Ostergeschenke

Langsam hat es den Anschein, dass Ostern das kleine Weihnachten geworden ist. Zu meiner Kindheit haben wir uns über Eier und Schokolade gefreut. Eventuell lag im Osternest noch ein Paar gestrickte Socken oder eine Kassette. Doch heute muss es gleich etwas viel größeres sein. Ich finde diese Entwicklung sehr schade. Für mich ist Ostern ein Fest der Familie mit kleinen Gesten. So habe auch ich mich ans Werk gemacht und Kleinigkeiten für meine Lieben gebastelt.

Den grauen Eierkarton habe ich mit Grasgrün, Melonensorbet und Ockerbraun eingefärbt.

Passend dazu habe ich aus meinem Papiervorrat ein paar passende Designpapiere ausgewählt, um Platz zu machen für neue.

Die tollen Osterstempel habe ich übrigens bei Charlie & Paulchen gefunden.

Der Hase hat es mir besonders angetan. In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie ein frohes Osterfest. Ich hoffe die Sonne lässt sich wenigstens ein wenig blicken.

Jever 2017 – Gutscheinbox

Vor zwei Wochen habe ich euch ja die super tolle Buchkarte gezeigt. Inzwischen bin ich von einigen angesprochen worden, ob ich nicht die Anleitung dafür hätte. Ich habe mich inzwischen hingesetzt und ganz viele Schritt für Schritt Fotos gesehen. Die Anleitung gibt es am 23.04.17 im Rahmen eines neuen Technik Blog Hops. Also habt noch etwas Geduld.

Inzwischen sind Gutscheine von Namenhaften Händlern ja meistens im Scheck-Kartenformat. Um diese ansprechend zu verschenken hatte Stefanie in Jever eine passende Box parat.

In die Gutscheinbox passt nicht nur der Gutschein, sondern auch noch etwas süßes. Und so würd aus einem unpersönlichen Gutschein doch noch ein ganz persönliches Geschenk.

Damit du sehen kannst wie die Box mit Gutschein aussehen würde, habe ich mein  Namensschild vom Wochenende hineingesteckt.

Books on Monday – Markus J. Beyer

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Lamantin- Aufbruch ins Ungewisse von Markus J. Beyer

Hardcover
Seiten: 248
Hier für  12,95 € kaufen
ISBN: 978-3-943987-78-2
familia Verlag
Leipzig 2016

Inhalt (Quelle: familia Verlag)

Der zwölfjährige Thilo ist ein lebhafter und wissbegieriger Junge. Selbst der Rollstuhl, der seit einem schweren Unfall sein Leben beherrscht, kann daran nichts ändern. Thilo träumt davon, ein großer Entdecker zu werden. Seine größte Entdeckung macht er allerdings in einem Naturalienkabinett. Dort bezaubert ihn ein seltsames Wesen mit seinem plätschernden Gesang. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Bindung und Thilo tauft das Meermädchen auf den Namen Undine. Doch auch eine tiefe Traurigkeit nimmt in Undines Nähe von Thilo Besitz. Schnell ist klar – das Meerwesen wird sterben, wenn es nicht bald zurück ins Meer gelangt. Zusammen mit dem technikbegeisterten Paul schmiedet Thilo einen waghalsigen Plan, der Undines Leben retten soll. Doch die beiden sind nicht die Einzigen, die Interesse an dem wundersamen Meerwesen zeigen.

Autor (Quelle: amazon)

Markus J. Beyer, geboren 1967 in Plettenberg im Märkischen Sauerland, studierte Katholische Theologie in Bochum und Passau sowie die Fächer Deutsch und Geschichte auf Lehramt in Dortmund und arbeitet seit 1995 als Lehrer. In seinen Büchern geht der Autor gern auf Reisen – sei es an ferne geheimnisvolle Orte, an abenteuerliche, längst vergangene Schauplätze oder in Gegenden, die nur in der Fantasie existieren. Weitere Veröffentlichungen sind „Geheimnis der Weltenuhr“ (2007), „Magie des Weltenrings“ (2009), „Fluch der Weltenstadt“ (2011), „Der letzte Stich des Drachenkämpfers“ (2012) und „Die Jagd nach dem Perlenzwerg“ (2015).

Meine Meinung

Das Cover zeigt einen Jungen in einem alten Rollstuhl. Er schaut nach oben zu einem jungen Mann der neben ihm steht. Beide stehen irgendwo am Wasser, im Hintergrund sind Berge zu erkennen. Gerade noch ins Bild ragt eine Schwanzflosse von einem Wesen, vermutlich dem Lamantin. Über dem Titel ist eine art Kutsche abgebildet, die sich als Phönix später im Buch entpuppen wird. Für mich ist alles wichtige aus dem Buch auf dem Cover zu sehen. Und bringt so Bild und Text sehr gut zusammen.

Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland und teilen Europas. Zu der Zeit wurden gerade die ersten Automobile entwickelt und waren etwas besonderes auf den Straßen. Im Naturalienkabinett wurde alles ausgestellt, was man auf der Welt gerade neues entdeckte. Besonders unbekannte Wesen zogen neue Besucher an. Dieses Wesen, im späteren verlauf von Thilo als Undine getauft ist der Kern der Geschichte. Undine ist ein Lebewesen aus dem Ozean und wird lebendig in einem Aquarium im Naturalienkabinett ausgestellt. Thilo liebt mit seinen zwölf Jahren das Museum. Als querschnittsgelähmter Junge im Rollstuhl träumt er davon die Welt zu entdecken. So ist er von dem Meermädchen (Undine) total fasziniert. Stundenlang sitzt er an ihrem Käfig und hört ihrem Gesang zu. Als er ihre Traurigkeit bemerkt will er sie unbedingt retten. Zusammen mit Paul schmiedet er einen Plan. Die drei stürzen sich in ein waghalsiges Abenteuer.

Die Geschichte ließ mich abtauchen in eine andere Welt. Vor meinem Auge erschienen die Straßen von Stuttgart voller Kutschen und einfacher Fuhrwerke. Ein Automobile war fast noch nicht zu sehen. Mit den Augen von Thilo habe ich versucht mir das Meermädchen vorzustellen. Immer wieder wechselte für mich das Bild von einer Meerjungfrau zu einer Robbe. Ich kann nicht genau sagen warum, aber die Beschreibungen ließen auf vieles hindeuten. Manchmal denke ich, ich hätte gerne in dieser Zeit der Entdeckungen gelebt. Allerdings nur mit den heutigen Sanitären Möglichkeiten.

Markus J. Beyer gelingt es mich von der Geschichte mitreißen zu lassen. Er schildert sehr detailliert den Weg, den die drei nehmen. Fasziniert war ich von den Abendteuern der drei und dem starken Willen von Thilo. Er machte das beste aus seinem Leben im Rollstuhl und wollte deshalb nicht bemitleidet werden. Ihm war seine Selbstständigkeit sehr wichtig. Ich finde die Idee sehr gut mit diesem Buch die Kinder von heute in eine andere Welt mit zunehmen. In die Welt ihrer Vorfahren. Ich bin schon ganz gespannt, was meine Neffen zu dem Buch sagen werden. Ich bin überzeugt, dass sie genauso fasziniert sein werden wie ich. Denn auch sie sind kleine Entdecker.

Also wenn du noch ein schönes Geschenk brauchst für einen Jungen oder Mädchen ab 10 Jahren machst du mit diesem Buch nichts verkehrt. Es eignet sich zum Lesen und zum Vorlesen gleichermaßen. Und auch als Erwachsener lädt es ein zum Schmunzeln.

Vielen Dank an den familia Verlag für das Rezensionsexemplar

Books on Monday – Gilles Paris

Gilles Paris Mein Leben als Zucchini

Mein Leben als Zucchini von Gilles Paris

Aus dem Französischen von Melanie Walz
Originaltitel: Autobiographie d’une Courgette
Originalverlag: Plon, Paris 2002
eBook (epub)
ISBN: 978-3-641-21576-7
Hier für € 9,99 kaufen
Verlag: Knaus
Erschienen: 23.01.2017

Inhalt (Quelle: Random House GmbH)

Das Buch zum gleichnamigen Animationsfilm

Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein!

Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird – denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit…

Autor (Quelle: Random House GmbH)

Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 1991 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: „Papa et Mama sont mort“ wird derzeit verfilmt. Sein zweiter Roman „Autobiografie einer Pflaume“ war auf Anhieb ein Bestseller.

Meine Meinung

Das Cover ist farbenfroh passend zum gleichnamigen Animationsfilm gestaltet. Der Hintergrund ist in einem hellen gelb gehalten. Davon hebt sich der Titel als bunter Schriftzug ganz gut ab. Am unteren Rand sind die Kinder zu sehen. Allen voran vermute ich Icare, genannt Zucchini mit seinen blauen Haaren. Die anderen Kinder sind vermutlich aus seiner Wohngruppe. Mir fiel das Cover sofort ins Auge auch ohne überhaupt etwas über den Animationsfilm gehört zu haben.

Icare, der lieber Zucchini genannt werden möchte ist neun Jahre alt, als er eher zufällig seine Mutter erschießt. Auch wenn es sehr makaber ist, konnte ihm eigentlich nichts besseres passieren. Seine alkoholsüchtige Mutter hatte sich schon lange nicht mehr um ihren Sohn gekümmert. Nach dem Vorfall bringt ihn Raymond, ein Polizist ins Waisenhaus.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Icare in der Ich- Perspektive erzählt. Anfangs fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, denn auch die Wortwahl und der Satzbau scheinen einem Kind zu gehören. Konsequent schreibt Gilles Paris im Stil eines Kindes und so sind manche Sätze sehr amüsant aneinander gefügt. Ebenso sind die Dialoge auch sehr schön kindlich. So hatte ich beim Lesen immer wieder ein Lächeln auf den Lippen. Ich musste einfach schmunzeln, denn so kommen die Kinderweisheiten sehr gut rüber.

Für mich ein Roman zum Schmunzeln. Man braucht einen Moment um reinzukommen, aber wenn man den Schreibstil für sich akzeptiert hat ist es einfach nur schön.

Vielen Dank an die Random House GmbH und den Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar.

Jever 2017 – Squash Book Card

Ich hatte mir für dieses Jahr Jever eine besondere Karte vorgenommen. Also habe ich in meinen Anleitungsbüchern geschaut, welche Karte ich selbst noch nicht gebastelt und welche in unbedingt noch machen wollte. Da die Auswahl da gar nicht so einfach war habe ich die Suche etwas eingegrenzt. Ich wollte eine Karte mit tollem Designpapier machen. Also habe ich mich für die „Squash Book Card“ entschieden. Dazu passte dann perfekt der Designblock „Liebe Grüße“.

Für mein Muster habe ich dann erst mal altes Designpapier verbraucht.

Ich finde die Karte passend für Geburtstage und Hochzeitstage. Sie bietet viel Platz für Grüße und Wünsche.

Die Muster für Jever möchte ich dir dann aber nicht vorenthalten.

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StempelArt

Britta Timm - unabhängige Stampin´up! Demonstratorin aus Altenholz bei Kiel

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Dekorationsblog diy

arne´s comfy couch

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MEIN Weltraum...unendliche Gedankenweiten!!!

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[tirol.] liebevolle Bezeichnung für Handgefertigtes

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