licht und Schatten nebeneinander existieren und Hoffnung stärker ist als Angst. Fantasy erlaubt mir, Unsagbares sichtbar zu machen – Gefühle, Erinnerungen und Träume, die im Alltag oft keinen Platz finden.

Was inspiriert dich beim Schreiben am meisten?

Mich inspiriert das wahre Leben – Begegnungen, Emotionen, kleine Momente voller Bedeutung. Oft sind es die Natur, Musik oder Lichtstimmungen, die in mir Geschichten wecken. Und manchmal sind es gerade die schwersten Erfahrungen, die zu den schönsten Geschichten werden, weil sie zeigen, wie stark das Herz sein kann.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

In meinem aktuellen Buch „Leandro, der mit Farben spricht“ erzähle ich die Geschichte eines jungen Mannes, der ohne Worte, aber mit unendlich viel Gefühl kommuniziert. Es ist ein Buch über Farben, Musik, Freundschaft und die Kraft, anders zu sein – eine Reise in eine Welt, in der das Herz lauter spricht als die Stimme. Wer dieses Buch liest, wird Leandro nicht mehr vergessen – und vielleicht die Welt danach mit anderen Augen sehen.

Wieviele Bücher hast du bisher veröffentlicht – und gibt es eines, das dir besonders am Herzen liegt?

Bisher habe ich mehrere Bücher veröffentlicht – meine autobiografische Reihe „Wer bin ich?“, meine Fantasy-Saga „Das Echo der Schatten“, „Die Rückkehr der Hüter“, „Der Schwur der Hüter“, „Wenn das Licht schweigt“ und mein Herzensprojekt „Leandro, der mit Farben spricht“ .

Dieses Buch liegt mir besonders am Herzen, weil es von einem echten jungen Mann inspiriert ist, der mit Downsyndrom lebt und die Welt auf eine einzigartige, farbenreiche Weise sieht.

Zur Autorenseite von Paula Levendig auf Amazon*

Welche Botschaft möchtest du deinen Leserinnen und Lesern mitgeben?

Glaubt an euer Licht – auch dann, wenn es schwach scheint. Jeder Mensch trägt Geschichten in sich, und oft sind es die schweren Kapitel, die uns zu dem machen, was wir sind. Aus Schmerz wächst Stärke, aus Dunkelheit entsteht Licht – und manchmal beginnt Heilung genau dort, wo man sich selbst wiederfindet.

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autorinnen und Autoren?

Schreib mit Herz – nicht für Perfektion, sondern für Wahrheit. Hab keine Angst, verletzlich zu sein, denn genau dort entstehen die tiefsten Geschichten. Und vergleiche dich mit niemandem: Deine Stimme ist einzigartig – und sie verdient es, gehört zu werden.

„Glaub an dein Licht – auch dann, wenn es schwach scheint. “

Liebe Paula vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast und uns einen Einblick in deine Arbeit gegeben hast. Von Leandro bin ich fasziniert.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Kerstin fragt … Bianca antwortet

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heute mit Bianca Kober

Foto der Buchbloggerin und Lektorin Bianca

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallöchen, ich bin Bianca und wohne mit meiner Familie im Nordschwarzwald. Meinen Blog @pimpysbuecherwelt habe ich im Juni 2021 ins Leben gerufen, um meine Bücherleidenschaft mit anderen Buchverrückten zu teilen. Ich habe ein Faible für Sprache (und Schreibfehlerchen;)) und durfte die „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“-Reihe lektorieren.

Welches Genre liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Eigentlich lese ich querbeet, aber überwiegend Krimis/Thriller und Romane. Bis vor 2-3 Jahren war es so, dass ich im Sommer fast nur Romane gelesen und im Winter zu Krimis/Thriller übergegangen bin. Zwischenzeitlich mache ich das nicht mehr so strikt, sondern lese Krimis zwischendurch und hauptsächlich Romane, um vom Alltag abzuschalten und in (meist) friedliche Wohlfühlatmosphären abzutauchen.

Was bedeutet Weihnachten für dich ganz persönlich?

Auch wenn die Weihnachtszeit entgegen meiner Vorsätze meist doch recht stressig ist, mag ich die heimelige Atmosphäre, wenn die Vorgärten abends beleuchtet sind, wir zu Hause Plätzchen backen und der Duft durch das Haus weht und man bei verschiedenen Weihnachtsfeiern Zeit mit lieben Menschen verbringen kann.

Was war für dich als Lektorin die größte Herausforderung bei einer Reihe mit mehreren Autorinnen?

Mir war vor allem wichtig, dass die Figuren stimmig sind. Da sie in den verschiedenen Büchern immer wieder auftauchen, war es mir hier besonders wichtig, dass die Charakterzüge auch treffend beschrieben sind, denn die Bücher handeln ja auch zum selben Zeitpunkt und es kommt durchaus vor, dass eine Situation aus zwei Blickpunkten geschildert wird. Da sollte das Verhalten und die Charakterzüge der jeweiligen Figur zu den Eigenschaften in dem Buch, in dem die Person die Hauptfigur spielt, passen. Auch hatte ich ein Auge darauf, dass verschiedene Eckpunkte bzw. Ereignisse erwähnt werden, und dass die Beschreibungen von Sternmoos sich gleichen, damit der/die Leser* innen in jedem Buch das gleiche Sternmoos-Feeling haben.

Anmerkung Kerstin: Ich würde sagen, dass ist dir sehr gut gelungen. Ich habe alle fünf Bücher einfach nur geliebt.

Wie viel Raum hast du, eigene Impulse oder Ideen einzubringen – oder bleibst du eher im Hintergrund?

Natürlich versuche ich, die bestehende Geschichte zu formen und mit meinen Impulsen abzurunden. Entdecke ich Widersprüchlichkeiten, gehe ich mit der Autorin ins Gespräch und erläutere, warum man gegebenenfalls eine Situation ändern müsste und bringe Ideen ein, wie man das lösen könnte. Ich fand es super, dass wir uns direkt ausgetauscht haben und so schnell und direkt die entsprechende Stelle schleifen konnten.

Wenn du die Zusammenarbeit in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt dein persönlicher „Klappentext“ für dieses Projekt?

Mit diesem Projekt merkt man, dass Bücher auch weit über die Landesgrenze hinaus verbinden und die Zusammenarbeit hervorragend klappt, deswegen freue ich mich sehr, Teil der „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“-Buchreihe zu sein und ich hoffe, dass viele Leser*innen genauso viel (Lese-)Spaß in dem kleinen Örtchen in den Südtiroler Bergen haben werden, wie ich.

Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen Banner

Anmerkung Kerstin: Das hoffe ich auch. Ich kann alle fünf Geschichten einfach nur empfehlen.

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

Das Buch „Love Holidays“ von Roosa Root. Ich mag ihren launigen Schreibstil, mit dem sie den Figuren Leben einhaucht, total. Das hat mir auch schon bei Band 1 der Reihe sehr gut gefallen und mir sind auch die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen. Es ist immer wieder lustig zu verfolgen, was den vier Damen im Buch so passiert – sie stolpern sozusagen von einem Fettnäpfchen ins andere.

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

„Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus.“ Dieser Spruch begleitet mich bestimmt schon fast 20 Jahre und wenn es grad mal richtig doof läuft, denke ich dann daran, dass auch bald wieder bessere Tage kommen werden.

Welches Weihnachtslied läuft bei dir auf Dauerschleife, sobald der Advent beginnt?

Definitiv nicht der „Klassiker“, der für einen Ohrwurm sorgt ;-) Ich mag Adoro total gern und auf dem Album „Irgendwo auf der Welt“ gibt es auch ein paar Weihnachtslieder. Das höre ich in der Weihnachtszeit total gern.

Was darf für dich auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen?

Neben Glühwein und Punsch verbinde ich den Weihnachtsmarkt mit „Dinnele“. Das sind Fladen aus Brotteig, die mit Rahm, Zwiebeln, Speck und Kartoffeln belegt sind – sehr lecker.

Hast du im Laufe des Projekts selbst eine Lieblingsfigur oder Lieblingsszene entwickelt?

Ich mag die Stricker Mutti total, weil sie eine herzensgute Frau ist, die immer für andere da ist, ein offenes Ohr und den ein oder anderen flotten Spruch bzw. Rat auf den Lippen hat.

Liebe Bianca vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast und damit einen Blick auf das Projekt aus der Sicht der Lektorin gegeben hast. Ich bin ja auch total Team Stricker Mutti und denke, da ist so manch Leser mit in unserem Team.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Mirjam antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Mirjam Schweigkofler

Foto der Autorin MIrjam Schweigkofler

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Mirjam und komme aus dem wunderschönen Südtirol. In meinem Hauptberuf in der Bank bin ich tagtäglich mit Zahlen konfrontiert, weshalb ich mich in meiner Freizeit sehr gerne dem Schreiben von Büchern widme. Außerdem gehe ich sehr gerne Tennisspielen, Golfen, treffe mich mit meinen Freunden zu Aperitifrunden und liebe Reisen über alles.

Welches Genre schreibst/ liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Liebesromane – ganz klar. In einer Welt, die oft von Unsicherheit, Krisen und Schnelllebigkeit geprägt ist, braucht es Geschichten, die uns an die guten Seiten des Lebens erinnern. Ein Liebesroman schenkt uns nicht nur Kribbeln im Bauch, sondern auch die leise Gewissheit: Es gibt Happy Ends.

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum?

Kapitel noch offen – Die Geschichte hat gerade erst begonnen. Jeder Tag hält Neues bereit und ich liebe es mich immer wieder in das Leben zu verlieben.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

This could be forever – der dritte Band der Hawaii-Love-Triologie von Lilly Lucas. Ich liebe ihre Geschichten so sehr und vergesse dabei meistens immer die Zeit.

Anmerkung Kerstin: Da bin ich ganz und gar bei dir. Ich hab das Buch einfach nur verschlungen.

Was bedeutet Weihnachten für dich ganz persönlich – und wie spiegelt sich das in euren Büchern wider?

Weihnachten ist für mich ein Fest der Familie, des Miteinanders und der vielen wunderschönen Rituale. Der Geruch von Plätzchenduft, das Kerzenlicht überall und auch die kleinen Geschenke machen das Fest unbeschreiblich. Weihnachten bedeutet, was man daraus macht – und genau das will ich in meinen Büchern vermitteln.

Was darf für dich auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen?

Eindeutig Apfelglühmix. Ich liebe Apfelglühmix! ;)

Zu sehen ist das Cover zur Rezension vom Liebesroman: Schneeflocken, Likör und zweite Chancen von Mirjam Schweigkofler

Hier möchte ich noch kurz neugierig machen auf „Schneeflocken, Likör und zweite Chancen“

Schneeflocken, Likör und zweite Chancen von Mirjam Schweigkofler entführt dich in das kleine Bergdorf Sternmoos. Hier wartet das ganze Dorf sehnsüchtig auf den jährlichen Weihnachtsmarkt und ist schon ganz verzaubert. Freue dich am Rande Figuren aus den anderen Romanen der Reihe zu treffen und frage dich, ob sie auch eine eigene Geschichte bekommen haben. Verfolge die Entwicklung von Lukas, wie er nach und nach in seiner Heimat ankommt und sich den Geistern der Vergangenheit stellt. Ich habe die Geschichte einfach nur verschlungen und empfehle sie jedem weiter, der sich jetzt schon in Weihnachtsstimmung versetzen lassen möchte.

Liebe Mirjam vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich sehe schon wir haben den gleichen Lesegeschmack.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.