Books on Monday – Christina Geiselhart

 

Die Bluthunde von Paris von Christina Geiselhart

Meine Biene mit „Die Bluthunde von Paris“

Die Bluthunde von Paris von Christina Geiselhart

Taschenbuch (12,99€)
historischer Roman
522 Seiten
Verlag: epubli
erschienen am: 31. Dezember 2016
ISBN-13: 978-3741880483

Meine Rezension

Das Cover ist in grau und sepia Tönen gestaltet. Mittig sind drei Personen zu sehen, eine junge Frau, Mann mit Hut und ein junger Herr der besseren Gesellschaft. Unterhalb der Personen ist eine Hinrichtung zu sehen. Eine Person zeigt den Kopf des Opfers dem breiten Publikum vom Podest der Guillotine aus. Es ist ein Abbild vom Kupferstich aus dem Jahr 1793 genannt: Hinrichtung Ludwigs des XVI. Die Szene trifft ganz gut den Inhalt des Buches.

Bei dem Titel habe ich lange überlegt, ob ich das Buch lesen möchte. Das Thema ist im Cover sehr schön dargestellt und hat mich auf den ersten Blick abgeschreckt. Doch dann habe ich den Klappentext gelesen und gedacht ein bisschen Französische Geschichte kann nicht schaden.

Der Roman spielt in Paris am Ende des 17. Jahrhunderts. Phillipine wird als jüngste Tochter des Verhörvollstreckers Karl und seiner Frau Lea im Frühjahr 1774 geboren. Sie wird von ihren Eltern als wunderschön bezeichnet, selbst ihr Klumpfuß kann ihrer Schönheit nichts anhaben. Das Mädchen wächst in einer Welt voller Hunger und Brutalität auf. Als Jugendliche wird sie zu ihrem Onkel, dem Henker von Paris geschickt, um ihn als Schreibkraft zu unterstützen. Zu dieser Zeit beginnt die Revolution in Paris. Phillipine findet gefallen an den Versammlungen und findet einen Freund aus ihrer Kindheit wieder. Doch hat ihre Liebe zu Zeiten der Revolution überhaupt eine Chance?

Detailliert beschreibt Christina Geiselhart die Menschen und ihre Umgebung. So steht Phillipine mit ihrem Klumpfuß bildlich vor mir. Auch die Tätigkeiten des Henkers kommen bei der Erzählung nicht zu kurz. Was das Buch für mich zu einem Buch ausschließlich für Erwachsene macht.

Die fiktive Geschichte um Phillipine finde ich sehr gut in den historischen Hintergrund eingebettet. Die Namen Danton, Marat und natürlich auch Robespierre sind mir aus meinem Geschichtsunterricht noch vertraut. Ich finde es beeindruckend wie genau der Bau der Guillotine und dessen Verwendung beschrieben wird. Dafür muss die Autorin vermutlich einige Berichte über die Hinrichtungen während der Französischen Revolution gelesen haben.

Ich fand den Roman sehr spannend, aber auch schwer zu lesen. Es war für mich keine Lektüre vorm Schlafengehen, sondern nur am helllichtem Tag.

Vielen Dank an Christine Geiselhart für das Rezensionsexemplar

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