Kerstin fragt … Lola Mayler antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Lola Mayler

Autorenbild Lola Malyer

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Moin! Ich heiße Lola und ich schreibe Geschichten über Identität, Beziehungen und die Übergänge, in denen wir die an uns gestellten Erwartungen hinter uns lassen. Mich interessieren vor allem die stillen Selbstgespräche, die wir führen, wenn wir uns selbst nicht ganz trauen.

Welches Genre schreibst du am liebsten – und warum genau dieses?

In meinen Geschichten verschmelzen New Adult, Coming-of-Age und Psychologie, weil mich die inneren Entwicklungen faszinieren. Am liebsten schreibe ich über Identitätsmetamorphosen. Meine Protagonistinnen stehen oft an einer Schwelle – noch zunächst mit einem Blick zurück, bevor sie den Mut finden, ins Unbekannte zu treten. Mein Anspruch ist es, leichtfüßig und zugleich tiefgründig zu erzählen, damit schwere Themen sanft berühren und trotzdem lange nachhallen.

Lese- und Schreibplatz von Lola Mayler

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Wenn ich schreibe, brauche ich unbedingt eine brennende Duftkerze. Jede Geschichte, die ich schreibe, bekommt ihre ganz eigene Duftnote.

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ich bin auf Instagram, lovelybooks.de und seit Kurzem auch auf lesehits.de zu finden. Doch ich nutze diese Plattformen eher als Inspirationsräume denn als Bühnen. Ich glaube daran, dass meine Worte besser wirken, wenn nicht ich im Mittelpunkt stehe, sondern die Figuren, die durch mich sprechen.

Tropes vom Roman: Kurz davor ist manchmal noch zu lang von Lola Mayler

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Sehr gern! Kurz davor ist manchmal noch zu lang“ ist eine authentische, stark introspektiv angelegte New Adult Romance, die sich vor einem Vierteljahrhundert, also vor Smartphone, Social Media und Streaming-Plattformen im Jahr 2001 abspielt. Sie eignet sich für alle, die vielschichtige Figuren lieben und eine glaubwürdige, schmerzhaft ehrliche Geschichte suchen.

Liebe Lola vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Leia Rose antwortet


Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Leia Rose

Autorinnenfoto Leia Rose

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo! Ich bin Leia Rose und schreibe Liebesromane mit Happy End, Humor und einer großen Portion Glitzer. Bisher sind von mir zwei Sports-Romance-Bücher bei Digital Publishers erschienen. Am 12. Februar folgte nun „A Lesson to Catch“, der dritte Teil meiner unabhängig lesbaren Reihe. 2026 erscheinen noch weitere Bücher von mir, teilweise weniger sportlich, aber doch immer mit ganz viel Romantik. Das auch zu mir: Ich bin Romantikerin von Beruf (wenn wir mein Studium mal vergessen).

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ihr findet mich als „leiarose.autorin“ auf Instagram und Tiktok. Dort gebe ich Einblicke in meinen Autorinnenalltag und stelle meine Bücher vor. Jedenfalls habe ich es mir für 2026 vorgenommen :)

Welches Genre schreibst/liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich lese und schreibe eigentlich alles gern, was eine Liebesgeschichte beinhaltet. Irgendwie haben diese auf mich dieselbe Wirkung wie Thriller auf andere Menschen. Ich kann gar nicht aufhören zu lesen und bin voller Spannung, als wüsste ich nicht, wie es ausgeht ;)

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

Ganz klar: Die Assistant-to-the-Villain-Reihe. Sie ist definitiv speziell, seltsam und ein bisschen verrückt. Aber ich finde sie ganz großartig und konnte gar nicht aufhören zu lachen.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Also beim Lesen war das auf jeden Fall meine Lieblingsbuchreihe „Once Upon A Broken Heart“. Ich habe die Bücher schon einige Male gelesen. Und jedes Mal vergesse ich alles andere und denke bloß noch an Evangeline und Jacks.

Beim Schreiben ist mir das tatsächlich auch schon passiert, dass ich stundenlang versunken bin und es überhaupt nicht gemerkt habe. Das Ergebnis könnt ihr dieses Jahr im Winter lesen ;)

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

In „A Lesson to Catch“ möchte die angehende Autorin Davina am Schreibwettbewerb ihres Traumverlags teilnehmen und eine Football Romance schreiben. Da sie weder Ahnung von Sport noch von Liebe hat, kommt ihr eine geheime Abmachung mit einem attraktiven Footballspieler gerade recht. Blöd nur, dass er der arrogante Bruder ihrer besten Freundin ist und sie täglich in den Wahnsinn treibt.

Cover von „A Lesson to Catch“ von Leia Rose

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Ich brauche eigentlich immer drei Dinge: Musik, meine etlichen Notizzettel und Cola Zero. Außerdem hilft es mir an langen Schreibtagen, mich vorher ein bisschen zu bewegen und auszupowern. 

Und was noch ein bisschen ungewöhnlich ist: Ich schreibe sehr gern im Bett.

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Meine Sports-Romance-Reihe hat definitiv einiges an Recherche erfordert, weil ich vorher 0,0 % Wissen über Football und Eishockey hatte. Und dann habe ich von morgens bis abends irgendwelche Videos über Spielzüge angeschaut und damit meine Mitmenschen schockiert :)

Wie gehst du mit Schreibblockaden um, falls sie auftreten?

Ich denke, dass Schreibblockaden immer auftreten, wenn etwas nicht stimmt. Entweder mit meinem Roman oder mit mir. Wenn ich merke, dass ich überhaupt nicht weiterkomme, überprüfe ich, woran es liegt und lasse die Geschichte dann manchmal auch einfach mal ein paar Tage liegen, um einen freien Kopf zu bekommen.

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Es ist noch ein Geheimnis, aber ich kann schon mal verraten, dass die Geschichte bereits einen Verlag gefunden hat und ich mich diesmal von der Sports Romance entferne. Romantik wird es aber natürlich trotzdem nicht zu wenig geben. Und der Protagonist kostet mich beim Schreiben gerade einiges an Nerven :)

Liebe Leia vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich habe jetzt richtig Lust auf deine Bücher bekommen.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Jana Kühn antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Jana Kühn

Autorin Jana Kühn

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo! Ich bin Jana, Autorin und Texterin aus der Nähe von Heidelberg. In meinen Geschichten nehme ich dich mit auf kleine und große Reisen, die berühren, zum Schmunzeln bringen und manchmal auch zum Nachdenken. Am liebsten schreibe ich über mein Sehnsuchtsland Australien, so auch in meinem Debütroman „Zurück zu uns“. Wenn ich gerade nicht an meinen Projekten sitze, gehe ich meinem tollen Hauptjob in einer gemeinnützigen Organisation nach oder erkunde mit meiner Familie neue Orte in Deutschland und der Welt. 

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Kreativ. Neugierig. Einfühlsam. Reiselustig. Gesellig.

Mit welcher Buchfigur würdest du gerne einen Tag verbringen, und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Tatsächlich würde ich gerne mal einen Tag mit Mina, der Protagonistin aus meinem Roman „Zurück zu uns“, verbringen. Ich würde ihr genau über die Schulter schauen, wie sie den Alltag als Hotelbesitzerin meistert und mich unter die Gäste mischen. Da ich selbst mal in einem Hotel gearbeitet habe, das mir als Inspiration für das „Monte“ diente, wäre es interessant für mich zu beobachten, wie sich die Gäste in Minas Hotel verhalten und ob es sich wirklich so heimelig anfühlt. Ich würde verschiedene Sprachen sprechen, so wie auf meinen längeren Reisen früher, und mich wahrscheinlich direkt als Mitarbeiterin im „Monte“ bewerben. Wenn Mina Feierabend hat, würden wir es uns mit einem Rosé im Hotelgarten gemütlich machen, die startenden bzw. landenden Flugzeuge am Frankfurter Flughafen beobachten und über das Leben philosophieren – wahrscheinlich auch über die Männer. ;-) 

Was andere Buchfiguren angeht, würde ich gerne einen Tag mit Fred und George in Hogwarts verbringen und mit ihnen gemeinsam das Schloss entdecken – und dabei mit Bauchschmerzen vor Lachen in die magische Welt eintauchen. 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

Mein Leitsatz ist „Ich tue, was ich kann“: Ich tendiere dazu, mehrere große Ideen und Vorhaben auf einmal unter einen Hut bringen zu wollen. Das funktioniert aber nicht. Also sage ich mir so oft es geht, dass ich bereits alles tue, was mir möglich ist, und das ist genau richtig so. Dieser Leitsatz lässt sich neben dem Schreiben übrigens auch auf alle anderen Bereiche meines Lebens übertragen. Prioritäten setzen sehe ich als meine persönliche Herausforderung.

Was wolltest du schon immer mal verraten, hattest aber noch nie die Gelegenheit dazu? Hier ist deine Bühne!

Als eine Person, die schon in frühen Jahren viele Orte auf unserer Welt bereisen durfte, bin ich auch eine Autorin mit diesem Privileg. Mein Anspruch ans Schreiben ist es daher, eine Perspektive einzunehmen, die verschiedene Lebensrealitäten einbezieht – und eben auch Konflikte, die uns in Deutschland nicht unbedingt bekannt sind. Reisen ist nicht nur Spaß, sondern sollte auch einen Lerneffekt haben. Inspirierend finde ich in diesem Zusammenhang die Werke von lateinamerikanischen Schriftstellenden, die die Themen ihrer Zeit auf besonders eindrückliche Art und Weise durch das Schreiben verarbeitet haben, z. B. von Gabriela Mistral in Chile oder Paulo Coelho in Brasilien. Häufig rufe ich mir ihre Perspektive vor Augen, wenn ich in meinen Texten etwas zwischen den Zeilen transportieren will, wofür es mir hier in Deutschland an Inspiration fehlt. Überhaupt ist es so: Auch wenn ich am liebsten über Australien schreibe, haben mich die lateinamerikanische Kultur und Lebensphilosophie mehr geprägt als alle anderen Erfahrungen, die ich im Ausland gemacht habe. Darüber bin ich sehr froh und dankbar, denn sie schenken mir so viel Leichtigkeit und Freude an dem, was ich tue.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Sehr gerne mache ich euch neugierig auf meinen Debütroman „Zurück zu uns“: 

Nach dem Ende ihrer langjährigen Beziehung zu Alex stürzt sich Mina in die Renovierung ihres kleinen Hotels, das ihr Traum und Neuanfang zugleich ist. Unterstützt bekommt sie vom australischen Backpacker Sam. Doch während sie gemeinsam neue Mauern errichten, merkt Mina, dass auch in ihr selbst einiges aufgeräumt werden muss – und dass alte Gefühle manchmal hartnäckiger sind, als man denkt. 

Zurück zu uns von Jana Kühn Mockup

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Grundsätzlich hilft es mir sehr, wenn ich keinen Zeitdruck habe. Mal abends schnell eine Stunde ein To-do abarbeiten oder in der Mittagspause eine bestimmte Szene … Das funktioniert für mich nicht so gut. Klar, manchmal ergeben sich spontane Ideen und ich bringe sie auch zwischen zwei Terminen auf Papier. Doch wenn ich weiß, dass ich mir mehrere Stunden nur fürs Schreiben geblockt habe, ist das für mich sehr befreiend. Dann mache ich es mir auf dem Sofa mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich und schreibe los. Wenn ich mal nicht weiterkomme, schaue ich mir ein Video oder Bilder von den Orten an, die mit der Geschichte zu tun haben. Oder ich schließe meine Augen und grabe in meinen Erinnerungen – am besten mit der passenden Musik im Ohr. Wichtig ist es für mich nach jeder Schreibsession, den Fortschritt zu feiern. Dazu zählen z. B. Quality Time mit meiner Familie oder Freunden, ein Spaziergang, um den Kopf freizubekommen oder einfach eine spannende Serie, die ich mit der Arbeit im Rücken besonders entspannt schauen kann.

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Für meinen zweiten Roman, an dem ich derzeit arbeite, bin ich buchstäblich ans andere Ende der Welt geflogen. Die vielen Eindrücke finden sich nun in der Handlung und in den Figuren wieder, die mir bereits nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen sind. Während des Schreibens fallen mir immer wieder neue Kleinigkeiten ein, die es unbedingt ins Buch schaffen sollten. Da heißt es: Prioritäten setzen. Notfalls muss halt ein dritter Roman her! 

Woran arbeitest du aktuell? Magst du uns einen kleinen Einblick geben?

Aktuell arbeite ich an meinem zweiten Roman und an diversen kleineren Schreibprojekten. Ein Roman ist – wie ich erst letztens feststellen durfte – ein wahnsinnig großes Projekt. Auf mehreren hundert Seiten eine neue Welt zu erschaffen, das nimmt nicht nur eine Menge Zeit und Geld in Anspruch – es verlangt alles von uns Autor:innen. Darum ist es mir wichtig, auch in der Zwischenzeit zu veröffentlichen, z. B. im Rahmen von Schreibwettbewerben. Hier findet ihr eine Übersicht über alle meine Projekte: https://zeilenwende.de/portfolio/. Außerdem habe ich seit einigen Monaten eine Idee, wie ich weitere Stärken von mir mit dem Schreiben verknüpfen könnte. Ein großes Ziel für 2026 ist es, diese Idee auszuarbeiten. Sobald es hier Neuigkeiten gibt, lasse ich es euch natürlich sofort wissen! 

Logo_Jana-Kühn

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Legt den Drang nach Perfektion ab. Alles „richtig“ machen zu wollen, hat mich schon so oft in meinem Schreibprozess gehemmt und heftige Schreibblockaden ausgelöst. Manchmal wollte ich mein Manuskript nicht einmal mehr ansehen. Mittlerweile habe ich gelernt, das Schreiben lockerer anzugehen. Disziplin ist wichtig, aber wenn Spaß und Leichtigkeit fehlen, dann vergisst man schnell, worum es wirklich geht: eine ganz besondere Leidenschaft, die uns Autor:innen so viel Freude und Sinn geben kann.

Liebe Jana vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich freue mich schon darauf, in kürze mit deinem Debütroman zu starten. Ich begleite dich übrigens mit zu Fred und George, das wird bestimmt lustig.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Jana antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Jana Krok

Autorenfoto von Jana Krok

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Mein Name ist Jana Krok. Ich bin Juristin, Autorin und Coachin – doch vor allem eine Abenteurerin mit Dauerfernweh und einem Koffer, der nie ganz ausgepackt ist – egal, wie sehr ich es mir vornehme. Die Welt zu entdecken ist meine große Leidenschaft, egal ob zu Zweit, in der Gruppe oder allein, aber nie einsam. 

Auf welchen Plattformen bist du unterwegs, und welche Rolle spielen sie für dich?

Ich nutze Facebook und Instagram zum Austausch mit Menschen, die reisen, lesen und sich selbst neu entdecken wollen – meine absolute Lieblings-Kombi. Die respektvolle Kommunikation und die gegenseitige Unterstützung bedeuten mir viel. 

Beschreibe dich und dein Tun in 5 Worten.

Eat. Sleep. Travel. Write. Repeat. 

Welches Genre schreibst/liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich liebe Reiseromane, egal ob autobiografisch oder fiktiv. Oft sind es die Geschichten aus fernen Ländern, die mich mitnehmen auf eine Reise voller Sehnsucht und Abenteuer – wie ein Flugticket fürs Herz. Mit meinem eigenen Reiseroman „Verliebt in Südafrika“ möchte ich Mut machen und dazu inspirieren, den eigenen Weg zu gehen.

Autorenfoto von Jana Krok

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum?

„Zuhause to Go“, denn mein Zuhause ist da, wo mein Rucksack ist. Ich habe sechs Jahre in Dubai gelebt – noch vor den Influencern und bevor Dubai cool war. Anschließend war ich zwei Jahre in Spanien, habe die Sprache gelernt und bin den Jakobsweg gegangen. Seit 2022 bin ich zurück in Deutschland und viel in der Welt unterwegs, zuletzt auf den Spuren der Maya in Mexiko, in Norwegen am Nordkap und auf Safari in Südafrika. 

Mein Lieblingsspruch ist: „Das Leben ist schön.“ Was ist dein persönlicher Leitsatz oder Spruch, der dir an stressigen Tagen hilft?

„Das Leben ist zum Leben da.“ Und zwar jetzt, nicht im nächsten Sommer. Also sitz nicht gelangweilt auf dem Sofa und warte auf den richtigen Zeitpunkt, sondern geh raus in die Welt und erlebe das Leben. 

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

Hannah reist allein nach Südafrika, um aus ihrem durchgetakteten Alltag auszubrechen. Zwischen endlosen Savannen, wilden Tieren und stillen Momenten begegnet sie nicht nur sich selbst, sondern auch einem Mann, der ihr Leben ordentlich durcheinanderwirbelt. Folgt sie dem Ruf ihres Herzens oder dem Pfad der Freiheit, den sie sich so hart erkämpft hat?

Cover som Roman: Verliebt in Südafrika von Jana Krok

Hast du bestimmte Rituale oder Routinen, die dir beim Schreiben helfen?

Schreiben hat oberste Priorität. Deshalb ist es das Erste, was ich morgens tue. Ich setze mich an meinen Laptop und schreibe, und zwar bevor ich aufs Handy gucke, denn dann war’s das mit der Kreativität. 

Welche Recherche für eines deiner Bücher war bisher die aufwändigste oder ungewöhnlichste?

Letztes Jahr war ich über Weihnachten und Silvester in Südafrika und bin von Johannesburg nach Kapstadt gefahren. Die Erlebnisse auf dieser Reise haben mich dazu inspiriert, „Verliebt in Südafrika“ zu schreiben. Auf der Reise gab es übrigens keine Notizen, dafür 1.500 Fotos. 

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autoren?

Schreiben lernt man durchs Schreiben. Also warte nicht darauf, dass dich die Muse küsst, denn sie ist unpünktlich. Fang einfach an und schreibe deinen Bestseller.

Liebe Jana vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich freue mich schon sehr auf deinen Roman und und hoffe damit gute Argumente zu bekommen, um meinen Mann auch von Südafrika zu überzeugen.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


Kerstin fragt … Paula antwortet

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heute mit Paula Levendig

Foto der Autorin Paula Levendig

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Moin! Ich bin Paula Levendig, Autorin und Künstlerin, lebe auf Mallorca und schreibe Bücher voller Herz, Licht und Fantasie. In meinen Geschichten verbinde ich Realität mit Magie – ob in meiner autobiografischen Reihe „Wer bin ich?“ oder in meiner Fantasy-Saga rund um Mira und die Hüter des Lichts. Schreiben bedeutet für mich, Gefühle sichtbar zu machen, Hoffnung zu teilen und den Leser an Orte zu führen, die tief in uns selbst liegen.

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum?

Er würde heißen „Zwischen Licht und Schatten“. Denn genau dort spielt sich mein Leben ab – zwischen Schmerz und Hoffnung, zwischen Dunkelheit und Neubeginn. Ich habe gelernt, dass gerade die Schatten dem Licht Tiefe geben und jede Wunde eine Geschichte trägt.

https://www.stimmeausdemschatten.de

Welches Buch hat dich zuletzt so richtig zum Lachen gebracht?

Mein eigenes Buch „Leandro, der mit Farben spricht“. Leandro sieht die Welt auf so eine besondere, liebevolle und manchmal völlig unerwartete Weise, dass ich beim Schreiben oft lächeln musste. Er erinnert mich daran, wie schön es ist, das Leben mit kindlicher Freude zu betrachten – ohne Filter, einfach echt.

Zu sehen ist das Cover vom Roman: Leandro, der Junge der in Farben spricht von Paula Levendig

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

Ja, meine Biografie „Wer bin ich?“. Beim Schreiben habe ich völlig die Zeit vergessen – so sehr war ich in den Erinnerungen, Gefühlen und Bildern gefangen, die in dieser Geschichte stecken. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass Schmerz und Stärke zwei Seiten derselben Wahrheit sind.

Zu sehen ist das Cover vom Roman: Wer bin ich? von Paula Levendig

Welches Genre schreibst und liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Ich schreibe und lese am liebsten Fantasy mit Herz und Tiefe. Mich faszinieren Welten, in denen Licht und Schatten nebeneinander existieren und Hoffnung stärker ist als Angst. Fantasy erlaubt mir, Unsagbares sichtbar zu machen – Gefühle, Erinnerungen und Träume, die im Alltag oft keinen Platz finden.

Was inspiriert dich beim Schreiben am meisten?

Mich inspiriert das wahre Leben – Begegnungen, Emotionen, kleine Momente voller Bedeutung. Oft sind es die Natur, Musik oder Lichtstimmungen, die in mir Geschichten wecken. Und manchmal sind es gerade die schwersten Erfahrungen, die zu den schönsten Geschichten werden, weil sie zeigen, wie stark das Herz sein kann.

Magst du in drei Sätzen neugierig auf dein aktuelles Buch machen?

In meinem aktuellen Buch „Leandro, der mit Farben spricht“ erzähle ich die Geschichte eines jungen Mannes, der ohne Worte, aber mit unendlich viel Gefühl kommuniziert. Es ist ein Buch über Farben, Musik, Freundschaft und die Kraft, anders zu sein – eine Reise in eine Welt, in der das Herz lauter spricht als die Stimme. Wer dieses Buch liest, wird Leandro nicht mehr vergessen – und vielleicht die Welt danach mit anderen Augen sehen.

Wieviele Bücher hast du bisher veröffentlicht – und gibt es eines, das dir besonders am Herzen liegt?

Bisher habe ich mehrere Bücher veröffentlicht – meine autobiografische Reihe „Wer bin ich?“, meine Fantasy-Saga „Das Echo der Schatten“, „Die Rückkehr der Hüter“, „Der Schwur der Hüter“, „Wenn das Licht schweigt“ und mein Herzensprojekt „Leandro, der mit Farben spricht“ .

Dieses Buch liegt mir besonders am Herzen, weil es von einem echten jungen Mann inspiriert ist, der mit Downsyndrom lebt und die Welt auf eine einzigartige, farbenreiche Weise sieht.

Zur Autorenseite von Paula Levendig auf Amazon*

Welche Botschaft möchtest du deinen Leserinnen und Lesern mitgeben?

Glaubt an euer Licht – auch dann, wenn es schwach scheint. Jeder Mensch trägt Geschichten in sich, und oft sind es die schweren Kapitel, die uns zu dem machen, was wir sind. Aus Schmerz wächst Stärke, aus Dunkelheit entsteht Licht – und manchmal beginnt Heilung genau dort, wo man sich selbst wiederfindet.

Was ist dein wichtigster Tipp für angehende Autorinnen und Autoren?

Schreib mit Herz – nicht für Perfektion, sondern für Wahrheit. Hab keine Angst, verletzlich zu sein, denn genau dort entstehen die tiefsten Geschichten. Und vergleiche dich mit niemandem: Deine Stimme ist einzigartig – und sie verdient es, gehört zu werden.

„Glaub an dein Licht – auch dann, wenn es schwach scheint. “

Liebe Paula vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast und uns einen Einblick in deine Arbeit gegeben hast. Von Leandro bin ich fasziniert.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.


*Affiliate Link – Ich erhalte eine kleine Provision. Der Preis bleibt für dich unverändert.

Kerstin fragt … Mirjam antwortet

Kerstin fragt … Autoren, Blogger und Sprecher antworten

heute mit Mirjam Schweigkofler

Foto der Autorin MIrjam Schweigkofler

Moin, magst du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Mirjam und komme aus dem wunderschönen Südtirol. In meinem Hauptberuf in der Bank bin ich tagtäglich mit Zahlen konfrontiert, weshalb ich mich in meiner Freizeit sehr gerne dem Schreiben von Büchern widme. Außerdem gehe ich sehr gerne Tennisspielen, Golfen, treffe mich mit meinen Freunden zu Aperitifrunden und liebe Reisen über alles.

Welches Genre schreibst/ liest du am liebsten – und warum genau dieses?

Liebesromane – ganz klar. In einer Welt, die oft von Unsicherheit, Krisen und Schnelllebigkeit geprägt ist, braucht es Geschichten, die uns an die guten Seiten des Lebens erinnern. Ein Liebesroman schenkt uns nicht nur Kribbeln im Bauch, sondern auch die leise Gewissheit: Es gibt Happy Ends.

Wenn dein Leben ein Buchtitel wäre, wie würde er lauten – und warum?

Kapitel noch offen – Die Geschichte hat gerade erst begonnen. Jeder Tag hält Neues bereit und ich liebe es mich immer wieder in das Leben zu verlieben.

Gibt es ein Buch, das dich so sehr gefesselt hat, dass du komplett die Zeit vergessen hast?

This could be forever – der dritte Band der Hawaii-Love-Triologie von Lilly Lucas. Ich liebe ihre Geschichten so sehr und vergesse dabei meistens immer die Zeit.

Anmerkung Kerstin: Da bin ich ganz und gar bei dir. Ich hab das Buch einfach nur verschlungen.

Was bedeutet Weihnachten für dich ganz persönlich – und wie spiegelt sich das in euren Büchern wider?

Weihnachten ist für mich ein Fest der Familie, des Miteinanders und der vielen wunderschönen Rituale. Der Geruch von Plätzchenduft, das Kerzenlicht überall und auch die kleinen Geschenke machen das Fest unbeschreiblich. Weihnachten bedeutet, was man daraus macht – und genau das will ich in meinen Büchern vermitteln.

Was darf für dich auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen?

Eindeutig Apfelglühmix. Ich liebe Apfelglühmix! ;)

Zu sehen ist das Cover zur Rezension vom Liebesroman: Schneeflocken, Likör und zweite Chancen von Mirjam Schweigkofler

Hier möchte ich noch kurz neugierig machen auf „Schneeflocken, Likör und zweite Chancen“

Schneeflocken, Likör und zweite Chancen von Mirjam Schweigkofler entführt dich in das kleine Bergdorf Sternmoos. Hier wartet das ganze Dorf sehnsüchtig auf den jährlichen Weihnachtsmarkt und ist schon ganz verzaubert. Freue dich am Rande Figuren aus den anderen Romanen der Reihe zu treffen und frage dich, ob sie auch eine eigene Geschichte bekommen haben. Verfolge die Entwicklung von Lukas, wie er nach und nach in seiner Heimat ankommt und sich den Geistern der Vergangenheit stellt. Ich habe die Geschichte einfach nur verschlungen und empfehle sie jedem weiter, der sich jetzt schon in Weihnachtsstimmung versetzen lassen möchte.

Liebe Mirjam vielen Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. Ich sehe schon wir haben den gleichen Lesegeschmack.

Beitragsbild zum Aufruf bei der Interview Runde: Kerstin Fragt - Autoren, Blogger und Sprecher antworten.