Liebe mit Alpenglück von Heidi Troi

Liebe mit Alpenglück von Heidi Troi

Beitragsbild zur Rezension vom Liebesroman: Liebe mit Alpenglück von Heidi Troi erschienen bei between Pages by Piper

Meine Meinung

Das Cover ist einfach wieder schön. Durch die Blumen am Rand hat man das Gefühl, durch einen Rahmen auf das Bergpanorama zu schauen. Von einer Hütte aus blickt man über eine weite Graslandschaft bis hin zu den nächsten Gipfeln.

Liebe mit Alpenglück von Heidi Troi erschien bei between Pages by Piper. Es ist der dritte Band der Das-Feriendorf-am-Glücksberg-Reihe. Ich habe bisher alle Bücher verschlungen und kann sie – inklusive diesem – wärmstens weiterempfehlen. Meinem Empfinden nach musst du die Bände aber nicht zwingend chronologisch lesen, denn die Liebesgeschichten sind in sich abgeschlossen. Einzig die Handlung rund um das Feriendorf und seine Bewohner entwickelt sich weiter, doch auch hier findest du problemlos ohne Vorwissen hinein.

Die Geschichte dreht sich um Jo und Alex, aus deren Sicht jeweils in der dritten Person erzählt wird. Jo heißt mit vollem Namen Johanna und ist die Schwester der Zwillinge Matt und Mark sowie von Lukas. Matt und Lukas haben ihre Liebesgeschichten bereits in den ersten beiden Bänden bekommen. Von Mark durfte ich im Prequel schon ein wenig lesen, doch aus bestimmten Gründen, auf die ich hier gar nicht näher eingehen möchte, wünsche ich mir auch für ihn noch eine eigene Geschichte.

Jo war mir vom ersten Moment an sympathisch. Sie ist mit Leib und Seele für ihre Schutzbefohlenen da. Das Projekt „Zeit für Glück“, das sie ins Leben gerufen hat, soll Kindern und Jugendlichen zeigen, was in ihnen steckt und dass ihnen auch von fremden Menschen Vertrauen entgegengebracht wird. Diese Jugendlichen sorgen für ordentlich Wirbel im Feriendorf, was dazu geführt hat, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Die Grundkonstellation der Protagonisten ist ganz einfach erklärt, und hier lasse ich Jo einfach selbst zu Wort kommen, denn besser könnte ich es nicht ausdrücken.

Sie lachte freudlos auf. „Was hat das mit “verdienen“ zu tun? Ich liebe ihn. Er liebt alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Ende der Geschichte.“

Ich finde, damit ist eigentlich alles gesagt, und zusammen mit dem Klappentext ergibt sich eine wunderbare Ausgangslage. Ein weiteres Zitat möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, weil es einfach so wahr ist und mich noch einmal mehr darin bestätigt, vor 13 Jahren den für mich richtigen Weg gegangen zu sein.

Nun ja, es war ein offenes Geheimnis, dass nicht jeder Lehrer auch wirklich berufen war. Viele wählten die Schulkarriere, weil sie zu wenig Fantasie für andere Berufe hatten oder weil sie zu feige waren.

Das möchte ich einfach so stehen lassen. Ich habe mich damals bewusst entschieden, meinen sicheren Beamtenposten aufzugeben, um anderen Lehrern Platz zu machen, die vielleicht besser geeignet sind und dem Druck der Eltern standhalten können.

Vielleicht noch ein Wort zu Alex, der sich ganz bewusst für das Feriendorf am Glücksberg entschieden und dafür einen höher dotierten Job aufgegeben hat. Im Laufe der Geschichte zeigt er sehr deutlich, wie viel Einfühlungsvermögen in ihm steckt und welchen Stellenwert Familie und Freundschaft für ihn haben. Dass ihm das nicht nur Gutes bringt, muss er allerdings auch am eigenen Leib erfahren.

Ich habe mich sofort wieder wohlgefühlt am Glücksberg und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Ich habe Jos Mut bewundert und ihr immer wieder die Daumen gedrückt, dass sich alles zum Guten wendet.

In der Geschichte wird sehr deutlich, wie viel Fingerspitzengefühl bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nötig ist. Ich denke, hier sind die eigenen Erfahrungen der Autorin gut eingeflossen, denn Heidi Troi arbeitet als Theaterpädagogin mit Kindern und Jugendlichen. Für mich war es eine Geschichte voller Freundschaft mit mutmachenden Elementen, die zeigt, dass jedes Kind eine Chance verdient hat, sich an einem geschützten Ort vom Alltag zu lösen und neue Erfahrungen zu machen.

Magst du Liebesromane mit Bergatmosphäre? Liebst du Geschichten mit Happy-End-Garantie? Dann bist du bei „Liebe mit Alpenglück“ von Heidi Troi genau richtig. Die Autorin vermittelt gekonnt diese zarten Vibes in den Bergen und gibt einem dabei noch Gedanken für zu Hause mit auf den Weg. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Inhaltsangabe

Jeder hat das Recht auf Glück. Ein berührender Alpenroman über alte Wunden und zweite Chancen für Fans von Maxi Hofer und Jana Lukas 

»›Schenk mir einen Kuss.‹ 
Sie lachte auf, als wolle sie ihn verspotten, aber ihr Lachen klang unecht. ›Ja, sicher. Verwandelst du dich dann in einen Frosch?‹« 

Jo ist alleinerziehende Mutter und Lehrerin mit einem großen Herzen. In den Sommerferien leitet sie in dem kleinen Almdorf ihrer Brüder ein Camp für Jugendliche, die lernen sollen, dass sich das Glück manchmal dort befindet, wo man es am wenigsten erwartet. An ihrer Seite ist ihr Kollege Björn: charmant, zuverlässig und offensichtlich an ihr interessiert. Doch leider ist da auch noch Alex, der beste Freund und Mitarbeiter ihrer Brüder. Der Mann, in den sie schon als Teenagerin verliebt war und der ihr das Herz brach. Jo wünscht sich so sehr einen Vater für ihren Sohn. Wird sie zwischen Trubel, Lagerfeuer und Alpenglühen auch selbst ihr Glück finden? 

Band drei der Reihe »Das Feriendorf am Glücksberg« – die Bücher sind einzeln lesbar. 

Bibliografie

Liebe mit Alpenglück von Heidi Troi Cover

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Autor: Heidi Troi
Reihe: Das Feriendorf am Glücksberg Band 3
Genre: Liebesroman
Verlag: between pages by Piper
ISBN/ ASIN: 978-3377902887
Erscheinungsdatum: 30. April 2026
Format: Taschenbuch und Ebook u.a. bei Amazon erhältlich*
Seitenzahl: 256
Leseexemplar: Ja
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Es wurde mir von Heidi Troi zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Quellen: Klappentext und Cover Original: ©between pages by Piper


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