Books on Monday – Martin Olczak

Den Nobelpreis verbinde ich immer mit Naturwissenschaftlicher Forschung, doch gibt es da noch den Friedensnobelpreis und natürlich den Literaturnobelpreis.  Vor gut 10 Jahren habe ich ganz bewusst ein Buch von einem Nobelpreisträger gelesen. 2006 erhielt Orhan Pamuk den Literatur Nobelpreis verliehen und ungefähr zu der Zeit habe ich „Schnee“ von ihm gelesen. Für das 18. Kapitel wird sein Name und die Begründung der schwedischen Akademie verwendet.

Akademie Morde

 

Roman

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 480

Verlag: btb Verlag

ISBN: 978-3442747290

Preis: 12,99 €

Leseprobe

 Zum Inhalt (Quelle btb Verlag)

Stockholm, im Mai: Im weltberühmten Hotel Berns Salonger hat man gerade Strindbergs 100. Todestag begangen. Die Festrede hielt der Ständige Sekretär der Schwedischen Akademie, ein würdiger Mann und ebenfalls angesehener Schriftsteller. Jetzt kurz vor Mitternacht ist er auf dem Weg nach Hause, durch einen abgeschiedenen Park. Hier trifft es ihn unvermittelt, das Schicksal. Hier wird er ermordet. Tatwaffe ist ein altertümlicher Schwarzpulverrevolver, der die Polizei vor Rätsel stellt. Noch bevor sie sich für eine Ermittlungsrichtung entscheiden kann, geschehen am nächsten Tag vier weitere, ebenso schonungslose Morde. Die Opfer: ebenfalls Mitglieder der Akademie, die für die Auslobung des jährlichen Literaturnobelpreisträgers verantwortlich ist. Was treibt den Mörder um? Klar ist, dass die anderen Akademiemitglieder geschützt werden müssen. Klar ist auch, dass hier konventionelle Methoden nicht weiterhelfen. Claudia Rodriguez von der Zentralen Mordkomission ermittelt auf eigene Faust – und gegen den Willen ihrer Vorgesetzten. Statt dessen bittet sie ihren alten Freund Leo Dorfman um Hilfe, einen Buchantiquar …

 Zum Autor

Martin Olczak, geboren 1973, wohnt in Stockholm. Er stöbert leidenschaftlich gerne in Archiven, wo er sich auf die Suche nach geheimnisvollen Geschichten und spannenden Geschehnissen macht. Er ist einer der bekanntesten Jugendbuchautoren Schwedens. „Die Akademiemorde“ ist sein erster Roman für Erwachsene. Er wurde in zahlreiche Länder verkauft und in mehrere Sprachen übersetzt.

Meine Meinung

Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Titel gefiel. Und so freue ich mich über die Zusendung von „Die Akademie Morde“ durch das Bloggerportal  von Random House

„Meine Freunde! Darf ich euch so nennen? Ihr seid überrascht, das kann ich euch ansehen. Aber ich betrachte euch als meine Freunde, auch wenn wir uns hier zum ersten Mal begegnen …. “ Diesen Anfang vom Roman finde ich genial. Ich habe so eine Ahnung, wer mich als Freund betitelt, aber das darf jeder Leser bitte selbst erfahren.

Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt: „modus operandi“, „o crux ave spes unica“ und „ante nuptialis“. Der erste Teil erschließt sich mir auch ganz ohne Latein Kenntnisse. Aber mit den anderen beiden konnte ich erst mal nichts anfangen. Im „WWW“ wurde ich auch schnell fündig, aber ob mir das nun weiterhilft weiß ich nicht. Jedenfalls nehmen sie bezug auf den folgenden Abschnitt. Eins ist die Inschrift auf einem Grab und das andere ein Kürzel hinter einem Geburteneintrag.

Die Gliederung in drei Abschnitte ist aber sehr passend gewählt und fördert die Spannung der Geschichte.

Jedes Kapitel enthält den Namen eines Literatur- Nobelpreisträgers mit Angabe des Jahres und der Begründung der Akademie. So erhält man als Leser einen kleinen Einblick in die lange Liste der Preisträger. Ein paar Namen davon sind mir als Leseratte bekannt: Ernest Hemingway, Thomas Mann, Hermann Hesse, Doris Lessing, Winston Churchill und wie oben schon erwähnt Orhan Pamuk. Doch sind die wahren Schriftsteller natürlich nicht in den Kriminalfall verwickelt, sondern bilden ein schmückendes Beiwerk zum Geschehen.

Der erste Mord stellt die Ermittler vor eine große Herausforderung. Als weitere Morde in der Mitte der schwedischen Akademie passieren werden die Machtkämpfe innerhalb des Ermittlerteams lauter. Martin Olczak bedient hier durchaus ein Klischee, dass Männer bessere Ermittler sind als Frauen. Doch schildert er sehr schön, dass Mann vielleicht auch auf dem Holzweg ist. Die Unstimmigkeiten im Team werden sehr schön dargestellt. Als Leser würde man sich gerne mit an den Besprechungstisch sitzen und als Vermittler zwischen den Parteien fungieren. Aber dann würde man vermutlich dem Kriminalroman die Spannung nehmen.

Mir fiel es am Ende immer schwerer das Buch zur Seite zu legen. Schließlich wollte ich wissen wer aus Rache unschuldige Personen ermordet. Wer so viel Energie und Zeit in die Vorbereitung steckt. Wer ist der Täter und warum hat er es gemacht.

Wer nun diese Fragen gerne beantwortet haben möchte sollte „Die Akademie Morde“ von Martin Olcak lesen.  Ich für meinen Teil kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

Vielen Dank an die Random House GmbH für das Rezensionsexemplar.

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