Von A wie Autor bis Z wie Zeitung

J wie Jugendbuch

Das Jugendbuch findet in regelmäßigen Abständen den Weg zu mir. Wenn ich eine Buchhandlung betrete werde ich wie magisch von der Kinder- und Jugendbuchabteilung angezogen. Viele der Cover dort sind einfach nur schön und zeigen viel Liebe fürs Detail. Doch was genau ist eigentlich ein Jugendbuch?

Das Jugendbuch richtet sich an Jugendliche Leser ab 12 Jahren, wobei die Altersgrenze keine starre Linie ist, sondern als Richtwert zu sehen ist. Manchmal ist als Zielgruppe auch von 12 bis 18 Jahren angegeben. Wobei ich die Obergrenze eher mich einem Schmunzeln betrachten würde. Welcher Erwachsene hat nicht schon ganz klamm heimlich ein Jugendbuch verschlungen? Unter den Büchern für Jugendliche findet man ähnliche Genre Gruppierungen, wie bei der Literatur für Erwachsene. So gibt es historische Bücher, spannende Krimis und Romane über die erste große Liebe. Auch der Bereich Fantasy kommt nicht zu kurz, ich sage nur Harry Potter.

Charakteristisch für Jugendbücher sind die ebenfalls Jugendlichen Protagonisten. So kann der Leser sich besonders gut mit dem Inhalt identifizieren. Auch als Erwachsener hat das durchaus seinen Reiz, weil man sich beim Lesen so schön an seine eigene Teenagerzeit zurück erinnern kann. Genau aus diesem Grund lese ich hin und wieder Kinder- und Jugendbücher. Da kann man sich beim Lesen einfach mal aus der Realität ausklinken und abtauchen in eine andere Zeit. So ist dieser Bereich der einzige, in dem ich mich auf fantastische Geschichten einlassen kann. Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich fantasievolle Kinder- und Jugendbücher gerne lese, aber einen großen Bogen um das Fantasy Genre im Erwachsenenbereich mache.

In meiner Jugendbuch Zeit habe ich die Bücher von Enid Blyton verschlungen. Angefangen mit Hanni und Nanni bis zu den Geheimnis Büchern. Letztere fand ich einfach nur spannend und sie ebneten mir schon als Jugendliche den Weg zu Kriminalromanen und Politthrillern. Mit etwa 14 Jahren habe ich damals John Grisham für mich entdeckt und damit endete im Prinzip schon meine Jugendbuch Zeit. Wie oben schon erwähnt ist es ein fließender Übergang.

Mit welchem Alter hast du die ersten „Erwachsenen Bücher“ gelesen?
Kannst du dich noch an das erste Buch erinnern?

Bei mir kam nach John Grisham direkt Mario Puzo und Der Pate. Den ich ganz heimlich unter der Bettdecke gelesen habe, denn eigentlich waren Papas Bücher da noch tabu. Aber der Schutzumschlag mit den Scheinen hat mich einfach angelockt, da konnte ich der Versuchung nicht wieder stehen.

Von A wie Autor bis Z wie Zeitung: Kerstins Gedanken zum geschriebenen Wort

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