Books on Monday – Thomas Pyczak

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Starnberg. Marrakesch. Starnberg. von Thomas Pyczak

Taschenbuch
292 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
erschienen am 14. Juli 2016
ISBN: 978-1535290791

Inhalt (Quelle: amazon)

Die erfolgreiche Internet-Unternehmerin Mia leidet an Burnout. Verzweifelt verlässt die Dreißigjährige Berlin und zieht sich nach Starnberg zurück. Dort verändert sich ihr Leben nach und nach: Sie meditiert. Sie trifft Menschen, die so ganz anders sind als die Nerds, die sie in ihrer Internetagentur beschäftigt. Sie lernt ein Flüchtlingspärchen kennen. Für Almaz, die junge Frau des Pärchens, empfindet Mia schon bald ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Durch einen Zufall findet Mia heraus, dass ihr Geschäftspartner Jo sie aus der Firma drängen will. Als sie zurück nach Berlin fahren will, um ihn zur Rede zu stellen, bittet Almaz Mia um einen Gefallen: Hol meinen Bruder aus Marrakesch. Nur er kann mich retten. Mia reist nach Afrika. In ein schillerndes Marrakesch, das sie erst abstößt, doch schon bald immer mehr fasziniert. Leserstimmen: „Thriller? Märchen? Reiseabenteuer?“ „Es wird in keiner Minute langweilig – man muss sich zwingen, nicht so schnell zu lesen.“ „Faszinierender Trip!“ „Zum Schluss war ich mir nicht sicher, ob ich einen fantasievollen Film gesehen oder ein Buch gelesen habe.“ „Man kann beim Lesen regelrecht eintauchen in diese fremde Welt.“ „1001 Nacht trifft Wirtschaftskrimi.“ „Witz und Magie. In diesem Buch geht das auf wunderbare Weise zusammen.“ „Ein Roman, der Lust macht auf Marrakesch, seine Schauplätze und Menschen.“ „Man erlebt Marrakesch mit allen 5 Sinnen. Buch weg, Marrakesch noch lange da.“ „Das Buch ist sehr aktuell, hat aber auch Passagen zum Träumen.“

Autor (Quelle: amazon)

Thomas Pyczak wurde 1960 in Hamburg geboren. Seine Lebensgeschichte ähnelt einem Film: Er begann als Automechaniker, jobbte als Taxifahrer und Packer, bevor er sich entschied, Philosophie und deutsche Literatur zu studieren. Danach arbeitete er als Journalist, stieg auf zum Chefredakteur und schließlich zum angesehenen Verlagsmanager. Seine eigentliche Liebe zur Literatur hat ihn in all der Zeit jedoch nie losgelassen. Im Herbst 2014 beschloss er daher, alle Zelte abzubrechen und Schriftsteller zu werden. Mit seinen beiden Romanen „Ende der Welt“ und „Starnberg. Marrakesch. Starnberg.“ gelang ihm im Sommer 2016 ein fulminantes Debüt. Der Autor lebt mit seiner Frau in Herrsching am Ammersee.
http://www.thomas-pyczak.de 
http://www.facebook.com/thomaspyczak.autor

Meine Meinung

Im Mittelpunkt des Covers ist ein Auge zusehen, vermutlich von einer verschleierten Frau. Das Auge hinter dem roten Tuch scheint einen direkt anzuschauen. Ich finde das Cover passend zum Titel gewählt.

Der Roman „Starnberg. Marrakesch. Starnberg.“ spielt in den genannten Orten. Als Nebenschauplatz sei noch Berlin zu nennen.

Die 30 jährige Protagonisten Mia muss sich ihrem Burnout geschlagen geben. Widerwillig nimmt sie die Krankheit an und verlässt ihr stressiges Leben. In Starnberg findet sie Ruhe in der Meditation. Dort lernt sie Almaz, eine junge Flüchtlingsfrau kennen. Sie erfährt von ihrer Krankheit und der Suche nach ihrem Bruder Gibril. Kurzentschlossen reist Mia nach Marrakesch, um Gibril zu finden. In Marrakesch ist das Leben laut und chaotisch. Während ihrer Suche begegnet Mia verschiedenen Leuten. Mit einem Kellner unterhält sie sich über das Leben und die Freiheit. Er sagt dazu folgendes:

„Ich gehe mein Leben in Spuren. Ich bin sicher, Ihre Freiheit macht Sie glücklich. Mich würde sie nicht glücklich machen.“

Diese Denkweise ist für Mia nur schwer zu verstehen. Die Suche nach Gibril wird für Mia zur Suche nach sich selbst. Ob sie Gibril findet und was Mia mit ihren Erkenntnissen anfängt möchte ich nicht verraten.

Für mich war das Buch ein besonderes Lesevergnügen. Ich habe die Ruhe in Starnberg genossen und tauchte ein in das Chaos auf dem „Djemaa el Fna“. Beim Lesen der Passagen von Marrakesch hatte ich immer wieder meine Erlebnisse von Alexandria und Tanger im Hinterkopf. In Alexandria fühlten wir uns im Gewusel so unwohl, dass wir schon nach ca. 1 km den Rückweg zum Schiff nahmen. In Tanger habe ich mich ziemlich wohl in den Basaren gefühlt und bin da auch sehr unbedarft durch die Gassen gegangen. Nur mein Mann war die ganze Zeit sehr angespannt und schob mich immer mal wieder in Sicherheit.  Ich glaube auf dem Djemaa el Fna würde mein Mann die Krise kriegen.

Vielen Dank an Thomas Pyczak für das Rezensionsexemplar.

Zu diesem Buch gab es eine Live-Blogtour. Alle Links zu den einzelnen Videos und Beiträgen findest du hier.

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