Bienenkorb für Honiggläser

Heute habe ich eine zweite Ausführung von meinen süßen Honiggläsern für euch.

Wer von den kleinen Probiergläsern welche haben möchte findet mich diesen Samstag in Mühlen auf dem „Kleinen Kreativmarkt“.

Kleiner Kreativmarkt Mühlen

Mit dabei habe ich auch sehr ähnliche Verpackungen für Nutella und meine Genießerbox ist auch wieder mit dabei. In diesem Jahr konnte ich das Autorenteamm Ann Julia Martin dazu gewinnen, mir eine Leseprobe von ihrem Roman „Lieber einen Mann als gar keinen Stress“ zur Verfügung zu stellen.

Books on Monday – Hendrik Berg

Küstenfluch von Hendrik Berg

Cover: Küstenfluch von Hendrik Berg

Die Halbinsel Eiderstedt mit dem Cover von Hendrik Bergs „Küstenfluch“

Kriminalroman
Taschenbuch
320 Seiten
ISBN: 978-3-442-48556-7
€ 9,99
Verlag: Goldmann
Erschienen: 20.03.2017

Meine Rezension

Das Cover hat mich angezogen. Der Haubarg auf einer Warft hat mich direkt an meine Heimat erinnert. Der düstere Himmel und der Schwarm Möwen komplettieren das nordfriesische Bild. Möchtest du wissen, was ein Haubarg ist, liefert dir Wikipedia die passende Erklärung.

Mal wieder ohne Klappentext zu kennen landete das Buch auf meiner Wunschliste. Und wie so oft wurde ich nicht enttäuscht. „Küstenfluch“ ist der dritte Roman um den Kommissar Theo Krumme. Als Berliner Polizist hat es ihn nach Husum verschlagen, der grauen Stadt am Meer.

Ich kenne die ersten beiden Bücher der Reihe nicht. Es gibt zwar den Ein oder Anderen Hinweis auf zuvor gelöste Fälle, doch kann ich ohne weitere Vorkenntnisse der Geschichte folgen. Der Roman ist für sich abgeschlossen und baut nicht auf die vorherigen Bücher „Deichmörder“ und „Lügengrab“ auf.

Theo Krumme ermittelt zusammen mit seiner jungen Kollegin Patrizia Reichel. Während vor der Halbinsel Eiderstedt ein Wrack im Watt auftaucht, ereignen sich auf dem Land mysteriöse Todesfälle. Bauer Jessen wird in der Scheune tot aufgefunden. Die betroffene Familie verhält sich typisch norddeutsch und ist wortkarg. Nur mit Mühe kommt das Ermittlerteam dem Grund auf die Spur.

Der Roman ist leicht zu lesen und hat mich an Orte meiner Kindheit zurück gebracht. Das Schiffswrack erinnert mich an eine Erzählung von meinem Vater. Er war mal wieder mit dem Fahrrad am Deich unterwegs, von Tetenbüll Richtung Westerhever Leuchtturm (Die Orte spielen im Roman auch eine Bedeutung). Die Nordsee hatte im Watt ein paar Holzpfähle freigelegt, von der Anordnung her ließen sie auf einen Schiffsrumpf deuten. Nach ein paar Tagen waren sie aber wieder spurlos verschwunden. Das Wattenmeer vor der nordfriesischen Küste hat schon etwas mystisches an sich.

Kerstin vorm Westerhever Leuchtturm

Hinter mir das Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt: Der Leuchtturm Westerhever

Ich möchte dich jetzt noch kurz an einen Ort im Buch mitnehmen, auf eine Fahrt von Krumme.

Kurz darauf hatte er Tetenbüll erreicht, ein malerisches Dörfchen, das eigentlich nur aus einer alten Kirche und ein paar schiefen Häusern und Bauernhöfen bestand.

Damit ist mein Geburtsort ziemlich gut beschrieben. Krumme war in Tetenbüll im „Café im Theatrium“ verabredet. Früher war es mal ein typisches Wirtschaft mit Saalbetrieb. Heute kann man dort auf gemütlichen Sofas und Sesseln Kaffee und Kuchen genießen. Krumme genießt es nicht wirklich, aber sein Gesprächspartner. Wenn es dich also auf die Halbinsel verschlägt, dann kehre dort mal ein.

Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung. Die örtlichen Gegebenheiten finde ich sehr gut recherchiert und die Charaktere sind dem Autor gelungen. Sogar ein kleiner Hinweis auf eine langjährige Fehde ist zu finden. Das zeigt mir, der Autor hat sich mit echten Eiderstedtern unterhalten. Ich sag nur Dithmarscher und Eiderstedter.

Vielen Dank an die Random House Gruppe für das Rezensionsexemplar.

Da hätte ich doch fast meine liebste Textstelle aus dem Buch vergessen.

Die Bushaltestelle bestand nur aus einem verbogenen Schild mit Fahrplan. Der Bus kam hier nur vier mal am Tag vorbei.

Da musste ich unweigerlich an die kleine Bushaltestelle auf dem Grundstück meiner Eltern denken. Wir hatten zwar auch eine kleine Hütte, aber der Bus fuhr kaum häufiger. Man konnte morgens um kurz nach sechs nach Husum fahren und gegen 13 uns 16 Uhr konnte man wieder nach Hause fahren. Mehr war nicht drin.

Karte zum 10. Hochzeitstag

Heute habe ich eine Karte mit dem Stempelset „Always & Forever“ für euch. Gebastelt habe ich sie anlässlich des 10. Hochzeitstages einer Freundin. Wie doch die Zeit vergeht. Mir kommt es wie gestern vor, dass wir am 07.07.07 eine tolle Hochzeit in der Nähe von Hannover gefeiert haben.

Hölzerne Hochzeit 7.7.17

Karte zum 10. Hochzeitstag

Farblich habe ich passend zum Stempelset und dem Thema Hölzerne Hochzeit gearbeitet. Die Texte sind in Olivgrün und das Holz in Wildleder gestempelt.

Books on Monday – Christina Geiselhart

 

Die Bluthunde von Paris von Christina Geiselhart

Meine Biene mit „Die Bluthunde von Paris“

Die Bluthunde von Paris von Christina Geiselhart

Taschenbuch (12,99€)
historischer Roman
522 Seiten
Verlag: epubli
erschienen am: 31. Dezember 2016
ISBN-13: 978-3741880483

Meine Rezension

Das Cover ist in grau und sepia Tönen gestaltet. Mittig sind drei Personen zu sehen, eine junge Frau, Mann mit Hut und ein junger Herr der besseren Gesellschaft. Unterhalb der Personen ist eine Hinrichtung zu sehen. Eine Person zeigt den Kopf des Opfers dem breiten Publikum vom Podest der Guillotine aus. Es ist ein Abbild vom Kupferstich aus dem Jahr 1793 genannt: Hinrichtung Ludwigs des XVI. Die Szene trifft ganz gut den Inhalt des Buches.

Bei dem Titel habe ich lange überlegt, ob ich das Buch lesen möchte. Das Thema ist im Cover sehr schön dargestellt und hat mich auf den ersten Blick abgeschreckt. Doch dann habe ich den Klappentext gelesen und gedacht ein bisschen Französische Geschichte kann nicht schaden.

Der Roman spielt in Paris am Ende des 17. Jahrhunderts. Phillipine wird als jüngste Tochter des Verhörvollstreckers Karl und seiner Frau Lea im Frühjahr 1774 geboren. Sie wird von ihren Eltern als wunderschön bezeichnet, selbst ihr Klumpfuß kann ihrer Schönheit nichts anhaben. Das Mädchen wächst in einer Welt voller Hunger und Brutalität auf. Als Jugendliche wird sie zu ihrem Onkel, dem Henker von Paris geschickt, um ihn als Schreibkraft zu unterstützen. Zu dieser Zeit beginnt die Revolution in Paris. Phillipine findet gefallen an den Versammlungen und findet einen Freund aus ihrer Kindheit wieder. Doch hat ihre Liebe zu Zeiten der Revolution überhaupt eine Chance?

Detailliert beschreibt Christina Geiselhart die Menschen und ihre Umgebung. So steht Phillipine mit ihrem Klumpfuß bildlich vor mir. Auch die Tätigkeiten des Henkers kommen bei der Erzählung nicht zu kurz. Was das Buch für mich zu einem Buch ausschließlich für Erwachsene macht.

Die fiktive Geschichte um Phillipine finde ich sehr gut in den historischen Hintergrund eingebettet. Die Namen Danton, Marat und natürlich auch Robespierre sind mir aus meinem Geschichtsunterricht noch vertraut. Ich finde es beeindruckend wie genau der Bau der Guillotine und dessen Verwendung beschrieben wird. Dafür muss die Autorin vermutlich einige Berichte über die Hinrichtungen während der Französischen Revolution gelesen haben.

Ich fand den Roman sehr spannend, aber auch schwer zu lesen. Es war für mich keine Lektüre vorm Schlafengehen, sondern nur am helllichtem Tag.

Vielen Dank an Christine Geiselhart für das Rezensionsexemplar

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Tassenkuchen zum Geburtstag

Langsam aber sicher stapeln sich in meinem Bastelkeller die Kisten mit den Produkten für den Markt am 22.07.2017 in Mühlen (Ihorster Str. 2). Neu eingezogen ist eine Verpackung für den Tassenkuchen. Ich finde es eine schöne Geste, zum Geburtstag einen Kuchen zu verschenken. Jedes Geburtstagskind freut sich über etwas süßes. Praktisch finde ich da die neuen Kuchen aus der Tasse. Es ist genau eine Portion für das Geburtstagskind und ganz schnell auch im Büro zubereitet.

Hast du gemerkt, dass hier das gleiche schöne Papier verwendet wurde wie bei den Honigprobiergläsern. Langsam aber sicher neigt sich dieses Designpapier dem Ende zu und macht Platz für neues.

creativtraum.wordpress.com/

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