Beiträge zur Weltenbummler Challenge 2016, Books on Monday

Books on Monday – Roland Künzel

Blaue Reiter vor Verdun von Roland Künzel

Roman
Softcover
Seiten: 244
ISBN:  978-3-7375-2773-6
Hier kaufen für 9,95 €
epubli Verlag

Inhalt (Quelle epubli)

Erster Weltkrieg. Vier Männer.
Einer flieht vor der drohenden Internierung. Die drei anderen ziehen nach Frankreich in den Kampf.
Nur einer kehrt von den Schlachtfeldern zurück.
Die Männer heißen Wassily Kandinsky, Franz Marc, August Macke und Paul Klee.
Der Blaue Reiter ist tot.
Das ist das Ende einer Geschichte, die mit einem unbekümmerten Jungen beginnt, der Indianer nicht nur spielt, sondern auch malt: August Macke.
Vor allem aus seinem Blickwinkel, später auch dem Franz Marcs und Paul Klees, erlebt der Leser die spannenden Aufbrüche am Beginn des 20. Jahrhunderts, zu denen auch der Blaue Reiter gehört. Ob Münter, Kandinsky, Marc, Werefkin, Klee oder Macke: Alle sind sie auf der Suche nach der Befreiung der Kunst aus den erstarrten Konventionen der Kaiserzeit.
Während Macke mit Marc in seinem Atelier das Paradies malt und mit Paul Klee auf die Tunisreise geht, verfinstert sich der Himmel über Europa. Nach den Schüssen von Sarajevo werden auch diese drei Maler in den Strudel des Kriegs hineingerissen.
Plötzlich stehen die paradiesischen Ideale des Blauen Reiters der grausamen Wirklichkeit von Verdun gegenüber.

Autor (Quelle epubli)

Jahrgang 1951. Roland Künzel lebt in Berlin.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Die Liebe in der Zeit des Mauerfalls (Roman), Berlin 1999.
Florian verschwindet im Computer (Kinderbuch mit Bildern von Margit Lessing), Halle 2009.
Gregors Erbsen oder: Die erstaunlichen Entdeckungen des Augustinermönchs Gregor Mendel. Bilder von Margit Lessing. Halle 2010

Meine Meinung

Das Cover zeigt den blauen Reiter, passend zum Titel. Das Bild wurde um 1912 von Wassily Kandinsky gemalt als Coverbild für „Der blaue Reiter Almanach“. Einige Maler der Künstlervereinigung „Der blaue Reiter“ tauchen im Roman auf.

Die Hauptpersonen sind Lisbeth und August Macke. Gemeinsam mit ihnen lerne ich als Leser weitere Künstler der Vereinigung kennen.  Dazu gehören unter anderem Wassily Kandinsky, Franz Marc und Paul Klee.

Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Ich fand es spannend das Leben von August Macke und Lisbeth von ihrer Jugend bis in den ersten Weltkrieg zu begleiten. So bekam der Krieg für mich eine ganz andere Seite. Durch die Briefe von der Front an ihre Frauen schildern Franz Marc,  August Macke  und Paul Klee die Kämpfe mit ihrem künstlerischen Auge. Und zeigen mir ein ganz plastisches Bild der Situation. Wie der Klappentext schon sagt bleiben leider zwei der Künstler an der Front zurück.

Ich musste mich beim Lesen erst in die Sprache und Schreibweise des Autors hinein finden. Das war bei meiner Abendlektüre manchmal nicht so einfach. Es ist ein gut recherchierter Roman der nach meinem empfinden zur deutschen Literatur gehört und nicht zur Unterhaltungslektüre. Wer gerne mal einen künstlerischen Blick auf den Krieg in Frankreich werfen möchte macht mit diesem Buch nichts verkehrt.

Ich danke dem Autor Roland Künzel für das Rezensionsexemplar samt Widmung. Ich freue mich schon darauf Ostern meiner Mutter das Buch zum Lesen zu überlassen. Ich glaube, dass sie in ihrem Kunststudium bestimmt dem einen oder anderem Künstler aus dem Buch begegnet ist.

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